Fugenmörtel

Fugenmörtel – den richtigen Mörtel für jede Fuge

Sie verlegen Fliesen, Platten, Naturstein oder andere Beläge? Finden Sie den richtigen Fugenmörtel für jede Fuge und wenden Sie diesen passend an. So schaffen Sie Halt und Stabilität für Ihre Fliesen!

1. Den richtigen Fugenmörtel finden

Überall dort, wo Sie keramische Fliesen, Platten, Steingutbeläge oder Naturwerkstein verlegen, machen Sie sich Gedanken über das Verfugen. Dazu nutzen Sie entweder ein Fugbrett oder ein Fuggummi in Kombination mit einem Schwammbrett. Informieren Sie sich bei der Auswahl des Fugenmörtels vorher genau, um Risse und Schäden zu vermeiden.

Welche Fugenmasse Sie verwenden, ist dabei abhängig von:

  • Fliesenbelag.
  • Einsatzzweck.
  • Fugenbreite.
  • Beanspruchung.

2. Starrer und flexibler Fugenmörtel

Grundsätzlich wird zwischen starren und elastischen Fugenmassen unterschieden. Flexible Fugenmörtel setzen Sie ein, um eine Verbindung zu aufgehenden Bauteilen herzustellen, die den Fliesenbelag unterbrechen oder direkt an ihn angrenzen.
In Verbindung mit starren Fliesenbelägen führen Belastungen an Kontaktstellen sonst schnell zu Brüchen in der Fuge oder sogar zur Ablösung der Fliesen. Der flexible Fugenmörtel hingegen absorbiert Bewegungen und Kräfte. Dadurch wirkt er Schäden an Fugen und Fliesen entgegen.

Fugenweiß

Für das einfache Verfugen von Fliesen und Steinzeugplatten eignet sich das klassische zementbasierte Fugenweiß. Diesen Fugenmörtel setzen Sie jedoch nur auf schwingungsfreiem Untergrund ein, da es sonst zur Rissbildung kommt.

Flexibler Fugenmörtel

Zugspannungen entstehen durch Bewegungen im Gefüge von Fliesen, Untergrund und Fugen. Ursachen dafür sind:

  • Materialverformungen durch Temperaturschwankungen.
  • Beheizte Untergründe.
  • Schwingende biegsame Untergründe.

Für wasserdichte Fugen, wie Sie in Duschen und Bädern notwendig sind, nutzen Sie Fugenmörtel mit elastifizierenden Kunststoffen. Diese verschließen die Poren und nehmen Zugspannungen auf. Wasserdichten Mörtel erkennen Sie durch entsprechende Aufdrucke auf der Verpackung.

Fugenbreit

Ein weiteres Kriterium für die Wahl Ihres Fugenmörtels ist die Fugenbreite. Wo Sie aus optischen oder praktischen Gründen Abstände von mehr als 10 mm überwinden wollen, benötigen Sie den unter der Bezeichnung „Fugenbreit“ verkäuflichen Mörtel. Ein höherwertiger Zement und andere Zuschläge sorgen hier für die nötige Rissfreiheit.

3. Fugenmaterial – verwendete Materialien bestimmen das Produkt

Entscheidend für die Eigenschaften Ihres Produkts sind Inhaltsstoffe, die dem Mörtel beigemischt werden. Dabei ist zu unterscheiden zwischen:

  • Der klassischen Zementfuge.
  • Den vielseitigen Epoxidharz- und Polymerfugen.
  • Den Dichtstoffen wie bspw. Silikon.

Zementfugen

Die eigentliche Verfugung der Fliesenbeläge ohne spezielle Anforderungen erfolgt mit relativ starren Fugenmassen. Es gibt sie als reine Zementfugen wie Fugenweiß oder als etwas dehnbarere Flexfuge. Diese enthält dann zusätzlich einen Kunststoffanteil, der das Material flexibler macht und zugleich die Flankenhaftung zu den Fliesen verstärkt. Einfache Fugenmörtel für Zement sind auf biegesteifen Untergründen, die bei Belastung nicht schwingen, in der Regel ausreichend.

Anders sieht es bei arbeitenden bzw. elastischen Untergründen aus oder auch bei Fugen auf Heizestrichen. Hier empfiehlt sich die kunststoffvergütete Flexfuge. Diese nimmt Materialbewegungen auf und verhindert Risse. Im Gegensatz zur reinen Zementfuge sind diese heutzutage häufig, je nach Hersteller, auch wasserabweisend.

