Energiestandards bei modernen Fertighäusern

Energiestandards bei Fertighäusern

Umweltfreundlichkeit ist mittlerweile auch beim Hausbau ein wichtiges Thema. Setzen Sie sich deshalb intensiv mit dem Thema Energieeffizienz auseinander, wenn Sie neu bauen. Das gilt auch, wenn Sie ein Fertighaus planen. Lange Zeit galten Fertighäuser dabei als weniger effizient als Massivbauten.

Tatsächlich halten moderne Fertighäuser mit den heutigen Energiestandards mit und übertreffen diese oft sogar. Dank neuer Produktionstechniken stehen die Energiestandards von Fertighäusern denen von Massivhäusern in nichts nach.

1. Wofür steht der Energiestandard beim Fertighaus?

Unabhängig davon, welche Art von Haus Sie planen, der Begriff Energiestandard ist wichtig. Der Energiestandard definiert dabei den Energiebedarf pro Quadratmeter Energiebezugsfläche. Einfacher ausgedrückt: Wie viele Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr benötigen Sie, um ein Haus zu betreiben. Zwei Kriterien sind beim Energiestandard für Ihr Fertighaus entscheidend. Das ist zum einen der Bedarf an Primärenergie sowie der Verlust von Transmissionswärme.

Bedarf an Primärenergie

Der Bedarf an Primärenergie beschreibt die Energiemenge, die Sie für Ihr Fertighaus benötigen. Er entspricht zunächst dem allgemeinen Energiebedarf. Es zählt auch die Energie dazu, die Sie nicht direkt für das Haus benötigen. Denken Sie zum Beispiel an den notwendigen Aufwand zur Herstellung von Brennstoff.

Der Bedarf dient überwiegend dazu, Transparenz beim Energiebedarf zu schaffen. Dadurch lassen sich Häuser besser vergleichen und Energiestandards für Fertighäuser einteilen. Folgende Angaben fallen unter den Bedarf von Primärenergie:

  • Bedarf an Jahresheizwärme.
  • Hilfsenergie für Heizung und warmes Wasser.
  • Nutzwärmebedarf für die Aufbereitung von Warmwasser.
  • Verbrauch von Energie für die Bereitstellung und die Erzeugung von Strom, Öl oder Gas.

Verlust von Transmissionswärme

Der Verlust von Transmissionswärme beschreibt hingegen den Verlust von Energie. Konkret bezieht es sich darauf, dass Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Wärme ist dabei nur eine mögliche Form von Energie. Je besser die Isolierung Ihres Fertighauses, desto geringer halten Sie den Verlust von Transmissionswärme.

Zunächst dehnt sich die Raumwärme in Richtung Hauswand aus. Von dort gelangt sie schließlich nach draußen. Mehrere Faktoren entscheiden, wie hoch dieser Wärmeverlust ist:

  • Dämmstoff.
  • Baustoff.
  • Wände.
  • Fenster und Türen.

Gerade bei Fenster und Türen ist es wichtig, dass sie einen möglichst niedrigen U-Wert aufweisen. Dadurch verhindern Sie, dass viel Wärme verloren geht. Dies wirkt sich unmittelbar auf den Energiestandard beim Fertighaus aus.

Einen konkreten Energiestandard beim Fertighaus erreichen Sie durch bauliche Maßnahmen und entsprechende Haustechnik. Das Nutzungsverhalten hat aber keinen Einfluss auf den Energiestandard beim Fertighaus. Selbstverständlich beeinflusst es aber den Verbrauch. Die Bauwirtschaft unterscheidet zudem verschiedenste Bezeichnungen und unterschiedliche Kategorien von Energiestandards.

2. Verschiedene Kategorien für Energiestandards bei Fertighäusern

Tipp zum Bau gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Kategorien von Energiestandards bei Fertighäusern.

Für Energiestandards bei Fertighäusern stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

Die Suche nach dem richtigen Energiestandard für Ihr Fertighaus gestaltet sich mitunter schwierig. Wählen Sie aus einer ganzen Reihe von verschiedenen Modellen und Alternativen. Folgende Hausarten sind in Bezug auf Kategorien für Energiestandards bei Fertighäusern relevant:

  • Niedrigenergiehaus.
  • Passivhaus.
  • Nullenergiehaus.
  • Plusenergiehaus.
  • 3-Liter-Haus.

Der Begriff des Niedrigenergiehauses begegnet Ihnen wahrscheinlich am häufigsten. Neubauten fallen in der Regel immer unter die Kategorie der Niedrigenergiehäuser. Sie entsprechen damit dem aktuell geforderten Energiestandard für Fertighäuser.

