Fassadenpaneele

Fassadenpaneele – die Schutzkleidung Ihres Zuhauses

Es heißt, Architektur lässt sich mit dem menschlichen Körper vergleichen. Die tragenden Wände stellen das Skelett dar. Die Fassade ist vergleichbar mit dem größten Sinnesorgan: der Haut. Wie die menschliche Haut auch, braucht die Fassade Schutz. Analog zur Kleidung gibt es Fassadenpaneele. Diese bieten optimalen Schutz für Ihre Fassade.

Widerstand gegen Wasser und Beschmutzungen ist nur einer von vielen Pluspunkten. Fassadenpaneele sind für Ihr Haus Regenjacke, Wollpullover und Sonnenschutz in einem. Erfahren Sie, von welchen weiteren Vorteilen Sie profitieren und was Fassadenpaneele Ihnen ermöglichen.

Mit Unterstützung durch unseren Partner:

Logo von Cedral

1. Funktion und Beschreibung von Fassadenpaneelen

Mit Tipp-zum-Bau zur perfekten Fassade. Alles wissenswerte über Fassadenpaneele.

Klassische Fassadenpaneele an einer Außenwand.

Fassadenpaneele sind wie eine Hülle für Ihr Haus. Sie werden an die Außenwand montiert und haben die Funktion, Ihr Gebäude vor Schmutz und Nässe zu schützen. So bleibt die Fassade Ihres Hauses für eine lange Zeit in einem guten Zustand.

Mit Fassadenpaneelen halten Sie die Außenwand Ihres Gebäudes nicht nur intakt, Sie werten Ihr Haus mit ihnen auch optisch auf. Wählen Sie Fassadenpaneele nach Ihrem individuellen Geschmack aus. Eine Vielfalt an Oberflächen und Farben macht Ihnen dies möglich. Neben Holz und Kunststoff als Material wird oftmals auch Faserzement verwendet. Setzen Sie architektonische Akzente und machen Sie Ihre Immobilie so zu einem echten Hingucker.

Schutz bieten Fassadenpaneele durch die hohe Menge an verschiedenen Eigenschaften:

  • Sie sind feuerfest.
  • Sie sind form– und witterungsbeständig sowie wasserundurchlässig.
  • Insgesamt bieten sie einen guten Schutz und besitzen eine sehr hohe Lebensdauer.

Egal ob an Schulen, Bürogebäuden oder am Einfamilienhaus, Fassadenpaneele lassen sich an vielen Gebäuden finden. Prinzipiell sind Fassadenpaneele nämlich für jede Art von Gebäude geeignet.

Die vorgehängte hinterlüftete Fassade

Fassadenpaneele werden für die vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) genutzt. Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade ist im Grunde eine Fassade mit einem Lüftungsschacht. Folgendermaßen ist eine VHF aufgebaut:

An die Außenwand ist die sogenannte Unterkonstruktion befestigt. Diese besteht aus Aluminium, Edelstahl, feuerverzinktem Stahl, Holz oder aus Holz und Metall. Die Unterkonstruktion hat die Funktion, die Fassadenbekleidung zu tragen. Sie stellt damit die Verbindung zwischen Fassadenpaneelen und Hauswand dar.

Zwischen den Fassadenpaneelen und der Außenwand befinden sich eine Dämmung und ein Lüftungsschacht. Dieser befindet sich direkt hinter den Fassadenpaneelen und die Dämmung liegt zwischen Lüftungsschacht und Unterkonstruktion.

Eine Montage läuft in drei Schritten ab: Zuerst wird die Unterkonstruktion in Form eines Rasters angebracht. Danach befestigt der Fachmann die Dämmung und abschließend folgt die Fassadenbekleidung mit den Fassadenpaneelen.

Mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade profitieren Sie von vielen Vorteilen. Die Fassadenpaneele schirmen durch Wetterfestigkeit das Regenwasser ab. So dringt keine Feuchtigkeit in Ihr Haus. Sie lassen auch Kälte und Hitze außen vor. Durch den Lüftungsschacht strömt von unten Luft. Diese nimmt Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk und befördert sie nach draußen. Dadurch wird das Mauerwerk zusätzlich getrocknet. So ist die Wahrscheinlichkeit, dass Schimmel entsteht, gering.

Die Dämmung hält Wärme in Ihrem Gebäude und verhindert, dass Kälte eindringt. Im Winter sparen Sie so an Heiz- und Energiekosten. Im Sommer hingegen bleibt die Hitze draußen und drinnen genießen Sie angenehme Kühle. Ihre Klimaanlage ist weit weniger belastet, Sie sparen auch in der warmen Jahreszeit an Energie und Kosten. Mit der VHF tragen Sie also auch etwas zur Umweltschonung bei.

2. Verschiedene Arten und Typen von Fassadenpaneelen

Tipp-zum-Bau zeigt Ihnen Fassadenpaneele.

Fassadenpaneele entfalten einen ganz eigenen Charme.

Fassadenpaneele sind nicht nur an der Außenwand zu finden. Die Paneele werden auch an Giebeln, Gauben oder als Dachuntersichten angebracht. Auch Schornsteine und Carports sind durch Fassadenpaneele geschützt und verziert. Wählen Sie aus verschiedenen Verlegearten der Paneele aus und verleihen Sie Ihrer Fassade so einen individuellen Charme.

Stülpschalung

Stülpschalung von Fassadenpaneelen bei Tipp zum Bau

Bietet optimalen Witterungsschutz: Stülpschalung mit Fassadenpaneelen von Cedral.

Die Stülpschalung ist vor allem aus dem Holzbau bekannt. Dabei werden die Paneele waagerecht an der Fassade angebracht. Die Paneele werden so angebracht, dass jeweils das darüber liegende Paneel das darunter liegende etwas überdeckt. Dadurch gelangt kein Regenwasser zwischen die Bretter. Die Stülpschalung sorgt also für optimalen Witterungsschutz.

Boden-Deckel-Schalung

Fassadenpaneele als Bodenschalung von Cedral bei Tipp zum Bau

Bei der Boden-Decken-Schalung leicht sichtbar: Die Schrauben.

Hierbei wird über zwei senkrechte Fassadenpaneele jeweils ein Paneel angebracht. Das dritte Paneel bildet also den Deckel. Die Boden-Deckel-Schalung lässt sich nicht nur an der kompletten Hausfassade sehen, sondern auch an Giebeln oder einzelnen Wänden.

Anders als bei der Profilschalung sind bei dieser Art der Verlegung die Schrauben zu sehen. Allerdings lassen sie sich durchaus auf die Farbe der Fassadenpaneele abstimmen, sodass sie kaum sichtbar sind.

Profilschalung

Cedral Click als Fassadenpaneele - Erfahren Sie mehr auf Tipp zum Bau.

