
1. Wieso energieeffizient bauen?
Das naheliegendste Argument für energieeffizientes Bauen ist, dass bestimmte Gesetze dies gewissermaßen verlangen. Mindestwerte für die Energieeffizienz eines Hauses sind im Gebäude-Energiegesetz festgelegt. Es ist Pflicht, die vorgeschriebenen Werte bezüglich der Energieeffizienz zu erreichen. Jedes neue Haus ist daher zu einem gewissen Grad energieeffizient.

Profitieren Sie von verschiedenen Förderungsmöglichkeiten des energieeffizienten Bauens.
Ist die Energie-Effizienzklasse hoch genug, besteht sogar die Möglichkeit finanzielle Förderungen in Anspruch zu nehmen. Dadurch birgt energieeffizientes Bauen Vorteile bei der Finanzierung Ihres Hauses. Die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung finden Sie noch in einem späteren Abschnitt näher erläutert.
Abgesehen davon, sinken bei energieeffizienten Häusern die langfristigen Kosten für Energie und Instandhaltung. Eine gute Abstimmung und Planung von Heizung, Lüftung und Dämmung macht viel aus. Mit der richtigen Kombination sparen Sie viel an Energie und Geld. Energieeffizientes Bauen lohnt sich finanziell auf lange Sicht.
Zusätzlich dazu, ist der Schutz unserer Umwelt ebenfalls ein bedeutendes Argument für Effizienzhäuser. Die Nutzung nachhaltiger Materialien und ein geringerer Energiebedarf tragen dazu bei, Emissionen zu reduzieren. Energieeffizientes Bauen ist somit ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Umwelt.
Energieeffiziente Häuser bringen, wie Sie sehen, viele Vorteile mit sich. Sowohl Ihrem Geldbeutel als auch der Umwelt kommen sie zugute. Falls Sie vorhaben, ein Haus zu bauen, ist die Energieeffizienz grundlegender Bestandteil der Bauplanung. Hier stehen Ihnen die wichtigsten Informationen zum energieeffizienten Bauen zur Verfügung. Erfahren Sie, welche Art von Effizienzhaus Ihren Bedürfnissen und Wünschen am besten entspricht.
2. Arten von energieeffizienten Häusern
Jedes neuere Haus ist in gewissem Maße energieeffizient, jedoch nicht automatisch ein Effizienzhaus. Die Merkmale verschiedener gängiger Arten solcher finden Sie hier zusammengefasst. Folgende vier Typen architektonischer Konzepte für Effizienzhäuser sind aktuell besonders relevant und lohnend:
Das Passivhaus

