Einbaubadewanne

Die Einbaubadewanne – der Klassiker im neuen Gewand

Als Ort der Entspannung und Erholung bringt das Badezimmer von heute Wellness in die eigenen vier Wände. Die Einbaubadewanne ist dabei der wichtigste Einrichtungsgegenstand. Die Auswahl ist groß. Badewannen lassen sich in Form, Farbe und Material oft den individuellen Wünschen des Kunden anpassen. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Wannenkauf achten müssen.

1. Einbaubadewannen – ein Gewinn für Ihr Badezimmer

Die Einbaubadewanne ist der Blickfang im Badezimmer. Welche Badewanne zu Ihnen passt erfahren Sie von Tipp zum Bau.

Das Badezimmer – der persönliche Wellness-Tempel

Einbaubadewannen werden für gewöhnlich an einer Wand oder in der Ecke eines Raumes installiert. Wasserleitungen können so bequem in einer Vorwandinstallation versteckt werden.

Sie haben die Wahl:

  • Eine halb freistehende Einbaubadewanne ist an einer oder zwei Seiten fest mit der Wand verbunden. Die Außenwand der Badewanne bleibt sichtbar.
  • Eine vollständig verkleidete Einbaubadewanne fügt sich nahtlos in ihr Badezimmer ein und wirkt besonders harmonisch.

Die Einbaubadewanne besticht durch den platzsparenden Einbau und die optimale Raumeinbindung. Selbst kleine und verwinkelte Badezimmer werden so optisch vergrößert.

2. Wichtige Fragen im Vorfeld

Wie wird die Badewanne genutzt?

  • Einbaubadewannen werden oft gleichzeitig als Dusche genutzt. Voraussetzung hierfür sind ein ebenerdiger Boden und eine freie Wand. Die Wand brauchen Sie für die Armaturen, die bei Duschwannen höher angebracht werden.
  • Im Alter empfehlen sich barrierefreie Einbaubadewannen mit Einstieg. Achten Sie darauf, dass der Wannenrand am Einstieg möglichst niedrig ist.
  • Soll die Badewanne zu zweit genutzt werden, muss die Größe entsprechend gewählt werden. Um beide Seiten der Wanne als Rückenlehne nutzen zu können, verzichten Sie auf Kopf-Armaturen.
  • Tipp zum Bau hilft Ihnen auch bei der Wahl der Armaturen. Informieren Sie sich hier.
  • Whirlpools sorgen mit ihrer Massagefunktion für eine gute Durchblutung und regen den Stoffwechsel an. Mehr zu dem besonderen Badeluxus erfahren Sie hier.

Wie viel Platz ist vorhanden?

  • Die Standardmaße rechteckiger Einbaubadewannen liegen bei 0,75 m x 1,70 m. Die optimale Größe hängt aber von ihrer Statur ab.

Tipp: Bei einem Probeliegen gilt: Im Liegen sollte es möglich sein mit dem Kopf unterzutauchen, ohne dabei mit den Knien aus dem Wasser zu ragen.


  • Gehen Sie sicher, dass die Einbaubadewanne Ihrer Wahl mitsamt aller Armaturen in das Badezimmer passt. Besonders unter Dachschrägen ist ein komfortabler Ein- und Ausstieg womöglich eingeschränkt. Messen Sie lieber nach oder nehmen Sie eine Bauskizze mit ins Geschäft. So vermeiden Sie böse Überraschungen.
  • Mit der Größe der Badewanne steigt der Wasserverbrauch. Im Durchschnitt verbraucht jedes Vollbad zwischen 150 und 200 Liter. Bei größeren Badewannen liegt der Verbrauch bei bis zu 1.000 Litern pro Bad.

3. Die richtige Form für Ihre Einbaubadewanne

Die Form der Badewanne muss zum Zimmer passen. Bei Tipp zum Bau gibt es Informationen zu allen Badewannen-Formen.

Welche Badewannenform harmoniert mit Ihrem Bad?