Cedral Click als Profilschalung verlegt: harmonische Optik.

Bei der dritten Art der Verlegung von Fassadenpaneelen handelt es sich um die Profilschalung. Dabei werden die Paneele in einer Ebene verlegt. Schrauben und Nieten sind dabei nicht zu sehen und die Paneele sehen an der Fassade harmonisch aus. Die Paneele sind nach Ihren Wünschen sowohl waagerecht als auch senkrecht verlegbar.

Oberflächen und Farben

Fassadenpaneele gibt es in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Oberflächen. Wählen Sie je nach Hersteller aus einer Vielzahl an Farben Ihre Traumfarbe aus. Die große Farbauswahl macht es Ihnen leicht, Ihre Fassade persönlich und einzigartig zu gestalten. Außerdem gibt es die Auswahl zwischen einer glatten und einer rauen Oberfläche. So wird Ihre Hausfassade zu einem Unikat.

3. Verschiedene Materialien von Fassadenpaneelen

Dachten Sie bei Fassadenpaneelen bislang sofort an graue, längliche Platten? Nach der Lektüre dieses Artikels wissen Sie, dass Fassadenpaneele noch viel mehr als das sind. Denn diese gibt es in zahlreichen Farben. Für die unterschiedlichsten Oberflächenstrukturen sorgen die Materialien selbst. Die am meisten verwendeten Materialien für Fassadenpaneele sind Faserzement, Kunststoff und Holz.

Fassadenpaneele aus Faserzement

Die meisten Fassadenpaneele bestehen aus Faserzement, denn das Material ist besonders stabil. Faserzement wird folgendermaßen hergestellt: Portlandzement, Quarzsand und Wasser werden miteinander vermischt. Pflanzliche Zellulose wird zugefügt, um später die Fasern im Faserzement zu bilden. Durch die pflanzliche Zellulose wird das Material besonders stabil und robust. Damit außer Stabilität auch Wasserundurchlässigkeit garantiert ist, werden Faserzementplatten abschließend beschichtet. Die so entstandenen Fassadenpaneele haben je nach Wunsch unterschiedliche Oberflächen. Sie haben die Wahl zwischen einer strukturierten oder glatten Oberfläche.

Auf der Baustelle werden die Paneele noch in ihrer Größe angepasst. Damit auch optisch alles gut aussieht, werden die Schnittkanten mit Reparaturfarbe gestrichen. So passen die Farbe der Oberfläche und die Farbe der Paneele perfekt zusammen. So macht die Fassadenbekleidung Ihres Hauses einen harmonischen Eindruck.

Fassadenpaneele aus Kunststoff

Wenn Sie sich robuste Fassaden vorstellen, denken Sie wahrscheinlich nicht als erstes an Kunststoff-Fassadenpaneele. Allerdings sind die Kunststoffplatten stabiler als Sie vielleicht denken. Kunststoff-Platten sind außerdem sehr vielfältig. Für Sie bedeutet das: eine riesige Auswahl an Designs und verschiedenen optischen Ausführungen. Von Holz-Optik bis hin zu Steinimitaten, hier werden Sie fündig – und das sogar für einen niedrigen Preis.

Zur Herstellung von Fassadenpaneelen aus Kunststoff werden hauptsächlich folgende Kunststoffe verwendet:

Polycarbonat

Bei diesem Kunststoff handelt es sich um ein Thermoplast. Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich bei Hitze verformen. Allerdings besitzt Polycarbonat eine hohe Temperaturbeständigkeit. Es fängt daher erst bei einer sehr hohen Temperatur an zu schmelzen. Erst ab 125°C fängt Polycarbonat an, sich zu verformen. Außerdem ist Polycarbonat sowohl beständig gegen Wasser als auch Fett. Zu den Eigenschaften zählen zudem Härte und enorme Stabilität.

Da Polycarbonat nicht sehr UV-beständig ist, empfiehlt es sich, diese Kunststoffplatten gegen UV-Strahlung zu beschichten. Durch die amorphe oder strukturlose Anordnung der Atome, ist Polycarbonat sehr transparent. Wählen Sie daher bei diesem Kunststoff durchscheinende oder deckende Fassadenpaneele. Polycarbonat lässt sich auch in verschiedenen Farben einfärben.

PET-A

Den Kunststoff PET-A finden Sie häufig in Ihrem Alltag, beispielsweise als Pfandflasche oder Verpackung. Dieser Kunststoff lässt sich allerdings auch zur Herstellung von Fassadenpaneelen verwenden. PET-A gilt als besonders chemikalienbeständig. Durch die hohe Bruchfestigkeit erweist sich dieser Kunststoff auch als ausgesprochen stabil.

Acrylglas

Zusätzlich wird Acrylglas, auch bekannt als Plexiglas, für Fassadenpaneele verwendet. Acrylglas ist leichter als Glas und dazu stoß- und bruchsicherer. Eine weitere Eigenschaft ist die UV-Undurchlässigkeit.  Allerdings ist Acrylglas brennbar und verkratzt leichter als Echtglas.

ETFE-Folien

Streng genommen werden ETFE-Folien nicht zur Herstellung von Fassadenpaneelen herangezogen. Aus diesem Grund werden ETFE-Folien privat kaum verwendet. In großen Hallen, wie zum Beispiel in Schwimmbädern, werden diese Folien für Membrankonstruktionen eingesetzt. Durch ihre Biegsamkeit lassen sich ETFE-Folien in der Textilien-Architektur gut einsetzten.

Ein anderes Beispiel für den Einsatz von ETFE-Folien ist die Allianz Arena in München. Die Fassade, die kissenartig aussieht, besteht aus ETFE-Folien. Eine Eigenschaft der ETFE-Folie ist die hohe Beständigkeit gegenüber aggressiven Chemikalien.

Fassadenpaneele aus Holz

Ihre Fassadenpaneele kann beispielsweise aus Holz bestehen.

Ihre Fassadenpaneele kann beispielsweise aus Holz bestehen.

Holz entwickelt sich immer mehr zum Trend-Baustoff. Eine Außenfassade aus Holz sieht nicht nur schick aus, sie ist auch nachhaltig und bietet eine effiziente Dämmung. Am besten eignen sich Nadelgehölze für Fassadenpaneele aus Holz. Zu empfehlen sind für Sie daher:

  • Die sibirische Lärche.
  • Die nordische Fichte.
  • Die deutsche Kiefer.
  • Die Douglastanne.

Entscheiden Sie sich für Fassadenpaneele aus dem natürlichen Material Holz, ist eine Hinterlüftung unbedingt notwendig. Ohne diese fühlen sich Schimmelpilze unter dem Holz besonders wohl und verbreiten sich dementsprechend gut. Um dem vorzubeugen, ist eine VHF ratsam. Außerdem sorgen nur Edelstahlschrauben und –nieten für eine lange Haltbarkeit. Die Unterkonstruktion ist demnach am besten auch aus Edelstahl.

