Fußboden

Den passenden Fußboden finden – Auswahlkriterien im Überblick

Wenn Sie einen neuen Fußboden suchen, stehen Sie einer vielfältigen Auswahl gegenüber. Dadurch ist es nicht immer einfach, sich für einen Bodenbelag zu entscheiden. Hier erfahren Sie jedoch einige Kriterien, die Ihnen bei der richtigen Wahl helfen.

1. Auswahlkriterien für einen Fußboden

Der Fußboden ist ein sehr vielfältiges Gebiet im Bereich der Innenausstattung. Ihnen stehen die unterschiedlichsten Farben, Formen und Varianten zur Verfügung. Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welche Kriterien bei der Auswahl entscheidend sind. Verschaffen Sie sich stets einen guten Überblick und treffen Sie dann Ihre Entscheidung. Diese Merkmale helfen Ihnen dabei:

  • Material und Aussehen.
  • Verlegearten.
  • Technische Qualitäts-Merkmale.
  • Kosten.

Entscheiden Sie sich zunächst für das Material Ihres Bodenbelages. Holzböden stehen Ihnen zur Verfügung, ebenso Beläge aus Kunststoff. Ziehen Sie lieber Teppich in Betracht oder vielleicht einen hochwertigen Naturstein? Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Achten Sie aber auf gewisse Eigenschaften, die jeder Belag idealerweise erfüllt. Dazu gehören vor allem:

  • Widerstandsfähigkeit und Robustheit.
  • Pflegeleicht und einfach zu reinigen.
  • Lange Lebensdauer.
  • Einfach zu verlegen.
  • Fußwarm.

2. Material und Aussehen von verschiedenen Fußböden

Der Bodenbelag hängt stark mit dem Raum zusammen, in den Sie ihn verlegen. So eignen sich Fliesen gut für das Badezimmer, weniger für Schlafräume. Naturstein punktet in der Küche, hat seine Nachteile aber im Wohnzimmer. Ziehen Sie daher die Nutzung des Zimmers bei Ihrer Auswahl mit in Betracht. Grundsätzlich lassen sich folgende Materialien unterscheiden:

  • Parkett.
  • Bambus.
  • Teppich.
  • Kunststoff.
  • Laminat.
  • Kork.
  • Linoleum.
  • Fliesen.
  • Naturstein.
  • Epoxidharz.

Parkett für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau informiert Sie über Parkett als Bodenbelag für Fußböden.

Parkett ist der ideale Bodenbelag für jeden Fußboden.

Parkettböden bestehen grundsätzlich aus Hölzern. Ahorn- und Eichenholz gelten als die beliebtesten Grundstoffe. Bei diesem Bodenbelag legen die Hersteller einzelne Parkettstreifen zu Mustern zusammen. Das Aussehen des Fußbodens ist stets rustikal und einzigartig. Es sticht zudem heraus, dass der Belag sehr warm und robust ist. Außerdem lässt sich Parkett einfach und problemlos reinigen.

Die Anschaffungskosten sind zwar sehr hoch, rechnen sich über die Haltedauer jedoch. Der Bodenbelag ist sehr langlebig und lässt sich gut restaurieren. Haben Sie den Eindruck, das Parkett ist stumpf? Schleifen Sie den Boden einfach ab. Dabei geht zwar immer etwas Material verloren. Das ist aber nicht schlimm. Massivparkett punktet mit einer Dicke von 22 Millimetern und erlaubt problemlos mehrere Restaurationen.

Das Mehrschichtparkett hat im Gegensatz keine so hohe Dicke. Hier bewegt sich der Belag zwischen 2,5-sechs Millimetern. Dies hat den Vorteil, dass er sich gut als Freizeit-Heimwerker verlegen lässt. Bei der massiven Varianten ziehen Sie besser einen Fachbetrieb zurate. Außer für das Badezimmer eignet sich dieser Fußboden für jeden Raum Ihres Zuhauses.

Bambus als Material für Ihren Fußboden

Parkettböden bestehen grundsätzlich aus Holz. Bambus findet sich jedoch ebenfalls in der Parkettvariante, auch wenn es ein Gras ist. Die Eigenschaften von Bambus gleichen sich stark mit denen von Holz. Bambusparkett liegt aktuell im Trend, da es vor allem nachhaltig und natürlich ist. Zudem ist Bambus sehr robust, eignet sich aber nicht für jeden Raum.

