Elektroplanung

Elektroplanung

Der eigene Hausbau ist ein riesiges Projekt, es gibt sehr viele Dinge zu beachten. Eine davon ist die Elektroplanung, die beim Bau und der Sanierung essenziell ist. Der frühzeitige Beginn mit der Elektroplanung ist auf jeden Fall von Vorteil. Glücklicherweise ist der Bauherr hier nicht auf sich allein gestellt. Viel mehr benötigt er sogar die Hilfe von einem Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik.

Der Bauherr muss keine Fachkompetenz besitzen, dennoch ist es sinnvoll, sich vorab einige Gedanken zur Elektroplanung zu machen. Beispielsweise darüber, wie viele Steckdosen er im Schlafzimmer benötigt. Dies ist besonders wichtig, da die Anzahl der Elektrogeräte in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Was genau Sie sonst noch bei der Elektroplanung zu beachten haben und wie Sie am besten vorgehen – alles das erfahren Sie in diesem Artikel.

1. Die Planung als Basis

Bevor Sie sich einen passenden Elektrofachbetrieb aussuchen, machen Sie sich zuerst einmal Gedanken zu Ihrem Hausbau und der Elektroplanung. Sinnvoll ist es, wenn Sie einen Gebäudeplan lesen können und die gängigsten Elektrosymbole kennen. Erklärungen zu den Zeichen von Schaltern, Steckdosen oder einer Leerdose findet man ganz einfach im Internet heraus. Je sorgfältiger die Elektroplanung und die anschließende Durchführung ist, desto besser ist Ihr späterer Wohnkomfort.

Bei Fehlern in der Elektroplanung wie falsch eingeplanten Steckdosen wird das spätere Wohnen schnell zum Ärgernis werden. Mit einem geeigneten Elektroinstallateur sollte Ihrem Traum vom Hausbau aber nichts mehr im Wege stehen. Welche Aufgaben dieser für Sie übernimmt und welche Kosten auf sie zukommen, lesen Sie in diesem Artikel nach.

2. Wichtige Fragen zur Elektroplanung vorab

Bevor Sie mit der Elektroplanung beginnen, haben Sie vorab einige Fragen zu klären. Die Wichtigsten sind hier für Sie aufgelistet:

  • Wo werden Lampen installiert?
    Generell lässt sich sagen, dass Deckenleuchten immer in der Mitte des Raumes platziert werden. Bei einer Größe von über 20 m² Wohnfläche wird meistens eine weitere Beleuchtungsmöglichkeit benötigt.
  • Wo und wie viele Steckdosen werden eingebaut?
    Dies ist vollkommen abhängig von der Größe des Raumes und der Verwendung.
  • Wie viele Lichtschalter pro Raum sind gewünscht?
    Auch hier spielen die Raumgröße und der Zweck eine große Rolle.
  • Wo werden Elektrogeräte wie Herd, Waschmaschine, Spülmaschine und Gefriertruhe aufgestellt?
  • Wo befinden sich die Anschlüsse für Fernseher, Telefon und Computer?
  • Sind Blitzschutz-Maßnahmen nötig?

3. Vorgehensweise bei der Elektroplanung

Kommen wir nun zur Vorgehensweise. Wie beginnen Sie eine Elektroplanung für Ihren Hausbau? Wir haben für Sie eine To-do-Liste erstellt:

  1. Vorbereitung des Grundrisses
  2. Planung der Decken-/Wandbeleuchtung
  3. Planung der Lichtschalter
  4. Planung der Steckdosen
  5. Planung der Leerrohre
  6. Erweiterungsmöglichkeiten Ihrer Elektronik

Vorbereitung des Grundrisses

Grundrisspläne auf denen eine Zange, ein Spannungsmesser und ein Schraubendreher liegt.

Ausgedruckte Grundrisspläne sind die Vorraussetzung für eine Elektroplanung

Zu Beginn der Elektroplanung legen Sie den Grundriss in Papierformat vor sich hin. Nutzen Sie hierbei einen möglichst reduzierten Plan und wählen Sie einen geeigneten Maßstab (z.B. 1:50). Bei den Grundrissen ist es wichtig, dass Komponenten wie Türen, Fenster und Raumbezeichnungen eingezeichnet und sichtbar sind.