Damit Ihre Holz-Fassadenpaneele lange einen guten Eindruck machen, müssen diese auch regelmäßig nachlasiert werden. Daher ist der Pflegeaufwand höher als bei anderen Materialien. Mit den Lasierungen kommen darüber hinaus auch noch Kosten auf Sie zu. Pflegen Sie Ihre Holzfassade jedoch gewissenhaft, dann werden Sie lange von einer schönen und nachhaltigen Außenfassade profitieren.

4. Voraussetzungen für die Installation von Fassadenpaneelen

Grundsätzlich lassen sich Fassadenpaneele auf jede Gebäudeart montieren. Allerdings kommt es auf die Art Ihrer Außenfassade an. Bei einer verputzten Fassade ist die Installation aufwändiger als bei einem Backsteinhaus. Denn ein Backsteinhaus hat eine tragende Wand, an der die Fassadenbekleidung befestigt wird. Eine Bedingung dafür: Ihr Haus besitzt tragende Wände, damit diese die Unterkonstruktion halten. Diese Voraussetzung ist aber meist schon erfüllt. Für die Befestigung der Fassadenpaneele sind auch nur bestimmte Schrauben, Nieten und Zubehör zu verwenden.

Wichtig ist, dass beim Bau der Unterkonstruktion schon darauf geachtet wird, dass keine Feuchtigkeit eindringt. Schützen Sie die tragende Konstruktion unbedingt vor Nässe. Bei Regenwetter die Unterkonstruktion aufzubauen ist also nicht empfehlenswert. Ferner ist eine zwängungsfreie Montage wichtig. Je nach Material und Hersteller gibt es daher Mindestabstände einzuhalten. Vor allem bei Fassaden aus Kunststoff ist dies wichtig, da sich einzelne Platten sonst überlagern.

Folgende Systeme stehen bei der Montage zur Auswahl:

  • Nicht sichtbare Befestigungen, wie zum Beispiel mit Klammern.
  • Häufig: Fassadenschrauben und –nieten.

Die Fassadenpaneele werden auf der Baustelle noch einmal zugeschnitten. Dabei empfiehlt es sich, die Fassadenpaneele mit einer Kreis- oder Stichsäge zu schneiden.

Voraussetzungen für die vorgehängte hinterlüftete Fassade

Auch bei der VHF sind bestimmte Abstände einzuhalten. Zwischen den Fassadenpaneelen und der Wärmedämmung sind 20 bis 25 mm einzuplanen. Hier wird der Lüftungsschacht eingeplant. Bei besonders großen Gebäuden ist der Mindestabstand etwas größer. Damit auch wirklich Feuchtigkeit diffundiert, braucht es Be- und Entlüftungsschlitze in der Fassade. Diese sind ungefähr 50 Quadratzentimeter pro einem Meter Wandlänge groß.

5. Wirtschaftlichkeit und Kosten von Fassadenpaneelen

Kosten von Fassadenpaneelen bei Tipp zum Bau.

Investieren Sie in langlebige Fassadenpaneele.

Fassadenpaneele und ihre Montage sind häufig eine Investition, die sich lohnt. Mit der vorgehängten hinterlüfteten Fassade sparen Sie langfristig eine Menge Energie und somit Kosten. Fassadenpaneele aus jedwedem Material haben bei fachgerechter Installation und Pflege eine hohe Langlebigkeit. Profitieren auch Sie von einer solchen Anschaffung.

Die Preise Ihrer Fassadenpaneele hängen vor allem vom Material ab. Kunststoff ist im Vergleich zu Holz natürlich preisgünstiger. Im Folgenden finden Sie eine Preisübersicht der verschiedenen Materialien.

Fassadenpaneele aus Faserzement

Die Kosten für Fassadenpaneele aus Faserzement sind durchaus unterschiedlich. Billige Angebote starten schon bei 15 Euro pro Quadratmeter. Ein hochwertiges Material erhalten Sie allerdings bei Qualitäts-Herstellern. Bei namhaften Herstellern liegen die Kosten von Fassadenpaneelen bei 25 bis 35 Euro pro Quadratmeter.

Zur besseren Orientierung finden Sie hier noch ein kleines Preisbeispiel. Ein Fassadenpaneel mit rauer Struktur und einer Größe von 360 x 19 cm kostet ungefähr 28 Euro. Beachten Sie, dass dies nur die reinen Materialkosten sind. Dazu kommen die Installation und das Zubehör. Auch die Größe der Fläche spielt beim Gesamtpreis eine Rolle. Je größer die Fläche, desto höher ist schlussendlich auch der Preis.

Fassadenpaneele aus Kunststoff

Kunststoff ist üblicherweise das günstigste Material. Achten Sie hier aber auf eine gute Qualität der Platten. Eine einfache Optik kostet ungefähr 30 Euro pro Quadratmeter. Entscheiden Sie sich hier für eine besondere Optik, beispielsweise ein Steinimitat, ändert sich der Preis. Bei Kunststoff-Platten brauchen Sie sich keine Sorgen um Pflegekosten zu machen. Da das Material nicht pflegeanfällig ist, sparen Sie hier deutlich. Bestimmte Kunststoff-Materialien gelten als besonders langlebig und massiv. Für solche Paneele liegt der Preis bei 60 Euro für einen Quadratmeter.

Fassadenpaneele aus Holz

Holz als Material für Fassadenpaneele ist die teuerste Option. Am günstigsten sind Platten aus dem Holz der Fichte, ein Quadratmeter kostet circa 70 Euro. Der Preis für einen Quadratmeter eines anderen Holzes beträgt 100 Euro oder mehr.

Bei Holz-Fassadenpaneelen ist eine VHF unverzichtbar, da es sonst zur Schimmelbildung kommt. Die VHF und ihre Installation treiben die Kosten nach oben. Außerdem ist es ratsam, bei Fassadenpaneelen aus Holz eine Unterkonstruktion aus Edelstahl zu verwenden. Bei anderen Materialien ist dies nicht unbedingt notwendig. Dies wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Holz ist zudem im Vergleich zu Faserzement und Kunststoff pflegeanfällig. Um die Qualität aufrechtzuerhalten, sorgen Sie für regelmäßige Lasierungen.

Kosten der vorgehängten hinterlüfteten Fassade

Entscheiden Sie sich für eine VHF, kommen zu den Materialkosten die Installationskosten der VHF dazu. Die Preise sind abhängig vom Material, von der Größe und Dichte der Platten und von Form und Größe des Gebäudes.

