Einbruchschutz

Einbruchschutz – Wichtig für Ihr Zuhause!

Wussten Sie, dass es einen Tag des Einbruchschutzes gibt? Er findet jedes Jahr im Oktober mit Beginn der Winterzeit statt. Mit diesem Tag versucht die Polizei, auf das Thema Einbruchschutz aufmerksam zu machen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Sicherheit für Sie und Ihre Familie zu erhöhen. So fühlen Sie sich zu Hause wieder sicher.

Ihr Zuhause weist noch keinen Einbruchschutz auf? Informieren Sie sich hier und heute über Einbruchsicherungen – auch wenn heute nicht Tag des Einbruchschutzes ist.

1. Nützliches zum Thema Einbrüche

Einbrüche sind in Deutschland an der Tagesordnung. Im Jahr 2019 gab es deutschlandweit rund 87.000 Einbrüche bzw. Einbruchsversuche. Mit den richtigen Einbruchsicherungen lassen sich jedoch viele Einbrüche verhindern.

Zunächst erfahren Sie hier einige Aspekte zum Thema Einbrüche und Sicherheit. Diese sind für das Verständnis von Maßnahmen zum Einbruchschutz von Bedeutung. Es geht um die folgenden Fragen:

  • Welche Schwachstellen hat ein Haus, das Täter für einen Einbruch nutzen?
  • Welche Gebäude sind besonders betroffen?
  • Mit welchen Methoden kommen die Einbrecher in ein Haus?

Schwachstellen am Haus

Einbruchschutz muss da vorgenommen werden, wo Täter Einbruchsmöglichkeiten finden. Das sind grundsätzlich Fenster und Türen.

  • Fenster und Fenstertüren (Terrassentüren und Balkontüren)
  • Lichtschächte und Kellerfenster
  • Haustüren und Wohnungseingangstüren
  • Nebeneingänge, Verbindungstüren und Kellertüren
  • Garagentore
Tipp zum Bau zeigt Ihnen, welche Schwachstellen Ihr Haus hat, wenn es um den Einbruchschutz geht.

Viele Schwachstellen bieten wenig bis keinen Einbruchschutz.

Fenstertüren (Balkon- und Terrassentüren) sind für Einbrecher besonders leicht im Erdgeschoss und im ersten Stock zu erreichen. Fenster, an die die Täter vor allem im Kellerbereich und im Erdgeschoss gelangen, sind ebenfalls oft Ziel der Begierde.

Beliebte Gebäudearten

In Einfamilienhäusern geschehen Einbrüche häufig, indem die Täter über ebenerdige Fenstertüren oder Fenster eindringen. Danach kommen die Haustüren. Bei Mehrfamilienhäusern wählen die Einbrecher in den meisten Fällen die Wohnungstür. Dabei sind vor allem die Wohnungen gefährdet, die in den oberen Etagen liegen. Hier gehen weniger Bewohner vorbei und die Sicherheit ist daher nicht gegeben.

Einbrecher erreichen Fenster und Türen besonders gut im Erdgeschoss und im Kellerbereich. Aber Vorsicht: Findet der Einbrecher eine Klettermöglichkeit, sind auch Fenster und Türen in oberen Stockwerken einbruchgefährdet. Dann ist auch bei diesen Zugängen ein Einbruchschutz sinnvoll.

Klettermöglichkeiten sind zum Beispiel Leitern, Gartenmöbel oder Mülltonnen. Auch ein Baum, der direkt am Haus steht, ist eine Hilfe für den Einbrecher. Dann ist es für den Täter sogar möglich, an das Dachfenster zu kommen. Nur wer die Schwachstellen an seinem Haus kennt, ist in der Lage, effektiv Maßnahmen zum Einbruchschutz zu ergreifen.

Die Methoden der Einbrecher

Einbrecher nutzen verschiedene Methoden, um in ein Haus einzubrechen. Häufig gehören dazu:

  • Einbrecher hebeln Fenster und Türen auf. Diese beliebte Methode dauert nur wenige Sekunden, wenn kein Einbruchschutz vorhanden ist. Die Einbrecher benötigen lediglich einen Schraubendreher.

    Einbruchschutz leicht gemacht mit Tipp zum Bau.

