Dachbodenausbau

Der Dachbodenausbau – So machen Sie aus der Rumpelkammer Ihren neuen Lieblingsplatz 

Der Dachboden genießt vielerorts nicht den besten Ruf. Zurecht denken Sie? Weit gefehlt! Denn oftmals birgt der „Speicher“ mehr als nur Stauraum für Gerümpel. Ob Platz für’s Homeoffice oder den Hobbyraum. Ihrem Traum vom neuen Dachboden sind keine Grenzen gesetzt. Worauf es beim Dachbodenausbau ankommt, erfahren Sie hier.

1. Was ist Ihr Ziel beim Dachbodenausbau? 

Der Ausbau Ihres Dachbodens erfordert eine strukturierte Planung. Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme. Achten Sie dabei vor allem auf die Dachneigung von mindestens 30 Grad. Ebenso ist eine Raumhöhe von 2,30 m nötig. Ein Dachbodenausbau ist sonst nur schwer umzusetzen. Spitze Dächer eignen sich für den Ausbau also besser als flache. 

Ist Ihr Dach zu flach für den Dachbodenausbau, gibt es die Möglichkeit einer Geschossaufstockung. Das ist allerdings mit höheren Kosten verbunden. Wägen Sie daher gut ab, ob solche Maßnahmen im Verhältnis zum Nutzen stehen. 

Liegt die passende Neigung vor, vermessen Sie nun das Dach sowie die Sparren. Das sind die Träger Ihrer Dachkonstruktion. Skizzieren Sie die Räume Ihres Dachbodens und notieren Sie die Maße. Fragen Sie sich nun:

  • Wie sieht Ihr Dachboden aktuell aus?
  • Was gibt Ihr Dachboden künftig her? 
  • Brauchen Sie für den Dachbodenausbau Genehmigungen ?
  • Welche rechtlichen Vorgaben sind beim Dachbodenausbau zu beachten? 
  • Für welche Arbeiten ziehen Sie besser Fachleute hinzu?

Wenn Sie im Dachboden eine kleine Wohnung einrichten, erfordert dies eine umfassendere Vorbereitung. Insbesondere bei den sanitären Anlagen gilt es einiges zu bedenken. So schätzen Sie Kosten und Zeitaufwand richtig ein. Weniger planungsintensiv ist der Dachbodenausbau zu einem neuen Schlafzimmer oder einem extra Büroraum. 

Überlegen Sie sich bei der Budgetplanung genau, was von Ihnen selbst zu erledigen ist. Bei einigen Arbeiten schalten Sie lieber einen Fachmann ein. Gehen Sie unbedingt auf Nummer sicher, das erspart so manchen Ärger. Beim Budget für Ihren Dachbodenausbau gilt es außerdem, genügend Puffer einzuplanen. So vermeiden Sie Überraschungen. 

2. Voraussetzungen für den Dachbodenausbau 

Der Dachbodenausbau ist ein Mammutprojekt. Für eine entspannte Durchführung ist es wichtig, strukturiert vorzugehen. 

Planung ist alles 

Die richtige Planung Ihres Dachbodenausbaus mit Tipp zum Bau.

Mit einer präzisen Planung steht einem unkomplizierten Dachbodenausbau nichts mehr im Wege.

Die räumlichen Gegebenheiten Ihres Dachbodens passen zu Ihren Wünschen und Vorstellungen? Dann ist nun die  finanzielle Umsetzbarkeit gefragt. Vor allem die Materialkosten sind beim Dachbodenausbau gut kalkulierbar. Machen Sie sich einen genauen Plan der einzelnen Arbeitsschritte. Bedenken und planen Sie beim Dachbodenausbau die Folgendes:

  • Mit einer präzisen Planung steht einem unkomplizierten Dachbodenausbau nichts mehr im Wege.
  • Überschlagen Sie Kosten für Fachkräfte. Für bestimmte Arbeiten, wie Elektrik, Sanitär- und Heizungsanlagen sind ausschließlich Experten zuständig. 
  • Je nach eigener Expertise empfiehlt sich Beratung hinsichtlich der Statik Ihres Dachbodens. 
  • Vereinbaren Sie frühzeitig Termine mit Handwerkern, um Verzögerungen der Arbeiten zu vermeiden. 
  • Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichend Lagermöglichkeiten verfügen. 

Rechtliche Vorgaben 

Klären Sie darüber hinaus unbedingt rechtliche Fragen zu klären. Verändert Ihr Dachbodenausbau die Grundfläche oder die Dachneigung, ist eine Baugenehmigung erforderlich. Selbiges gilt für den Bau einer Dachterrasse. In manchen Fällen benötigen Sie die Genehmigung schon bei einer Nutzungsänderung des Dachbodens. Informieren Sie sich bei der zuständigen Behörde. In jedem Fall gilt es, Vorschriften zum Brandschutz und der Wärmedämmung beim Dachbodenausbau einzuhalten. Es empfiehlt sich schon deshalb, fachkundige Hilfe bei der Planung heranzuziehen. 

