Fliesenverlegung

Fliesenverlegung – Ihre Anleitung mit Tipps und Tricks

Angefangen bei der Kachelwand bis hin zu verzierenden Mosaiken – die Auswahl an Materialien und Fliesenverlegung-Methoden kennt keine Grenzen. Ob Badezimmer, Küche oder Terrasse, hier erfahren Sie wie Sie Ihre Fliesen so verlegen, dass Sie auch noch Jahre später Freude daran haben.

1.   Material für die Fliesenverlegung

Tipp zum hilft Ihnen bei der Auswahl der richtigen Fliesen

Fliesen zur Fliesenverlegung gibt es in unzähligen Größen, Farben und Formen.


Qualitativ hochwertige Materialien in ausreichender Menge garantieren Ihnen eine saubere und schnelle Fliesenverlegung. Diese Materialien benötigen für die Fliesenverlegung:

  • Natürlich benötigen Sie ausreichend Fliesen. Hier bietet sich Ihnen eine unüberschaubare Auswahl. Überlegen Sie also gut, welche Fliesen Sie für die Fliesenverlegung bevorzugen.
  • Mit Ausgleichsmasse, auch Spachtelmasse genannt, beseitigen Sie Unebenheiten des Untergrunds vor der Fliesenverlegung.
  • Verwenden Sie vor dem Auftragen des Fliesenklebers einen Haftgrund. Dabei handelt es sich um einen besonders glatten oder nicht-saugfähigen Untergrund.
  • Den Fliesenkleber tragen Sie vor der eigentlichen Fliesenverlegung auf den Untergrund auf.
  • Fliesenkreuze sind wichtige Hilfsmittel, um den Abstand zwischen Fliesen zu fixieren.
  • Um die Fugen zwischen den Fliesen aufzufüllen, benutzen Sie Fugenmörtel.
  • Mit Silikon dichten Sie die Wandfugen bei der Fliesenverlegung ab.
  • Verwenden Sie Malerkrepp, um die Fugenränder abzukleben. So erhalten sie gleichmäßige Fugen-Ränder und vermeiden unschöne Verschmierungen.
  • Zementschleier-Entferner ist ein praktisches Reinigungsmittel. Sie benötigen ihn, wenn ein Zementschleier auf den Fliesen sichtbar ist.

Haben Sie die richtigen Fliesen noch nicht gefunden? Tipp zum Bau hilft Ihnen bei der Auswahl.

2.   Vorbereitungsschritte vor der Fliesenverlegung

Kalkulieren Sie die Anzahl der Fliesen großzügig

Wissenswertes über die Fliesenverlegung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Fliesen.

Kalkulieren Sie einen Überschuss bei Ihren Fliesen um flexibel und vorbereitet zu sein.

Bevor Sie mit der Fliesenverlegung anfangen, muss richtig kalkuliert werden. Achten Sie sowohl auf die Qualität, als auch auf die Menge der Fliesen. Beachten Sie, dass bei der Fliesenverlegung einige Fliesen kaputtgehen können. Auch ein falscher Schnitt ist schnell gesetzt und macht die Fliese unbrauchbar. In diesen Fällen werden Sie sich freuen, wenn ihnen der erneute Besuch im Baumarkt erspart bleibt.

Zeit zu verschwenden, um Fliesen oder Fliesenkleber nachzukaufen, ist beim Bau immer ärgerlich. Noch schlimmer ist es, wenn Ihre Fliesen nicht mehr verfügbar sind. Deshalb ein wichtiger Tipp für Sie: Planen Sie immer eine Reserve ein.

Es ist sinnvoll die Fliesenmenge im Vorfeld zu berechnen und einige Fliesen mehr einzukaufen. Dabei hilft Ihnen folgende Faustformel zur Berechnung der Fliesenmenge:

  • Raumlänge x Raumbreite für Bodenfliesen.
  • ((Raumbreite + Raumlänge) x 2) x Höhe für Boden- und Wandfliesen.

Davon ziehen sie noch die Fläche ab, die für Fenster und Türen frei bleibt. Rechnen Sie am Ende noch 10-15 % für den Verschnitt ein.  So sind Sie bestens auf die Fliesenverlegung vorbereitet und auch das ein oder andere Malheur auf der Baustelle kann Sie nicht aus der Bahn werfen.

Fliesenkleber und Fugenmörtel zur Fliesenverlegung einkaufen

Auch Fliesenkleber und Fugenmörtel gehören zu den unverzichtbaren Materialien für die Fliesenverlegung. Der jeweilige Verbrauch des Klebers und Fugenmörtels ist gewöhnlicherweise auf der Verpackung angegeben. Beachten Sie aber, dass der tatsächliche Verbrauch oft von den Angaben abweicht.

  •  Wählen Sie je nach den Fliesen und Ihrem Untergrund einen geeigneten Fliesenkleber.
  • Fugenmörtel finden Sie oft als Fertigmischung. Rühren Sie diese nach Herstellerangaben mit Wasser an.

Für die Fliesenverlegung brauchen Sie auch  Fliesenkleber und Fugenmörtel. Erfahren Sie mehr dazu auf unseren Themenseiten.