Das Passivhaus ist ein Konzept energieeffizienten Bauens, das keine zusätzliche Heizwärme benötigt.
Das Passivhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es fast vollkommen ohne zusätzliche Heizenergie auskommt. Der Maximalwert für den Heizwärmebedarf beläuft sich auf 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Möglich ist die Einhaltung dieser Wertgrenze durch verschiedene Maßnahmen.
Das Haus benötigt, zum einen, eine sehr gute Dämmung und eine hohe Luftdichte. Auf diese Weise geht möglichst wenig Wärme verloren. Zum anderen ist eine spezielle architektonische Konstruktion notwendig, um die Energie der Sonne zu nutzen. Es ist nämlich außerordentlich wichtig, dass tagsüber möglichst viel Sonneneinstrahlung das Hausinnere erwärmt. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass Sie folgende Elemente passend wählen und umsetzen:
- Dämmung.
- Lüftung.
- Architektonische Planung.
Passivhäuser sind stets vorteilhaft auf dem Grundstück ausgerichtet und verfügen über strategisch platzierte Fenster. So ist sichergestellt, dass Sie die passiven Wärmequellen ideal nutzen. Zu den passiven Wärmequellen gehört außerdem nicht nur die Sonneneinstrahlung. Auch die elektronischen Geräte und die Bewohner des Hauses sind als solche anzusehen.
Durch diese Maßnahmen ist ein herkömmliches Heizsystem in der Regel nicht mehr notwendig. Den geringen Restwärmebedarf deckt ein Heizkonzept Ihrer Wahl:
- Zuluftheizung mit elektrischem Heizregister.
- Elektrische Heizkörper.
- Holz- oder Pelletöfen.
- Thermische Solaranlage.
- Wärmepumpe.
- Nah- oder Fernwärme.
Das Nullenergiehaus
Das Nullenergiehaus gilt als solches, wenn es im Jahresdurchschnitt genauso viel Energie erzeugt, wie es verbraucht. Voraussichtlich ab 2020 ist dieser Standard in der Europäischen Union bei Neubauhäusern verpflichtend. Die Energieeffizienz ist deshalb bei der Planung eines Bauprojektes nicht wegzudenken.
Eine ausgeglichene Energiebilanz lässt sich auf verschiedene Arten erreichen. Entsprechend Ihres Verbrauchs und Ihrer Bedürfnisse entscheiden Sie, welche Vorgehensweise Sie bevorzugen. Entweder Sie setzen auf einen geringen Rest-Energiebedarf, oder aber eher auf eine hohe Energieproduktion. Auch eine Kombination dieser beiden Ansätze ist gut umsetzbar.
Ein Nullenergiehaus besitzt folglich nicht unbedingt die hohen Dämmwerte und niedrigen Energie-Bedarfswerte eines Passivhauses. Wichtig ist, wie der Ausgleich des Bedarfs erfolgt. Bei Perioden, in denen der Bedarf höher ist, ist es deshalb erlaubt, externe Energie zu beziehen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass zu anderen Zeiten ein Energieüberschuss den Verbrauch ausgleicht.
Ähnlich zum Passivhaus ist auch hier die Dämmung und Lüftungsanlage wichtig. Das Nullenergiehaus versucht aber nicht nur passiv Energie zu gewinnen und zu erhalten. Eine hauseigene Strom- und Wärmeproduktion gehört deshalb ebenso in das Baukonzept. Folgende Systeme kommen dabei in Frage und treten oft in Kombination auf:

Das Nullenergiehaus ist ein weiteres Konzept energieeffizienten Bauens und hat eine eigene Energieproduktion.
- Thermische Solaranlagen.
- Photovoltaikanlagen.
- Kraft-Wärme-Kopplung mit Nano-Blockheizkraftwerk.
- Brennstoffzellen.
- Windkraft-Kleinanlagen.
- Elektrische Wärmepumpen.
Das energieautarke Haus

Das energieautarke Haus ist ein Konzept energieeffizienten Bauens, das eine eigenständige Energieversorgung ermöglicht.
Das energieautarke Haus ist, wie der Name bereits sagt, selbstversorgend. Dieser Typ von Effizienzhaus deckt selbstständig den eigenen Energiebedarf. Hier beziehen Sie also keine Energie von externen Quellen. Dadurch ist ein Netzanschluss nicht notwendig.
Besonders zu beachten ist beim energieautarken Haus, die Wahl des richtigen Grundstücks. Ein passendes Grundstück erfüllt folgende zwei Kriterien:
- Es ist verschattungsfrei.
- Es ist möglich, das Haus darauf nach Süden auszurichten.
So ist optimale Nutzung der Sonne durch den Einsatz von Solarkollektoren und Photovoltaik-Modulen gewährleistet.
Die Regulierung und Deckung des Strombedarfs ist bei diesem Konzept ebenfalls ein bedeutender Aspekt. Der übliche Stromverbrauch eines Haushaltes mit vier Personen beträgt jährlich circa 4.000 Kilowattstunden. Dieser Wert ist höher als die Menge an von der hauseigenen Stromversorgung erzeugter Energie. Das Ziel ist es daher, den Verbrauch auf die Hälfte (2.000 Kilowattstunden) zu reduzieren. Durch folgende Maßnahmen sparen Sie effektiv Energie:

Smart Homes sparen beim enregieeffizienten Bauen durch die geschickte Steuerung viel Energie.
- Nutzung neuer energiesparender Haushaltsgeräte.
- Anschließen von Waschmaschine und Geschirrspüler an von der thermischen Solaranlage erzeugtes Warmwasser.
- Einstellen eines Smart Home-Systems, das die Geräte steuert.
Es ist ebenso zu erwähnen, wie wichtig ein guter Stromspeicher für energieautarke Häuser ist. Für die sonnenarmen Perioden ist es notwendig, dass die zuvor erzeugte Energie gespeichert ist. Bisher haben sich nur wenige Arten der Stromspeicherung bewährt. In Zukunft werden noch mehr und wirksamere Optionen hinzukommen. Aktuell stehen diese zur Auswahl:
- Solarspeicher – nehmen tagsüber Energie auf und geben sie bei höherem Bedarf ab.
- Bleigel- oder Lithium-Batterien – speichern lange und mit ebenfalls geringem Verlust.
- Umwandlung von Energie in Wasserstoff – Brennstoffzellen produzieren ihn wieder zu Strom.
Zuletzt folgen Informationen zu dem Heizsystem im energieautarken Haus. Der Kern des Hauses enthält einen sehr großen, gut gedämmten Wärmespeicher. Dieser speichert die Wärme, welche die Solar-Kollektoren erzeugen. Im Idealfall speichert sie diese über mehrere Monate hinweg. Ebendiese Wärme nutzen Sie auch für die Warmwasser-Versorgung und das Heizen. Jeglichen Wärmeverlust des Speichers gibt das Lüftungs- und Heizsystem an umliegende Wohnräume ab. Im Falle, dass die verfügbare Heizenergie nicht ausreicht, schafft ein Stückholz- oder Pelletofen Abhilfe. Dadurch ist Ihr Heizenergie-Bedarf auch im Winter CO2-neutral gedeckt.
Das Energie-Plus-Haus

Das Energie-Plus-Haus ist ein Konzept energieeffizienten Bauens, das große Mengen Energie produziert.
Das Energie-Plus-Haus verkörpert energieeffizientes Bauen noch weitaus deutlicher als die bereits zuvor dargelegten Konzepte. Der Energiebedarf ist hier im Jahresmittel nicht nur ausgeglichen, sondern durch die Energieproduktion überstiegen. Die Menge an hergestellter Energie ist höher als der Verbrauch. Den generierten Überschuss speisen Sie in das Netz ein. Das Gebäude bringt somit während seiner Nutzung kontinuierliche Erträge und sichert die Energie-Versorgung.
Diese Art von Effizienzhaus verfolgt folgende zwei Hauptziele:
- Die Reduktion von klimaschädlichen Emissionen im Sinne des Umweltschutzes.
- Das Schaffen einer effektiven dezentralisierten Strom- und Wärmeproduktion, jedoch keine Energieautarkie.
An diesen Zielen ist deutlich erkennbar, dass das Energie-Plus-Haus zukunftsorientiert und nachhaltig ist. Um eine positive Energiebilanz zu erreichen, sind auch hier verschiedene Komponenten aufeinander abgestimmt:
- Dämmung: hohe Luftdichte des Gebäudes, strategisch platzierte Fenster zur Nutzung der Sonneneinstrahlung als Wärmequelle.
- Heizsystem: effizient und nachhaltig, häufig Verwendung von Wärmepumpen.
- Sonnenenergie: Solarthermie für Warmwasser und Heizung, Photovoltaik zur Stromerzeugung.
- Lüftungssystem: Wärmerückgewinnung verhindert Verluste von Heizenergie.
Sie sind hierbei nicht gezwungen, die Sonne als Energiequelle zu nutzen. Alternativ ist die Kraft-Wärme-Kopplung als Quelle zu wählen. Dieses System produziert sowohl Heizenergie als auch Strom. Die Kraft-Wärme-Kopplung ist jedoch nicht immer effizient und sinnvoll für Ein- und Zweifamilienhäuser nutzbar.
3. Voraussetzungen für energieeffizientes Bauen
Nachdem Sie nun verschiedene Konzepte energieeffizienten Bauens kennen, stellt sich Ihnen sicherlich eine Frage. Welche Voraussetzungen für energieeffizientes Bauen bestehen? Drei Faktoren sind hierbei von Bedeutung:
- Die Planung des Bauprojektes.
- Die Eigenschaften des Grundstücks.
- Das Finden eines passenden Bauunternehmens.
Wie bereits erwähnt, ist eine gute Planung des Hauses der Schlüssel zu einer hohen Energieeffizienz. Dabei ermitteln Sie zuerst, wie hoch der Energiebedarf des Gebäudes ist. Betrachten Sie zu diesem Zweck folgendes:
- Der maximal zulässige jährliche Primär-Energie-Bedarf.
- Der jährliche Heizwärme-Bedarf für den ausgewählten Wärmedämmstandard.
- Der jährliche Trinkwasser-Wärmebedarf.
- Die Anlagen-Aufwandszahl der ausgewählten Heizsystemtechnik.
- Der tatsächliche jährliche Primär-Energie-Bedarf.
- Die Lage des tatsächlichen Primär-Energiebedarfs unter der maximal zulässigen

