Dachterrasse

Zuhause nach den Sternen greifen: Auf Ihrer Dachterrasse

Da wohnen, wo andere Urlaub machen, davon träumt wohl jeder. Holen Sie Ihren Urlaub jetzt ganz einfach zu sich nach Hause. Genauer gesagt, auf Ihr Dach. Mit der richtigen Dachterrasse steht Sonnenbad und gemeinsamem Grillabend nichts mehr im Weg. Hier erfahren Sie, wie Sie den Traum einer eigenen Dachterrasse ganz einfach umsetzen.

1. Das richtige Dach für Ihre Terrasse

Machen Sie Ihren Traum von der eigenen Dachterrasse wahr, mit Tipp zum Bau.

Am besten eignen sich Flachdächer für Dachterrassen. Gestalten Sie Ihre Terrasse ganz nach Ihrem Geschmack.

Eine Terrasse auf dem Flachdach. Das ist wohl das erste, was Ihnen in den Sinn kommt, wenn Sie Dachterrasse hören. Tatsächlich ist das auch die naheliegendste und zumeist günstigste Lösung.

Der Bau einer Dachterrasse ist mit einigen rechtlichen Hürden verbunden. Die Terrasse stellt  eine Änderung der Nutzung Ihres Daches dar. Daher ist der Gang zur Behörde in jedem Fall erforderlich.

Ist die Genehmigung für Ihre Dachterrasse erteilt, ist der erste Schritt geschafft. Sprechen Sie Ihr Vorhaben nun mit Ihren Nachbarn ab. Unter Umständen ermöglicht Ihnen die Terrasse später freie Sicht auf den nachbarlichen Balkon. Um Ärger zu vermeiden, holen Sie sich im Vorfeld deren Einverständnis.

Das gilt vor allem für die Terrasse auf dem Garagendach. Die Garage liegt in den meisten Fällen nah am Grundstück des Nachbarn. Da hat dieser sogar aus rechtlicher Sicht ein Mitspracherecht.

Bauliche Vorüberlegungen

Nun sind die ersten rechtlichen Hürden für den Bau der Dachterrasse genommen. Klären Sie als nächstes, ob Ihr Dach über die nötige Abdichtung verfügt. Ist Ihr Dach nicht dicht, kommt es zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall. Wird dieser nicht zeitnah erkannt, führt er oft zu schwerwiegenden Schäden an Ihrem Haus.

Eine von Schimmel befallene Dämmung etwa zieht kostenintensive Sanierungen nach sich. Diese betreffen nicht nur Ihre Terrasse. Besonders anfällig für solche Schäden sind beispielsweise Bitumenbahnen. Rüsten Sie ein nicht ausreichend dichtes Dach ganz einfach nach. Hierfür eignen sich etwa Flachdachfolie, gegossene Abdichtungsmasse oder Dachpappe.

Prüfen Sie als nächstes die Tragfähigkeit Ihres Daches. Sie ist ausschlaggebend für den Bau Ihrer Dachterrasse. Hierfür ist die Beratung durch einen Statiker unabdingbar. Er erklärt Ihnen außerdem, worauf es beim Bau der Terrasse noch ankommt.

Doch was passiert, wenn der Statiker kein grünes Licht gibt? In diesem Fall ist Ihr Projekt keinesfalls am Ende. Hier lassen Sie Ihr Dach für die Terrasse einfach nachrüsten. So halten auch in die Jahre gekommene Dächer einer Dachterrasse stand. Dies ist allerdings kostenintensiv. Es ist daher umso wichtiger, frühzeitig einen Statiker einzuschalten. So sind Sie sich der Kosten von vornherein bewusst. Kalkulieren Sie diese von vornherein in Ihr Budget für die Dachterrasse mit ein.

Dachterrasse auf dem Spitzdach

Ihr Haus verfügt nicht über ein Flachdach? Dann sind Sie von Überlegungen zu Statik und Abdichtung noch ein Stück entfernt. Schalten Sie zuerst einen Dachdecker in die Planung Ihrer Dachterrasse ein. Dieser baut eine Aussparung in Ihr Spitzdach. Hier entsteht anschließend die Terrasse.

Beachten Sie, dass ein solcher Umbau unter Umständen mit hohen Kosten verbunden ist. Wägen Sie günstigere Alternativen ab. Möglicherweise verfügen Sie über eine Garage mit Flachdach, welches sich für eine Terrasse eignet.

Bevor Sie mit dem Bau einer Dachterrasse loslegen, überlegen Sie sich folgende Fragen:

  • Wofür und wie oft nutzen Sie Ihre Dachterrasse? Die gewünschte Nutzung beeinflusst unter Umständen die Gestaltung oder gar die Materialauswahl.
  • Stören Ihre Nachbarn Sie auf der künftigen Terrasse? Holen Sie sich im Vorfeld auch deren Einverständnis.
  • Wie laut ist Ihre Wohngegend? Das mindert den Wohlfühlfaktor Ihres städtischen Rückzugsorts. Berücksichtigen Sie nach Bedarf auch die Luftqualität auf Ihrer Terrasse.
  • Wie viel Sonne erreicht Sie auf Ihrer Dachterrasse künftig? Achten Sie darauf, ob beispielsweise Nachbargebäude einen Schatten auf Ihre Terrasse werfen. Auch die Frage, wann die Sonne die Terrasse erreicht, ist zu bedenken.
  • Steigert eine Dachterrasse den Wert Ihrer Immobilie? Diese Frage ist besonders dann interessant, wenn Sie über den Verkauf Ihres Hauses nachdenken. So ist die Investition für die Dachterrasse gleichzeitig eine Anlage.

2. Voraussetzungen: Das gibt es beim Bau einer eigenen Dachterrasse zu beachten

Die Kosten einer Dachterrasse

Der Bau einer Dachterrasse ist kostenintensiv. Selbst auf einem Flachdach, wo sich eine Dachterrasse scheinbar problemlos einfügen lässt.  Seien Sie sich dessen bewusst.

Einige Anschaffungen für die Terrasse liegen auf der Hand. Kosten für den richtigen Bodenbelag, passende Möbel und den richtigen Zugang beispielsweise. Andere Ausgaben sind weniger offensichtlich und geraten leicht in Vergessenheit.

Lassen Sie in Ihrem Budget Platz für vorbereitende Arbeiten. Zuerst ist zu klären, dass sich Abdichtung und Tragfähigkeit für eine Terrasse eignen. Anschließend bleibt genügend Zeit für die Planung der richtigen Ausstattung Ihrer Dachterrasse.

