Bodenfliesen Wohnbereich

Bodenfliesen für den Wohnbereich

Bodenfliesen werden längst nicht mehr nur im Bad verlegt. Eine Vielzahl von Materialien und Designs ermöglicht das Verlegen von Fliesen in allen Räumen. Wählen Sie die Bodenfliesen für Ihren Wohnbereich aus einem breiten Angebot von Produkten aus: Ob zurückhaltend und einfarbig oder lieber bunt und mit ausgefallenen Mustern: So finden Sie die richtige Fliese für jeden Raum!

Die Beiträge von Tipp zum Bau helfen Ihnen, sich beim Bauen und Renovieren zu orientieren.

1. Bodenfliesen für den Wohnbereich: Ihr perfekter Boden

Geflieste Zimmer sind nicht per se ungemütlich. Im Gegenteil! Fliesen in Holzoptik beispielsweise wirken gemütlich und natürlich – Feinsteinzeugfliesen in verschiedenen Designs sind optisch kaum noch vom Original zu unterscheiden. Gleichzeitig gehören Fliesen zu den langlebigsten Bodenbelägen überhaupt. Hier investieren Sie mit gutem Gewissen. Denn von Ihren Fliesenböden haben Sie ein Leben lang etwas.

Tipp zum Bau informiert Sie über Bodenfliesen im Wohnbereich

Auf Treppenstufen ist eine höhere Rutschfestigkeit wichtig.

Die einfach zu reinigende, glatte Oberfläche hat aber auch ihre Nachteile. Denn glatte Oberflächen werden bei Nässe rutschig. Im Eingangsbereich greifen Sie deshalb zu Fliesen, die mit R10 ausgezeichnet sind. Diese sind rutschfester und verbessern die Trittsicherheit auch bei nassen Stiefeln. Fliesen ermöglichen es Ihnen auch, einen barrierefreien Wohnraum zu gestalten. Moderne, offene Raumkonzepte setzen oft auf einen einheitlichen Bodenbelag.

Bodenfliesen kommen meist nicht gleich groß vom Hersteller. Damit es beim Verlegen nicht zu Problemen kommt, kaufen Sie lieber rektifizierte oder kalibrierte Fliesen. Alternativ verfugen Sie Ihre Fliesen einfach großzügig. Rektifizierte Fliesen werden noch einmal bearbeitet und exakt zugeschnitten. Kalibrierte Fliesen werden dagegen nach Größe sortiert und erst dann verpackt.

Beachten Sie bei der Auswahl der Bodenfliesen für Ihren Wohnbereich:

  • Wählen Sie ein zeitloses Design. So haben Sie lange Freude an Ihrem Boden.
  • Oft ist es möglich, einzelne Fliesen zum Ausprobieren mit nach Hause zu nehmen.
  • Gemusterte Tapeten kombinieren Sie besser mit ruhigen Bodenfliesen.
  • Entscheiden Sie sich für Fliesen mit Muster, gestalten Sie die Wände zurückhaltend.
  • Passen Sie Material und Farbe an den Raum an. Weiße Fliesen aus Naturstein sind fleckenempfindlich und kommen deswegen nur selten in der Küche zum Einsatz.
  • Planen Sie genügend Material ein: Oft werden Fliesen später noch zugeschnitten.
  • Das ermöglicht Ihnen außerdem ein späteres Austauschen beschädigter Fliesen.
  • Fliesen bieten die Möglichkeit, einheitliche Böden im gesamten Haus zu gestalten – sie eignen sich für jeden Raum.
  • In modernen Baukonzepten kommen oft Flächenheizsysteme wie Fußbodenheizungen zum Einsatz. Diese lassen sich gut mit Bodenfliesen kombinieren. Denn Fliesen leiten die Wärme wunderbar.

2. Verschiedene Räume, verschiedene Bodenfliesen

Informationen zu Bodenfliesen im Wohnbereich finden Sie bei Tipp zum Bau

Auch im Wohnzimmer werden Bodenfliesen eingesetzt.

Zunächst einmal ist für die Auswahl einer Bodenfliese die sogenannte Abriebklasse relevant. Diese gibt an, wie verschleißfest die Fliesen sind. Die benötigte Abriebklasse hängt davon ab, wie oft und ob der Boden mit festem Schuhwerk betreten wird. Für Schlafzimmer eignet sich eine Abriebklasse von 2. Hier werden die Bodenfliesen nicht so stark beansprucht wie in anderen Bereichen.

Das Wohnzimmer wird mit Bodenfliesen der Abriebklasse 3 ausgestattet. Diese Fliesen halten der leicht erhöhten Belastung in diesen Räumen perfekt stand. Für stärker beanspruchte Bereiche wie Flure und Treppen setzen Sie am besten auf Bodenfliesen der Abriebklasse 4. Denn hier ist es besonders wichtig, dass Sie nicht auf abgenutzten Fliesen ausrutschen.