Es gibt hier jede Menge Spezialmischungen. So werden für empfindliche Natursteinfliesen besonders feine Mörtel angeboten, die keine schleifenden Bestandteile beinhalten. Dadurch werden Kratzspuren auf der Plattenoberfläche verhindert. Andere Fugenmassen binden besonders schnell ab, sodass Sie den Untergrund der Fugen bereits nach kurzer Zeit begehen können.
Bei der Optik haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Farbtönen. Auch verfärbungssichere Fugen sind sinnvoll für Sie, wenn Sie Naturstein verlegt haben.

Epoxidharz- und Polymerfugen

Die kostspieligeren Epoxidharzfugen eignen sich besser für stark belastete Fugen. Ob Hochdruckreinigung oder Kontakt mit säurehaltigen Flüssigkeiten. Das aus Harz und Härter bestehende Produkt ist:

  • Sehr chemikalienbeständig.
  • Mechanisch hoch beanspruchbar.
  • Wasserdicht und leicht zu reinigen.

Daher werden Epoxidharzfugen öfters in Schwimmbädern, Großküchen oder in Industriebereichen verwendet. Bei Materialbewegungen schwächelt das eher starre Fugenmaterial jedoch. Auch hohe Temperaturen über 60 °C reduzieren die Lebensdauer der Fugen.

Sowohl elastisch wie auch temperaturbeständig erweisen sich hier die sogenannten Polymerfugen.  Zudem können Sie die Fugen sehr einfach reinigen und müssen sich nicht vor Schimmelbefall fürchten. Das Material besteht in erster Linie aus Kunststoffdispersionen.

Elastische Fugendichtstoffe

Verbindungsfugen zu aufgehenden Bauteilen werden mit elastischen Fugenmassen, wie bspw. mit Silikon, gefüllt.  Am bekanntesten sind die einkomponentigen Silikondichtstoffe bzw. Sanitärsilikon. Hier besteht bei Natursteinfliesen ein Verfärbungsrisiko.

Im gewerblichen Bereich werden oft zweikomponentige Dichtstoffe auf Polyurethan- oder Polysulfidbasis eingesetzt. Diese Produkte sind in der Regel chemikalienbeständiger und verschleißfester als normale Silikonfugen. Produkte auf Basis von MS-Polymeren, modifizierte Silane, sind dauerhaft elastisch und mechanisch stark belastbar. Aufgrund ihrer guten Haftung eignen sie sich auch für schwierige Untergründe.

4. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Verfugen

Vorarbeiten beim Verfugen

Nachdem Sie sich für den passenden Fugenmörtel entschieden haben, beginnen Sie mit der Arbeit: Stellen Sie sicher, dass der Fliesenkleber vollständig abgetrocknet ist, um eine Verfärbung der Fuge zu vermeiden. Kleben Sie alle Bewegungsfugen sowie Anschlüsse mit einem Kreppband ab. Diese werden später mit dauerelastischem Silikon abgedichtet. Säubern Sie die Fugen gründlich von Kleberresten, um später Farbunterschiede zu vermeiden.

Nässen Sie bei Belägen mit unregelmäßigem Saugverhalten alle Kontaktflächen vor, um ungewollten Verfärbungen vorzubeugen. Stellen Sie dabei sicher, dass kein stehendes Wasser in der Fuge bleibt.

Sauberes Wasser und Werkzeug sind beim Anrühren Pflicht. Richten Sie sich beim Mischverhältnis nach den Angaben des Herstellers. Sie rühren das Gemisch anschließend an und geben ihm 3 Minuten Reifezeit. Dann wird nochmals durchgerührt und der Fugenmörtel ist einsatzbereit.

5. Kosten

Stellen sie zunächst sicher, dass Sie die richtige Menge Fugenmörtel kaufen: Diese hängt ab von Fugentiefe, Fugenbreite, Fliesenmaß und der zu verfugenden Fläche. Mit dem Verbrauchsrechner von PCI können Sie die benötigte Menge unkompliziert ermitteln.

Sie erhalten die Trockenmischungen zu 1 kg ab 5 €, ganz einfach per Online-Versand oder bei Ihrem Bauhändler. Deutlich günstiger wird der Preis aber wenn Sie die 25 kg Säcke kaufen: bereits ab 1€ pro kg erhalten Sie die Standardmischungen.

