Fertighaus Förderung

Förderung für Ihr Fertighaus – Möglichkeiten für den Hausbau

Der Traum vom Fertighaus gelingt oft nur, wenn sich ein Bauherr Geld aus einer Förderung leiht. Denn viel zu oft belaufen sich die Kosten für einen Neu- und Umbau auf immense Summen. Daher gibt es viele Möglichkeiten der Fertighaus-Förderung. Die meisten Familien verfügen schlichtweg nicht über die finanziellen Mittel für ein neues Fertighaus. Doch diese Lebensentscheidung will gut durchdacht sein. Der folgende Beitrag zeigt Ihnen, welche Förderungsmöglichkeiten es für den Hausbau gibt und welche Förderungen staatlich subventioniert werden.

1. Ihre Traum vom Fertighaus

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wie Sei Ihr Fertighaus fördern lassen können.

Viele Möglichkeiten der Förderung stocken das Kapital für Ihr Fertighaus auf.

In Bezug auf ein Fertighaus gibt es in Deutschland einige Alternativen der Baufinanzierung, um den Hausbau eben doch zu ermöglichen. Jeder Antragsteller steht früher oder später vor der Entscheidung, wie genau er das Kapital für den kostspieligen Bauprozess aufstockt.

Das Fertighaus stellt eine attraktive und vereinfachte Möglichkeit im Hausbau dar. Denn viele Teile gelangen bereits vorgefertigt zur Baustelle. Dort werden sie lediglich montiert. Die Bandbreite der Fertighaustypen reicht hier von einer verschnörkelten Stadtvilla bis hin zu einem Fachwerkhaus. Oder auch von einem Friesenhaus bis zum rustikalen Schwedenhaus.

Der folgende Artikel stellt die Förderung im Hausbau in den Vordergrund. Die vorgestellten Programme stehen nicht nur einem Fertighaus zur Verfügung. Alle Programme betreffen ebenfalls den Neubau oder die Sanierung von Massivhäusern. Die folgenden Informationen richten sich an Interessenten jeglicher gängigen Bauvorhaben.

2. Zwei Kriterien der Fertighaus-Förderung

Erfahren Sie mit Tipp zum Bau, wie Sie mit einer Förderung Ihr Fertighaus altersgerecht sanieren können.

Einige Förderungsmöglichkeiten richten sich konkret an den Hausbau eines barrierefreien Gebäudes.

Sowohl der Kauf als auch die Sanierung bedeuten eine hohe finanzielle Belastung. Glücklicherweise gibt es eine Fülle an Förderungsmöglichkeiten, aus denen Sie die beste Alternative wählen.

Im Zuge der altengerechten Sanierung gilt das priorisierte Ziel der Barrierefreiheit. Unnötig viele Wände zum Beispiel erschweren die Nutzung. Auch unüberwindbare Treppen sind nicht behindertengerecht.

Die andere relevante Gruppe der Fertighaus-Förderung zielt auf Klimafreundlichkeit.  Daher subventioniert der Staat jenes Fertighaus, welches seine Energie aus Solarmodulen und anderen Techniken der Wärmespeicherung einspeist.

3. Typen der Förderung

Generell unterteilen sich die Förderungsmaßnahmen in drei Kategorien – gemessen an der Finanzierungsquelle. Die bundesweite Förderung wird vom Bund in ganz Deutschland gewährt. Bundesweit gibt es zudem Steuervergünstigungsprogramme, die auch den Denkmalschutz für ein Fertighaus betreffen. Zu den regionalen Förderungsmöglichkeiten im Hausbau hingegen zählen jene auf Länderebene und jene, die lokal aufgestellt werden. Schlussendlich betreffen die privaten Fördermittel Finanzierungsquellen, mit denen die Politik nichts direkt zu tun hat.

Bundesweite Förderungsmöglichkeiten für Ihren Hausbau

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, was es bei einer Förderung eines klimafreundlichen Fertighauses zu beachten gibt.

Einige Förderungsmöglichkeiten unterstützen den Hausbau von energieeffizienten Häusern.

Auf Bundesebene werden die Förderung vom Fertighaus an verschiedenen Kriterien bemessen. Hierbei fällt der Beitrag bei alleinstehenden Antragstellern geringer aus als bei verheirateten Paaren.