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der Raum, in dem Sie sich am meisten aufhalten. Deswegen strahlt der Boden in diesem Raum am besten Gemütlichkeit aus. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Wohnzimmerbodens auf folgende Punkte:

  • Da das Wohnzimmer ein viel frequentierter Raum ist, greifen Sie zu Fliesen mit der Abriebklasse 3.
  • Meist ist das Wohnzimmer der größte Raum der Wohnung. Deshalb kommen hier bevorzugt XXL-Fliesen zum Einsatz. Sie eignen sich primär für große Räume und lassen diese noch weitläufiger erscheinen.
  • Im Wohnzimmer werden gern Fliesen mit matten Oberflächen verwendet. Hier gibt es zahlreiche Exemplare in Holz- oder Natursteinoptik. So verleiht Ihr Boden dem Raum eine gemütliche und einladende Atmosphäre.

Schlafzimmer

Der Schlafzimmerboden ist oft weniger stark beansprucht als andere Böden. Schließlich wird das Schlafzimmer meist nur wenige Male am Tag betreten. Deswegen hat der Boden hier vor allem die Aufgabe, schön auszusehen und sich angenehm anzufühlen. Beachten Sie bei der Auswahl Ihrer Schlafzimmerfliesen auf folgende Punkte:

  • Der Boden sieht schön aus und fühlt sich gut unter den Füßen an. Denn er wird oft ohne Schuhe und Socken betreten.
  • Da das Schlafzimmer weniger frequentiert wird als andere Zimmer reicht eine Abriebklasse von 2 völlig aus.

3. Verschiedene Materialien für Ihre Bodenfliesen

Keramik

Bei der Herstellung von Feinkeramikfliesen aus Steinzeug kommt es zur sogenannten Sinterung. Dabei wird die Oberfläche des Materials verschlossen. So entstehen keine Flecken.

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über Bodenfliesen aus Keramik im Wohnbereich

Bei Keramikfliesen wählen Sie aus einer Vielzahl von Designs.

Feinsteinzeug ist das wohl beliebteste Material für Bodenfliesen. Diese Fliesen sind langlebig, leicht zu reinigen und in vielen Designs erhältlich. Verschiedenste Muster, etwa in Naturstein-, Holz- oder Metalloptik, sind möglich. So lassen sich beispielsweise das natürliche Aussehen von Holz mit den pflegeleichten Eigenschaften von Feinsteinzeug kombinieren. Steingut auf der anderen Seite verfügt über eine offenporige Oberfläche. Deswegen nehmen Fliesen aus diesem Material viel Feuchtigkeit auf. Werden diese Fliesen allerdings mit einer Glasur versehen, sind sie feuchtigkeitsabweisend. Außerdem halten sie starken Belastungen weniger gut stand und sind brüchiger. Aus diesem Grund sind sie für den Wohnbereich nicht ideal.

Porzellankeramik – auch Porzellanlaminat genannt – sieht Keramik sehr ähnlich. Dieses Material ist allerdings leichter. Porzellankeramik ist wasserfest und wird oft in großen Fliesen verlegt. Ein weiterer Vorteil dieser Fliesen ist, dass sie sehr dünn sind. So werden sie problemlos auf bereits vorhandenen Fliesen angebracht. Auf diese Art sparen Sie sich einige Arbeitsschritte. In der Anschaffung sind Porzellankeramikfliesen allerdings etwas teurer.

VorteileNachteile
pflegeleichtaufwendiges Verlegen, das eine Fachkraft
übernimmt
langlebig und robust Reparatur und Austausch schwierig
in vielen Designs erhältlich, z.B. in Holzoptikerhöhte Rutschgefahr bei Nässe
gute Wärmeleitung
perfekt für die Kombination mit Fußbodenheizung
ohne Fußbodenheizung fußkalt

Naturstein

Naturstein ist zunächst einmal schön anzusehen. Als Naturprodukt ist jede Bodenfliese hier einzigartig. Allerdings erfordern Steine wie Marmor einen Fleckenschutz mit Imprägnierung.

Tipp zum Bau informiert Sie über Naturstein-Bodenfliesen im Wohnbereich

Naturstein gibt es in vielen Farben und Musterungen.

Granit oder Lavastein dagegen sind robuster und je nach Farbgebung großzügig, was Flecken angeht. Sie werden mit speziellen Reinigungsmitteln gesäubert, denn sie sind säureempfindlich. Beim Verlegen von Natursteinfliesen kommt Natursteinkleber zum Einsatz – wenn nicht der richtige Kleber verwendet wird, bilden sich beim Trocknen Flecken. Antik-Marmor kommt echtem Marmor optisch sehr nah. Aber hinter dem Namen verbirgt sich nicht immer echter Marmor. Auch Kalksteine oder Travertine fallen unter diesen Begriff. Ihr antikes Aussehen erhalten sie durch Bearbeitung. Antik-Marmor überzeugt insbesondere durch seine leichte Pflege. Mild basische Reiniger und eine Bürste reichen hier aus. Denn Säure schadet auch diesem Boden.

