Architektur, Flachdach, Stein
Die aktuellen Bautrends • innovativ und zukunftsweisend

Die Bautrends der Zukunft

Bestimmt hatten auch Sie schon einmal den Gedanken vom Eigenheim. Um diesen Traum zu verwirklichen, möchten Sie vermutlich am liebsten gleich morgen anfangen. Zur erfolgreichen Errichtung müssen Sie allerdings an Einiges denken. Dies sind beispielsweise eine vorausschauende Planung für die Familie sowie auch das Alter. Und am besten ist das Ganze dann noch so energiesparend und individuell wie nur möglich. In diesem Blog-Beitrag stellen wir Ihnen fünf aktuelle Bautrends und Technologien zum Thema Hausbau vor. Bestimmt finden Sie hier einen Bautrend, der genau Ihren Vorstellungen entspricht. oder noch paar Anregungen zu Ihrem persönlichen Traumhaus!

Der Bungalow: Zukunftsorientiertes Bauen

Bungalows gewinnen in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit bei Bauherren und Architekten. Sie sind als eingeschossiges Haus modern und praktisch. Die Lifestyle-Bauform mit offenen Grundrissen versinnbildlicht Modernität und Eleganz. Zudem können Sie die Räume nebeneinander anordnen, wie es Ihnen persönlich am besten gefällt. Somit können Sie den Grundriss Ihres Traumhauses ganz individuell erstellen.

Ein Bungalow eignet sich aufgrund des ebenerdigen Zugangs besonders für Familien mit Kindern. Hier gibt es kaum Stolperfallen und die Kleinen können immer schnell in den Garten flitzen. Aber auch für ältere Menschen, denen das Treppensteigen schwer fällt, bietet sich ein Bungalow hervorragend an. Viele Hausherren möchten zukunftsorientiert bauen und entscheiden sich deshalb für einen schicken Bungalow mit großer Terrassen- und Gartenfläche.

Ihre Vorteile

  • barrierefreies Wohnen
  • viel Spielraum dank individueller Gestaltungmöglichkeit
  • moderne und offene Raumkonzeption
  • gute Energiebilanz

Ihre Nachteile

  • Benötigt große Grundfläche zum Bau
  • Viel Dach- und Wandflächen bringen höhere Baukosten

Das Holzhaus: Ein ökologischer & nachhaltiger Wohnraum

Am beliebtesten ist der Bautrend Holzhaus bei Familien mit kleinen Kindern. Hauptgrund ist die Möglichkeit, sehr individuell bauen und einrichten zu können. Die Fantasie vom kleinen, kuschligen Eigenheim wird hiermit greifbar. Fast jeden Ihrer Wünsche können Sie hier umsetzen!

Holz vermittelt nicht nur ein gesundes und natürliches Wohnklima, sondern hat auch gute Wärmedämm-Eigenschaften. So können Förder-Richtlinien der KfW-Förderbank auch mit einem Holzhaus problemlos eingehalten werden. Zudem geben Naturbaustoffe wie Holz in der Regel keine Schadstoffe ab und sind deshalb besonders gut für Allergiker geeignet. Ein Beispiel für ein energieeffizientes Fertighaus ist das Schwedenhaus. Je nach Modell lässt sich der Traum vom einzugsfertigen Holzhaus schon in 4 -6 Monaten erfüllen.

Ihre Vorteile

  • energieeffizient und nachhaltig
  • gesundheitliche Vorteile durch ein natürlich gesundes Wohnklima
  • kurze Bauzeiten

Ihre Nachteile

  • Holz als Baustoff benötigt viel Pflege
  • Fehler bei der Bauausführung können sich später gravierend auswirken
  • Erstklassige Qualität des Baustoffes ist Grundvoraussetzung und kann kostspielig werden

Energie sparen mit intelligenter Gebäudetechnik

Die smarte Gebäudetechnik umfasst elektrische Türen und Garagentore, Überwachungssysteme, programmierbare Belüftungs- und Lichtsysteme, automatische Regulierung der Heizung, und vieles mehr. Die elektronisch gesteuerten Einrichtungen sind aber nicht nur komfortabel und  zeitsparend, sondern bergen zudem ein ungeahntes Energiesparpotential. Ein Bautrend, der Ihnen für die Zukunft viel verspricht!