Aber es gibt auch gute Nachrichten. Der Gesetzgeber fordert nicht nur, er fördert auch. Zum Beispiel einen Dachbodenausbau mit wärmedämmenden Maßnahmen. Hier stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Kredite mit niedrigen Zinssätzen zur Verfügung. Weiterhin werden altersgerechtes Wohnen und Solarthermie gefördert. Sparen Sie mit einer ausführlichen Recherche bares Geld. 

Der Aufstieg zum sicheren Ausbau 

Tipp zum Bau zeigt Ihnen den Weg nach oben.

Mit der richtigen Treppe kommen Sie sicher nach oben.

Zum Schluss folgt ein wichtiger praktischer Gesichtspunkt des Dachbodenausbaus. Meist verfügt ein Dachboden nur über einen schmalen Zugang oder gar eine Leiter. Montieren Sie zuerst eine stabile Treppe. Nur so lässt sich der Dachbodenausbau problemlos und vor allem sicher durchführen. Selbst wenn bereits eine Treppe vorhanden ist, ist diese oft nicht trittsicher genug. Bedenken Sie, dass sie während des Umbaus auch schwerem Baumaterial standhält. 

Kontrollieren Sie die Treppe also gründlich und erneuern Sie diese je nach Bedarf. Denken Sie daran, sie während des Dachbodenausbaus vor Kratzern und Dellen zu schützen. 


3. Wasserdichter Dachbodenausbau: Mit der richtigen Dichtung 

Ihr Dach ist unmittelbar sämtlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Es ist daher unverzichtbar, Ihren werdenden Dachboden entsprechend auszurüsten. 

Dichtes Dachgeschoss 

Bevor Sie mit dem eigentlichen Dachbodenausbau loslegen, klären Sie den Status quo. Besonders wichtig ist der Dachstuhl. Wenn hier etwas undicht ist, saugt sich die Dämmung wie ein Schwamm mit Wasser voll. In der Folge kommt es zu Schimmel und anderen Feuchtigkeitsschäden. Ist Ihr Dach undicht, schalten Sie am besten direkt den Dachdecker ein.

Für Ihren Dachbodenausbau benötigen Sie außerdem ein dichtes Mauerwerk. Bringen Sie eine Dampfbremsfolie an. Eine PE-Dampfbremsfolie dichtet den Dachboden zum Wohnraum hin ab. So ist die Konstruktion auch vor Feuchtigkeit aus dem Innenraum geschützt. Hierfür ist zunächst, falls nicht schon geschehen, das Mauerwerk zu verputzen. Ansonsten hält die Folie nicht. Dieselbe Folie bringen Sie an den Dachsparren an. 

Unter der Dacheindeckung brauchen Sie außerdem eine diffusionsoffene Unterspannbahn. Die sorgt dafür, dass eindringendes Wasser abgeleitet wird. Zu beachten sind dabei Wärme- und Brandschutzvorgaben. Lassen Sie sich von einem Architekten beraten, wenn Sie hier unsicher sind. 

Sichere Statik 

Danach prüfen Sie die Statik der Balken auf dem Dachboden und rüsten gegebenenfalls nach. Bietet es sich für den Dachbodenausbau an, einen Balken zu entfernen? Versichern Sie sich, dass er keine Rolle für die Stabilität des Dachs spielt. 

Sind Dachstuhl, Mauerwerk und Balken stabil und dicht, geht’s an den Fußboden Ihres Dachbodens. Nach dem Dachbodenausbau ist dieser mehr als nur ein Speicherraum. Dabei ist nicht nur die Tragfähigkeit, sondern auch die Bodenbeschaffenheit von Bedeutung. Ist er nicht eben, gleichen Sie ihn aus, zum Beispiel mit Trockenschüttung. Je nach Bodenbelag lohnt es sich, anschließend auf der Schüttung Trockenestrich zu verlegen. Verkleben oder verschrauben Sie die einzelnen Elemente dann einfach miteinander. 

Ebenso wichtig ist, dass Ihr Dachboden trittschallgedämmt ist. Eine unzureichende Schalldämmung führt schnell zu Ärger mit dem darunterliegenden Stockwerk. Wer seinen Boden schon aufgeschüttet hat, ist hier im Vorteil. Die Schüttung wirkt schalldämmend. Ein weiterer Schritt bei der Schalldämmung ist die Entkopplung des Bodens von der Wand.  

4. Kühle Sommer, warme Winter: Die richtige Wärmedämmung beim Dachbodenausbau 

Gerade im Sommer gleicht ein ungedämmter Dachboden schnell einem Ofen. Im Winter ist es dagegen unerträglich kalt. Eine gute Wärmedämmung ist beim Dachbodenausbau unerlässlich. So bleibt Ihr neuer Wohnraum während jeder Jahreszeit bewohnbar.