Ein weiterer Punkt sind die Kosten für Fachleute. Bedenken Sie diese in Ihrer Budgetplanung. Fachleute sind beim Bau einer Dachterrasse nicht nur Kostentreiber, sondern auch unverzichtbar. Ob Ihr Dach die nötigen Voraussetzungen für eine solche Terrasse erfüllt, sagt Ihnen nur ein Statiker.

So verhindern Sie kostenintensive Nachbesserungen an der Terrasse. Kalkulieren Sie diese elementaren Bestandteile beim Bau einer Dachterrasse mit ein. So setzen Sie Ihr Vorhaben gut vorbereitet um. Der Entspannung auf der eigenen Dachterrasse steht bald nichts mehr im Wege.

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, was bei einer Dachterrasse zu beachten ist.

Beim Bau einer Dachterrasse gibt es einige rechtliche Vorgaben zu beachten.

Rechtliche Vorgaben beim Bau einer Dachterrasse

Die rechtlichen Vorgaben beim Bau einer Dachterrasse sind weitreichend. Immerhin handelt es sich um die Nutzung Ihres Dachs. Da gibt es schon aus Gründen der Sicherheit einiges zu beachten. Hier die wichtigsten Aspekte:

  • Die Einrichtung einer Dachterrasse sieht eine Nutzungsänderung des Dachs vor. Sie benötigen daher eine Genehmigung. Zudem verändert die Dachterrasse das Aussehen Ihres Hauses.
  • Der Bau einer Dachterrasse sieht die Beteiligung eines Architekten oder Bauingenieurs vor. Zumindest in allen Bundesländern außer Hessen und Bayern. Hier genügt eine sogenannte Bauvorlageberechtigung eines Handwerksmeisters.
  • Weisen Sie im Zuge des Bauantrags nach, dass Ihr Dach über die nötige Statik für eine Dachterrasse verfügt. Schalten Sie daher schon vorher einen Statiker ein.
  • Beachten Sie die Norm DIN 18531. Sie regelt die Anforderungen für die Abdichtung Ihres Dachs. Sie nennt beispielsweise das Mindestgefälle, das auf Ihrer Dachterrasse den Ablauf von Niederschlagswasser sicherstellt.
  • Auch Aspekte der Sicherheit auf Ihrer Terrasse sind geregelt. Beispielsweise ist die Mindesthöhe des Geländers auf Ihrer Dachterrasse festgelegt. So ist bis zu einer Höhe von 12 Metern ein mindestens 90 Zentimeter hohes Geländer vorgesehen.
  • Halten Sie mit Ihrer Dachterrasse einen Abstand von mindestens 2,50 Meter vom Nachbargrundstück. Stimmen Sie einen geringeren Abstand vorher nicht mit ihm ab, ist er im Streitfall im Vorteil.

Es lohnt sich also, sich vor dem Bau einer Dachterrasse ausführlich zu informieren. In der Regel ist auch eine kostenfreie Beratung möglich. Nehmen Sie diese in Anspruch, um von vornherein die Gegebenheiten Ihres Dachs zu kennen. So erfahren Sie auch, welche baulichen Vormaßnahmen eventuell auf Sie zukommen. Gehen Sie insbesondere bei Fragen der Sicherheit Ihrer Terrasse kein Risiko ein. Nur so sind Sie im Falle eines Unfalls rechtlich abgesichert.

3. Bauliche Voraussetzungen für Ihre Dachterrasse

Abdichtung und Dämmung des Dachs

Der Untergrund Ihrer Dachterrasse benötigt zunächst die richtige Abdichtung. Ansonsten dringt Wasser in das Dach ein und Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelbefall sind vorprogrammiert. Da sich diese im Inneren des Dachs befinden, werden sie häufig erst nach Jahren entdeckt. Dann ist der Schimmelbefall schon so akut, dass kostenintensive Sanierungen auf Sie zukommen.

Aus diesem Grund ist die Abdichtung auch gesetzlich geregelt. Je nach Art des Dachs sind etwa unterschiedliche Materialien vorgeschrieben. Grundsätzlich gilt, dass für die Dachabdichtung ausschließlich entsprechende Fachkräfte zuständig sind.

Ihr Flachdach bietet zahlreiche Möglichkeiten der Nutzung. Selbst bei Dachterrassen wird je nach Bau- und Nutzungsart unterschieden. Informieren Sie sich daher frühzeitig und lassen sich beraten. Beziehen Sie außerdem die zuständigen Behörden in die Planung Ihrer Terrasse mit ein. So stellen Sie sicher, dass alles nach geltendem Recht verläuft.

Die Wärmedämmung des Flachdachs ist dagegen unkomplizierter. In der Regel sind die Räume unter dem Dach bereits genutzt. Eine entsprechende Wärmedämmung ist also bereits vorhanden.

Anders sieht es aus, wenn das Dach noch nicht ausreichend gedämmt ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie Ihre Dachterrasse auf dem Garagendach planen. Dann wird die Dämmung oben auf dem Dach angebracht. Da die Dämmung dann auf der Dachabdichtung liegt, wird dieses als Umkehrdach bezeichnet.

Auf Ihrem Dach wird nun eine Gefälledämmung verlegt. Beachten Sie bei der Wahl des Dämmstoffs die Druckfestigkeit. Hält der Dämmstoff dem späteren Druck nicht stand, wirkt sich das auf die Terrasse aus. Die Beläge auf Ihrer Dachterrasse verschieben sich oder werden instabil. Über die Dämmung kommt dann noch ein Rieselschutz. Dieser verhindert, dass Partikel wie Sand oder Staub in die Dämmung hinein rieseln. Verteilen Sie nun noch eine Splittschicht auf dem Rieselschutz Ihrer künftigen Terrasse. Schon ist das gedämmte Dach bereit für den Bodenbelag der Dachterrasse.

Die richtigen Abläufe: So halten Sie Ihre Dachterrasse trocken

Eine vollständige Vermeidung von Pfützen ist auf einer Dachterrasse fast nicht möglich. Dies würde ein Gefälle von über drei Prozent erfordern, was die Nutzung der Terrasse beeinträchtigt. Ein Mindestgefälle von zwei Prozent bei der Abdichtung ist jedoch vorgeschrieben. Da sich geringe Wasseransammlungen nicht vermeiden lassen, beachten Sie Folgendes:

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie Ihre Dachterrasse trocken halten.