Energiestandard bei Fertighäusern – das Passivhaus

Je nach Kategorie unterscheiden sich die Energiestandards bei Fertighäusern deutlich. Ein Passivhaus beispielsweise übertrifft den Energiestandard von Niedrigenergiehäusern bei Weitem. Jenes zielt überwiegend darauf ab, Energieverlust in Form von Wärme zu verhindern. Der Energiebedarf zum Heizen überschreitet 15 kWh/m² im Jahr normalerweise nicht. Achten Sie deshalb vor allem auf die Isolierung.

In Bezug auf den Energiestandard beim Fertighaus hat die Isolierung bei Passivhäusern großen Einfluss. Ein Passivhaus benötigt im Vergleich zum Niedrigenergiehaus 80% weniger Heizenergie. Im Vergleich zu einem konventionellen Neubau liegt der Wert sogar bei 90%. Pro Jahr sparen Sie 1,5l Heizöl pro Quadratmeter. Der Energiestandard bei diesem Fertighaus ist bereits sehr positiv. Es geht aber noch effektiver.

Energiestandard bei Fertighäusern – Das Nullenergiehaus

Anders als ein Passivhaus spart ein Nullenergiehaus nicht nur Energie. Der Energiestandard bei diesem Fertighaus zielt darauf ab, den eigenen Energiebedarf vollständig zu decken. Ziel ist, so viel Energie zu produzieren, wie Sie im Laufe eines Jahres benötigen. Dafür braucht ein Nullenergiehaus die richtige Haustechnik, zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage.

Durch Solartechnik beispielsweise erzeugt das Haus im Sommer ausgesprochen viel Energie. Während dieser Zeit brauchen Sie diese aber nicht komplett auf. Im Winter wiederum benötigt das Haus deutlich mehr Energie. Jedoch liefert die Photovoltaik-Anlage hier nur wenig Elektrizität. In Schnitt kommen Sie jedoch auf eine ausgeglichene Energiebilanz.

Beachten Sie aber dennoch, dass es sich um hypothetische Werte handelt. Betreiben Sie dutzende Kühlschränke, fällt Ihr Stromverbrauch natürlich sehr hoch aus. Daher sind Sie zum großen Teil selbst für die tatsächliche Energiebilanz verantwortlich. Der Energiestandard Ihres Fertighauses verändert sich jedoch nicht.

Energiestandard bei Fertighäusern – Das Plusenergiehaus

Das Plusenenergiehaus bietet sogar einen noch besseren Energiestandard für Fertighäuser. Es produziert im Laufe eines Jahres mehr Energie, als Sie zur Deckung des eigenen Bedarfs benötigen. Dieser Energiestandard von Fertighäusern findet sich aktuell noch sehr selten. Es entwickelt sich aber immer mehr zur standardmäßigen Wohnform.

Die Hauptquelle für Energie ist hier die Sonne. Über Solarmodule nutzen Sie die Energie, um Strom zu erzeugen oder Wasser zu erwärmen. Es gibt zudem Tests, bei denen Algen in die Fenster eingelassen werden. Diese dienen ebenfalls dazu, Energie zu gewinnen. Darüber hinaus erproben Experten, wie sich Wind und Verdunstungskälte nutzen lassen. Richtig angewendet lässt sich dadurch Energie direkt am Haus umwandeln.

Bei vielen Herstellern ist die notwendige Haustechnik für Nullenergie- und Plusenergiehäuser inklusive. Planen Sie den Bau eines Fertighauses mit hoher Energieeffizienz? Es lohnt sich, sich bei den Anbietern nach entsprechenden Optionen zu erkunden.

Energiestandard bei Fertighäusern – Das 3-Liter-Haus

Dabei handelt es sich um eine praktische Umschreibung für den angestrebten Energiebedarf. Ein 3-Liter-Haus verbraucht nicht mehr Energie, als in drei Litern Heizöl vorhanden ist. Der Verbrauch berechnet sich pro Quadratmeter und Jahr und entspricht 34 kWh/m².

Bei anderen Energieträgern lässt sich auch vom 3-Liter-Haus sprechen. Hierbei ziehen Sie Vergleichswerte heran, um den Energiestandard für Ihr Fertighaus zu berechnen. Diese beziehen sich vor allem auf Strom, Holz und Erdgas. Folgende Vergleichswerte lassen sich auf das 3-Liter-Haus anwenden:

  • 11,2 kWh Strom.
  • 7,1 kg Holz.
  • 2,9 m³ Erdgas.

3. Energiestandard beim Fertighaus als KfW-Effizienzhaus

Ein energieeffizientes Fertighaus ist in der Regel günstiger als ein Massivbau. Trotzdem lohnt es sich auch hier nach lukrativen Möglichkeiten zur Förderung Ausschau zu halten. Machen Sie sich dabei vor allem mit definierten Energiestandards für Fertighäuser vertraut. Bei der KfW-Bank finden Sie hierfür geeignete Unterteilungen.