Nachdem Sie die Pläne vor sich liegen haben, widmen Sie sich den gängigsten Elektrosymbolen. Merken Sie sich die Symbole, die Sie am häufigsten bei der Elektroplanung verwenden werden. Dies vereinfacht Ihnen die Zusammenarbeit mit Ihrem Elektroinstallateur. Bitte verwenden Sie zum Einzeichnen einen Bleistift, da Sie die Möglichkeit haben, Änderungen vorzunehmen.

Planung der Decken- und Wandbeleuchtung

Mehrere schwarze Lampenschirme aus Metall, die Licht in einen Raum bringen

Deckenbeleuchtungen gehören zum zweiten Schritt einer Elektroplanung.

Beginnen Sie bei Ihrer Elektroplanung mit den Stromauslässen für die Decken- und Wandbeleuchtung. Verwenden Sie die dafür benötigten Symbole und zeichnen Sie sie in den Grundriss ein. Vergeben Sie zudem Nummerierungen für die Schalter jeder einzelnen Leuchte.

  • Deckenleuchten werden meist in der Mitte des Raumes installiert.  Hierfür verbinden Sie die diagonalen Ecken miteinander. Bei dem Schnittpunkt der beiden Diagonalen befindet sich die Mitte und somit die Position der Deckenleuchte.
  • Bei Räumen, die mehr als 20 m² Wohnfläche haben, sind zwei unabhängig voneinander schaltbare Leuchten sinnvoll.
  • Vergeben Sie gleiche Nummern an Leuchten, die gleichzeitig geschalten werden.
  • Notieren Sie neben dem Symbol einer Wandleuchte die gewünschte Höhe.

Es geht hierbei erst um einen „groben“ Entwurf Ihrer Elektroplanung. Ihr Elektroinstallateur kann und wird Sie noch genauer beraten.

Planung der Lichtschalter

Verschiedene Modelle von Lichtschalter in der Farbe weiß.

Sie haben eine Auswahl bei den Modellen von Lichtschaltern.

Der nächste Schritt in der Elektroplanung sind die Lichtschalter. Es wird geplant, von welchem Lichtschalter die bereits eingezeichneten Decken und Wandleuchten ein- und ausgeschalten werden. Verwenden Sie hierfür das Lichtschalter-Symbol. Beginnen Sie beim Einzeichnen mit dem Standard-Lichtschalter. Dieser befindet sich immer im Zimmer auf der Seite der Türklinke.

Bei Zimmern mit zwei oder mehreren Durchgängen, müssen an allen Türen Lichtschalter angebracht werden. Für die weiteren Lichtschalter stellen Sie sich gedanklich vor, wie Sie im Dunkeln durch Ihr Haus laufen. Wo wäre ein zusätzlicher Lichtschalter sinnvoll, damit Sie nicht weiter im Dunklen tappen? Zeichnen Sie auch diese in Ihren Grundriss für die Elektroplanung ein.

Planung der Steckdosen

Nun sind die Steckdosen an der Reihe. Tendenziell werden Steckdosen in Raumecken mit einem Abstand von 30 cm zur angrenzenden Wand montiert. Sie sollten außerdem beachten, dass Sie die Steckdosen auf die geplante Einrichtung abstimmen. Sie wünschen sich schon immer eine riesige TV-Wand in Ihrem Wohnzimmer? Bedenken Sie, wie viele Steckdosen Sie hierfür benötigen. Wenn es für Sie essentiell ist, Ihr Smartphone und Tablett neben Ihrem Bett zu laden – positionieren Sie die Steckdosen entsprechend.

Planung der Leerrohre

Leerrohre in den Farben grün, weiß und schwarz.

Leerrohre, die mit den eigenen Bedürfnissen „mitwachsen“.

Leerrohre sind die Erweiterung Ihrer Elektroinstallation und somit Teil Ihrer Elektroplanung. Verallgemeinert gesagt sind Leerrohre Teil des Bauens „mit Weitblick“. Der Vorteil ist, dass hiermit Ihr Eigenheim mit Ihren Bedürfnissen mitwächst.

