Flachdach Neubau Privathaus

Das Flachdach für Ihren Neubau

Das Flachdach war in den 60er Jahren eine der gängigsten Dachformen. Insbesondere für Gewerbebauten und Bungalows war ein solches Dach üblich. Heute liegt das Flachdach bei modernen Privathäusern im Trend. Es ist sowohl bei Architekten als auch bei Bauherren beliebt. Und das nicht ohne Grund! Ein Flachdach ist nicht nur praktisch. Sie sparen damit außerdem Energie. Und mit einer Dachbegrünung wird das Flachdach sogar bewohnbar.

1. Was das Flachdach ausmacht

Als Flachdach wird eine Dachfläche mit einer Neigung von maximal sieben Grad bezeichnet. Meist sind es sogar weniger als fünf Grad. Das Mindestgefälle liegt bei einer Neigung von zwei Prozent. Das Flachdach ist also nicht komplett waagrecht, sondern weist eine gewisse Schräge auf. Die Neigung ist allerdings sehr gering. Zum Vergleich: Ein flach geneigtes Dach hat ein Gefälle von etwa 22 Grad.

Folgende Vorschriften bestehen für die Neigung des Flachdachs bei Ihrem Neubau:

  • Das Gefälle eines Flachdachs beträgt mindestens 1,1 Grad oder zwei Prozent.
  • Laut DIN wird eine Neigung von 2,9 Grad oder fünf Prozent empfohlen.
  • Damit ein Flachdach als selbstreinigend gilt, benötigt es ein Gefälle von mindestens fünf Grad.

Hinweis: Je stärker die Dachneigung, desto weniger anfällig ist das Dach für Wasserschäden. Manche Bebauungspläne schreiben deshalb bestimmte Neigungen vor. Darauf ist bei dem Flachdach für Ihren Neubau zu achten.

2. Der Aufbau Ihres Flachdachs

Das Flachdach setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen:

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie alles über den Aufbau des Flachdachs.

Jede Schicht des Flachdachs erfüllt einen ganz bestimmten Zweck.

  1. Die Basis besteht aus einer sehr dicke Stahlbetonplatte. Diese dient zugleich als Wärmespeicher im Winter und Wärmeschutz im Sommer.
  2. Auf den Beton wird eine Dampfsperre geklebt. Dabei handelt es sich um eine spezielle Kunststoff- oder Aluminiumfolie.
  3. Auf die Dampfsperre kommt die Gefälledämmung. Dafür verlegt Ihr Dachdecker Dämmplatten aus Hartschaum so, dass ein Gefälle entsteht.
  4. Anschließend folgt die Abdichtung des Flachdachs. Dazu werden Bitumenbahnen oder Kunststofffolie verwendet.
  5. Eine Schicht Ihres gewünschten Materials bildet den Abschluss. Für das Flachdach wird meist Kies genommen.



3. Das Flachdach abdichten und dämmen

Das Thema Feuchtigkeit ist bei einem Flachdach sehr bedeutsam. Das liegt hauptsächlich an der geringen Neigung des Flachdachs. Durch das niedrige Gefälle fließt Wasser weniger gut ab als bei einem steileren Dach. Schnee und Regenwasser halten das Dach somit länger feucht. Durch eine höhere Neigung vermeiden Sie das. Weitere Möglichkeiten, Ihr Flachdach trocken zu halten, sind:

  • Dämmung – hält Ihren Neubau angenehm trocken und warm.
  • Abdichtung – verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit.

Die richtige Dämmung für Ihr Flachdach

Auch die Dachdämmung ist ein wichtiger Bestandteil des Flachdachaufbaus. Dank ihr sparen Sie sich im Winter Heizkosten. Im Sommer leiden Sie in Ihrem Neubau weniger unter der starken Hitze. Eine Dämmung aus Hartschaum ist beim Flachdach die gängigste Wahl.

Die Dämmung ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Flachdachs.

Mit der richtigen Dämmung für Ihr Flachdach sparen Sie Energiekosten.

Abhängig von der Belüftung und der Dämmung gibt es verschiedene Arten des Flachdachs:

  • Warmdach (nicht belüftet).
  • Kaltdach (belüftet).
  • Umkehrdach (außenliegende Wärmedämmung).

Bei Wärme- und Kaltdächern wird das Isoliermaterial direkt unter der Abdichtung angebracht. Beim Umkehrdach kommt die Dämmung auf die Abdichtung.

Achtung: Eine geringe Dachneigung begünstigt Staunässe und das Eindringen von Feuchtigkeit in Ihren Neubau. Die Neigung ist demnach umso steiler, je mehr Fugen und Nähte die Abdeckung hat. Abhängig vom Gefällegrad werden verschiedene Materialien empfohlen.


