Elektroinstallateur – Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik
  • Der Elektroinstallateur
    • Installation von Elektronik im Haus.
    • Planen und Überwachen elektrischer Installationen.
    • Beruf mit Zukunft.
    Elektriker, montieren, Elektroinstallation, Montage

Der Elektroinstallateur – Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik

Von Smart Home-Systemen über moderne Gegensprechanlagen bis hin zu zentralen Staubsaugeranlagen in Ihrem Alt- oder Neubau: Der Elektroinstallateur hat heute ein umfangreicheres Aufgabengebiet als es früher einmal war. Durch ständig aufkommende Innovationen ist es für den Elektroinstallateur wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Energie- und Gebäudetechnik zu sein. Trotzdem ist der Elektroinstallateur auch Ihr Experte, wenn es um simple Dinge geht. Hierzu zählen etwa die Installation Ihrer Steckdosen und Beleuchtungsanlagen.

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Elektroinstallateur von Beruf

Der Elektroinstallateur ist Ihr Partner rund um Elektronik. Tipp zum Bau informiert Sie.

Der Elektroinstallateur ist Ihr Partner rund um Elektronik.

Der „Elektroinstallateur“ ist ein Handwerksberuf. Dieser beschäftigt sich mit vielen verschieden Dingen, die mit der Elektronik einer Immobilie zu tun haben. Durch ständig neue Möglichkeiten ist die Anzahl der Aufgaben im Bereich „Elektro“ in den letzten Jahren stark gestiegen.

Früher

Daher ist die Berufsbezeichnung „Elektroinstallateur“ seit 2004 überholt. Damals wurde der Ausbildungsberuf „Elektroinstallateur“ durch den Ausbildungsberuf „Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik“ ersetzt. Weitere Bereiche werden durch den „Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik“ und den „Elektroniker für Automatisierungstechnik“ abgedeckt. Unvermeidlich ist dabei, dass sich einige Aufgabenbereiche überschneiden.

Die Ausbildung zum Elektroinstallateur dauerte 3,5 Jahre. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung beschäftigt sich ein Elektroinstallateur mit folgenden Dingen:

  • Die Installation elektrischer Energieversogungsanlagen.
  • Das Anbringen von Sicherungen.
  • Die Montage von Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen.
  • Der Anschluss von Telefonanlagen.
  • Die Anbringung von Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetzen.

Wie Sie sehen, ist das Berufsfeld „Elektroinstallateur“ sehr vielseitig. Neben der Installation von technischen Geräten berät der Elektroinstallateur auch den Kunden. Ebenso kontrolliert der Elektroinstallateur die Funktionen der installierten Geräte. Service schreibt auch der Elektroinstallateur groß.

Wer Elektroinstallateur werden möchte, hat normalerweise einen Mittel- oder Realschulabschluss. Ein Elektroinstallateur verdient im Schnitt zwischen 1600 und 2000 € brutto. Nach einigen Jahren steigt der Verdienst auf etwa 3.100 € brutto pro Monat. Die Berufsaussichten sind gut, denn Handwerker sind gefragt.

Da das Berufsfeld „Elektroinstallateur“ so vielfältig und verantwortungsvoll ist, gilt die Meisterpflicht.

Der Elektroinstallateur heute – Ein Handwerk mit Meisterpflicht

Beschäftigen Sie nur einen Elektroinstallateur mit einer entsprechenden Qualifikation. Technik und Elektronik sind kompliziert und erfordern eine fachmännische Ausbildung. Für viele Bereiche in diesem Arbeitsfeld gibt es bestimmte Spezialisierungen. Daher ist die Ablösung des sehr allgemeinen Begriffs „Elektroinstallateur“ zeitgemäß.

Heutzutage werden dessen Aufgaben vom „Elektroniker“ übernommen. Dieser spezialisiert sich auf einen bestimmten Bereich. Nach erfolgreicher Ausbildung in einem der drei Fachbereiche ist dieser zu einer Weiterbildung befähigt.

Handwerker, die sich selbständig machen, sind dazu verpflichtet, einen Meistertitel in der Fachrichtung „Elektrotechnik“ zu erlangen. Da sich die einzelnen „Elektroniker“ Fachbereiche sehr stark unterscheiden, stellen wir Sie Ihnen im nächsten Kapitel ausführlich vor.