Hat Ihr Haus viele kleine Ecken oder Winkel, ist der Montageaufwand natürlich größer. Kunststoff ist ein leichtes und unsensibles Material. Daher lassen sich Fassadenpaneele aus Kunststoff einfach und schnell montieren. Die Installation mit diesem Material ist deswegen günstiger als zum Beispiel mit Holz. Allerdings ist die Verwendung von Faserzement ebenfalls vorteilhaft für den Geldbeutel. Im Gegensatz zu Holz ist auch dieses Material unempfindlich gegenüber Nässe und Kälte. Der Aufwand bleibt also im Vergleich zu Holz ebenfalls gering.

Zu vorgehängten hinterlüfteten Fassaden gehört auch eine Dämmung. Dämmmaterial kostet ungefähr 5 Euro bis 10 Euro pro Quadratmeter. Es kommt auch hier darauf an, für welchen Dämmstoff Sie sich entscheiden. Auch die Befestigung des Dämmstoffes kostet Sie circa 15 bis 40 Euro für einen Quadratmeter. Diese Schwankung ist abhängig von der benötigten Menge an Dämmmaterial.

Eine VHF ist zwar eine Investition, allerdings lohnt sich diese, da Sie Heiz- und Energiekosten einsparen. Durch die Dämmung bleibt Ihr Haus im Winter warm und eine ununterbrochen laufende Heizung erübrigt sich. Bei hochsommerlichen Temperaturen dringt Hitze kaum ein und innen bleibt es schön kühl.

6. Mögliche Fördermittel für die Anschaffung von Fassadenpaneelen

Finanzierungsmöglichkeiten für Fassadenpaneele in Deutschland bei Tipp zum Bau.

Erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten in Deutschland.

Zuschüsse und Kredite der KfW gibt es ausschließlich bei einer Sanierung Ihrer Fassade zu einer VHF. Durch die Dämmung sparen Sie nämlich Energie ein. Für den Zuschuss (430) gilt, dass sich die Sanierung an die KfW-Effizienzhaus-Standards richtet. Einzelmaßnahmen wie die Wärmedämmung werden ebenfalls gefördert. Die KfW übernimmt dabei bis zu 10% der Kosten (maximal 5.000 Euro). Feste Voraussetzung für eine Förderung ist, dass sie einen Energieberater beauftragen. Sie benötigen den Experten, um technische Mindestanforderungen zu erfüllen. Wenden Sie sich an Ihren Energieberater, damit diese auch wirklich eingehalten werden. Die Kosten des Energieberaters werden übrigens auch gefördert.

Auch ein Kredit (152) ist beantragbar. Genauso wie beim Zuschuss genehmigt die KfW diesen nur bei energetischen Sanierungen. Das heißt für Wärmedämmung von Wänden und Decken wie durch eine VHF, zum Beispiel.  Mit Ihrem Energieexperten bestimmen Sie einen Förderantrag. Dabei werden bis zu 50.000 Euro Kreditsumme für Einzelmaßnahmen genehmigt.

7. Vor- und Nachteile verschiedener Arten von Fassadenpaneelen

Vor- und Nachteile von Fassadenpaneelen bei Tipp zum Bau.

Für Sie besonders wichtig: Ihre Vorteile.

Sie haben sich für eine Modernisierung Ihrer Fassade durch Fassadenpaneele entschieden. Sie wissen aber noch nicht, welches Material am besten passt? Hier finden Sie eine Übersicht von möglichen Vor- und Nachteilen verschiedener Materialien. Mit dieser praktischen Hilfestellung fällt es Ihnen leichter, die Argumente abzuwiegen.

Faserzement

VorteileNachteile
Vielfältiges Angebot an verschiedenen Farben, Beschichtungen, und Formen.Je nach Geschmack weniger ansprechend.
Feuerfest.Mögliches Asbestvorkommen in Produkten, die außerhalb Deutschlands produziert werden.
Langlebig.
Pflegeleicht.
Schnelle und einfache Montage.

Kunststoff

VorteileNachteile
Leicht.Nicht nachhaltig, da Kunststoff nicht biologisch abbaubar ist und fossile Rohstoffe wie Erdöl begrenzt sind.
Einfach und schnell zu montieren.Teilweise brennbar.
Große Auswahl an Designs, zum Beispiel Keramiknachahmung oder Holz.
Recht preisgünstig.
Wasser- und fettabweisend.
Geringe Pflegeanfälligkeit.
UV-beständig.

Holz

VorteileNachteile
Holz ist ein natürlicher und nachhaltiger Baustoff.Hoher Pflegeaufwand.
Warmes, gemütliches Ambiente.Montage nur mit Edelstahlunterbau.
Effiziente Dämmung.Vorgehängte hinterlüftete Fassade notwendig, um Schimmelbildung zu minimieren.
Trotzdem besonders diffusionsfähig: Feuchtigkeit kann gut entweichen.Hohe Anschaffungskosten, laufende Kosten durch Pflege.
Brennbar.

Vorgehängte hinterlüftete Fassade

VorteileNachteile
Für Gebäude geeignet.Hohe Montagekosten.
Erhöhter Schallschutz.Nur bedingte Eignung für manche Fassadentypen (Fachwerkbauten, Backstein).
Besonders effiziente Dämmung.Gefahr der Brandbeschleunigung durch
Kamineffekt der vorgehängten Fassade.
Einsparen von Energiekosten.
Kein Schimmelbefall.

Insgesamt weisen Fassadenpaneele aus allen Materialen viele Vorteile auf. Aber vor allem Faserzement hat im Vergleich zu Holz und Kunststoff keine Nachteile. Außerdem ist Faserzement ein sehr oft genutztes Material für Fassadenpaneele.

Auch wenn Sie auf Holzoptik setzen, ist die Fassadenpaneele aus Faserzement eine ausgezeichnete Wahl. Denn ohne großen Pflegeaufwand profitieren Sie von einer Fassadenbekleidung, die aussieht wie aus Holz. Faserzement ist auch günstiger als Holz.

Allgemein lassen sich Fassadenpaneele, egal aus welchem Material, prinzipiell empfehlen, denn sie bieten Schutz gegen Schmutz, Nässe und Kälte. Dabei werten Sie Ihr Haus zusätzlich auf und erhöhen auch den Wert Ihrer Immobilie. Durch die Auswahl an verschiedenen Designs werden die unterschiedlichsten Materialien und Strukturen simuliert. Dadurch verwandelt sich Ihre Hausfassade zu einer optischen Besonderheit. Die langlebige Fassadenverkleidung kommt zudem ohne großen Wartungs- und Pflegeaufwand aus. Ohne Beschädigung sind Fassadenpaneele tendenziell die beständigste Variante der Fassadenverkleidung.