  • Fugenweiß: ca. 30 € (25 kg)
  • Fugenbreit: ca. 25 € (25 kg)
  • Fugenbreit: ca. 60 € (25 kg)

6. Eigenschaften und Anwendungsbereich

Wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Fugenmörtel sind, können Sie schnell den Überblick verlieren. Jeder Hersteller hat seine eigenen Mischungen und Produktpalette. Die Eigenschaften und bevorzugten Anwendungsbereiche gängiger Produkte finden Sie hier auf einem Blick:

 Eigenschaften
Fugenweiß• Für Fugenbreiten von 2 bis 8 mm.

• Zementbasiert

• Verarbeitungsdauer: 1-2 h, Verarbeitungstemperatur: 5-30°C

• Helles Weiß
Fugenbreit• Für Fugenbreiten von 5 bis 20 mm.

• Zementgrau

• Wasserfest
Flexfug• Für Fugenbreiten von 2 bis 10 mm bzw. von 3 bis 15 mm

• Wasserundurchlässig und frostbeständig

• Verformungsfähig

• Für Anspruchsvolle Untergründe geeignet: z.B. Fußbodenheizungen

• Schnell abbindend: begehbar nach 2-3 Stunden
Epoxidharz- und Polymerfugen• Für Fugenbreiten von 1 bis 10 mm.

• Reinigung einfach und schnell

• Schnell abbindend

• Dauerhaft wasserdicht

• Gleicht Temperaturschwankungen aus

• Chemikalienbeständig

• Besonders gute Flankenhaftung
Silikone• Unempfindlich gegen Kälte und Hitze

• Haftet auf fast jedem Material

• Extrem elastisch: gute Flankenhaftung

• Leicht zu reinigen

• Wasserabweisend

7. Die Alternative zum Fugenmörtel: der Fugensand

Im Gegensatz zum Fugenmörtel wird der Fugensand nur eingeschränkt fest. Sie haben die Wahl zwischen Fugensand mit und ohne Bindemittel.

  • Fugensand ohne Bindemittel bleibt immer lose. Beispiele hierfür sind Quarzsand oder Marmorsplitt.
  • Der Fugensand mit Bindungsmittel starrt aus, wenn er trocken ist. Bei Feuchtigkeit wird dieser Fugensand allerdings wieder flexibel. Dadurch repariert er ganz von alleine entstandene Risse.

8. Wann verwenden Sie Fugenmörtel? Wann Fugensand?

Für welches Füllmaterial der Fugen Sie sich entscheiden, hängt vor allem von der Belastung ab:

  • Fugenmörtel auf Kunstharz–Basis ergeben nach Aushärtung starre Fugen. Aus diesem Grund sind sie für mittlere bis schwere Belastungen geeignet.
  • Fugenmörtel aus Zement finden bei sehr dünnem Verlegematerial ihren Einsatz; so zum Beispiel bei Pflaster oder bei Platten.
  • Der Fugensand mit und ohne Bindemittel eignet sich vor allem für Fugen in Ihrem Garten. Durch die rundkörnige Struktur haben Pflanzenwurzeln keinen Halt. Dadurch füllt Fugensand nicht nur Ihre Fugen, sondern verhindert auch gleich das Wachstum von Unkraut.

9. Warum hat ein Pflaster überhaupt Fugen?

Tipp-zum-Bau erklärt Ihnen, weshalb Pflastersteine Fugenmörtel benötigen.

Fugenmörtel ermöglicht eine Ausdehnung der Pflastersteine.


Fugenmörtel für Ihre Pflastersteine

Die Fugen Ihres Pflasters sind Voraussetzung dafür, dass das Pflaster arbeiten kann. Genauer gesagt hat das Material so genügend Platz sich auszudehnen.

Pflaster-Fugen geben überschüssigem Wasser außerdem die Möglichkeit zu versickern. Andernfalls hätten Sie bei Starkregen ständig Wasser auf der Terrasse, welches ins Haus fließt. Ebenso verhindern die Fugen im Winter, dass das stehende Wasser gefriert. Ohne Fugen würde der Frost die Steine sprengen. Aus diesem Grund ist auch der Fugenmörtel wasserdurchlässig.