2. Der Elektroniker und seine Aufgabenbereiche

Bei seinen Tätigkeiten arbeitet der Elektroniker intensiv mit Baustellenleitern und Ingenieuren zusammen. Er ist über den baulichen Zustand Ihres Gebäudes ausführlich informiert. Während der Montage steht er in engem Kontakt mit Ihnen. Deshalb kann er auch kurzfristige Planänderungen berücksichtigen.

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Der Elektroinstallateur ist Ihr Experte rund um Ihre Elektronik.


Die richtige Verkabelung von elektrischen Geräten gehört zum Aufgabenbereich des Elektronikers.

Im Vergleich zum Installateur für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hat Ihr Elektroniker andere Aufgaben. Er verantwortet gebäudetechnische Systeme:

  • Er plant.
  • Und prüft.
  • Er nimmt in Betrieb.
  • Und Wartet.
  • Er repariert.

Wenn man so will, trifft er also alle nötigen Vorbereitungen für den Installateur. Doch auch das Aufgabenfeld des Elektronikers ist für den Laien verwirrend. Wer ist Ihr Fachmann, wenn es um spezielle Aufgaben geht?

Elektroniker für Automatisierungstechnik

Im Normalfall wird der Elektroniker für Automatisierungstechnik von einem privaten Bauherrn getrost ausgeblendet. Er beschäftigt sich meist mit Industrieanlagen. Dabei konzipiert und programmiert er (automatisierte) Mess-, Steuer- und Regelungseinrichtungen.

Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik

Dagegen ist Ihr Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik verantwortlich für die Installation von Systemen für Sicherheit und Kommunikation. Außerdem ist der Elektroniker Ihr Experte in SoftwareFragen.

Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Ehemals als Elektroinstallateur bezeichnet, übernimmt Ihr Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik das breiteste Aufgabenfeld. Planung und Inbetriebnahme von Geräten und gebäudetechnischen Systemen sind nur ein Punkt auf seiner Liste. Des Weiteren ist der Elektroinstallateur für sämtliche Leiteinrichtungen, Antennen- und Breitbandkommunikations-Anlagen zuständig. Er schließt Ihre Küchenzeile an oder legt Ihre Anschlüsse für die TV- und HiFi-Anlage.

Ihr Elektroniker ist Experte für:

  • Die Installation von Anlagen auf Baustellen.
  • Den Einbau von Zähler und Verteiler.
  • Das Instandhalten elektronischer Anlagen.
  • Das Legen von Leitungen für Licht, Strom, Kontakte für Bewegungs- und Rauchmelder, Kontakte an Türen und Fenstern.
  • Die Prüfung und Wartung gebäudetechnischer Systeme: Lichtschalter, Steckdosen, Gegensprech- und Telefonanlagen, Alarm- und Türkontrollsysteme, Beleuchtungs- und EDV-Anlagen, Klimaanlagen und Lüftungen.
  • Die Inbetriebnahme innovativer Solaranlagen mit Warmwasser und Elektrizität.
  • Die Einrichtung von Blitzschutzanlagen.
  • Die „Erste Hilfe“ bei einem Kurzschluss.
  • Die Automatisierung ganzer Gebäude: Smart Home ist mit einer komplexen Gebäudetechnik verbunden. Trotzdem ist es längst nicht mehr eine Thematik, die nur ausgewählte Elektriker übernehmen.
  • Die Verlegung von Leerrohren: Ausschließlich Ihrem Elektroniker ist es erlaubt, Leerrohre für Ihre Elektroinstallation zu verlegen.

Der Elektroinstallateur und das Smart Home als Spezialisierungsgebiet

Tipp zum Bau informiert Sie über die Aufgaben des Elektroinstallateurs im Smart Home.

Der Elektroinstallateur weiß was Smart Home bedeutet!

Sie haben den Wunsch ein komplettes Haus zu automatisieren? Das „Smart Home“ erlaubt Ihnen eine komplexe Vernetzung Ihres Gebäudes. Doch „Smart Home“ ist längst nicht mehr nur eine Thematik, die ausgewählte Elektriker übernehmen. Denn Ihr „Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik“ ist Ihr Experte.