  • Das Wohnriester bzw. die Eigenheimrente besteht aus einer Zulage von 154 € pro Person und Jahr. Außerdem wird ein Kind, das vor 2008 geboren wurde, mit 185 € bezuschusst. Ein Kind, geboren nach 2008, wird sogar jährlich mit 350 € prämiert. In der Regel beläuft sich eine Tilgungsrate auf 4 % des Bruttoeinkommens.
  • Die Darlehen der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) untergliedern sich in verschiedene Programme der Förderung. Deren Zuschussart und -höhe sind an den Zweck der Zulage (wie Kauf, Umbau, Neubau, Fertighaus) gekoppelt.
    Daher ist ein Betrag von bis zu 48.000 € pro Wohneinheit in der Optimierung bezüglich der Energieeffizienz für ein Fertighaus möglich. Eine Förderung von bis zu 6.250 € im Zuge der altengerechten Wohnungssanierung ist ebenfalls drin. Direktzuschüsse bezahlen Rechnungen, während Tilgungszuschüsse Schulden, Raten und Zinskosten bedienen.
  • Das Baukindergeld von der KfW-Bank beläuft sich auf 1.200 €. Es wird seit Herbst 2018 für einen Zeitraum von zehn Jahren geleistet, sofern die Eltern jährlich unter 75.000 € verdienen.
  • Die sogenannte BAFA-Förderung (durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) wird niedrig verzinst. Denn sie setzt eine Mindesteinzahlung von 50 € pro Jahr voraus. Bei einer jährlichen Einzahlung von 250 € ergibt sich so eine Entlastung von 22 € pro Jahr.
    Demgegenüber wird Alleinstehenden Personen mit bis zu 25.800 € Jahreseinkommen eine Prämie von 45 € ausgeschüttet. Bei verheirateten Antragstellern mit einem jährlichen Gehalt von bis zu 51.600 € beläuft sich diese jedes Jahr auf 90 €.

Besondere Förderung eines Fertighauses durch Steuervergünstigung

Tipp zum Bau stellt Ihnen die Förderungsmöglichkeiten denkmalgeschützter Fertighäuser vor.

Bei einer Sanierung eines denkmalgeschützten Bauobjektes sind Steuervergünstigungen möglich.

Darüber hinaus bewilligen Kreditinstitute eine Förderung auch aus anderen Gründen. Sowohl die BAFA-Förderung als auch KfW bezuschussen die Modernisierungen mit bis zu 9 % Steuerentlastungen für denkmalgeschützte Immobilien. Allerdings gibt es folgende Voraussetzung bezüglich des Gebäudewertes: In den ersten drei Jahren steigt dieser nicht mehr als um 15 % ausgehend vom Kaufpreis.

Regionale Förderungsmöglichkeiten für Ihren Hausbau

Gewiss unterscheiden sich regionale oder sogar lokale Förderungsmöglichkeiten sich stark innerhalb Deutschlands. Am besten informieren Sie sich hierzu über die Förderung für den Hausbau an Ihrem künftigen Heimatort.

  • Die soziale Wohnraumförderung betrifft auch das Leben in einem Fertighaus und kommt finanziell schlechter gestellten Familien zugute. Sie wird vom Bund sowie den einzelnen Ländern gleichermaßen getragen und ermöglichen den Bau von Sozialwohnungen.
  • Regionale Zulagen betreffen die Haushalte der Bundesländer. Eine hiesige Rentenbank beispielsweise wirbt in Bayern oder Baden-Württemberg mit einem Darlehen, um die Antragsteller aufs Land zu ziehen. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrer jeweiligen Kommune und Ihrem Bundesland.
  • Zuschüsse auf kommunaler Ebene ermöglichen ebenfalls eine Baufinanzierung. In der Regel ist Ihre Hausbank darüber informiert.

Private Förderungsmöglichkeiten für Ihr Fertighaus

Bei Fragen zu den Förderpaketen hilft Ihnen Tipp zum Bau, Deutschlands beliebtes Bauportal.

Auch die Gruppe der privaten Förderungsmöglichkeiten verwirklichen Ihr Traum vom Fertighaus.