Je nach Behandlung erhalten Sie Bambusparkett in unterschiedlicher Optik. Sein ursprüngliches Aussehen ist hell mit einer natürlichen Farbe. Es lässt sich aber auch in einem karamellfarbenen Ton kaufen. Behandeln Sie das Material mit Wärme, generieren Sie eine schöne dunkle Farbe. Der Zucker innerhalb des Bambus fängt dabei an, zu karamellisieren. Durch eine Oberflächen-Behandlung erzeugen Sie noch viele weitere Farbtöne. Aus optischer Sicht bietet Bambus als Bodenbelag viele Möglichkeiten. Zudem punktet es mit folgenden Vorteilen:

  • Wohngesund. Bambus stößt keine Schadstoffe aus.
  • Feuchtigkeit macht Bambus nicht aus.
  • Nachhaltig und umweltfreundlich.
  • Widerstandsfähig und stabil.

Der Bodenbelag kämpft jedoch mit einem großen Nachteil. Bei Temperaturen von über 20 Grad entstehen bereits schon Schäden am Parkett. Es bilden sich Fugen, die gegebenenfalls aufbrechen. Daher eignete sich der Fußboden kaum mit einer Fußbodenheizung. Seien Sie auch in der Nähe von Kaminen vorsichtig. Davon abgesehen ist Bambus ein idealer Bodenbelag.

Teppich für Ihren Fußboden

Bei einem Teppichboden haben Sie komplett freie Hand für Ihre Designideen. Jedes Muster, jede Farbe, jede Form lässt sich problemlos umsetzen. Ihnen stehen zudem natürliche und synthetische Fasern zu Auswahl. Entscheiden Sie hierbei nach Ihrer Präferenz. Beide Varianten generieren die vielen Vorteile von Teppichböden.

Kunststoff als Bodenbelag

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, worauf es bei Kunststoffbelägen für Ihren Fußboden ankommt.

Fußböden aus Vinyl ermöglichen Ihnen viele Möglichkeiten zur Gestaltung.

Design- und Vinylböden gelten als typische Bodenbeläge aus Kunststoff. Beide Fußböden sind sehr ähnlich, haben aber einen großen Unterschied. Vinylböden bestehen aus PVC und enthalten Weichmacher. Manche dieser Weichmacher sind gesundheitsschädlich. Die Designvariante enthält PET als Grundstoff. Bei diesem Belag brauchen Sie sich keine Sorgen um Weichmacher machen.

Kunststoff lässt sich für die unterschiedlichsten optischen Varianten aufbereiten. Daher erhält der Designboden auch seinen Namen. Das Material lässt sich so imitieren, dass der Boden eine Holzoptik bekommt. Der Belag macht den Eindruck, als sei er tatsächlich aus Holz. Diesen Effekt erzielen Sie ebenso für Stein, Metall oder Beton. Die Vielfalt an Gestaltungen ist riesig. Außerdem punktet dieser Bodenbelag mit folgenden Vorteilen:

  • Optimale Akustik.
  • Schalldämmende Eigenschaften.
  • Fußwarm.
  • Strapazierfähig.
  • Pflegeleicht.

Laminat für Ihren Fußboden

Laminat ist ohne Frage der beliebteste Bodenbelag. Seine Robustheit und gleichzeitig günstige Anschaffung spricht für sich. Der Fußboden besteht aus mehreren Schichten. Eine Trägerschicht hält den Belag zusammen. Hierfür dient beispielsweise eine Spanplatte. Die Oberseite ist beispielsweise durch Kunstharz versiegelt. Darunter finden Sie die Dekorschicht. Diese lässt sich vielfältig gestalten. Täuschend echt generiert das Laminat einen Terrakotta-, Stein- oder Metallboden. Laminat ist durch seine geringe Dicke der optimale Partner für eine Fußbodenheizung.

Kork für Ihren Fußboden

Durch das aufkommende Umweltbewusstsein erfährt der Korkboden eine Wiedergeburt. Für seine Herstellung schälen Sie einfach die Rinde der Korkeiche. Alle neun Jahre lässt sich die Ernte einfahren und der Baum bleibt stehen. Optisch haben Sie natürlich wenig Gestaltungsspielraum. Dennoch erhalten Sie den Korkboden in unterschiedlichen Varianten:

  • Gewachst.
  • Versiegelt.
  • Geölt.

