Satellitenanlage

Die Satellitenanlage – Ihr Fenster zur Welt

Die Satellitenempfangsanlage wird in der Alltagssprache auch „Satellitenanlage“ oder „SAT-Anlage“ genannt. Um zu funktionieren braucht es jedoch nicht nur die allseits bekannte Satelliten-Schüssel, sondern ebenfalls einen Satelliten-Empfänger, auch genannt „Receiver“. Die Entwicklung der Satellitenanlagen steht in den letzten Jahren nicht still: es zeichnen sich aktuelle Trends ab, die immer mehr Komfort und Einfachheit bieten.

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1. Der Aufbau der Satellitenanlage

Offset-ParabolJedermann kennt die meist sichtbaren Satellitenanlagen auf den Dächern vieler Häuser. Diese sorgen für den Fernseh- und Radioempfang, sodass Sie nur noch die Fernbedienung in die Hand nehmen brauchen und fernsehen können. Doch wie genau funktioniert so eine Satellitenempfangsanlage?

Der Aufbau

Eine SAT-Anlage besteht aus einem Parabolspiegel (umgangssprachlich werden diese „Satellitenschüsseln“ oder einfach nur „Schüsseln“ genannt), einem LNB und einem Receiver.
Der Spiegel hatte früher im Querschnitt die Form einer Parabel. Wenn heutzutage von Parabolspiegeln die Rede ist, werden jedoch meist Offset-Spiegel gemeint. Eine andere Bezeichnung ist „Antenne“.

Diese sind aus einem pulverbeschichteten oder lackierten Metall, meist Stahl oder Aluminium. Die Satellitenantenne hat im Privatgebrauch eine Größe zwischen 60 cm und 120 cm. Prinzipiell gilt: Je größer der Spiegel, desto besser der Empfang. Bei Schneefall kann es passieren, dass der Empfang schlecht ist oder gar ganz aussetzt. Deswegen spricht man bei 80 cm bis 120 cm großen Antennen von einer Schlechtwetterreserve. Es gibt allerdings auch beheizte Spiegel, sodass der Schnee schmelzen kann.

Der LNB (Low Noise Block-Converter = Rauscharmer Signalumsetzer) besteht aus einer Antenne und einem Frequenzwandler. Ein LNB kann nur von einem Satelliten Signale erfassen.

Der Receiver ist bei den meisten neuen Fernsehgeräten schon eingebaut. Sie können aber selbstverständlich auch einen externen Receiver kaufen, falls Sie zum Beispiel Ihr altes Fernsehgerät behalten möchten. Achten Sie beim Kauf Ihres Receivers auf die Bezeichnung DVB-S. Nur diese können mit der Satellitentechnik kombiniert werden. Wenn die Empfangsanlage auf Ihrem Dach steht, und der Receiver sich beispielsweise im Keller befindet, dann ist die Strecke dazwischen sehr groß und es kommt zu Verlusten. Bei großen Abständen brauchen Sie daher zusätzlich einen Verstärker.

Leben in Ihrem Haushalt viele Menschen, die einen eigenen Fernseher haben, brauchen Sie einen Multischalter, der die Signale an mehrere Receiver verteilt. Ein quad -LNB oder quattro-switch-LNB hat diesen Multischalter schon integriert und ist damit zum Anschluss an vier Receiver geeignet.

Die Funktionsweise

Wie funktionieren Satellitenanlagen nun? Die Fernsehanstalten senden ihre Programme an einen Satelliten im All, der sich auf der sogenannten geostationären Umlaufbahn befindet. Diese Umlaufbahn ist auf der Höhe des Äquators und liegt in 35.786 km Entfernung. Dabei dreht sich der Satellit mit der Erde, er bewegt sich also synchron zu dieser. Er sendet schließlich wiederum die Informationen der Fernsehanstalten an Ihre Satellitenantenne.

Die Antenne fängt die Signale und bündelt diese am LNB. Anschließend nimmt der LNB diese Signale auf und leitet es an den Receiver weiter. So sehen Sie Ihr Lieblingsprogramm auf Ihrem Fernseher.

2. Welche Arten gibt es?

SatellitenschüsselHeute unterscheidet man vorwiegend folgende Typen voneinander:


Offset-Antennen

Dies ist der heutige Standard. Offset-Antennen sind im Gegensatz zu den alten Parabolspiegeln nicht kreisförmig, sondern oval. Sie sind nämlich ein Ausschnitt aus der Parabolantenne.