Jede Förderung, die nicht aus staatlichen Mitteln stammen, gehört zur Gruppe der privaten Förderungsmöglichkeiten. Dabei variiert die Höhe des Darlehens ebenso sehr wie die Bedingungen und Umsetzungen.

  • Die Förderung der Kirchen sind darüber hinaus in der Lage, künftigen Bauherren ein Darlehen zu ermöglichen. Dabei bieten sie diverse Grundstücke an, die ein sogenanntes Erbbaurecht besitzen. Auf diesen Grundstücken wird dann ein Fertighaus gebaut.
  • Teilweise erteilen auch die jeweiligen Betriebe Arbeitgeberdarlehen an ihre Arbeitnehmer mit Hilfe betrieblicher Sozialleistungen. Diese sind in der Regel bürokratisch unkomplizierter als eine klassische Gehaltserhöhung. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, den gewährten Kredit durch Lohnabgaben in Raten zu tilgen.
  • Die sogenannte Arbeitnehmersparzulage ist ebenfalls eine durch den Staat gewährte Geldzulage. Der Arbeitgeber bürgt hierbei für seine Arbeitnehmer. Es wird eine vermögenswirksame Leistung gewährt, damit sich der künftige Bauherr sein Vorhaben später leisten kann. Diese schüttet Prämien von 43 € im Jahr für Ledige bei einem Jahreseinkommen unter 20.000 € aus. 86 € im Jahr gibt es für verheiratete Paare bei einem von Jahreseinkommen 40.000 €. Das maximale Darlehen kommt so auf 470 € beziehungsweise 940 € jährlich.
  • Der Bausparvertrag  durch private Banken bedeutet zudem für viele Antragsteller eine attraktive Förderung. Bausparverträge werden für Arbeitnehmer, Auszubildende, Richter oder Soldaten vom Staat teilweise bezuschusst. Das Einkommen übersteigt in solchen Fällen nicht 25.600 € für Alleinstehende und 51.200 € für Ehepaare. Die Zahlungsrate liegt dann bei 50 € monatlich.

4. Zielgruppe für die Förderungsmöglichkeiten

Tipp zum Bau verrät, wie Sie trotz Kind Ihre Fertighausförderung finanzieren können.

Einige Förderungsmöglichkeiten richten sich direkt an den Hausbau von Familien mit Kindern und Traum vom eigenen Fertighaus.

Generell richtet sich die Förderung an jeden Fertighaus-Interessenten. Allerdings eben auch für potenzielle andere Projekte im Hausbau. Familien mit behinderten Mitgliedern oder mit Kindern werden jedoch großzügiger bezuschusst.

In anderen Worten, folgende Personengruppen werden für eine Förderung berücksichtigt:

  • Privatpersonen (Familien, Einzelpersonen, Handwerker).
  • Unternehmen.
  • öffentliche Einrichtungen.



5. Voraussetzungen der Förderung

Als Richtwert wird angegeben, dass sich jeder künftige Bauherr mit zirka 20 – 30 % Eigenkapital am Hausbau beteiligt. Außerdem kümmert er sich rechtzeitig um die Förderungsmöglichkeiten. Denken Sie deshalb daran, dass die staatlichen Zuschüsse ausschließlich vor Beginn des Bauprojekts zu beantragen sind.

Sämtliche Baufinanzierungsmodelle sind im Übrigen miteinander kombinierbar. Sie sind jeweils aufgrund der Höhe der Zuschüsse mit vertraglichen Absicherungen verbunden. Staatliche Zuschüsse sind in der Regel einmalige Ganzzahlungen, während Zulagen aus privaten Kreditinstitutionen oft Ratenzahlungen beanspruchen.

6. Was spricht für und gegen den Antrag auf Förderung?

Die potenziellen Fördermöglichkeiten sind von Bauvorhaben zu Bauvorhaben unterschiedlich. Sie errechnen sich nicht nur aus den schon erwähnten persönlichen Umständen. Auch das Einkommen der Antragsteller, die allgemeinen Baukosten und der Energieeffizienz spielen eine Rolle. In vielen Fällen werden die Kosten für zum Beispiel alternative Energiequellen für ein Fertighaus subventioniert.