Die Auswahl eines passenden Grundstücks ist beim energieeffizienten Bauen sehr wichtig.
Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass das Grundstück über die richtigen Eigenschaften verfügt. Da Effizienzhäuser üblicherweise Sonnenenergie nutzen und eventuell Energie einspeisen, ist seine Position strategisch wichtig. Zu beachten sind hier:
- Die Lage des Grundstückes: verschattungsfrei, Ausrichtung des Hauses nach Süden möglich.
- Die Anbindung an das Netz: je nach Konzept notwendig oder nicht.
- Wetter- oder Klimabedingungen: möglichst viel Sonnenlicht, bestimmte Methoden zur Energie-Erzeugung nur für spezifische Klimate als Hauptenergiequelle geeignet.
Abgesehen davon, ist die Wahl eines passenden Bauunternehmens ebenfalls Voraussetzung für das energieeffiziente Bauen. Dieses ist für die Verwirklichung Ihrer Pläne zuständig und spielt dadurch eine große Rolle. Vergleichen Sie deshalb die Angebote verschiedener Firmen.
Sehen Sie sich nach regionalen Bauunternehmen und Herstellern um, damit Sie die Umwelt schonen. Lange Fahrtwege verursachen höhere Emissionen und sind deshalb zu vermeiden. Nach Möglichkeit verarbeitet die Baufirma außerdem nachhaltige und umweltfreundlich produzierte Materialien.
4. Kosten und Umweltbilanz energieeffizienter Bauten

Wovon die Kosten energieeffizienten Bauens abhängen, erfahren Sie hier.
Die Kosten und die Umweltbilanz energieeffizienten Bauens finden Sie in diesem Abschnitt erklärt. Für die Planung ist es natürlich wichtig zu wissen, welche Kosten auf Sie zukommen. Die Kostenunterschiede zu regulären Häusern ergeben sich durch oft höhere Investitionen in:
- Dämmstoffe.
- Effiziente Heizsysteme.
- Passende Lüftungssysteme.
- Private Stromerzeugung.
Diese Elemente sind bei der Anschaffung und Installation meist teurer als herkömmliche Varianten. Die Wartung und die langfristigen Ausgaben hingegen, sind jedoch in der Regel bedeutend günstiger. Sie haben dennoch die Möglichkeit, mit relativ geringem Kostenaufwand Ihre gewünschte Effizienzklasse zu erreichen. Das Standard Effizienzhaus 55 lässt sich kostengünstig beispielsweise durch die Kombination folgender Systeme umsetzen:
- Erdgas-Zentralheizung mit Brennwertkessel.
- Thermische Solaranlage.
- Lüftungsanlage mit Wärme-Rückgewinnung.
Der jährliche Mehrkostenaufwand liegt hierbei nur um etwa 5% höher, als bei der günstigsten Alternative. Mit eben diesen Systemen ist auch das Effizienzhaus 40 realisierbar. Dazu ist noch eine Verbesserung des Wärmeschutzes notwendig. Die Kosten dafür liegen insgesamt circa 8% höher. Auch mit einem Holzpellet-Kessel als Wärmequelle ohne Solar- und Lüftungsanlage ist dieser Standard erreichbar. Die Kosten bleiben dabei in etwa gleich.
Nicht zu vergessen ist aber, dass Sie wegen des niedrigen Energiebedarfs geringere laufende Kosten haben. Auf lange Sicht ist die Kostenersparnis durch die hohe Effizienz größer als der Mehraufwand. Beim energieautarken Haus beispielsweise belaufen sich die Kosten für das gesamte Energiekonzept auf 100.000 €. Dieser Betrag scheint sehr hoch, jedoch ist er in circa 20 Jahren abbezahlt.
Was Sie mit Ihrer Investition für die Umwelt tun, ist ebenfalls ein wichtiger Punkt. Die höheren Kosten für Effizienzgebäude machen sich bezahlt, wenn Sie deren Umweltbilanz betrachten. Der jährliche Primär-Energiebedarf (Qp) von KfW-Effizienzhäusern ist im Vergleich zu einem ähnlichen Neubau deutlich geringer:
Energetischer Standard | Regulärer Neubau | KfW EH 70 | KfW EH 55 | KfW EH 40 | Passivhaus | KfW EH 40+ |
---|---|---|---|---|---|---|
Primärenergiebedarf | 100 % | 70 % | 55 % | 40 % | 45 % | < 0 % |
5. Förderungsmöglichkeiten für energieeffizientes Bauen

