Garagen

Garagen – der sichere Schutz für Ihr Auto

Für einen umfangreichen Schutz vor Diebstahl, Zerstörungswut oder Unwettern mit Hagelschlag ist eine Garage essentiell. Zudem bietet sie auch genügend praktischen Stauraum für Fahrräder, Rasenmäher und Autoreifen.

Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihre Garage selbst zu bauen anstatt eine zu mieten, haben Sie außerdem die Wahl zwischen kompletter Eigenregie oder der Zusammensetzung von vorgefertigten Bauteilen.

Mit einer Garage für Ihr Auto werden Sie auch bei den meisten Kfz-Versicherern besser eingestuft. Dies bedeutet, dass Sie hier richtig Versicherungs-Kosten sparen können.

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1. Eine gute Planung verhindert zusätzliche Kosten beim Garagenbau

Bei den Materialien können Sie sich ganz frei für

  • Holz
  • Aluminium
  • Stein
  • oder Beton entscheiden.

Zudem bedarf es beim Bau einer Garage einer guten Planung: Achten Sie außerdem unbedingt auf eine ausreichende Breite der Zufahrt! Es sei denn, Sie haben Spaß an minutenlangem Rangieren. Auch müssen sie während des Bauens auf die Regeln der Grenzbebauung achten, um möglichen Ärger mit ihren Nachbarn zu umgehen.

Überdies sollten Sie sich vor dem Beginn des Baus folgendes überlegen:

  • Wie viel Platz wird benötigt? – Gartenmöbel und Gartengeräte können nämlich viel Fläche in Anspruch nehmen!
  • Ob in Ihrem Wohngebiet oder gar Bundesland eine Baugenehmigung erforderlich ist, müssen Sie ebenfalls vor dem Start Ihres Bauprojektes überprüfen und gegebenenfalls bei der zuständigen Gemeindeverwaltung beantragen.
  • Falls Sie Ihre neue Garage lediglich als Stellplatz für Ihr Auto, Fahrrad und diverse Gartenutensilien nutzen wollen, müssen Sie sich nicht unbedingt Gedanken über den Wärmeschutz machen. Wenn Sie jedoch Ihre Garage gelegentlich gerne als Heimwerkstatt oder als Proberaum nutzen, bedarf es einer guten Wärmedämmung und eventuell auch einem Schallschutz.

2. Verschiedene Arten – welcher Garagenbau passt zu Ihrem Haus

Entscheiden Sie sich für den konventionellen Weg des Garagenbaus, ist es leichter den Stil Ihres Hauses auch auf Ihre neue Garage zu übertragen. Im Vergleich zu einer Fertiggarage ist diese Variante allerdings mit mehr Kosten verbunden. Gemauerte Garagen garantieren individuelle Anpassung an das bestehende Haus, sind jedoch an ihren Ort gebunden und nicht einfach umgestaltbar. Berücksichtigt werden muss die Bauzeit welche bei der Fertiggarage (ca. 3-5 Stunden), der Fertigteilgarage (ca. 5-10 Stunden) und bei der Gemauerte Garage (ca. 3 Wochen) deutlich variiert. Beim Zeitaufwand muss Ihre Eigenleistung samt Kompetenz oder die Fertigstellung durch Fachkräfte in der Planung berücksichtigt werden.

Ein Massivbau erfordert erheblich mehr Arbeitsaufwand und auch mehr Budget. Sollten Sie diese Aspekte nicht abschrecken, steht Ihrem Garagenbauprojekt in Eigenregie nichts im Wege! Falls Sie jedoch eher mit zwei linken Händen ausgestattet sind und zudem Ihren Geldbeutel etwas schonen wollen, greifen Sie lieber zu einer vorgefertigten Garage – es gibt zahlreiche Varianten, von denen eine sicher auch zu Ihrem Haus passt.

Egal für welchen Garagen-Typ Sie sich entscheiden, ein frostfreies Fundament ist empfehlenswert da Fundamente die Basis eines jeden Gebäudes sind und neben der Tragfähigkeit auch die Grundmauern vor Nässe, Frost und Kälte schützen.

Gängige Fundamentarten sind das Punktfundament, das Streifenfundament und das Plattenfundament bzw. Bodenplatte. Üblicherweise wird eine Bodenplatte aus Beton angefertigt, da Garagen selten einen Zugang zum Keller aufweisen. Bei dem Fundament stellt sich die Frage: Selber machen oder Sicherheit durch Fachkräfte gewährleisten?

Die Lieferform des Betons sollte abhängig von der Größe des Fundaments gewählt werden. Bei kleineren Flächen sind selbst angemischte Werktrockenmischungen oder Baustellenbeton empfehlenswert. Je größer die Fläche, desto umfangreicher der Aufwand und die zu berücksichtigenden eventuell folgenden Mängel. Transportbeton wird direkt durch einen Schlauch von einem Lkw in die entsprechende Baugrube gegossen und spart Zeit sowie Aufwand. Sie sollten nicht vergessen, dass durch Eigenherstellung eventuelle
Qualitätsmängel entstehen könnten. Bei der Anfertigung des Fundaments durch eine Fachfirma wird Ihnen eine Gewährleistungspflicht für Mängelbeseitigung, je nach Unternehmer und Vertragsgrundlage, garantiert.

3. Kosten – Wie viel Budget müssen Sie einplanen?

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Die Kosten für das Bauvorhaben sollten Sie im Vorfeld kalkulieren, damit sich bei der Budgetierung nicht verschätzt wird. Eine umfassende Recherche über verschiedene Bauarten und Leistungen sowie Qualitäten des Anbieters sind Ihnen dringend zu empfehlen. Die Kosten einer Fertiggarage/Fertigteilgarage gegenüber einer Massivgarage sind wesentlich geringer, da bis auf die Kosten des Fundaments alle zusätzlichen Leistungen im Preis der Fertig(teil)garage enthalten sind. Zusätzliche Leistungen sind z. B.:

  • Garagentore
  • Elektroinstallationen
  • Seitentüren
  • oder Putz- und Malerarbeiten.
Kosten im Überblick:
 Fertiggarage BlechFertiggarage StahlFertiggarage HolzFertiggarage BetonGarage gemauert
Material/ Baukosten Fundament1.300 - 1.800 €1.300 - 1.800 €1.300 - 1.800 €1.300 - 1.800 €1.300 - 1.800 €
Material/ Baukosten Garage900 - 1.300 €2.000 - 2.400€5.200 - 5.700 €6.000 - 8.500 €8.000-10.000€
Gesamtkosten2.200 - 3.100 €3.300 - 4.200 €6.500 - 7.500 €7.300 - 10.300 €9.300 - 11.800 €

Berücksichtigen Sie bitte, dass Ihre Kosten je nach Ausführung, Größe und Bausituationen variieren. Denn individuelle Garagen lassen sich hinsichtlich der Kosten nicht pauschalisieren. Deutlich höhere Kosten können durch zusätzliche Extras wie beispielsweise Elektroinstallation, Seitentüren, Fenster, gedämmtes Garagentor, Dachbegrünung oder Wärmedämmung entstehen. Bei Bau- und Gestaltungskosten gibt es immer Luft nach oben.