Mit den richtigen Abläufen halten Sie Ihre Terrasse bei jedem Wetter trocken.

  • Stellen Sie sicher, dass der Plattenbelag über ausreichend breite Fugen verfügt. Über diese kann überschüssiges Wasser problemlos ablaufen.
  • Achten Sie auf Unebenheiten auf Ihrer Dachterrasse. Sorgen Sie mit sogenannten Spachtel-Ausgleichsschichten dafür, dass überall eine gleichmäßige Entwässerung gewährleistet ist.
  • Halten Sie das Mindestgefälle von zwei Prozent ein. So gehen Sie bei der Nutzbarkeit Ihrer Dachterrasse keine Kompromisse ein.

Darüber hinaus benötigt Ihre Dachterrasse ausreichend Abläufe. Hier besteht auch die Möglichkeit, außen an der Dachterrasse eine Rinne anzubringen. Falls Sie eine durchgängige Umrandung Ihrer Terrasse vorsehen, informieren Sie sich über alternative Abläufe. Es empfiehlt sich außerdem, einen Ablauf in der Nähe der Terrassentür anzubringen. So verhindern Sie Überschwemmungen innerhalb Ihrer Wohnung.

Darüber hinaus sind Notüberläufe in Höhe von maximal 20 Zentimetern vorgesehen. Insbesondere im Herbst kommt es durch herabfallendes Laub schnell zu Verstopfungen. Reinigen Sie die Abläufe regelmäßig, sodass Ihre Dachterrasse keinen Schaden nimmt.

Doch Ihre Dachterrasse ist nicht nur Feuchtigkeit von außen ausgesetzt. Auch in den Innenräumen entsteht Feuchtigkeit. Um diese abzuleiten, erfolgt eine thermische Entkopplung. So wird Feuchtigkeit durch das Dach abgeleitet, ohne dass die Abdichtung Schaden nimmt. Lassen Sie dies von Fachkräften durchführen. Höhere Kosten garantieren Ihnen an dieser Stelle einen längeren und schadenfreien Nutzen Ihrer Terrasse.

4. Der passende Bodenbelag für Ihre Dachterrasse

Worauf kommt es beim Bodenbelag an?

Die Abdichtungen und die Dämmung sind unerlässliche Arbeiten für die Vorbereitung Ihrer Dachterrasse. Fachkräfte sind hier unentbehrlich. Darüber hinaus gibt es zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten. Sind diese elementaren Dinge jedoch erledigt, ist der restliche Bau der Terrasse unkompliziert.

Darüber hinaus haben Sie nun selbst Einfluss auf die Höhe des Budgets. Die Kosten für genannte Fachleute sind fix. In Ihrem Ermessen liegt dagegen, welche Summe Sie etwa für die Möbel Ihrer Terrasse ausgeben. Greifen Sie aber nicht einfach zum Preisgünstigsten. Überlegen Sie sich genau, welches Produkt für Ihre Dachterrasse sinnvoll ist.

Selbes gilt für den Bodenbelag auf der Dachterrasse. Stellen Sie sicher, dass er folgenden Anforderungen gerecht wird.

  • Greifen Sie zu einem Bodenbelag, der robust und möglichst wetterfest ist. Stellen Sie sicher, dass er allen Witterungen standhält.
  • Ebenso wichtig ist eine gute Isolation. Gerade wenn Sie die Dachterrasse im Sommer nutzen, wird der falsche Bodenbelag schnell zur Tortur. Greifen Sie zu Platten, die wenig Wärme speichern.
  • Wählen Sie für die Terrasse nach Möglichkeit Bodenbelag, welcher entstehenden Schall schluckt. Auch Ihre Nachbarn freuen sich über Ruhe auf Ihrer Dachterrasse.
  • Als Bauherr ist es in Ihrer Verantwortung, für Sicherheit auf Ihrer Terrasse zu sorgen. Dazu gehört auch die Wahl möglichst rutschfesten Bodenbelags.
  • Unfälle lassen sich jedoch auch auf rutschfesten Platten nie ganz vermeiden. Es ist daher sinnvoll, stoßdämpfende Platten zu verlegen. Das gilt vor allem für tobende Kinder.

Terrassenbelag aus Holz

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, worauf es bei Echtholzdielen für Dachterrassen ankommt.

Schaffen Sie naturnahen Komfort mit Echtholzdielen.

Mit Holzplatten sorgen Sie auf Ihrer Dachterrasse für Gemütlichkeit. Allerdings erfordert Holz auch ein hohes Maß an Pflege. Wählen Sie für Ihre Terrasse eine Holzart, welche möglichst robust und wetterfest ist.

Besonders beliebt für die Terrasse sind Holzarten wie Douglasie oder Kiefer. Diese Weichhölzer werden durch eine Thermobehandlung wetterresistenter gemacht. Robuste Alternativen sind Harthölzer wie Esche oder Lärche. Lärchenholz ist darüber hinaus wasserabweisend und daher wetterfester als manch andere Holzart.

Achten Sie bei nicht heimischen Hölzern auf das FSC-Siegel. Besonders wichtig ist das bei Tropenhölzern, wie Teakholz. Diese sind besonders robust und wetterfest. Das FSC-Siegel stellt sicher, dass Sie mit Ihrem Kauf die Abholzung des Regenwaldes nicht übermäßig unterstützen.

Pflegen Sie Holzdielen regelmäßig, unabhängig davon, welche Holzart Sie wählen. Ansonsten verblassen die Platten schnell. Ihre naturnahe Dachterrasse sieht dann alt und ungepflegt aus. Insgesamt hält Ihr Holzboden auf der Terrasse bis zu 15 Jahre.

WPC-Bodenbeläge

Verleihen Sie Ihrer Dachterrasse die hölzerne Optik, ganz ohne aufwendige Pflege. Mit „Wood Plastic Composite“ (WPC) Belägen ist das möglich. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um einen Mix aus Holzfasern und Kunststoff. Der entscheidende Vorteil:

  • WPC ist bis zu 25 Jahre haltbar.