Bei den früheren Parabolspiegeln war der LNB mittig platziert. Wohingegen der LNB bei den Offset-Spiegeln weiter unten platziert ist. So liegen der LNB und sein Halter nicht mehr im Strahleingang.  Außerdem sammelt sich weniger Schnee in der Offset-Antenne. Der Empfang wurde somit verbessert.

Panel-/Planarantennen

Die Planarantenne hat eine flache Form. Dabei werden die Signale nicht durch Bündelung empfangen, sondern durch Interferenz, also der Überlagerung der Wellen.

Diese Antennen sollen in einen hohen Neigungswinkel montiert werden. Flachantennen werden für den Mobilgebrauch verwendet, wie zum Beispiel auf dem Wohnmobil.

Es gibt auch die Möglichkeiten mehr als einen Satelliten zu empfangen, zum Beispiel wenn Sie weitere internationale Sender sehen möchten. Im deutschsprachigen Raum wird die Satellitenantenne auf den Astra1-Satelliten gerichtet. Möchten Sie aber beispielsweise einen türkischen Satelliten (Türksat1C) empfangen, brauchen Sie entweder eine zweite Satellitenanlage oder eine der folgenden Optionen:

Multifeed-Halter

Benachbarte Satelliten werden mit weiteren LNBs an einen Satellitenspiegel empfangen. Dafür brauchen Sie einen Multifeed-Halter, an diesem können sich zwei oder mehrere LNBs befinden.

Drehbare Antennen

Bei dieser Variante dreht sich ein Antennenmast mit Hilfe eines Motors. Dabei fährt er den Himmelsäquator ab, wo sich die geostationären Satelliten befinden. So werden mehrere Satelliten erfasst.

3.    Aktuelle Trends

Der technische Fortschritt bleibt nicht stehen, sodass es auch in der Satellitentechnik moderne Varianten gibt:

SAT>IP

Diese Technik bezeichnet einen speziellen SAT-Server. Damit können Sie Satelliten auf Geräten empfangen, die keinen Receiver-Anschluss haben. So haben Sie die Wahl zwischen Fernsehen auf dem TV, dem Tablet oder auf dem PC.

SAT>IP ist ein Kommunikations-Protokoll für den Empfang und die Verteilung von Satelliten-Signalen. Es übersetzt die Fernsehsignale vom Satelliten (DVB-S und DCV-S2) für die Nutzung auf internetbasierten Endgeräten in die IP-Welt. So kann der gesamte Satellitenhaushalt mit TV-Programmen auf vielen Geräten versorgt werden. Solche Geräte sind:

  • Tablets
  • PCs
  • Laptops
  • Smartphones
  • Connected TVs
  • Spielekonsolen
  • Media Player

Dies ermöglicht Satellitenfernsehen in bester Qualität auch auf Geräten, die keinen integrierten Satellitenempfänger besitzen. Satellitensignale können dabei über jede IP-Infrastruktur mit oder ohne Kabel transportiert werden. Auch die Verteilung des Satellitensignals auf mehrere Fernsehgeräte wird erheblich vereinfacht.

Optische SAT-Verteilung

Das optische SAT-ZF-Verteilsystem bringt mehrere Vorteile mit sich. Ein Vorteil ist beispielsweise die sehr geringe Dämpfung. Dass vier Satelliten-Empfangsebenen über ein sehr dünnes Glasfaserkabel übertragen werden können spricht ebenso für für das Sat-ZF-Verteilsystem. Die Abhängigkeit vom Kupferpreis sowie das aufwendige Verlegen von vier „dicken“ Koaxialkabeln fallen dadurch weg.

Der Charme des CLIK!-Systems liegt in der äußerst einfachen Handhabung der „dünnen“ Kabel sowie der besonders schlanken Stecker mit Führungsnase und CLIK!. Das hörbare Einrasten des CLIK!-Steckers dient als Bestätigung der „perfekten“ Verbindung.

Vom Sender über das Verteilmaterial (im miniaturisierten platzsparenden Design) bis hin zum Empfänger – ein komplett durchdachtes System.