Smart Home bietet Ihnen Komfort und Sicherheit für Ihren Wohnraum. Das System für Gebäudemanagement ermöglicht ein vernetztes und ferngesteuertes Zuhause. Gerade zwischen den Jahreszeiten können Temperaturschwankungen einiges an unnötiger Energie kosten. Mit Ihrem Smart Home System ist es möglich, auf Ihre Elektro-, Heizungs- und Klimatechnik zuzugreifen. Auch wenn Sie nicht zuhause sind, übernimmt es Steuerungs- und Überwachungstätigkeiten. Dadurch passt sich Ihr Smart Home System spontanen Planänderungen perfekt an. So haben Sie mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben. Außerdem schonen Sie die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Denn sinkende Energiekosten sind zusätzliche Pluspunkte.

Bevor Sie Ihren Elektroinstallateur beauftragen, sind einige Dinge zu berücksichtigen. Welche genau erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

3. Die Vergabe von Aufträgen an Ihren Elektroniker

Planung macht den Meister. Wer bauen, renovieren oder sanieren möchte, entscheidet das nicht von einen auf den anderen Tag. Es gibt etliche Dinge zu bedenken. Gerade Kleinigkeiten gehen dabei gern unter. Ein Lichtschalter direkt neben Ihrem Bett wäre ganz praktisch? Doch wo wird Ihr Bett einmal stehen? Vor allem Lichtschalter und Steckdosen an der falschen Stelle sind ärgerlich.

Wenn alles an Ort und Stelle ist, gestaltet sich Ihr Alltag viel einfacher. Also planen Sie vor Ihrer Vergabe unbedingt so genau wie möglich. Falls Sie unsicher sind, berät Sie Ihr Elektroinstallateur gerne. Folgende Fragen sind vor der Installation zu klären:

  • In welche Richtung sollen sich Ihre Türen öffnen? Dementsprechend müssen Sie Ihre Lichtschalter setzten.
  • Wo soll Ihr Arbeitsplatz entstehen? Dort benötigen Sie Steckdosen für Ihren Computer.
  • An welcher Stelle wird Ihre Küche oder Küchenzeile stehen? Wo sind Elektroanschlüsse vorgesehen?

Bei der Installation von Elektronik durch den Elektroinstallateur spielt heutzutage auch die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Eine Auflistung, welche Anzahl, Materialien und Farben definiert, ist dabei sehr hilfreich. Damit halten Sie Ihre vielen Ideen fest.

Trotzdem ist ein guter Ratschlag von Familie oder Bekannten oft Gold wert. Hören Sie sich in Ihrem Freundeskreis um. Oft ist ein Hobby-Elektroniker dabei. Auch die Erfahrungswerte ehemaliger Bauherren sind hilfreich. Denn diese wissen genau, worauf Sie besonders zu Achten haben.

Den passenden Elektroinstallateur finden: Die Ausschreibung

Nachdem Sie sich ausreichend informiert haben, wird Ihr Auftrag ausgeschrieben. Auf Grundlage umfangreicher Überlegungen im Vorfeld kontaktieren Sie jetzt den Elektroniker. Beauftragen Sie dabei einen Elektroninstallateur, welcher sich auf Ihre Wünsche spezialisiert hat. Er übernimmt für Sie auch die Elektroplanung.

Dabei lohnt es sich, möglichst viele Angebote einzuholen. Anhand dem Leistungsverzeichnis, welches in den Ausschreibungsunterlagen enthalten ist, vergleichen Sie die Preise. Dem besten Deal steht nun nichts mehr im Wege.

Wenn Sie sich für einen Fachbetrieb entschieden haben, empfehlen wir, Ihren Bauvertrag nach der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) abzuschließen. Diese sichert Sie umfangreicher ab als das allgemeine BGB. So schützen Sie sich als Bauherr und auch Ihr Bauprojekt optimal.

Da die Kosten bereits angesprochen wurden: Wie Sie die Kosten für den Elektroinstallateur kalkulieren, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

4. Anfallende Kosten für Ihren Elektroinstallateur

Was der Elektroinstallateur kostet erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Was kostet ein guter Elektroinstallateur?

Erfragen Sie bereits im Vorfeld den Stundenlohn Ihres Elektronikers. Dadurch ist es leichter anfallende Kosten auf Ihrer Baustelle zu kalkulieren. Zur Orientierung geben wir Ihnen einen ersten Anhaltspunkt.

