Terrassenbeschattung

Die Terrassenbeschattung – nützlich und dekorativ

An heißen Sommertagen schützt Sie die Terrassenbeschattung vor Sonnenbrand und lässt Sie bei schlechtem Wetter nicht im Regen stehen. Genauso vielfältig wie ihre Einsatzmöglichkeiten sind die Erscheinungsformen der Terrassenbeschattung.

Welche sich am besten für Sie eignet, erfahren Sie hier.

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1. Die Terrassenbeschattung – Wissenswertes vor dem Kauf

Tipp zum Bau informiert Sie über verschiedene Arten der Terrassenbeschattung

Für welche Art der Terrassenbeschattung Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von Ihren Bedürfnissen ab.

Überlegen Sie, welche Anforderungen Sie an Ihre Terrassenbeschattung haben. Alle Systeme bieten Schutz vor Sonneneinstrahlung. Viele Systeme können aber noch mehr. So eignet sich ein System zur Terrassenbeschattung auch oft als Regen- oder Sichtschutz.

Wichtig ist auch, dass Sie wissen, welcher Teil Ihrer Terrasse zu beschatten ist.  Manche Systeme eignen sich besser für große Flächen, andere für kleine.

Wie ist der Sonneneinfall zu unterschiedlichen Tages– und Jahreszeiten? Während manche Elemente zur Terrassenbeschattung eine feste Installation erfordern, werden andere flexibel angebracht. Entscheiden Sie sich für ein fest installiertes System, holen Sie zunächst Informationen bei Ihrer Baubehörde ein. Auch beim Bau eines Schattenspenders für Ihre Terrasse sind rechtliche Fragen zu klären.

2. Der Sonnenschirm – simpel und praktisch

Eine simple und praktische Methode zur Terrassenbeschattung ist der Sonnenschirm. Er lässt sich platzsparend lagern und ist in Windeseile aufgebaut. Für den Einsatz brauchen Sie nur einen Schirmständer. Komplizierter wird es, wenn Sie Bodenhülsen bevorzugen. Diese sind zuerst in den Boden einzulassen.

Arten von Sonnenschirmen

Sonnenschirme gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Der wohl bekannteste Sonnenschirm ist der Mittelmastschirm. Dieser wird durch ein Rohr in der Mitte stabilisiert. Der Schirm hält dadurch besser dem Wind stand. Unter einem Mittelmastschirm ist allerdings relativ wenig Platz.

Dieses Problem besteht bei einem Ampelschirm, auch Frei-Armschirm genannt, nicht. Hier ist der Mast an der Seite angebracht. Dadurch steht Ihnen unter dem Schirmdach mehr nutzbare Fläche zur Verfügung.

Für die Beschattung einer großen Fläche brauchen Sie mehrere Sonnenschirme. Oder Sie nutzen einfach einen Großschirm. Die Spannweite der Schirmdächer von Großschirmen beginnt bei vier Metern. Es gibt aber auch Großschirme mit noch größerer Spannweite.

Pflege

Mit wenigen Tricks haben Sie lange Freude an Ihrem Sonnenschirm. Ist der Schirm feucht geworden, öffnen Sie ihn bei schönem Wetter. Dadurch vermeiden Sie die Bildung von Schimmel. Schließen Sie den Sonnenschirm bei starkem Wind. Denn sonst riskieren Sie eine Beschädigung der Streben. Außerdem lagern sich auf dem Schirmdach Blätter, Staub und andere Verschmutzungen ab. Wenn Sie diese zeitnah entfernen, bleiben keine Flecken zurück.

Kosten

  • Einfache Sonnenschirme sind für kleines Geld erhältlich.
  • Hochwertige Ampel- oder Großschirme kosten dagegen mehrere 100 Euro.

3. Das Sonnensegel – Terrassenbeschattung wie im Urlaub

Sonnensegel bringen ein Gefühl von Urlaub auf Ihre Terrasse. Sie bestehen aus einem robusten Tuch, das zwischen verschiedenen Punkten aufgespannt wird. Hausseitig eignen sich hierfür WandÖsen. Außerdem sind einige Masten auf dem Grundstück zu installieren.

Ein Sonnensegel spendet sowohl auf großen als auch kleinen Flächen Schatten. Für große Flächen eignen sich besonders rechteckige Sonnensegel. Für eine kleine Fläche wählen Sie eine Dreiecksform. Viele Hersteller bieten den sommerlichen Sonnenschutz als Maßanfertigung an.

Material

Das Material Ihres Sonnensegels bestimmen Sie danach, welche Merkmale es zu erfüllen hat.