Die Mischung aus natürlichen und künstlichen Bestandteilen macht WPC widerstandsfähig. Auch gegen UV-Licht ist WPC geschützt, so bleicht der Bodenbelag Ihrer Dachterrasse nicht aus. Zudem sind die Dielen rutschfest und splittern nicht. Damit bietet WPC die perfekte Spielunterlage für Ihre Kinder. Wem die Holzoptik zu natürlich ist, der wählt einfach eine andere Farbe. WPC ist nicht nur in holz-braun erhältlich.

Dies mag jedoch Echtholz-Fans stören. Denn WPC reizt nicht mit authentischen Maserungen. Wer naturnahe Optik und intensive Holzpflege genießt, greift zu Echtholzdielen auf der Terrasse.

Platten aus Naturstein

Nahezu grenzenlos ist Ihre Auswahl bei Platten aus Naturstein. Wählen Sie zum Beispiel zwischen:

Tipp zum Bau zeigt erläutert Ihnen die Vorteile von Platten aus Natursteinen für Dachterrassen.

Platten aus Naturstein machen Ihre Dachterrasse besonders robust.

  • Basalt als besonders druckfesten Naturstein.
  • Naturstein aus robustem Granit.
  • Schiefer mit seiner typischen Faltenstruktur.

Naturstein punktet mit seiner natürlichen Optik und ist die richtige Wahl für Fans des mediterranen Stils.

Im Gegensatz zu Holzdielen sind sie sehr pflegeleicht. Gleichzeitig sind sie aber mindestens so langlebig wie WPC-Dielen. Verlegen Sie möglichst große Platten auf der Terrasse. So geben Sie Unkraut keine Chance. Kleine Platten bieten viel Fugenraum für unliebsames Grünzeug.

Natursteinplatten sind eine langfristige Investition. Sie speichern die natürliche Wärme der Sonnenstrahlen bis in die Abendstunden. In puncto Sicherheit schneiden die harten Platten weniger gut ab. Sie eignen sich also besonders, wenn Ihre Dachterrasse mehr ein Ort der Entspannung wird.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Dämmung über die nötige Tragfähigkeit verfügt. Im Gegensatz zu anderen Materialien kommt mit Steinplatten ein höheres Maß an Gewicht auf Ihre Dachterrasse.

Alu-Dielen für die Dachterrasse

Mit Alu-Dielen bringen Sie modernen Chic auf Ihre Terrasse. Dieser Belag ist dank seiner glatten Oberfläche besonders pflegeleicht. Schmutz wird einfach vom Regen weggespült. Die Platten sind außerdem recycelbar. Allerdings ist die Umweltbilanz der Produktion mangelhaft. Dafür sind Ihrer Kreativität hier keine Grenzen gesetzt. Finden Sie unter verschiedenen Farben und Designs Ihre Lieblingsvariante.

Alu-Dielen bringen einige Vorteile mit sich:

  • Sie sind UV- und witterungsbeständig, also bestens geeignet für die Dachterrasse.
  • Außerdem sind sie sehr hygienisch und geruchsneutral.
  • Mögliche Nachbesserungen am Belag bleiben hier auch aus, da Alu-Dielen formstabil sind. Das gilt zumindest für hochwertige Exemplare.

Fazit

Wie Sie sehen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wägen Sie gründlich alle Alternativen ab. Fragen Sie sich nicht nur, wie hoch Ihr Budget für die Platten Ihrer Terrasse ist. Berücksichtigen Sie auch die Nutzung Ihrer Dachterrasse. Hier sind, je nachdem, besonders sicherheitstechnische Aspekte im Vordergrund.

Als Heimwerker verlegen Sie den Bodenbelag Ihrer Dachterrasse einfach selbst. Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Verlegearten der Materialien. Mit dem richtigen Werkzeug erbauen Sie sich im Handumdrehen Ihre eigene Dachterrasse. Eventuell erfordert Ihr gewähltes Material ein besonderes Vorgehen beim Verlegen.

Hier finden Sie in aller Kürze die wichtigsten Merkmale der verschiedenen Beläge.

MaterialVorteileNachteile
HolzNatürliche Optik
Heizen sich kaum auf
Wetterbeständig (je nach Holz)
Gemütlicher Flair
Kostengünstig
Intensive Pflege
Je nach Holz keine gute Umweltbilanz
WPCLanglebig (bis zu 25 Jahre)
UV-beständig
Widerstandsfähig
Pflegeleicht
Rutschsicher
Heizen sich stärker auf als echtes Holz
Weniger authentisch als echtes Holz
NatursteinLanglebig
Witterungsbeständig
Pflegeleicht
Große Auswahl
Teuer
Heizen sich stark auf
Nicht rutschfest
Alu-DielenWitterungsbeständig
Pflegeleicht
Hygienisch
Korrosionsresistent
Formstabil
Schlechte Umweltbilanz in der Produktion
Anfällig für Kratzer und Dellen
Billige Varianten u.U. nicht formstabil
 

5. Verleihen Sie Ihrer Dachterrasse den richtigen Schutz

Überdachung

Vermutlich träumen Sie bei der Planung Ihrer Dachterrasse vom endlosen Sonnenbaden. Es ist jedoch wichtig, auch Regentage mit zu bedenken. So haben Sie das ganze Jahr etwas von Ihrer Dachterrasse. Richten Sie deshalb beim Bau der Terrasse direkt eine Überdachung mit ein.

Montieren Sie eine Überdachung für die Dachterrasse nach Anleitung selbst. Planen Sie den Zeit- und Arbeitsaufwand realistisch. Informieren Sie sich vorher gründlich, sodass die Überdachung schlussendlich Ihren Vorstellungen entspricht. Achten Sie vor allem darauf, dass sie zum Gesamtbild der Dachterrasse passt. Berücksichtigen Sie außerdem Folgendes:

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Dachterrasse auch an Regentagen nutzen.

Machen Sie es sich an Regentagen unter der Überdachung gemütlich.

  • Bedenken Sie bei der Wahl des Materials nicht nur die Stabilität von Pfosten und Profilen. Auch die Beständigkeit gegenüber verschiedenen Witterungen ist wichtig.
  • Die Bauteile für die Überdachung Ihrer Terrasse sind nicht nur schwer, sondern auch sperrig. Wenn Sie selbst keinen Anhänger besitzen, lassen Sie sich die Teile am besten liefern.
  • Für das Dach stehen Ihnen verschiedenste Materialien zur Verfügung. Achten Sie in erster Linie auf eine gute Beschichtung. Diese sorgt dafür, dass das Dach Ihrer Terrasse robust gegenüber Witterungseinflüssen ist.
  • Bedenken Sie bei der Planung der Überdachung für die Dachterrasse auch die Reinigung. Sorgen Sie dafür, dass die Oberfläche sicher und weitgehend unkompliziert zugängig ist.
  • Denken Sie über eventuelle Erweiterungen nach. Möglicherweise eignet sich eine Überdachung mit einbaubaren Seitenwänden. Machen Sie aus Ihrer Dachterrasse im Winter kurzerhand einen Wintergarten. Solche Erweiterungen gibt es auch für den Sommer, etwa in Form von Beschattungssystemen.