Insgesamt können Sie mit einem Smart Home unter gewissen Bedingungen bis zu 45 Prozent Ihres Energieverbrauchs einsparen. Dies gelingt, indem Sie zum Beispiel Sonnenschutz, Einzelraumtemperatur, Beleuchtung und Belüftung automatisieren lassen. Die intelligente Gebäudetechnik kann meist sogar schon über Ihr Smartphone gesteuert werden. Wie reparaturanfällig bzw. haltbar die Systeme sind und wie lange jeweils Ersatzteile zur Verfügung stehen, wird sich allerdings erst in der Zukunft erweisen.

Ihre Vorteile

  • Energieeinsparungen von bis zu 45%
  • deutlich erhöhter Wohn- und Lebenskomfort
  • immense Wertsteigerung Ihrer Immobilie

Ihre Nachteile

  • Probleme rund um Datenschutz und Privatsphäre
  • Hohe Anschaffungskosten bei der Installation eines Heimautomatisierungs-Systems
  • viele Systeme sind noch nicht ganz ausgereift

Umweltbewusstes Bauen mit regenerativen Energiequellen

Umweltbewusste Bautrends sind derzeit ein allgegenwärtiges Thema. Bereits seit vielen Jahren jedoch setzen Bauherren schon verstärkt auf energieeffizientes, nachhaltiges Bauen. Mit einem Solareffizienzhaus wird die Sonnenenergie in Strom bzw. Wärme umgewandelt. Diese können Sie dann für den Eigenbedarf nutzen. Somit sind Sie unabhängig von teuren Energieträgern, wie beispielsweise Braunkohle oder Kernenergie.

Auf lange Sicht können Sie so dauerhaft Energie sparen. Denn erneuerbare Energien sind ausschlaggebend für die nachhaltige Energieversorgung der Zukunft! Das ist nicht nur nachhaltig für Ihre laufenden Energiekosten, sondern schützt zudem auch die Umwelt. Dies können Sie beispielsweise durch die Installation von Photovoltaikanlagen ermöglichen.

Ihre Vorteile

  • Stromerzeugung ohne Schadstoffausstoß
  • bis zu 700€ jährlich an Stromkosten einsparen
  • KfW-Förderung möglich

Ihre Nachteile

  • keine gleichmäßige Stromeinspeisung durch Wetterbedingungen möglich
  • Speichermöglichkeiten sind derzeit noch sehr kostspielig
  • Hohe Investitionskosten

Bautrend Wärmedämmung: Effizient und platzsparend

Zu den Evergreens der Bautrends gehört auch eine effiziente Wärmedämmung. Mit dem richtigen Dämmmaterial können Sie Heizkosten langfristig einsparen. Bei Häusern mit begrenztem Platzangebot stehen extrem dünne Dämmstoffe, wie zum Beispiel Vakuumisolationsplatten, hoch im Kurs.

Bei der Auswahl des richtigen Dämmstoffes sollten Sie darauf achten, dass das Material eine geringe Wärmeleitfähigkeit hat. Das bedeutet also, dass dieses bei Temperaturschwankungen wenig Wärme nach außen abgibt. Weitere wichtige Faktoren sind die Haltbarkeit sowie auch die Brenneigenschaften. Beachten Sie weiterhin, wie umweltbelastend das Material während der Phase der Nutzung und bei der Entsorgung ist.

Massivhaus oder Fertighaus?

Häufig stehen Sie als Bauherr vor der Qual der Wahl: Fertighaus oder Massivhaus? Eine generelle Antwort auf die Frage, welcher Baustil besser ist, gibt es leider nicht. Unabhängig davon stehen die oben genannten Hausbau-Trends für alle Haustypen hoch im Kurs. Dazu gehört insbesondere der Bautrend zur Energieeffizienz. Immer häufiger wird bei dem neuen Eigenheim aber auch auf eine zukunftsorientierte und natürliche Bauweise gesetzt. Mit komfortabler intelligenter Gebäudetechnik können Sie zudem langfristig viel Zeit und Geld einsparen.