Ob gemütlich, schlicht oder modern, die Einbaubadewanne passt sich Ihrem Stil an. Dank neuer Technologien und Materialien können nahezu alle Kundenwünsche erfüllt werden. Die wichtigsten Grundformen hier für Sie im Überblick:

    • Rechteckige und ovale Formen sind nach wie vor die Klassiker unter den Einbaubadewannen. Sie können in allen Größen und Materialien realisiert werden.
    • Selbst für sehr kleine Badezimmer: Raumsparer haben kleinere Abmessungen und verjüngen sich oft zum Fußende hin.
    • Eckbadewannen kombinieren meist eine ovale Grundform mit einer erhöhten Sitzgelegenheit in der Ecke. Durch die optimale Raumnutzung eignen sie sich insbesondere für unkonventionell geschnittene Badezimmer.



  • Runde Badewannen bestechen durch ihre Optik. Allerdings benötigen Sie für den Einbau sehr viel Platz. Runde Einbaubadewannen verbrauchen außerdem enorm viel Wasser.
  • Sechs- oder Achtkantige Badewannen finden Sie in den unterschiedlichsten Designs. Insbesondere asymmetrische Formen wecken das Interesse und liegen voll im Trend.

4. Die Badewanne – welches Material passt?

Mit außergewöhnlichen Materialien setzen Sie einen individuellen Akzent in Ihrem Badezimmer. Für ein harmonisches Gesamtbild achten Sie darauf, dass die Einbaubadewanne sich in den Stil der Umgebung einfügt.

Badewannen aus Stahl-Emaille

Badewannen aus Stahl-Emaille sind weit verbreitet. Durch die porenarmen Oberflächen finden Schmutz und Bakterien keinen Halt. Dadurch sind die Badewannen pflegeleicht und hygienisch.

Stahl-Emaille-Badewannen bestehen aus einem mit Emaille überzogenen Stahlkern. Emaille ist eine vollständig recycelbare Zusammensetzung aus Quarz, Feldspat, Pottasche und Metalloxiden. Stahl-Emaille gilt als robust, langlebig und bruchsicher.

Der Stahlkern sorgt allerdings für ein hohes Gewicht und speichert wenig Wärme. Deshalb werden solche Badewannen als eher kalt wahrgenommen.

Die Einbaubadewanne aus Sanitäracryl

Sanitäracryl ist ein leichter Kunststoff. Für die Fertigung werden Rohplatten aus Sanitäracryl erwärmt. Durch Unterdruck entstehen aus den Platten formschöne Badewannen. Nach dem Erkalten wird die Unterseite der Wanne durch Polyester oder Glasfasergewebe verstärkt. Die Stabilität hängt von der Dicke der Acrylschicht ab.

Acrylbadewannen sind ebenso pflegeleicht und hygienisch wie Stahl-Emaille. Allerdings sind sie weniger robust. Dafür sind sie echte Leichtgewichte und eignen sich daher besonders für Altbauten mit dünnen Böden. Sanitäracryl fühlt sich wegen seiner geringen Wärmeleitfähigkeit angenehm warm an.

Mineralguss für die Badewanne

Mineralguss ist ein Verbundwerkstoff aus Acryl oder Kunstharz, der mit zerkleinerten Mineralien angereichert wird. Je nach Einsatzzweck können dem Gemisch Farbpigmente beigemischt werden. Einbaubadewannen werden in ihre Form gegossen und in mehreren Arbeitsschritten getrocknet. Optisch ansprechend ist die fugenfreie, matte Oberfläche.

Der Werkstoff ist kratz- und hitzeempfindlich. Badewasser über 60° C kann das Material beschädigen.

Holz – die ganz besondere Badewanne

Eine Einbaubadewanne aus Holz verleiht Ihrem Badezimmer ein natürliches und wohnliches Ambiente. Holz gilt als optimaler Wärmespeicher. So hält Ihr Badewasser nicht nur länger die Temperatur. Auch die Innenwände der Badewanne fühlen sich behaglich warm an.

Für Badewannen eignen sich nur harzhaltige Hölzer, beispielsweise:

  • Zeder.
  • Teak.
  • Japanische Zypresse.

Spannungsrisse treten auf, wenn das Holz zu trocken wird. Es empfiehlt sich daher, immer eine Handbreit  Wasser in der Wanne zu lassen.

Holz ist ein lebendiger Baustoff, der immer in Bewegung ist. Eine Einbaubadewanne aus Holz ist daher keine Anschaffung für die Ewigkeit.