Der Stundenlohn beträgt meist zwischen 50 und 100€. Trotzdem lassen sich Löhne, genauso wie andere Kosten, nicht generalisieren. Zum einen gibt es regionale Unterschiede, zum anderen ist jede Baustelle ein Unikat. Verschiedene Materialien werden verbaut und auch die Größe des Bauprojekts ist entscheidend.

Es empfiehlt sich deshalb, unterschiedliche Elektroniker in Ihrer Region zu kontaktieren. Holen Sie von diesen unverbindliche Angebote ein. Unverbindliche Angebote sind meist kostenfrei und gut geeignet, um sich einen Überblick zu verschaffen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Fahrtkosten im Preis inkludiert sind. Fahrtkosten liegen pauschal bei einem Wert von 30 bis 50€.

Unser Tipp für Sie: Orientieren Sie sich an den Gesamtkosten Ihrer Baustelle. Im Allgemeinen nehmen die Dienstleistungen Ihres Elektronikers 3-5% der gesamten Baukosten in Anspruch.

Der Elektroinstallateur ist beauftragt und an der Arbeit? Dann gilt es seine Arbeiten zu kontrollieren und abzunehmen! Wie Sie das machen, erfahren Sie jetzt.

5 . Wie Sie die Arbeiten des Elektroinstallateurs richtig abnehmen

Generelles zur Überwachung und Abnahme von Arbeiten

Wer nach einem langen Tag bei der Arbeit nach Hause kommt, stellt sich meist Schöneres vor als ein Bauprojekt zu kontrollieren. Selbst zu protokollieren ist anstrengend. Aber es zahlt sich oft aus. Ganz nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Gehen Sie mit offenem Auge über Ihre Baustelle.

Führen Sie Buch über den aktuellen Stand. Des Weiteren sind Bilder und Videos sehr nützlich, um den Vorgang zu dokumentieren. Diese sind nicht zur Veranschaulichung von Nutzen, sondern dienen auch zur Beweisführung.

Der Elektroinstallateur ist fertig – wie nehmen Sie seine Arbeiten ab?

Ein weiterer Punkt, den man schnell vergisst, der aber sehr nützlich ist: Namen merken! So haben Sie immer einen Ansprechpartner, falls in Zukunft noch Fragen aufkommen. Besonders bei Elektroinstallationen ist es wichtig, die Kontrolle durchzuführen, bevor die Wand verputzt wird. Nachträgliche Ausbesserungen werden meist sehr teuer. Deshalb lohnt es sich immer zwei Mal nachzusehen.

Ein weiterer Tipp: Nehmen Sie nur das ab, was auch vertraglich vereinbart worden ist. Die Abnahme erfolgt für jedes Gewerk auf ähnliche Weise:

  • Prüfung durch eine Elektrofachkraft (DIN VDE 0105-100): Achten Sie unbedingt darauf, dass ein Spezialist des jeweiligen Fachbereichs Ihre Abnahme durchführt.
  • Führen Sie eine Sichtprüfung durch.
  • Machen Sie eine Bestandsaufnahme.
  • Führen Sie bei allen Installationen eine Messung durch.
  • Überprüfen Sie die Schutzmaßnahmen.
  • Funktion: Kontrollieren Sie Ihre elektronischen Anlagen und seien Sie dabei sorgfältig. Testen Sie beispielsweise jeden Lichtschalter einzeln.
  • Prüfen Sie, ob verlegte Kabel auch tatsächlich angeschlossen sind.
  • Protokoll: Notieren Sie alle Mängel und nicht-vertragsmäßige Details, die Ihnen auffallen.

Die wichtigsten Punkte zum Thema „Elektroinstallateur“ haben wir abschließend noch einmal zusammengefasst.

6. Der Elektroinstallateur – Eine Checkliste für Sie

Die Energie-Effizienz entscheidet über die Höhe Ihrer späteren Rechnungen. Informieren Sie sich vorab über mögliche Maßnahmen. Ihr Elektroinstallateur greift auf jahrelange Erfahrung zurück und ist auf dem neuesten Stand der Technik.

