Photovoltaikanlage

Photovoltaikanlage- die Kraft der Sonne nutzen

Das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft wächst. Somit wird auch der Wunsch nach mehr erneuerbaren Energien immer größer. Durch ihre Verwendung werden Ressourcen geschont, denn unsere fossilen Energiequellen sind begrenzt. Mit Ihrer eigenen Photovoltaikanlage ist es Ihnen möglich, diese nachhaltige Energie selber zu gewinnen und das ganz einfach bei Ihnen zu Hause. So nutzen Sie die unendliche Kraft der Sonne. Von Ihrer eigenen Solaranlage profitiert die Umwelt deutlich, doch auch finanziell ist Ihre eigene Photovoltaikanlage von Vorteil.

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Heutzutage sind Solarmodule allgegenwärtig: Ganz egal ob auf privaten Häuser, Firmengebäuden, freien Flächen oder öffentlichen Einrichtungen. Der Trend lässt seit Jahren nicht nach. Deshalb ist spätestens jetzt der richtige Zeitpunkt, um über Ihre eigene Photovoltaikanlage nachzudenken. Deren Solarmodule wandeln die Lichtenergie der Sonne in elektrische Energie um. Mit Hilfe eines Wechselrichters wird der entstehende Gleichstrom zu Wechselstrom umgewandelt. Dieser Strom wird dann ins öffentliche und private Stromnetz eingespeist.

Durch einen Stromspeicher ist es Ihnen zusätzlich möglich, den nicht verbrauchten Strom der sonnigen Mittagsstunden zu speichern. So machen Sie auch am Abend und in der Nacht von Ihrem eigenen Strom Gebrauch.

2. Verschiedene Arten von Solarmodulen bei Photovoltaikanlagen

Es gibt verschiedene Arten von Solarmodulen- welche die besten für Ihre Photovoltaikanlage sind erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Solarmodule werden auf einem Hausdach installiert.

Bei der Herstellung von Solarmodulen gibt es unterschiedliche Methoden. Heute benutzt man bei Photovoltaikanlagen vorwiegend diese drei Arten:

Monokristalline Solarmodule

Die monokristallinen Solarmodule entstehen bei einem sehr teurem und aufwendigem Herstellungsverfahren. Dabei wird das Halbleitermaterial Silizium geschmolzen. Anschließend werden aus dem geschmolzenem Silizium kristalline Stäbe gezogen und in Scheiben geschnitten. Es entstehen dunkelblaue bis schwarze Solarzellen. Sie werden miteinander zu Solarmodulen verschaltet.

Diese monokristallinen Solarmodule haben einen besonders hohen Wirkungsgrad. Das bedeutet, dass bei gleicher Sonneneinstrahlung mehr Lichtenergie in elektrische Energie umgewandelt wird als bei den anderen Arten.

Polykristalline Solarmodule

Bei den polykristallinen Solarmodulen wird wieder Silizium verwendet. Dieses gießt man im Herstellungsverfahren zunächst in Blöcke. Anschließend werden die Blöcke in Scheiben zersägt. Dieses Verfahren nennt man das Blockgussverfahren. Durch das Abkühlen bilden sich dann zahlreiche kleine Kristalle. Die jeweiligen Scheiben sind wieder die einzelnen Solarzellen. Diese Art hat einen geringeren Wirkungsgrad als die monokristallinen Solarmodule. Jedoch ist sie kostengünstiger in der Herstellung.

Amorphe Solarmodule

Die Amorphen Solarmodule sind auch als Dünnschichtzellen bekannt. Bei der Herstellung entstehen im Gegensatz zu mono- und polykristallinen Modulen keine Kristalle. Stattdessen werden dünne Schichten aus Halbleitermaterial auf eine Trägerschicht aufgedampft. Diese Solarmodule bringen einen geringeren Ertrag. Jedoch sind hier die Kosten niedriger und sie erzeugen auch bei diffusem Licht Energie.