VorteileNachteile
edle Optikteuer
hohe Rutschfestigkeitschwierige Reinigung
angenehme Haptiksäureempfindlich
langlebigvon Fachkräften zu verlegen

4. Bodenfliesen für den Wohnbereich: Größen und Formen

Tipp zum Bau informiert Sie über XXL-Bodenfliesen im Wohnbereich

XXL-Fliesen erfordern nur sehr wenige Fugen und wirken deshalb einheitlich.

Nicht nur Material und Design sind vielfältig. Verschiedene Formen und Größen erweitern die Auswahl noch zusätzlich. Es gibt Fliesen in vielen Formen. Ob klassisch rechteckig, quadratisch oder etwas ausgefallener als Sechseck oder Tropfen: Mit Fliesen in extravaganten Formen setzen Sie gekonnt Akzente.

Fliesen im Mini-Format, sogenannte Mosaikfliesen sind ein Blickfang. Ein Mosaik am Boden wird von Fachpersonal besonders kunstvoll verlegt. Große Fliesen vergrößern ohnehin große Räume noch einmal. Um XXLFliesen fachgemäß und sicher zu verlegen, ist eine gute Vorbereitung essentiell. Denn sie erfordern einen möglichst ebenen Grund. Weil XXL-Fliesen sehr schwer sind und das Arbeiten mit Mosaikfliesen kleinteilig ist, ist das Verlegen dieser beiden Fliesentypen teurer.

5. Bodenfliesen für den Wohnbereich – Verlegemuster

Aber nicht nur was Farbe, Material und Form angeht ist Ihre Kreativität gefragt. Auch was die Verlegemuster betrifft, haben Sie die Wahl. Dabei ist aber zu beachten: Nicht jede Art von Fliese eignet sich für jedes Muster. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Möglichkeiten:

  • Im Parallelverband verlegen Sie die Fliesen parallel zur längsten Seite des Raumes. Das lässt kurze Räume länger erscheinen.
  • Fliesen, die im Querverband verlegt werden, sind an der Stirnseite orientiert. Dieses Muster eignet sich vor allem für lange, schmale Räume. Denn so wirken diese weniger bedrückend.

Welche Verlegemuster gibt es?

Tipp zum Bau informiert Sie über verschiedene Verlegemuster von Bodenfliesen im Wohnbereich

Im Kreuzverband kreuzen sich die Fugen Ihre Bodenfliesen mit 90°.

Hier finden Sie eine Übersicht über Verlegemuster, die in Wohnräumen Anwendung finden:

  • Als Kreuzverband wird das Muster bezeichnet, bei dem sich alle Fugen kreuzen. Hier kommen quadratische oder rechteckige Fliesen zum Einsatz. Bei der Wahl der Fliesen ist außerdem wichtig, dass alle Fliesen gleich groß sind.
  • Für den Diagonalverband werden ebenfalls quadratische und rechteckige Fliesen verwendet. Wie beim Kreuzverband schneiden sich die Fugen mit 90°. Allerdings werden die Fliesen hier um 45° gedreht, sodass die Ecken zu den Raumrändern zeigen.
  • Der Halbverband zeichnet sich dadurch aus, dass alle Fliesen in eine Richtung um die Hälfte ihrer Länge versetzt sind. Hier sind einheitlich große, rechteckige Fliesen ideal. Achtung: Bodenfliesen in Holzoptik werden nicht in diesem Muster verlegt.
  • Wie auch beim Halbverband sind Fliesen im Viertelverband versetzt angeordnet. Wie der Name schon verrät, diesmal nur um ein Viertel der Fliesenlänge. Fliesen im Viertelverband sind ebenfalls in einheitlicher Größe zu beschaffen.
  • Durch ein Verlegen im Fischgrätmuster entsteht eine Zickzack-Optik. Hierfür verwenden Sie Fliesen in langer, rechteckiger Form.
  • Im Bahnenverband verlegte Bodenfliesen haben unterschiedliche Formate. Ordnen Sie die Fliesen in Bahnen gleichmäßiger Höhe an.
  • Im römischen Verband werden Fliesen in quadratischer und rechteckiger Form gemischt. So entstehen keine Fugenkreuze und keine durchgehenden Fugenbahnen.
  • Für den Polygonalverband verwenden Sie eine willkürliche Mischung vieleckiger Fliesen in gemischter Größe. So entsteht ein individuelles Muster.
  • Im wilden Verband verlegen Sie rechteckige Fliesen ohne jegliche Ordnung.

Verlegemuster mit einer gewissen Regelmäßigkeit wie der Halb- oder der Kreuzverband sind zurückhaltend und deswegen immer passend. Muster wie der Polygonalverband oder der wilde Verband dagegen zeichnen sich durch ihre natürliche Wirkung aus.