Die richtige Abdichtung für Ihr Flachdach

Flachdächer werden durch Umwelteinflüsse stark beansprucht. Die richtige Abdichtung Ihres Flachdachs schützt Ihren Neubau vor folgenden Faktoren:

  • Starke Temperaturschwankungen.
  • Schlecht abfließendes Wasser.
  • Pools und andere Belastungen auf dem Flachdach.

Als Materialien stehen Ihnen für die Abdichtung folgende Alternativen zur Auswahl:

  • Bitumenbahnen.
  • Kunststoffbahnen.
  • Elastomerbahnen (synthetischer Kautschuk).

Die Wahl des Materials hängt davon ab, wie Sie die Dachfläche verwenden werden. Egal welche Variante Sie wählen: Achten Sie auf eine ausreichende Windsogsicherung! Das Flachdach wird zudem jährlich auf Risse oder andere Schäden überprüft. Somit werden Mängel frühzeitig ausgebessert. Je nach gewähltem Material hält das Flachdach Witterungsverhältnissen unterschiedlich gut Stand. Eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren ist bei einer guten Abdichtung die Norm.

4. Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung ist eine Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden. Sie verpflichtet Bauherren zu bestimmten bautechnischen Standardanforderungen. Ziel ist dabei, dass Sie den Energiebedarf Ihres Neubaus effizient gestalten. Seit 2016 beinhaltet die Verordnung eine Pflicht zur Dämmung. Diese ist bei Bau Ihres Flachdachs unbedingt zu beachten.

5. Das notwendige Budget für Ihr Flachdach

Der Preis für den Bau eines Flachdachs hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Einige davon sind:

Beim Flachdach kommen mehrere Kostenfaktoren ins Spiel.

Nicht nur das Material kostet – planen Sie das Budget für Ihr Flachdach frühzeitig.

  • Größe des geplanten Dachs.
  • Materialien und Materialdicke.
  • Anzahl der Dämmschichten.
  • Löhne für die Handwerker.

Die Lebensdauer Ihres Flachdachs steht und fällt mit der Abdichtung. Je besser diese gemacht ist, desto langlebiger ist Ihr Flachdach. Mit der Qualität der Abdichtung steigt auch der Preis Ihres Flachdachs. Allerdings fallen damit zusätzliche Kosten für Reparaturen weg.



Um die Langlebigkeit Ihres Flachdachs zu garantieren, achten Sie auf folgende Aspekte:

  • Hochwertige Materialien.
  • Gute Verarbeitung der Schichten.
  • Regelmäßige Wartung und Säuberung.

Bei einem Neubau liegen die Kosten für ein Flachdach zwischen 70 und 150 Euro pro Quadratmeter. In diesen Preis sind Isolierung und Dämmung bereits enthalten. In der folgenden Tabelle sehen Sie eine Aufspaltung der Kosten für Ihr Flachdach:

Flachdach Neubau25 – 75 Euro pro Quadratmeter
Flachdachabdichtung25 – 30 Euro pro Quadratmeter
Flachdachdämmung20 – 30 Euro pro Quadratmeter

Halten Sie sich an die Energieeinsparverordnung, gibt es Zuschüsse von der KfW-Förderbank. Den Antrag dazu stellen Sie noch vor dem Bau Ihres Flachdachs.

Neben dem Bau sind auch die Kosten für die Gestaltung Ihres Flachdachs zu berücksichtigen. Richten Sie sich eine Dachterrasse ein, werden Möbel und Pflanzen gekauft. Diese sind auch kostengünstig erhältlich. Eine Lichtkuppel ins Flachdach einbauen zu lassen kostet hingegen rund 1500 Euro.

6. Die Vorteile eines Flachdachs

Das Flachdach hat durch seine geringe Neigung einige Vorteile.

  • Es gibt keine Dachschrägen. Der Raum im Dachgeschoss des Neubaus steht Ihnen also voll zur Verfügung. An jeder Wand finden hohe Schränke und andere Möbel problemlos Platz.
  • Es besteht die Möglichkeit, normale Fenster einzubauen. Dachfenster sind tendenziell teurer. Diese Kosten sparen Sie sich durch kostengünstigere Fenster.
  • Das Flachdach ist ausbaufähig. So bringen Sie etwa ein kleines Büro unter. Auch ein Hundehaus für Ihren Vierbeiner hat Platz.
  • Brauchen Sie irgendwann mehr Platz, ist das kein Problem. Auf Ihren Neubau mit Flachdach ist schnell ein weiteres Stockwerk draufgesetzt. Das bereits vorhandene Dach wird dabei als Zwischendecke verwendet.
  • Das Flachdach ist um einiges leichter als ein geneigtes Dach.