    Ohne Einbruchschutz sind Einbrecher schnell im Haus.

  • Um an die Griffe der Fenster oder Fenstertüren zu kommen, durchstechen Einbrecher die Glasdichtung. Ohne Einbruchsicherungen lassen sich die Griffe bewegen. Die Täter sind so imstande, die Fenster zu öffnen.
  • Bei fehlenden Einbruchsicherungen entfernen Einbrecher den Profilzylinder aus Türen. Dadurch sind sie leicht zu öffnen. Der richtige Einbruchschutz erschwert diese Methoden für die Täter und trägt erheblich zur Sicherheit der Bewohner bei.

2. Einbruchschutz – Was ist zu beachten?

Bei Maßnahmen zum Einbruchschutz ist zunächst Folgendes zu berücksichtigen:

  • Geprüfte Einbruchsicherungen.
  • Ungeprüfter Einbruchschutz.

Im Vergleich zu den ungeprüften Einbruchsicherungen wurden die geprüften Einbruchsicherungen auf ihre Einbruchhemmung getestet. Das geschieht beispielsweise anhand festgelegter Prüfverfahren zur Sicherheit des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN).

Außerdem ist es wichtig, dass der Einbau von Einbruchschutz fachgerecht durchgeführt wird. In einigen Fällen ist nach dem Einbau auch eine regelmäßige Betreuung der Einbruchsicherungen notwendig. Sinnvoll ist, dafür ein Fachunternehmen zu engagieren, welches sich auf Sicherheit spezialisiert hat.

3. Mechanischer Einbruchschutz

Für gewöhnlich benötigen Täter nur wenige Sekunden, um Standardfenster und Standardtüren zu überwinden. Sind die Zugänge jedoch mit einem mechanischem Einbruchschutz ausgestattet, bieten sie Einbrechern mehr Widerstand. Dadurch dauert es länger diese zu öffnen und das Risiko entdeckt zu werden steigt. Aus diesem Grund brechen Täter häufig den Versuch ab, in ein Haus zu kommen. Der mechanische Einbruchschutz ist eine ratsame Alternative bei der Wahl von Einbruchsicherungen.

Sicherheit bei Fenstern und Türen

Es gibt Fenster und Türen, die direkt mit einem mechanischem Einbruchschutz ausgestattet sind. Empfehlenswert sind Produkte, die nach festgelegten Prüfverfahren des DIN auf ihre Einbruchhemmung getestet wurden.

Anhand der sogenannten DIN EN 1627 werden die Produkte einer von sieben Widerstandsklassen zugeordnet. Allgemein gilt: Je höher die Klasse, desto mehr Einbruchschutz bieten die Fenster und Türen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die einzelnen Widerstandsklassen:

Widerstandsklasse:Widerstandszeit:Einbruchschutz gegen Versuche mit:
RC 1 N/Körperlicher Gewalt.
RC 2 N03 MinutenEinfachen Werkzeugen (z.B. Schraubendreher, Zangen, Keile).
RC 203 MinutenEinfachen Werkzeugen (z.B. Schraubendreher, Zangen, Keile).
RC 305 MinutenEinfachen Werkzeugen sowie einfachen Bohrwerkzeugen.
RC 410 MinutenSägewerkzeug, Schlagwerkzeug und Akku-Bohrmaschine.
RC 515 MinutenElektrowerkzeugen und Winkelschleifer.
RC 620 MinutenLeistungsfähigen Elektrowerkzeugen.

Die Polizei empfiehlt für die maximale Sicherheit grundsätzlich die Widerstandsklasse RC 2 für Fenster und Türen. RC 2-Fenster sind mit einer einbruchhemmenden Verriegelung und Verglasung sowie mit einem abschließbaren Fenstergriff ausgestattet. Zu den Einbruchsicherungen von RC 2-Türen gehören zum Beispiel Hauptriegel, Schutzbeschläge sowie Bändersicherungen. Die Wahl der geeigneten Widerstandsklasse hängt aber auch von folgenden Faktoren ab:

  • Der Erreichbarkeit der Fenster und Türen.
  • Bedarf an Sicherheit von Seiten der Bewohner.
  • Der Wert des Hausrats.