Zwischensparren-Dämmung 

Als kostengünstigste Variante hat sich die Zwischensparren-Dämmung bewährt. Dabei bringen Sie Dämmmatten zwischen den Balken der Dachkonstruktion an. Diese Form der Dämmung eignet sich daher nur, wenn das bestehende Dachmaterial intakt ist. Dabei arbeiten Sie von innen. Bringen Sie diese nach Anleitung auch ohne fachliche Expertise selbst im Dachboden an. 

Außerdem liegen die Materialkosten bei 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Sie sind also deutlich geringer als die Kosten für die Aufsparrendämmung. Neben den herkömmlichen Dämmmaterialien gibt es ökologische Alternativen, wie zum Beispiel Zellulose oder EPS. Die Lieferung als Dämmmatte, Rolle oder Klemmfilz verspricht eine unkomplizierte und exakte Verarbeitung beim Dachbodenausbau. 

Untersparren-Dämmung 

Sind die Sparren nicht tief genug für eine reine Zwischensparrendämmung, erfolgt eine zusätzliche Untersparren-Dämmung. Hier montieren Sie eine Unterkonstruktion aus Dachlatten oder Metallprofilen. Sie verläuft quer zu den Dachsparren und wird anschließend mit Dämmmaterial ausgekleidet. 

Je dicker die Dämmung im Dachboden, desto besser der Wärmeschutz. Allerdings hängt die nötige Dämmstoffdicke auch von der sogenannten Wärmeleitfähigkeitsstufe des verwendeten Materials ab. Nutzen Sie beim Dachbodenausbau Material mit hohem Dämmvermögen, ist eine entsprechend dünnere Dämmschicht möglich. 

Aufsparrendämmung 

Eignet sich das bestehende Dachmaterial nicht für diese Varianten, greifen Sie zur Aufsparrendämmung. Das ist zwar die kostenintensivste, allerdings auch die effizienteste und platzsparendste Art der Dämmung. 

Die Aufsparren- oder Aufdachdämmung liegt zwischen den Dachziegeln und den Sparren, also außerhalb des Innenraums. Mit dem Einbau geht damit zwangsläufig eine Neueindeckung einher. Berücksichtigen Sie das unbedingt bei der Budgetplanung für den Dachbodenausbau. 

Doch die Investition macht sich bezahlt. Da der Dämmstoff das Dach lückenlos bedeckt, entstehen hier keine Übergänge. Das Ausbleiben der Wärmebrücken verspricht optimale Energieeffizienz im neuen Dachboden. 

Welche Dämmung eignet sich? 

Finden Sie Ihre Dämmung für den Dachbodenausbau bei Tipp zum Bau.

Gestalten Sie Ihren Dachboden energieeffizient mit der richtigen Dämmung.

Die Dämmung ist auf jeden Fall eine grundlegende Maßnahme bei Ihrem Dachbodenausbau. Überlegen Sie genau, welche der Alternativen für Sie sinnvoll ist.

  • Die Zwischensparren-Dämmung ist die günstigste Variante. Hier bringen Sie von innen Dämmmaterial zwischen den Balken der bestehenden Dachkonstruktion an. 
  • Reicht die Zwischensparrendämmung nicht aus, greifen Sie zusätzlich zur Untersparren-Dämmung.  Montieren Sie hier eine Unterkonstruktion. Diese verläuft quer zu den Dachsparren und wird anschließend mit Dämmmaterial ausgekleidet.
  • Beides setzt jedoch intaktes Dachmaterial voraus. Ist dies nicht gegeben, geht dem Dachbodenausbau eine Neueindeckung des Dachs voraus. In diesem Fall lassen Sie die Aufsparrendämmung einbauen. Da sie zwischen den Ziegeln und den Dachsparren liegt, bietet sie optimale Energieeffizienz. Dies ist allerdings auch die kostenintensivste Dämmung. 

Behalten Sie bei der Planung der Dämmung auf jeden Fall die Energieeinspar-Verordnung im Blick. Nach aktuellen Richtlinien ist ein Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 Watt nicht zu überschreiten. Das entspricht einer Dämmschicht von etwa 20 bis 24 Zentimetern Dicke.

Finanzielle Förderung für den Dachbodenausbau erhält nur, wer einen niedrigeren Wert erreicht. Die genaue Höhe hängt von der Förderung ab. Berücksichtigen Sie beim Dachbodenausbau außerdem die Beschaffenheit Ihres Dachstuhls. Das ist wichtig für die Aufstellung eines möglichst sicheren und realistischen Budgets. 

5. Es werde Licht: Mit den passenden Fenstern beim Dachbodenausbau 

Ein gut gedämmter Dachboden bringt auch im Winter angenehmen Komfort in Ihre vier Wände. So richtig genießen lässt sich der aber nur mit der richtigen Menge Tageslicht. Das optimale Maß an Fenstern liegt laut Gesetzgeber in der Regel bei 1/8 der Netto-Grundfläche. Für den nachträglichen Einbau von Dachfenstern benötigen Sie allerdings eine vorherige Genehmigung beim zuständigen Bauamt. Bedenken Sie dies bei der Planung des Dachbodenausbaus. 