Moderne Energiestandards für Fertighäuser beziehen sich auf sieben unterschiedliche Effizienzklassen. Diese KfW-Effizienzhäuser lassen sich nach folgenden Kennzahlen unterteilen:

  • 115.
  • 100.
  • 85.
  • 70.
  • 55.
  • 40.
  • 40+.

Die Kennziffer gibt dabei an, wie hoch der prozentuale Energiebedarf des Fertighauses ist. Als Referenzobjekt dient ein Standardhaus des GEG (Gebäude-Energiegesetz). Es erfüllt die notwendigen Vorgaben des Gesetzes und hat die Kennziffer 100. Als Energiestandards bei Fertighäusern sind jedoch nur die Kennzahlen 50, 40 und 40+ relevant. Diese beziehen sich auf Neubauten. Die anderen Zahlen sind bei Sanierungen von Altbauten relevant.

Ein KfW-Effizienzhaus 40 hat somit einen Primärenergiebedarf von 40% im Vergleich zum Standardhaus. Je niedriger die Kennziffer, desto besser ist der Energiestandard Ihres Fertighauses. Dadurch sparen Sie nicht nur Stromkosten, sondern erhalten auch eine höhere Förderung. Faustregel: Niedrige Kennziffer gleich besserer Energiestandard beim Fertighaus. Praktischerweise bieten viele Hersteller Ihre energieeffizienten Fertighäuser gleich nach der KfW-Klassifizierung an.

4. Kosten und Nutzen der Energiestandards bei Fertighäusern

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welche Kosten und Nutzen die Energiestandards bei Fertighäusern haben.

Wägen Sie Kosten und Nutzen beim Energiestandard Ihres Fertighauses ab.

Bei Fertighäusern gilt genauso wie bei Massivbauten, dass energieeffizientes Bauen zu Mehrkosten führt. Trotzdem lohnt es sich für Sie, über diese Investition nachzudenken. Zum einen steigert ein guter Energiestandard den Wert Ihres Fertighauses erheblich. Darüber hinaus sparen Sie durch den niedrigeren Energiebedarf jedes Jahr bares Geld. Vor allem, wenn Sie steigende Energiekosten bedenken. Wirtschaftlich lohnt sich ein energieeffizientes Fertighaus deshalb in jedem Fall. Dazu erhalten Sie lukrative Förderungen, Kredite und Zuschüsse durch die KfW-Bank.

Förderung durch die KfW-Bank

Je nach Energiestandard Ihres Fertighauses sparen Sie potenziell mehrere zehntausend Euro. Dank Einsparpotenzial und Fördermöglichkeiten rentieren sich die Mehrkosten, die beim energieeffizienten Bauen anfallen, schnell. Eine Modellrechnung der KfW-Bank hilft hier weiter. Sie geht davon aus, dass die Mehrkosten für energieeffizientes Bauen bei etwa 10.000€ liegen. Schon nach 10 Jahren lohnt sich diese Mehrinvestition dank der Zuschüsse durch die KfW-Bank.

Fertighäuser haben zudem den Vorteil, weitaus günstiger als Massivhäuser zu sein. Das trifft auch bei einem energieeffizienten Fertighaus zu. Viele Hersteller planen ihre Fertighäuser schon von vornherein als Energiesparhäuser. Dazu werben sie sogar meist mit der KfW-Förderung. Dadurch sparen Sie viel Geld und Zeit bei der Planung. Das zeigt sich auch bei den Preisen. Ein Fertighaus mit Energiestandard KfW 40+ erwerben Sie für weniger als 250.000€.

Wenn Sie sich für ein Passiv- oder Nullenergiehaus entscheiden, wird es natürlich etwas teurer. Aber durch den guten Energiestandard bei Fertighäusern lohnt es sich hier trotzdem. Besonders dann, wenn der Hersteller Ihres Fertighauses die nötige Haustechnik wie Photovoltaik-Anlagen gleich mitliefert.

5. Energiestandard von Fertighäusern durch Sanierungsmaßnahmen verbessern

Tipp zum Bau zeigt, wie Sie durch eine Sanierung den Energiestandard für Ihr Fertighaus verbessern.

Sanierungsmaßnahmen helfen, den Energiestandard Ihres Fertighauses zu optimieren.

Fertighäuser sind kein Trend der letzten paar Jahre. Schon in den 1970ern und 1980ern war das praktische Fertighaus bei Bauherren beliebt. Die Häuser stehen häufig auf großzügigen Grundstücken, haben einen offenen Grundriss und große Fenster. Das macht die Fertighäuser auch heute noch attraktiv.

Oft besteht bei älteren Fertighäusern jedoch Sanierungsbedarf. Der Energiestandard der Fertighäuser entspricht meistens nicht den heutigen Standards. In den 1980ern waren Fertighäuser zwar Vorreiter beim Thema Dämmung und Wärmeschutz. Trotzdem besteht hier häufig Nachholbedarf. Die Standards moderner Häuser erfüllen die Gebäude nicht. Steigende Energiekosten und höhere Ansprüche an den Energiestandard Ihres Fertighauses sprechen für eine Sanierung.