Nachrüsten von Fenstern

Fenster lassen sich für einen geeigneten Einbruchschutz wie folgt nachrüsten:

  • Fensterbeschläge nach DIN 18104: Diese Fensterbeschläge haben eine einbruchhemmende Wirkung. Zusammen mit abschließbaren Fenstergriffen bieten sie einen sinnvollen Einbruchschutz.
  • Zusatzsicherungen nach DIN 18104: Dazu gehören zum Beispiel Zusatzkastenschlösser, Fensterstangenschlösser und Bändersicherungen.
  • Einbruchhemmende Verglasung nach DIN EN 356.
  • Einbruchhemmende Sicherheitsfolien nach DIN EN 356.

Nachrüsten von Türen

Ebenso gibt es einige Optionen für den Einbruchschutz, mit denen Sie Ihre Türen nachrüsten:

  • Einsteckschlösser nach DIN 18251: Schlösser mit Mehrfachverriegelung sind ab der Klasse 3 empfehlenswert, mit Einfachverriegelung in den Klassen 4 und 5.
  • Profilzylinder nach DIN 18252: Bei Schlössern mit Mehrfachverriegelung sind Profilzylinder der Klasse 1 oder 2 sinnvoll.
  • Schutzbeschläge nach DIN 18257: Schutzbeschläge eignen sich ab der Klasse ES 1.
  • Schließbleche mit einer Materialstärke von 3mm, die an mehreren Stellen im Mauerwerk verankert sind.
  • Bändersicherungen, wie zum Beispiel Hintergreifhaken.
  • Zusatzschlösser mit Sperrbügel.
  • Querriegelschlösser, diese gibt es auch mit Sperrbügel.

4. Zusätzlicher Einbruchschutz

Der mechanische Einbruchschutz sollte die Grundlage der Einbruchsicherungen bilden. Allerdings gibt es Möglichkeiten, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. Diese sehen sehr unterschiedlich aus, sind aber häufig sinnvolle Ergänzungen.

Einbruchmeldeanlagen

Einbruchmeldeanlagen (EMA) sind Alarmanlagen. Im Falle eines Einbruchs reagieren sie mit einem Signalton. Diesen gibt es in zwei Arten:

  • Die hörbare Alarmierung schreckt Einbrecher ab und informiert zum Beispiel die Hausbewohner oder die Nachbarn über die Gefährdung der Sicherheit.
  • Bei der lautlosen Warnung wird der Alarm an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen weitergeleitet. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Täter gefasst wird.

Sinnvoll ist es jedoch, die beiden Alarmierungsarten zu kombinieren. Trotz der Vorteile haben Einbruchmeldeanlagen aber auch einen Nachteil: Sie verhindern nicht, dass der Täter ins Haus kommt.

Einbruchschutz mit der Meldeanlage und Tipp zum Bau.

Eine Alarmanlage dient als Einbruchschutz.

Mit Einbruchmeldeanlagen werden unterschiedliche Bereiche des Hauses überwacht. Zum einen Fenster und Türen, wofür sich zum Beispiel Öffnungsmelder eignen. Die Glasflächen von Fenstern lassen sich unter anderem durch Glasbruchmelder bewachen.

Zudem lassen sich mit Einbruchmeldeanlagen in Form von Infrarot-Bewegungsmeldern Räume im Haus kontrollieren. Für einen effektiven Einbruchschutz sind Einbruchmeldeanlagen sinnvoll, die DIN-geprüft sind. Die sogenannte DIN EN 50131 klassifiziert Einbruchmeldeanlagen in vier Grade:

  • Grad 1: Einbrecher mit keiner/geringer Erfahrung
  • Grad 2: Einbrecher mit Erfahrung und spezieller Ausrüstung
  • Grad 3: Einbrecher mit umfangreichen Kenntnissen und tragbarer elektronischer Ausrüstung
  • Grad 4: Einbrecher mit Expertenwissen, einer guten Ausrüstung und vorheriger Planung des Einbruchs

Es gilt: Je höher der Grad, desto höher die Sicherheit. Von der Polizei werden Einbruchmeldeanlagen empfohlen, die mindestens den Grad 2 aufweisen.