Die Entscheidung, welche Solarmodule am besten zu Ihnen passen, hängt vor allem von der Größe ihrer Dachfläche ab. Monokristalline Solarmodule überzeugen durch Ihren hohen Wirkungsgrad. Deswegen sind Sie vor allem bei einer kleineren Fläche zu empfehlen. Polykristalline Solarmodule bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei großen Dachflächen und Freilandanlagen. Amorphe Solarmodule kommen seltener bei Photovoltaikanlagen in Einsatz. Sie sind langfristig nicht rentabel genug. Häufiger wird diese Art bei Uhren oder Taschenrechnern verwendet. Daher bleiben Sie tendenziell ein Nischenprodukt.

3. Voraussetzungen für die Installation Ihrer Photovoltaikanlage

Bevor Sie sich für eine Photovoltaikanlage entscheiden, ist sicherzustellen, dass sich Ihr Hausdach dafür eignet. Dabei ist eine möglichst schattenfrei Dachfläche natürlich ideal. Mögliche Schattenquellen können sein:

Auf Tipp zum Bau erfahren Sie was die optimalen Vorraussetzungen für eine Photovoltaikanlage gelten

Was die optimalen Voraussetzungen für ihre Photovoltaikanlage sind erfahren Sie hier.

  • Bestehende oder geplante benachbarte Häuser.
  • Ein eigener Schornstein oder sonstige Dachaufbauten.
  • Große Bäume, beachten Sie hierbei auch das Wachstum in den nächsten Jahren.

Besonders vorteilhaft ist zudem eine Ausrichtung nach Süden. So bekommt Ihre Photovoltaikanlage möglichst viel Sonneneinstrahlung ab. Die optimale Dachneigung beträgt etwa 30-35°. Bei einem Flachdach lässt sich diese nachträglich noch durch Aufständerungen erreichen. Aber auch bei größeren Abweichungen sind Photovoltaikanlagen noch realisierbar und effizient.

In den meisten Fällen brauchen Sie keine Baugenehmigung für Ihre Photovoltaikanlage. Bei reinen Wohnsiedlungen oder denkmalgeschützten Häusern sieht das unter Umständen anders aus. Ihre Baubehörde gibt in diesen Fällen verlässliche Auskünfte.

4. Prognosen für die Zukunft von Solarenergie

Tipp zum Bau zeigt Ihnen welche Vorteile Ihre eigene Photovoltaikanlage auf die Umwelt hat

Von Ihrer eigenen Photovoltaikanlage profitiert die Umwelt.

Da das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft immer stärker wächst, werden auch erneuerbare Energiequellen immer gefragter. Eine Studie aus dem Fachjournal „Nature Energie“ von 2017 zeigt dies eindrucksvoll: Laut der Studie werden Erneuerbare bis 2050 etwa 30-50% des weltweiten Strombedarfs decken. Somit werden Sonne, Wind und Co. zu dominierenden Stromerzeugern.

Aus diesem Grund ist auch die rasante weltweite Verbreitung von Photovoltaikanlagen nicht überraschend. Werden auch Sie Teil einer weltweiten Entwicklung hin zu erneuerbaren Energien. Photovoltaikanlagen sind unter anderem auch eine ziemlich langfristige Investition. Man rechnet mit einer Lebensdauer von über 20 Jahren.

5. Kosten von Photovoltaikanlagen im Überblick

Mit was für Kosten Sie bei Ihrer Photovoltaikanlage zu rechnen haben erfahren Sie bei Tipp zum Bau

Mit diesen Kosten müssen Sie bei Ihrer Photovoltaikanlage rechnen.

Ihre Kosten für eine Photovoltaikanlage setzen sich aus dem Erwerb der Anlage, den Montagekosten und den Kosten für den laufenden Betrieb zusammen. Kosten wie Nutzen einer Anlage unterscheiden sich aufgrund von verschiedenen Faktoren:

  • Größe Ihrer Anlage.
  • Wahl der Solarmodule.
  • Ausrichtung und Neigungswinkel der Dachfläche.
  • Geographische Lage Ihres Wohnortes.