Die optischen Glasfaserkabel können mit Hilfe der Einzugöse sehr einfach in Leerrohre eingezogen werden. Das Verteilmaterial kann spielend leicht mit einer Schraube befestigt werden. Sie können diese aber auch in der smarten Faserbox unsichtbar verstauen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bis zu fünf Meter Überlänge der optischen Faser in der Faserbox zu verbergen.

Durch Einsatz eines optischen Senders können herkömmliche Universal Quatro-Speisesysteme verwendet werden. Zusätzliche Sender können zur Erweiterung des Systems kaskadiert werden. Der Sender verfügt über AGC (Automatic Gain Control), was bedeutet, dass eine automatische Verstärkungsregelung erfolgt.

Das Einmessen der Satellitenantenne kann mit einem herkömmlichen Sat-ZF-Empfänger durchgeführt werden. Somit ist die Anschaffung neuer Messgeräte nicht zwingend notwendig. Das Miniatur-Stecker-Design ist durchgängig vom Sender über das Verteilmaterial bis hin zum Empfänger vorhanden. Einfachste Installation ist so stets gewährleistet.

Durch das hohe optische „Link Budget“ können größere Häuserblocks, Tiefgaragen etc. spielend leicht und kostengünstig verkabelt werden. Auch das Einspeisen terrestrischer Signale wird mit diesem System ermöglicht. Durch den Entfall metallischer Schirmung gehören Potenzialunterschiede, z.B. zwischen verschiedenen Gebäuden, der Vergangenheit an. Der Einsatz von zusätzlichen Verstärkern ist nicht notwendig. Es  ergibt sich also sowohl ein wirtschaftlicher als auch ein Energiespareffekt.

Modulare Kopfstellentechnik

Moderne Kabelnetze übertragen enorme Datenmengen. Somit ermöglichen sie neben schnellem Internetzugang und Telefonie auch TV- und Radioempfang in Spitzenqualität. Kopfstellen von Kathrein ermöglichen die zukunftssichere Einspeisung von TV-Signalen für Kabelnetze unterschiedlicher Größe. Sie überzeugen durch Innovation, Flexibilität und zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten der jeweiligen Module. Kopfstellensysteme von Kathrein schließen die Lücke zwischen der klassischen koaxialen TV-Signalverteilung und der IP-basierten Netzwerktechnologie.

IP-Streaming-Technik ermöglicht dabei IPTV in vielen Anwendungsgebieten wie etwa Hotel-TV. Durch multistandardfähige Kopfstellenmodule (DVB-S/S2/T/T2/C) ist gewährleistet, dass das Kabelnetz den fortlaufenden Veränderungen in der Senderausstrahlung angepasst wird. Zudem lassen sich die Energiekosten deutlich senken.

Standard EN 50494

Der Einkabel-Standard nach EN 50494 (SCR CENELEC) dient zur Verteilung von Satelliten-TV-Signalen. Dabei werden mehrere Receiver an eine einzige Ableitung angeschlossen, was bei der Sat-ZF-Verteilung nicht möglich ist. Im Gegensatz zu gängigen Einkabel-Lösungen mit eingeschränkter Senderauswahl steht im SCR-Einkabel-Standard das volle Programmspektrum zur Verfügung.

Statt der Übertragung eines kompletten Frequenzbandes steht jedem Receiver eine bestimmte Frequenz im Bereich von 950 bis 2150 MHz zur Verfügung. Über spezielle DiSEqC™-Signale teilt der Receiver dem LNB oder Multischalter Ebene und Transponder des gewünschten Programmes mit. Der Transponder wird dann auf das Frequenzband des Receivers aufmoduliert.

Zur Ansteuerung eines Einkabel-LNBs sind spezielle DiSEqC™-Schaltsignale nötig, weshalb nur digitale Satelliten-Receiver, die diesen Standard unterstützen, in Frage kommen. Grundlage dieser Technik ist die europäische Norm EN 50494. Im Prinzip können alle Receiver, die diese Norm erfüllen, in einem Einkabel-System betrieben werden. Umgekehrt sind solche SCR-Receiver auch an allen anderen Satelliten-Empfangsanlagen einsetzbar.

Standard EN 50607

Der neue Einkabel-Standard nach EN 50607 ist eine Erweiterung des bisherigen Einkabel-Standards. Dieser bietet folgende Möglichkeiten:

  • 64 Satellitenebenen und 32 Anschlussteilnehmer
  • Genauere Frequenzabstimmung (1 MHz statt 4 MHz)
  • Bidirektionale Kommunikation

Die Signalisierung basiert auf dem DiSEqCTM-Protokoll mit 22-kHz-Taktfrequenz. Die Dateninhalte sind für Einkabel-Befehle optimiert, wodurch kürzere Sendezeiten erreicht werden.