  • Ein Sonnensegel aus HDPE (high density Polyethylen) ist luft- und wasserdurchlässig und schützt vor Sonne und Hitze.
  • Bevorzugen Sie Schutz vor Sonne und Regen, bietet sich Polyester oder Acryl als Material an.

Arten von Sonnensegeln

Tipp zum Bau liefert Informationen zu Terrassenbeschattung

Sonnensegel sind eine moderne Lösung, die großflächig Schatten bieten.

Eine wichtige Frage ist auch, ob Sie ein elektrisch aufrollbares oder ein starres Sonnensegel bevorzugen.  Ein starres Sonnensegel ist kostengünstig und bietet dauerhafte Beschattung. Um ein aufrollbares Sonnensegel zu montieren, benötigen Sie die Hilfe eines Fachbetriebs. Demzufolge liegt der Preis für ein solches Sonnensegel deutlich höher. Dafür sind Sie aber flexibler und setzen es ganz nach Belieben ein.

Pflege

Egal ob elektrisch aufrollbar oder starr, ein Sonnensegel braucht gelegentlich Pflege. Auf den Masten bildet sich mit der Zeit Grünbelag und auch das Tuch verschmutzt. Reinigen Sie die Masten mit einem Grünbelag-Entferner. Das Tuch wird wieder sauber, wenn Sie es mit warmem Wasser und Feinwaschmittel behandeln. Achten Sie außerdem darauf, Ihr Sonnensegel bei Sturm abzunehmen. Hier ist das elektrisch aufrollbare Sonnensegel klar im Vorteil.

4. Die Markise – elektrisch oder manuell

Die Markise beschattet Ihre Terrasse mittels des ausrollbaren Markisentuchs. Dieses wird von einem Gestell oder einer mechanischen Konstruktion stabilisiert. Markisen sind ein bewährter Schutz vor Sonne, Wind und Regen und bieten außerdem einen guten Sichtschutz. In aller Regel bringen Sie die Markise an der Hausfassade an. Dort wird die Markise fest verschraubt oder angeklemmt. Aber es gibt auch freistehende Markisen, die einfach aufgestellt werden.

Arten von Markisen

Für eine feste Installation bieten sich drei Arten von Markisen an. Die Gelenkarmmarkise ist die meistgenutzte Markise schlechthin. Sie besteht aus den zwei namensgebenden Gelenkarmen, dem schattenspendenden Markisentuch und der Tuchwelle. Die Tuchwelle ist eine Art Rollvorrichtung, von der das Markisentuch auf- und abgerollt wird. Die Gelenkarmmarkise ist die einfachste und somit günstigste Markisenart.

Die Kassettenmarkise funktioniert ebenfalls mittels Gelenkarmtechnik. Sie punktet jedoch durch die bereits im Namen genannte Kassette. Beim Einfahren verschwindet die Markise in der Kassette. Dadurch ist sie vor Umwelteinflüssen geschützt.

Von der Halbkassettenmarkise, die auch Hülsenmarkise genannt wird, gibt es zwei Versionen. Eine bietet eingerollt sowohl Schutz für Gelenkarme als auch Markisentuch. Die andere schützt nur den Stoff. Halbkassettenmarkisen sind oft günstiger als Kassettenmarkisen.

All diese Markisenarten lassen sich gut mit Seitenmarkisen ergänzen. Eine Seitenmarkise bringen Sie an der Seite Ihrer Terrasse an. Dadurch bietet sie zusätzlichen Schutz vor Sonne, Sicht und Wind.

Kosten

  • Die meisten dieser Markisen werden elektrisch oder manuell betrieben.
  • Manuell bedienbare Markisen sind für unter 100 Euro erhältlich.
  • Der Preis für eine elektrische Markise beträgt mehrere 100 Euro.

Pflege

Die Markise reinigen Sie auf die selbe Weise wie das Sonnensegel.

5. Das Pavillon – fest oder flexibel

Egal ob rund oder viereckig, Pavillons sind formschön und beschatten eine große Fläche. Es gibt sie als flexible oder als dauerhafte Lösung. Welche Variante Sie auch bevorzugen: Vergewissern Sie sich vorher, dass Sie auf Ihrer Terrasse genug Platz für einen Pavillon haben.

Kosten

Ein flexibler Pavillon besteht aus einer Plastikplane oder einem robusten Tuch und Aluminiumstangen. Er bietet Schutz vor der Sonne und vor leichtem Regen. Schlechtem Wetter hat er aber wenig entgegenzusetzen Dafür gibt es einen solchen Pavillon für jeden Geldbeutel. Die Preise beginnen bei unter 100 Euro. Es gibt aber auch hochwertige Premiummodelle zu deutlich höheren Preisen.