Eine Sanierung zur Verbesserung des Energiestandards eines alten Fertighauses lohnt sich immer. Der Energieverbrauch sinkt nach einer Sanierung deutlich. Durch die niedrigeren Energiekosten rentiert sich die daher Investition sehr schnell. Darüber hinaus steigt der Wert Ihres Fertighauses durch die Sanierung an.

6. Schwachstellen ausbessern- Energiestandard für Ihr Fertighaus erhöhen

Die Sanierung eines alten Hauses setzt immer voraus, dass Sie die auszubessernden Schwachstellen kennen. Kalkulieren Sie also genau, wo sich der Energiestandard Ihres Fertighauses verbessern lässt. Bei jedem Haus finden Sie andere Schwachstellen. Es gibt jedoch ein paar Probleme, die immer wieder bei Fertighäusern auftreten:

  • Mit Schadstoffen belastetes Dämmmaterial.
  • Unzureichende Dämmung allgemein.
  • Wärmeverlust durch zugige Dächer.
  • Mangelnde Luft- und Winddichtheit.

Mit Schadstoffen belastetes Dämmmaterial

Fertighäuser waren Vorreiter bei der Verwendung von Dämmstoffen. Allerdings verwendeten Hersteller auch Materialien, die mit Schadstoffen belastet sind. Bedenken Sie das, falls Sie Ihr Fertighaus sanieren oder ein altes Fertighaus kaufen. Ziehen Sie einen Sachverständigen hinzu, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Im schlimmsten Fall ist es notwendig, das alte Dämmmaterial komplett auszutauschen. Das ist aufwendig und mit erheblichen Kosten verbunden. Allerdings bietet sich dann die Möglichkeit, moderne Dämmstoffe als Ersatz zu verwenden. Die Materialien sind effektiver beim Wärmeschutz und verbessern den Energiestandard Ihres Fertighauses enorm.

Unzureichende Dämmung bei alten Fertighäusern reduziert den Energiestandard Ihres Fertighauses

Selbst wenn der vorhandene Dämmstoff nicht mit Schadstoffen belastet ist, lohnt sich der Austausch. Moderne Dämmstoffe verhindern Wärmeverlust weitaus besser als die damals verwendeten Materialien. Mit einer neuen Dämmung verbessern Sie den Energiestandard Ihres alten Fertighauses. Die bessere Dämmwirkung von modernen Dämmstoffen macht sich schnell durch niedrigere Energiekosten bemerkbar.

Wärmeverlust bei zugigen Dächern wirkt sich negativ auf den Energiestandard Ihres Fertighauses aus

Die Qualität von Fertighäusern steht mittlerweile der von Massivhäusern in nichts nach. Bei älteren Fertighäusern besteht allerdings oft Bedarf zur Nachbesserung. Das trifft häufig auf die Dächer zu. Die Dämmung ist oft schlecht oder fehlt gänzlich. Dazu führen Mängel bei der Fertigung zu weiterem Wärmeverlust.

Die gute Nachricht ist, dass sich das Dach eines Fertighauses relativ leicht nachbessern lässt. Ist der Dachraum nicht ausgebaut, dämmen Sie einfach die Decke zwischen Wohnung und Dachraum. Die Dachschrägen zu dämmen ist auch eine Option, die sich realisieren lässt. Durch Nachbesserungen am Dach lässt sich der Energiestandard Ihres Fertighauses erheblich verbessern. Dadurch steigt ebenfalls der Wert ihres Hauses.

Mangelnde Luft- und Winddichtheit

Fertighäuser kämpfen damit, nicht besonders luft- und winddicht zu sein. Bei modernen Fertighäusern ist das nicht mehr der Fall. Bei einem älteren Fertighaus tritt das Problem jedoch häufig auf. Durch nicht abgedichtete Zwischenräume geht die Wärme leicht verloren. Dadurch sind Sie genötigt, ständig nachzuheizen. Für den Energiestandard Ihres Fertighauses und Ihre Energiekosten ist das verheerend. Prüfen Sie bei Ihrem Fertighaus, ob Nachholbedarf in diesem Bereich besteht.

7. Mit einer Photovoltaik-Anlage den Energiestandard vom Fertighaus erhöhen

Tipp zum Bau erklärt, wie Sie durch eine Photovoltaik-Anlage den Energiestandard Ihres Fertighauses verbessern.

Mit einer Photovoltaik-Anlage verbessern Sie den Energiestandard für Ihr Fertighaus.

Es gibt viele Möglichkeiten, den Energiestandard Ihres Fertighauses zu verbessern. Der direkteste Weg ist es, die zu verbrauchende Energie einfach selbst zu produzieren. Zu diesem Zweck erfreuen sich Photovoltaik-Anlagen immer größerer Beliebtheit. Mithilfe dieser kleinen privaten Kraftwerke machen Sie sich unabhängig von Stromanbietern. Das wirkt sich positiv auf Energiekosten, den Energiestandard Ihres Fertighauses und die Umwelt aus.