Jedoch sind viele der Modelle – besonders auf Landesebene oder aus privaten Geldern – nicht zu verallgemeinern. Denn die Förderung der evangelischen Kirche zum Beispiel wird in einer Region ganz anders bewilligt oder berechnet als in einer anderen. Genauso verhält es sich mit den regionalen und ländergebundenen Förderungsmöglichkeiten Ihres Hausbau, der sozialen Wohnraumförderung und dem Arbeitgeberdarlehen. Informieren Sie sich daher frühzeitig.

Nicht zuletzt variieren die Höhe und die Bedingungen eines Bausparvertrags von Bank zu Bank. Bitte fragen Sie zusätzlich bei Ihrem zuständigen Kreditinstitut nach. Denn folgende Umstände unterscheiden sich mitunter stark:

  • Ratenzahlungen.
  • Bedingungen der Förderung.
  • Eignung möglicher Antragsteller.
  • Andere Faktoren.
  • Ein Fertighaus als förderbare Bauabsicht.

Selbstverständlich spielt die Bereitschaft des Bauenden, sich mit höheren Raten zu verpflichten, ebenfalls eine tragende Rolle.

7. Welches Programm ist die Beste der Förderungsmöglichkeiten für meinen Hausbau?

Bei derart vielen Förderungsmöglichkeiten ist es schnell möglich, den Überblick zu verlieren. Folgende Darstellung hilft Ihnen, sich zurechtzufinden und die beste Alternative für Sie zu finden. Benutzen Sie es von daher als Hilfe für die Finanzierung Ihres Traumes vom Fertighaus. Es eignet sich darüber hinaus auch als Überblick für den Bau eines Massivhauses. Überprüfen Sie einfach das Bauvorhaben und sein Ziel sowie Ihre Familiensituation. Informieren Sie sich danach gezielt über die in Frage kommende Förderung für Ihr Fertighaus.

Zudem steht die Programmübersicht zum Download bereit.

8. Lohnt sich die Förderung für mein Fertighaus?

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie Ihre Förderungsmöglichkeiten im Blick behalten.

Jede Förderung hat verschiedene Vorzüge, die Ihren Traum vom Fertighaus ermöglichen.

Es ist egal, ob Sie derzeit noch von einem altersgerechten Bungalow, einem rustikalen Holzhaus oder einem schicken Designerhaus träumen. Die Förderungsmöglichkeiten helfen Ihnen bei der Umsetzung ihres Hausbau-Vorhabens. Dabei werden Ihre Finanzierungen äußerst unterschiedlich gestaltet und an Ihrer individuellen Situation angepasst. Wie bereits erwähnt, betreffen sämtliche Förderungsmöglichkeiten auch das Bauvorhaben von Massivhäusern. Eine spezielle Förderung für ein Fertighaus existiert nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, diese lebensverändernde Entscheidung zu treffen. Die Förderung zum Fertighaus sind zwar für jeden verfügbar, allerdings an Bedingungen geknüpft.  Besonders der umweltbewusste Hauseigentümer wird aus staatlichen Geldern bezuschusst. Aber auch Familien mit Kindern oder mit älteren Mitgliedern können finanzielle Zulagen für ihr Fertighaus erwarten. Junge Paare, die sich mehrere Jahre ihrer Immobilie verpflichten, sind ebenfalls oft förderberechtigt. Ganz nebenbei werden auch der Denkmalschutz, das Umziehen aufs Land und Sozialbauten durch die Förderungsmöglichkeiten für ihren Hausbau unterstützt.

9. Darlehen der KfW-Förderung für Ihr Fertighaus

Bei der Vielzahl der Förderungsmöglichkeiten verliert man schnell den Überblick. Deshalb entnehmen Sie folgender Tabelle wertvolle Informationen über einige Fördermöglichkeiten der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Wie oben beschrieben, stammt die Förderung aus staatlichen Mitteln. Erkundigen Sie sich direkt über die anderen vorgestellten Arten der Hausbau-Förderung bei Ihrem Kreditinstitut.