Basis sichern – den Untergrund richtig vorbehandeln

Der erste Schritt der Fliesenverlegung: Bereiten Sie den Untergrund vor. So garantieren Sie eine Gute Haftung für eine makellose Fliesenverlegung. Besorgen Sie hierfür zunächst die richtige Grundierung. Untergründe wie Putz oder Gipsplatten saugen die Feuchtigkeit im Fliesenkleber auf. Deswegen kann von guter Haftung nicht gesprochen werden. Aus diesem Grund ist die Grundierung für die Haftung der Fliesen enorm wichtig.

Die Untergründe lassen sich wie folgt unterteilen:

  • Mineralische und saugende Untergründe.
  • Sandende und kreidende Untergründe.

Zu den mineralischen und Feuchtigkeit saugenden Untergründen gehören:

  • Zementestriche.
  • Kalk- und Zementputze.
  • Gasbeton.
  • Gipskarton.
  • Gipsfaserplatten.

Sie sind mit lösemittelfreiem Tiefgrund vorzubehandeln. Bei sandenden und kreidenden Untergründen, benutzen Sie lösemittelhaltigen Tiefgrund. Damit behandeln Sie zum Beispiel Betonböden vor.

Unser Tipp: Saugende Untergründe lassen sich durch Besprühen mit Wasser eindeutig identifizieren. Der saugende Untergrund nimmt das Wasser rasch auf und trocknet sofort aus.

Nicht saugende, mineralische Untergründe sind auf eine andere Weise vorzubehandeln. Vor dem Auftragen von Spachtelmassen oder mineralischem Fliesenkleber wird eine besondere „Nass in Nass“-Verarbeitung mit einem Haftgrund empfohlen.

Die Grundierung vor der Fliesenverlegung entfällt bei bereits vorgrundierten Untergründen. Hierzu gehören:

  • Gipskartonplatten für Nassbereiche.
  • Holz und Spanplatten.
  • Trocken-Estrich.

Bei Fliesenverlegung im Bad benötigen Sie außerdem Materialien zum Abdichten im Spritzwasserbereich. In diesem Fall behandeln Sie die Untergründe mit einem Abstrich. Zur Abdichtung im Bad eignet sich Silikon. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen sauer oder neutral-vernetzenden Silikonen. Allerdings wird bei Acryloberflächen und direktem Kontakt mit Putz und Mörtel zu neutralen Silikonen geraten.

Bei Tipp zum Bau finden Sie alles, was Sie zum Thema Bad wissen müssen.

3. Helfer-Werkzeuge für Ihre Fliesenverlegung

Wissenswertes über Fliesenverlegung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Fliesen.

Verwenden Sie für Ihre Fliesenverlegung das richtige Werkzeug.

Zur Fliesenverlegung braucht es mehr als nur Fliesen und Kleber. Wenn Sie Ihre Fliesen erfolgreich verlegen möchten, brauchen Sie einige Werkzeuge. Heute greifen professionelle Fliesenleger neben traditionellen Werkzeugen zunehmend auf High-Tech-Geräte zurück. Diese sind für die Fliesenverlegung nützlich.

Zu den typischen Hilfsmitteln der Fliesenverlegung gehören folgende Werkzeuge:

  • Fliesenkneifzange, auch Fliesenzange oder Fliesenbrechzange genannt. Damit brechen Sie kleine Löcher aus den Fliesen heraus.
  • Eine Alternative ist die sogenannte Fliesenlochzange.
  • Bohrmaschine mit Fliesenlochschneider als Aufsatz.
  • Ein manueller Fliesenschneider hilft beim zuschneiden der Fliesen. Er ritzt die Fliesen an den angezeichneten Stellen ein und schaft so eine Sollbruchstelle. Damit brechen Sie die Fliese entlang der Markierung auf die gewünschte Größe.
  • Ein Winkelschleifer für das Zuschneiden der Fliesen.
  • Eine professionellere und saubere Alternative zum Winkelschleifer ist ein elektrischer Fliesenschneider.
  • Kelle und Spachtel zur Verteilung des Fliesenklebers auf dem Untergrund. Am besten eignet sich ein Dreieck-Zahnspachtel.
  • Mit einem Gummihammer befestigen Sie die Fliesen auf dem Kleber. Hilfreich ist auch ein Fliesenlegerhammer mit einem spitzen Kopf. Damit schlagen Sie vorsichtig Löcher aus Fliesen heraus.
  • Ein Fugengummi verwenden Sie zur Verteilung des Fugenmörtelst.
  • Mit einem Fugenglätter machen Sie genau das, was sein Name sagt: die Fugen glätten.

Hightech-Werkzeug für die Fliesenverlegung

Mit diesen Werkzeugen kann der Fachmann jeden Raum exakt vermessen und die Fliesen genauestens verlegen. Zu sogenannten High-Tech-Geräten des Fliesenlegers gehören folgende Instrumente:

Fliesenverlegung mit dem Laser-Distanzmesser

Laser-Distanzmesser haben Zollstock und Wasserwaage in vielen Bereichen abgelöst. Der Laser misst exakt jede Entfernung und zeigt an, ob Boden oder Wand im Lot sind. Selbst Bleistift und Zettel werden überflüssig – das Gerät speichert auf Wunsch alle gemessenen Daten. Der Clou dabei: Die Informationen können vom Distanzmesser kabellos auf den Laptop übertragen werden.