Des Weiteren profitieren Sie von einer einfachen Anbringung durch den Unterbau sowie ähnlichen Verschluss-Systemen. Ihr besonderer Zusatznutzen: Die vorgehängte hinterlüftete Fassade nimmt die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk und sorgt für Trockenheit. Dadurch wird Schimmel vorgebeugt und langanhaltende Hygiene garantiert. Wenn Sie sich nach der Installation der Fassadenpaneele irgendwann doch gegen sie entscheiden, ist ein einfacher Rückbau in alle Einzelteile möglich.

8. Produktempfehlung Cedral

Fassadenpaneele von Cedra in harmonischem Design bei Tipp zum Bau.

Fassadenpaneele von Cedral bieten Ihnen ein edles Design.

Sie möchten nun Ihre Fassade mit Fassadenpaneelen schützen und verschönern? Dann lassen sich die Cedral-Fassadenpaneele aus dem Hause Eternit empfehlen. Das Unternehmen stellt neben Fassadenpaneele auch Fassadentafeln her und überzeugt Kunden durch hohe Produktqualität.

Sie haben die Wahl zwischen zwei Arten an Fassadenpaneelen. Beide bestehen dabei aus Faserzement. Eternit setzt bei der Materialwahl auf hohe Qualität. Die Paneele bestehen zu 100 Prozent aus natürlichem Faserzement.

So sind die Fassadenpaneele leicht zu pflegen, nicht brennbar und atmungsaktiv. Zudem profitieren Sie von einer hohen Langlebigkeit. Ein weiterer Vorteil ist die Umweltfreundlichkeit der Paneele. Sie lassen sich nämlich auch recyceln.

Cedral bietet eine große Farbauswahl an. Wählen Sie von 29 verschiedenen Farben Ihre Traumfarbe aus. Alle Paneele sind mit einer Reinacrylat-Beschichtung versehen. Diese schützt Ihre Paneele vor UV-Strahlung. Die Farbe bleibt somit lange auf den Fassadenpaneelen erhalten und verblasst nicht.

Neben der vielfältigen Farbauswahl haben Sie außerdem die Wahl, ob Ihre Fassadenpaneele glatt oder strukturiert sind. Eine eingeprägte Holzstruktur sorgt für ein authentisches Aussehen und Sie müssen die Paneele nicht so aufwändig pflegen wie es bei echtem Holz der Fall ist.

Ihrer Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt! Wählen Sie zwischen verschiedensten Farben und Oberflächen aus. Dazu kommt noch die Verlegeart Ihrer Fassadenpaneele. Sowohl die „Cedral Lap“- als auch die „Cedral Click“-Paneele sind für die horizontale und die vertikale Verlegerichtung geeignet.

Die Eternit GmbH Deutschland setzt auf eine hochwertige Produktion Ihrer Fassadenpaneele. In Verbindung mit einer individuell ausgestellten Gewährleistung verspricht Eternit zehn Jahre Farbhaftung. Außerdem gelten Fassadenpaneele aus Faserzement als besonders langlebig. Laut der Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) liegt die Nutzungsdauer von Faserzement bei über 50 Jahren.

Cedral Lap

Cedral-Lap Fassadenpaneele in Holzoptik bei Tipp zum Bau.

In moderner Holzoptik: Cedral Lap Fassadenpaneele.

Die Fassadenpaneele „Cedral Lap“ haben ein Format von 3.600 x 190 mm. Dazu sind sie 10 mm dick. Mit diesen Fassadenpaneelen verschönern Sie Ihre Fassade nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Machen Sie Ihre Fassade zu einem echten Hingucker.

Dabei lassen sich die „Cedral Lap“-Paneele sowohl waagerecht als auch senkrecht verlegen. Bei der waagerechten Verlegeart wird von Stülpschalung gesprochen. Diese gehört zu den beliebtesten Verlegearten. Dabei überlappen die oberen Paneele die unteren – sie stülpen sich also über die unteren Paneele. So ist für eine zuverlässige Regenwasserableitung gesorgt.

Die Stülpschalung bringt aber neben Schutz vor Wind und Wetter einen weiteren Vorteil mit sich. Denn es sind keine Schrauben und Nieten sichtbar, sodass Ihre Fassade einheitlich und harmonisch aussieht.

Neben der horizontalen Verlegerichtung gibt es auch die vertikale Verlegerichtung. Auch diese lässt sich mit der „Cedral Lap“-Paneele umsetzen. Dabei wird von einer sogenannten Boden-Deckel-Schalung gesprochen.

Hierbei werden die stoßfesten Faserzementplatten so angebracht, dass immer über zwei Boden-Paneele ein Deckel-Paneel befestigt wird. Dabei sind zwar die Schrauben sichtbar, doch das stört das Gesamtbild überhaupt nicht. Denn die Schrauben werden farblich zu den Fassadenpaneelen abgestimmt. So stimmt jedes Detail und die Schrauben sind kaum noch zu erkennen.

Cedral Click

Cedral Click Fassadenpaneele mit einzigartiger Struktur bei Tipp zum Bau.

Bieten Ihnen eine einzigartige Struktur: Cedral Click Fassadenpaneele.

Neben „Cedral Lap“ wird auch das Produkt „Cedral Click“ angeboten. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der Cedral Fassadenpaneele. Diese Fassadenpaneele haben eine Größe von 3.600 x 186 mm und eine Dicke von 12 mm.

Das Besondere an „Cedral Click“-Paneelen ist, dass keine Schrauben und Nieten zu sehen sind. Die Paneele werden nämlich mit Klammern und Schrauben beziehungsweise Nieten an der Unterkonstruktion befestigt. So entsteht eine ebene Fläche mit geschlossenen Fugen.

Das Ergebnis: Eine Fassade, die schlicht und minimalistisch aussieht. Trotzdem ist die Außenfassade Ihres Hauses nicht langweilig! Durch die fehlenden Schrauben wirkt Ihre Fassade harmonisch und edel.

Auch die Anordnung der Paneele sorgt für Stimmigkeit. Die Paneele sind sowohl waagerecht als auch senkrecht verlegbar. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine Stülpschalung, sondern um eine Profilschalung. Die Fassadenpaneele werden dabei in einer Ebene verlegt.

Ein weiterer großer Vorteil der „Cedral Click“-Paneele ist, dass sie besonders einfach verlegbar sind. Montieren Sie die Fassadenpaneele also ohne großen Aufwand selbst. Oder Sie beauftragen einen Fachbetrieb, die Kosten für diesen sind geringer, denn der Montageaufwand ist nicht hoch.

Alle Vorteile auf einem Blick

Mit den Fassadenpaneelen– egal ob die „Cedral Lap“ oder die „Cedral Click“ verwendet werden – profitieren Sie von vielen Vorteilen. Hier finden Sie nochmal alle Vorteile auf einen Blick aufgelistet.