Arten von Pavillions

Tipp zum Bau informiert Sie über die Verwendungsweise von Naturstein in der Terrassenbeschattung

Naturstein ist eines der langlebigsten Materialien.

Dauerhafte Pavillons bestehen aus Naturstein, Holz oder Metall. Sie sind deutlich robuster als flexible Pavillons. Bis diese Terrassenbeschattung steht, fließt aber vergleichsweise viel Geld und Aufwand in das Projekt. Dafür haben Sie hinterher eine echte Wohlfühloase auf Ihrer Terrasse.

Besteht die Überdachung Ihres flexiblen Pavillons aus Stoff, geben Sie diesen einfach in die Waschmaschine. Dies gilt auch für andere wasserbeständige Materialien. Prüfen Sie immer die Herstellerangaben. Dort erfahren Sie, ob eine Waschmaschinenreinigung empfehlenswert ist.

Pflege

Wie Sie einen dauerhaft befestigten Pavillon pflegen, kommt auf das Material an.

  • Ein Pavillon aus Holz muss vor Nässe geschützt werden.
  • Informieren Sie sich über Lasuren und Lacke. Diese schützen gegen Nässe und Schädlinge wie Würmer und Pilze.

Bei einem Pavillon aus Stein ist die Pflege einfacher.

  • Achten Sie darauf, keine Reinigungsmittel mit einem hohen Säuregehalt zu verwenden.
  • Bei Steinen mit rauer Oberfläche bietet sich ein Dampf- oder Hochdruckreiniger an.
  • Diese Reinigungsgrundsätze gelten auch für ein robustes Metallgerüst.

6. Die Pergola – eine natürliche Terrassenbeschattung

Eine Pergola beschattet ihre Terrasse mithilfe von Pflanzen. Sie ist ein guter Sonnen– und Sichtschutz. Als Regenschutz eignet sie sich nur bedingt. Eine Pergola bietet sich vor allem zur Nutzung im Frühling und Sommer an. Zu diesen Zeiten haben Sie die Möglichkeit, unter einem Baldachin aus Pflanzen zu verweilen. Im Herbst verwelken die Pflanzen. Bis dahin verwandeln Sie mit dieser Terrassenbeschattung Ihren Garten in ein idyllisches Paradies.

Arten von Pergolen

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Planen Sie vorher, welche Art von Terrassenbeschattung in Ihren Garten passt.

Pergolen gibt es in Plastik, Holz, Metall oder Naturstein. Je nachdem, für welches Material Sie sich entscheiden, kommt ein anderer Pflanzenbewuchs zum Einsatz. Für eine Pergola aus Plastik nutzen Sie nur leichte Kletterpflanzen. Für eine robuste Pergola aus Stein bieten sich auch schwere Kletterer an.

Es gibt flexible Pergolen, wie die Anlehn-Pergola. Für eine ausreichende Beschattung Ihrer Terrasse bietet sich aber eine dauerhafte Pergola am besten an. Sie benötigen genügend Platz, um eine solche Pergola an Ihre Terrasse anzubauen.

Kosten

Die Preise für eine fixierte Pergola beginnen bei ungefähr 150 Euro. Je nach Material und Größe fallen Kosten von bis über 1000 Euro an.

Pflege

  • Der Pflege-Aufwand hängt vom Material ab.
  • Reinigen Sie eine Terrassenbeschattung aus Metall mit einem nassen Tuch.
  • Bei einer Holzpergola wenden Sie die gleiche Pflegemethode wie beim Holzpavillon an.

Auch die Bepflanzung der Pergola braucht Pflege: Düngung, Schnitt und Bewässerung sind hier nötig.

7. Das Überdach – robust und von Dauer

Mit einem Überdach entscheiden Sie sich für einen dauerhafte Terrassenbeschattung, die Sie vor Sonne und Regen schützt. Diese Möglichkeit der Terrassenbeschattung ist sehr zuverlässig. Allerdings ist sie auch kosten- und zeitaufwändig. Bevorzugen Sie ein freitragendes oder ein mit Pfeilern gestütztes Dach? Entscheiden Sie sich für ein Überdach mit Pfeilern, prüfen Sie zunächst das Fundament. Beachten Sie dies bei Ihrer Planung.

Material

Wichtig ist auch, welches Material Sie für den Bau verwenden. Für das Gerüst bieten sich folgende Materialien an:

  • Stein
  • Metall
  • Holz

Für das Dach ist auch noch Glas geeignet.