  • Sein Sie bei Bauüberwachung und Abnahme nicht zimperlich! Kontrollieren Sie und kritisieren Sie alles, was Ihnen auffällt.
  • Achten Sie auf versteckte Kosten. Sind die Fahrtkosten inklusive?
  • Ist Ihr Elektro-Experte in Ihrer Nähe? Gerade bei kleineren Notfällen, wo Sie schnelle Hilfe benötigen, ist ein bekannter Ansprechpartner viel wert. Er kennt Ihr Haus und Sie können ihm vertrauen.

7. Elektroinstallateur finden

Finden Sie den richtigen Elektroinstallateur mit Tipp zum Bau.

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Sie möchten neue Anlagen installieren, Ihre Systeme prüfen und warten lassen? Sie brauchen den Service eines Elektroinstallateurs? Ein Elektroniker in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

Elektroniker/ Elektroinstallateur finden

 

8. Wie wird der Installateur noch bezeichnet?

Sie haben bereits gelernt, dass der Elektroinstallateur ein veralteter Begriff ist. Dieser darf natürlich weiterhin benutzt werden. In diesem technischen Vokabular gibt es noch eine Menge weiterer Begriffe.  Damit Sie hier nicht den Überblick verlieren, haben wir die Bezeichnungen gesammelt. Diese sind als Synonyme für den Begriff „Elektroinstallateur“ verwendbar. Folgende Begriffe bezeichnen dasselbe:

  • Elektriker.
  • Elektroniker.
  • Installateur.
  • Monteur.

Die Begriffe bezeichnen entweder unterschiedliche Tätigkeitsbereiche aus dem Aufgabengebiet des Elektroinstallateurs. Oder sie sind Weiterentwicklungen des Begriffs „Elektroinstallateur“. Dies liegt in den sich ständig weiterentwickelnden technischen Neuerungen. Dieser Beruf ist daher sehr abwechslungsreich und zukunftssicher. 

9. Der Elektroinstallateur und seine Weiterbildungsmöglichkeiten

Der Gesellenstatus ist nicht genug? Dann gibt es zahlreiche Möglichkeiten um sich weiterzubilden. Ein „Elektroinstallateur“ bzw. „Elektroniker“ hat dabei folgende Möglichkeiten:

  • Die Meisterausbildung wird angestrebt. Dann darf man sich „Elektrotechnikermeister“ nennen.
  • Sie machen eine Fortbildung zum „Elektrotechniker“. 
  • Ein Studium wird an die Ausbildung angehängt. Hier bietet sich zum Beispiel ein Ingenieursstudium an. 

Wie Sie sehen, ist ein Elektroinstallateur nicht auf seinen Ausbildungsberuf beschränkt. Im Gegenteil. Dem Elektroinstallateur stehen viele Optionen offen. Da die Ausbildung ständig angepasst wird, ist dieser Beruf sehr vielseitig. 

10. Der Elektroinstallateur und seine Arbeitsmittel

Der Elektroinstallateur hat einen sehr technischen Beruf. Der sichere Umgang mit technischen Geräten gehört daher zur Grundvoraussetzung. Welche Arbeitsmittel ein Elektroinstallateur verwendet, haben wir in diesem Abschnitt für Sie zusammengefasst. 

Elektroniker arbeiten mit diesen Geräten:

  • Mauernutfräsen, Seitenschneidern und Abisolierzangen.
  • Schraubendreher und Lötkolben.
  • Mess- und Prüfgeräte.
  • Werkstücke aus Blech und Profilen. 

Elektroniker arbeiten jedoch nicht nur mit diesen Geräten. Da in ihrem Einsatzbereich Geräte unter Spannung stehen, ist hier besondere Vorsicht geboten. Elektroniker müssen sich unbedingt mit Strom auskennen. Bei bestimmten Arbeiten, wie zum Beispiel an Hochspannungsleitungen, haben sie besondere Sicherheitsbestimmungen zu berücksichtigen. 

11. Der Elektroinstallateur und seine Arbeitsbedingungen

Ähnlich abwechslungsreich wie das Berufsfeld „Elektroinstallateur“ gestalten sich die Arbeitsbedingungen. Da das Berufsfeld und die Aufgaben so vielfältig sind, sind generelle Angaben nicht zu machen. Ein Elektroinstallateur hat aber mit folgenden Arbeitsbedingungen zu rechnen:

  • Er ist mitunter schwierigen oder unangenehmen Witterungsbedingungen ausgesetzt.
  • Das Tragen von schweren Gegenständen.
  • Der Elektroinstallateur arbeitet manchmal in großer Höhe.
  • Das Tragen entsprechender Sicherheitsausrüstung.