6. Voraussetzung für das Verlegen von Bodenfliesen im Wohnbereich

Nur erfahrene Heimwerker ist zu empfehlen, ihren Boden selbst zu verlegen. Denn diese Arbeit erfordert viel handwerkliches Geschick und große Sorgfalt. Fachkräfte verlegen Ihren Boden natürlich am besten. Die Grundvoraussetzung für einen gut verlegten Fliesenboden ist immer eine sorgfältige Vorbereitung.

Bei Tipp zum Bau finden Sie die wichtigsten Schritte zum Verlegen Ihrer Bodenfliesen im Wohnbereich

Eine Fachkraft verlegt Ihre Bodenfliesen im Wohnbereich am professionellsten.

Im ersten Schritt besorgen Sie alle nötigen Materialien. Neben der Grundausstattung aus Wasserwaage, Zollstock und Zahnkelle sind natürlich Fliesen und Kleber die wichtigsten Komponenten. Beachten Sie beim Fliesenkauf folgende Punkte:

  • Kostenlose Internetrechner berechnen verlässlich Ihren Materialbedarf.
  • Beachten Sie dabei, ob der Rechner 10% mehr Material einberechnet. Diesen Überschuss benötigen Sie später für das Zuschneiden der Fliesen an den Rändern.
  • Ein Materialüberschuss ist außerdem für einen späteren Austausch der Fliesen sinnvoll.

Welches Material benötige ich für das Verlegen meiner Bodenfliesen?

    • Dämmstreifen für die Ränder.
    • Eine Fliesenhexe: Dieses Hilfsmittel sorgt dafür, dass die Fugenflucht eingehalten wird.
    • Fliesenkreuze für die Fliesenzwischenräume: Sie machen das gleichmäßige Verlegen einfacher.
    • Mit einem Fliesenschneider schneiden Sie die Fliesen passend zu.
    • Fugenmörtel wird großzügig auf die Fliesen aufgetragen.
    • Mit einer Schwammkelle ziehen Sie den überschüssigen Mörtel ab.
    • Silikonmasse und einen Fugenglätter für die Randfugen.
    • Eventuell benötigen Sie Bodenausgleichsmasse und eine Grundierung für Estrich.

7. So verlegen Sie Ihre Bodenfliesen im Wohnbereich

Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Schritte beim Verlegen von Bodenfliesen:

Tipp zum Bau informiert Sie über die wichtigsten Schritte beim Verlegen von Bodenfliesen im Wohnbereich

Hier werden Aussparungen für Heizungsrohre ausgeschnitten.

  1. Vorbereitung: Das Ziel des ersten Schrittes ist ein möglichst ebener und sauberer Untergrund. Unebenheiten gleichen Sie mit Fugenmörtel und Bodenausgleichsmasse aus.
  2. Grundierung: Bei Estrichböden tragen Sie eine Grundierung auf den trockenen Untergrund auf.
  3. Dehnungsfugen: An den Raumrändern kommen Randdämmstreifen zum Einsatz.
  4. Kleber auftragen: Tragen Sie den Kleber mithilfe einer Zahnkelle in gleichmäßigen Bahnen auf.
  5. Fliesen verlegen: Nun legen Sie die Fliesen auf den Kleber. Randfliesen schneiden Sie mit dem Fliesenschneider passend zu.
  6. Sockelfliesen anbringen: Schneiden Sie Ihre Sockelfliesen passend zu. Dann bringen Sie sie auf die nicht tapezierte, vorbereitete Wand auf.
  7. Fliesen verfugen: Wenn der Kleber getrocknet ist, verfugen Sie Ihren Boden.
  8. Mörtelreste entfernen: Sobald der Mörtel weiß getrocknet ist, ziehen Sie Reste mit der angefeuchteten Schwammkelle sorgfältig ab.
  9. Wandfugen anbringen: Zum Schluss bringen Sie die Wandfugen an.

8. Kosten von Bodenfliesen für den Wohnbereich

Die Kosten für Ihren neuen Boden richten sich nach mehreren Faktoren. Dazu gehören die Größe Ihres Raumes, das von Ihnen gewählte Produkt und die Arbeitskosten für das Verlegen.

Wir von Tipp-zum-Bau zeigen Ihnen, wie sich die Kosten für Bodenfliesen im Wohnbereich zusammensetzen.

Wenn Sie in hohe Qualität investieren, haben Sie ein Leben lang Freude an Ihren Bodenfliesen.

Materialkosten

Die Kosten für einen Quadratmeter Bodenfliesen reichen von 15€ bis in den dreistelligen Bereich. Auch die Größe der Fliesen spielt dabei eine Rolle. Sogenannte XXL-Fliesen sind meist teurer.