Die Anlagen nutzen die Energie der Sonne, um Strom zu erzeugen. Dieser steht Ihnen dann schließlich zur Verfügung. Gleichzeitig machen Sie sich unabhängig von anderen Energieerzeugern. Steigende Stromkosten betreffen Sie nur noch bedingt. Im Gegenteil, mit Ihrem selbst erzeugten Strom verdienen Sie sogar Geld. Für ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Strom bekommen Sie eine feste Vergütung. Durch Photovoltaik-Anlagen genießen Sie folgende Vorteile:

  • Sie produzieren Ihren eigenen Strom.
  • Für eingespeisten Strom erhalten Sie eine feste Vergütung.
  • Steigende Strompreise betreffen Sie nicht mehr.

Die Anschaffung eine Photovoltaik-Anlage ist mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden. Der Preis für Ihr Fertighaus steigt stark, wenn Sie sich für Photovoltaik entscheiden. Die Anlage finanziert sich jedoch durch eingesparte Stromkosten und die Einspeisevergütung selbst. Allerdings dauert das in den meisten Fällen mehr als 10 Jahre. Die Leistung einer Photovoltaik-Anlage sinkt zudem mit der Zeit. Da die Stromproduktion schwankt, ist es schwierig zu kalkulieren, wann sich eine Anlage rechnet.

Die meisten Anbieter von Fertighäusern haben auf den Trend zur eigenen Photovoltaik-Anlage reagiert. Häufig bieten sie passende Anlagen für das Fertighaus direkt mit an. Dadurch bewerkstelligen Sie den Einbau einer Photovoltaik-Anlage leicht und unkompliziert.

8. Der Energiestandard beim Fertighaus – Fazit

Dank neuer Produktionstechniken sind energieeffiziente Fertighäuser eine sinnvolle Alternative. Gerade im Vergleich zu Energiesparhäusern in Massivbauweise sind sie teilweise erheblich günstiger. Ein guter Energiestandard beim Fertighaus und ein günstiger Preis schließen sich nicht aus. Energieeffiziente Fertighäuser gibt es bereits für unter 250.000€.

Viele Anbieter bauen mittlerweile ihre Häuser nach den Energiestandards für Fertighäuser der KfW-Bank. Damit haben Sie gute Aussichten auf eine Förderung. Passivhäuser und selbst Plusenergiehäuser werden ebenfalls immer häufiger als Fertighaus angeboten. Die Hersteller liefern die nötige Haustechnik oft direkt mit. Dadurch sparen Sie viel Geld und Zeit. Einem umweltfreundlichen Eigenheim in Fertigbauweise steht dementsprechend nichts im Weg.

9. Mit einer Dämmung den Energiestandard beim Fertighaus verbessern

Tipp zum Bau zeigt, wie Sie mit einer Dämmung den Energiestandard beim Fertighaus erhöhen.

Mit einer Dämmung erhöhen Sie den Energiestandard Ihres Fertighauses.

Häuser verlieren oft viel Energie durch Abwärme. Für einen guten Energiestandard beim Fertighaus hat es deshalb Priorität, Wärmeverlust zu vermeiden. Das erreichen Sie mit einer guten Dämmung. Gleichzeitig verbessern Sie den Energiestandard ihres Fertighauses enorm. Auf ein Massivhaus trifft dies ebenso zu.

Fertighäuser lassen sich gut dämmen

Fertighäuser haben den Vorteil, dass auch bei dünnen Wänden eine gute Dämmung möglich ist. Durch die Holzfertigbauweise lässt sich viel Dämmmaterial in den schmalen Wänden unterbringen. Bringen Sie das Material einfach in den Gefachen der Holzrahmen an. Die dünnen Wände beanspruchen zudem weniger Wohnfläche.

Es ist nicht notwendig, Kompromisse zwischen Wohnraum und gutem Energiestandard beim Fertighaus zu machen. Für einen noch besseren Energiestandard beim Fertighaus lässt es sich mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WSDV) dämmen.

Ihr Fertighaus lässt sich sehr gut dämmen. Dadurch vermeiden Sie Wärmeverlust und verbessern den Energiestandard Ihres Fertighauses. Davon profitiert Ihre Geldbörse und die Umwelt.

10. Mit WSDV den Energiestandard beim Fertighaus optimieren

Ein Fertighaus lässt sich auf viele Arten dämmen und energieeffizient konstruieren. Oft kommen dafür Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) zum Einsatz. Dabei wird die Dämmung von außen an die Fassade angebracht. Später verputzen oder verkleiden Sie diese. Wärmedämm-Verbundsysteme eignen sich auch für eine nachträgliche Dämmung. Sie bieten sich an, um den Energiestandard beim Fertighaus zu verbessern.