Aufbau und Kosten

Ob Sie einen Fachbetrieb mit dem Bau beauftragen ist der wichtigste Faktor bei der Kostenberechnung. Eine Überdachung aus Holz oder Aluminium bauen Sie mit etwas handwerklichem Geschick selbst. Bedenken Sie aber, dass dieses Unterfangen zeitaufwändig ist.

Beauftragen Sie einen Fachbetrieb, bezahlen Sie mehr. Dafür sparen Sie aber Zeit und haben am Ende sicher das gewünschte Ergebnis.

Pflege

Für ein Überdach aus Holz, Stein oder Metall wenden Sie die oben beschriebenen Reinigungsmethoden an.

8. Fazit – die richtige Terrassenbeschattung

Wie Sie sehen, gibt es viele verschiedene Arten von Terrassenbeschattungen. Die Systeme unterscheiden sich in Form, Funktion, Material, Flexibilität, Pflegeaufwand und Preis. Entscheidend ist, dass die Terrassenbeschattung alle geforderten Bedürfnisse erfüllt. Wählen Sie die Art der Beschattung, die individuell zu ihren Wünschen passt.

9. Vorteile einer Überdachung aus Aluminium:

Eine Terrassenüberdachung aus Aluminium hat einige Vorteile. Wie zum Beispiel:

  • eine sehr lange Lebensdauer.
  • Große Spannweiten sind möglich.
  • Beständigkeit gegen Feuchtigkeit sowie UV-Strahlung.

Außerdem ist siepflegeleicht und nachhaltig.

Die Nachteile einer Terrassenüberdachung aus Aluminium sind beispielsweise:

  • Sehr kostenintensiv.
  • Geringe Tragfähigkeit.
  • hohe Anfälligkeit, zum Beispiel bei rauer Luft in der Nähe der Küste.

10. Selbstmontage der Überdachung

Wer handwerklich begabt ist, kann die Überdachung für seine Terrassenbeschattung auch selbstmontieren.

Die Bausätze sind über das Internet bestellbar. Mit Hilfe der Montageanleitungund eventuell eines Videos zur Montage lässt sich das Überdach installieren.Damit ist ihre Terrasse vor Sonne und Regen geschützt.
Einige Tipps zur Selbstmontage

  • 1. Suchen Sie sich einen entsprechenden Bausatz aus. Legen Sie sich ihr Werkzeug bereit. Laden sie sich Helfer ein.
  • 2. Die einzelnen Profile ausgebreitet auf den Boden legen. Dann erkennen Sie besser, welches Teil wohin gehört.
  • 3. Der Wandanschluss muss in der richtigen Höhe an der Hauswand befestigt werden.
  • 4. Die Stützenprofile werden im rechten Winkel zur Rinne befestigt.
  • 5. Dann wird das Dach angebracht. Überlegen Sie sich genau aus welchem Material es sein soll.

11. Freistehende Terrassenüberdachung:

Eine freistehende Terrassenüberdachung ist vom Haus unabhängig. Sie kann überall im Garten oder auf dem Grundstück platziert werden. So haben sie beispielsweise eine Mini-Terrasse

Auch das ist eine Möglichkeit der Terrassenbeschattung.

12. Befestigung des Terrassendaches an einer gedämmten Fassade 

Wenn eine Fassadendämmung vorhanden ist, können Sie ein Ständerwerk für die Befestigung des Terrassendaches einsetzen. 

Von Spezialfirmen gibt es für gedämmte Hauswände Abstandsmontage-Systeme. Bei einer normalen Befestigung ist es möglich, dass Sie mit unbedachtem Bohren in die Fassade die Wärmedämmung beschädigen.Nun ist ihre Terrassenbeschattung fertig.

13. Anpflanzung für Terrassenbeschattung

Auch Pergolas werden für die Terrassenbeschattung genutzt. Sie können mit verschiedenen Kletterpflanzen bepflanzt werden, wie zum Beispiel:

  • Wilder Wein.
  • Kletterrosen.
  • Efeu.
  • Clematis.
  • Prunkwinden.

Diese Pflanzen spenden Schatten und sind dekorativ. Sie bieten Nahrung für Insekten.

Achten Sie darauf, dass Ihre Pergola-Bepflanzung nicht giftig für Kinder und Haustiere ist!

14. Anbringen eines Sonnensegels zur Terrassenbeschattung

Suchen Sie sich einen Platz für ihr Sonnensegel und bringen sie die entsprechenden Halterungen an.