Außerdem lässt sich zwischen einer Massivplatte und einer furnierten Ausführung wählen. In diesem Bereich ähnelt Kork einem üblichen Holzboden.

Linoleum für Ihren Fußboden

Linoleum ist ein zeitloser Klassiker unter den Bodenbelägen. Die Optik ist schnörkellos direkt. Vor allem punktet Linoleum mit natürlichen Materialien. In vergangenen Zeiten war der Belag überwiegend im öffentlichen Raum anzutreffen. Mittlerweile erobert er aber auch die Wohnräume. Dies liegt vor allem an neuen, lebendigen Farben, in denen sich der Belag präsentiert. Zudem ist das Material ausgesprochen robust. Fahren Sie mit dem Bürostuhl oder dem Bobbycar über den Boden. Sie bekommen ihn nicht klein. Bei der Produktion walzen die Hersteller Zement auf Jutegewebe. Diese Mischung besteht aus Leinöl, Harzen, Farbstoffen sowie Holz- und Korkmehl. In langen Bahnen trocknet das Gewebe schließlich. Zusätzlich zum Fertigparkett stehen Ihnen Paneele aus Linoleum zur Verfügung. Diese lassen sich sogar auf den vorhandenen Bodenbelag auflegen.

Fliesen für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau informiert Sie über Fliesen als Bodenbelag für Ihren Fußboden.

Fliesen bieten sich auch für den Fußboden im Schlafzimmer und Wohnzimmer an.

Im Badezimmer lassen sich Fliesen nicht mehr wegdenken. Jedoch erweitern Sie ihr Einsatzgebiet immer weiter. Die Fliese lässt sich praktisch nicht verwüsten. Die Reinigung geht leicht von der Hand und die Kosten gestalten sich als äußerst preisgünstig. Kein Wunder also, dass Keramik allgemein einen sinnvollen Bodenbelag darstellt.

Ähnlich wie beim Teppichboden haben Sie unendliche viele Möglichkeiten zur Gestaltung. Zudem lassen sich die Fliesen nach Klassen der Beanspruchung unterteilen. So stellen Sie sicher, dass Sie den geeigneten Bodenbelag wählen. Achten Sie auch darauf, auch wirklich Bodenfliesen auszuwählen. Lassen Sie sich deshalb im Voraus beraten. Bodenfliesen lassen sich in folgende Gruppen der Belastbarkeit einteilen:

  • Gruppe 1 und 2: Leichte bis mittlere Beanspruchung (Schlafzimmer und Bad).
  • Gruppe 3: Hält höhere Belastungen aus (Flur).
  • Gruppe 4: Hält sehr hohen Belastungen stand (Küche und Terrasse).

Naturstein für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau informiert Sie über Natursteine als Fußboden.

Natursteine eignen sich als Fußboden sowohl innen als auch draußen.

Natursteine als Bodenbelag galten lange als unnötiger Prunk und Protz. Dabei haben Natursteine einfach eine schöne Optik aufzuweisen. Gerade Sand- und Kalksteine strahlen eine natürlich Eleganz aus. Marmor und Granit gelten als die beliebtesten Natursteine. Wofür Sie sich letztlich entscheiden, liegt ganz bei Ihnen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie jeden Stein imprägnieren. Der Fußboden hält säurehaltigen Einflüssen nur bedingt stand.

Natursteine halten über Jahre ihren schönen Glanz bei. Selbst wenn sie mal verblassen oder alt aussehen, schafft schleifen Abhilfe. Der Bodenbelag hat den Vorteil, dass sich die Oberfläche individuell gestalten lässt. Je nach Verfahren der Bearbeitung unterscheiden sich folgende Arten:

  • Satiniert.
  • Gestockt.
  • Beflammt.
  • Antikisiert.
  • Poliert.
  • Gelasert.

Im Außenbereich kommen gestockte und geflammte Oberflächen zum Einsatz. Bei diesen Verfahren rauen Sie die Fläche an, um sie rutschfest zu machen. Das Stockverfahren dient ebenfalls dazu, eine raue Oberfläche zu erzeugen. Den gleichen Effekt erzielen Sie durch das Lasern. Beim Satinieren dagegen erzeugen Sie eine gleichmäßige, matt-glänzende Fläche. Dies erreichen Sie durch Schleifen und Bürsten. Beim Antikisieren kommen Rotationstrommeln zum Einsatz. Das Ziel des Verfahrens besteht darin, den Stein mit Gebrauchsspuren zu versehen. Der Belag erhält den Eindruck, als sei er gebraucht und schon sehr alt.