Arbeitskosten

Da das Verlegen von Bodenfliesen anspruchsvoll ist, wird diese Arbeit oft Fachkräften überlassen. Auch die Kosten hierfür hängen von der Größe der Fliesen ab. Im Durchschnitt liegen die Arbeitskosten bei 30 bis 50 € pro Stunde. Bei großen Fliesen ab einer Fläche von ungefähr einem Quadratmeter sind die Arbeitskosten etwas höher. Da sie deutlich schwerer sind, werden große Fliesen oft von einem Team aus Fachkräften verlegt. Auch beim Verlegen von Mosaikfliesen ist mit einem Preiszuschlag zu rechnen. Denn sie sind kleinteilig und deswegen aufwendig zu verlegen.

Wartungskosten

Da Fliesen in der Regel robust sind, ist eine Wartung nur selten notwendig. Wird doch einmal eine Fliese ausgetauscht, ist der Aufwand vergleichsweise hoch. Zur Reparatur lassen Sie am besten eine Fachkraft ans Werk. Denn Reparaturkits sind oft so teuer, dass sich eine selbstständige Reparatur finanziell kaum lohnt.

9. Bodenfliesen für den Wohnbereich – Fazit

Fliesen gehören zu den wohl pflegeleichtesten Böden überhaupt. Sie nehmen keinen Staub auf, sind widerstandsfähig und meist einfach zu reinigen. Bodenfliesen müssen nicht kalt wirken! Denn der Markt bietet inzwischen eine große Auswahl an Farben, Formen und Designs. Fliesen in Holzoptik wirken gemütlich und natürlich. Gegenüber ihrem Vorbild aus der Natur haben sie zusätzlich den Vorteil, dass sie wasserfest sind. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich Fliesen wunderbar mit einer Fußbodenheizung kombinieren lassen. Denn ihre Wärmeleitfähigkeit ist gut.

 

Vorbereitungen für das Fliesenlegen im Wohnbereich

Hier erhalten Sie eine detaillierte Anleitung zur Vorbereitung Ihres Bodens auf das Verlegen von Bodenfliesen im Wohnbereich.

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Boden richtig auf das Verlegen von Bodenfliesen im Wohnbereich vorbereiten

Mit Bodenausgleichsmasse erreichen Sie einen ebenen Untergrund

  1. Stellen Sie alle Heizungen im Raum ab und hängen Sie – wenn möglich – alle Türen aus.
  2. Reinigen Sie den Boden sorgfältig mit einem Besen und einem Staubsauger.
  3. Auf Estrich wird eine Grundierung aufgetragen. Sie versiegelt saugende Oberflächen und verbessert die Haftung der Fliesen.
  4. Verspachteln Sie kleinere Unebenheiten mit Fliesenkleber. Größere Gefälle gleichen Sie mit Bodenausgleichsmasse aus. Die bearbeiteten Stellen werden nach dem Trocknen ebenfalls grundiert.
  5. Nun vermessen Sie den Raum und berechnen die benötigte Materialmenge. Zu diesem Zweck finden Sie Rechner im Internet.
  6. Am besten skizzieren Sie den Raum zunächst. So halten Sie alle Messergebnisse unmissverständlich fest. Außerdem lässt sich auf diese Weise ein Verlegemuster festlegen.
  7. Kürzen Sie den Türrahmen. Dazu legen Sie eine der Fliesen auf ein Stück Pappe. So simulieren Sie die Dicke des Klebers.

Nun beginnen Sie mit dem Auftragen des Klebers.

Anleitung zum Verlegen von Bodenfliesen im Wohnraum

  1. Den Fliesenkleber bringen sie mit einer Zahnkelle am gleichmäßigsten auf. Dabei halten Sie die Kelle im 45° – Winkel zum Boden.
  2. Achten Sie beim Verlegen darauf, dass Sie Fliesen aus verschiedenen Paketen mischen. Denn oft weisen die Pakete kleine Farbunterschiede auf. Ein kleines Hilfsmittel – die Fliesenhexe – hilft beim Einhalten einer geraden Fugenflucht. Fugenkreuze sorgen für einen regelmäßigen Abstand zwischen den Fliesen.
  3. Für die Ränder werden die Fliesen mit dem Fliesenschneider zugeschnitten und passend verlegt. An den Wänden bringen Sie Sockelfliesen an.
  4. Jetzt heißt es warten. Betreten Sie die Fliesen nicht, bis der Kleber angetrocknet ist.
  5. Schließlich werden die Fliesen verfugt. Tragen Sie den Fugenmörtel großzügig auf die Fliesen auf.
  6. Wenn der Mörtel weiß getrocknet ist, ziehen Sie die Fliesen mit einer Schwammkelle ab.
  7. Nun werden die Wandfugen angebracht. Sie dienen als Dehnungsfugen. Eine Dehnungsfuge hat eine Größe von etwa 5 mm in Breite und Tiefe.
  8. Für Dehnungsfugen wird oft Silikon verwendet. Spritzen Sie die Silikonmasse in die Fugen und ziehen Sie sie zügig mit einer Glättkelle ab.