Elektroniker sind also durchaus körperlich gefordert. Neben der körperlichen Anstrengung sind sie immer wieder auch Lärm und Schmutz ausgesetzt. Auch das Arbeiten mit Strom ist durchaus gefährlich. Daher ist es wichtig, dass der Elektroinstallateur immer sorgsam arbeitet. Auch beim Arbeiten in großer Höhe ist Vorsicht angesagt! 

12. Der Elektroinstallateur und die Energiewende

Durch die Energiewende wurden viele neue Technologien entwickelt. Hierdurch haben sich auch für den Elektroinstallateur neue Aufgabenbereiche ergeben. Hinzu kommt zunehmende Vernetzung dieser Technologien. 

Ein Elektroinstallateur kommt also um Fortbildungen nicht herum. Durch den Einsatz von KI-Systemen wird dem Elektroinstallateur zwar einiges an Arbeit abgenommen. Dennoch sind auch diese Systeme zu pflegen und zu kontrollieren. 

Moderne KI-Systeme können heute schon einiges. So übernehmen sie etwa die vorausschauende Wartung, die Optimierung und Sicherung von Energieanlagen. Sie erkennen Cyberattacken und andere schädliche Einflüsse. Die Elektroniker heutzutage haben sich also auf die Digitalisierung einzustellen. 

13. Der Elektroinstallateur und die Digitalisierung

Auf Grund der Digitalisierung kommen auf den Elektroinstallateur viele neue Tätigkeitsfelder zu. Bereits im Zuge der Energiewende ist dies der Fall. Durch die Digitalisierung jedoch werden viele alte Anlagen durch neue ersetzt. Diese verfügen über ganz neue Funktionen. Das bedeutet für den Elektroinstallateur, dass er sich auf Neues einlassen muss. Schon erwähnt wurde das Smart Home als eine neue Spezialisierung für Elektroniker. Doch welche Funktionen umfasst so ein Smart Home genau? Hier finden Sie eine Übersicht dazu:

  • Die Vernetzung von Heimgeräten wie Herd, Kühlschrank oder Thermostat.
  • Diese Geräte werden durch die Sprachsteuerung via Smartphone etc. aktiviert und gesteuert.
  • Ebenso zählt eine vernetze Gebäudetechnik dazu. Also etwa Feuchtigkeits- oder Brandmelder.

Elektroniker helfen hier bei der Installation und Montage dieser Geräte. 

14. Der Elektroinstallateur und die nachhaltige Stadtentwicklung

Nicht nur im Haus hat sich durch neue Technologien viel getan. Auch bei den Städteplanern steht die Nachhaltigkeit hoch im Kurs. Daher ergeben sich auch hier für den Elektroinstallateur neue Aufgaben. Viele Städte planen für die nahe Zukunft mit der „CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt“. Nähere Informationen liefert der HTS-Aktionsplan der Bundesregierung. 

Das bedeutet, dass viele öffentliche Gebäude auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Dies gilt natürlich auch für elektrische Geräte und Anlagen. Hierfür sind wieder Elektroniker gefragt. Diese sorgen dafür, dass die entsprechenden Anlagen korrekt installiert und gewartet werden. Hierbei geht es auch um erneuerbare Energien und den Austausch veralteter Technik. 

15. Der Elektroinstallateur in der Schweiz

In der Schweiz ist die Ausbildung zum Elektroinstallateur etwas anders strukturiert als in Deutschland. Üblicherweise wird mit einer Ausbildung zum „Montageelektriker“ begonnen. Diese dauert etwa drei Jahre. Die Ausbildung zum „Elektroinstallateur EFZ“ kann anschließend im einem verkürzten Weiterbildungsverfahren angehängt werden. 

Alternativ ist die Ausbildung zum „Elektroinstallateur EFZ“ auch eigenständig möglich. Sie dauert dann vier Jahre. Als weitere Ausbildungsstufen gibt es dann den Elektro-Sicherheitsberater und den Elektro-Projektleiter. Die abschließende Stufe bildet der Diplom Elektroinstallateur. Diese Stufe ist mit der deutschen Meisterausbildung gleichzusetzen. 