Falls Sie sich später beispielsweise gegen die riesige TV-Wand entscheiden, schließen Sie Ihre neue Errungenschaft ganz einfach an: Ein Leerrohr exisitert ja bereits für die Leitung. Ein ganzes System von Leerrohren beim Hausbau ist problemlos erweiterbar und kann nach Jahrzehnten weiter benutzt werden. Bei der Anbringung von Leerrohren beachten Sie bitte folgendes:

  • In Wohnräumen werden Kabel und Leitungen senkrecht und waagrecht verlegt.
  • In Küchen und Arbeitsräumen befinden sich Steckdosen oberhalb der Arbeitsflächen.
  • In Nassräumen, wie beispielsweise dem Badezimmer, müssen Schutzbereiche beachtet werden. Das sind die Zonen, die durch Spritzwasser gefährdet sind.



Erweiterungsmöglichkeiten Ihrer Elektronik

Sie haben die wichtigsten Anschlüsse von Lichtschaltern und Steckdosen bereits in der Elektroplanung bestimmt? Nun gibt es noch weitere Punkte, die drinnen und draußen zu beachten sind:

Elektroinstallations-Kanäle

Elektrische Versorgungsleitungen sind die Hauptschlagader Ihres Hauses und notwendig beim Hausbau. Nichts ist wichtiger als ein durchdachtes Konzept von Stromleitungen. Zudem sorgen die Elektroinstallations-Kanäle für eine hohe Anschlussdichte. Alle Anschlüsse, die Strom benötigen, werden auf kleinsten Raum in den Geräteeinsätzen untergebracht. Weitere Informationen, sowie eine Liste für die Mindestausstattung bei Ihrem Hausbau, finden Sie hier.

Zähler und Verteiler

Energie, 3d, Leistung, Strom

Welche Option eignet sich für Sie? Zähler- oder Verteilerschränke?

Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation werden durch den Zähler und Verteiler im Haus geregelt. Dabei gibt es verschiedene Varianten, aus denen Sie wählen können. Nutzen Sie eine der beiden Optionen in der Elektroplanung.

Option 1: Zählerschränke

Ein Komplettanschluss für drinnen bündelt die Versorgung für Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation. Dieser passt schon in eine Türnische und nimmt somit nicht allzu viel Platz weg. Alternativ kann der Zählerschrank auch nach draußen verlegt werden.

Option 2: Verteilerschränke

Von den Verteilerschränken aus wird der Strom auf alle Bereiche des Gebäudes aufgeteilt. Da rund ein Drittel aller neuen Häuser in Deutschland kein Kellergeschoss mehr haben, gibt es auch Lösungen fürs Erdgeschoss. Kompakt gebaute Verteilerkästen enthalten alle nötigen Anschlüsse auf kleinem Raum sinnvoll gebündelt. Haben Sie sich schon über einen Steckdosen-Zähler Gedanken gemacht? Vielleicht ist dieses Gerät interessant für Sie. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Zentrale Staubsaugeranlage

Sind Sie die streng riechende Luft nach dem Saugen mit dem Staubsauger leid? Haben Sie eine Hausstauballergie? Oder schreckt der Lärm des Saugens Ihr Haustier immer wieder auf? Vielleicht wird es Zeit für eine zentrale Staubsaugeranlage… In Deutschland ist sie nicht allzu bekannt, dafür gehört Sie in den USA, Kanada und Skandinavien fast zur Grundausstattung. Hierbei wird der Motor im Prinzip vom Schlauch getrennt.

Der Schmutz landet in einem zentralen Tank, der beispielsweise im Keller steht. Dort generiert der zentrale Staubsauger außerdem seine gesamte Leistung. Im ganzen Haus werden Saugdosen in die Wand eingelassen, an denen 10 Meter lange Schläuche angebracht werden. Es handelt sich hierbei um eine Investition in die Zukunft! Planen Sie die Saugdosen für die Staubsaugeranlage gleich in Ihrer Elektroplanung ein. Weitere Vorteile und Bilder finden Sie hier.

Gegensprechanlagen

Moderne silberne Gegensprechanlage mit Kamerafunktion

Das Aushängeschild eines Hauses: Die Gegensprechanlage.

Sie haben bestimmt schon einmal gehört, dass der erste Eindruck zählt. Wie schafft man einen guten ersten Eindruck? Keine einfache Frage. Mit Hightech hinterlassen Sie sicher einen prägenden Eindruck bei Ihrem Besuch. Es gibt moderne Sprechanlagen, die aus weit mehr als nur aus einer Klingel, einem Mikrofon und einem Türlautsprecher bestehen.

