Dachentwässerung

Dachentwässerung – Schutz vor Schimmel

Regen ist ein Lebenselixier für Mensch und Natur. Er wirkt beruhigend und reinigend, vor allem wenn Sie die Möglichkeit haben, ihn aus dem Inneren Ihres Hauses zu bewundern. Doch während Sie warm und trocken den Regen genießen, arbeitet Ihre Dachentwässerung auf Hochtouren! Ihre Dachentwässerung sorgt dafür, dass sich das Regenwasser nicht auf dem Dach ansammelt. So wird die Entstehung von Schimmel, Moder, feuchten Innenwänden in Ihrem Keller und Kurzschlüsse verhindert.

1. Von Dachrinnen und Fallrohren

Wissenswertes über Dachentwaesserung bei Tipp zum Bau. Egal ob Bauen, Renovieren oder Sanieren – hier finden Sie nützliche Tipps rund um dieses Thema.

Welche Art von Dachentwässerung am besten zu Ihrem Haus passt erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Der Regen prasselt auf die Ziegel Ihres Hauses. Dort darf er aber nicht bleiben. Sie benötigen für Ihre Dachentwässerung einen Dachablauf, der das Wasser ableitet. Bei Steildächern fließt das Wasser von selbst das Dach hinunter. Der Regen wird in der Dachrinne aufgefangen und über ein Fallrohr an der Außenwand nach unten befördert. So schützen Sie Ihre Fassade. Ohne die richtige Dachentwässerung würden die Wände das Wasser aufsaugen. Die Folge: feuchte Innenwände bis hin zur Schimmelbildung.

Die passende Dachentwässerung für jedes Dach

Es gibt mehr Auswahl bei der Dachentwässerung als Sie denken! Sowohl das Modell, als auch das Material und die Farbe stehen Ihnen beim Dachablauf zur freien Auswahl:

  • die Hänge-Rinne.
  • die vorgehängte Rinne.
  • die Gesims-Rinne.
  • innenliegende Fallrohre.

Die Hänge-Rinne

Greifen Sie auf die herkömmliche Hänge-Rinne als Dachentwässerung zurück. Diese schlängelt sich elegant an Ihrem Dach. Sie wird an der Rückfalz, dem Rand Ihres Falldachs, anmontiert und hängt somit sichtbar am Dachablauf herunter. Dieser Klassiker überzeugt durch seine Langlebigkeit. Außerdem haben Sie auch hier die Auswahlmöglichkeit zwischen einer halbrunden oder kastenförmigen Rinne als Dachentwässerung.

Die vorgehängte Rinne

Ähnlich, aber weniger auffällig als Dachablauf sind die sogenannten vorgehängten Rinnen. Dieses Modell wird noch auf der Dachschräge montiert und sammelt das herunterfließende Wasser auf, ohne dass Sie mehr Raum einplanen müssen. Falls das Nachbargrundstück nahe ist und die Gefahr droht, dass Regen- und Schmelzwasser in jenes abfließen, ist dies eine platzsparende Möglichkeit. Über den Dachblauf wird das Regenwasser auf Ihr Grundstück abgeleitet. Bei diesem Modell dienen ausschließlich halbrunden Rinnen der Dachentwässerung.

Die Gesims-Rinne

Die letzte Rinnen-Variante als Dachentwässerung ist die Gesims-Rinne. Diese Regenrinne ist empfehlenswert, wenn Ihr Dachablauf etwas weiter hinter der Fassade beginnt. In diesen Hohlraum wird eine Gesims-Rinne so montiert, dass sie nicht über den Fassadenrand hinausragt. Ähnlich ist auch die Hinter-Gesims-Rinne, welche, im Gegensatz zur Gesims-Rinne, in jener Nische hinter einer Verblendung versteckt ist. Somit verschmilzt die Dachentwässerung komplett mit der Fassade. Auch hier haben Sie die Auswahl zwischen einer kastenförmigen und halbrunden Rinne. Beide funktionieren als effizienter Dachablauf.

Innenliegende Fallrohre

Eine seltenere, aber nicht weniger effektive Variante der Dachentwässerung sind die innen liegenden Fallrohre . Dadurch, dass sie bereits in der Dachfläche liegen, sind sie sehr unauffällig und eine ideale Möglichkeit der Dachentwässerung. Durch eine Kombination von Abflussrohren, welche entweder mit Unterdruck oder einem leichten Gefälle arbeiten, und Gullys wird das Regenwasser wegbefördert. Aber Vorsicht: dieses Modell bedarf einer Kernbohrung durch den Dachablauf. Es ist also notwendig bei dieser Dachentwässerung frühzeitig zu planen.

Installation und Einbau der Dachentwässerung

Bevor Sie die Möglichkeit haben Ihre Dachentwässerung zu installieren, machen Sie sich Gedanken über die Größe des Systems. Dabei beachten Sie das der Dachablauf mindestens so groß ist, dass es selbst bei starkem Regen nicht zu einer Flutung kommt. Je nachdem wie groß Ihre Dachgrundfläche ist, wie viele Fallleitungen Sie montieren wollen und wie stark der Niederschlag in Ihrer Region ist, müssen Sie eine entsprechend breite Regenrinne einplanen. In den meisten Fällen reicht eine Dachablauf Regenrinne in der Größe 200. Das heißt