Beachten Sie außerdem Folgendes: 

  • Der Einbau großer Fenster erfordert gerade bei eng liegenden Dachsparren einen Eingriff in die Statik. Er wird deshalb am Besten von einem Fachmann durchgeführt. 
  • Entscheiden Sie sich beim Dachbodenausbau alternativ für kleinere Fenster, die zwischen die Dachsparren passen. Dann steht dem selbstständigen Einbau nichts mehr im Wege. Wichtig ist allerdings, dass Sie sich bei allen Arbeiten sicher fühlen. 
  • Beim Einbau der Fenster ist Genauigkeit unerlässlich. So entsteht ein lückenloser Anschluss zur Dachdämmung und es kommt nicht zu unerwünschten Wärmebrücken
Fensterluxus beim Dachbodenausbau miti Tipp zum Bau.

So kommt noch mehr Sonne ins Zimmer.

Besonderen Luxus bieten Dachschiebefenster oder Dachgauben. Beide versprechen besonders helle Räume. Schiebefenster bieten im Sommer terrassen-ähnlichen Flair, an kälteren Tagen einen Wintergarten. Allerdings treiben diese Alternativen Ihr Budget für den Dachbodenausbau in die Höhe. Zum Anschaffungspreis kommen hier die Montagekosten dazu.

Während der fachkundige Heimwerker ein normales Fenster selbst installiert, erfordert der Luxus weitreichende Kalkulationen. Die Tragfähigkeit winterlicher Schneelasten bescheinigt Ihnen lieber ein Experte. Selbes gilt für den Bau einer Dachterrasse. Überlegen Sie sich bei der Vorbereitung des Dachbodenausbaus gut, ob sich eine solche Investition für Ihren Dachboden lohnt.


6. Der Innenausbau: Dachschrägen verkleiden 

Legen Sie selbst Hand am Dachbodenausbau an mit Tipp zum Bau.

Verkleiden Sie Ihre Dachschrägen ohne Probleme selbst.

Ihr Dachboden ist jetzt gedämmt, hat einen ebenen und schallgedämpften Fußboden und hell ist es auch. Die wichtigsten und kostenintensivsten Arbeiten des Dachbodenausbaus sind nun geschafft. Als nächstes folgt die Verkleidung der Dachschrägen. Am besten eignen sich dafür Gipskarton- oder Gipsfaserplatten. Die erste Platte verschrauben Sie mit Schnellbauschrauben an der Traglattung. Dann tragen Sie an der Kante Fugenkleber auf. Hier setzen Sie die nächste Platte an und verschrauben diese ebenfalls mit den Traglatten. Das setzen Sie über die gesamte Fläche der Dachschräge fort. 

Die Fensterlaibung verkleiden Sie mit entsprechend zugeschnittenen Gipsplatten auf die gleiche Weise. Die Platten eignen sich außerdem für die Verkleidung des Dachfirstes. Verschrauben Sie einfach an den Seiten abgeschrägte Lattenabschnitte an den Traglatten der Dachschräge. Diese dienen dann als Träger für die Gipsbauplatten.


Zum Schluss nur noch den überschüssigen Kleber mit einem Spachtel entfernen. Außerdem ziehen Sie Fugenspachtel über die zuvor glatt geschliffenen Fugen und Schraublöcher. Dies schafft eine gute Grundlage für den späteren Oberbelag. Tapezieren und streichen Sie die Wände nun nach Ihrem Geschmack. 

Bevor der neue Dachboden bezugsfertig ist, fehlt jetzt noch die Elektrik. Außerdem, je nach Bedarf, Wasseranschlüsse und eine Heizungsanlage. Diese Arbeiten sind in jedem Fall von Fachkräften umzusetzen. Schon bei der Beratung ist deren Erfahrungsschatz wertvoll.

Heizkörper bekommen Sie zu teilweise sehr günstigen Preisen. Welche Heizungsanlage sinnvoll für Ihre Zwecke ist, verrät Ihnen ein Fachmann. Bei der Elektrik ist ebenfalls eine gute Vorstellungskraft gefragt. So sind die neuen Räumlichkeiten nach dem Dachbodenausbau optimal mit Strom versorgt. 

7. Der Dachbodenausbau mit mehreren Räumen 

Je nach gewünschter Nutzung ist nun das meiste geschafft. Das neue Homeoffice bekommt einen Schreibtisch, das Schlafzimmer ein Bett und passende Einbauschränke. Anders sieht es beim Dachbodenausbau zum Dachgeschoss mit mehreren Räumen aus. In diesem Fall ziehen Sie noch Wände und bauen Türen ein. 

Schaffen Sie beim Dachbodenausbau neue Räume mit Tipp zum Bau.

Aus eins mach zwei. Mit Trockenbauwänden schaffen Sie ganz einfach neue Räume.