Fast schon ein Klassiker sind Gegensprechanlagen mit integrierte Videokamera und Smartphone-Kompatibilität. Doch die „Spielereien“ gehen noch viel weiter: Kartenleser, Fingerabdruck-Erkennung oder Video-Spione sind keine Neuigkeit mehr. Eventuell ist ein Bewegungsmelder eine Option für Sie? Wie und wo genau die Gegensprechanlage installiert wird, berücksichtigen Sie bitte auch in Ihrer Elektroplanung. Mehr Informationen finden Sie hier.

Satellitenanlagen

Wie kommen Sie zu Ihrem Lieblingssender? Sei es beim Fernseh- oder beim Radioempfang: Sofern Sie eine sogenannte SAT-Anlage benötigen, bedenken Sie dies auch in Ihrer Elektroplanung. Benötigt werden eine Satellitenschüssel, ein Receiver und ein Elektroinstallateur. Der steht Ihnen während der Elektroplanung beratend zur Seite. Wichtig: Achten Sie beim Kauf Ihres Receivers generell auf die Bezeichnung DVB-S. Nur diese sind mit der Satellitentechnik kombinierbar. Lesen Sie hier die Produktempfehlungen und Wissenswertes zur Satellitenanlage nach.

Photovoltaikanlage

Solarpanels die auf einem Dach installiert werden von einem Handwerker.

Die Photovolataikanlage als Investition in die Zukunft.

Liegen Ihnen Umweltschutz und erneuerbare Energien am Herzen? Wenn Sie gerade mitten im Hausbau stecken, ist die Photovoltaik-Anlage für Sie geeignet. Auf lange Sicht werden Sie Ihre Stromkosten senken, wenn Sie genügend Strom für den Eigenbedarf produzieren.

Durch eine Batterie an der Photovoltaikanlage kann der Strom, der tagsüber nicht sofort verbraucht wird, für die Nacht gespeichert werden. Sobald die Batterie voll ist, wird der übrige Strom ins Netz eingespeist.  Hauptbestandteile der Photovoltaikanlage werden dadurch zurückgewonnen und wiederverwertet. Kalkulieren Sie auch dies in Ihre Elektroplanung mit ein.

Für die genaue Funktionsweise einer Photovoltaik-Anlage klicken Sie hier.


4. Kosten einer Elektroplanung

Ihre Kosten im Überblick bei Tipp zum Bau.

Sie können bei der Elektroplanung mit ca. 5-7% der Gesamtkosten vom Hausbau rechnen.

Die Kosten einer Elektroplanung sind schwierig abzuschätzen, da jedes Haus und die Bedürfnisse des Einzelnen sehr individuell sind. Generell ist es natürlich günstiger, Arbeiten selbst zu erledigen beziehungsweise die Materialen online zu erwerben. Ein Fachmann bei Ihrem Hausbau ist jedoch unverzichtbar.

Bei der Suche nach einem geeigneten Elektrofachbetrieb wählen Sie mindestens drei Betriebe aus. Erläutern Sie Ihre Vorstellungen und Pläne für Ihren Neubau und die Elektroplanung. Lassen Sie sich im Anschluss von allen drei Betrieben einen detaillierten Kostenvoranschlag zusenden. Vergleichen Sie anschließend die Preise und Leistungen und entscheiden Sie sich für den geeigneten Betrieb.

Damit Sie nicht vollkommen im Dunkeln tappen, rechnen Sie bei den Kosten für die Elektroplanung mit circa 5-7% der Gesamtkosten vom Hausbau. Abhängig ist dies natürlich von Ihren Ansprüchen und der Anzahl der benötigten Anschlüsse. Eine genaue Kostenübersicht einzelner Komponenten finden Sie in unseren anderen Artikeln. Es werden auf jeden Fall Kosten für den Elektroinstallateur, die Installation, Steckdosen, Lichtschalter und Leerrohre anfallen.

5. Fazit

Einen übersichtlichen Überblick über verschiedene Arten von Steckdosen bietet das Bauportal Tipp-zum-Bau. Hier erfahren Sie alles rund um Steckdosen, Schalter und Buchsen.

Eine sorgfältige Elektroplanung gewährt Ihnen ein gemütliches Zuhause.

Im Großen und Ganzen ist die Elektroplanung das A und O beim Hausbau. Nehmen Sie sich deshalb genügend Zeit dafür. Sei es bei der Suche eines passenden Elektroinstallateurs, als auch bei der eigenhändigen Planung Ihres Grundrisses. Planen Sie vorausschauend mit mehr Steckdosen, Lichtschalter oder Leerrohren als benötigt.