In dieser Übersicht sehen Sie, mit was für Kosten Sie beim Erwerb einer Anlage ungefähr zu rechnen haben. Kilowattpeak (kWp) beschreibt hierbei die Höchstleistung einer Photovoltaikanlage.

GrößenordnungKostenspanneKosten Gesamt
Kleines Dach (ca. 4kWp)1.200-1.900€/kWp4.800-7.600€
Mittelgroßes Dach (ca. 6 kWp)1.000-1.800€/kWp6.000-10.800€
Großes Dach (ca. 9 kWp)900-1.700€/kWp8.100-15.300€

Da man meistens Kompaktpakete erwirbt, sind die Montagekosten dort schon mit eingerechnet. Die Montagekosten betragen etwa 120-180€/kWp. Zusätzlich fallen im laufenden Betrieb noch Wartungskosten von ungefähr 150€ pro Jahr an. Damit ist die Photovoltaikanlage eine ziemlich wartungsarme Technologie.

Wer noch einen Stromspeicher für seine Photovoltaikanlage installieren will, hat mit zusätzlich 800-1500€/kWp zu rechnen. Die modernen Lithium-Ionen-Batterien sind erstmal teurer als die Bleisäurebatterien. Jedoch haben Sie eine längere Lebensdauer und sind somit langfristig von Vorteil. Durch einen Stromspeicher lässt sich die Strommenge, die Sie von externen Anbietern beziehen, nochmals verringern. Somit sparen Sie Kosten. Ein Stromspeicher rentiert sich auf Dauer in den meisten Fällen.

6. Ihre Fördermöglichkeiten beim Einbau einer Photovoltaikanlage

Lassen Sie sich von den eher hohen Anschaffungskosten nicht abschrecken. Der Kauf wird einerseits gefördert, anderseits spart man langfristig Stromkosten. Zusätzlich erhalten Sie für den eingespeisten Strom ins öffentliche Netz eine Vergütung.

  • Beim Kauf Ihrer Photovoltaikanlage ist es Ihnen möglich, eine KfW-Förderung zu beantragen. Die KfW-Bank fördert bis zu 100% der Investitionen mit einem zinsgünstigen Kredit. Als Sicherheit für einen Kredit reicht den Banken in den meisten Fällen die staatliche Einspeisevergütung.
  • Häufig gibt es auch noch lokale Zuschüsse. Fragen Sie deshalb bei Ihrer Kommune nach.
  • Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde eine Einspeisevergütung vereinbart. Dadurch bekommen Besitzer von Photovoltaikanlagen eine Vergütung für den Strom, den Sie an das öffentliche Netz abgeben. Beim Neubau Ihrer Photovoltaikanlage bekommen Sie einen festgelegten Preis für die nächsten 20 Jahre. Für die Einspeisung in das öffentliche Netz benötigt Ihre Photovoltaikanlage eine eigene Steuernummer.
  • Leider ist die Einspeisevergütung in den letzten Jahren stark gesunken. Daher ist es deutlich effizienter, den eigens produzierten Solarstrom selbst zu nutzen. Insbesondere durch steigenden Strompreise in den letzten Jahren wird dies immer vorteilhafter. Aus diesem Grund lohnt sich auch die Überlegung über einen Stromspeicher. Dadurch lässt sich Ihre Quote beim Eigenverbrauch erhöhen: Sie werden mit Ihrer Photovoltaikanlage unabhängiger von der Entwicklung der Strompreise.

7. Fazit: Die Photovoltaikanlage als rentable Investition

Es ist kein Wunder, dass Sie immer mehr Photovoltaikanlagen in Ihrer Nachbarschaft sehen. Eine Solaranlage ist eine durchaus rentable Investition.

Wieso eine eigene Photovoltaikanlage eine rentierende Investition ist erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Ihre eigene Photovoltaikanlage bietet einige Vorteile.