Name der FörderungEbene der FörderungGrund der FörderungBedingung der FörderungMaximalzuschuss für den HausbauArt der Förderung
Darlehen der KfW: KfW-Förderung 151BundesweitEnergieeffiziente Sanierung/48.000 € pro WohneinheitTilgungszuschuss
Darlehen der KfW: KfW-Förderung 153BundesweitEnergieeffizienter Neubau (z.B. Fertighaus)Effizienzgrad für das Fertighaus (40, 40 plus, 55)30.000 € pro WohneinheitTilgungszuschuss
Darlehen der KfW: KfW-Förderung 430BundesweitZuschuss für energieeffiziente Sanierung im HausbauEffizienzgrad für das Haus (55, 70, 85, 100, 115, Denkmal).48.000 € pro WohneinheitDirektzuschuss
Darlehen der KfW: KfW-Förderung 431BundesweitZuschuss für Baubegleitung des Hausbaus/4.000 € pro WohneinheitDirektzuschuss
Darlehen der KfW: KfW-Förderung 455BundesweitBarrierefreiheit/6.250 € pro WohneinheitDirektzuschuss
Darlehen der KfW (Förderung 424): "Baukindergeld"BundesweitFamilien mit KindernKinder unter 18 Jahren, zehn Jahre lang, Eltern nicht mehr als 75.000 € Jahreseinkommen.1.200 € pro Kind und JahrDirektzuschuss

10. Darlehen der BAFA-Förderung für Ihr Fertighaus

Oftmals ist bei den Fördermöglichkeiten von BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) die Rede. Wie oben bereits erwähnt, beabsichtigen viele dieser Förderungsmöglichkeiten den Hausbau von energieeffizienten Gebäuden. Hier stellt folgende Tabelle die Möglichkeiten dieser Gruppe der Förderung übersichtlich dar. Informieren Sie sich dennoch zusätzlich über die BAFA-Förderungsmöglichkeiten in Ihrem Bundesland.

Name der FörderungEbene der FörderungGrund der FörderungBedingung der FörderungMaximalzuschuss für den HausbauArt der Förderung
BAFA-Förderung 2020: Heizen mit erneuerbaren EnergienBundesweitHeizen mit erneuerbaren EnergienAnlagen (in z.B. Fertighaus) nutzen nach spätestens nach zwei Jahren erneuerbare Energien20 - 45 % der förderfähigen KostenDirektzuschuss in Raten (Zwölf Monate, evtl. zwölf weitere)
BAFA-Förderung für Heizungsopti-mierungBundesweitUmbau oder Sanierung im HausbauErsetzen von Heizungs-Umwälzpumpen oder Warmwasser-Zirkulationspumpen30 % für die Kosten der Heizung, höchstens

25.000 €
Direktzuschuss in Raten (Zwölf Monate, evtl. zwölf weitere)
BAFA-Förderung für KWK-AnlagenBundesweitEinbau von BlockheizkraftwerkenAnlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung. Investitionszuschüsse (für Anlagen bis 20 kW Leistung) sowie Bonusförderung (für Anlagen mit mehr Leistung)Bei 50 kW und 60.000 Vollbenutzungsstunden: 8 ct pro kWh (4 ct pro kWh, wenn Strom selbst verbraucht wird)Direktzuschuss in Raten (Zwölf Monate, evtl. zwölf weitere)
BAFA-Förderung für Energie-beratungBundesweitRechnungen von EnergieberatungBeratung zum Hausbau findet professionell vor Ort statt.80 % Förderung für Beratungshonorar, maximal 1.300 € (bei einem Ein- oder Zweiparteien-Fertighaus) oder 1.700 € (bei Fertighaus mit mehr Wohneinheiten)Direktzuschuss in Raten (Zwölf Monate, evtl. zwölf weitere)

11. Weitere Förderungsmöglichkeiten für Ihr Fertighaus

Einige Bauherren entscheiden sich auch für eine Förderung, die nicht von der BAFA oder der KfW finanziert werden. Folgendes Diagramm stellt Ihnen zwei gängige Programmpakete vor: Zum einen das sogenannte Wohnriester. Zum anderen die oben genannten Arbeitnehmersparzulagen.

Informieren Sie sich zusätzlich über mögliche Fertighaus – Förderungsmöglichkeiten in Ihrer Region.