Beginnen Sie zuerst mit der Planung der Deckenbeleuchtung. Anschließend folgen Lichtschalter, Steckdosen und Leerrohre. Nach der „Grundausstattung“ haben Sie viele Möglichkeiten, Ihre Elektroplanung zu erweitern.

Zum Beispiel mit einer zentralen Staubsaugeranlage, einer Photovoltaikanlage oder einer High-Tech-Gegensprechanlage. Ihnen steht alles offen. Bedenken Sie: Ein Hausbau ist etwas Einmaliges. Je zukunftsorientierter Sie planen, desto länger werden Sie davon profitieren.

6. Fachpartner finden

Damit Ihrer Elektroplanung nichts mehr im Weg steht, können Sie hier Ihren geeigneten Elektrofachbetrieb finden!

7. Elektroplanung – Gebäudeplan als Basis

Stift und Papier… Für Sie im 21. Jahrhundert undenkbar? Sind sie eher ein digitaler Mensch? Kein Problem! Sie müssen bei ihrer Elektroplanung keine Abstriche machen.

Es gibt Softwares, die Sie für die Erstellung von Gebäudeplänen und Einzeichnung der Elektrotechnik verwenden können. Dies kann Ihre Elektroplanung erleichtern. Wir haben Ihnen nun die gängigsten Vorteile aufgelistet:

  • Teilweise keine Installationen notwendig.
  • Gängigsten Elektro-Symbole sind hinterlegt.
  • Leicht und intuitiv bedienbar.
  • Ausgabe im PDF-Format.
  • Änderungen jederzeit möglich.
  • Uvm.

Wir geben auf diesem Portal keine Empfehlung für eine Elektroplan-Software ab. Wir möchten Sie nur darüber informieren, dass es welche gibt. Bitte beachten Sie: Diese Software ersetzen in keinem Fall einen qualifizierten Elektroinstallateur.

8. Lichtschalteroptionen für Ihre Elektroplanung

Wissenswertes über Elektroplanung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Elektrotechnik.

Lichtschalter sind ein wichtiger Bestandteil der Elektrotechnik.

Lichtschalter bringen Licht ins Dunkele. Aber auf welche Art und Weise? Wir haben Ihnen eine Übersicht erstellt mit allen Lichtschalter-Optionen und deren Funktionen. Denn Licht ist ein nicht unerheblich wichtiger Bestandteil der Elektrotechnik.

Ein-Aus-Schalter

Der Ein-Aus-Schalter ist wohl der häufigste verwendete Lichtschalter. Dieser ist für eine Leuchte vorgesehen und ist für das Ein- und Ausschalten gedacht.

Wechselschalter

Der Wechselschalter wird für eine Leuchte verwendet, die von zwei Stellen bedient werden kann. Somit kann das Licht von unterschiedlichen Positionen ein- und ausgeschaltet werden.

Kreuzschalter

Eine Kreuzschaltung findet sich häufig in langen Fluren oder größeren Räumen wieder. Hierbei wird eine Leuchte von drei oder mehreren Stellen ausgeschaltet. Es sind dafür mehrere Wechselschalter und ein Kreuzschalter nötig.

Serienschalter

Bei einem Serienschalter handelt es sich um einen Lichtschalter mit zwei oder drei Wippen. Diese werden häufig in Badezimmer verwendet. Die Hauptbeleuchtung als auch die Spiegelschrankbeleuchtung werden von einer Stelle eingeschaltet.

Kontrollschalter

Kontrollschalter dienen als Orientierungslicht in Badezimmern oder Hausfluren. Im Badezimmer kann durch die integrierte Glimmlampe angezeigt werden, ob der Raum besetzt ist. In Hausfluren dienen Sie als Orientierung, um Licht in den Hausflur zu bringen.

2-fach Wechselschalter / Doppelwechselschalter

Hierbei können zwei Leuchten mit einem Wechselschalter bedient werden. Dadurch wird Platz und ein Anschluss bei der Elektroplanung gespart.