  • Sie fördern mit Ihrem Kauf die Nachhaltigkeit.
  • Bei der Gewinnung von Solarenergie werden keine Schadstoffe ausgestoßen.
  • Sie machen sich unabhängig von steigenden Strompreisen.
  • Beim Erwerb einer Photovoltaikanlage sind verschiedene Förderungen möglich.

Eine eigene Photovoltaikanlage ist also gut für die Umwelt und Ihren Geldbeutel!

8. Mit dieser Lebensdauer einer Photovoltaikanlage ist zu rechnen

Eine Photovoltaikanlage ist zunächst einmal eine ziemlich teure Investition. Der Erwerbspreis liegt im drei- bis vierstelligem Bereich. Und trotzdem ist eine Photovoltaikanlage profitabel? Ja, denn die Lebensdauer von mindestens 20 Jahren ist relativ lang. Doch auch eine Lebensdauer von 40 Jahren ist möglich. Die meisten Hersteller garantieren 20-25 Jahre. Fragen Sie daher vor Ihrem Kauf nach.

Wie alt Ihre Photovoltaikanlage endgültig wird hängt von verschiedenen Faktoren ab:

•die Art der Solarmodule.

•die Qualität des Wechselrichters.

•die richtige Pflege der Solarmodule.

•eine regelmäßige Wartung.

•die Qualität des Montagegestelles der Solarmodule.

Um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen, lohnt es sich also, beim Kauf auf die Qualität zu achten. Unter den verschiedenen Arten der Solarmodule haben kristalline Module eine deutlich höhere Lebensdauer als amorphe Solarmodule.

Der Wechselrichter hat meistens eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren. Rechnen Sie also damit, ihn einmal im Laufe der Lebensdauer Ihrer Photovoltaikanlage zu erneuern.

Mit der richtigen Planung und Montage ist es möglich, dass Ihr Montagegestell eine genauso lange Lebensdauer hat wie Ihre Solarmodule. Die Garantie der Hersteller liegt hier jedoch meist nur bei bis zu 10 Jahre.

Außerdem ist eine regelmäßige Wartung ihrer Photovoltaikanlage von Vorteil. Diese sind alle 1-2 Jahre zu empfehlen.

9. Netzgekoppelte Photovoltaikanlage oder doch lieber eine Inselanlage

In unserem Beitrag zu Photovoltaikanlagen ist  oft die Rede vom öffentlichen Netz. Dazu brauchen Sie eine netzgekoppelte Solaranlage. Wollen Sie jedoch ganz unabhängig vom öffentlichen Stromnetz sein, ist dies mit einer Inselanlage möglich. Hier ist Ihr persönlicher Stromverbrauch zu beachten, denn mit einer Inselanlage beziehen Sie nur Ihren eigens produzierten Strom.

Deshalb ist es unbedingt zu empfehlen einen guten Stromspeicher mit zu installieren. Somit ist es Ihnen möglich, am Abend und in der Nacht Strom zu nutzen. Außerdem ist die Anschaffung einer Wärmepumpe sinnvoll. Diese dient sowohl zum Heizen als auch zum Klimatisieren.

Meistens findet man eine Inselanlage nur an Orten ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz, beispielsweise auf einem Wohnwagen oder der Berghütte. Ansonsten ist bei einem Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch eher eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage zu empfehlen. Außer Sie setzen auf eine Hypridlösung und koppeln ihre Anlage mit einer Solarthermie oder einem Blockheizkraftwerk.

10. Die ideale Größe Ihrer Photovoltaikanlage

Möglicherweise haben Sie inzwischen die Entscheidung getroffen, eine Photovoltaikanlage zu installieren. Dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um über die ideale Größe ihrer Anlage nachzudenken. Ihre Photovoltaikanlage ist im Idealfall ja nicht nur gut für die Umwelt sondern bietet Ihnen auch finanzielle Vorteile.