Fliesenverlegung mit einem Psychrometer

Das Multitalent-Messgerät. Mit einem so genannten Psychrometer lässt sich das gesamte Raumklima erfassen: Raum-Temperatur und -Feuchtigkeit werden genauestens gemessen – die Werte erscheinen auf einem Display. Mit externen Sensoren messen Sie sogar die Oberflächen-Temperatur von Wänden und Böden. Anhand der Messwerte erkennt Ihr Fliesenleger, wie groß die Schimmelgefahr im Raum ist – so kann er reagieren und rechtzeitig einer Schimmelbildung vorbeugen.

Fliesenverlegung mit dem Papageienschnabel

Hinter diesem exotischen Namen verbirgt sich die Fliesenlochzange. Den Namen verdankt das Werkzeug der Form der Zangenspitze. Mit der Zange lassen sich Fliesen auf den millimetergenau zurecht brechen.

Fliesen-Schneidemaschinen für die Fliesenverlegung

Größere Fliesen werden in der Regel mit einer Schneidemaschine passend zurecht geschnitten. Insbesondere dann, wenn es darum geht, sehr exakte Winkel zu schneiden. Beim Zuschneiden wird die Fliese an einen rechteckigen Winkel an der Maschine angelegt. Mit einem Schneidrad wird die Fliese dann entlang der gewünschten Linie eingeritzt. An dieser Kerbe lassen sie sich anschließend mit etwas Druck durchbrechen. Hochwertige Schneidemaschinen haben einen schwenkbaren Schneidearm. Bei diesem kann der gewünschte Winkel in Grad eingegeben werden.

Fliesenverlegung mit einem Zahnspachtel

Mit dem Zahnspachtel verteilt der Fliesenleger den Fliesenkleber auf dem Untergrund. Seinen Namen hat das Werkzeug von seiner verzahnten Unterseite. Diese hinterlässt Rillen im Kleber, wenn dieser mit dem Spachtel verteilt wird. Durch dieses „Profil“ haben die darauf geklebten Fliesen besseren Halt. Bei größeren Flächen kommt die große Version des Zahnspachtels, die Zahnkelle zum Einsatz.

Fliesenkleber für die Fliesenverlegung

Hierbei handelt es sich um spezielle Klebemischungen, die sich für die unterschiedlichsten Untergründe eignen. So haben Ihre Fliesen immer sicheren Halt – egal ob an Wand oder Boden.

Fliesenverlegung mit einem Schwammbrett:

Mit dem Schwammbrett zieht der Fliesenleger beim Verfugen die überschüssige Fugenmasse ab. Das Schwammbrett besteht aus einem Griff-Aufsatz, an dessen Unterseite ein Schwamm befestigt ist. Für Heimwerker-Arbeiten aller Art sind Schwämme mit mittelgroßen Poren gut geeignet.

Wichtig: Nach der Arbeit muss das Schwammbrett gut gereinigt werden – ansonsten verklebt der Schwamm.

4. In wenigen Schritten zur richtigen Fliesenverlegung

Wissenswertes über Fliesenverlegung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Fliesen.

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie sich die Fliesenverlegung leicht machen.

In unserem Branchenbuch finden Sie einen Fliesenleger in Ihrer Nähe. Alternativ können Sie die Fliesenverlegung selber durchführen. Wenn Sie zum ersten Mal Fliesen verlegen, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Keine Sorge. Hier lesen Sie, wie Sie in wenigen Schritten Ihre Boden- oder Wandfliesen legen.

Untergrund vor der Fliesenverlegung vorbereiten

Vorgehensweise:

  • Fläche gründlich reinigen.
  • Untergrund mit Ausgleichsmasse glätten.
  • Boden grundieren oder mit Haftgrund bearbeiten.
  • Abdichtungsanstrich durchführen.

Reinigen Sie zunächst Ihren Untergrund sorgfältig. Die Reste von Fett, Schmutz und Belag verhindern gute Haftung der Fliesen. Nach der Reinigung haben Sie eine saubere, trockene, staubfreie und tragfähige Fläche für die nachfolgende Fliesenverlegung.

Je größer die Fliesen die Sie verlegen wollen, desto ebener muss der Untergrund sein. Deswegen ist es wichtig, alle Unebenheiten des Bodens oder der Wand zu beheben. Das machen Sie mit einer selbst verlaufenden Bodenausgleichmasse. Beachten Sie aber die maximale Schichtdicke des Materials. Sie finden diese auf der Verpackung. Sonst trocknet die Masse vor der Fliesenverlegung einfach nicht aus.

Rühren Sie die Spachtelmasse in sauberes Wasser ein. Beachten Sie dabei die Herstellerangaben. Mischen Sie die Masse mit einer Bohrmaschine mit Rühraufsatz in niedriger Drehzahl an. Gießen Sie die fertige Spachtelmasse auf die Unebenheiten und verteilen Sie sie mit einem Gummiwischer auf der Fläche. Dank der fließfähigen Konsistenz erhalten Sie einen ebenen Untergrund für Ihre Fliesenverlegung.

Lassen Sie die Spachtelmasse austrocknen. Das dauert je nach Produkt wenige Stunden bis ein paar Tage. Die Trocknungszeit entnehmen Sie den Angaben auf der Verpackung. Saugende Untergründe grundieren Sie danach mit einem Tiefgrund. Falls Sie einen nicht saugfähigen Untergrund haben, verwenden Sie für die bessere Haftung einen Haftgrund. In Nassräumen bearbeiten Sie Boden und Wände zusätzlich mit einem Abdichtungsanstrich. Erst dann beginnen Sie mit der Fliesenverlegung.