Jalousienschalter

Wie der Name verrät, kann hierdurch die Jalousie betätigt werden. Es gibt entweder eine oder zwei getrennte Wippen. Der Schalter muss nur einmal betätigt werden. Die Jalousie fährt nun komplett hoch oder runter. Im Gegensatz zum Jalousietaster. Dieser muss während des Hoch- und Runterfahrens stets gedrückt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Lichtschaltern.

9. Modernisierungsmaßnahmen nach dem Hausbau

Zur Pflege und Wartung eines Hauses gehört viel dazu. Mit Rasen mähen und im Winter Schnee schippen ist es bei weitem nicht getan. Auch die Elektrotechnik muss auf den aktuellen Stand gebracht werden. Das heißt: die Elektrik muss erneuert werden. Doch was ist wann zu tun, wenn das Haus mal steht?

Eine Heizungsanlage hat eine Lebensdauer von rund 15 Jahren. Danach ist ein Austausch notwendig. Eine günstige Lösung ist ein Gas- oder Ölbrennwertgerät. Eine Alternative Pellet-Heizkessel kosten mehr, sparen aber langfristig Heizkosten. Hier finden Sie weitere Heizungssysteme.

Nach etwa 30 Jahren muss die Elektrotechnik erneuert werden. Nach diesem Zeitraum sind Sicherungen veraltet oder im schlimmsten Fall kaputt. Einfacher wird dies funktionieren, wenn Sie bereits Leerrohre verbaut haben. Die Umstrukturierung ist kein Problem. Vom alten Kinderzimmer zum neuen Arbeitsbüro.

Schon einmal über ein Smart Home nachgedacht? Die Elektrotechnik kann genutzt werden, um das Eigenheim umzugestalten. Das Haus mit Intelligenter Haustechnik zu modernisieren kostet allerdings mehr. Bringt aber seine Vorteile mit sich. Welche dies sind erfahren Sie hier.

10. Der Nassbereich in der Elektroplanung

Wissenswertes über Elektroplanung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Elektrotechnik.

Eine sorgfältige Elektroplanung im Nassbereich erhöht Ihre Sicherheit.

Feuchtigkeit und nasse Dämpfe sind im Bad keine Seltenheit. Damit Ihre Elektrotechnik vor Nässe geschützt bleibt, gilt eine sorgfältige Elektroplanung. Diese sieht besondere Sicherheitsvorschriften zum Schutz Ihrer Gesundheit vor. Vorschriften finden sich in der Elektroplanung in Form von drei Schutzbereichen wieder:

  • Schutzbereich 0 schließt Badewannen und Duschen ein. Auf Grund zu hoher Gefahr für Elektrotechnik dürfen hier keine Steckdosen und Schalter angebracht werden.
  • Schutzbereich 1 ist der Bereich über der Wanne. Die Elektroplanung sieht die Installation von Pumpen und Wassererwärmer
  • Schutzbereich 2 ermöglicht eine vollwertige Elektrotechnik.

Die richtige Elektroplanung in feuchten Räumen ist besonders wichtig. Denn nur wenn Elektrotechnik und Feuchtigkeit sich nicht berühren, können Sie Ihr Bad entspannt genießen. Planen Sie Schalter und Dosen daher an die richtigen Stellen.

11. Wichtige Elemente der Elektroplanung

Wissenswertes über die Elektroplanung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Elektrotechnik.

Der Spannungsmesser ist ein wichtiges Werkzeug der Elektrotechnik.

Damit Ihnen die Elektroplanung auch gelingt, müssen Sie die Grundbegriffe der Elektrotechnik richtig einzeichnen. Lesen Sie hier die Bedeutung der wichtigsten Abkürzungen:

  • Ampere (A) für den Strom.
  • Volt (V) für die Spannung.
  • Ohm (Ω) für den elektrischen Widerstand.

Des Weiteren ist Strom der Hauptbestandteil der Elektrotechnik. Über eine Stromquelle verbinden Sie alle elektrischen Betriebsmittel. Doch damit der Strom überhaupt fließt, benötigen Sie die richtige Spannung. Die Elektroplanung für den gewöhnlichen Haushalt sieht eine Netzspannung von 230 Volt vor.

Und das war noch nicht alles. In der Elektrotechnik kann nur Spannung erzeugt werden, wenn die Kontakte richtig angeschlossen wurden. Sie fragen sich welche Kontakte das sind? Dann werfen Sie einen Blick in Ihre Steckdose. Hinter jedem kleinen Loch befindet sich ein Kontakt. Diese können nach belieben in die Elektroplanung eingefügt werden.