Name der FörderungEbene der FörderungGrund der FörderungBedingung der FörderungMaximalzuschuss für den HausbauArt der Förderung
WohnriesterBundesweitHausbau als Altersvorsoge, besonders für Familien mit KindernBis zum Renteneintritt muss in der Regel das Darlehen getilgt sein. Mit- oder Alleineigentümer-schaftGrunddarlehen stark variabel. 154 € p.P. 185 € pro Kind (* vor 2008), 300 € pro Kind (* nach 2008)Direktzuschuss in Raten
Arbeitnehmerspar-zulagenPrivatAnsparen für Privatvermögen, kein laufender HausbauArbeitgeber willigt ein und kann bürgen43 € oder 86 €, Darlehen über 470 € oder 970 €.Direktzuschuss in Raten

12. Fertighaus mit Kind? Diese Förderungsmöglichkeiten haben Sie

Viele Familien realisieren ihren Kinderwunsch und ihren Traum vom Fertighaus zu einer ähnlichen Zeit. Natürlich bedeutet dies nicht nur mehr Stress durch den Spagat zwischen Erziehung und Bauprojekt. Auch finanziell wird es oft knapp. Besonders auf Bundesebene bietet der Staat einige Förderungsmöglichkeiten für Eltern an. Folgende Programme sind speziell für Familien mit Kindern.

  • Das Baukindergeld (KfW-Förderung 424)
  • Das Wohnriester / Eigenheimrente

Mithilfe des Baukindergelds erhalten Sie als Förderung 1.200 € pro Kind und Jahr. Das Wohnriester hingegen differenziert zwischen zwei Altersklassen des betreffenden Kindes. 154 € jährliche Prämie gibt es bei Kindern, die vor 2008 geboren wurden. Bei Kindern, die nach diesem Jahr geboren wurden, sind es sogar 300 € im Jahr.

Das Wohnriester richtet sich darüber hinaus auch an kinderlose Ehepaare oder ledige Antragsteller. Bauherren mit dem Vorhaben für ein Fertighaus müssen von daher nicht zwangsläufig Kinder haben. Ihrem Hausbau steht auch ohne Sprösslinge eine Förderung zu.

13. Diese Fertighaus – Förderung unterstützt eine altersgerechte Sanierung

Mit der Förderung 455 unterstützt die KfW Umbau- und Sanierungsvorhaben im Zuge altengerechten Modernisierung. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem altersgerechten Hausbau. Aber neben diesem Bauziel der Barrierefreiheit, wird auch die Optimierung des Einbruchschutzes bezuschusst. Die Förderung beträgt bis zu 6.250 € pro Wohneinheit im Fertighaus und wird einmalig und direkt bewilligt. Die Maßnahmen umfassen ein breites Spektrum im Bereich Hausbau.

  • Badumbau.
  • Wege zu und innerhalb von Gebäuden.
  • Schaffung von Gemeinschaftsräumen.
  • Sicherheitselemente und Einbruchschutzsysteme.
  • Raumaufteilung.
  • Überwindung von Treppenstufen.

14. Rolle des Eigenkapitals bei der Fertighaus – Förderung

Bei jeglicher Art von Förderung ist es relevant, wie hoch der Anteil des Eigenkapitals möglich ist. Einzelpersonen wie auch Ehepartner bekommen oft nur eine Förderung erteilt, wenn ihr Jahresgehalt eine gewisse Summe nicht übersteigt. Falls das Privatvermögen nämlich einen gewissen Wert übersteigt, ist das Bauvorhaben für Ihr Fertighaus nicht mehr förderbar.

Tipp zum Bau verweist auf die Eigenkapitalleistung von Bauherren.

Bauvorhaben werden zwar bezuschusst, allerdings bleiben hohe Kosten auch bei dem künftigen Eigentümer.

Daher dürfen Eltern bei der Antragstellung des Baukindergeldes zusammen nicht mehr als 75.000 € brutto im Jahr verdienen. Kommt die Arbeitnehmersparzulage in Frage, liegt die förderbare Höchstgrenze bei 20.000 € Brutto-Jahreseinkommen bei einer Einzelperson. Bei Ehepaaren liegt dieses Limit bei 40.000 € brutto pro Jahr. Bei höherem Gehalt wird eine größere Bereitschaft des Eigenkapitals unterstellt.