  • Die Fassadenpaneele bleiben für eine lange Zeit in einem guten Zustand.
  • Viele Gestaltungsmöglichkeiten: zwei Oberflächen, 29 Farben, zwei Verlegerichtungen, so kann sich Ihr eigener Stil entfalten.
  • Cedral Paneele sind nicht brennbar, verrotten nicht, sie sind atmungsaktiv und einfach zu reinigen.
  • Außerdem sind sie UV-, frost- und witterungsbeständig.
  • Die Fassadenpaneele sind pflegeleicht.
  • Die Fassadenpaneele lassen sich einfach und schnell montieren.
  • Die Produkte sind aus nachhaltiger Produktion und recyclebar.

Profitieren Sie von den vielen Annehmlichkeiten, die Ihnen Fassadenpaneele bieten. Verleihen Sie Ihrem Haus dank der Gestaltungsvielfalt von Fassadenpaneelen das gewisse Etwas. Erfreuen Sie sich viele weitere Jahre an Ihrer Fassade, denn Fassadenpaneele sind sehr langlebig.

9. Kataloge

Logo von Cedral

Hier stehen Ihnen Kataloge der Firma Eternit zum Thema
Fassadenpaneele frei zum Download zur Verfügung.

10. Wissenswertes

Brandschutz

Ein Brandschutznachweis ist in Deutschland Teil der Baugenehmigung. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch bei Ihren Fassadenpaneelen vieles zum Thema Brandschutz beachten.

Die Fassade Ihres Zuhauses stellt die Grundlage der Einstufung in normal-, schwer-, oder nicht entflammbar dar. Dabei werden alle Bestandteile der Fassade miteinbezogen. Es hängt also nicht nur von dem Material Ihrer Fassadenpaneele ab. Die Fassadenpaneele Cedral von Eternit sind als nicht-brennbar klassifiziert und tragen damit zu einer guten Einstufung bei.

Allgemein hat ein Gebäude in Deutschland mindestens als „normalentflammbar“ zu gelten. In dieser Kategorie steht ein Zimmer innerhalb von ca. 15 Minuten vollständig in Flammen. Im Brandfall wird dies zu einer Gefahr für Sie und Ihre Familie. Es lohnt sich daher, auf den Brandschutz Ihres Zuhauses Wert zu legen. Wer in seinen Brandschutz investiert, spart so auch hohe Renovierungskosten.

Brandschutz bei der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF)

Hier wird unterschieden zwischen Unterkonstruktionen (UK) aus Holz oder aus Metall. Wenn Sie ein Einfamilienhaus mit einer Höhe von maximal 7 m haben, wird meistens eine UK aus Holz verbaut. Bei dieser hat die Dämmung der Fassade „nichtbrennbar“ (= Schmelzpunkt über 1000°C) zu sein. Die Tiefe des Hinterlüftungs-Spaltes darf zudem nicht größer als 50 mm sein. Bei Fassadenpaneelen von Eternit wird diese Norm eingehalten.

Nichtbrennbare Unterkonstruktionen aus Metall werden meistens bei Gebäuden der Klasse 4 oder 5 verbaut. Das gilt, wenn Sie ein Mehrfamilien- oder Hochhaus mit einer Höhe von über 7 m besitzen. Generell empfiehlt es sich für Sie eine UK aus Metall zu verwenden, da hier ein höherer Brandschutz gewährleistet wird.

Hat Ihr Zuhause drei Geschosse oder mehr, müssen Sie zusätzlich eine Brandsperre einbauen lassen. Die Brandschutzsperre verhindert, dass die Flammen auf andere Stockwerke übergreifen. So werden Schäden im Brandfall und damit verbundene Renovierungen gering gehalten.

Sanierung und Wartung bei Fassadenpaneelen

Müssen Ihre Fassadenpaneele gewartet oder gar saniert werden? Die Antwort darauf lautet: Es hängt vom verwendeten Material ab.

Am empfindlichsten ist Echtholz als Paneel. Wenn Sie Holz als Material bei Ihrer Fassade benutzt haben, dann überprüfen Sie die Fassadenpaneele regelmäßig. Durch äußere Einflüsse wird das Holz mit der Zeit morsch, wenn Sie sich nicht darum kümmern. Wenn Sie ein beschädigtes Paneel finden, tauschen Sie dieses aus, damit keine Feuchtigkeit in die Fassade zieht.

Auch die Optik des Holzes wird durch die Witterung beeinflusst. Deshalb sollten Sie die Paneele alle 1- 2 Jahre streichen.

Viel kostenfreundlicher sind hingegen Faserzementpaneele von Eternit. Sie sind eine gute Alternative zu Echtholz, da sie wesentlich wartungsfreundlicher sind. Sanierungen sind meist nicht nötig, da die Paneele eine hohe Lebensdauer von mehr als 50 Jahren vorweisen.

Kleinere äußere Beschädigungen werden einfach behoben. Oberflächliche Kratzer werden kinderleicht mit der Cedral Reparaturfarbe ausgebessert. Mit dieser streichen und versiegeln Sie auch Schnittstellen im Handumdrehen – weitere Wartungen sind nicht erforderlich.

11. Fachpartner finden

Sie planen Ihr Haus durch Fassadenpaneele aufzuwerten und wollen Ihr Haus energetisch sanieren? Dann lohnt sich fachgerechte Unterstützung für ein professionelles Resultat!

Ihr Dachdecker und Energieberater in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne!

12. Die vorgehängte hinterlüftete Fassade – Langlebige Fassadenpaneele

Vorgehängte hinterlüfteten Fassaden (VHF) haben zahlreiche positive Eigenschaften. Darunter zählen Dämmung, Wetterschutz, Belüftung (Trocknung), Materialvielfalt, Langlebigkeit und viele Gestaltungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund gehören sie heute zu den erfolgreichsten Fassadensystemen.

Durch die Möglichkeiten unterschiedlichster Bekleidungen lässt sich die Gestaltung der Fassade individuell auf die Charakteristik eines Gebäudes abstimmen.

Der Einsatz verschiedener Bekleidungswerkstoffe ermöglicht verschiedene Werkstoffkombinationen. Ein weiter Vorteil liegt vor allem in den technischen Qualitäten des Systems: Die konstruktive Trennung von Wärme- und Witterungsschutz macht dieses Fassadensystem deutlich weniger schadensanfällig als andere Systeme.

Individuelle Anforderungen z. B. an den Brand-, Schall- oder Blitzschutz sind ohne Einfluss auf die Gestaltung umsetzbar.

Die VHF sind in der Anschaffung zwar deutlich teurer als ein Wärmedämmverbundsystem, jedoch lohnt sich die Dämmfassade auf langfristige Sicht.

Die VHF besteht aus vier Teilen:

  • Die äußere Fassadenbekleidung.
  • Die Unterkonstruktion.
  • Der Hinterlüftungsspalt.
  • Die Dämmung.