7. Was bei Ihrem Flachdach zu beachten ist

Damit Sie lange Freude an Ihrem Flachdach haben, ist Folgendes zu beachten:

Die richtige Abdichtung und Dämmung Ihres Flachdachs sind besonders wichtig.

Wie Sie die Robustheit Ihres Flachdachs erhalten, erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Korrekt angebrachte Abdichtung

Ist das Flachdach unzureichend abgedichtet, kommt es zu gravierenden Wasserschäden. Die regelmäßige Kontrolle und Pflege Ihres Flachdachs sind daher unerlässlich.

Qualitativ hochwertige Dämmung

Im Falle einer inkorrekt angebrachten Dachdämmung ist das Dachgeschoss schlecht bewohnbar. Im Winter ist es zu kalt, im Sommer zu heiß. Eine mangelhafte Dämmung begünstigt zudem Schimmel durch Kondenswasser in der Mauer Ihres Neubaus.

Schnee

Je nach Tragfähigkeit des Flachdachs muss Schnee sofort entfernt werden. Sonst wird die Schneelast zu groß. Bei einem geneigten Dach rutscht der Schnee von selbst runter. Bei einem Flachdach gibt es diesen Luxus nicht.

8. Gestaltungsmöglichkeiten für Ihr Flachdach

Durch das Flachdach wird Ihr Wohnraum nach oben hin erweitert. Damit steht Ihnen viel Fläche zur individuellen Gestaltung zur Verfügung. Ob Dachbegrünung oder Solaranlage – das niedrige Gefälle macht so einiges möglich.

Dachterrasse

Ihr Dach in eine Terrasse zu verwandeln ist kinderleicht. Lassen Sie einfach Holzdielen auf die Abdichtung Ihres Flachdachs legen. Die restliche Gestaltung der Dachterrasse bleibt ganz Ihnen überlassen. Mit der folgenden Ausstattung wird Ihr Flachdach zur Wohlfühloase:

  • Gartenmöbel.
  • Sonnenschutz.
  • Pflanzen.

Pool

Erfüllen Sie sich den Traum vom eigenen Pool. Dieser wird direkt auf Ihrem Flachdach Ihres Neubaus installiert. Wichtig ist, dass die Statik Ihres Flachdachs den Einbau zulässt. Planen Sie den Pool also bei der Planung Ihres Neubaus mit ein. Ein Bauingenieur informiert Sie, welche Maßnahmen dafür notwendig sind.

Sport- oder Spielplatz

Auch ein Sport- oder Spielplatz ist eine schöne Möglichkeit, Ihr Flachdach zu nutzen. Insbesondere für Kinder und Sportbegeisterte eignet sich diese ganz private Sport- und Spielfläche. Der Vorteil dieser Art der Gestaltung: Jedes Flachdach eignet sich dafür. Ob aus Kunststoff oder Gummi – das Material eines Sportbodens ist sehr leicht. Es wird als oberste Schicht Ihres Flachdachs verwendet. Mit welchen Geräten Sie Ihr Flachdach ausstatten, bleibt ganz Ihnen überlassen.



Die Solaranlage ist eine beliebte Ausstattung des Flachdachs.

Mit Solarzellen auf Ihrem Flachdach produzieren Sie Ihren eigenen Strom.

Solaranlage

Eine Solaranlage auf dem Dach gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren eigenen Strom zu produzieren. Für Umweltfreunde ein Muss! Auch für andere Geräte, wie etwa eine Klimaanlage, ist auf dem Flachdach ausreichend Platz.

Dachbegrünung

Wer es naturverbunden mag, ist mit einer Dachbegrünung richtig bedient. Diese macht sich nicht nur optisch gut, sondern hat auch ökologische Vorteile. Ob komplett bepflanzt oder als Garten – die Dachbegrünung setzt einen natürlichen Akzent auf Ihrem Neubau.



Lichtkuppel

Eine Lichtkuppel ist eine schöne Möglichkeit, Ihren Neubau von oben mit Sonnenlicht zu fluten. Bei dieser Art des Flachdachfenster handelt es sich um eine nach außen gewölbt Halbkugel. Insbesondere für Schlafzimmer in Ihrem Dachgeschoss ist die Lichtkuppel geeignet. Das Oberlicht bietet vielerlei Vorteile:

  • Die Lichtkuppel erlaubt einen Blick in den freien Himmel.
  • Teilweise bringt sie sogar frische Luft ins Haus.