Epoxidharz für Ihren Bodenbelag

Epoxidharz stellt eine weitere Variante für Ihren Fußboden dar. Mit einer zweilagigen Beschichtung machen Sie den Boden praktisch unzerstörbar. Vor allem schließen Sie den Untergrund vollkommen wasserdicht ab. Eine graue, glatte Oberfläche zeichnet den Epoxidharz-Boden grundsätzlich aus. In Lagerhallen oder Produktionsstätten eignet sich der Belag deshalb optimal. Selbst ein Gabelstapler macht dem Fußboden nichts aus, da er zusätzlich äußerst robust ist. Als Privatperson denken Sie für Ihre Garage oder das Badezimmer über Epoxidharz nach. Dabei lässt sich die Masse problemlos auf Beton auftragen. Optisch besteht viel Gestaltungsraum. Mit unterschiedlichen Farbakzenten hübschen Sie den Fußboden auf. Lassen Sie kleine Gegenstände in den Boden ein oder zeichnen Sie individuelle Muster.

3. Verlegearten von Fußböden

Haben Sie sich für einen Bodenbelag entschieden? Im nächsten Schritt geht es nun darum, den Fußboden zu verlegen. Je nach Material lassen sich verschiedene Verlegearten unterscheiden. Achten Sie auch darauf, ob Sie selbst Arbeiten übernehmen. Bei manchen Materialien geht das aber leichter als bei anderen. Falls Sie sich unsicher sind, ziehen Sie die Arbeit eines Bodenlegers in Betracht.

BodenbelagVerlegeart
Parkettboden.Nut und Feder oder Klick-System.
Bambusparkett.Vollflächige Verklebung.
Teppichboden. Teilflächig oder vollflächig auf dem Boden verklebt.
Design- und Vinylboden.Einzelne Dielen verbinden Sie mit einem Klick-System.
Laminatboden.Klick-Laminat.
Korkboden.Korkfliesen verkleben Sie mit dem Untergrund. Alternativ: Nut und Feder.
Linoleumboden.Linoleum verkleben Sie als Meterware. Einzelne Linoleumdielen stecken Sie zusammen.
Fliesen.Fliesen bringen Sie mit Fliesenkleber auf dem Untergrund an. Anschließend verfugen Sie die Fliesen.
Natursteinboden.Natursteine fixieren Sie mit Kleber am Untergrund.
Epoxidharz-Boden.Bringen Sie in flüssigem Zustand auf dem Boden auf und lassen es aushärten.

4. Technische Qualitäts-Merkmale bei einem Fußboden

Tipp zum Bau zeigt Ihnen wichtige Qualitäts-Merkmale für Ihren Fußboden.

Ziehen Sie für Ihren Fußboden Qualitäts-Merkmale in Betracht.

Jeder Fußboden hat seine Vor- und Nachteile. Es lassen sich Merkmale unterscheiden, nach denen sich einen Bodenbelag objektiv einteilen lässt. Dazu gehören:

  • Nutzungsklassen.
  • Abriebklassen.
  • Rutschhemmung.

Diese Einteilungen gelten jedoch nicht für alle Materialien. Sie nehmen vor allem Bezug auf Laminat, Vinylböden und Fliesen. Die Nutzungsklasse bezieht sich auf die Belastbarkeit des Bodenbelags. Zwei Ziffern je Klasse geben an, wie robust der Boden ist. Dabei lässt zusätzlich eine Unterteilung nach Privat- und Gewerbeböden vornehmen.



Privatböden umfassen folgende Klassen:

  • 21.
  • 22.
  • 23.

Die erste Ziffer steht hierbei für den Privatbereich. Ziffer Nummer zwei beschreibt, wie robust der Boden schließlich ist. Je höher die zweite Zahl, desto widerstandsfähiger ist der Belag. Öffentliche- und Gewerbeböden unterteilen sich nach folgenden Klassen. Es gelten die gleichen Regeln wie bei Privatböden. Je höher Ziffer Nummer zwei ist, desto robuster ist der Bodenbelag:

  • 31.
  • 32.
  • 33.
  • 34.