Eventuell schneiden Sie Ihre Tür noch auf die neue Bodenhöhe zu.

Anleitung zum Austausch einer beschädigten Fliese

Das Austauschen einer beschädigten Fliese ist ein schwieriges Unterfangen. Denn die Fliese darf später nicht höher als die umliegenden Fliesen liegen und sollte keine Hohlräume aufweisen. Deswegen wird diese Aufgabe oft von Fachkräften übernommen.

Das Austauschen einer beschädigten Fliese erfolgt nach diesen Schritten:

  • Zunächst lösen Sie die beschädigte Fliese vorsichtig aus dem Boden. Dazu nehmen Sie Hammer und Meißel zu Hilfe. Die Fliese mittig anzubohren ist auch eine Möglichkeit. Dann arbeiten Sie sich von der Mitte zu den Rändern vor.
  • Im Idealfall werden die Nachbarfliesen dabei nicht beschädigt.
  • Entfernen Sie nun den Fugenmörtel mithilfe eines schmalen Spachtels oder eines Schraubenziehers von den Seiten der Nachbarfliesen.
  • Der verbliebene Fliesenkleber wird nun sorgfältig mithilfe eines Spachtels und eines Hammers entfernt. Das ist wichtig, damit die ausgetauschte Fliese nicht höher liegt als die umliegenden Fliesen.
  • Für das Ankleben der neuen Fliese verwenden Sie am besten Fliesenkleber aus der Tube. Wichtig dabei ist, dass keine Hohlräume unter den Fliesen entstehen. Denn das erhöht das Risiko für erneute Bruchstellen.
  • Schließlich wird die Fliese standardmäßig verfugt.

Trends für Bodenfliesen im Wohnbereich

In modernen Wohnungen und Häusern mit offenen Raumkonzepten werden die Böden in einheitlichem Design gehalten. Fliesen lassen sich in allen Räumen verlegen und eignen sich deswegen für dieses Unterfangen besonders gut. Böden mit mediterranem Flair sind angesagt. Dazu zählen Fliesen aus echtem Naturstein, in Natursteinoptik oder mit Terrazzo-Muster. Auch Fliesen mit farbenfrohen, floralen Mustern sind wieder beliebt. Wer es etwas zurückhaltender mag, greift auf Fliesen mit geometrischen Formen in gedeckten Farben zurück.

Tipp zum Bau liefert Ihnen einen Überblick über die aktuellen Trends bei Bodenfliesen im Wohnbereich

Bodenfliesen in Holzoptik lassen sich vom Original kaum noch unterscheiden

Fliesen in Holzoptik bringen ein gemütliches Ambiente ins Wohnzimmer. Diese Fliesen vereinen die einfache Reinigung und Langlebigkeit von Keramik mit der natürlichen Wirkung von Holz. So müssen Sie sich keine Gedanken um ein Aufquellen machen. Fliesen in Marmoroptik wirken zurückhaltend und edel. Sie sind einfacher zu reinigen als echter Naturstein und nicht so säureempfindlich. Mit der angenehmen Haptik von Naturstein können die Fliesen natürlich nicht mithalten. Dafür leiten sie die Wärme von Fußbodenheizungen besser.

Auch Fliesen in Betonoptik liegen im Trend. Besonders gut wirken sie in hellen Räumen, die auf klare Linien setzen. Bei Fliesen in großen Größen von bis zu 240 x 120 cm und 320 x 160 cm müssen Sie nur wenige Fugen anbringen. Außerdem lassen Sie ein großes Wohnzimmer noch weitläufiger wirken. XXL-Fliesen sind allerdings auch schwer zu verlegen. Außerdem muss der Untergrund äußerst eben sein, damit die Fliesen sicher und fest sitzen. Auch Fliesen in Metalloptik sind beliebt. Sie sorgen für ein ähnlich zurückhaltendes und schlichtes Raumgefühl wie Fliesen in Betonoptik.

Bodenfliesen für Ihre Küche

Küchenböden sind meist höheren Beanspruchungen ausgesetzt als andere Böden im Wohnbereich. Im Idealfall sind sie flecken- und wasserabweisend und leicht zu reinigen. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Küchenbodens auf folgende Punkte:

Bodenfliesen eignen sich wunderbar für den Wohnbereich. Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie in der Küche zum Einsatz kommen

Für die Küche sind Bodenfliesen wunderbar geeignet.

  • Greifen Sie auf Fliesen aus Keramik zurück. Denn diese sind einfacher zu reinigen als Natursteinfliesen.
  • Ziehen Sie Fliesen mit zurückhaltenden Mustern oder gedeckten Farben Exemplaren in hellen Farben vor. So fallen kleinere Verunreinigungen weniger ins Auge.
  • Entscheiden Sie sich für Fliesen, die mit der Abriebklasse 3 ausgezeichnet sind. Diese Fliesen halten den erhöhten Ansprüchen in der Küche perfekt stand.