Eine einfache Variante stellt hier das Trockenbauverfahren dar. Dabei kommen auf einer Unterkonstruktion montierte Gipskarton- oder Gipsfaserplatten zum Einsatz. Diese verspachteln und tapezieren oder verputzen Sie dann nur noch. Ein entscheidender Vorteil gegenüber Baustoffen wie Beton liegt dabei in der geringeren Verarbeitungszeit. 

Bauen Sie anschließend noch die Tür ein und die Räume Ihres Dachbodens sind fertig. Eine solche Abtrennung beim Dachbodenausbau einzuplanen ist auch aus energetischer Sicht sinnvoll. So lässt sich problemlos ein einzelner Raum anstelle des gesamten Dachgeschosses heizen. 

Der Dachbodenausbau mit Sanitärbereich erfordert ein etwas anderes Vorgehen. So sind Trockenbauwände hier nicht geeignet. Greifen Sie stattdessen zu wasserbeständigen Bauplatten. Kleiden Sie die Wände an den entsprechenden Stellen außerdem mit Fliesen aus, um Schimmelbildung zu vermeiden. Des Weiteren kommen Kosten für die Installation der Wasserleitungen auf Sie zu. 

8. Fazit – Lohnt sich der Dachbodenausbau? 

Mit Tipp zum Bau steht dem Gelingen des Dachbodenausbaus nichts mehr im Weg.

Holen Sie aus Ihrem Dachboden das Beste heraus.

Bevor Ihr Dachboden als unliebsame Rumpelkammer sein Dasein fristet, ist ein Dachbodenausbau durchaus lohnenswert. Gerade bei einer großen Grundfläche bietet sich die Wohnraumerweiterung an. Vor allem wenn eine starke Neigung und entsprechend hohe Räume vorliegen. Vom Hobbyraum bis zur zweiten Wohnung sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Auch was das Budget angeht. Beachten Sie daher: 

  • Wägen Sie Kosten und Nutzen ab.
  • Überlegen Sie genau, was für Ihren Dachboden sinnvoll ist. 
  • Verzichten Sie beim Dachbodenausbau auf unnötig teuren Luxus. 
  • Ziehen Sie lieber einmal zu oft einen Experten heran. 
  • Planen Sie den Dachbodenausbau vorausschauend.

Beachten Sie diese Hinweise. Stellen Sie ein großzügiges Budget auf. Mit einer gründlichen Vorbereitung steht dem Traum vom neuen Dachboden nichts mehr im Weg.

9. Förderungen beim Dachbodenausbau – so setzen Sie Ihr Projekt kostengünstig um 

Ein Dachbodenausbau ist meist eine Großinvestition. Je nach Ihren Ansprüchen verschlingt er gleich mehrere Tausend Euro. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) greift Sparfüchsen gerne unter die Arme. Erfüllen Sie bestimmte Voraussetzungen, haben Sie gute Chancen auf einen Förderkredit für den Dachbodenausbau.

  • Zum einen belohnt die KfW Energieeffizienz. Dafür sind beispielsweise strengere Vorgaben bei der Wärmedämmung einzuhalten. 
  • Weiterhin zahlt sich die Optimierung der Heizungsanlage oder der Einbau wärmeschutz-verglaster Fenster aus. Außerdem wird altersgerechtes Sanieren gefördert. 
  • Der Dachboden ist schwerer zu erreichen. Ein Dachbodenausbau mit barrierereduzierenden Maßnahmen ist deshalb sinnvoll. Viele dieser Arbeiten, wie etwa der Einbau automatisierter Fenster, sind allerdings ausschließlich von Fachleuten umzusetzen.

Informieren Sie sich bei der Planung Ihres Dachbodenausbaus gründlich. Denken Sie außerdem daran, dass Sie einen entsprechenden Antrag rechtzeitig stellen. 

10. Die Geschossaufstockung für den Dachbodenausbau

Ihr Dachboden ist zu niedrig oder das Dach zu flach für einen Dachbodenausbau? Möglicherweise ist dann eine Geschossaufstockung die perfekte Lösung, zum Beispiel über den Kniestock. Dieser bezeichnet die Außenwand, welche die Dachkonstruktion trägt. Hier erfahren Sie, wie eine solche Aufstockung abläuft.

  • Als erstes wird die gesamte Dachkonstruktion mit Hydraulikgeräten von ihrer Grundlage gestemmt. Anschließend wird sie zur gewünschten Höhe angehoben
  • Ein Fachmann mauert den Zwischenraum dann auf oder schließt ihn mit Holzelementen. 
  • Mit einer Anhebung von 80 Zentimetern vergrößern Sie Ihren Dachboden bereits um rund 30 Prozent

Die Aufstockung über den Kniestock ist binnen weniger Tage durchführbar. Ein entscheidender Vorteil: Das restliche Haus bleibt währenddessen bewohnbar. Sie investieren jedoch gleich um die 20.000 Euro. Überlegen Sie sich vorher also gut, ob die Maßnahme für Ihren Dachbodenausbau sinnvoll ist. Verbessert die Aufstockung die Energieeffizienz Ihres Hauses, gibt es unter Umständen finanzielle Unterstützung