9. Das Wichtigste im Überblick

Das Dach ist ein elementarer Bestandteil der Planung Ihres Neubaus. Haben Sie sich für ein Flachdach entschieden, teilen Sie dem Architekten Ihre Entscheidung mit. Im Folgenden finden Sie wichtige Aspekte, die vor Bau Ihres Flachdachs zu bedenken sind:

Gründliche Planung des Flachdachs

Planen Sie das Flachdach für Ihren Neubau möglichst gründlich. Achten Sie dabei auf örtliche Vorgaben zur Dachform. Diese sind online oder beim Amt für Stadtplanung einsehbar. Klären Sie vor allem, welche Materialien Sie für Ihr Flachdach wünschen. Insbesondere für eine Dachbegrünung ist das Material der Abdichtung und Dämmung sehr wichtig.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Je energieeffizienter Ihr Flachdach, desto höher sind die Zuschüsse vom Staat.

Über Kredite und Zuschüsse für Ihr Flachdach informiert Ihr Energieberater.

Mit der Energieeinsparverordnung gelten strenge Vorgaben für neue Bauvorhaben. Beachten Sie diese, sichern Sie sich eine Förderung für den Bau Ihres Flachdachs. Je energieeffizienter Ihr Haus, desto mehr Energiekosten sparen Sie sich. Kredite und Zuschüsse vom Staat werden bei der Kreditanstalt beantragt. Ihr Energieberater hilft bei der Planung und Beantragung der Förderung.

Nutzung der Dachfläche

Bedenken Sie bei der Planung Ihres Neubaus, wie Sie die Dachfläche nutzen. Ihr Dachdecker berücksichtigt die zusätzlichen Belastungen bei der Wahl der Abdichtung und Dämmmaterialien. Daher wird der Verwendungszweck bereits vor Bau des Flachdachs festgelegt. Folgende Möglichkeiten sind besonders schöne Alternativen für die Gestaltung Ihres Flachdachs:

  • Solaranlage – damit erzeugt ihr Dach Strom.
  • Dachbegrünung – verbessert die Dämmung und trägt zum Umweltschutz bei.

Die Abdichtung Ihres Flachdachs

Die Abdichtung sorgt dafür, dass kein Regenwasser oder Feuchtigkeit eindringt. Dabei ist sie nicht immer die oberste Schicht Ihres Dachs. Im Falle eines Dachgartens liegt der Aufbau für die Begrünung auf der Abdichtung. Hierfür wird meist Kies verwendet. Im Sonderfall befindet sich die Dämmung nicht unter, sondern auf der Abdichtung.

Die Wahl des passenden Materials hängt von folgenden Faktoren ab:

  • Örtliche Vorschriften.
  • Konstruktion des Flachdachs.
  • Nutzung der Dachfläche.

Die Dämmung Ihres Flachdachs

Die Dachdämmung ist bei einem Neubau laut EnEV verpflichtend. Je besser die Dämmung, desto mehr Energie sparen Sie. Dadurch bekommen Sie Zuschüsse vom Staat für den Bau Ihres Flachdachs. Durch eine gute Dämmung sparen Sie außerdem Heizkosten.

Normalerweise wird der Dämmstoff direkt unter der Abdichtung angebracht. Dieser Aufbau heißt Warmdach (nicht belüftet) oder Kaltdach (belüftet). Beim Umkehrdach liegt die Wärmedämmung auf der Abdichtung. Welches Verfahren sich am besten für Ihr Flachdach eignet, erklärt Ihnen ein erfahrener Dachdecker.

10. Das Warmdach

Beim Bau ist eine Konstruktion umso beständiger, je einfacher sie aufgebaut ist. Dies gilt auch für das Dach Ihres Neubaus. Beim Warmdach handelt es sich um ein einschaliges, unbelüftetes Flachdach. Aufgrund seiner einfachen Struktur ist es die am häufigsten verwendete Art des Flachdachs.

Die Schichten eines Warmdachs werden wie folgt aufeinandergelegt:

  • Stahlbetonplatte als tragende
  • Dampfsperre, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
  • Trennlage zum Dampfdruckausgleich zwischen den Schichten.
  • Wärmedämmung zur Minderung von Temperaturschwankungen.
  • Abdichtung zum Schutz vor Feuchtigkeit von außen.

Häufig kommt eine Bitumenschicht zwischen die Basis und die Dampfsperre. Diese gleicht Unebenheiten in der Stahlbetonplatte aus. Außerdem verschließt sie kleine Risse.