Die Selbstmontage ist mit einem Zeitaufwand verbunden. Lassen Sie die Überdachung alternativ vom Fachmann montieren. Das ist mit entsprechend höheren Kosten verbunden, garantiert allerdings eine einwandfreie Ausführung. Auch hier gilt, informieren Sie sich gründlich über mögliche Alternativen. So schaffen Sie hervorragenden Komfort bei bestmöglichem Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre Dachterrasse.

Ein Sichtschutz ist Pflicht für jede Dachterrasse

Die gesetzlichen Vorgaben und Empfehlungen regeln, welche Pflichten Sie gegenüber Ihrer Nachbarschaft haben. Der Bau einer Dachterrasse führt bei unzureichender Absprache schnell zu Ärger. Problematisch ist beispielsweise, wenn Sie von Ihrer Dachterrasse freie Sicht aufs Nachbargrundstück haben. Sorgen Sie deshalb für den richtigen Sichtschutz Ihrer Terrasse. Der schützt nicht nur die Nachbarn vor unerwünschten Blicken, sondern auch Sie. So steht dem Sonnenbad im Bikini auf der Dachterrasse bald nichts mehr im Weg.

Im Baumarkt finden Sie zahlreiche Alternativen. Berücksichtigen Sie bei der Wahl den gewünschten Effekt des Sichtschutzes. Größe und auch Material variieren je nach Anforderung. Für die ganzjährige Nutzung empfiehlt sich eine permanente Lösung. Greifen Sie außerdem zu einer wetterfesten Variante.

 Finden Sie bei Tipp zum Bau den besten Sichtschutz für Ihre Dachterrasse.

Der perfekte Sichtschutz erfüllt nicht nur seine Funktion. Er sieht auch schön aus und passt zum Stil Ihrer Dachterrasse.

  • Eine sehr pragmatische Lösung stellen Sichtschutzmatten dar. Sie sind schnell und einfach anzubringen. Außerdem sind sie besonders kostengünstig.
  • Ein Paravent wird nach Bedarf aufgestellt. Die perfekte Lösung für Ihre Dachterrasse, um flexibel zu bleiben. Er ist allerdings nicht witterungsbeständig.
  • Beständige Alternativen sind Sichtschutzfächer. Diese werden an der Seite Ihrer Dachterrasse fest montiert und nach Bedarf aufgeklappt. So erhalten Sie eine Dauerlösung für Ihre Terrasse und bleiben trotzdem flexibel.
  • Für den besonders dauerhaften Schutz der Dachterrasse bauen Sie eine Mauer. Außerdem punktet die Dauerlösung mit der individuellen Gestaltung. Achten Sie darauf, dass Ihr Dach über die nötige Tragfähigkeit für das zusätzliche Gewicht verfügt.
  • Eine besonders natürliche Möglichkeit des Sichtschutzes ist die Bepflanzung Ihrer Dachterrasse. Greifen Sie zu immergrünen Pflanzen, die ganzjährig Schutz vor Blicken bieten. Es eignen sich beispielsweise Koniferen oder auch Bambus.



6. Die Gestaltung Ihrer Dachterrasse

Unabhängig davon, wofür Sie Ihre Dachterrasse nutzen, die Gestaltung ist das A und O. Sie entscheidet über den Wohlfühlfaktor Ihrer Terrasse. Eine einfache Möglichkeit, wie Sie Leben auf Ihre Dachterrasse bringen, ist die richtige Bepflanzung. Neben der Optik bieten diese je nach Größe auch Sicht- und sogar Windschutz. Schon aus praktischen Gründen ist die richtige Bepflanzung Ihrer Terrasse also ratsam.

Behalten Sie beim Kauf immer die Frage im Kopf, welche Anforderungen Sie stellen. Pflanzen, die nur im Sommer Ihre Dachterrasse zieren, sind teilweise hohen Temperaturen ausgesetzt. Achten Sie vor allem auf Hitzebeständigkeit. Dies empfiehlt sich insbesondere dann, wenn Ihre Terrasse größtenteils unbeschattet ist. Bei ganzjährigen Pflanzen ist darüber hinaus deren Empfindlichkeit gegenüber Kälte zu berücksichtigen.

Bedenken Sie auch beim Kauf der Materialien die Temperaturbeständigkeit. So sind beispielsweise Kunststofftöpfe besser vor Frost geschützt, als solche aus Ton.

Bauen Sie nicht unbedingt auf bisherige Erfahrungswerte. Aufgrund der Lage sind Pflanzen auf der Dachterrasse Wetterextremen oft stärker ausgesetzt. Darüber hinaus wachsen sie in einer begrenzten Erdschicht. Anders als im Garten ist eine tiefe Wurzelbildung nicht möglich. Pflanzen sind auf der Terrasse daher empfindlicher etwa gegenüber Wind.

Worauf es bei der Bepflanzung Ihrer Dachterrasse ankommt, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Bringen Sie die Natur auf Ihre Dachterrasse, mit der richtigen Bepflanzung.

Vor der Bepflanzung verlegen Sie zunächst eine wurzelfeste Folie auf Ihrer Terrasse. Diese bedecken Sie mit einer Drainageschicht sowie einem Vlies mit einer wasserspeichernden Schicht Substrat. Diese Schicht entscheidet dann über die Möglichkeiten bei der Bepflanzung.

Eine Schicht von sechs bis zwanzig Zentimetern eignet sich für extensive Begrünung, wie Gräser. Sträucher und Büsche pflanzen Sie auf einer 12 bis 25 Zentimeter dicken Schicht. Eine intensive Begrünung der Terrasse sieht eine Schicht von mindestens 15 Zentimetern vor. Dazu gehören beispielsweise Bäume.

Ziehen Sie insbesondere bei der Intensivbepflanzung der Dachterrasse einen Dachgärtner zur Beratung heran. Dieser sorgt dafür, dass Ihnen keine Fehler unterlaufen. So erfreuen Sie sich langfristig am Garten Ihrer Terrasse.