Naturstein – der außergewöhnliche Badespaß

Einen außerordentlich imposanten Charme besitzen Badewannen aus Naturstein. Sandstein und Marmor sind hierfür die beliebtesten Steinsorten. Durch die hohe Wärmeleitfähigkeit von Natursteinen wird die Wärme allerdings schnell an den Raum abgegeben. Ihr Badewasser kühlt deshalb schneller aus.

Durch das immense Eigengewicht eignen sich Einbaubadewannen aus Naturstein nur für Badezimmer im Erdgeschoss.

Gute Nachrichten für Naturstein-Liebhaber, die nicht im Erdgeschoss wohnen: Natursteine eignen sich natürlich nicht nur für Badewannen. Erfahren Sie hier wie Sie mit Naturstein wunderschöne Akzente in Ihrem Bad setzen können.

Kupfer – der ganz besondere Luxus im Bad

Mit einer Kupferwanne holen Sie sich echte traditionelle Schmiedekunst in die eigenen vier Wände. Präzise Handarbeit verleiht der Kupferbadewanne ihre Form. Durch die Hammerschläge entstehen außerdem die charakteristischen Wellenmuster im Blech.

Auf Hochglanz poliert sorgt Kupfer in Ihrem Badezimmer für eine luxuriöse Stimmung. Diese zu erhalten, erfordert allerdings auch einiges an Pflege.

Gusseisen – das Comeback eines Klassikers

Ein absoluter Klassiker und für Nostalgiker ein Muss:

  • Die Einbaubadewanne aus Gusseisen.

Geschickt gesetzte Farbakzente an den Außenflächen oder in der Verkleidung verleihen der Badewanne eine moderne und lebendige Optik.

Gusseisen kühlt nur sehr langsam aus. Für Sie bedeutet das langen Badegenuss, ohne warmes Wasser nachzufüllen. Dafür fühlen sich die Innenwände beim Bad eher kühl an.

5. Klassisch weiß oder Farbklecks – welche Farbe darf es sein?

Tipp zum bau zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Bad modern einrichten.

Wählen Sie die Farbe nach Ihren persönlichen Vorlieben.

Farben wecken Emotionen und beeinflussen unsere Stimmung. Das moderne Badezimmer als Ort der Entspannung ist der ideale Ort für das ganz persönliche Farbenspiel.

  • Klassische Sanitärfarben lassen sich heute individuell Die gewünschte Farbe ist meist nur ein paar Klicks entfernt.
  • Für mehr Verspieltheit sorgen Effekt-Farben. Ob matt, glitzernd oder schimmernd: Ihre Badewanne wird perfekt in Szene gesetzt.
  • Bicolor spielt mit den Kontrasten. Die Außenseite wird hier in einer anderen Farbe gestaltet als die Innenwände der Badewanne.

Tipp: Dank spezieller Acryl- oder Kunstlacke liegt die Farbgestaltung ganz in Ihrer Hand. Hierfür eignen sich alle Badewannen mit einer Beschichtung aus Emaille oder Acryl. Oft ist es notwendig, die Badewanne im Vorfeld rostfrei zu grundieren. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Fachhändler.

6. Voraussetzungen für die Installation einer Einbaubadewanne

Einbaubadewannen werden vor Ort montiert und an die Wasserversorgung angeschlossen.

Bei der Installation der Einbaubadewanne ist einiges zu Beachten. Tipp zum Bau informiert über Ihre Möglichkeiten.

Durch die Verkleidung fügt sich Ihre Einbaubadewanne optimal in das Gesamtbild ein

Für eine fließende Integration in den Raum, werden Einbaubadewannen oft verkleidet. Hierzu fixiert man die Badewanne zunächst am Einbauort. Grundsätzlich haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Das Einsetzen in einen bereits montierten Styropor- oder Hartschaumträger ist schnell und unkompliziert. Fliesen werden direkt an der Oberfläche des Trägers angebracht. So sparen Sie sich ein aufwändiges Vermauern.
  • Wannenträger aus Metall ermöglichen einen individuellen Höhenausgleich. Während der Montage ist die Höhe jederzeit anpassbar. Die Umrandung besteht üblicherweise aus Mauersteinen oder Waschbeton.
  • Durch eine großzügige Ummauerung lassen sich an den Seiten der Badewannen Ablageflächen gestalten. Die Badewanne fügt sich so nahtlos in den Raum ein und kann mit passender Dekoration wunderbar in Szene gesetzt werden. Mit Fliesen, Mosaiken oder Holz lassen sich Verkleidungen ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben gestalten.