DIN-Norm 18516-1 beschreibt detaillierte Systembestandteile. Diese sind zwar kostspieliger, dafür aber langlebig und zuverlässig.

Im Vergleich zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ist Schadensanfälligkeit deutlich geringer.

13. Nachhaltigkeit von Fassadenpaneelen

Ressourcenschonung ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung von Fassadenpaneelen.

Ressourcenschonung ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung von Fassadenpaneelen.

Themen wie Bau- und Ausführungsqualität, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung werden für die Planung und Realisierung von Fassaden immer wichtiger. Mit der stetigen Weiterentwicklung des Systems der VHF leisten der FVHF und seine Mitglieder einen wesentlichen Beitrag zur Erfüllung der hohen Anforderungen an zeitgemäßes Bauen.

Das nachhaltige Prinzip der vorgehängten hinterlüfteten Fassade zeichnet sich insbesondere durch die energetisch durchdachte Wirkungsweise und die vollständige Recycelbarkeit seiner Bestandteile aus. Vor allem stellt sich die Frage, was mit den Gebäuden und den darin verbauten Rohstoffen am Ende ihrer Lebensdauer passiert.

Hierbei sind Systeme wie die VHF, die wie ein Baukasten funktionieren und somit einen geordneten Rückbau und Trennung ermöglichen, von großem Vorteil. So ist es möglich, die Bauteile nach der Nutzung wiederverwenden oder in den Wertstoffkreislauf zurückführen.

14. Energieeffizienz von Fassadenpaneelen

Energieeffizienz und Energieeinsparung sind bedeutungsvolle Aufgaben, um dem globalen Klimawandel entgegen zu treten. Allein der Gebäudeanteil macht fast 40 Prozent am Gesamtenergieverbrauch aus. Da die Fassade eines Gebäudes als Schnittstelle zwischen Innen und Außen agiert, ist ihr Aufbau maßgeblich an der Energieeffizient eines Gebäudes beteiligt.

Mit einer VHF lässt sich ein individuelles Energiekonzept entwickeln, das sowohl den Heizwärmebedarf, den Bedarf an Kühlung und der damit einhergehenden Frage des sommerlichen Wärmeschutzes sowie die Frage der idealen Tageslichtqualität optimal berücksichtigt.

Der FVHF kooperiert mit namhaften wissenschaftlichen Einrichtungen, um Lösungsansätze zu finden, mit denen sich die Energieeffizienz von VHF – beispielsweise durch innovative Dämmmaterialien – weiter steigern lässt. Ein weiteres Thema ist die energetische Fassadensanierung im Gebäudebestand, die in erheblichem Maße für die Reduzierung der bundesweiten CO2-Emissionen und somit für die Erfüllung von klimapolitischen Verpflichtungen verantwortlich ist.

Mit der VHF werden alle geforderten Wärmedurchgangswiderstände in Neubau und Modernisierung problemlos realisiert, wobei die Dämmstoffdicke individuell angepasst werden. Gerade beim Bauen im Bestand erweist sich die Möglichkeit eines einfachen und sichereren Toleranzausgleichs als besonders wichtig.

Viele gelungene Architekturbeispiele zeigen, dass sich Ästhetik und Energieeffizienz nicht ausschließen. So stehen modernste Planungs- und Fertigungstechnologien repräsentativ für die vielseitigen Möglichkeiten, mit einer VHF kreative Gestaltung und architektonisch hochwertige Gebäude zu realisieren.

15. Schutz-Eigenschaften von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden – Was Fassadenpaneele besonders auszeichnet

Trennung von Wärme- und Witterungsschutz

Das besondere Merkmal der VHF ist die bauliche Trennung der Dämmung und Witterungsschutz. Die Fassadenbekleidung bietet Schutz vor Wind und Wetter. Diese liegt nicht direkt auf der Dämmung, sondern ist von dieser durch den Hinterlüftungsspalt getrennt.

So wird zum einen der Dämmstoff effektiv vor Feuchtigkeit geschützt und zum anderen wird Feuchtigkeit
aus dem Gebäude über die Luftschicht hinter der Außenbekleidung abgeführt.

Diese Trennung der Fassadenkomponenten hat ökologische Nachhaltigkeit des Systems zum Vorteil: Bei einem späteren Rückbau des Gebäudes werden die einzelnen Bestandteile recycelt.

Feuchte und Tauwasserschutz

Durch einen sog. Dampfdiffusionswiderstand wird die Feuchtigkeit durch den Hinterlüftungsraum abgeführt. Dadurch wird die Dämmung und somit ein angenehmes Innenraumklima sichergestellt.

Brandschutz

Bei einer VHF lassen randschutztechnische Anforderung der Kategorien „nichtbrennbar“ sowie „schwer entflammbar“ rechts gemäß erfüllen.

Blitzschutz

Mit einer leitend verbundenen, metallischen Unterkonstruktion werden Blitze sicher zur Erde abgeleitet und eine elektromagnetische Schirmung des Gebäudes hergestellt. Wenn man sich zusätzlich für eine elektrisch leitende Bekleidung der Fassade entscheidet, entsteht ein effizienter Blitzschutz,
zudem äußerst wirtschaftlich ist.

Schallschutz

VHF bewirken eine positive Schalldämmung der Außenwand. Je nach Dämmschichtdicke, Masse der Bekleidung und dem Anteil offener Fugen wird das Schalldämmmaß um bis zu 14 dB problemlos gesteigert.

16. Mineralwolle als Standardmaterial für VHF – Materialkunde bei Fassadenpaneelen

Mineralwolle findet bei der VHF Anwendung.

Mineralwolle findet bei der VHF Anwendung.

Bei der VHF wird standardmäßig der nicht brennbare Dämmstoff Mineralwolle eingesetzt. Dieser sorgt in erster Linie für den Brandschutz. So ist dieser gegenüber dem WDVS mit EPS-Dämmstoff teurer.

Dabei werden wasserabweisende (hydrophobierte) und dampfdiffusionsoffene Mineralwolle verwendet. Das dient zur Abführung der Baufeuchte über die Dämmung in den Lüftungsspalt. So verliert die Mineralwolle dabei nicht ihre Dämmwirkung. Alle geforderten Dämmstoffdicken sind mit dem System VHF realisierbar.

17. Eigenschaften von Faserzementplatten:

Faserzementplatten sind ein Trägergeflecht aus dünnen Zementtafeln. Da diese Platten präzise in der Herstellung sind, werden diese überwiegend im Fassadenbau und in der Dachdeckung eingesetzt.