Im Regelfall kommt zum Schluss Kies obenauf. Diese Schicht ist vor allem dann notwendig, wenn die Abdichtung nicht UV-beständig ist. Die Kiesschicht schützt die Abdichtung vor dem Sonnenlicht. Zudem ist sie eine geeignete Grundlage für diverse Verwendungszwecke Ihres Flachdachs.

11. Das Kaltdach

Bitumenbahnen werden häufig zur Abdichtung Ihres Flachdachs verwendet.

Auch beim Kaltdach werden häufig Bitumenbahnen zur Abdichtung verwendet.

Beim Kaltdach, einer Form des Flachdachs, handelt es sich um ein zweischaliges, belüftetes Flachdach. Die Lüftungsschicht befindet sich zwischen den beiden Schalen. Diese ist so groß, dass sie einen optimalen Luftaustausch erlaubt. Da das Kaltdach weniger einfach strukturiert ist, wird bevorzugt das Warmdach für Neubauten verwendet.

Der Begriff Kaltdach entstand ursprünglich, um es vom Warmdach zu unterscheiden. Viel häufiger ist diese Art der Dachkonstruktion allerdings bei Steildächern zu finden.


Der Aufbau des Kaltdachs

Der Aufbau des Kaltdachs unterscheidet sich bei Steil- und Flachdächern. Der Aufbau des flachen Kaltdachs sieht folgendermaßen aus:

  • Stahlbetonplatte.
  • Dampfsperre.
  • Wärmedämmung.
  • Durchlüftungsebene.
  • Trennlage.
  • Abdichtung.
  • Kies (optional).

Die Vorteile des Kaltdachs

Das Kaltdach bietet einige besondere Vorteile für Ihren Neubau. Allen voran steht der Schutz vor Durchfeuchtung. Sämtliche Luftfeuchtigkeit wird über die integrierte Belüftungszone angeführt. Durch den Luftaustausch besteht keine Gefahr vor eindringender Feuchtigkeit.

12. Das Umkehrdach

Das Umkehrdach ist eine Sonderform des nicht belüfteten Flachdachs, dem Warmdach. Es besteht aus weniger einzelnen Schichten als das konventionelle Flachdach. Somit ist das Umkehrdach strukturell die einfachste Flachdachform.

Beim Umkehrdach werden Dampfsperre und Abdichtung zu einer einzigen Lage zusammengefasst. Diese liegt, im Gegensatz zum Warm- und Kaltdach, unterhalb der Wärmedämmung. Die Reihenfolge von Dämmung und Abdichtung wird also umgekehrt. Während die Abdichtungsebene direkt auf die tragende Konstruktion kommt, bildet die Dämmebene den Abschluss. Optional folgt auch beim Umkehrdach eine Schicht Kies.

Die Vorzüge des Umkehrdachs

Im Vergleich zum klassischen Warmdach bietet das Umkehrdach folgende Vorteile:

  • Die Dämmung liegt über der Abdichtung. Dadurch schützt sie die Isolierschicht vor Witterungseinflüssen wie Temperaturschwankungen.
  • Außerdem sparen Sie sich die Windsogsicherung für die Abdichtung Ihres Flachdachs.
  • Die Dämpfstoffverlegung ist witterungsunabhängig. Es wird also keinerlei Rücksicht auf die feuchtigkeitsempfindliche Dämmung genommen werden. Die Bauzeit für das Flachdach wird dadurch erheblich gesenkt.

13. Die Dachterrasse

Das Flachdach eignet sich für die Einrichtung einer Dachterrasse.

Die Dachterrasse ist der perfekte Ort, um abzuschalten.

Die Dachterrasse bietet den perfekten Rückzugsort – auch mitten in der Stadt. Mit den passenden Möbeln und sonstiger Ausstattung verwandeln Sie Ihr Flachdach in eine Wohlfühloase. Der große Vorteil der Dachterrasse ist ihre erhöhte Lage. So entspannen Sie auf Ihrer Terrasse und genießen dabei einen angenehmen Anblick über die Nachbarhäuser.

Die Gestaltung Ihrer Dachterrasse

Eine Dachterrasse bietet sehr viel mehr Platz als ein einfacher Balkon. In den meisten Fällen wird die gesamte Oberfläche des Flachdachs genutzt. Eine Fläche von über 30 Quadratmeter ist dabei nichts Ungewöhnliches. Hier empfiehlt sich ein Einrichtungskonzept für Ihre Dachterrasse. Eine gute Planung verhindert, dass Sie nicht brauchbare Terrassenmöbel kaufen.