Alle neuen Multischalter von Kathrein sind nach wie vor kompatibel zum Standard EN 50494.

4.    Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

SatellitenschüsselUm Ihre Satellitenanlage optimal einzustellen, sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Wohnen Sie etwa in einer Mietwohnung, müssen sie gegebenenfalls Ihren Vermieter um eine Genehmigung bitten. Wie die Installation von SAT-Anlagen geregelt ist, finden Sie grundsätzlich im Mietvertrag. Verbietet Ihr Vermieter Ihnen die Satellitenanlage, so muss er dies begründen.

Voraussetzungen für die Installation

Wenn der Installation Ihrer Satellitenempfangsanlage nichts mehr im Wege steht, dann geht es an die Montage. Das Wichtigste ist, dass sich zwischen der Antenne und dem Satelliten keine Objekte befinden. Das heißt: Weder Bäume, noch Strommasten und erst Recht keine Mauern.

Der Spiegel wird nach Süden und leicht nach Osten gerichtet. Der optimale Neigungswinkel beträgt circa 33 Grad. Wenn sie idealen Empfang haben möchten, beauftragen Sie am besten einen Fachmann. Der Receiver hat zwar die Möglichkeit die Empfangsqualität anzuzeigen. Doch der Experte kann mit seinem Messgerät den Empfang optimieren.

Die meisten Satellitenantennen sehen Sie sicherlich auf einem Dach. Als Montageort ist jedoch die Hauswand empfehlenswert. Wenn es nicht anders geht, achten Sie darauf, dass die Schüssel in der Nähe eines Dachfensters platziert ist. Dann können Sie eventuell den Schnee leichter entfernen. Optimalen Schutz vor Schnee bietet die Montage unter einem Dachvorsprung.

Sie haben sich für die Selbstinstallation entschieden? Dann kann Ihnen die Webseite dishpointer.com nützlich sein. Sie geben Ihren Standort ein und wählen den gewünschten Satelliten aus, den Sie empfangen wollen. Dann können Sie auf einer Karte sehen wie Ihr Satellitenspiegel am besten ausgerichtet ist.

Ein zusätzlicher Tipp: Egal ob Sie einen eingebauten oder externen Receiver benutzen, schützen Sie die Kabel vom LNB zum Receiver vor Feuchtigkeit. Es kann passieren, dass Regenwasser über das Kabel zum Receiver läuft und den Receiver zerstört. Schützen Sie daher Ihre Kabel und Receiver mit einer Kunststoff-Kappe.

5.  Wie viel kostet eine Satellitenanlage?

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Die SAT-Anlage besteht aus mehreren Produkten. Hier finden Sie eine Übersicht der anfallenden Kosten.


ProduktKostenspanne
ReceiverOhne Festplatte
50 Euro bis 100 Euro
Mit Festplatte (Möglichkeit Sendungen aufzunehmen und zu speichern)
100 Euro bis 360 Euro
Satellitenspiegel60 cm
60 Euro bis 90 Euro
80 cm
80 Euro bis 100 Euro
120 cm
200 Euro bis 400 Euro
LNBSingle (zum Anschluss an 1 Receiver)
20 Euro bis 50 Euro
Quad oder Quattro-Switch, mit integr. Multischalter (zum Anschluss an 4 Receiver)
30 Euro bis 100 Euro
Planarantenne120 Euro bis 190 Euro
HD+ 69,99 Euro/ Jahr

Die Installationskosten

Mit einem Fachmann sind Sie ideal beraten. Er installiert Ihnen fachgerecht und kompetent Ihre Satellitenanlage. Dafür kann er zwischen 45 Euro und 55 Euro pro Stunde verlangen.

Der Preis hängt vom Aufwand der Montage ab. Ist der Standort die Hauswand oder das Dach? An der Hauswand ist die SAT-Anlage natürlich schneller angebracht als auf dem Spitzdach.

Dementsprechend ist dies günstiger. Außerdem muss einberechnet werden, ob Kabel verlegt und Bohrungen durchgeführt werden müssen. In diesen Fällen ist der Aufwand höher und die Kosten dementsprechend auch.