Zu berücksichtigen ist natürlich erst einmal, welche Größe bei ihrer Photovoltaikanlage maximal möglich ist. Dazu brauchen Sie die Maße Ihrer Dachfläche. Jedoch ist es nicht immer notwendig die ganze Dachfläche für die Solarmodule zu nutzen. Auch die Leistungsfähigkeit Ihrer Photovoltaikanlage ist entscheidend. Diese ist abhängig von verschiedenen Faktoren:

•der geographischen Lage Ihres Hauses.

•der Ausrichtung Ihrer Dachfläche.

•die Wahl der Solarmodule.

•möglichen Schattenfaktoren.

Dadurch ergibt sich die mögliche Leistung Ihrer Solaranlage. Um herauszufinden, wie viel Strom Sie dann wirklich benötigen, helfen folgende Fragen:

•Was ist mein durchschnittlicher Stromverbrauch?

•Welchen Eigenverbrauchsanteil will ich erzielen?

•Will ich meinen Strom noch zusätzlich speichern?

Anhand dieser Faktoren lässt sich die ideale Größe ihrer Photovoltaikanlage ganz individuell ermitteln.

11. Brand bei einer Photovoltaikanlage- die Gefahr ist gering

Immer wieder hört oder liest man von Bränden bei Photovoltaikanlagen. Doch davon brauchen Sie sich nicht verunsichern lassen. Bei professioneller Installation der Solarmodule ist das Brandrisiko  äußerst gering. Die häufigsten Brandursachen sind Installations- und Produktfehler. Achten Sie deshalb auf die Qualität beim Kauf ihrer Photovoltaikanlage. Zu billige Produkte werden Ihnen möglicherweise im Endeffekt zum Verhängnis.

Falls es trotzdem zu einem Brand der Solarmodule kommt, helfen Ihnen folgende Vorbereitungen:

  • Weisen Sie sichtbar auf Ihre Photovoltaikanlage hin. So weiß die Feuerwehr im Notfall Bescheid.
  • Sammeln Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrer Solaranlage an einem sicheren Ort. So ist es Ihnen möglich im Notfall darauf zurückzugreifen.
  • Eine sinnvolle Option ist es auch, die wichtigsten Informationen Ihrem Nachbarn zu geben.

12. Der ideale Stromspeicher- darin unterscheiden sich die verschiedenen Arten

Ein Stromspeicher ist sehr vorteilhaft. Er ermöglicht es Ihnen, nicht nur in den sonnigen Mittagsstunden von Ihrer Photovoltaikanlage zu profitieren. Dadurch steigern Sie Ihren Anteil am Eigenverbrauch enorm. Sie sparen langfristig Kosten. Lassen Sie sich also nicht von den Erwerbskosten abschrecken.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Stromspeicher: Den Bleiakkulumator und den Speicher mit Lithium-Ionen-Batterie. Sie unterscheiden sich in verschiedenen Aspekten.

ArtLebensdauerErwerbskosten
(kleine Anlage)
EntladetiefeWirkungsgrad
Bleiakku5-10 Jahre3.000-5.000€40-60%70-80%
Lithium-Ionen-Akku15-20 Jahre8.000-9.000€80-90% 90-95%

Zusammenfassend ist der Stromspeicher mit einem Bleiakku erstmal die kostengünstigere Variante. Langfristig ist jedoch der Stromspeicher mit einer Lithium-Ionen-Batterie meistens finanziell von Vorteil. Kein Wunder also, dass dieser immer populärer wird.

13. Ihre Photovoltaikanlage versichern?- dieses Wissen hilft Ihnen weiter

Häufig wird schon vor dem Kauf einer Photovoltaikanlage ausgerechnet, nach wie vielen Jahren diese finanzielle Gewinne erzielt. Denn der Erwerb ist erstmal eine kostspielige Angelegenheit. Doch was passiert, falls es dann doch zu Schäden kommt? Die Solarmodule sind gefährdet von Feuer, Niederschlag und technischen Fehlern.