Fliesen-Verlegetechnik: Parallelverlegung

Vorgehensweise:

  • Raummitte ermitteln und Mittellinien markieren.
  • Erste Fliesenreihen probehalber auslegen.
  • Kleber ausbringen und erste Reihe verfliesen.
  • Folgereihen in umgekehrter L-Form verlegen.

Zu den verbreitetsten Techniken der Fliesenverlegung gehört die Parallel– und Diagonalverlegung. Die Parallelverlegung eignet sich am besten für Einsteiger. In dieser Technik arbeiten Sie symmetrisch von innen nach außen. Denn zugeschnittene Fliesen fallen an den Rändern weniger auf.

Fliesen sind wahre Alleskönner. Erfahren Sie mehr bei Tipp zum bau

Durch verschiedene Verlegetechniken erhalten Sie unterschiedliche Muster bei Ihrer Befliesung.

Zuallererst ist die Raummitte zu ermitteln. Messen Sie dafür die Mitte der Seitenwände aus. Markieren Sie die Mittellinien mit Richtschnüren oder mit einem Stift am Boden. Legen Sie die ersten beiden Fliesenreihen vor dem Auftragen des Fliesenklebers aus.

So haben Sie die Möglichkeit, die Position der Fliesen während der Fliesenverlegung zu ändern. Markieren Sie den Startpunkt, wenn Sie mit allem zufrieden sind. Sammeln Sie die Fliesen wieder. Jetzt verlegen und verkleben Sie die Fliesen. Ihre Fliesenverlegung beginnt am Mittelpunkt der Linie. Richten Sie die Fliesen entweder genau mit der Fliesenmitte oder mit dem Fliesenrand an dieser Linie aus.

Fliesen-Verlegetechnik: Diagonalverlegung

Vorgehensweise

  • Mitte ermitteln und Mittel- sowie Diagonallinien markieren.
  • Erste und zweite Fliesenreihe probehalber auslegen.
  • Fliesenkleber aufbringen und erste Reihe verfliesen.
  • Nächste Reihen entlang der Diagonale verlegen.

Die Fliesenverlegung in der Diagonale setzt reizvolle optische Akzente. Allerdings ist sie etwas anspruchsvoller und eignet sich vor allem für quadratische Räume.

Markieren Sie zunächst die Mittellinien und Diagonalen im Winkel von 45 Grad. Beginnen Sie am Raummittelpunkt. Die erste Reihe ist so zu verlegen, dass die Mittellinie der längeren Seite die Fliesen von Ecke zu Ecke durchläuft. Nun beginnt die zweite Reihe Ihrer Fliesenverlegung. Entweder die Fliesenmitte oder eine Seite muss entlang der markierten Diagonale verlaufen. So legen Sie die Fliesen entweder Ecke zu Ecke oder Kante zu Kante aneinander.

Auch hier wird die Fliesenverlegung der ersten beiden Reihen nur probeweise durchgeführt. Wenn alles passt, markieren Sie den Startpunkt. Dann sammeln Sie die Fliesen wieder ein und beginnen das Verkleben.

Fliesenkleber auftragen

Vorgehensweise:

  • Fliesenkleber anrühren und Reifezeit abwarten.
  • Kleber gleichmäßig auf Untergrund auftragen.
  • Klebebett mit Zahnspachtel durchkämmen.

Nach der Austrocknung der Grundierung bereiten Sie den Fliesenkleber vor. Mischen Sie den Fliesenkleber mit Bohrmaschine und Rührquirl im angegebenen Verhältnis klumpenfrei in Wasser an. Danach tragen Sie eine 5 bis 10 mm dicke Kleberschicht mit einer Kelle auf denUntergrund auf. Kämmen Sie den Fliesenkleber mit einem Zahnspachtel gleichmäßig durch.

Die Zahnung des Zahnspachtels hängt von der Fliesengröße ab. Hier erfahren Sie die benötigte Größe Ihrer Zahnung.

Fliesengröße

Zahnung

Bis 100 mm6 mm
Von 100 bis 200 mm8 mm
Von 200 bis 300 mm10 mm
Ab 300 mm12 mm

Je nach Fliese, Untergrund und Fliesenkleber unterscheidet sich das Klebe-Verfahren der Fliesenverlegung. Generell gibt es drei Verfahren, Ihren Fliesenkleber aufzutragen.

Das Floating-Verfahren:

Beim Floating-Verfahren wird der Fliesenkleber auf dem Untergrund verteilt und dann die Fliese fest angedrückt. So findet vor allem die Fliesenverlegung im Innenraum statt. Tragen Sie eine dünne Kleberschicht auf den Untergrund auf und „kämmen“ Sie diese gleichmäßig mit dem Zahnspachtel durch. Die Fliesen werden dann schräg zu den Kämmlinien verlegt.

Die Butterung-Methode:

Genau anders herum funktioniert die Butterung-Methode. Hier wird die Fliese mit Kleber bestrichen und dann verlegt. Diese Technik der Fliesenverlegung empfiehlt sich besonders bei Keramikfliesen mit einem starken Profil auf der Rückseite.