6.    Vorteile und Nachteile der Satellitenempfangsanlage

Neben der Satellitenanlage gibt es noch weitere Optionen Fernsehsignale zu empfangen. Wie zum Beispiel über den Kabelanschluss oder DVB-T2. Welche Argumente sprechen aber für die SAT-Anlage und welche Gegenargumente gibt es?

Die Vorteile

  • Es gibt bei der SAT-Anlage mehr Auswahl an Sendern als beim Kabelanschluss
  • Internationale Sender bringen Vielfalt in Ihr Wohnzimmer. Lernen Sie eine Fremdsprache ist es hilfreich, auch auf dieser Sprache fernzusehen. Pluspunkt: Sie können andere Kulturen kennenlernen
  • Mit der Satellitenanlage haben Sie keine laufenden Kosten. Es gibt nur einen einmaligen Anschaffungspreis
  • Beim Fernsehen über Kabel sind Sie an einen Vertrag gebunden, das bleibt bei der SAT-Anlage aus
  • Es gibt beheizbare Satellitenspiegel, sodass kein Schnee liegen bleibt und der Empfang nicht gestört wird

Die Nachteile

  • Bei großen Schüsseln kann es bei Stürmen durch leichte Bewegungen der Satellitenschüssel zu einem gestörten Empfang kommen
  • Bei kleinen Schüsseln ist der Empfang bei schlechtem Wetter, wie Regen oder Schneefall oft nicht ausreichend
  • Eventuell ist eine Genehmigung vom Vermieter nötig
  • Möchten Sie Ihr Programm (auf Privatsendern) in hochauflösender Bildqualität sehen, kostet die Smartcard für HD+ 65,99 Euro für ein Jahr, was 5,50 Euro pro Monat entspricht

Schlussendlich lässt sich zusammenfassen, dass viele Argumente für die Satellitenanlage sprechen. Interessieren Sie sich für andere Kulturen oder Sprachen oder möchten Sie eine große Auswahl an Programmen, dann ist die Satellitenempfangsanlage eine gute Wahl. Dazu sind Sie an keinen Vertragspartner gebunden und haben keine laufenden Ausgaben. Sie können also entspannt auf der Couch sitzen und fernsehen. Ohne sich Sorgen um die monatliche Rechnung zu machen.

7.    Produktempfehlung von Kathrein

Offset-Parabolantennen mit LNB von Kathrein

Offset-Parabolantennen mit 90 cm Durchmesser

Aus dem Produktkatalog von Kathrein sind zwei Offset-Parabolantennen zu empfehlen. Zum einen gibt es die Satellitenantennen der Modelle CAS 90gr, CAS 90ro und CAS 90ws. Diese haben einen Durchmesser von 90 cm.

Die Offsetantenne besteht aus einem Reflektor (also der Satellitenschüssel), einer Speisesystem-Halterung und einer Masthalterung. Dabei ist der Reflektor aus pulverbeschichteten Aluminium. Auch alle Nägel, Schrauben und Nieten bestehen aus rostfreien Edelstahl. So ist für Langlebigkeit garantiert.

Auch die Multifeed-Adapterplatte (darauf ist der LNB befestigt) ist aus stabilen Aluminium, dieses ist ebenfalls rostbeständig. Die Mastbefestigung weist ebenso eine hohe Robustheit auf. Für die Mastbefestigung wurde feuerverzinktes Stahlblech verwendet.

Bei dieser Satellitenschüssel müssen Sie sich über die Montage keine Sorgen machen. Denn die Offset-Parabelantenne kommt schon komplett vormontiert zu Ihnen nach Hause, sodass sie nur noch vom Fachmann montiert werden muss.

Die Satellitenschlüssel gibt es in den Farben Graphit, Weiß und Rotbraun. Mitgeliefert wird außerdem eine wechselbare Multifeed-Adapterplatte.

Offset-Parabolantennen mit 120 cm Durchmesser

Bei SAT-Anlagen gilt: Je größer die Satellitenschüssel, desto besser der Empfang. Daher wird hier zur 90 cm großen Antenne, eine Antenne mit einem größeren Durchmesser vorgestellt. Die Modelle CAS 120 und CAS 120/G haben einen Durchmesser von 120 cm.