SmartHome

Das SmartHome bedeutet, dass Geräte im Haushalt digital vernetzt werden. Dies bietet viele Möglichkeiten. Wenn es um Einbruchschutz geht, ist die Anwesenheitssimulation eine Option der Nutzung. Über das Handy lässt sich beispielsweise Folgendes steuern:

  • Das Ein- und Ausschalten von Lampen
  • Die Benutzung des Fernsehers
  • Die Steuerung der Rollläden, die hoch- und runtergefahren werden

Dem Einbrecher wird so vermittelt, jemand sei zu Hause. Es ist allerdings wichtig, dass sich keine fremde Person Zugang zu Ihrem System verschafft.

5. Einbruchschutz: Vorteile und Nachteile auf einen Blick

Es gibt verschiedene Maßnahmen zum Einbruchschutz. Bei der Planung Ihrer Sicherheit sind die jeweiligen Vor- und Nachteile von Bedeutung, die in der folgenden Tabelle zusammengefasst sind.

EinbruchschutzVorteileNachteile
Mechanischer EinbruchschutzStiehlt dem Einbrecher Zeit, wodurch er sich nicht mehr in Sicherheit wiegt häufig den Einbruch abbricht.Bei schlechter Qualität kein Hindernis für einen Einbruch.
EinbruchmeldeanlagenAbschreckung für die Einbrecher und direktes Melden bei der Polizei oder einer Sicherheitsfirma.
Täter gelangt trotzdem ins Haus.
SmartHomeTäter wissen erst gar nicht über Abwesenheit Bescheid und sind eventuell sichtbarer für Außenstehende.System ist anfällig für unerlaubten Zugang.

6. Kosten und Finanzierung Ihrer Einbruchsicherungen

Ein Haus mit Einbruchschutz ist eine schöne Vorstellung. Doch natürlich verursacht ein effektiver Einbruchschutz auch Kosten. Einbruchsichere Fenster und Türen sind teurer als Standardfenster und Standardtüren. Aber auch die anderen Einbruchsicherungen verursachen Kosten.

Was die Vorteile einer Hausratversicherung sind, erfahren Sie unter Tipp zum Bau.

Einbruchsicherungen sind an persönlichen Bedürfnisse anpassbar.

Mechanische Einbruchmaßnahmen fangen schon bei Preisen ab 150 € für Riegel oder Schlösser an. Terrassentüren hingegen muss man mit zirka 300 € aufwerten. Sichere Tür- und Fenstersysteme liegen preislich bei etwa 800 €.

Einbruchanlagen und Smart Homes gehen schnell in die Tausende, bedeuten aber auch einen höheren Standard an Sicherheit. Im Schnitt geben Hausbesitzer für ihr Eigenheim rund 4.000 € aus. Damit optimieren sie sämtliche Fenster, Türen und sonstige Schwachstellen des Hauses. Angesichts einer durchschnittlichen Diebesbeute von rund 3.250 € scheint dies vernünftig. Es bleibt jedoch eine Frage des Geldbeutels.

7. Einbruchschutz: Ein Fazit

Einbrüche kommen in Deutschland täglich vor. Die Auswirkungen eines Einbruchs sind nicht zu unterschätzen. Daher ist es sinnvoll, dass Sie sich vor Einbrüchen schützen. So erhöhen Sie Ihre individuelle Sicherheit. Es gibt verschiedene Einbruchsicherungen:

  • Mechanischer Einbruchschutz
  • Einbruchmeldeanlagen
  • SmartHome

Grundsätzlich ist der mechanische Einbruchschutz die wichtigste Maßnahme. Durch diesen lassen sich viele Einbrüche vermeiden, da sie den Zugang zum Haus erschweren. Alarmanlagen, SmartHome-Anwendungen sowie die Gestaltung des Grundstücks sorgen für zusätzlichen Schutz.

8. Die Einbruchsfolgen

Einbrüche haben weitreichende Folgen für die betroffenen Personen. Gestohlene Gegenstände verursachen zunächst einen finanziellen Schaden. Manchmal fehlen aber auch Andenken oder Erbstücke, die nur schwer zu ersetzen sind. Außerdem treten nach einem Einbruch bei vielen der betroffenen Personen psychische Folgen auf. Diese beeinflussen unter Umständen sogar längerfristig deren Leben. Beispiele für psychische Folgen sind:

  • Die Opfer erleiden einen Schock.
  • Sie fühlen sich im eigenen Zuhause nicht mehr sicher.
  • Sie sind angespannt und gestresst.
  • Nachts leiden sie unter Albträumen und Schlafstörungen.
  • Sie haben Angst vor einem erneuten Einbruch.