Die Abriebklasse bezieht sich vor allem auf Laminatböden. Das Gütekriterium gibt dabei an, wie gut der Bodenbelag äußeren Einflüssen standhält. Die Tester schmirgeln das Laminat so lange ab, bis die schützende Schicht beschädigt ist. Je später sich der Abrieb erkennen lässt, desto höher ist die Abriebklasse. Insgesamt lassen sich fünf separate Klassen unterscheiden. Für Fliesen besteht ebenfalls eine Einteilung nach fünf Abriebklassen. Bei diesem Bodenbelag ist die Rutschhemmung ein zusätzlich wichtiger Faktor. Hierbei untersuchen die Prüfer, wie rutschig eine Oberfläche ist. Auch hier lassen sich fünf Klassen unterscheiden:

  • R9: Geringer Haftreibewert.
  • R10: Normaler
  • R11: Erhöhter Haftreibewert.
  • R12: Hoher
  • R13: Sehr hoher Haftreibewert.

Diese Einteilung findet gelegentlich eine Ergänzung durch Buchstaben von A bis C. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Fußbodens nicht nur auf Optik oder Verlegarten. Auch qualitätsrelevante Merkmale gilt es im Hinterkopf zu behalten. Natürlich spielen aber auch die Kosten eine wichtige Rolle.

5. Kosten für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau informiert Sie über die Kosten, die bei einem Fußboden anfallen.

Die Kosten für Ihren Fußboden variieren je nach Material.

Die Kosten der Materialien variieren zum Teil sehr stark. Nachfolgende Tabelle gibt Ihnen daher einen guten Überblick.

MaterialKosten
Parkett.Ab 30 €/m².
Bambus.25-90 €/m².
Teppich.Ab 25 €/m².
Design- und Vinylboden.Ab 15 €/m².
Laminat.Ab 10 €/m².
Kork.Ab 25 €/m².
Linoleum.Ab 20 €/m².
Fliesen.Ab 25 €/m².
Naturstein.Ab 50 €/m².
Epoxidharz.35-60 €/m².

6. Fazit zum Fußboden

Fußböden stellen einen sehr vielseitigen Themenbereich dar. Unterschiedlichste Materialien stehen Ihnen zur Verfügung. Optisch haben Sie praktisch unendlich viele Möglichkeiten der Gestaltung. Die Kosten für die einzelnen Materialien variieren ebenso stark. Technische Qualitätsmerkmale wie Abreibungsklassen oder Rutschhemmung erleichtern Ihnen die Auswahl etwas. Dennoch hilft ein Leitfaden dabei, um sich in diesem Dschungel zurechtzufinden. Parkett punktet mit einer natürlichen und rustikalen Optik.

Teppichboden dagegen ist sehr weich und angenehm zu den Füßen. Kork wiederum ist ausgesprochen umweltfreundlich, während Fliesen kaum zu beschädigen sind. Laminat ist sehr abwechslungsreich und das günstigste Material von allen. Epoxidharz dagegen lässt sich einfach auftragen und hat in puncto Robustheit keine Konkurrenz. Überlegen Sie daher stets im Einzelfall, welcher Bodenbelag der Richtige für Sie ist. Schauen Sie, welchen Raum Sie mit einem neuen Fußboden ausstatten. Naturstein eignet sich eher für die Küche. Linoleum hingegen passt in jedes Wohnzimmer und ist der zeitlose Klassiker schlechthin. Suchen Sie stattdessen nach etwas Außergewöhnlichem, bedient Bambusparkett diese Anforderungen.

7. Parkett für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welche Parkettarten es für Fußböden gibt.

Mehrere Parkettarten stehen Ihnen für Ihren Fußboden zur Auswahl.

Parkettböden bestehen grundsätzlich aus Holz. Jedoch stehen Ihnen unterschiedliche Arten von Parkett zur Auswahl. Folgende Varianten lassen sich grundsätzlich unterscheiden:

  • Auch als Landhausstil bekannt.
  • Massivparkett. Besteht aus massiven Holzstücken. Sie verlegen das Holz zunächst roh und behandeln es mit einer Parkett-Schleifmaschine.
  • Mosaikparkett. Besteht aus acht Millimeter starken Holzlamellen. Die einzelnen Lamellen kleben auf einem Netz zusammen.
  • Stabparkett. Auch als Nagelparkett bezeichnet. Der Bodenbelag besteht aus einzelnen dünnen Holstücken.
  • Parkettdiele. Zwei, drei Meter lange Parkettstäbe aus Massivholz bilden eine Holzdiele.
  • Tafelparkett. Gilt in Fachkreisen als „Königin der Fußböden“. Die Hersteller verleimen den Bodenbelag so, dass sich einzigartige geometrische Muster ergeben. Dieser Fußboden stellt den größte Hingucker aller Parkettarten dar.