Für den geübten Heimwerker ist die Montage einer Einbaubadewanne kein Problem. Wenn Sie sich unsicher sind, überlassen Sie den Einbau besser einem Sanitärbetrieb. So riskieren Sie keine Folgeschäden.

7. Wie viel kostet eine Badewanne?

Welche Kosten Sie für Ihre Einbaubadewanne einplanen müssen, ist abhängig von der Größe, der Form und dem Material.

Eine Kostenaufstellung zu Form und Material finden Sie hier:

Badewanne FormPreis in €
Rechteckig100 – 1.500
Raumspar-Badewanne250 – 1.750
Eck-Badewanne160 – 6.000
Runde Badewanne400 – 3.500
Badewanne für zwei Personen500 – 2.500
Dusch-Badewanne1.000 – 5.500
Badewanne mit Einstieg2.500 – 5.000
Badewanne MaterialPreis in €
Sanitäracryl140 – 13.000
Stahl-Emailleab 2.000
Mineralguss1.000 – 3.000
Gusseisen3.000 – 13.000
Holz500 – 15.000
Natursteinab 3.000
Kupferab 3.600

Zusätzliche Kosten, die Sie beachten sollten, sind hier aufgeführt:

KostenpunktPreis in €
Styropor- oder Hartschaumträger80 – 120
Wannenträger30 – 80
Ablauf- und Überlaufgarnitur30 – 150
Armaturen60 – 500
Verkleidung100 – 200
Fliesen pro Quadratmeter20 – 40
Mosaik pro Quadratmeter60 – 80

Die Montage durch den Handwerker kostet zwischen 250 € und 1.400 €.

  • Liegen die Anschlüsse bereits an der richtigen Stelle, belaufen sich die Kosten für den Einbau auf 180 € bis 300 €.
  • Müssen die Anschlüsse erst verlegt werden, ist mit zusätzlichen Kosten von 100 € bis 500 € zu rechnen.
  • Die Installation der Armaturen wird mit etwa 50 € bis 100 € abgerechnet.
  • Rechnen Sie für Dichtmasse und andere Materialien mit 20 € bis 30 €.

Sind Sie noch unsicher, welche Badewanne es sein soll? Hier die wichtigsten Kriterien im Überblick:

Tipp zum Bau weiß, auf was Sie achten müssen wenn Sie eine Badewanne Kaufen. Hier gibt's die Checklist.

Worauf Sie achten müssen beim Wannenkauf erfahren Sie hier.

Hierauf müssen Sie beim Kauf einer Badewanne achten

Entscheidend sind zunächst die Größe und der Schnitt Ihres Badezimmers. Messen Sie ihr Badezimmer genau aus.

  • In schmalen, rechteckigen Zimmern liegen Sie mit einer klassisch rechteckigen oder ovalen Badewanne zweifellos richtig.
  • Hat Ihr Badezimmer einen eher unkonventionellen Schnitt, nutzen Sie den Raum mit einer Eckbadewanne optimal.
  • Ihnen Sind räumlich keine Grenzen gesetzt? Wie wäre es mit asymmetrischen Formen? Oder liebäugeln Sie mit einer freistehenden Badewanne? Mehr zu den besonderen Blickfängern finden Sie hier.

Ein stimmiges Gesamtbild schafft Ruhe für den Betrachter und ist die Basis für einen entspannten Wellness-Tag. Achten Sie also darauf, dass Ihre Badewanne zum Stil der Umgebung passt.

Verlassen Sie sich auf ihren persönlichen Geschmack. Material und Farbe der Badewanne sollten in erster Linie Ihren Vorstellungen entsprechen.

8. Fachpartner finden

Finden Sie hier Ihren Installateur. Er hilft Ihnen Ihre neue Badewanne einzubauen und berät Sie bei Fragen.