Die Folgen eines Einbruchs machen deutlich, wie wichtig es ist, sich gegen Einbrüche abzusichern. Das ist mit dem richtigen Einbruchschutz möglich.

9. Einbruchschutz durch richtiges Verhalten

Einbruchschutz lässt sich nicht nur durch Einbruchsicherungen am Haus oder auf dem Grundstück realisieren. Auch das eigene Verhalten trägt zum Einbruchschutz und zur Sicherheit bei. Im Folgenden werden einige Punkte genannt, die bei einer Abwesenheit zu beachten sind:

  • Es ist wichtig, dass sämtliche Fenster geschlossen werden. Fenster, die auf Kipp stehen, werden von Einbrechern problemlos geöffnet.
  • Türen werden immer doppelt abgeschlossen.
  • Schlüssel, zum Beispiel für die Haustür, werden nicht draußen versteckt.
  • Es wird keine Abwesenheitsnotiz, zum Beispiel für den Paketdienst, hinterlassen.
  • Klettermöglichkeiten, wie zum Beispiel Leitern, werden weggeschlossen.
  • Bei längerer Abwesenheit wird jemand beauftragt, Ihren Briefkasten zu leeren und Ihren Rasen zu mähen. Ein überquellender Briefkasten oder nicht gemähter Rasen deuten auf Ihre Abwesenheit hin.

10. Einbrecherprofile

Einbrüche im Privatbereich werden überwiegend von Gelegenheitstätern verübt, die einfache Werkzeuge bei sich tragen. Ihr Ziel ist ein möglichst schneller Einbruch. Denn es gilt: Je länger es dauert, sich Zugang zu einem Objekt zu verschaffen, desto höher ist das Risiko entdeckt zu werden.

Demnach stellen Häuser ohne Einbruchschutz willkommene Zielobjekte dar. Der Täter verschafft sich hier in wenigen Sekunden einen Zugang. Außerdem brechen viele Täter in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein und begehen bei ihren Nachbarn Diebstahl. In der Gegend kennen sie sich aus und es dauert nicht lange, bis sie zu Hause in Sicherheit sind.

11. Polizeiliche Beratung

TIPP: Die Polizei berät Sie bei der Wahl der richtigen Einbruchsicherungen für Ihr Zuhause!

12. Gitter

Tipp zum Bau empfiehlt, Gitter als Einbruchschutz vor kleine Fenster anzubringen.

Gitter vor kleinen Fenstern dienen dem Einbruchschutz.

Fenster ohne Einbruchsicherungen lassen sich auch durch Gitter schützen. Diese werden beispielsweise bei Toilettenfenstern, die häufig auf Kipp stehen, als Einbruchschutz verwendet. Wie Fenster und Türen werden auch Gitter anhand der sogenannten DIN EN 1627 in die sieben Widerstandsklassen eingeteilt. Für gewöhnlich rät die Polizei zur Widerstandsklasse RC 2. für eine maximale Sicherheit.

13. Roll- und Klappläden

Einbruchschutz bieten auch Roll- und Klappläden. Allerdings sind normale Roll- und Klappläden als Einbruchschutz ungeeignet, da diese von Einbrechern leicht hochgeschoben beziehungsweise aufgehebelt werden können. Empfehlenswert sind Roll- und Klappläden, die nach der sogenannten DIN EN 1627 mindestens die Widerstandsklasse RC 2 aufweisen.

Einbruchhemmende Roll- und Klappläden ersetzen aber keine Einbruchsicherungen an Fenstern: Täter brechen häufig am Tag ein, wenn die Roll- und Klappläden weniger benutzt werden.