7. Fazit

Eine Dachterrasse ist das Sahnehäubchen eines jeden Hauses. Trotz des Aufwands ist die Terrasse eine Investition, die sich lohnt.

Berücksichtigen Sie folgende Aspekte in Ihrer Überlegung:

  • Eine Dachterrasse steigert nicht nur Ihr persönliches Wohlbefinden, sondern auch den Wert der Immobilie.
  • Auf einem Flachdach ist die Umsetzung einer Dachterrasse unkompliziert und kostengünstig. Bei einem Satteldach ist zunächst vom Dachdecker eine Aussparung einzubauen.
  • Aufgrund der Nutzungsänderung des Dachs benötigen Sie  eine Baugenehmigung für die Terrasse. Stellen Sie Anträge frühzeitig und beziehen Sie die zuständigen Behörden in Ihre Planung mit ein.
  • Ein statisches Gutachten bietet die Grundlage Ihres Vorhabens. Ist Ihr Dach noch nicht für den Bau einer Dachterrasse ausgelegt, sind Nachrüstungen erforderlich.
  • Berücksichtigen Sie in Ihrer Planung für die Terrasse baurechtliche Vorgaben bezüglich Abdichtung und Dämmung.
  • Bedenken Sie Aspekte der Sicherheit. Das gilt ebenso für die Mindesthöhe des Geländers Ihrer Terrasse, wie für die Wahl rutschfesten Bodenbelags.
  • Die KfW unterstützt energieeffizientes Sanieren. Informieren Sie sich im Vorfeld über Förderungen für den Bau einer Terrasse.
  • Behalten Sie bei jedem Arbeitsschritt die spätere Nutzung der Terrasse im Hinterkopf. Diese beeinflusst etwa die Materialwahl maßgeblich. Stellen Sie außerdem sicher, dass die einzelnen Elemente zueinander sowie zur Fassade passen. Dazu zählen Bodenbelag, Sichtschutz und Überdachung ebenso wie die Möbel.

Die Vorstellung einer Dachterrasse ist mit Idylle und Gemütlichkeit verbunden. Planen Sie sorgfältig und vorausschauend. So wird der Weg zur Terrasse ebenso entspannt, wie das Ergebnis.

8. Fachpartner finden

Sie planen Terrassenplatten für Ihre Dachterrasse verlegen zu lassen und benötigen fachmännischen Rat vor Ort? Ihr Fliesenleger in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

9. Dachterrasse bepflanzen: Worauf kommt es an?

Pflanzen sind fast schon Pflicht auf jeder Dachterrasse. Sie sehen nicht nur schön aus. Sie bieten auch, je nach Größe, Schutz vor dem Wind und fremden Blicken. Aber worauf kommt es bei der Begrünung an?

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Pflanzen wetterfest sind. Das gilt insbesondere für ganzjährig Blühende. Diese halten nicht nur sommerlicher Hitze, sondern auch Minusgraden stand.
  • Nicht nur Ihre Pflanzen, auch die entsprechenden Töpfe sind Wetterextremen ausgesetzt. Entscheiden Sie sich für Kunststofftöpfe. Diese sind weniger empfindlich als Exemplare aus Ton.
  • Nutzen Sie eine wurzelfeste Folie mit einer darüberliegenden Drainageschicht als Grundlage.
  • Ergänzen Sie ein Vlies mit einer Schicht wasserspeichernden Substrats. Die Dicke des Substrats entscheidet über die Art der Bepflanzung. Stellen Sie sicher, dass die Schicht für Ihre Pflanzen ausreicht.

Auf der Dachterrasse sind Pflanzen Wetterextremen stärker ausgesetzt als im Garten. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von einem Dachgärtner beraten. So haben Sie dauerhaft etwas von der Begrünung.

10. Die Begrünung der Dachterrasse: Welche Pflanzen eignen sich?

Wenn Sie sich für die Bepflanzung Ihrer Dachterrasse entscheiden, stehen Ihnen zahlreiche Gewächse zur Auswahl. Greifen Sie dabei unbedingt zu einer Pflanze, die Ihren Anforderungen entspricht.

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles Wissenswerte zur Begrünung für Ihre Dachterrasse.

Ob Hecke oder Blumentopf. Auf der Dachterrasse sind Ihrem grünen Daumen keine Grenzen gesetzt.

  • Gehölze sind eine besonders robuste Variante. Als solche sind sie winterhart und zieren Ihre Dachterrasse während des ganzen Jahrs. Manche Alternativen, wie die Thuja, sind sogar immergrün.
  • Je nach Standort eignen sich Hecken und Büsche für den Sichtschutz Ihrer Terrasse.
  • Einen effektiven Sichtschutz bieten Ihnen auch Kletterpflanzen. Die meisten sind winterhart, viele sogar immergrün. Ohne regelmäßige Pflege führen sie unter Umständen zu Mauerschäden.
  • Selbstverständlich ist auch ein Gemüsegarten eine Option. Achten Sie dabei auf ausreichend Sonnenschutz und die passenden Töpfe.

Besonders wichtig ist es, bei der Bepflanzung vorausschauend zu planen. Wählen Sie im Frühsommer Pflanzen, die auch im September noch schön aussehen. So vermeiden Sie ständige Neuanschaffungen oder aufwendige Gartenarbeit.

11. Der passende Boden auf dem Dach

Der Bodenbelag Ihrer Dachterrasse ist einigem ausgesetzt. Je nach Nutzung der Terrasse, stellen Sie unterschiedliche Anforderungen an ihn. Erfahren Sie hier, welche Aspekte Sie bei der Wahl des Bodenbelags zu berücksichtigen haben.

  • Der Belag ist allen Wetterextremen ausgesetzt. Greifen Sie zu einem Belag, der möglichst witterungsbeständig ist.
  • Im Sommer liegt Ihre Dachterrasse mehrere Stunden in der prallen Sonne. Wählen Sie eine Alternative, die sich hier nicht zu stark aufheizt. Achten Sie außerdem auf UV-Beständigkeit.
  • Sorgen Sie für Ruhe auf Ihrer Dachterrasse, indem Sie schallisolierende Platten verlegen. Auch Ihr Nachbar wird es Ihnen danken.
  • Rutschfester Belag auf der Terrasse empfiehlt sich insbesondere dann, wenn Kinder die Dachterrasse nutzen. Selbes gilt für stoßdämpfendes Material.