Tipps für Ihre perfekte Dachterrasse

Orientieren Sie sich an folgenden Tipps für Ihre perfekte Dachterrasse:

  • Planen Sie die Dachterrasse für Ihr Flachdach noch vor Baubeginn.
  • Nutzen Sie Pflanzen als Raumtrenner. So teilen Sie das Flachdach in verschiedene Bereiche ein. Vom Sonnenbaden bis zum Essen unter freiem Himmel ist alles möglich.
  • Besorgen Sie sich die passenden Möbel für Ihre gewünschte Nutzung der Dachterrasse. Ob Sonnenliege oder ganze Sitzecken – auf dem Flachdach ist genug Platz.
  • Machen Sie sich Gedanken über die Zusatzausstattung, wie etwa einen Pool.

14. Ein Pool für Ihr Flachdach

Ein Pool mit Ausblick – das klingt ziemlich verlockend. Ein Pool auf Ihrem Flachdach lässt diesen Traum in Erfüllung gehen. Er verwandelt das Dach Ihres Neubaus in eine Wellness-Oase und schafft eine unvergleichliche Atmosphäre.

Bei der Gestaltung Ihres Flachdachs mit einem Pool ist einiges zu beachten. Die Last des Wassers drückt schwer auf die tragenden Bauteile Ihres Neubaus. Lassen Sie sich von Experten beraten, damit der Pool auf Ihrem Flachdach Realität wird.

Was zu beachten ist

Die Möglichkeit eines Pools auf dem Flachdach wird von einem Statiker überprüft.

Um den Pool auf Ihrem Flachdach zu ermöglichen, ist auf die Statik zu achten.

  • Berücksichtigen Sie die Last des Wassers bereits bei der Planung Ihres Flachdachs. Der direkte Einbau ist einfacher als ein nachträglicher Pooleinbau.
  • Planen Sie mit entsprechenden Materialien. Bauingenieure empfehlen für Konstruktionen auf dem Dach leichte Materialien. Das Gerüst Ihres Pools besteht dann etwa aus Stahl statt Beton.
  • Bedenken Sie die Wasserentsorgung. Über die Dachrinne leiten Sie keine großen Mengen an Wasser ab. Hierfür benötigen Sie eine Wasserpumpe.

15. Die Solaranlage für Ihr Flachdach

Mit Solarzellen auf Ihrem Flachdach produzieren Sie Ihren eigenen Strom. Wichtig ist, dass Sie die Eignung Ihres Neubaus für die Installation überprüfen. Ein Statiker stellt sicher, dass die Tragfähigkeit Ihres Flachdach eine Solaranlage erlaubt.

Solaranlagen werden für eine Laufzeit von 20 Jahren gebaut. Sie eignen sich daher insbesondere für Ihren Neubau. Renovierungen sind mit Solarzellen nämlich sehr aufwändig. Bei einem Neubau ist die Notwendigkeit einer Renovierung geringer.

Solarzellen werden regelmäßig gewartet, um Ihre Funktionalität zu gewährleisten. Daher ist mit einem Zugang zu Ihrem Flachdach zu planen.

Die wichtigsten Voraussetzungen für Ihre Solaranlage

  • Das Dach: Je größer die Dachfläche, desto mehr Strom wird produziert.
  • Die Neigung Ihres Flachdach: Stärker geneigte Flachdächer eignen sich besonders.
  • Die Statik: Eine Überprüfung der Tragfähigkeit Ihres Flachdachs ist erforderlich.
  • Die Verschattung: Je weniger Schatten auf Ihr Flachdach fallen, desto mehr Strom wird produziert.

16. Die Dachbegrünung

Die Dachbegrünung bringt die ökologischen Vorteile des Flachdachs besonders hervor. Für Gartenfreunde ohne Garten: die Dachbegrünung gibt Ihnen einen schönen Rückzugsort im Freien. Und das direkt auf Ihrem Flachdach. Unter Dachbegrünung ist die Bepflanzung ungenutzter Fläche auf dem Dach gemeint. Dabei sieht sie nicht nur großartig aus, sondern bietet einige Vorteile:

Die intensive und extensive Begrünung für Ihr Flachdach.

Ob intensiv oder extensiv – eine Dachbegrünung macht sich immer gut.

  • Für Umweltfreunde ist die Flachdachbegrünung ein Muss. Auch mitten in der Stadt schützen Sie damit die Umwelt.
  • Durch die Dachbegrünung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Die oft vielseitig bepflanzten Dächer bieten Vögel Nahrung sowie Nistmöglichkeiten.
  • Auch klimatechnisch überzeugt die Dachbegrünung. So ist sie ein Mittel zur passiven Kühlung für Ihren Neubau.