  • Der erste Kontakt, oder auch der Nullleiter (N) ist mit dem Boden oder der Wand verbunden.
  • Die Phase (L) jedoch, ist bei Berührung lebensgefährlich.
  • Ein weiterer Bestandteil der Elektrotechnik ist der Schutzleiter (PE). Dieser sorgt dafür, dass Sie das Gehäuse Ihrer Steckdose sorgenfrei berühren können.

12. Sicherungen und Schutzschalter in der Elektroplanung

Die Elektroplanung sieht eine Reihe von Sicherungen zum Schutz vor Stromschlägen vor. Unterschieden wird zwischen:

  • Leitungsschutz-Schalter und
  • Feinsicherung.

Beide Sicherungen bewahren Sie vor langfristigen Schäden. Denn beschädigte Isolierungen, defekte Leitungen oder lose Kontakte kommen in der Elektrotechnik vor. Die Folge sind Kurzschlüsse, Überlastungen und Stromschläge. Damit das nicht passiert, sieht die Elektroplanung ausreichend Sicherungen vor.

Eine weitere Schutzmöglichkeit vor fehlerhafter Elektrotechnik, ist der Sicherungsautomat. Dieser wird in der Elektroplanung direkt an Stromkreise und Anlagen geschlossen. Konkret schützt der Automat vor brennenden und schmelzenden Sicherungen. Zeichnen Sie Ihn in Ihrer Elektroplanung zum Zähler- bzw. Verteilerkaste.

Um beschädigte Isolierungen daran zu hindern die komplette Elektrotechnik zu zerstören, planen Sie zusätzliche Brandschutzschalter ein. Denn diese erkennen Beschädigungen frühzeitig und schalten den entsprechenden Stromkreis ab.

13. Dosen und Verbindungen in der Elektroplanung

Wissenswertes über die Elektroplanung bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Elektrotechnik.

Steckdosen sind ein wichtiger Bestandteil der Elektroplanung.

Um Ihre Elektrotechnik vor Überlastungen zu schützen, wählen Sie sogenannte FI-Schalter und FI-Steckdosen. Sie überprüfen den Stromkreis und trennen ihn bei Beschädigungen vom Netz. Beziehen Sie diesen Aspekt in Ihre Elektroplanung mit ein. So bleiben Sie effektiv vor Stromschlägen geschützt.

Doch die FI-Schalter und Steckdosen können noch mehr. Verwenden Sie diese Art der Elektrotechnik in Nassbereichen, öffentlichen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft. Denn sie erfüllen sämtliche Normen und Richtlinien.

Beziehen Sie in Ihre Elektroplanung außerdem die passenden Materialien für Ihre Steckdosen mit ein:

  • Verteilerdosen kommen mit einem Durchmesser von sieben Zentimeter und werden mit einem zusätzlichen Federdeckel verschlossen.
  • Normale Gerätedosen sind mit einem Durchmesser von sechs Zentimeter etwas kleiner.

Für eine vollständige Elektroplanung beziehen Sie Klemmen mit ein, um Dosen und Leitungen zu verbinden.

  • Schraubklemmen verbinden einzelne Adern miteinander und sind somit für jede Steckdose geeignet. Erhältlich sind sie als Stangenware. Für den Einsatz in der Elektrotechnik werden die einzelnen Glieder mühelos
  • Sieht Ihre Elektroplanung ein straffes Zeitfenster vor, so entscheiden Sie sich für Steckklemmen. Denn diese sind besonders schnell und einfach verbaut.

14. Tipps für das Arbeiten mit Strom

Auch wenn Sie in der Elektroplanung noch nicht mit Strom arbeiten, schadet es nicht, sich über Sicherheitsregeln zu informieren. Für eine sorgfältige Arbeit mit der Elektrotechnik beachten Sie folgende Regeln:

  • Ziehen Sie als Erstes den Netzstecker aller elektronischer Betriebsmittel.
  • Stellen Sie Elektrotechnik ein, indem Sie die Sicherung ausschalten.
  • Um zu verhindern, das Dritte die Sicherung wieder anschalten, bringen Sie ein Warnschild
  • Prüfen Sie, ob keine Spannung mehr vorhanden ist.
  • Sämtliche Werkzeuge und Materialien müssen einwandfrei
  • Das Arbeiten mit Elektronik erfordert Fachkenntnisse in diesem Bereich.
  • Lassen Sie vorhandene Schutzleiter an Ort und Stelle. Überprüfen Sie lediglich ihre Funktionsfähigkeit.