Die Vorteile eines Massivhauses

Das Massivhaus wird aus natürlichen Steinen gemauert. Da diese dazu in der Lage sind, Wasserdampf aufzunehmen und wieder abzugeben, sorgen sie für ein besonders gesundes Klima im Haus. Die massiven Wände speichern Wärme optimal. Im Inneren eines Massivhauses bleibt es im Winter warm und im Sommer kühl. Wenn Sie sich für die moderne DuoTherm-Bauweise entscheiden, profitieren Sie zusätzlich von der innovativen und effektiven Dämmung der Wände. Diese sorgt für ein gesundes Raumklima und spart zudem gleichzeitig Energiekosten. Auch hinsichtlich Schall- und Brandschutz sind die schweren Steine optimal. Massivhäuser können problemlos mehr als hundert Jahre überdauern und sind somit eine echte Wertanlage.

  • Individuell planbar
  • Sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz vorhanden
  • Gute Schall- und Brandschutzeigenschaften
  • Sehr gutes Raumklima
  • Gute Wertanlage und Wertbeständigkeit

Die Nachteile eines Massivhauses

Wenn Sie es mit der Verwirklichung Ihres Traumhauses eilig haben, so müssen Sie sich wohl oder übel etwas gedulden. Es dauert je nach Größe des Hauses um die acht Monate oder mehr, bis ein Massivhaus fertig ist. Dies liegt unter anderem daran, dass bei dieser Bauweise auch die Trocknungszeiten berücksichtigt werden müssen. Zudem ist der Bau wetterabhängig, was bedeutet, dass beispielsweise an sehr kalten Tagen nicht gearbeitet werden kann. Außerdem sind Massivhäuser in derRegel teurer als Fertighäuser.

  • längere Bauphase
  • Wetterabhängigkeit
  • höhere Baukosten

Die Vorteile eines Fertighauses

Ein Fertighaus wird von einzelnen Unternehmen zumeist schlüsselfertig angeboten. Die Auswahl an Haustypen, Grundrissen und Materialen ist hier sehr groß. Diese können Sie sich sogar in vielen Musterhaussiedlungen ganz genau ansehen. Die Wände, das Dach und die Decken des Fertighauses werden in großen Hallen vorgefertigt. Nun können sie nach dem Baukastenprinzip auf der Baustelle in kürzester Zeit zusammengesetzt werden. Die verwendeten Materialien für den Rohbau des Hauses beschränken sich zumeist auf Holz. Der Aufbau erfolgt in Holzrahmenbauweise. Die Kosten für ein Fertighaus sind durch die Standardisierung der Häuser außerdem wesentlich niedriger.

  • kürzere Bauzeit
  • Besichtigung von Musterhäusern möglich
  • niedrige oder fixe Baukosten
  • wetterunabhängiger Bau

Die Nachteile eines Fertighauses

Zwar erfreuen Sie sich bei Ihrem Fertighaus einer kürzeren Bauzeit, dennoch ist die gestalterische Freiheit beim Grundriss stark eingeschränkt. Individuelle Umsetzungen Ihrer Wünsche sind meist entweder mit hohen Kosten verbunden. Manche sehr spezielle Vorstellungen können leider gar nicht realisiert werden. Zudem erwartet Ihr Fertighaus eine kürzere Lebensdauer.

  • Eingeschränkte individuelle Gestaltung und Planung von Grundriss und Architektur
  • geringere Schalldämmung der Wände und Decken
  • weniger wertbeständig als ein Massivhaus, vergleichsweise niedriger Wiederverkaufswert

Individuell und beständig oder doch lieber schnell und günstig? Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Fertig- und Massivhäuser bringen jeweils Vor- und Nachteile mit sich.

Autoren: Stefan Nowak/Sarah Kohn

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