Außerdem orientieren sich diese Förderungsmöglichkeiten für Ihren Hausbau in vielen Programmen an einer Maximalsumme. Diese bewilligten Förderungen tilgen aber die Gesamtkosten für Ihr Fertighaus nicht.

Übrigens ist im Schnitt mit 20 – 30 % Eigenkapital zu rechnen, sofern sich ein Bauherr für beispielsweise einen Bausparvertrag entscheidet. Verschiedene Gläubiger (Banken, Arbeitgeber, öffentliche Gelder) fordern trotzdem unterschiedlich hohe Raten mit anderen Bedingungen. Unterschätzen Sie daher auf keinen Fall die Eigenkapitalleistung, wenn Sie sich mit Ihrem Fertighaus befassen.

15. Förderungsmöglichkeiten für Ihren Hausbau als Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Falls Sie eine private Förderung für Ihr Fertighaus in Betracht ziehen, gibt es einige Modelle für Arbeitnehmer. Die wohl auf Dauer wirksamste dieser, ist die Möglichkeit einer Gehaltserhöhung. Allerdings gibt es noch zwei weitere Darlehenstypen.

Bei der Arbeitnehmersparzulage tritt der Staat als vorläufiger Geldgeber in Erscheinung. Gleichzeitig bürgt der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer. Nun zahlt der Bezuschusste in Raten seine Schulden an den Staat zurück.

Das Arbeitgeberdarlehen hingegen besteht aus einem Darlehen des Arbeitgebers. Dieser bezahlt und fordert im Nachhinein ratenweise die gezahlte Summe zurück. Er ist alleiniger Gläubiger und Zulagen vom Staat werden nicht benötigt.

Daher hilft die Tatsache, dass Sie in einer Arbeitnehmerposition sind, Ihnen indirekt bei Ihrem Hausbau. Ihrem Traum vom Fertighaus steht mit diesen zwei Förderungsmöglichkeiten nichts mehr im Weg.

16. Wann Ihrem Fertighaus eine energieeffiziente Förderung zusteht

Die weitläufigen Förderungsmöglichkeiten betreffen oft die Energieeffizienz der Fertighaus-Bilanz. Doch nun fragen Sie sich, wann genau ihr Neu- oder Umbau als energieeffizient gilt. Bereits die professionelle Energieberatung wird staatlich von der BAFA bezuschusst. Hier sind andere Hauptprogramme aufgelistet, die zu einer erfolgreichen Antragstellung im Hausbau führen:

  • Kraft-Wärme-Kopplungen in Ihrem Fertighaus(BAFA).
  • Heizen mit erneuerbaren Energien für Ihr Fertighaus (BAFA).
  • Heizungsoptimierung im Hausbau (BAFA).
  • Biomasseanlage für Ihr Fertighaus (BAFA).
  • Hybridheizungen in Ihrem Hausbau (BAFA).
  • Zuschuss zur energieeffizienten Sanierung eines Hausbau (KfW 430).
  • Kredit für energieeffiziente Sanierung eines Hausbau (KfW 151).
  • Zuschuss zum energieeffizienten Fertighaus (KfW153).

Die Förderungsmöglichkeiten der KfW beziehen sich meist auf Solaranlagen zur Stromerzeugung oder andere klimafreundliche Arten der Energieversorgung. Wie maßgeschneidert für das Fertighaus.

17. Der Denkmalschutz als vielversprechender Grund einer Hausbau-Förderung

Denkmalgeschützte Häuser unterliegen dem Dankmalschutzrecht. Nicht selten gilt dies dann auch für ein Fertighaus. In diesem wird geregelt, dass Anlagen mit kulturhistorischer Relevanz besonders geschützt werden. Durch Denkmalpflege werden solche Bauwerke sowohl unterhalten als auch erhalten. Sie sind daher abgesichert gegen Beschädigungen, Zerstörung oder Verfälschungen am Fertighaus.

Steht Ihr Fertighaus oder Ihr Umbauprojekt unter Denkmalschutz? Finanziell wirkt sich das auf die Förderungsmöglichkeiten aus. Denn sowohl die KfW als auch die BAFA gewähren bis zu 9 % Steuervorteile auf den Hausbau. Allerdings darf die Wertsteigerung einer Immobilie innerhalb 3 Jahren nicht höher als 15 % des Kaufpreises liegen.