Auch in dieser Größe besteht die Satellitenschüssel aus einem Reflektor und einer Speisesystem-Halterung. Der Reflektor ist aus einer pulverbeschichteten Aluminium-Ausführung. Das sorgt für eine hohe Stabilität. Genauso sind die Speisesystem-Halterung sowie die Spiegel-Hinterkonstruktion aus verzinktem Stahlblech.

Im Gegensatz zum 90 cm-Modell, besitzt diese Offset-Antenne einen Schnappkabelhalter. An diesem können bis zu acht Kabel befestigt werden. Der Kabelhalter ist aus witterungsbeständigen Kunststoff. Wind und Wetter macht dem Kabelhalter also nichts aus.

Möchten Sie weitere Satelliten empfangen, bietet sich diese Kathrein-Antenne für die SAT-Anlage besonders gut an. Denn am Tragarm können zwei Universal-Speisesysteme zusätzlich installiert werden. Diese können schließlich Satelliten im Abstand von drei bis sechs Grad empfangen. Somit können Sie die Auswahl Ihrer TV- und Radiosender erweitern.

Da Kathrein hochwertiges Material verwendet, wie Aluminium und rostbeständiges Edelstahl, profitieren Sie von einer hohen Langlebigkeit. Mit einer Offset-Antenne von Kathrein haben Sie schon mal den wichtigsten Bestandteil einer SAT-Anlage.

SAT-Receiver von Kathrein

Receiver

Mit einer Parabolantenne ist es natürlich noch nicht getan. Zu einer Satellitenempfangs-Anlage gehört auch ein Receiver. In vielen modernen Fernsehgeräten sind Receiver bereits eingebaut. Möchten Sie allerdings ihr altes Fernsehgerät behalten, muss ein externer Receiver her.

Dafür eignet sich der SAT-Receiver UFS 810 aus dem Hause Kathrein. Dieser wird mit einer Infrarot-Fernbedienung sowie einem HDMI-Kabel geliefert. Nach der Installation der Satellitenschüssel, wollen Sie natürlich so schnell wie möglich entspannt fernsehen.

Mit dem SAT-Receiver von Kathrein können Sie nach der Installation, auch ohne Programmsuchlauf, sofort Fernsehen. Auf dem Receiver befindet sich nämlich eine vorprogrammierte Programmliste. Auch die Favoriten sind schon vorprogrammiert. Jeweils acht Sender für Fernsehen und Radio sind als Favoriten markiert.

Ein weiterer Vorteil des Kathrein-Receivers ist die elektronische Programmzeitschrift. Damit haben Sie die Möglichkeit, jederzeit nachschauen zu können, was gerade wo ausgestrahlt wird. Allgemein lässt sich sagen, dass alle TV-Sender digitaler Satelliten und Radiosender im DVB-S2 zu empfangen sind.

Eine eingebaute Festplatte sorgt dafür, dass jede Menge Speicherplatz auf dem Receiver vorhanden ist. Bis zu 4000 Programme können Sie speichern. Auch 800 Seiten Videotext lassen sich problemlos auf dem SAT-Receiver speichern.

Für Fans ausländischer Serien und Filme bietet der Receiver ebenso etwas. Denn bei mehrsprachig übertragenen Sendungen können sie zwischen verschiedenen Sprachen auswählen. Die Bildschirm-Einblendung, also die Sprache der Einstellungen, zum Beispiel, gibt es ebenfalls in acht Sprachen. Unter Anderem: Spanisch, Italienisch oder Polnisch.

Außerdem besitzt der Receiver einen USB-Anschluss, so können Software-Updates bequem über einen USB-Stick gemacht werden. Und Sie können sich durch den USB-Anschluss Fotos auf dem Fernseher ansehen.

Folgende Kabelanschlüsse sind am SAT-Receiver vorhanden:

  • F-Buchse
  • USB 2.0
  • HDMI out
  • Digital Audio S/PDIF elektrisch
  • Scart

Der SAT-Receiver von Kathrein macht also die SAT-Anlage komplett.  Er bietet neben den vorprogrammierten Programmen und dem großen Speicherplatz, noch eine Sprachauswahl bei mehrsprachigen Sendungen und einen praktischen USB-Anschluss.

8. Kataloge

Hier stehen Ihnen Kataloge der Firma Kathrein zum Thema
Satellitenanlagen zur Verfügung.

9. Fachpartner finden

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