Das Butterung-Floating-Verfahren:

Beim Butterung-Floating-Verfahren wird sowohl auf dem Untergrund als auch auf der Fliese Kleber verteilt. Durch das doppelseitige Auftragen des Klebers wird vermieden, dass sich in der Klebschicht Hohlräume bilden. So sammelt sich kein Wasser unter den Fliesen. Ein Vorteil, der sich besonders in Nass- und Außen-Bereichen auszahlt.

Tipps:

    • Reinigen Sie die Geräte rechtzeitig, bevor der Kleber austrocknet.
    • Setzen Sie bei der Auswahl des Klebers unbedingt auf Qualität. Ein hochwertiger Kleber ist ergiebiger.

Tipp zum Bau informiert Sie über Inneneinrichtung. Lassen Sie sich von Deutschlands größtem Bauportal beraten.

Die richtige Auswahl an Fliesengrößen, Material und Farben lassen den Raum optisch viel größer wirken.

    • Mit dem flexiblen Fliesenkleber haften Ihre Fliesen auch auf glatten Untergründen. Ein Vorteil, der Ihnen besonders beim Verlegen von Ihren Wandfliesen zu Nutze kommt. Um dauerhaft fest an der Wand zu sitzen, braucht sie starken halt.
    • Aber Vorsicht: Nicht alle Hersteller nutzen die Bezeichnung „flexibel“. Achten Sie darauf, dass der Kleber die DIN 12004 (Mörtel und Klebstoffe für Fliesen und Platten) erfüllt. Diese Norm legt fest, welche Eigenschaften die Klebstoffe aufweisen.
    • Der Sonderfall: Fliesen aus Naturstein. Verwenden Sie besser einen speziellen Naturstein-Kleber. Der Grund: Herkömmliche Fliesenkleber führt bei Naturstein zu Verfärbungen.



    Fliesen verkleben

    Vorgehensweise:

    • Fliese in Kleber drücken und leicht anklopfen.
    • Bedeckung der Fliesen gelegentlich prüfen.
    • Lage des Fliesenmusters fortlaufend prüfen.
    • Fugenbreite einhalten und Fliesenkreuze nutzen.
    • Dehnungsfugen und Fliesenschienen einbringen.

    Nach dem Auftragen des Fliesenklebers kann nun mit Fliesen-Verkleben begonnen werden. Prüfen Sie dabei immer die korrekte Lage der Fliesen. Die Korrekturen sind möglich, bis der Fliesenkleber angezogen hat. Es kann je nach dem Fliesenkleber ein bis drei Stunden dauern.

    Halten Sie unbedingt die erforderliche Fugenbreite zwischen den Fliesen ein. Sie beträgt mindestens 2 mm und ist für die Stabilisierung der Fliesen notwendig. Damit vermeiden Sie Brüche und Risse durch Bewegungen und Spannungen während der Fliesenverlegung. Für gleichmäßig Fugen verwenden Sie am besten ein Fliesenkreuz in der passenden Größe.

    Randfliesen zuschneiden

    Wissenswertes über Fliesenverlegung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Fliesen.

    Fliesen richtig zuschneiden.

    Vorgehensweise:

    • Gerade Kanten mit Fliesenschneider herstellen.
    • Öffnungen mit Fliesenlochzange aussparen.
    • Löcher mit Lochfräsenaufsatz bohren.

    An den Rändern sind die Fliesen passend zuzuschneiden. Dafür benötigen Sie einen Fliesenschneider. Mit diesem Werkzeug ritzen Sie die Fliese an und brechen sie dann über die Bruchkante. Mit einer Fliesenlochzange schneiden Sie runde Aussparungen auf den Fliesen heraus. Andere Möglichkeit für die Fliesenverlergung dafür bietet eine Bohrmaschine mit Lochfräsenaufsatz.

    Bodenfliesen verfugen

    Vorgehensweise:

    • Überschüssigen Kleber aus Fugen entfernen.
    • Passenden Fugenmörtel anmischen.
    • Mörtel in Fugen gießen und verteilen.
    • Überschüssigen Mörtel gründlich abziehen.

    Die Fugen füllen Sie mit einem passenden Fugenmörtel aus. Meistens lässt er sich zusammen mit Fliesenkleber kaufen. Entfernen Sie vor dem Verfugen überschüssigen Fliesenkleber aus den Fugen.

    Erst nach dem Aushärten des Fliesenklebers kann mit dem Verfugen begonnen werden. Dies ist auch schon der letzte Schritt der Fliesenverlegung. Mischen Sie dazu den Fugenmörtel mit Wasser im angegebenen Mischungsverhältnis zu einem „Brei“ an. Gießen Sie dann den Mörtel auf die Fläche. Verteilen Sie die Masse mit einem Fugengummi gleichmäßig. Überflüssigen Mörtel ziehen Sie sorgfältig mit dem Gummiwischer oder einem Fliesenwaschbrett ab.

    Fliesenboden nach dem Verlegen reinigen

  • Moderne bodenfliesen gibt's bei Tipp zum Bau

    Fliesen werden meist in Bad und Küche verlegt.


    Vorgehensweise:

    • Fugenmörtel matt antrocknen lassen.
    • Fläche mit feuchtem Schwamm reinigen.
    • Nach zwei Wochen Zementschleier entfernen.