Selbstverständlich sind nur schwer alle Anforderungen gleichermaßen zu erfüllen. Überlegen Sie sich, was für Sie am wichtigsten ist. Berücksichtigen Sie außerdem den Aufwand für die Instandhaltung, der auf Sie zukommt.

12. So bringen Sie den richtigen Tritt auf die Dachterrasse

Der Bodenbelag ist die Grundlage für Ihre Terrasse. Er hält nicht nur Möbeln und Schuhsohlen stand, sondern auch Wind und Wetter. Im Baumarkt steht Ihnen ein breites Angebot zur Verfügung.

  • Holzdielen bringen natürliche Gemütlichkeit auf Ihre Dachterrasse. Sie bedürfen aber intensiver, regelmäßiger Pflege. Ansonsten verblassen sie schnell.
  • Dielen aus WPC, einem Mix aus Holzfaser und Kunststoff ähneln den Holzdielen optisch. Sie sind dabei bedeutend langlebiger und weniger pflegeintensiv. Außerdem halten sie allen Witterungen auf Ihrer Terrasse stand.
  • Platten aus Naturstein gibt es in allen Variationen. Sie sind besonders robust, dafür aber auch teurer.
  • Alu-Dielen sind besonders hygienisch und pflegeleicht. Dielen aus Aluminium haben allerdings eine schlechtere Umweltbilanz in der Produktion. Die Platten sind jedoch recycelbar.

Wägen Sie Ihre Alternativen am besten vor dem Gang in den Baumarkt ab. Berücksichtigen Sie neben Ihrem Budget und Ihrem Geschmack auch die spätere Nutzung Ihrer Dachterrasse.

13. Bauen Sie Ihre Dachterrasse auf Nummer sicher

Eine Dachterrasse befindet sich naturgemäß auf dem Dach. Das geht mit einigen Risiken einher. Aspekte der Sicherheit haben bei der Planung daher denselben Stellenwert wie beispielsweise das Budget.

  • Halten Sie in jedem Fall die Mindestanforderungen bezüglich der Geländerhöhe ein. Eine Dachterrasse auf bis zu 12 Metern Höhe benötigt ein mindestens 90 Zentimeter hohes Geländer. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass das Geländer keine zu großen Zwischenräume lässt.
  • Falls Sie eine Außentreppe an der Terrasse anbringen, achten Sie auch hier auf ein sicheres Geländer.
  • Ebenso empfiehlt sich beim Bodenbelag rutschfestes Material. Das gilt insbesondere dann, wenn die Dachterrasse auch von Kindern genutzt wird.

Informieren Sie sich im Vorfeld ausreichend über gesetzliche Vorgaben. So sind Sie im Falle eines Unfalls abgesichert. Gehen Sie trotzdem etwa bei Reinigungs-Arbeiten kein unnötiges Risiko ein.

14. Schützen Sie die Dachterrasse vor fremden Blicken

Eine Dachterrasse bietet Raum für Blicke. Sowohl von den Nachbarn als auch zu den Nachbarn. Der richtige Sichtschutz ist daher unverzichtbar. Auf dem Markt gibt es zahllose Alternativen, darunter Folgende:

Tipp zum Bau stellt Ihnen die effizientesten Varianten für den Sichtschutz Ihrer Dachterrasse vor.

So ein Sichtschutz ist nicht nur funktional, sondern auch schick. Wählen Sie für Ihre Dachterrasse die Variante, die am besten zu Ihnen passt.

  • Sichtschutzmatten sind eine sehr preiswerte und pragmatische Lösung. Bringen Sie diese mit Kabelbinder einfach an der Brüstung Ihrer Terrasse an.
  • Mit einem Paravent bleiben Sie flexibel. Stellen Sie ihn nach Bedarf auf der Terrasse auf. Da er nicht fest montiert ist, ist er jedoch nicht windstabil.
  • Sichtschutzfächer sind ebenso flexibel aufziehbar wie Paravents. Allerdings sind diese fest auf der Dachterrasse montiert. Das macht sie zur langfristigen Lösung.
  • Die Dauerlösung schlechthin stellt der Bau einer Mauer oder eines Zauns dar. Diese Möglichkeit ist allerdings auch arbeits- und kostenaufwendig. Stellen Sie sicher, dass die Mauer mit dem Gesamtbild Ihrer Dachterrasse harmoniert.
  • Die wohl natürlichste Alternative ist eine entsprechende Bepflanzung. Diese eignet sich jedoch nur, wenn Sie ohnehin eine intensive Bepflanzung planen. Ansonsten lohnt sich der gärtnerische Aufwand nicht.

15. Das kostet Sie die Dachterrasse

Der Bau einer Dachterrasse kostet Geld. Unter Umständen mehr, als man auf den ersten Blick meint. Das sind die wichtigsten Fixkosten, die auf Sie zukommen:

  • Der Einsatz von Fachkräften. Um einen Statiker und einen Bauingenieur oder Architekten kommen Sie nicht herum.
  • Eine einwandfreie Abdichtung sowie Dämmung Ihres Dachs ist für eine Dachterrasse Voraussetzung. Je nachdem ist hier mit entsprechenden Nachbesserungen zu rechnen.
  • Materialkosten für die Terrasse sind in Ihrem Budget gut kalkulierbar. Entscheiden Sie sich, soweit möglich, schon vorher beispielsweise für den Bodenbelag. So bleibt Ihr Budget bis zum Ende gut planbar.

Wird der Bau Ihrer Dachterrasse teurer als erwartet, hat dies in der Regel gute Gründe. Verzichten Sie auf keinen Fall auf nötige Handwerker oder bauliche Nachbesserungen am Dach. So sorgen Sie für ein schönes, langlebiges Ergebnis.

16. Schritt für Schritt zur Dachterrasse

Der Bau einer Dachterrasse verläuft in mehreren Schritten. Befolgen Sie diese gewissenhaft, steht einer entspannten Durchführung nichts im Weg.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich der Gegebenheiten Ihres Dachs beraten. Ohne ein statisches Gutachten erhalten Sie keine Baugenehmigung für Ihre Dachterrasse.
  • Klären Sie Ihr Vorhaben mit Ihren Nachbarn ab. Insbesondere dann, wenn die Dachterrasse in deren Sichtfeld liegt. So beugen Sie Streitigkeiten vor.
  • Beantragen Sie eine Baugenehmigung.
  • Lassen Sie Ihr Dach wenn nötig nachrüsten. Ohne eine einwandfreie Statik, Abdichtung und Dämmung ist eine Dachterrasse nicht umzusetzen.
  • Achten Sie während des gesamten Prozesses auf gesetzliche Regelungen. So gehen Sie sicher, dass Ihre Dachterrasse den Vorgaben entspricht.