11. Großinvestition Dachbodenausbau: Die größten Kostentreiber 

Ein Dachbodenausbau ist kostenintensiv. Abhängig von Ihren Ansprüchen entsteht schnell eine Großinvestition. So gestalten Sie den Ausbau möglichst preiswert:

  • Stellen Sie sinnvolle Überlegungen bezüglich der Nutzung an. Ist etwa ein neues Kinderzimmer nötig? Und brauchen Sie den zweiten Büroraum wirklich?
  • Bauen Sie sanitäre Anlagen nur dann ein, wenn Sie sie wirklich brauchen. Allein das Installieren der Wasserleitungen im Dachboden ist sehr teuer
  • Führen Sie beim Dachbodenausbau nur selbst Arbeiten durch, bei denen Sie sich sicher fühlen. Alles andere überlassen Sie Profis. Dies ist zwar kostenaufwendiger, allerdings haben Sie die Garantie, dass alles richtig ausgeführt wird. Ebenso ist garantiert, dass alles den gesetzlichen Vorgaben entspricht. 
  • Informieren Sie sich vorher über mögliche Finanzierungshilfen für den Dachbodenausbau sowie gesetzliche Vorgaben. Sonst kommen unter Umständen kostenintensive Nachbesserungen auf Sie zu. 

Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, bleiben Sie bei Ihrer Budgetplanung realistisch. So stellen Sie sicher, dass es am Ende nicht zu finanziellen Engpässen kommt.

12. Trittschalldämmung beim Dachbodenausbau

Eine Trittschalldämmung ist das A und O für Ruhe im Haus. Sie vermeidet, dass Sie Ihre trampelnden Familienmitglieder in der ganzen Wohnung hören. Da können diese sich noch so viel Mühe geben. Der Fußboden lässt wirklich alles durch. Gerade auf dem Dachboden, ist eine gute Trittschalldämmung unverzichtbar.  

  • Besonders laut wird es, wenn feste Materialien aneinanderstoßen. Dazu zählen beispielsweise Mauerwerk und Fußboden. Lassen Sie beim Dachbodenausbau den Boden von der Wand entkoppeln. Außerdem unterbricht der Fachmann starre Übergänge mit Zwischenschichten. 
  • Lassen Sie nach Möglichkeit weichen Bodenbelag, wie Vinylböden, im Dachboden einbauen. Das minimiert bereits unerwünschte Nebengeräusche. Das Verlegen von Teppichen bringt dagegen relativ wenig, wenn der darunterliegende Belag trotzdem hart ist. 
  • Füllen Sie Hohlräume unter dem Bodenbelag mit Dämmstoffen aus. Hier bieten sich Kunststoffmatten oder Füllmaterial wie Glaswolle an. 

Vermeiden Sie also vor allem harte Übergänge und Ihre Mitbewohner werden es Ihnen danken.

13. Bringen Sie mit den richtigen Fenstern Sonne in den Dachboden 

Finden Sie mit Tipp zum Bau Ihre Fenster für den Dachbodenausbau.

Bringen Sie Licht ins Dunkel mit großzügig gestalteter Fensterfläche.

Beim Dachbodenausbau ist vieles zu beachten. Besonders wichtig für den Wohlfühlfaktor des neuen Dachbodens ist genügend Tageslicht.

  • Laut Gesetz ist eine Fensterfläche von 1/8 der Netto-Grundfläche vorzuweisen. Bauen Sie nachträglich Fenster in Ihren Dachboden ein, brauchen Sie zusätzlich eine Genehmigung der Baubehörde.
  • Der Einbau großer Fensterflächen erfordert unter Umständen einen Eingriff in die Statik des Dachs. Wenn die Zwischenräume der Sparren nicht für die Fenster ausreichen, werden diese aufgesägt. Lassen Sie solche Arbeiten nur von Fachleuten vornehmen. Kleine Fenster, die zwischen die Dachsparren passen sind mit weniger Aufwand einzubauen.
  • Dachschiebefenster und -gauben bringen Terrassen-Flair ins Dachgeschoss. Allerdings sind diese Kostentreiber beim Dachbodenausbau. Überlegen Sie gut, ob Sie sich diesen Luxus leisten. 

Behalten Sie dabei immer die spätere Raumnutzung im Blick. So schaffen Sie perfekte Lichtverhältnisse im neuen Dachboden.  

14. Den Dachbodenausbau präzise planen 

Ein vollständiger Dachbodenausbau ist mit hohen Kosten verbunden. Planen Sie daher präzise, um den Ausbau preiswert zu gestalten. Beachten Sie dabei Folgendes:

  • Beziehen Sie alle beteiligten Personen mit ein. Klären Sie ab, wer die neuen Räume nutzt und welche Bedürfnisse zu berücksichtigen sind.
  • Machen Sie zunächst eine fundierte Bestandsaufnahme des Dachbodens. Je nach Zustand Ihres Dachs deckt der spätere Nutzen nicht die Kosten des Dachbodenausbaus.
  • Fassen Sie Umbauprojekte zusammen. Eventuell steht ohnehin eine Sanierung des Dachs an. Den Dachbodenausbau im selben Zug vorzunehmen bietet sich an. Vielleicht ist hier sogar eine Geschossaufstockung sinnvoll.