Schließlich haben Sie die Möglichkeit, Ihre Terrasse zu einem absoluten Hingucker zu machen. Ob individuelles Verlegen oder das Verwenden von buntem Fugenmörtel – lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

10. Pflasterfugenmörtel gegen Unkraut

Der Fugenmörtel für Pflastersteine verhindert auch, dass Ameisen ihre Gänge unter den Steinen bauen. Dennoch müssen Sie sich keine Sorgen um die Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrem Haus machen. Der Fugenmörtel enthält keine Salze oder Pestizide und ist somit problemlos einsetzbar.

Zunächst kehren Sie den meist sandigen Fugenmörtel in Ihre Fugen und geben Wasser dazu. Damit wird dieses gebunden. Anschließend trocknet der Fugenmörtel aus. Trotz des Aushärtens bleibt die Masse wasserdurchlässig. Seien Sie unbesorgt. Die Fugen sind dennoch versiegelt.

Dadurch haben Pflanzen keine Verankerung mehr, um zu wachsen. Ameisengänge sind zusätzlich verstopft und Ihre Pflastersteine sind sicher befestigt.

11. So pflastern Sie Ihren Garten in 5 Schritten

Wer denkt, pflastern kann nur der Profi, der irrt sich. In nur fünf Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie selber zum Profi werden.

  1. Messen Sie zunächst die Fläche aus und stecken Sie den geplanten Weg ab. Nun heben Sie den Unterbau aus.
  2. Jetzt ist es wichtig, die Weg-Begrenzung anzulegen. Dies gelingt, indem Sie die Randsteine im zuvor angelegten Betonbett setzen.
  3. Im nächsten Schritt legen Sie die Tragschicht an und lassen die Metallschienen ein.
  4. Nun verlegen Sie die Pflastersteine. Achten Sie darauf, eine gleichmäßige Breite der Fugen einzuhalten.
  5. Die entstandenen Fugen befüllen Sie mit dem benötigten Fugenmörtel.

12. Fugen clever beblühen

Wie Pflanzen auf Fugen gedeihen, erfahren Sie bei Tipp-zum-Bau.

Fugen lassen sich beblühen.


Beblühen als Alternative zum Fugenmörtel

Sie möchten weder Fugenmörtel einsetzen noch Unkraut auf Ihren Wegen haben? Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fugen ganz bewusst erblühen zu lassen. Dadurch wird das Unkraut natürlich verdrängt und Ihre Fugen werden zu einem  kleinen Biothop.

Die Fugen sind für Pflanzen ein Extremstandort zum Überleben, weshalb besonders robuste Pflanzen in Frage kommen. Aus diesem Grund eignen sich zum Beispiel Pflanzen, die auch für die Dachbegrünung verwendet werden. Manche Händler bieten sogar bereits vorgefertigte Saatgut-Mischungen für Fugen an.

13. Renovieren mit Fugenmörtel

Egal, ob Ihre Fugen alt sind oder Sie optisch eine Veränderung brauchen – mit Fugenmörtel gestalten Sie Ihre Fugen ganz neu:

  • Bereiten Sie zunächst alles vor: Stellen Sie die Möbel vor die Tür oder decken Sie alles ab.
  • Nun fräsen Sie die alten Fugen mit einem Multifunktionswerkzeug aus. Arbeiten Sie dabei von oben nach unten.
  • Nutzen Sie ein Cuttermesser, um festsitzende Mörtelreste aus den Fugen zu kratzen.
  • Anschließend saugen Sie die Fugen ab und säubern diese mit einem feuchten Tuch.
  • Jetzt sind Ihre Fugen wieder für frischen Fugenmörtel bereit.

14. Dehnungsfugen herstellen – so klappt‘s

Dehnungsfugen bestehen aus elastischem Fugenmörtel, wie beispielsweise Silikon. Um den Fugenmörtel richtig zu verarbeiten, planen Sie zunächst die genaue Position ein. Nun reinigen Sie die Fugen und drücken das Dehnungsprofil hinein.

Jetzt geht’s an den Fugenmörtel. Kleben Sie die Fugen gründlich ab und spritzen Sie die Masse hinein. Mittels einer Glättkelle streichen Sie die Masse glatt und verteilen Sie gleichmäßig.

Entfernen Sie im letzten Schritt das Klebeband und kratzen Sie überschüssigen Fugenmörtel ab.