Mit WDVS Fassaden von Fertighäusern dämmen

Ein Wärmedämm-Verbundsystem lässt sich auf fast jeder Fassade anbringen. Je nach Untergrund verkleben Sie die Dämmung direkt auf der Fassade. Bei nicht ausreichender Tragfähigkeit oder einem unebenen Untergrund kommen Dübel und Schienensysteme zum Einsatz.

Mit Wärmedämm-Verbundsystem optimieren Sie den Energiestandard ihres Fertighauses und senken die Energiekosten. Allerdings ist die Verbesserung auch mit einem erheblichen Investitionsaufwand verbunden.
Hier erfahren Sie mehr über das Thema Fassadendämmung.

11. Mit Naturdämmstoffen den Energiestandard beim Fertighaus verbessern

Wärmedämm-Verbundsysteme greifen oft auf Materialien zurück, die aus fossilen Rohstoffen bestehen. Diese Materialien stehen in der Kritik, weil sie als umweltschädlich gelten. Vor allem der Baustoff Polystyrol gilt als Belastung für die Umwelt.

Abstriche beim Umweltschutz sind aber nicht notwendig, wenn Sie Ihr Fertighaus dämmen. Es gibt eine große Auswahl an biologischen Materialien, die sich zum Dämmen eignen. Sie senken umweltfreundlich Ihren Energiebedarf und verbessern den Energiestandard Ihres Fertighauses.
Folgende Naturmaterialien stehen Ihnen als Dämmstoff zur Verfügung:

  • Holzfasern.
  • Kork und Hanf.
  • Schafwolle, Flachs und Schilf.

Ein Beispiel für einen Naturdämmstoff sind Holzfaserplatten. Die Platten werden aus Holzresten hergestellt und haben hervorragende Dämmeigenschaften. Sie lassen sich einfach verputzen und eignen sich für Wärmedämm-Verbundsysteme. Kork und Hanf sind ebenfalls umweltfreundliche Naturdämmstoffe, die häufig Verwendung finden. Es gibt zudem auch Naturdämmstoffe aus Schafwolle, Flachs oder Schilf.

12. Energiestandard beim Fertighaus durch nachträgliches Dämmen optimieren

Eine Dämmung nachträglich vorzunehmen verbessert den Energiestandard Ihres Fertighauses. Es ist aber mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Es gibt jedoch verschiedene Wege, das gewünschte Ziel zu erreichen:

  • Dämmung über die Fassade verbessern.
  • Wärmedämm-Verbundsysteme anbringen.
  • Vormauerung an der Fassade hochziehen.

Egal für welche Methode Sie sich entscheiden, der Energiestandard Ihres Fertighauses verbessert sich.

Die Fassade Ihres Fertighauses dämmen

Eine effektive Möglichkeit ist es, die Dämmung über die Fassade zu verbessern. Dabei erhält Ihr Fertighaus eine Art Wintermantel. Es ist nicht zwangsläufig notwendig, die vorhandene Dämmung komplett auszutauschen.

Eine Option, um die Fassade Ihres Fertighauses nachträglich zu dämmen, sind sogenannte Wärmedämm-Verbundsysteme. Diese finden auch bei neuen Fertighäusern Anwendung. Dabei ersetzen Sie den äußeren Teil der alten Fassade durch neue Dämmschichten. Die Fassade verputzen Sie im Anschluss oder versehen Sie mit einer Klinker-Oberfläche. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine massive Vormauerung an der Fassade hochzuziehen. Dadurch erhöhen Sie selbstverständlich die Wandstärke. So verringern Sie Wärmeverlust.

13. Durch Dämmung der Kellerdecke den Energiestandard vom Fertighaus verbessern

Die Kellerdecken sind bei alten Fertighäusern oft ein Schwachpunkt. Durch schlecht gedämmte Kellerdecken zieht Kälte in die Wohnräume. Bei unzureichender Dämmung von Dächern geht viel Wärme verloren. Beides wirkt sich negativ auf den Energiestandard Ihres Fertighauses aus.

Hier lässt sich aber sehr gut nachbessern. Bringen Sie bei der Kellerdecke zusätzliche Dämmplatten an der Unterseite an. Wie dick die neuen Dämmschichten sind, hängt allerdings von der Deckenhöhe Ihres Kellers ab. Der Keller ist stets der Teil des Hauses, in dem viel Energie verloren geht. Mit wenigen Maßnahmen verbessern Sie daher den Energiestandard Ihres Fertighauses sofort.

14. Energiestandard beim Fertighaus mit Mauerwerk erhöhen

Gemauerte Fassaden kennen Sie sicher von Massivhäusern. Bei einem Fertighaus liegen diese selten vor. Als Dämmung sind gemauerte Fassaden bei Fertighäusern deswegen eine ungewöhnliche Idee. Trotzdem lohnt sie sich, wenn Sie einen guten Energiestandard für Ihr Fertighaus anstreben.