Gehen Sie aber nicht nur vom Budget aus. Ein teurer Dachbodenausbau ist nicht unbedingt besser, nur weil das Budget ihn erlaubt. Schränken Sie Ihre Vorstellungen nicht zu sehr ein. Behalten Sie allerdings den Bezug zur Realität.

15. Meilensteine beim Dachbodenausbau 

Bei Großprojekten wie einem Dachbodenausbau kommen viele Fragen auf Sie zu. Wie sieht die Raumaufteilung aus? Wo brauchen Sie Steckdosen? Sind die Wände zu verputzen oder zu tapezieren? Bei dieser Vielzahl von Fragen verlieren Sie schnell den Überblick. Deshalb finden Sie hier die wichtigsten Aspekte, auf die es beim Dachbodenausbau ankommt.

  • Sorgen Sie dafür, dass Dach und Mauerwerk wasserdicht sind. Dringt von außen oder innen Wasser ein, ist Schimmel vorprogrammiert.
  • Achten Sie auf eine gute Dämmung. Wenn der Dachstuhl nicht gut gedämmt ist, wird es im Winter nicht nur ungemütlich. Unter Umständen verstoßen Sie sogar gegen energetische Vorgaben.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Dachboden über genügend Fenster verfügt. Der Gesetzgeber fordert eine Fensterfläche von mindestens 1/8 der Netto-Grundfläche. Kalkulieren Sie das also von vornherein mit ein. 

Sorgen Sie dafür, dass diese Maßnahmen das Grundgerüst Ihres Dachbodenausbaus bilden. In Ihrer Budgetaufstellung sind das meist die kostenintensivsten Arbeitsschritte. Für Überlegungen zu Bodenbelag oder Heizungsanlage bleibt anschließend noch genügend Zeit. 

16. Genehmigungen beim Dachbodenausbau

Beim Dachbodenausbau kommen einige rechtliche Vorgaben und Mindestanforderungen auf Sie zu. Hier erfahren Sie, für welche Maßnahmen Sie eine Genehmigung benötigen.

  • Wenn Sie Ihren Dachboden nachträglich ausbauen, liegt eine Nutzungsänderung vor. In diesem Fall brauchen Sie in der Regel eine Genehmigung. Eine Wohnraumerweiterung ins bestehende Dachgeschoss erfordert in manchen Bundesländern dagegen keine Genehmigung. 
  • In jedem Fall benötigen Sie eine Genehmigung, wenn Sie eine komplette Wohnung im Dachboden einrichten wollen. Darüber hinaus sind dann weitere Vorschriften zu beachten, zum Beispiel bezüglich der Raumhöhe. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie die Wohnung im Dachboden vermieten möchten.
  • Grundsätzlich genehmigungspflichtig sind Umbaumaßnahmen, die die Grundfläche oder die Dachneigung verändern. Selbes gilt für den Anbau einer Dachterrasse. 

Informieren Sie sich unbedingt rechtzeitig. Stellen Sie sicher, dass alle nötigen Genehmigungen vorliegen. So verhindern Sie unnötige Verzögerungen der Arbeiten beim Dachbodenausbau. Achten Sie darauf, was in Ihrem Bundesland gilt.

17. Der Dachbodenausbau mit dem richtigen Wärmeschutz

Alles über die richtige Wärmedämmung erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Schützen Sie Ihren Dachboden vor Temperaturextremen mit der richtigen Dämmung.

Eine gute Dämmung ist beim Dachbodenausbau unerlässlich. Sonst heizt sich der Dachboden im Sommer schnell auf. Im Winter wird es dagegen unerträglich kalt. Die einfachste Variante ist die Zwischensparren-Dämmung. 

  • Bei der Zwischensparren-Dämmung wird das Dämmmaterial von innen angebracht. Sie haben die Möglichkeit, diese Arbeit selbst durchzuführen. Somit sparen Sie die Kosten für den Handwerker. 
  • Voraussetzung ist, dass das Dachmaterial intakt ist, da die Dämmung an der bestehenden Dachkonstruktion ansetzt. 
  • Es eignen sich eine Reihe verschiedener Materialien, wie Holzfaser oder Glaswolle. Sie haben unterschiedliche Eigenschaften, etwa bezüglich ihrer Wärmeleitfähigkeit. 
  • Verkauft werden die Materialien als Dämmmatte, Rolle oder Klemmfilz. Dies ermöglicht  eine genaue und unkomplizierte Verarbeitung
  • Sind die Sparren nicht lang genug für eine effiziente Dämmung, haben Sie die Möglichkeit, sie aufzudoppeln. Dabei werden die bestehenden Sparren beispielsweise durch ein Kantholz ergänzt

Die Zwischensparrendämmung verspricht also effiziente Ergebnisse bei geringem Kosten- und Arbeitsaufwand. Stellen Sie dabei sicher, dass Ihre Dämmung den gesetzlichen Vorgaben entspricht. 