Früher verwendete man die sogenannten Asbestfasern, die gerne als „Wunderfasern“ bezeichnet wurden. Dieser Baustoff galt als äußerst widerstandsfähig, vor allem gegen Wärme. Heute sind sie wegen der gesundheitsgefährdenden Wirkung verboten und werden durch andere Materialien ersetzt.

Heute stellt man Faserzementplatten überwiegend mit „Eternit“ her, das vom Wort „Eternity“ stammt und „Ewigkeit“ bedeutet. Es ist ein preiswertes Material und wirkungsvoll gegen Eindämmung von Bränden. Dadurch wurde es sehr erfolgreich. Der Erfinder dieses Wunderstoffes ist der österreichische Erfinder
Ludwig Hatschek.

18. Witterungsbeständige Fassadenpaneele in skandinavischem Stil

Fassadenpaneele im skandinavischen Stil erfreuen sich immer mehr der Beliebtheit. Der natürliche Holzstil wirkt freundlich und einladend. Nicht umsonst liegt dieses Holzdesign vor allem bei jüngeren Bauherren im Trend.

Da der natürliche Baustoff hat auch viele Nachteile mit sich bringt, wurden frostbeständige Fassadenpaneele aus Faserzement (Fassadenpaneele Cedral) entwickelt.

Mit ihrer eingeprägten Holzstruktur lässt sie nur schwer von echtem Holz unterscheiden und lässt einen lebendigen Fassadeneindruck entstehen. Zudem sind sie witterungsbeständig, nicht brennbar und benötigen keinen regelmäßigen Pflegeanstrich. Sie lassen sich vielfältig gestalten, denn die Wasser abweisende, UV-beständige Beschichtung auf Acrylatbasis ist in zwanzig Farbtönen für Sie erhältlich.

Je nach Sonderfarbwunsch werden unbeschichtete Paneele montiert und mit der gewünschten Farbe bestrichen.

Mit handelsüblichen Werkzeugen lassen sich werden die pflegeleichten Paneele bearbeitet z.B sägen, bohren und befestigen. Man erhält eine Gewährleistungsfrist von zehn Jahren. Außerdem sind die Produkte als gesundheitsverträglich und umweltfreundlich vom Institut Bauen und Umwelt e.V. zertifiziert. (geprüfte Ökobilanz nach ISO 14025).

19. Fassadenverkleidung aus Naturstein

Fassadenverkleidung gibt es in vielen Varianten. Im Folgenden werden die beliebtesten Ausführungen vorgestellt:

Naturstein

Natursteinverkleidung und Ihre Funktionen und Eigenschaften:

  • Optik.
  • Schutzfunktion.
  • Langlebigkeit (nicht schadensanfällig).
  • Schutz vor Feuchtigkeit.
  • Mechanische Festigkeit.
  • Reinigungsfähigkeit.
  • Nicht anfällig für Verschmutzungen.
  • Leicht reparierbar.
  • Kostengünstig.

Bei der Fassadenbekleidung stehen drei Aspekte im Vordergrund. Die Optik, Schutz vor wechselhaften Wetterbedingungen und Langlebigkeit. Das letztere wird zwar nicht garantiert, entsprechende Prüfverfahren werden als Maß für Haltbarkeit durchgeführt.

20. Fassadenverkleidung aus Klinkerstein

Klinkerstein

Die Klinkerfassade gehört schon immer zu den beliebtesten Fassaden-Varianten. Sie bietet dabei auch gleich noch zahlreiche Vorteile:

  • Unverwüstlich.
  • Geringer Pflegeaufwand.
  • Sehr hohe Lebensdauer.
  • Wind- und Wetterbeständig.

Grundsätzlich wird zwischen drei verschiedenen Varianten bei der Klinkerfassade unterschieden:

  • Klinker.
  • Verblender.
  • Backsteine.

In der DIN 105-100 ist definiert, welche Varianten von Vormauerziegeln für die Klinkerfassade in Frage kommen.

21. Fassadenplatten vs. Fassadenpaneele

Der Unterschied von Fassadenplatten und Fassadenpaneelen liegt primär bei der Montage. Fassadenplatten sind einfacher zu montieren und sind kürzer.

Sie haben ein Verschlusssystem, das umlaufend ineinandergreift.
Fassadenpaneele werden über ein einfaches Nut-Federsystem an den Längsseiten installiert.

Sie sind zudem in der Länge meist stumpf, sodass man ein zusätzliches Zubehör wie Stoßverbinder für ihre Montage benötigt. Außerdem lassen sie sich sowohl horizontal, vertikal als auch diagonal verlegen.

Vorteile von Fassadenpaneelen

Fassadenpaneele bieten nicht nur eine überzeugende Optik, sie sorgen durch ihre unsichtbare Befestigung für ein harmonisches Fassadenbild. Der größte Vorteil von Fassadenpaneelen ist wohl die
Widerstandsfähigkeit.

Folgende Eigenschaften sprechen für Fassadenpaneele:

  • Wetterfest und langlebig.
  • Gegen Schädlingsbefall und Algenbewuchs beständig.
  • UV-beständig und farbstabil.
  • In verschiedenen Farben und Optiken erhältlich.

22. Fassadenpaneele – Vorteile der Bausatz-Oberfläche

Die Fassadenpaneele bietet Ihnen einige Vorteile.

Die Fassadenpaneele bietet Ihnen einige Vorteile.

Fassadenpaneele bieten einige Vor– und Nachteile. Bevor Sie sich aber für Paneele entscheiden, betrachten Sie ebenfalls die Nachteile und einige Alternativen.

Die Fassadenpaneel-Vorteile:

  • Einfache Anbringung durch Unterbau.
  • Nut-und-Feder-Verbindung sowie ähnliche Verschlusssysteme.
  • Verschiedene Designs wählbar (für Simulation von Putz, Holz, Klinker und Naturstein).
  • Hinterlüftung der Fassadenverkleidung für die Trocknung der Hauswand ist möglich.
  • Durch Einsatz von Kunststoff werden Pflege und Wartung auf ein Minimum reduziert.
  • Die langlebigste Variante für die Fassadenverkleidung (Ohne Beschädigung).

23. Fassadenpaneele – Nachteile der künstlichen Fassade

Die Paneele für die Fassadenverkleidung bringen nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich. Diese sollten vor der Entscheidung für diese Technik sowie vor dem Kauf der benötigten Teile abgewogen werden.

Hier die Übersicht der Nachteile von künstlichen Fassadenteilen:

  • Genügend Fachkenntnisse sind für eine erfolgreiche Installation erforderlich.
  • Schwierige Entsorgung des Kunststoffs beim Austausch der Paneele.
  • Umständliche Ausbesserung von Schäden.
  • Umständliche Änderung des Aussehens der Außenwand.
  • Meist keine Gewährleistung bei falscher Installation.
  • Unzureichende Hinterlüftung schadet dem Mauerwerk und der Dämmung.

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