Wie Sie Ihre Dachbegrünung anlegen

Die Begrünung für Ihr Flachdach besteht aus mehreren Substratschüttungen. Diese werden in verschiedenen Schichtdichten aufgeschüttet. Darunter befindet sich eine wurzelfeste Abdichtung. Für zusätzlichen Schutz des Flachdachs kommt eine Faserschutzmatte auf die Abdichtung.

17. Die intensive Dachbegrünung

Ist die Flachdachbegrünung begehbar, sprechen Experten von ihrer intensiven Nutzung. Durch die Intensivbegrünung wird Lebensraum auf Ihrem sonst ungenutzten Flachdach geschaffen. Klassisch für eine Intensivbegrünung sind Dachgärten. Diese sind häufig mit Blumen, Sträuchern und sogar Bäumen versehen. Aber auch eine einfache Rasenfläche bietet sich an. Insbesondere für Kinder entsteht dadurch eine große Spielfläche direkt auf Ihrem Flachdach. Weitere schöne Alternativen für die Gestaltung Ihres Dachgartens sind:

  • Steingarten.
  • Gemüsebeet.
  • Kräuter-Schnecke.

Mit Gartenmöbeln bestückt entsteht auf der Dachbegrünung eine gemütliche Sitzecke. Auch für einen Grill ist auf Ihrem Flachdach ausreichend Platz. Damit steht sommerlichen Grillabenden nichts im Weg!

Die richtige Pflege Ihrer Dachbegrünung

Die intensive Dachbegrünung benötigt eine regelmäßige Pflege. Dazu gehört vor allem das Wässern der Pflanzen. Wenn Sie nur begrenzt Zeit für die Pflege haben, ist das aber kein Problem. Viele Gräser und Sträucher sind pflegeleicht. Diese sind nur hin und wieder mit Wasser zu versorgen. Somit ist deren Pflege weniger zeit- und kostenintensiv.

18. Die extensive Dachbegrünung

Die extensive Dachbegrünung Ihres Flachdachs ist nicht begehbar.

Extensiv begrünte Flachdächer sind sehr pflegeleicht.

Eine extensive Begrünung eignet sich, wenn Sie Ihr Flachdach nicht als Lebensraum nutzen. Im Gegensatz zur Intensivbegrünung ist sie nämlich nicht für die Begehung ausgelegt. Einen Zugang zum Dach ist nur notwendig, falls neue Pflanzen angelegt oder gewässert werden. Das ist bei der extensiven Dachbegrünung aber die Ausnahme.

Extensiv begrünte Dächer sind so angelegt, dass sie sich weitgehend selbst erhalten und entwickeln. Typisch für die extensive Dachbegrünung sind niedrige Pflanzen. Hohe Sträucher und Bäume werden hierfür also nicht verwendet. Moose, Gräser und Kräuter sind für die extensive Dachbegrünung geeignet. Folgenden Pflanzen bieten sich besonders an, weil sie wasserspeichernd sind:

  • Mauerpfeffer.
  • Hauswurz.
  • Steinbrech.

Die extensive Dachbegrünung ist nicht nur praktisch. Durch eine ausgefallene Bepflanzung verwandeln Sie Ihr Flachdach in einen harmonischen Blickfang. Und wenn Sie sich doch nach einem Sonnenbad sehnen – eine Gartenliege ist schnell aufgestellt. Auch auf ihrem extensiv begrünten Flachdach!

19. Das passende Fenster für Ihr Flachdach

Ein Flachdachfenster ist die ideale Möglichkeit, Ihren Neubau mit Sonnenlicht zu fluten. Das macht gute Laune und spart Energiekosten. Vor allem durch seine gute Dämmeigenschaften geht keine Energie verloren – auch bei großen Fenstern. Die Vorzüge des Flachdachfensters gehen ins Unendliche. Dabei ist es in zwei verschiedenen Varianten erhältlich.

Zum einen steht ein festverglastes Fenster für Ihr Flachdach zur Auswahl.

  • Diese Art von Flachdachfenster ist nicht zu öffnen.
  • Damit bietet es Ihnen einen besonders hohen Einbruchschutz.

Alternativ gibt es Flachdachfenster, die sich öffnen lassen. Das funktioniert in seltenen Fällen manuell per Handspindel. Viele moderne Fenster werden anhand eines Elektroantriebs geöffnet. Diese Art des Flachdachfenster bringt nicht nur Tageslicht. Das Obergeschoss Ihres Neubaus wird zusätzlich mir frischer Luft versorgt. Auch als Rauch- und Wärmeabzug ist das Fenster sehr gut geeignet.

Lichtkuppel oder Lichtband

Das Flachdachfenster flutet Ihren Neubaus mit Tageslicht.