9. Stilvolle Verkleidungen für Ihre Einbaubadewanne

Badewannen bilden oft den optischen Mittelpunkt in Ihrem Bad. Das gilt auch für Einbaubadewannen. Da Einbaubadewannen verkleidet werden, gibt es hier viele Möglichkeiten, optische Akzente zu setzen.

  • Verkleidung mit Fliesen.

Der Klassiker bei der Verkleidung von Einbaubadewannen sind Fliesen. Vor allem weiße Fliesen findet man an vielen Badewannen. Sie strahlen eine gewisse Reinheit und Eleganz in Ihrem Bad aus. Mit farbigen und gemusterten Fliesen lässt sich Ihre Einbaubadewanne bunter und kreativer gestalten.

  • Verkleidung mit Holz und Naturstein.

Naturmaterialien wie Holz oder Naturstein können ebenfalls verwendet werden, um Ihre Einbaubadewanne zu verkleiden. Damit schaffen Sie eine naturverbundene Atmosphäre in Ihrem Badezimmer. Allerdings müssen Sie bei Naturmaterialien darauf achten, dass sie Feuchtigkeit vertragen.

  • Einbaubadewanne verputzen.

Mit einer verputzten Verkleidung für Ihre Einbaubadewanne schaffen Sie einen einmaligen Look. Die nahtlose Oberfläche einer verputzten Verkleidung verleiht Ihrer Badewanne ein elegantes und modernes Aussehen. Achten Sie jedoch darauf, Ihre Einbaubadewanne mit wasserfestem Putz zu verputzen.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Naturstein im Bad.

10. Die Einbaubadewanne als Duschbadewanne

Einbaubadewannen eignen sich sehr gut als Duschbadewanne. Die benötigten Armaturen können einfach an der Wand angebracht werden. Zusätzliche Leitungen verschwinden einfach in der Vorwandinstallation.

Finden Sie moderne Duschwannen bei tipp zum bau.

Einbaubadewannen mit Dusche sparen viel Platz im Bad.

Die Kombination aus Einbaubadewanne und Duschbadewanne hat viele Vorteile. Vor allem in kleinen Badezimmern ist die Kombination eine platzsparende Alternative. Anstelle von jeweils einer Dusche und einer Badewanne wird nur die Duschbadewanne benötigt. Darüber hinaus ist diese Option auch günstiger in der Anschaffung. Die Duschbadewanne ist nur unwesentlich teurer als eine gewöhnliche Einbaubadewanne. Natürlich fallen auch die Kosten für eine separate Dusche weg.

Die Voraussetzungen für eine Kombination aus Dusche und Badewanne sind nicht viel anders als bei einer gewöhnlichen Einbaubadewanne. Die Wanne muss über einen ebenen Boden verfügen, damit man gut stehen kann. Zudem muss eine freie Wand für die Duscharmaturen vorhanden sein.

Die Deckenhöhe über der Einbaubadewanne muss jedoch hoch genug zum Stehen sein. Ein Einbau unter einer Dachschräge ist dementsprechend keine Option. Für kleine Badezimmer im Dachgeschoss ist die Einbaubadewanne mit Dusche deshalb ungeeignet.

Hier haben wir Informationen zu Duscharmaturen für Sie.

11. Das Platzwunder Raumsparwanne

Eine weitere Option für kleine Badezimmer sind Raumsparwannen. Diese Variante der Einbaubadewanne zeichnet sich durch eine optimale Raumnutzung aus.

Die Badewanne ist in der Regel asymmetrisch geschnitten und verjüngt sich zum Fußende hin. Damit wird Platz frei, der sonst von einer normalen Badewanne beansprucht wird. Durch den zusätzlichen Platz wirkt Ihr Bad offener und großzügiger. Das geringere Volumen der Badewanne spart zudem Wasser.

Die Liegefläche in dieser Einbaubadewanne ist selbstverständlich schmaler. Dennoch ist in einer Raumsparwannen genügend Platz für eine Person. Sie können also weiterhin ein entspanntes Bad nehmen. Für zwei Personen ist die platzsparende Einbaubadewanne allerdings zu klein. Bedenken Sie das bei der Planung.