Sich im Voraus über eine Versicherung zu informieren, ist also ratsam. Sonst bleiben Sie im Notfall auf unerwarteten Kosten sitzen.

Bei manchen Wohngebäudeversicherungen sind Photovoltaikanlagen schon mitversichert. Informieren Sie sich deshalb unbedingt bei Ihrem Anbieter. Klären Sie auch ab, welche Schäden mit versichert sind.

Falls dies für Sie nicht umfangreich genug ist, lohnt sich ein Zusatz bei Ihrer Wohngebäudeversicherung oder eine separate Photovoltaikversicherung. Hierfür gibt es zahlreiche Anbieter. Die Kosten sind abhängig von der Größe Ihrer Anlage, dem Baujahr und Ihrer Schadenswahrscheinlichkeit. Inzwischen gibt es schon günstige Versicherungen für unter 100€ pro Jahr.

14. Ihre mobile Photovoltaikanlage- Sonnenenergie gibt’s auch unterwegs

Immer öfter sieht man in der Nachbarschaft Solarmodule auf den Häusern. Doch das ist längst nicht die einzige Option, wie sich der eigene Solarstrom produzieren lässt. Photovoltaikanlagen gibt es auch im kleinen Format. Und somit sind Sie ideal für unterwegs.

Dies bietet große Vorteile, wenn Sie keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz haben. Zum Beispiel bei Ihrem nächsten Campingurlaub.

Mobile Solarmodule lassen sich überall und zu jedem Zeitpunkt ganz einfach aufstellen. Außerdem ist eine flexible Ausrichtung der Solarmodule möglich. So bekommen Sie die optimale Sonneneinstrahlung ab.

Natürlich erzeugen die mobilen Solarmodule nicht so viel  Strom wie eine richtige Photovoltaikanlage. Aber unterwegs ist der Strombedarf ja auch deutlich geringer.

15. Herstellung von Photovoltaikanlagen- ist dieser Prozess wirklich umweltschädlich?

Wer sich für eine eigene Photovoltaikanlage entscheidet, der macht dies oft nicht ausschließlich aus finanziellen Gründen. Häufig sind auch die ökologischen Aspekte von großer Bedeutung. Man möchte mit seiner eigenen Photovoltaikanlage die Umwelt schützen. Doch man liest immer wieder von einer umweltschädlichen Herstellung der Solarmodule.

Bis die Solarmodule betriebsfertig sind, wird erstmal einiges an Energie gebraucht. Von der Herstellung über den Transport bis hin zur Installation der Solarmodule sind es viele Schritte.

Doch dafür hat eine Photovoltaikanlage eine lange Lebensdauer von 20-40 Jahren. Dadurch erwirtschaften die Solaranlage mehr als das 10 Fache, von dem, was als Energie bei Ihrer Herstellung benötigt wird. Außerdem gibt es immer neuere Verfahren, bei denen weniger Schadstoffe ausgestoßen werden.

Somit hat eine Photovoltaikanlage nur ungefähr 5-10% der Umweltbelastung von fossilen Energieträgern. Von Ihrer eigenen Photovoltaikanlage profitiert die Umwelt also auf jeden Fall.

16. Ihre Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Die Wichtigkeit der Umweltpolitik wächst in den letzten Jahren stetig. In diesem Zusammenhang entstand im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es fördert durch finanzielle Unterstützung erneuerbare Energien.

Wenn Sie Ihre Photovoltaikanlage an das öffentliche Netz koppeln, erhalten Sie eine Einspeisevergütung. Die Höhe der Vergütung wird bei der Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaikanlage für die nächsten 20 Jahre festgelegt. Je größer die Solaranlage ist, desto geringer fällt die Einspeisevergütung pro kWp aus.

In den letzten Jahren ist die Höhe der Einspeisevergütung jedoch stark gesunken. Aktuell (Stand Juni 2020) liegt die Vergütung

•bei Kleinanlagen (bis 10 kWp) bei 9,17 Cent/kWh.