Klebeverfahren für Bodenfliesen im Wohnbereich

Üblicherweise werden Bodenfliesen heutzutage im Dünnbettverfahren verlegt. Dabei wird lediglich eine dünne Schicht Kleber auf den Boden aufgebracht. Darauf werden die Fliesen anschließend verlegt.

  • Beim sogenannten Floating-Verfahren wird der Kleber in gleichmäßigen Bahnen auf den Boden aufgetragen.
  • Das Buttering hingegen sieht vor, dass Sie den Kleber auf die Rückseite der Fliesen streichen.
  • Beim Floating-Buttering werden beide Verfahren kombiniert. Hier wird der Kleber sowohl auf den Untergrund, als auch auf die Rückseite der Fliesen aufgetragen. Dieses Verfahren kommt vor allem bei Natursteinen zum Einsatz.

Anderes Material, anderer Kleber

Die Art des Klebers, die beim Fliesenlegen zur Anwendung kommt, hängt vom Material der verwendeten Fliesen ab.

Kleber auf Zementbasis:  Sie haben den Vorteil, dass sie mit Wasser angerührt werden und zügig antrocknen. So ist die Bodenfläche schnell wieder begehbar. Aufgrund Ihrer kurzen Trocknungszeit ist eine rasche Verarbeitung essentiell.

Flexkleber enthält Anteile von Kunststoff und ist deswegen flexibel. Dieser Kleber eignet sich für glatte Fliesen aller Art. Er eignet sich sogar für arbeitende Materialien wie Holz oder Trockenestrich. Diese Stoffe dehnen sich aus oder ziehen sich zusammen.

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welchen Kleber Sie für welches Material Ihrer Bodenfliesen im Wohnbereich verwenden

Bodenfliesen aus Naturstein werden mit Natursteinkleber verlegt.

Natursteinkleber kommen – wie der Name schon sagt – für das Aufkleben von Natursteinen zum Einsatz. Jeder Stein hat andere Eigenschaften und erfordert daher einen anderen Kleber, der auf diese Bedürfnisse eingeht. Viele Natursteine nehmen Wasser auf. Deshalb gilt: Je mehr Wasser der Stein aufnimmt, desto kürzer die Trocknungszeit des Klebers.

Dispersionskleber sind wasserbasiert und enthalten mineralische Füllstoffe. Sie zeichnen sich durch eine hohe Klebkraft aus. Im feuchten Zustand werden sie einfach mit Wasser entfernt. Sobald sie allerdings getrocknet sind, lassen sich Dispersionsklebstoffe nur noch sehr schwer entfernen.

Epoxidharzkleber verfügen über zwei essentielle Bestandteile: Härter und Bindemittel. Härter und Bindemittel reagieren beim Trocknen in einer chemischen Reaktion. So härtet der Kleber innerhalb von 24 Stunden komplett aus. Diese Kleber kommen im privaten Bereich jedoch eher selten zum Einsatz.

Materialgerechte Pflege Ihrer Bodenfliesen im Wohnbereich

Fliesen zählen zu den pflegeleichtesten Bodenbelägen überhaupt. Eine sorgfältige Pflege sorgt dafür, dass Ihre Fliesen auch nach Jahren noch wie neu aussehen.

Tipp: Stauben Sie alle Möbel und Gegenstände im Raum ab, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. So nehmen Sie herunterfallenden Staub und Schmutz gleich mit der Reinigung auf.

Die meisten Keramikfliesen wie Feinsteinzeugfliesen sind säurebeständig. Hier kommen also allerlei Reinigungsmittel zur Anwendung. Vermeiden Sie jedoch Reiniger, die Pflegemittel enthalten. Denn diese machen Ihren Boden rutschig oder klebrig.

Steinzeugfliesen ohne Glasur sind etwas anspruchsvoller. Für diese Fliesen verwenden Sie am besten spezielle Reiniger. So vermeiden Sie, dass sich Rückstände von Reinigungsmittel in den offenen Poren ablagern. Das erschwert nämlich die zukünftige Reinigung. Nehmen Sie lauwarmes Wasser mit etwas Reiniger und einen Bodenwischer oder Mopp zur Hand. Arbeiten Sie sich damit in Richtung Tür vor.

Mit klarem Wasser nachzuarbeiten erzeugt ein besonders professionelles Ergebnis. Denn es entfernt eventuelle Rückstände.

So pflegen Sie Bodenfliesen aus Naturstein im Wohnbereich richtig

Wie Sie Ihre Bodenfliesen im Wohnbereich am besten pflegen, hängt vom Material der Fliesen ab. Bei der Pflege von offenporigen Natursteinfliesen gibt es einiges zu beachten. Denn Naturstein ist säureempfindlich.