14. Kellerlichtschächte

Auch für Kellerlichtschächte gibt es Einbruchsicherungen. Diese Maßnahmen zum Einbruchschutz sind zum Beispiel:

  • Gitterroste nach DIN EN 1627: Gitterroste sind ab der Widerstandsklasse RC 2 empfehlenswert.
  • Rollenrostsicherungen
  • Glasbetonbausteine
  • Abhebesicherungen an den Gitterrosten

15. Garagentor

In der Garage werden häufig Gegenstände gelagert. Daher ist auch hier ein Einbruchschutz sinnvoll. Bauen Sie bei Neu- und Umbauten direkt ein einbruchhemmendes Garagentor ein. Dafür eignen sich Garagentore, die nach der sogenannten DIN EN V 1627 mindestens die Widerstandsklasse WK 2 aufweisen. Diese gelten als optimal geprüft für Ihre Sicherheit.

Bereits eingebaute Garagentore, die noch keine Einbruchsicherungen besitzen, lassen sich nur schwer nachrüsten. Wenn es in der Garage eine Verbindungstür gibt, die ins Haus führt, dann ist auch hier ein Einbruchschutz empfehlenswert.

16. Bepflanzung

Tipp zum Bau informiert Sie über den Vor- und Nachteil einer Bepflanzung.

Hecken dienen Einbrechern als Sichtschutz sowie dem Einbruchschutz als Hindernis.

Auch die unscheinbare Bepflanzung eines Hauses ermöglicht Einbrechern den Einstieg. Hecken, Sträucher oder Bäume vor Fenstern und Türen nutzen Einbrecher, um unbemerkt ans Werk zu gehen. Zudem sind Bäume, die am Haus stehen, Klettermöglichkeiten für den Täter.

Somit ist er in der Lage, an Fenster und Türen in den oberen Etagen zu kommen. Achten Sie bei der Bepflanzung des Grundstücks darauf, dass es gut einsehbar bleibt. So erhöhen Sie den Einbruchschutz und Ihre Sicherheit.

17. Beleuchtung

Werten Sie mit einer Terrassenbeleuchtung bei Tipp zum Bau Ihre Terrasse optisch auf.

Eine Außenbeleuchtung schützt Ihr Zuhause.

Grundstücksbeleuchtungen sind auch Einbruchsicherungen. Weil es Einbrecher bevorzugen, unentdeckt zu bleiben, schrecken sie meistens vor Licht zurück. Besonders in den Bereichen, die einbruchgefährdet sind, dient Licht als Einbruchschutz.

Es ist nicht nötig, dass die Beleuchtung permanent brennt. Auch Bewegungsmelder sind lichtspendende Einbruchsicherungen, die der Sicherheit Ihrer vier Wände dienen.

18. Einbruchschutz auf dem Grundstück

Einbruchsicherungen sind nicht nur am bzw. im Haus sinnvoll. Auch auf dem Grundstück lassen sich Maßnahmen zum Einbruchschutz treffen. Durch eine gezielte Gestaltung wirkt das Grundstück weniger einladend.

Eine Einfriedung bedeutet für den Täter ein erstes Hindernis, das zu überwinden ist. Das ist zum Beispiel ein Zaun oder eine Hecke. Beachten Sie jedoch, dass eine zu hohe Einfriedung dem Täter als Sichtschutz dient. Somit ist der Einbruchschutz und die Sicherheit nicht weiter gewährleistet.

19. Förderungsmaßnahmen

Es gibt Möglichkeiten der Förderung und Finanzierung für Ihren Einbruchschutz.  Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt entsprechende Maßnahmen. Sie bietet Kredite zu niedrigen Zinsen sowie Investitionszuschüsse für bestimmte Einbruchsicherungen an, wie zum Beispiel:

Es stehen verschiedene Förderungsmöglichkeiten zur Verfügung – Wie diese aussehen erfahren Sie von Tipp zum Bau

Profitieren Sie von verschiedenen Förderungsmöglichkeiten.

  • Einbruchhemmende Haustüren und Wohnungstüren.
  • Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren.
  • Alarmanlagen.

Die KfW fördert allerdings nur Einbruchsicherungen mit technischen Mindestanforderungen. Das bedeutet, dass die Einbruchsicherungen eine bestimmte Widerstandsklasse der jeweiligen DIN-Normen aufzuweisen haben.

Zudem setzt die KfW voraus, dass ein Fachunternehmen die Einbruchsicherungen einbaut. Neben der KfW bieten auch Banken und Bausparkassen Finanzierungsmöglichkeiten für Maßnahmen zum Einbruchschutz an.

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