•bei Anlagen von 10-40 kWp bei 8,91 Cent/kWh.

•und bei größeren Anlagen (40-100 kWp) bei 7,00 Cent/kWh.

Im Gegensatz dazu steigen die Strompreise kontinuierlich an. Deshalb ist es effizienter, möglichst viel von Ihrem produzierten Strom selber zu benutzen. So sparen Sie viele Kosten.

17. Die PV-Steuer- diese Möglichkeiten haben Sie

Eine Anmeldung Ihrer Photovoltaikanlage ist unbedingt erforderlich. Denn mit Ihrer eigenen Photovoltaikanlage gelten Sie steuerlich als Unternehmer. Wenn Sie jedoch Ihren Strom vollständig selber verbrauchen, sind Sie von jeglichen Kosten verschont.

Ansonsten wird die Umsatzsteuer und die Ertragssteuer auf Sie zu kommen. Die Höhe des Steuerbetrages ist individuell. Hier haben Sie verschiedene Optionen.

Bei der Umsatzsteuer ist es möglich, sich umsatzsteuerpflichtig zu erklären oder die Kleinunternehmerregel zu wählen. Wenn Sie sich umsatzpflichtig erklären, bekommen Sie die Umsatzsteuer von der Installation und von den Wartungs- und Betriebskosten zurück. Bei der Kleinunternehmerregel ist man von der Umsatzsteuer befreit. Hierbei ist jedoch die maximale Einnahmehöhe von 22.000 € zu beachten.

Die Ertragssteuer entspricht der Einkommenssteuer von Privatleuten. Ob die Ertragssteuer bei Ihnen fällig wird hängt davon ab, ob Sie mit Ihrer Anlage eine Gewinnerzielung beabsichtigen. Hierbei ist sowohl die Einspeisevergütung als auch der Eigenverbrauch zu berücksichtigen.

18. Die Richtige Pflege und Reinigung für Ihre Photovoltaikanlage

Ihre Photovoltaikanlage ist jedem Wetter ausgesetzt. Die Solarmodule sind auf der Dachfläche montiert und bekommen deshalb keinen Schutz vor Witterungen ab. Doch das bedeutet zum Glück nicht, dass die Reinigung Ihrer Solarmodule besonders aufwendig ist.

Die meisten Verschmutzungen werden auf natürliche Weise vom Regen wieder fortgespült. Gerade bei Solarmodulen mit einem geringen Neigungswinkel ist eine langfristige Verschmutzung möglich. Dies führt dann dazu, dass weniger Sonnenlicht aufgenommen wird.

Eine relevante Ertragsminderung entsteht aber nur bei deutlicher Verschmutzung. Deshalb reicht es in den meisten Fällen, Ihre Solarmodule alle zwei Jahre reinigen zu lassen. Ohne eine professionelle Schulung ist es zu empfehlen, dies von einem Fachmann machen zu lassen. Denn Dacharbeiten sind mit Gefahren verbunden. Die professionelle Reinigung der Solarmodule kostet durchschnittlich 1-3€ pro Quadratmeter.

19. Montage einer Photovoltaikanlage- diese Möglichkeiten gibt es

Für die Montage der Solarmodule gibt es zwei gängige Arten: Die Aufdachmontage und die Indachmontage.

Bei der Aufdachmontage werden die Solarmodule mit Schienen und Montagehaken auf dem Dach montiert. Diese Variante ist meistens die kostengünstigere.

Optisch ansprechender ist für viele die Indachmontage. Hierbei ersetzen die Solarmodule einen Teil der Dachfläche. Dadurch ist diese Variante aufwendiger und teurer. Jedoch ist es möglich, direkt beim Neubau einen Teil der Dachziegel durch Solarmodule zu ersetzen. In diesem Fall ist die  Indachmontage möglicherweise sehr vorteilhaft.

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