    Warten Sie, bis der Fugenmörtel komplett matt austrocknet. Für die erste Reinigung der Oberfläche verwenden Sie einen feuchten Schwamm. Der Schwamm sollte nicht nass sein, sonst werden die Fugen ausgewaschen. Polieren Sie anschließend mit einem trockenen Lappen Ihre Fliesen nach. Zementreste beseitigen Sie in zwei Wochen nach dem vollen Austrocknen mit einem Zementschleier-Entferner und beendet damit die Fliesenverlegung.

    Wandfugen abdichten

    Vorgehensweise:

    • Fugenränder mit Malerkrepp abkleben.
    • Mit Grundierung vorbehandeln.
    • Silikon mit Kartuschen in die Fugen drücken.

    Die Fugen zwischen Bodenfliesen und Wänden oder Sockelleisten dichten Sie mit einer dauerelastischen Dichtmasse ab. Das ist in der Regel Silikon. Es ist in die Fugen zu füllen und gleichmäßig zu verteilen. Danach entfernen Sie überschüssige Dichtungsmasse mit einem Fugenglätter und streichen die Silikonfuge glatt.

    5. Fliesenverlegung: Welche Kosten entstehen pro Quadratmeter?

    Wissenswertes über Fliesenverlegung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Fliesen.

    Planen Sie das richtige Budget für Ihre Fliesenverlegung.

    Einige haben bei der Fliesenverlegung bereits Erfahrung gesammelt. Daher ist für sie die selbständige Fliesenverlegung kein Problem. Andere bezweifeln aber, dass sie die Fliesen richtig verlegen können oder haben keine Zeit. Deswegen wenden sie sich an Fachbetriebe.

    Viele Fliesenleger rechnen für die Fliesenverlegung je m2 ab. Andere wiederum veranschlagen einen Stundenlohn. Für Sie ist ein Angebot mit Quadratmeterpreis grundsätzlich verlässlicher. So wissen Sie genau, welcher Endpreis Sie erwartet. Außerdem können Sie Ihr Budget besser planen.

    Die Kosten für die Fliesenverlegung pro m2 hängen von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel:

    • Fliesensorte.
    • Klebeverfahren.
    • Untergrund.
    • Region.

    Der Fliesenleger schätzt in seiner Kalkulation den Arbeitsaufwand der Fliesenverlegung ein. So legt er den Preis der Fliesenverlegung pro m2 fest. Der niedrigste Preisbereich für das Legen von Fliesen pro m2 liegt bei ungefähr 30 €. Bei diesem Preis leistet der Handwerker in der Regel keine anspruchsvolle Arbeit. Eine aufwändige Fliesenverlegung erstellen und zusätzliche Zuschneide-Arbeiten durchführen wirkt sich auf den Preis aus.

    Außerdem variieren die Kosten der Fliesenverlegung je nach der Region. Den Preis erhöhen auch komplizierte Muster wie Dekorbänder, Diagonalen und Mosaiken. Auch die Fliesenverlegung im Mörtelbett kostet mehr. Hier liegt der Preis zwischen 35 und 60 €.

    Fliesenverlegung: Zusatzkosten zum Quadratmeterpreis

    Der Fliesenleger stellt allerdings nicht nur die Fliesenverlegung pro m2 in Rechnung. Auch diverse Zusatzarbeiten und Materialien erhöhen den Preis. Ein Posten in der Rechnung ist in der Regel die Anfahrt.

    Normalerweise fallen außerdem diverse Vorbereitungsarbeiten vor dem Legen der Fliesen an. Viele Handwerker berechnen für das Spachteln und Grundieren der Flächen einen Preis pro m2. Der Preis kann in Abhängigkeit vom Vorzustand der Fläche variieren.

    Für Silikon- und Acrylfugen nehmen die meisten Handwerker etwa zwischen 1 Euro und 1,50 € je Meter. Das Verlegen von Sockel-, Schwellen- und Kantenleisten kostet ungefähr 5 € je Meter.

    Auch das für die Fliesenverlegung verwendete Material bildet einen Posten auf der Rechnung. Dazu gehören zum Beispiel:

    • Mörtel.
    • Kleber.
    • Acryl.
    • Silikon.
    • Verfugungsmasse.
    • Spachtelmaterial.
    • Wandgrundierung.

    Hier erfahren Sie, was Sie über Fliesenleger wissen müssen.

    Kostenüberblick: Fliesenverlegung in der Küche

    Suchen Sie Inspirationen für Küchenfliesen und Arbeitsplatten bei Tipp zum Bau.

    Küchenfliesen an den Wänden sind weit verbreitet.


    Hier finden Sie einen Kostenüberblick für die Fliesenverlegung. In einer 55 m2 großen Küche rechnen Sie für die Fliesenverlegung an Boden und Wand ungefähr mit folgenden Ausgaben:

    Kostenübersicht




    Preis

    Spachteln und Grundieren250 €
    Fliesen und Verfugen von 55 m2 Fläche2.100 €
    Silikonfugen spritzen40 €
    Kantenleisten anbringen80 €
    Materialkosten (ohne Fliesen)250 €
    Gesamt2.720 €

6. Kleine Zusammenfassung zur Fliesenverlegung

Fliesen können in nahezu allen Räumen Ihres Hauses und im Außenbereich verlegt werden. Neben den ausgewählten Fliesen benötigen Sie eine Reihe von Materialien, drunter ausreichend Silikon und Fliesenkleber. Nachdem der Untergrund entsprechend gereinigt wurde, steht der Fliesenverlegung nichts mehr im Weg.