  • Behandeln Sie Ihren Boden nicht mit säurehaltigen Reinigern. Sie fügen ihm sonst Schaden zu.
  • Viele handelsübliche Reiniger geben auf der Rückseite an, für welche Materialien sie geeignet sind.
  • Für Fliesen aus Naturstein gibt es spezielle Reiniger mit einem neutralen pH-Wert.
  • Kalkflecken lassen sich mit destilliertem Wasser abspülen.
  • Auch seifige Reiniger sind nicht geeignet. Denn sie hinterlassen einen Film auf dem Boden.
  • Fettflecken auf Natursteinfliesen sind ein großes Problem. Denn das Fett saugt sich in den Boden und trocknet dann ein. Frisches Fett wird am besten mit Löschpapier oder einem saugfähigen Lappen aufgesaugt.
  • Für die Entfernung von eingetrocknetem Fett muss dieses zunächst verflüssigt werden. Das geschieht durch Wärme. Als Wärmequellen eignen sich beispielsweise ein Bügeleisen, Föhn oder Heizstrahler. Anschließend wird saugfähiges Material aufgetragen. Dazu gehören Sägemehl, Küchenpapier oder feiner Sand.

5 Fehler, die Sie beim Verlegen Ihrer Bodenfliesen im Wohnbereich am besten vermeiden

Vermeiden Sie diese 5 Fehler für ein schönes Ergebnis beim Verlegen Ihrer Fliesen:

  1. Alle gekauften Fliesen verbrauchen und nicht sofort Ersatz besorgen. Wenn Sie später Reparaturarbeiten ausführen ist es eventuell schwierig, die gleiche Fliese wiederzufinden. Das hängt natürlich von der Art der Fliese ab.
  2. Den Kleber zu dünn auftragen und die Fliesen nicht anklopfen. Denn so entstehen Hohlräume unter den Fliesen und es kommt leichter zu Brüchen.
  3. Estrich nicht grundieren. Denn dieser Untergrund saugt stark und nimmt dem Kleber so seine Haftung.
  4. Den Untergrund nicht sorgfältig ebnen. Nicht nur bei XXL-Fliesen ist es wichtig, dass der Boden gerade ist. Denn sonst sitzen Ihre Fliesen nicht fest. Eine ebene Fläche erreichen Sie mit Bodenausgleichsmasse.
  5. Boden- und Wandgestaltung nicht abgleichen. Der Raum wirkt nur gut, wenn er als Gesamtkonzept geplant wird. Dunkle Fliesen werden besser in hellen Räumen eingesetzt. Fliesen mit auffälligem Muster erfordern eine zurückhaltende Gestaltung der Wände.

So versiegeln Sie Ihre Fliesen richtig

Eine Versiegelung eignet sich für unversiegelte Fliesen. Fliesen, die über eine vergütete Oberfläche verfügen, werden nicht mehr versiegelt. In diesem Fall versiegeln Sie ausschließlich die Fugen.

Tipp zum Bau zeigt, wie Sie Ihre Bodenfliesen im Wohnbereich versiegeln.

Eine Versiegelung Ihrer Bodenfliesen schützt vor Schmutz und erleichtert die zukünftige Reinigung

  • Versiegeln Sie Ihre Fliesen direkt nach dem Verlegen oder nach einer gründlichen Reinigung. So haben hartnäckige Flecken später keine Chance.
  • Am einfachsten versiegeln Sie die gesamte Bodenfläche. So schützen Sie auch gleich die Fugen.
  • Vor dem Auftragen der Versiegelung sollte der Boden sauber und trocken sein.
  • Tragen Sie die Versiegelung mit einem Lappen oder einer Bürste auf.
  • Dann lassen Sie die Versiegelung nach Packungshinweis antrocknen.
  • Natursteine dunkeln oft etwas nach, sobald sie versiegelt sind.
  • Die Versiegelung hält in der Regel bis zu anderthalb Jahre an. Dann tragen Sie eine neue Schicht auf.

Ist ein fugenloses Verlegen von Bodenfliesen im Wohnbereich möglich?

Auch wenn sie manchmal als störend empfunden werden: Fugen erfüllen eine wichtige Funktion im Boden. Denn sie schützen die Fliesen vor eventuellen Brüchen. Viele Kunden fragen nach einer fugenlosen Verlegweise. Deswegen sind XXL-Fliesen sehr beliebt. Aufgrund ihrer Größe erfordern sie nur wenige Fugen.

Von einer völlig fugenlosen Verlegweise wird allerdings abgeraten. Die Fugen schützen die Fliesen nämlich vor Beschädigungen. Denn sie gleichen produktionsbedingte Größenunterschiede der einzelnen Fliesen aus. Außerdem bauen Fugen eventuelle Spannungen im Boden ab.

Rektifizierte Fliesen können mit sehr dünnen Fugen verlegt werden. Das ist möglich, weil rektifizierte Fliesen noch in der Fabrik nachbearbeitet werden. So erhalten Sie exakt gleich große Fliesen.

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