15. Wie entfernen Sie Zementschleier richtig?

Gerade beim Einsatz von Fugenmörtel auf Zementbasis entsteht häufig ein sogenannter Zementschleier. Dabei handelte es sich um hellgrauen Belag, der auf den Fliesen oder dem Pflaster haftet. Sowohl Hausmittel als auch chemische Reiniger werden für die Entfernung des Schleiers verwendet.

Unser Tipp für Sie: Haushaltsmittel sind meist weniger aggressiv und schädigen dadurch nicht das Gestein.

Hier zwei typische Haushaltsmittel:

  • Nutzen Sie konzentrierte Zitronensäure. Diese finden Sie meist in der Drogerie oder im Supermarkt.
  • Auch Essigessenz entfernt den Grauschleier erfolgreich. Mischen Sie ¼ l Essigessenz mit 5 l Wasser und putzen Sie damit Ihre Fugen.

Spülen Sie nach dem Einsatz den Fugenmörtel noch einmal mit Wasser ab und putzen Sie diese gründlich mit einem Schwamm. Danach wird vom Grauschleier nichts mehr zu sehen sein.

16. Welcher Fugenmörtel für Naturstein?

Tipp-zum-Bau zeigt Ihnen, welcher Fugenmörtel für Natursteine geeignet ist.

Für die Verfugung von Pflastersteinen stehen Ihnen zwei Optionen zur Auswahl.


Fugenmörtel für Ihren Naturstein

Gehen Sie mit Naturstein besonders vorsichtig um. Der Stein glänzt zwar mit seiner Optik, ist jedoch nicht ganz so robust wie Pflasterstein.

Die Art des Verfugens hängt vom Innen- oder Außeneinsatz ab. Außen erfolgt das Befüllen mit Fugenmörtel meist über Einschlämmen. Innen wird der Fugenmörtel eingespritzt, da Sie so Ihre Möbel und Wände sicher schützen.

Zusätzlich hängt das Verfugen auch von der Art und der Optik der Natursteine ab. Je gröber und je rauer die Steinoberfläche ist, desto eher eignet sich das Schlämmen der Fugen.

17. Vor- und Nachteile der Fugen-Schlämme

Das Schlämmen der Fugen findet meist im Außenbereich seinen Einsatz. Außerdem wird die Methode nur bei auf dem Boden verankerten Steinen angewendet.

Vorteile

  • Das Schlämmen bietet Ihnen die Möglichkeit, großflächig und schnell zu arbeiten.
  • Außerdem passt sich die Optik der Fugen gut an den Naturstein an.
  • Zusätzlich verhindert das Einschlämmen von Fugenmörtel das Ausblühen von Pflanzen und die Verfärbung der Steine.
  • Durch die Verteilung am Boden, überzeugt der Fugenmörtel durch ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.

Nachteile

  • Die Nachteile bestehen vor allem in der langen Trockenzeit. Der Fugenmörtel wird nicht lokal, sondern großflächig aufgetragen. Dadurch benötigt er mehr Zeit um auszuhärten.
  • Zusätzlich ist die Fläche des Zementschleiers größer. Dies umgehen Sie, indem Sie gleich nach dem Einschlämmen den Fugenmörtel mit einem Schwamm wischen.

18. Vor- und Nachteile des Einspritzens von Fugenmörtel

Beim Einspritzen verwenden Sie meist silikonhaltigen Fugenmörtel. Diese sind besonders elastisch, wodurch sich das Material besser ausdehnen kann.

Vorteile

  • Durch die lokale Anwendung, arbeiten Sie besonders sauber und ohne die Steine zu verschmutzen.
  • Des Weiteren ist der Fugenmörtel so dosiert, dass Sie auch schmale Fugen verarbeiten können.
  • Nutzen sie den fertigen Fugenmörtel gleich aus der Dose. Das spart Zeit und Sie vermeiden Fehler beim Mischen der Masse.
  • Auch die Trockenzeit ist kürzer. Dadurch schützen Sie Ihren Stein vor Verfärbungen.

Nachteile

  • Möchten Sie die Fugen großflächig einspritzen, sind sowohl die Kosten als auch der Zeitaufwand sehr hoch. Nutzen Sie, wenn möglich, das Einschwämmen der Fugen.
  • Häufig sind Einspritz-Mittel nicht frost und taubeständig. Umgehen Sie dieses Risiko, indem Sie ein zusätzliches Schutzmittel für den Fugenmörtel kaufen.

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