8. Vorteile von Linoleum für Ihren Fußboden

Linoleum stellt eine sinnvolle Möglichkeit für Ihren Bodenbelag dar. Der Fußboden besteht zum einen bis zu 90% aus nachwachsenden Rohstoffen. Außerdem sticht er mit folgenden Vorteilen heraus:

  • Extrem widerstandsfähig.
  • Rutschfest.
  • Hitzebeständig.
  • Leicht zu reinigen.
  • Einfach und schnell zu verlegen.
  • Lange haltbar.
  • Ausgesprochen flach.

Linoleum lässt sich kaum verwüsten. Egal, ob Sie den Bodenbelag in Turnhallen oder Kindergärten einsetzen. Seine extreme Widerstandsfähigkeit spricht für sich. Von Haus aus verhindert der Fußboden bereits, dass Sie ins Schlittern geraten. Bemerkenswert ist, dass Linoleum sehr gut Hitze aushält. Dadurch eignet er sich für Chemieräume jeder Schule. Außerdem weist der Bodenbelag Schmutz ab und wirkt zudem noch antibakteriell. Hinzu kommt, dass Linoleum sehr dünn ist. Dadurch lässt er sich auch auf einen bereits bestehenden Bodenbelag verlegen. Trotz seiner geringen Dicke hält der Boden wirklich lange. Mit etwas Glück erfreuen Sie sich an ihm für 40 Jahre.

9. Vorteile von Kork für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Vorteile von Kork als Material von Fußböden.

Kork ist ein optimaler Rohstoff für Ihren Fußboden.

Linoleum ist Ihnen noch nicht ökologisch genug als Bodenbelag? Kein Problem. Ziehen Sie in diesem Fall Kork als Fußboden in Betracht. Der Belag besteht aus der Rinde des Korkbaumes, weshalb er vollkommen umweltfreundlich ist. Das Material ist natürlich und der Baum bleibt nach dem Schälen sogar stehen.  Die Umwelt dankt es Ihnen, wenn Sie auf Kork als Bodenbelag setzen. Außerdem punktet das Naturprodukt mit folgenden Vorteilen:

  • Zum Wohnen ideal geeignet. Korkböden verzichten vollständig auf chemische Stoffe.
  • Isolierende Wirkung. Mit einem Korkboden brauchen Sie keine Fußbodenheizung.
  • Pflegeleicht.
  • Angenehm für Muskeln und Gelenke. Der Boden federt Ihre Schritte ab. Sie laufen so angenehme wie auf keinem anderen Bodenbelag.
  • Leise. Sie hören es kaum, wenn Sie auf dem Fußboden laufen.
  • Leicht zu verlegen.

10. Naturstein für Ihren Fußboden

Sie suchen nach einem edlen Belag für Ihren Fußboden? Bei Natursteinen finden Sie garantiert etwas für sich. Ihnen stehen dabei unterschiedliche Steinvarianten zur Auswahl:

  • Granit.
  • Sandstein.
  • Schiefer.
  • Travertin.

Granit punktet mit seiner langen Haltbarkeit. Zudem lässt es sich leicht pflegen. Durch seine hohe Härte glänzt der Stein sehr schön. Auf Sandstein treffen Sie vor allem in älteren Gebäuden. In der heutigen Zeit gestaltet es sich etwas schwierig, Sandstein zu verlegen. Moderne Fußbodenstärken bewegen sich zwischen 30 und 40 mm. Diese Stärke eignet sich bei Sandsteinen nur bedingt. Schiefer ist für Fußböden ein sehr edles Material. Die Pflege ist aber meist mühsam und aufwendig. Travertin beziehungsweise Kalkstein findet als Bodenbelag am häufigsten Anwendung. Das Material hat jedoch die Angewohnheit, große Poren zu haben. Schließen Sie diese mit einer polierfähigen Spachtelmasse. Dadurch machen Sie den Boden pflegeleicht.