Außerdem beziehen auch einige Kreditinstitute den Status des Denkmalschutzes in die Krediterteilung mit ein. Daher gewährt man zum Beispiel eine Förderung in einem Rahmen von 80.000 – 300.000 € für denkmalgeschützte Häuser. Die Eigentümernutzung und der baukulturelle Nutzen stehen hierbei im Vordergrund des Hausbaus.

18. Was bedeutet Erbbaurecht bei einer Fertighaus – Förderung?

Mit Tipp zum Bau planen Sie den Kauf Ihres Grundstückes.

Die Förderung der Kirchen kann bereits den Grundstückserwerb bezuschussen.

Die Kirchen sind bundesweit ebenfalls in der Lage, eine Förderung für Ihr Fertighaus zu unterstützen. Sie bezuschussen jedoch nicht das Bauvorhaben an sich, sondern den Erwerb des Grundstückes im Vorfeld. Im Zuge dessen erteilen die Kirchen das sogenannte Erbbaurecht.

Dieses Recht befähigt den Eigentümer auf einem gewissen Grundstück ein Gebäude zu errichten und zu unterhalten. Im seinem Gegenzug wird der sogenannte Erbbauzins als regelmäßige Rückzahlung eingefordert. Das Erbbaurecht wird dann in die Grundbücher eingetragen und die Laufzeit beträgt meist 99 Jahre.

Bei einer Berechnung der Zulage werden diverse Kriterien hinzugezogen und ermittelt. Genauso wie bei der Berechnung einer anderen Förderung, sind die Umstände allerdings nicht zu verallgemeinern.

  • Das Erbbaurecht ist nicht umsatzsteuerpflichtig.
  • Jedoch unterliegt seine Übertragung der Grunderwerbssteuer.

Wenn es beim Grundstückserwerb finanziell knapp wird, kann die Förderung der Kirchen helfen. So kann der Traum vom Fertighaus indirekt realisiert werden.

19. Eine Option der Fertighaus – Förderung: Der Bausparvertrag

Der klassische Bausparvertrag durch die Privatbanken stellt für viele die rettende Finanzierungsquelle dar. Zudem sind viele staatliche, regionale und kommunale Förderungsmöglichkeiten mit dem traditionellen Kredit der Banken vereinbar.

Je nach Ihrem persönlichen Berufsverhältnis, wird ihr Bausparvertrag staatlich sogar bezuschusst. Hierbei werden besonders gefördert:

  • Auszubildene.
  • Soldaten.
  • Richter.
  • Arbeitnehmer.

Dadurch ergibt sich für den künftigen Bauherren keine Entscheidung für nur ein Finanzierungsprogramm. Eine Kombination aus diversen Zuschüssen, Krediten und Darlehen ist möglich. Ob es dann jedoch sinnvoll ist, viele Bausparverträge miteinander zu kombinieren, hängt von den einzelnen Bedingungen der Banken ab. Mögliche resultierende Rückzahlungsraten steigen durch eine geringere Förderung.

20. Vermeiden Sie diese Fehler bei der Antragstellung Ihrer Förderung

Bei der Vielzahl an Möglichkeiten von staatlich bezuschusst bis hin zu alleinigen Bausparverträgen von Banken werden die Förderungsmöglichkeiten schnell ausufernd. Nehmen Sie sich daher genügend Zeit für die Planung im Hausbau. Lassen Sie sich ausgiebig beraten. Und zu guter Letzt, informieren Sie sich über jede angebotene Förderung. Vielleicht entgeht Ihnen sonst eine kostensparende Alternative. Bedenken Sie aus diesem Grund folgende Aspekte:

  • Grund der Förderung (z.B. Hausbau).
  • Ihre familiäre Situation.
  • Ihre finanziellen Möglichkeiten.
  • Die Umstände Ihres Bauvorhabens.
  • Potenzielle Kosten für Ihr Fertighaus.
  • Ziele für Ihr Fertighaus (z.B. Energieeffizienz).
  • Bereitschaft, sich für ein Fertighaus über mehrere Jahre vertraglich zu binden.

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