Die für Fertighäuser typische Holzrahmenwand ergänzen Sie mit einer gemauerten Fassade. Die Verblendung mit Mauerwerk verhilft zu einer guten Dämmung. Die dickere Wandstärke allein trägt schon dazu bei, dass der Wärmeverlust gering bleibt. Da die Wand zweischalig ist, bietet die Dämmung durch eine Vormauerung eine exzellente Speicherfähigkeit. Dadurch bleibt es in Ihrem Fertighaus im Sommer schön kühl und im Winter angenehm warm.

Gemauerte Fassaden sind besonders widerstandsfähig

Eine gemauerte Fassade bietet neben einem guten Energiestandard für Ihr Fertighaus noch weitere Vorteile:

  • Das Mauerwerk ist sehr widerstandsfähig.
  • Wettereinflüsse haben Ihrer Fassade nur noch wenig an und regelmäßiges Streichen fällt weg.
  • Die gemauerte Fassade erhöht den Schallschutz.

15. Energiestandard beim Fertighaus – die Ökobilanz

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Ökobilanz der Energiestandards bei Fertighäusern.

Der Energiestandard beim Fertighaus hat auch Auswirkungen auf die Ökologie.

Der gute Energiestandard bei Fertighäusern hat positive Auswirkungen auf die Kosten. Als Bauherr interessieren Sie womöglich nicht nur die finanziellen Vorteile eines energieeffizienten Fertighauses. Auch aus ökologischer Sicht ergibt ein Energiesparhaus sehr viel Sinn. Beachten Sie aber, dass ein Fertighaus nicht automatisch ökologischer ist als ein Massivhaus.

Der Bau eines Fertighauses benötigt tatsächlich weniger Ressourcen und Energie als der eines Massivhauses. Das Massivhaus hat jedoch eine hohe Lebensdauer von 80 Jahren. Während dieser Zeit benötigt das Fertighaus immer wieder aufwendige Instandhaltungen. Auf lange Sicht relativieren sich die ökologischen Vorteile daher. Bei gleichen Energiestandards ist die Ökobilanz von beiden Bauweisen in etwa gleich. Aus ökologischer Sicht lohnt sich eine Investition in ein energieeffizientes Haus also immer, egal ob Fertighaus oder Massivhaus.

Achten Sie nicht allein auf den Energiestandard beim Fertighaus. Ein gute Ökobilanz ist auch wichtig. Die Herkunft des Baumaterials ist ebenfalls eine entscheidende Komponente. Nur ein Fertighaus aus nachhaltigen Materialien ist am Ende wirklich umweltfreundlich. Im Idealfall wählen Sie Holz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. So garantieren Sie, dass sowohl der Energiestandard Ihres Fertighauses als auch die Ökobilanz positiv ist.

16. Energiestandard beim Fertighaus – Was es zu beachten gilt

Sie sind auf der Suche nach dem richtigen Energiestandard für Ihr Fertighaus? Es gibt einige Dinge, die zu beachten sind. Machen Sie sich am besten vorher mit den verschiedenen Energiestandards für Fertighäuser vertraut. Überlegen Sie sich gut, welchen Standard Sie für Ihr Fertighaus bevorzugen. Viele Unternehmen bieten Ihre Fertighäuser mittlerweile klassifiziert nach Energiestandards an. Dies erleichtert Ihnen die Suche ungemein.

Lassen Sie sich dennoch genau erklären, welche Maßnahmen zur Energieeffizienz beitragen. Am besten Fragen Sie nach einem Energiepass. Interessieren Sie sich für eine Förderung oder einen KfW-Kredit für Ihr Fertighaus? Ziehen Sie einen Experten für Energieeffizienz zurate. Auch dafür gibt es Fördermöglichkeiten von der KfW-Bank. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Fertighaus aus nachhaltigen Materialien besteht.

17. Mit neuen Fenstern den Energiestandard beim Fertighaus verbessern

Tipp zum Bau zeigt, wie Sie durch neue Fenster den Energiestandard Ihres Fertighauses verbessern.

Setzen Sie neue Fenster ein, um den Energiestandard für Ihr Fertighaus zu erhöhen.

Um den Energiestandard bei Fertighäusern zu verbessern, bieten sich viele Maßnahmen von Massivhäusern an. Das trifft zum Beispiel auf Fenster zu. Viele ältere Häuser haben noch Fenster, die nicht dem heutigen Standard entsprechen.

Neue Fenster sind eine Maßnahme, die zu einem besseren Energiestandard Ihres Fertighauses führt. Auch bei Fenstern kommt gegebenenfalls eine Förderung infrage. Überlegen Sie jedoch im Voraus, welchen Energiestandard Sie für Ihr Fertighaus anstreben. Fenster mit 3-fach-Wärmeschutz Verglasung sind zwar effektiv, aber auch teuer. Daher lohnt sich der Einbau nur, wenn Sie mindestens ein Passivhaus in Betracht ziehen.