15. Gesetzliche Vorschriften zur Elektroplanung

Lesen Sie mehr über Elektrotechnik.

Für die Elektroplanung gilt es die Gesetze zu beachten.

Regelungen und Vorschriften bezüglich der Elektroplanung finden Sie in den VDE-Bestimmungen und den DIN-Normen. Sehen Sie hier einen knappen Überblick der wichtigsten Inhalte:

  • Der VDE 0100 entnehmen Sie das Wichtigste zur Elektroplanung und Errichtung der Elektrotechnik Sie erfahren die unterschiedlichen Voraussetzungen für Wohn- und Gewerbegebäude.
  • Spezifische Informationen zur Elektrotechnik in Wohngebäuden enthält die DIN 18015. Weiter Inhalte sind Leitungsführung und die optimale Anordnung der Betriebsmittel.
  • Die DIN 18015-2 informiert Sie über Mindestausstattungen und Komfortausstattungen. Sie finden darin ebenfalls eine Liste möglicher Zusatzinstallationen.

Eine weitere wichtige gesetzliche Richtlinie ist die RAL-RG 678. Informieren Sie sich dort über Energieeffizienz Ihrer Elektro-Installation.

16. Leitungen für Ihre Elektroplanung

Wählen Sie bereits in der Elektroplanung die zu Ihren Umständen passende Leitung. So fällt Ihnen das Verlegen der Elektrotechnik später leichter. Für den Wohnungsbau gilt es ausschließlich Kupferleitungen zu verwenden. In der Elektrotechnik wird zwischen folgenden Leitungen unterschieden:

  • Eine Stegleitung wird unter dem Putz verlegt. Auf Grund der Brandgefahr sollte das Einsetzen in Holhäusern vermieden werden.
  • Mantelleitungen werden ebenfalls unter dem Putz verlegt. Kurze Strecken sind auch im Freien möglich.
  • Speziell für das Erdreich vorgesehen ist die Erdleitung. Sie wird sowohl im Freien, als auch in Innenräumen verlegt.
  • Schlauchleitungen eignen sich für hervorragend für beanspruchte Räume. Ein Beispiel sind Produktionshallen.
  • Die flexiblen Aderleitungen ermöglichen eine Verdrahtung von Geräten und Schränken.

17. Verlegearten in Ihrer Elektroplanung

Machen Sie sich bereits in der Elektroplanung Gedanken, wie Sie Leitungen später verlegen wollen. Generell kann die Elektrotechnik auf zwei Arten verlegt werden:

  • Zentral oder
  • Dezentral.

Eine zentrale Elektroplanung fasst sämtlich Geräte in einem Verteiler zusammen. Fehler im System können so schnell gefunden werden. Der Nachteil ist jedoch, dass die Elektrotechnik von sehr langen Leitungen bestimmt wird.

Sie haben sich für eine dezentrale Elektrotechnik entschieden? Dann setzen Sie in der Elektroplanung Ihre Verbraucher in die Nähe der Betriebsmittel. So erschaffen Sie eine übersichtliche Anlage und benötigen deutlich weniger Leitungen. Dies wiederum erspart Ihnen Kosten.

18. Ausstattung in Ihrer Elektroplanung

Der Umfang Ihrer Elektrotechnik wird durch Ihre gewünschte Ausstattung bestimmt. Von einer Mindest-Ausstattung bis zu einer Komfort-Ausstattung ist alles möglich.

Fertigen Sie eine Elektroplanung für jeden Raum an, da sich die Elektrotechnik immer unterscheidet. Sie benötigen beispielsweise im Schlaf- und Wohnzimmer mehr KommunikationsAnschlüsse. Dagegen sind in Ihrem Bad spezielle Anschlüsse für Nassräume wichtig.

Und Ihre Elektroplanung ist damit noch nicht abgeschlossen. Denn zur Elektrotechnik gehören auch Temperaturregler, elektrische Rollläden und noch vieles mehr. Überlegen Sie daher gut, welche Elektrotechnik für welchen Raum nötig ist. Denn eine nachträgliche Erweiterung ist mit hohem Aufwand und Kosten verbunden.

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