Die einzelnen Stufen berechtigen in der Schweiz zur Übernahme zusätzlicher Aufgaben. Ob der Elektroinstallateur also etwa Arbeiten kontrollieren darf, hängt von der Stufe seiner Ausbildung ab. 

16. Welche Spezialisierungen gibt es als Elektroniker im Handwerk?

Drei verschiedene Aufgabenbereiche bzw. Ausbildungen für Elektroniker haben Sie schon kennengelernt. Doch der Beruf „Elektroniker“ ist noch weit vielfältiger. Hier zeigen wir Ihnen die einzelnen Untergliederungen des Berufs. Unterteilt wird dabei nach Handwerk und Industrie. In diesem Abschnitt lernen Sie die Elektroniker im Handwerk kennen. 

Im Handwerk arbeiten folgende Elektroniker:

  • Elektroniker für Automatisierungstechnik.
  • Informationselektroniker.
  • Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik (ehemals Elektroinstallateur).
  • Elektroniker – Informations– und Telekommunikationstechnik.
  • Systemelektroniker.

Das erste Ausbildungsjahr der Lehrlinge ist in diesen Berufen identisch. Erst ab dem zweiten Jahr beginnt die Spezialisierung. 

17. Welche Spezialisierungen gibt es als Elektroniker in der Industrie?

Nachdem Sie bereits die Spezialisierungen der Elektroniker im Handwerk kennen gelernt haben, folgen nun die aus der Industrie. Der private Bauherr kommt mit diesen wohl eher nicht Kontakt. Dennoch ist ein Überblick ganz hilfreich. 

In der Industrie arbeiten folgende Elektroniker:

  • Elektroniker für Automatisierungstechnik und Betriebstechnik.
  • Elektroniker für Geräte und Systeme.
  • Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik.
  • Elektroniker für luftfahrttechnische Systeme.
  • Elektroniker für Gebäude und Infrastruktursysteme.
  • Elektroniker für Informations– und Systemtechnik (ehemals Systeminformatiker).

Wie auch bei den Elektronikern aus dem Handwerk sind hier die Inhalte der Ausbildung im ersten Lehrjahr nahezu identisch

18. Was ist ein Informationselektroniker?

Sie kennen bereits einige Varianten des Berufs „Elektroniker“. Da der Beruf so vielfältig ist, gibt es auch viele Spezialisierungen. Doch wie unterscheiden sich diese Spezialisierungen? Das wird bei den einzelnen Bezeichnungen oft nicht klar. So etwa beim „Informationselektroniker“. Was macht diesen Beruf aus?

Der Informationselektroniker hat zwei Schwerpunkte: 

  • Zum einen gibt es den Radio– und Fernsehtechniker bzw. den „Informationselektroniker mit Schwerpunkt Geräte und Systemtechnik“.
  • Zum anderen gibt es den Büroinformationselektroniker bzw. den „Informationselektroniker mit Schwerpunkt Bürosystemtechnik“.

Ausbildungstechnisch sind die Inhalte im ersten Lehrjahr weitgehend gleich. Die Ausbildungszahlen gehen jedoch stetig zurück. Daher wird über eine Umstrukturierung nachgedacht. Die beiden Schwerpunkte deuten an, wo jeweils gearbeitet wird. 

19. Was ist ein Systemelektroniker?

Ähnlich wie beim Informationselektroniker ist der Aufgabenbereich bei diesem Elektroniker nicht sofort klar. Was macht also ein Elektroniker, der Systemelektroniker ist? Sein Aufgabenbereich umfasst folgendes:

  • Die Verarbeitung elektronischer, mikroelektronischer, mechanischer und elektromechanischer Bauteile.
  • Erstellung einzelner Geräte und Systeme, sowie deren Inbetriebnahme und Wartung.
  • Konstruktion von Schaltplänen und technischen Fertigungsplänen bei einem Neuauftrag.

Eine ähnliche Ausrichtung bietet der Beruf „Elektroniker für Geräte und Systeme“. Der Systemelektroniker wurde erst im Jahr 2003 eingeführt. Daher ist er ein eher jüngerer Ausbildungsberuf. Auch hier dauert die Ausbildung drei ½ Jahre. Sie wird mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer beendet. 

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