11. Vorteile von Fliesen für Ihren Fußboden

Sie sind der Meinung, Fliesen gehören an die Wand? Als Bodenbelag eignen Sie sich höchstens im Badezimmer? Sicher haben Sie nicht unrecht. Jedoch haben Fliesen viele Eigenschaften, die sie zu einem exzellenten Bodenbelag machen:

  • Robust.
  • Lange haltbar.
  • Ausgesprochen pflegeleicht.
  • Eignen sich ideal für Fußbodenheizungen. Die Temperatur-Leitfähigkeit von Fliesen ist optimal.
  • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Fliesen laden sich nicht elektrisch auf.
  • Eignen sich optimal für das Wohnklima. Fliesen stoßen keine Schadstoffe aus. Außerdem haben Stoffe, die Allergien auslösen, kaum eine Chance, auf den Fliesen zu überleben.
  • Günstiger Preis.

Schreiben Sie Fliesen für einen neuen Bodenbelag nicht zu schnell ab. Derart viele Vorteile finden Sie nicht bei jedem Fußboden.

12. Vorteile von Teppich für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Vorteile von Teppich für Ihren Fußboden.

Teppich ist der Klassiker unter den Belägen für Fußböden.

Für viele Menschen ist der Teppich auch heute noch der Bodenbelag Nummer eins. Der Teppichboden ist ein zeitloser Klassiker und punktet nach wie vor mit vielen Vorteilen:

  • Schalldämmende Trittschall sowie andere Geräusche schluckt der Teppich weitgehend.
  • Vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung. Teppiche erhalten Sie in den unterschiedlichsten Farben und Mustern.
  • Für Allergiker Er halbiert fast den ganzen Feinstaub in der Luft.
  • Angenehm für Muskeln und Gelenke. Der Teppich federt durch seine elastische Struktur Ihre Schritte ab.
  • Robust und widerstandsfähig. Wählen Sie eine hohe Nutzungsklasse und Sie erfreuen sich lange an Ihrem Teppich.

13. Vorteile von Laminat für Ihren Fußboden

Laminat bietet sich als Bodenbelag ebenfalls an. Er ist vielseitig und generiert viele Vorteile:

  • Lässt sich einfach verlegen.
  • Eignet sich perfekt für Allergiker. Wenn Sie Haustiere haben, bietet sich Laminat ebenso an.
  • Sehr preisgünstig. Gerade im Vergleich zu Parkett profitieren Sie von niedrigen Kosten.
  • Immun gegen Lichteinstrahlung. Manche Böden haben stark mit der UV-Strahlung zu kämpfen. Nicht so Laminat. Er behält seine Farben bei und bleicht nicht aus.
  • Lässt sich perfekt mit einer Fußbodenheizung optimieren.
  • Widerstandsfähig. Laminat hält auch aggressiven Einflüsse aus.
  • Großes Angebot an optischen Varianten.

Gerade bei einer dünnen Geldbörse ist Laminat eine großartige Alternative.

14. Vinyl-Fußboden reinigen und pflegen

Vinyl ist grundsätzlich robust und hält einiges aus. Verwenden Sie jedoch ein falsches Reinigungsmittel, beschädigen oder verändern Sie unter Umständen Ihren Boden. Deshalb gibt es einige Maßnahmen, auf die es zu achten gilt. Reinigen Sie Ihren Vinylboden zunächst mit einem Besen oder Staubsauger. Dadurch entfernen Sie bereits groben und auch losen Schmutz. Geben Sie anschließend Vinyl-Reinigungsmittel in frisches Wasser. Wischen Sie den Bodenbelag feucht durch. Trocknen Sie den Boden anschließend, auch wenn Vinyl wasserabweisend ist. Schnell läuft Flüssigkeit in die Fugen und der Boden quillt auf. Ein spezielles Vinyl-Reinigungsmittel ist aber nicht zwingend notwendig. Folgende Mittel eignen sich ebenfalls:

  • Glasreiniger.
  • Allzweckreiniger.
  • Essig.
  • Schmierseife.
  • Neutralreiniger.

15. Nadelvlies für Ihren Fußboden

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, die Vorteile von Nadelvlies für Ihren Fußboden.

Nadelvlies eignet sich optimal für Fußböden in Büros und auf Messen.