12. Einbaubadewanne erneuern – Renovieren oder Austauschen

Auch guten Badewannen sieht man nach Jahren des Gebrauchs ihr Alter an. Ihre Einbaubadewanne muss irgendwann also erneuert werden. Spätestens, wenn Sie Ihr Bad renovieren wollen, sollten Sie sich darüber Gedanken machen.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Einbaubadewanne entweder komplett zu erneuern oder zu renovieren. Renovieren ist in der Regel die preiswertere Option. Sie können kleinere Schönheitsfehler und Beschädigungen oft selbst beheben.

  • Die Badewanne ausbessern.

Manchmal reicht schon eine gründliche Reinigung, um hässliche Verfärbungen und Kalkspuren zu entfernen. Mit Badewannen-Reparatur Sets können Sie auch kleine Beschädigungen in Ihrer Badewanne reparieren.

Bei Einbaubadewannen aus Acryl oder Stahl lassen sich auch noch größere Schäden im Lack reparieren. Dafür ist jedoch ein komplett neue Lackierung der Badewanne nötig.

  • Einbaubadewanne ersetzen.

Ihre alte Einbaubadewanne komplett zu ersetzen, ist weitaus aufwendiger und teurer. Beim Ausbau der alten Badewanne fällt zudem viel Dreck und Schmutz an. Wenn es schlecht läuft, beschädigen Sie beim Ausbau vielleicht sogar noch einige Fliesen.

Es hat aber auch Vorteile, Ihre alte Einbaubadewanne zu ersetzen. Bei einer komplett neuen Badewanne bekommen Sie natürlich auch neue Abflüsse und Armaturen. Damit werden Sie dann für längere Zeit keinen Ärger haben.

Vor allem, wenn Sie Planen Ihr gesamtes Bad zu renovieren, lohnt sich der Austausch. Der Dreck und die möglichen Beschädigungen sind dann weniger schlimm. Zudem haben Sie dann nicht in ein oder zwei Jahren Probleme mit den Abflüssen.

13. Einbaubadewanne renovieren – Wanne in Wanne

Für eine neue Einbaubadewanne müssen Sie die alte Badewanne nicht zwangsläufig ausbauen. Es gibt die Möglichkeit, einfach eine neue Badewanne in die alte zu setzen. Das Verfahren wird „Wanne in Wanne“ oder auch „Wanne auf Wanne“ genannt.

Bei dem Verfahren wird einfach eine passende Acrylwanne in die bereits vorhandene Badewanne gesetzt. Der Einbau geht in der Regel schnell, sauber und ist mit wenig Aufwand verbunden. Dementsprechend sind die Kosten für die Renovierung Ihrer Einbaubadewanne geringer.

Am einfachsten funktioniert das „Wanne in Wanne“ Verfahren, wenn Ihre Badewanne eine Standardgröße und Form besitzt. Dann kann die benötigte Acrylwanne einfach ‚von der Stange‘ gekauft und eingesetzt werden. Bei ungewöhnlichen Maßen oder Formen ist der Einbau etwas schwieriger. Hier muss die neue Badewanne eventuell individuell angepasst werden. Das kostet Geld und Zeit. Allerdings sprengen die zusätzlichen Kosten und der Aufwand nicht den Rahmen.

14. Einbaubadewanne renovieren/ austauschen/ ‚Wanne in Wanne‘ Verfahren

ArtVorteilNachteil
Renovieren

  • Schnell und Günstig


  • Keine neue Wanne

  • Nur für kleine Reparaturen geeignet
Austauschen

  • Langanhaltende Verbesserung

  • Neue Wanne

  • Teuer und Aufwendig
'Wanne in Wanne' Verfahren

  • Schnell und Günstig

  • Neue Wanne

  • Unter Umständen Sonderanfertigungen nötig

15. Barrierefrei Einbaubadewannen

Auch im Badezimmer ist Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder in hohem Alter sollen schließlich ebenfalls die Badewanne nutzen können. Sie können Ihre Einbaubadewanne auf verschiedene Arten barrierefrei machen:

  • Wannengriff als Einstiegshilfe.
  • Badewanne mit Tür.
  • Badewannen Lift.