Das Flachdachfenster ermöglicht einen Blick in den freien Himmel.

Auch bei der Form des Flachdachfenster haben Sie die Wahl. Ob Lichtkuppel oder Lichtband – beide Fensterformen machen sich in Ihrem Flachdach optisch gut.

Die Lichtkuppel besteht aus einer Kunststoffschale, die sich nach außen wölbt. Darunter liegt eine Glasscheibe. Die Wölbung hat den großen Vorteil, dass Regenwasser besser abfließt.

Das Lichtband ist ein zwei- oder mehrgeteiltes Flachdachfenster. Es setzt sich aus mehreren nebeneinander montierten Glasscheiben zusammen. Aufgrund seiner Größe sorgt es für besonders viel Tageslicht im Dachgeschoss Ihres Neubaus.

20. Das Flachdach im Vergleich

Trotz seiner Vorzüge ist das Flachdach nicht die häufigste Dachform in Deutschland. Diese Ehre geht an das Satteldach, ein Steildach. Der Grund: Das Satteldach ist in den meisten Bebauungsplänen erlaubt. Das macht es unter Bauherren, Architekten und Ingenieuren gleichermaßen beliebt. Neben Flachdach und Satteldach stehen Ihnen aber noch weitere Dacharten zur Auswahl. Bei den folgenden Dächern handelt es sich um die typischsten Formen im europäischen Raum.

  • Flache Dächer ab einer Neigung von zehn Grad werden als Pultdach bezeichnet. Es ist die einfachste Steildachform und daher kostengünstig. Es eignet sich besonders gut für Solarzellen.
  • Das Satteldach ist einfach gebaut und bietet Ihrem Neubau dennoch guten Schutz. Bei richtiger Ausrichtung lässt sich eine Seite das Dachs gut für Solaranlagen nutzen.
  • Ein Walmdach hat vier Schrägen, zwei davon treffen zusammen. Die Konstruktion gilt als sehr tragfähig. Allerdings erhöht das Walmdach die Zahl der Schrägen und verringert so den nutzbaren Raum.
  • Laufen alle Dachschrägen zu einer Spitze zusammen, handelt es sich um ein Zeltdach. Der Wohnraum unterhalb des Dachs ist um einiges größer als etwa beim Walmdach.
  • Reicht das Dach weit über die Außenmauern hinaus, handelt es sich um ein Schleppdach. Die Fläche unter dem herausragenden Teil wird etwa als Hauseingang oder Lagefläche genutzt.

21. Die Geschichte des Flachdachs

Ruinen von vor rund 5.000 Jahren zeigen, dass das Flachdach zu den ältesten Dachformen gehört. Von einfachen Hütten bis zu aufwändigen Bauten – das Flachdach war überall zu finden. Zunächst nur in Wüstengebieten vorhanden, verbreitete sich das Flachdach später in Europa.

800 v. Chr.Flachdächer waren bereits in der Antike bekannt. Sie wurden in Teilen des Mittelmeerraums, in Amerika und Asien verwendet. Als Materialien wurden Asphalt, Backstein und Mörtel verwendet. Der Dachgarten fand zu dieser Zeit seine Anfänge.
15. und 16. JahrhundertDie Gartenkultur der Antike wurde während der Renaissance in Mitteleuropa aufgegriffen. Auf Flachdächern der schönsten Schlösser wurden pompöse Dachgärten angelegt.
17. und 18. JahrhundertZu Zeiten des Barock wurde der Umweltnutzen der Dachbegrünung erkannt. Daraufhin breitete sich das Flachdach vor allem in Großstädten aus.
19. JahrhundertMit der Industrialisierung kam die Möglichkeit, die nutzbare Fläche des Flachdachs zu erweitern. Vor allem im Industriebau setzte sich die Dachform durch.
Drittes ReichIm Dritten Reich wurde das Flachdach zum Streitobjekt. Konservative deutsche Architekten lehnten das Flachdach aus ideologischen Gründen ab.
1950er JahreIn den 1950er Jahren setzte sich das Flachdach endgültig in Europa durch. Aus dieser Zeit gibt es Flachdächer, die heute noch voll funktionsfähig sind. Flachdächer sind seitdem bei allen Gebäudetypen zu finden, von Gewerbebauten bis Privathäuser.
1960er JahreIn den 1960er Jahren war das Flachdach vor allem bei Bungalows und Wohnblocks beliebt. Ende des 20. Jahrhundert wurde das Flachdach vom Steildach verdrängt.
HeuteHeute gilt das Flachdach als Inbegriff moderner Architektur. Vor allem für Privathäuser wird häufig das Flachdach gewählt.

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