18. Kosten für eine Photovoltaik-Anlage, die den Energiestandard beim Fertighaus verbessert

Photovoltaik-Anlagen sind gut für den Energiestandard Ihres Fertighauses und das Klima. Trotzdem ist es sinnvoll, sich über die Kosten zu informieren. Bei vielen Anbietern ist eine Anlage in Form eines Gesamtpakets direkt inklusive.

Die Preise für Photovoltaik-Anlagen sind in den letzten Jahren gefallen. Den Energiestandard Ihres Fertighauses zu verbessern, ist deshalb finanziell erschwinglicher. Günstig ist die Anschaffung trotzdem nicht. Rechnen Sie je nach Größe und Ausstattung der Anlage mit Preisen von über 10.000 €. Teilweise liegen die Preise auch bei mehr als 20.000 €. Die Preise der verschiedenen Anbieter vergleichen Sie am besten mit dem kWp Wert.

Der Wert kWp beschreibt dabei die bestmögliche Leistung einer Photovoltaik-Anlage bei idealen Bedingungen. Je höher der kWp Wert ist, desto mehr Leistung bringt die Anlage. Preise für Photovoltaik-Anlagen liegen zwischen 1.000 € und 1.500 € pro kWp. Die Investition in eine eigene Anlage ist hoch. Es gibt aber die Alternative, die Anlage nur zu mieten. Dabei entfallen dennoch hohe Anschaffungskosten und der Aufwand für die Wartung. Zusätzlich entstehen monatliche Mietkosten. Dennoch ist es eine gute Alternative, um den Energiestandard Ihres Fertighauses zu verbessern.

19. Vor- und Nachteile verschiedener Energiestandards für Fertighäuser

FertighausVorteilNachteil
Niedrigenergiehaus

  • Aktueller Energiestandard bei modernen Häusern


  • Keine zusätzlichen Kosten

  • Nur der minimale Anspruch an den Energiestandard

  • Niedriger Wiederverkaufswert

  • Wird in wenigen Jahren nicht mehr dem Energiestandard entsprechen
Passivhaus

  • Hoher Energiestandard

  • Niedrige Energiekosten

  • Keine eigene Energieversorgung

  • Abhängig von Stromanbietern
Nullenergiehaus

  • Hoher Energiestandard
    eigene Stromversorgung

  • keine Energiekosten

  • hoher Wiederverkaufswert

  • Hohe Kosten für Haustechnik und Anlagen zur Stromversorgung

  • Wartungsbedarf der Anlagen
Plusenergiehaus

  • Sehr hoher Energiestandard

  • Eigene Stromversorgung

  • Überschuss an Strom kann ins Stromnetz eingespeist werden

  • Hohe Kosten für Haustechnik und Anlagen zur Stromversorgung

  • Hohe Baukosten

  • Wartungsbedarf der Anlagen zur Stromversorgung
KfW-EffizienzhausAnerkannter Standard

  • Hoher Wiederverkaufswert

  • Förderung durch den Staat


  • Hohe Vorgaben, die eingehalten werden müssen

20. Glossar

3-Liter-Haus

Die Bezeichnung steht für die Umschreibung eines angestrebten Energiebedarfs. Ein 3-Liter-Haus verbraucht nicht mehr Energie, als in 3 Litern Heizöl vorhanden sind. Der Verbrauch bezieht sich auf ein Jahr und einen Quadratmeter. Der Wert liegt bei etwa 34 kWh/m².

Energiestandard

Der Energiestandard legt für ein Gebäude den maximalen Energiebedarf fest. Der Wert bezieht sich auf ein Jahr und einen Quadratmeter Bezugsfläche der Energie.

kWp-Wert

Er beschreibt die bestmögliche Leistung einer Photovoltaik-Anlage unter idealen Bedingungen. Je höher dieser Wert ist, desto mehr Leistung erbringt die Anlage.

Primärenergie

Primärenergie bezieht sich auf Energie, die durch die üblichen Energieformen zur Verfügung steht. Darunter fallen fossile Brennstoffe, aber auch die Sonne und Wind.

Transmissionswärme

Besteht ein Temperaturunterschied zwischen zwei Außenflächen, wird die Wärmemenge durch einen Körper transportiert. Diese Wärme wird als Transmissionswärme bezeichnet.

Wärmedämm-Verbundsysteme

Mit einem WDVS lassen sich Außenwände von Gebäuden dämmen. Dabei funktioniert die Dämmung nach einem strikten Aufbau. Das System besteht aus insgesamt vier Komponenten:

  • Die Art der Befestigung.
  • Dämmstoff.
  • Putzträgerschicht.
  • Schicht für die Oberfläche.

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