Als Einstiegshilfe für Senioren mit leichten körperlichen Beschwerden ist ein Wannengriff oft vollkommen ausreichend. Das Anbringen eines Wannengriffs an Ihre Einbaubadewanne lässt sich schnell und unkompliziert erledigen. Sie können den Griff auch ohne weiteres nachträglich an der Badewanne anbringen.

Ein Badewannen Lift kann da helfen, wo ein Wannengriff nicht mehr reicht. Der Lift kann ebenfalls nachträglich und unkompliziert an einer Einbaubadewanne angebracht werden. Allerdings sind die meisten Badewannen Lifte nur als Unterstützung für den Ein- und Ausstieg gedacht. Menschen mit schwereren körperlichen Einschränkungen sind häufig auf spezielle Badewannen Lifte angewiesen.

Für einen leichteren Einstieg können Einbaubadewannen auch eine Tür haben. Damit entfällt der anstrengende Einstieg über den Wannenrand. Allerdings lässt sich eine Tür nicht einfach nachträglich einbauen. Diese Option lohnt sich eigentlich nur, wenn Sie sich eine neue Einbaubadewanne anschaffen möchten.

16. Mit LEDs Lichtakzente für Ihre Badewanne setzen

Mit Licht setzen Sie optische Akzente und schaffen eine besondere Atmosphäre in Ihrem Bad. Ihre Badewanne können Sie so auch richtig in Szene setzen. Am besten eignen sich dafür LEDs.

Das Licht von LED Lampen hat einen positiven Einfluss auf die Atmosphäre in einem Raum. Durch wechselnde Farben können Sie das Licht einfach an die von Ihnen gewünschte Stimmung angepasst werden. Damit wird die Atmosphäre in Ihrem Bad noch entspannter.

Dank passender Basisprofile lassen sich LED Lampen auch zwischen Fliesen einsetzen. Damit kreieren Sie einen einmaligen Look für Ihre Badewanne.

LEDs haben noch weitere Vorteile. Sie verbrauchen nur wenig Strom und lassen sich bedenkenlos in Räumen mit viel Feuchtigkeit verwenden. Die Anschaffungskosten sind allerdings recht hoch. Ein niedriger Stromverbrauch und die Langlebigkeit von LED Lampen rechtfertigen den Preis jedoch auf Dauer.

17. Einbaubadewanne mit Whirlpool

Ein eigener Whirlpool verspricht Entspannung und Luxus. Das Beste ist, Sie brauchen nicht extra viel Platz für einen Whirlpool zu schaffen. Wenn Sie sich diesen Luxus gönnen wollen, können Sie einfach Ihre Einbaubadewanne nutzen.

Finden Sie bei Tipp zum Bau Ideen für Ihre Bad Sanierung.

Gönnen Sie sich eine Badewanne mit Whirlpool.

Badewannen mit Whirlpool Funktion werden auch Whirlwannen genannt. Anders als normale Einbaubadewannen sind diese mit speziellen Massagedüsen ausgestattet. Diese Düsen funktionieren nach einem von zwei Systemen:

  • Beim Wasser-System wird Wasser durch die Düsen gepumpt.
  • Das Luft-System pumpt Luft durch die Düsen.

Allerdings gibt es auch Whirlwannen, die eine Kombination aus beiden Systemen benutzen.

Für den Einbau einer Whirlwanne gelten dieselben Voraussetzungen wie für eine gewöhnliche Einbaubadewanne. Allerdings muss ein Stromanschluss mit FI-Schalter vorhanden sein.

18. Wannenträger selber einbauen

Geschickte Heimwerker können den Wannenträger für die Einbaubadewanne selber einbauen. Damit sparen Sie sich die kosten für den Handwerker. Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie das geht:

  • Dichten Sie zuerst den Bereich richtig ab, in dem die Einbaubadewanne stehen soll. Seien Sie dabei gründlich, um später Probleme zu vermeiden.
  • Stellen Sie den Wannenträger idealerweise einmal zur Probe auf. Dann sehen Sie, ob Ihre neue Einbaubadewanne am richtigen Ort steht.
  • Bringen Sie die Abstandhalter an, um den richtigen Abstand zur Wand zu garantieren.
  • Falls noch keine Öffnungen für die Abflüsse und Rohre im Wannenträger vorhanden sind, zeichnen Sie diese ein und schneiden sie Sie vorsichtig aus.
  • Sie können jetzt Anfangen den Wannenträger zu befestigen. In den meisten Fällen müssen Sie dafür zuerst eine Grundierung auf den Boden aufbringen. Auf der Grundierung wird dann der verwendete Fließenkleber aufgetragen.
  • Wenn der Kleber angetrocknet ist, können Sie den Wannenträger darauf setzen. Kontrollieren Sie mit einer Wasserwaage, ob der Wannenträger wirklich gerade ist.
  • Denken Sie daran, die nötigen Rohre an die richtige Stelle zu legen.
  • Nachdem der Wannenträger fest steht, kann die Badewanne eingesetzt werden. Sorgen Sie dafür, dass die Badewanne frei von Dreck und Staub ist. Befestigen Sie dann das selbstklebende Dichtungsband am Wannenrand. Mit Schallisolierband verhindern Sie unangenehme Badewannen Geräusche.
  • Bauschaum hilft, die Einbaubadewanne zu fixieren.
  • Nachdem Sie die Badewanne eingesetzt haben, kontrollieren Sie noch einmal mit einer Wasserwaage, ob alles gerade ist.

19. Wannenträger selber fliesen

Tipp zum Bau informiert Sie über Fliesen. Lassen Sie sich von Deutschlands größtem Bauportal beraten.

Fugenkreuze sind unverzichtbar beim Fliesen Ihrer Badewanne.

Mit ein bisschen Geschick können Sie den Wannenträger Ihrer Einbaubadewanne selber fliesen. Damit sparen Sie sich das Geld für den Handwerker. Ist der Wannenträger Ihrer Badewanne aus Styropor-Hartschaum, können Sie die Fliesen direkt darauf anbringen.

In dieser kurzen Anleitung erfahren Sie, wie es geht:

  • Überlegen Sie sich zuerst, wie Sie die Fliesen anbringen wollen. Orientieren Sie sich dafür an den Fliesen in Ihrem Bad. So bleibt das Gesamtbild harmonisch.
  • Tipp: Zeichnen Sie sich das gewünschte Muster auf dem Wannenträger vor.
  • Mit einem Fliesenschneider können Sie Fliesen zurechtschneiden, falls das nötig ist. Denken Sie gegebenenfalls auch an Öffnungen für Armaturen und Rohre.
  • Jetzt können Sie damit beginnen, die Fliesen anzubringen. Fangen Sie von oben nach unten an.
  • Setzen Sie die Fliesen eine nach der anderen mit Fliesenkleber auf den Wannenträger. Mit Fugenkreuzen sorgen Sie dafür, dass der Abstand zwischen den Fliesen gleichmäßig bleibt.
  • Nachdem alle Fliesen angebracht sind, beginnen Sie mit dem Verfugen. Allerdings lohnt es sich zu warten, bis der Fliesenkleber vollkommen ausgehärtet ist. Dann verrutschen die Fliesen nicht mehr.
  • Damit kein Wasser zwischen Wanne und Fußboden bzw. Wand eindringt, müssen Sie diese Fugen mit Sanitär Silikon verfugen.

Hier finden Sie mehr zum Thema Fliesen 

20. Alternativen zum Wannenträgern

Wannenträger aus Hartschaum sind eine praktische Option für Einbaubadewannen, haben jedoch auch Nachteile. Zum Beispiel muss der Boden eben sein, um diese Art von Wannenträger zu verwenden. Außerdem braucht der Einbau von Wannenträgern aus Hartschaum viel Platz. In kleinen Badezimmern fehlt der häufig.

Eine Alternative für Wannenträger aus Hartschaum sind Tragegestelle aus Metall. Die Tragegestelle haben in der Regel höhenverstellbare Füße. So können Einbaubadewannen auch auf unebenen Böden eingebaut werden. Das Metallgestell wird am Ende mit Gipskartonplatten verkleidet, die gefliest werden.

Besonders viel kreativen Spielraum haben Sie, wenn Sie Ihre Einbaubadewanne abmauern. Beim Abmauern setzten Sie die Badewanne dafür hochgezogenen Mauer ein. Diese Methode ist recht aufwendig und benötigt mehr Zeit. Allerdings können Sie hier alles nach Ihren individuellen Wünschen gestalten.

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