In Privaträumen treffen Sie kaum auf Nadelvlies als Bodenbelag. Sie finden den Fußboden eher im Objektbereich. Das auch aus gutem Grund. Nadelvlies punktet mit einzigartigen Eigenschaften und vielen Vorteilen. Für Büros oder auf Messen gibt es keinen besseren Bodenbelag als Nadelvlies. Dies hat zum einen mit der Herstellung zu tun. Während der Produktion zieht die Maschine die Fasern immer wieder nach oben. Dadurch bildet sich eine extrem dichte Oberfläche, warum der Bodenbelag eine Menge aushält. Zudem verfängt sich das Nadelvlies nicht in Stuhlrollen. Gerade für Büros ist das eine sehr wertvolle Eigenschaft.

Darüber hinaus hat der Boden eine schalldämmende Wirkung. Vor allem Trittschall verringert Nadelvlies auf ein Minimum. Zusätzlich eignet er sich für alle Arten von Allergiker. Die textile Oberfläche bindet Staubpartikel aus der Luft und hält sie fest. Selbst in Bezug auf optische Merkmale brauchen Sie keine Abstriche zu machen. Nadelvlies bietet eine breite Palette an Farben und Mustern.

16. Zusätze für Ihren Fußboden

Ein hochwertiger Bodenbelag sticht bereits mit vielen Vorteilen heraus. Jedoch lässt sich Ihr Fußboden noch verbessern. Für das gewisse Etwas aus optischer Sicht bieten sich Sockelleisten an. Hierbei stehen Ihnen verschiedene Materialien und unterschiedlichste Formen zur Auswahl. Mit Sockelleisten werten Sie Ihren Fußboden aus optischer Sicht erheblich auf. Um mehr Ruhe in den Raum zu bringen, ist eine Trittschalldämmung sinnvoll. Diese minimiert einen hohen Lärmpegel. Auch hierfür stehen Ihnen unterschiedliche Materialien zur Verfügung:

  • Kork.
  • Holzfaserplatte.
  • Mineralwolle.
  • Wellpappe.
  • Kunststoff.
  • Hanffilz.

Diese Dämmung bringen Sie direkt unter dem Fußboden an. Denken Sie auch über eine Dampfsperre nach, wenn der Bodenbelag gerade weg ist. Diese trägt bei richtigem Einbau zum Feuchtigkeitsschutz bei.

17. Fußboden durch einen Bodenleger anbringen lassen

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie der Bodenleger Ihren Fußboden verlegt.

Der Bodenleger hilft Ihnen, Ihren Fußboden zu verlegen.

Sind Sie handwerklich geschickt? Einige Bodenbeläge lassen sich gut selbst anbringen. Bei anderen ist es sinnvoller, einen Bodenleger zu engagieren. Der Bodenleger ist in der Regel ein professioneller Maler. Den Fußboden zu verlegen übernimmt er dabei als zusätzliche Aufgabe. Der Profi verlegt für Sie jeden Belag, der Ihnen vorschwebt. Parkett ist dabei am teuersten und aufwendigsten. Bei Laminat haben Sie die geringsten Kosten und bei PVC den wenigsten Aufwand. In jedem Fall kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu. Diese sind grundsätzlich von folgenden Faktoren abhängig:

  • Material des Fußbodens.
  • Größe des Raumes.
  • Anzahl der Arbeitsstunden des Bodenlegers.

18. Nutzungsdauer verschiedener Fußböden

Verschiedene Bodenbeläge haben verschiedene Vorteile. Auch wenn diese noch so gut sind, nutzt sich der Boden allmählich ab. Manche Fußböden halten länger als andere. Aber irgendwann kommen Sie um eine Erneuerung nicht herum. Ziehen Sie deshalb bei Ihrer Auswahl die ungefähre Nutzungsdauer in Betracht. Manche Bodenbeläge kosten mehr, halten dafür aber länger. Andere Böden sind sehr günstig, benötigen aber früher eine Erneuerung. Für die typischsten Fußbodenarten lassen sich folgende Nutzungszeiten identifizieren:

  • Fliesen: 20-30 Jahre.
  • Stein: 50 Jahre.
  • Parkett: 30 Jahre.
  • Laminat: 10-15 Jahre.
  • Kork: 15 Jahre.
  • Designboden: 10-15 Jahre.
  • Linoleum: 15-30 Jahre.
  • Teppich: 10 Jahre.

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