Ein durchdachtes und vorausschauendes Vorgehen bei der Planung ermöglicht eine problemlose Umsetzung. Ihre Dachterrasse wird ein Ort der Entspannung. Holen Sie sich diese Ruhe schon in die Planung.

17. Die richtigen Möbel für Komfort auf Ihrer Dachterrasse

Ist Ihre Dachterrasse fertig, geht es an die Gestaltung. Verleihen Sie der Terrasse Ihre persönliche Note auch mit den entsprechenden Möbeln.

Finden Sie bei Tipp zum Bau die passenden Möbel für Ihre Dachterrasse.

Ob eine gemütliche Lounge oder rustikales Echtholz. Mit den richtigen Möbeln verleihen Sie Ihrer Dachterrasse den individuellen Schliff.

  • Holzmöbel: Wie beim Boden gilt auch hier: Holz bietet ein sehr natürliches Bild, benötigt jedoch ein hohes Maß an Pflege. Lassen Sie Holzmöbel nicht im sprichwörtlichen Regen stehen.
  • Möbel aus Kunststoff: Kunststoff ist nicht nur stabil und wetterfester als Holz. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Kunststoffmöbel gibt es in allen möglichen Farben und Facetten. Perfekt für Ihre individuelle Dachterrasse.
  • Metallmöbel: Metall zeichnet sich durch besondere Langlebigkeit aus. Außerdem bietet das vielseitige Angebot für jeden Stil das richtige Möbelstück. Achten Sie beim Material auf eine rostfreie Legierung.
  • Polster und Kissen: Ergänzen Sie die Möbel auf Ihrer Dachterrasse nach Belieben durch passende Kissen. Lassen Sie nicht dafür ausgelegte Polster aber nicht bei Regen im Freien liegen.

Insgesamt gilt, achten Sie vor allem auf das Gesamtbild. Lassen Sie sich nicht von Sonderangeboten hinreißen, wenn das Möbelstück nicht zu Ihrer Terrasse passt. Berücksichtigen Sie auch die Größe Ihrer Dachterrasse. Auch die schönsten Möbel wirken auf einer zugestellten Terrasse deplatziert.

18. Ihre Dachterrasse nach rechtlichen Vorgaben bauen

Beim Bau einer Dachterrasse ist es unbedingt nötig, dass Sie sich im Vorfeld über rechtliche Vorgaben informieren. So verhindern Sie Ärger mit den Behörden und sind im Falle eines Unfalls abgesichert.

Da der Bau einer Dachterrasse eine Nutzungsänderung des Dachs vorsieht, ist eine Baugenehmigung erforderlich. Beantragen Sie diese rechtzeitig, um Verzögerungen zu vermeiden. Im Zuge der Baugenehmigung lassen Sie ein statisches Gutachten erstellen. Ein Statiker bestätigt, dass Ihr Haus und vor allem Ihr Dach für eine Dachterrasse geeignet sind. In fast allen Bundesländern ist hier auch ein Bauingenieur oder Architekt beteiligt.

Beachten Sie die baurechtlichen Normen zu Dämmung und Abdichtung. Halten Sie diese ein, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Informieren Sie sich, ob in Ihrem Bundesland darüber hinaus Sonderregelungen gelten.

Halten Sie sich an Mindestanforderungen in puncto Sicherheit. Besonders das Geländer ist vorschriftsmäßig anzubringen. So steht einem ungestörten und sicheren Arbeitsablauf nichts im Weg.

19. Das bringt Ihr Dach für eine Dachterrasse mit

Eine Dachterrasse bedeutet eine enorme Belastung für Ihr Dach. Gehen Sie nicht leichtfertig an die Planung heran. Vor allem auf Folgendes ist zu achten:

  • Das wichtigste ist die Statik. Sie entscheidet darüber, ob Ihr Dach überhaupt für eine Dachterrasse ausgelegt ist.
  • Es ist essenziell, dass Ihr Dach über eine intakte Abdichtung verfügt. Feuchtigkeitsschäden im Haus bereiten der Freude an der Dachterrasse ein schnelles Ende.
  • Sind die Räume unterhalb der Dachterrasse nicht genutzt, ist die Dämmung zu prüfen. Ein Garagendach etwa ist ausreichend zu dämmen, bevor die Dachterrasse darauf gebaut wird.
  • Sorgen Sie für ausreichend Abläufe sowie Notüberläufe. Bringen Sie beispielsweise außen eine Regenrinne an.

Klären Sie diese Grundlagen, bevor Sie sich um die weiteren Arbeitsschritte kümmern. Ein dichtes und gedämmtes Dach ist die Basis für Ihre Dachterrasse.

20. Für den besonderen Luxus: Baden auf der Dachterrasse

Wenn Ihnen Pflanzen auf Ihrer Dachterrasse zu langweilig sind, gönnen Sie sich ganz besonderen Luxus. Ein Dachpool ist garantiert ein Alleinstellungsmerkmal für Ihre Terrasse. Lassen Sie Ihrer Planung folgende Fragen vorausgehen:

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Baden auf der Dachterrasse. Erfüllen Sie sich diesen Traum mit dem richtigen Dachpool.

  • Benötigen Sie womöglich eine extra Baugenehmigung?
  • Ist die Statik Ihres Dachs stabil genug für das Zusatzgewicht eines Pools?
  • Eignet sich die Dämmung für die Last?
  • Verfügen Sie auf der Dachterrasse über passende Strom- und Wasseranschlüsse?

Sind diese Fragen geklärt, wägen Sie ab, ob Ihr Nutzen im Verhältnis zu den Kosten steht. Ein Pool ist sicher eins der kostenintensivsten Accessoires auf dem Dach. Versichern Sie sich, dass Sie in Ihrer Planung alle wichtigen Schritte berücksichtigen. Ziehen Sie bei Bedarf Fachkräfte hinzu, sodass Sie auch rechtlich auf der sicheren Seite sind. So liegen Sie schon bald in Ihrem ganz persönlichen Freibad.

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