18. Dachbodenausbau mit Aufsparrendämmung

Wie Sie bereits wissen, ist eine gute Dämmung das A und O auf dem Dachboden. Die einfachste Lösung ist die Zwischensparren-Dämmung. Da hier allerdings ein intaktes Dach Voraussetzung ist, funktioniert das nicht immer. Die Alternative ist die Aufsparrendämmung.

  • Die Aufsparren- oder auch Aufdachdämmung ist die effizienteste Variante. Dabei wird außen am Dach gearbeitet. Die Dämmung kommt zwischen Dachziegel und Sparren. Da sie auf einer eigenen Ebene liegt, entstehen keine Wärmebrücken.
  • Ein weiterer Vorteil der Aufsparrendämmung ist, dass kein Wohnraum verloren geht. Während bei der Zwischensparrendämmung sämtliches Dämmmaterial innen angebracht wird, liegt hier alles außerhalb der Dachkonstruktion. 
  • Eine Neueindeckung ist dabei jedoch unumgänglich. Daher ist die Aufsparrendämmung mit hohen Kosten verbunden. 

Planen Sie ohnehin eine Komplettsanierung des Dachs, ist die Aufsparrendämmung durchaus empfehlenswert. Hier investierte Kosten machen sich bei der Energieeffizienz Ihres Dachbodens bezahlt. Eventuell erhalten Sie dann für den Dachbodenausbau Fördermittel der KfW für energieeffizientes Bauen. 

19. Trockenbauverfahren: Die richtigen Trennwände für Ihren Dachbodenausbau 

Ihr Dachboden ist gedämmt, der Fußboden trittsicher und die Dachschrägen verkleidet? Zum fertigen Dachbodenausbau fehlt jetzt nur noch die Raumaufteilung. Wenn Sie einen mehrräumigen Dachbodenausbau ohne Nassräume planen, eignen sich Trockenbauwände hervorragend. 

  • Verwenden Sie Gipskarton- oder Gipsfaserplatten. Diese montieren Sie auf einer Unterkonstruktion. Anschließend verspachteln und tapezieren oder verputzen Sie die Platten noch. 
  • Markieren Sie den Verlauf Ihrer Wand vorher an Boden und Decke. So arbeiten Sie beim Bau der Unterkonstruktion möglichst genau. Die Grundlinie ermitteln Sie mithilfe einer Schnur.
  • Denken Sie daran, die vorgesehenen Türöffnungen frei zu lassen.

Die Verarbeitungszeiten dieser Leichtbauwände mit Gipsbauplatten sind geringer als bei nassen Materialien. Das verspricht einen unkomplizierten Umgang. Allerdings eignen sich diese Platten nicht für Nassräume. Wenn Sie sanitäre Anlagen in Ihrem Dachboden planen, informieren Sie sich über passende Alternativen. 

20. Dachbodenausbau mit Bad: Das ist zu beachten

Der Dachboden eignet sich perfekt, um einen extra Wohnbereich einzurichten. Besonderen Komfort schaffen Sie mit der zusätzlichen Einrichtung eines Badezimmers. 

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau alles über den Dachbodenausbau mit Bad.

Besonderen Komfort bietet Ihnen ein Bad im Dachboden.

Doch so ein Badezimmer kostet Geld. Neben Materialkosten ist ein Fachmann für die Installation der Wasserleitungen unentbehrlich. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr eigenes Knowhow, auch bei Fragen der Statik. Haben Sie sich für ein Bad entschieden, überlegen Sie, wo der beste Standort ist. Am einfachsten ist es, wenn das neue direkt über dem alten Bad entsteht. Bestehende Leitungen lassen sich so einfach weiterführen. Eignet sich dieser Ort nicht, werden Rohre an eine andere Stelle verlegt. Das ist mit höherem Aufwand und Kosten verbunden.

Planen Sie genügend Platz ein. Für die Dusche ist das beispielsweise eine Höhe von mindestens 2,20 m. Komplizierter wird die Sache mit einer Badewanne. Da gilt es, zusätzlich die Tragfähigkeit des Bodens zu überprüfen. Beachten Sie, dass das Budget für den Dachbodenausbau genügend Puffer für die Einrichtung lässt. Unter Umständen lassen sich keine zur Dachschräge passenden Möbel finden. Hier sind maßgeschneiderte Badmöbel die Alternative. Diese sind allerdings teurer.

Die Einrichtung sanitärer Anlagen beim Dachbodenausbau ist mit Mehrkosten verbunden. Überlegen Sie sich daher gut, wie Sie Ihr Badezimmer sinnvoll gestalten. Stellen Sie sicher, dass der Nutzen den Kosten entspricht. 

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