Profitieren Sie von Förderungen für Ihr Bauvorhaben. Energieeffizientes bauen sichert Ihnen Ansprüche auf Forderungen.
Beim energieeffizienten Bauen besteht die Möglichkeit, Förderungen für Ihr Bauvorhaben zu erhalten. Die Höhe des Betrags hält von der Effizienzklasse Ihres Hauses ab. Förderungen erhalten Sie entweder über die KfW-Bank oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die KfW-Standards und die Einhaltung des Gebäude-Energie-Gesetzes sind die Schlüssel zur Förderung.
Es besteht Anspruch auf eine Förderung, wenn Ihr Haus einen der folgenden Standards erfüllt:
- GEG-Mindeststandard: Erreichen festgelegter Mindestdämmwerte des Gebäude-Energie-Gesetzes; Referenzwert für alle folgenden KfW-Standards.
- KfW-Effizienzhaus 55: Verbrauch höchstens 55 Prozent der Primärenergie des Referenzgebäudes.
- KfW-Effizienzhaus 40: Verbrauch höchstens 40 Prozent der Primärenergie des Referenz-Gebäudes.
- KfW-Effizienzhaus 40 Plus: Erfüllt Kfw-40-Standard; zusätzlich eigene Stromerzeugung- und Speicherung; Lüftungsanlage mit Wärme-Rückgewinnung vorgeschrieben.
Den genauen Betrag der Förderung berechnet die Bank oder das Bundesamt, wenn Sie einen Förderungsantrag stellen. Tilgungszuschüsse sind beispielsweise bis zu 15.000 € hoch. Auch langfristige Darlehen mit niedrigen Zinssätzen sind möglich. Zusätzlich dazu ist auch die Installation bestimmter Heizsysteme und die Energieberatung für Wohngebäude oft bezuschusst. Es lohnt sich also, die Standards zu erfüllen und energieeffizient zu bauen.
6. Fazit: Energieeffizientes Bauen als zukunftsorientierte Investition

Sparen Sie durch einen geringen Energiebedarf beim energieeffizienten Bauen langfristig Geld.
Sie haben sich dafür entschieden energieeffizient zu bauen? Dieser Beschluss bietet Ihnen langfristige Vorteile und Nachhaltigkeit.
Im Vergleich zu regulären Neubauten bringen energieeffiziente Häuser deutlich mehr Vorteile. Durch ihre hohe Energieeffizienz sparen Sie langfristig Kosten für Strom, Heizung und Warmwasser. Ausgeklügelte Energie-Konzepte reduzieren den externen Energiebedarf um ein Vielfaches. Dadurch bleiben die Ausgaben für die Deckung des Energiebedarfs niedrig.
Auch bei der Finanzierung von Effizienzhäusern profitieren Sie von verschiedenen Vorteilen. Erreicht Ihr Haus bestimmte Effizienzstandards, haben Sie Anspruch auf finanzielle Förderungen. Solche Förderungen sind zum Beispiel niedrig verzinste Darlehen, Tilgungszuschüsse oder die Bezuschussung bestimmter Heizsysteme. Sie erhalten also bei der Finanzierung Ihres Bauvorhabens Unterstützung.
Energieeffizientes Bauen schont außerdem die Umwelt. Hierbei finden nachhaltige Materialien und Energie-Konzepte Verwendung. Dadurch ist die Menge an freigesetzten umweltschädlichen Emissionen um einiges geringer. Zudem ist die Umweltbilanz von Effizienzhäusern deutlich besser, als bei regulären Neubauten. Effizientes Bauen ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der Umwelt.
Häuser mit einer hohen Energieeffizienz lohnen sich, wie Sie sehen, in vielerlei Hinsicht. Energieeffizientes Bauen kommt sowohl Ihrem Konto als auch der Umwelt zugute. Das macht Effizienzhäuser zu den Häusern der Zukunft.