Achten Sie auf eine sorgfältige Messung und Gleichmäßige Verlegung der Fliesen. Wählen Sie eine von insgesamt vier verschiedenen Verlegetechniken aus. So gelingt Ihnen die Fliesenverlegung.

7. Klassifizierung der Fliesenkleber

Fliesenkleber für die Fliesenverlegung sind für unterschiedliche Untergründe erhältlich. Achten Sie daher, den für Ihre Gegebenheiten und Fliesen passenden Kleber zu wählen. Hinweise dazu erhalten Sie auf der Verpackung. Jeder der angegebenen Buchstaben hat seine eigene Bedeutung:

  • C : Der Kleber eignet sich für einen Zement
  • D : Es handelt sich hierbei um Dispersionskleber.
  • R : steht für Reaktionskleber.
  • F : bedeutet, dass der Kleber schnell hart
  • T : Dieser Kleber ist besonders stand- und rutschfest.

Des Weiteren versichert ihnen eine S1 Klasse einen leicht flexiblen Flexkleber. Stärkere Flexibilität erhalten Sie von der S2 Klasse.

8. Der Zahnspachtel bei der Fliesenverlegung

Bei der Fliesenverlegung ist der Zahnspachtel ein wichtiges Werkzeug. Denn mit ihm durchkämmen Sie den Fliesenkleber. Daher gilt es, den für Ihre Fliesen passenden Spachtel zu wählen. Entscheiden dafür, ist die Tiefe der einzelnen Zähne. Diese richtet sich entsprechend der Kantenlänge Ihrer Fliesen:

  • Bis zu 10 Zentimeter Kantenlänge entsprich einer sechs Millimeter tiefen Zahnung.
  • 10 bis 20 Zentimeter benötigen eine Tiefe von acht Millimeter.
  • Eine Länge von 20 bis 30 Zentimeter sieht einen Zentimeter Tiefe vor.
  • Alles über 30 Zentimeter entsprechen 12 Millimeter.

9. Klassische Muster durch Fliesenverlegung

Neben den vier Methoden der Fliesenverlegung können Sie klassische und doch spannende Muster mit Ihren Fliesen erzeugen. Mit diesen einzigartigen Musterungen heben Sie sich von allen anderen ab!

  • Die Kreuzfuge erschafft eine neue Raumstruktur und verleiht Ihrem Zuhause eine schlichte Eleganz.
  • Verlegen Sie Ihre Fliesen versetzt, um einen Halbverband zu kreieren. Die stetige Unregelmäßigkeit erschafft ein stimmiges Gesamtbild.
  • Eine Erweiterung des Halbverbandes, stellen der Drittel- und Viertelverband dar. Dadurch entsteht ein Treppenmuster, welches große Räume nicht zusätzlich in die Länge streckt.
  • Erschaffen Sie mit Hilfe der Diagonale ein aufregendes Rautenmuster. Die quadratischen Fliesen ermöglichen nicht nur einzigartige Retromuster, sie verleihen Ihrem Raum außerdem mehr Breite.

Welche Gestaltungsmöglichkeiten Wandfliesen bieten, erfahren Sie hier.

10. Spannende Muster durch Fliesenverlegung

Alles Wissenswerte über gemusterte Fliesen finden Sie bei Tipp zum Bau.

Gemusterte Fliesen sind eine spannende Option für die Raumgestaltung.

Diagonale Fliesen oder Halbverbände sind Ihnen noch nicht aufregend genug? Dann haben wir hier weitere spannende Möglichkeiten Ihre Fliesen zu verlegen.

Ganz nach dem Namen nach, verleiht Ihnen der Wilde Verband ein besonders wildes Muster. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Kleine Räume profitieren durch ein Fischgrätenmuster. Sehen Sie jedoch davon ab, jede Wand mit diesem Muster auszustatten. Die in Riegeln geschnittenen Fliesen stören so das Gesamtbild des Raumes und führen zu optischen Unruhen.

Wenn Sie antike Formen bevorzugen, empfiehlt es sich die Fliesen nach einem Römischen Verband zu verlegen. Sie erhalten eine elegante und gleichzeitig lebendige Atmosphäre.

Was im ersten Moment nach Bienenwaben aussieht, ist in Wahrheit ein Hexagonverband. Durch die sechseckigen Fliesen wird Ihr Raum zu einem absoluten Highlight.

11. So planen Sie Ihre Fliesenverlegung richtig

Damit Ihnen die Fliesenverlegung gelingt, gilt eine ausreichende Planung. Folgende Fragen erleichtern Ihnen den Einstieg in die Fliesenverlegung und helfen Ihnen an alles zu denken.

  • Auf welchen Untergrund verlegen Sie die Fliesen? Gibt es Besonderheiten zu beachten?
  • Für welche Fliesen haben Sie sich entschieden? Denn Form und Art bestimmen die nächsten Schritte.
  • Welcher Fliesenkleber und Silikon eignen sich für die ausgewählten Fliesen?
  • Nach welchem Muster und Verlege-Methode möchten Sie Ihre Fliesen verlegen?
  • Haben Sie alle dafür notwendigen Werkzeuge und Hilfsmittel?