Nun beginnen Sie das Sonnensegel zu befestigen:

Dafür wird das Sonnensegel mittig auf dem Boden zwischen den vorbereiteten Montage-Punkten ausgelegt. Sie können mit einer beliebigen Ecke anfangen.

Dort befestigen Sie die Gurtbandschlaufen locker an den entsprechenden Halterungen. Jetzt gehen Sie in der Reihe weiter und befestigen die übrigen Ecken genauso. Der Spanngurt wird jetzt langsam angezogen, bis das Sonnensegel faltenfrei und straff hängt.

Auch diese Möglichkeit ist zur Terrassenbeschattung geeignet.

15. Vorteile einer Terrassenbeschattung:

Eine beschattete Terrasse hat viele Vorteile. Dazu gehören Schutz vor Sonne und Regen. Sowie zusätzlicher Platz für Sie und ihre Familie.

Eine Terrassenbeschattung sieht optisch gut aus. Außerdem gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Es kann Beispielsweise ein Tisch unter dem Terrassendach aufgestellt werden. Oder sie können Ihre Fahrräder für die nächst Radtour bereit stellen.

16. Bepflanzung zur Terrassenbeschattung

Wenn Sie vorhaben Kletterpflanze zur Terrassenbeschattung zu nutzen, sollten sie sich vorher auf jeden Fall informieren.

Meiden sie unbedingt folgende Pflanzen:

  • Blauregen (Wisteria sinensis): eine mehrjährige Kletterpflanze.
  • Rote/Rotfrüchtige Zaunrübe (Bryonia dioica): Kletterpflanze.
  • Weiße Zaunrübe (Bryonia alba): sehr giftige Kletterpflanze.

Sie lösen Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit, Schwindel und Erbrechen aus.

Falls Sie mit diesen Pflanzen in Berührung kommen: Waschen sie sich gründlich die Hände und gehen sie zum Arzt oder verständigen sie den Notarzt!

17. Terrassen richtig pflegen

Eine beschattete Terrasse ist eine wunderschöne Ergänzung zum Haus. Um eine Terrasse richtig genießen zu können, muss sie intakt und sauber sein.

Fegen, saugen oder wischen Sie ihre Terrasse. Außerdem sollten sie ihre Terrassenpfosten je nach Material regelmäßig streichen.

Bedenken Sie das Material ihrer Terrassenbeschattung und suchen Sie die entsprechende Farbe aus.

Der Boden der Terrasse besteht meistens aus Betonplatten. Betonplatten sind sehr saugfähig. Sie sollten die Terrassenplatten mit Wasser reinigen. Bei groben Verschmutzungen der Betonplatten ist Sand empfehlenswert. Sand poliert die Oberfläche des Betons.

18. Pflege des Terrassendaches aus Metall

Auch die Terrassenüberdachung braucht Aufmerksamkeit. Denn sie soll lange funktionstüchtig bleiben. Deshalb müss das Terrassendach regelmäßig gesäubert werden

Wenn Rahmen und Unterbau der Terrassenüberdachung aus Metall, beispielsweise Stahl, Glas oder Kunststoff besteht:

Reinigen Sie es einfach mit Wasser und etwas sanften Spülmittel.

Jetzt können Sie ihre beschattete Terrasse umso mehr genießen.

19. Was können Sie auf einer beschatteten Terrasse tun?

Eine beschattete Terrasse eignet sich für viele Aktivitäten

Wie beispielsweise:

  • Ein Büro für den Sommer einrichten.
  • Sich von einem anstrengenden Tag erholen.
  • Mit Freunden oder der Familie Spiele spielen.
  • Gemeinsam essen.

Sicherlich fallen Ihnen noch mehr Möglichkeiten ein.

20. Terrassenbeschattung aus Holz

Eine möglichst natürliche Variante für eine Terrassenbeschattung wie beispielsweise eine Überdachung ist Holz.

Holz ist robust und recht kostengünstig. Douglasie und Leimholz zählen zu den beliebtesten Arten von Holz für die Terrassenbeschattung.

Vorteile von Douglasienholz sind:

  • kurze Transportwege.
  • Wetterbeständigkeit.
  • Benötigt keine Imprägnierung.

Nachteile von Douglasienholz sind:

  • Bei warmen Wetter kommt es zum Austreten von Harz.
  • Weich und grobfaserig.

Vorteile von Leimholz sind:

  • es wird nicht so schnell rissig.
  • Widerstandsfähig.

Nachteile von Leimholz sind:

  • weniger widerstandsfähig.
  • Hohe Flüssigkeit wird aufgenommen.