Fliesen verlegen

Die Kosten der Fachbetriebe variieren oft sehr stark.



12. Fliesenverlegung – besser vom Fachmann?

Sie möchten zum ersten Mal Fliesen verlegen und sind sich unsicher ob der Fachmann nicht die bessere Möglichkeit wäre? Dann geben wir Ihnen einige Tipps, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Nachdem Sie Ihre Traum-Fliesen ausgewählt haben, benötigen Sie den passenden Fliesenkleber und Silikon. Bei Unsicherheiten, fragen Sie in Ihrem örtlichen Baumarkt um Rat. Haben Sie überhaupt genügend Zeit für eine Fliesenverlegung? Als Laie dauert der Prozess deutlich länger, als durch den Fachmann.

Zudem empfehlen wir Ihnen, möglichst kleine Fliesen zu wählen. Denn so fallen Ihnen Verlegung und Zuschneidung deutlich leichter. Einen Fachmann sollten Sie beauftragen, wenn der Untergrund uneben ist oder sonstige Besonderheiten aufweist.

13. Kalibrierte Fliesen bei der Fliesenverlegung

Der neueste Trend in der Fliesenverlegung sind kalibrierte Fliesen. Denn diese ermöglichen eine Verlegung mit schmalen Fugen. So entsteht in Ihrem Raum ein flächiges Gesamtbild. Doch wie funktioniert das Ganze?

Direkt nach dem Brennvorgang werden diese Fliesen auf ein exakt vorgegebenes Maß geschnitten. Es entstehen dadurch saubere 80 Grad Kanten. Bei der Fliesenverlegung wird lediglich eine Fugenbreiten von drei Millimeter benötigt. Kalibrierte Fliesen lassen sich sogar fugenlos verlegen.

Kalibrierte Fliesen lassen Ihren Raum weitläufiger und größer erscheinen. Zudem reduzieren Sie den Pflegeaufwand deutlich. Denn je schmaler die Fugen sind, desto weniger Schmutz kann sich dort ansammeln.

14. Fliesenverlegung ohne Fugen

Ein fugenloses Verlegen ist zwar grundsätzlich möglich, jedoch wenig sinnvoll. Denn Fugen haben die wichtige Funktion, Spannungen auf Grund von Temperaturen auszugleichen. Dies ist im Innen- und Außenbereich wichtig, besonders aber bei einer Fußbodenheizung.

Zusätzlich zu den Temperaturen, enthält der Untergrund meist noch eine sogenannte Baufeuchte. Diese kann nur durch die Fugen entweichen. Möchten Sie dennoch eine möglichst geringe Zahl an Fugen, dann entscheiden Sie sich für kalibrierte Fliesen.

15. Die Fliesenverlegung bestimmt den Raum

Nicht nur die Fliesen selbst gestalten den Raum bestimmend, sondern auch die Art der Fliesenverlegung. Daher sollten Sie ein Verlegemuster wählen, dass die Vorteile Ihres Raumes betont.

Verschiedene Fliesen Trends bei Tipp zum Bau

Für jeden Geschmack gibt es die richtige Fliese.

  • Große Räume wirken durch aufregende Verlegemuster lebendiger und spannender. Schaffen Sie mit Hilfe des Römischen Verbandes oder des Hexagonverbandes eine wilde Atmosphäre.
  • Verlegen Sie in kleinen Räumen auch kleine Fliesen. Dadurch wirkt Ihr Zuhause größer.
  • Achten Sie in schmalen Räumen darauf, die Fliesen möglichst quer zu verlegen. Hierfür eigenen sich besonders rechteckige.
  • Lange Räume hingegen können optisch verkürzt werden, indem die Stirnseite gekonnt betont wird.

16. Fliesenverlegung nach sorgfältiger Grundierung

Bevor Sie mit der Fliesenverlegung beginnen, grundieren Sie den Untergrund. Damit dies gelingt, gilt es folgendes zu beachten:

  • Die Grundierung wird auf dem gesamten Untergrund gleichmäßig
  • Entfernen Sie vorher sämtliche Staub-, Schmutz- und Fettreste. Nur auf einer glatten Oberfläche bleibt die Grundierung haften.
  • Tragen Sie die Grundierung immer zwei Mal Vor dem zweiten Anstrich muss der Erste vollständig getrocknet sein.
  • Wählen Sie die zu Ihrem Untergrund passende Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Fliesen später halten.

17. Die richtige Reinigung Ihrer Fliesen

Reinigungstipps für Ihre Fliesen bei Tipp zum Bau.

Auch die robusteste Fliese braucht Pflege.

Auch nachdem die Fliesenverlegung beendet ist, ist die Arbeit noch nicht getan. Denn auch die robustesten Fliesen benötigen mit der Zeit Pflege und Reinigung. Um die Oberfläche der Fliesen zu schützen, verwenden Sie ein Imprägniermittel. Dieses erhalten Sie für jede Fliesen-Art.

Des Weiteren sind spezielle Pflegemittel erhältlich. Diese schützen Ihre Fliesen effektiv vor Schmutz, Öle und Fette. Gleichzeitig sind Ihre Fliesen leichter zu reinigen und strahlen im neuen Glanz.

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