Bodenleger

Der Bodenleger – Ihr zuverlässiger Fachmann

Das Verlegen von Böden ist nicht einfach. Oftmals passieren dabei kostspielige Fehler, die den Einzugstermin verzögern. Ein falsch zugeschnittenes Parkett, schlecht verlegte Fliesen oder andere Mängel treten auf. Dadurch erhöhen sich die Kosten für Ihr neues Zuhause. Ein Bodenleger ist der Retter in der heimwerklichen Not. Als Fachmänner besitzen Bodenleger nicht nur professionelle Werkzeuge, sondern auch die notwendigen Kenntnisse. Nutzen auch Sie die Erfahrung und das Wissen des Bodenlegers zu Ihrem Vorteil.

1. Was ist ein Bodenleger?

Der Boden zählt zu den wichtigsten Bestandteilen eines jeden Gebäudes. Egal ob Wohnung, Lagerhalle oder Büro. Es ist schlicht unmöglich für uns, einem Boden „aus dem Weg zu gehen“. Konstruktionsfehler und Mängel im Boden sind umso ärgerlicher. Die Ansprüche an die verschiedenen Arten des Bodens sind so unterschiedlich wie seine Einsatzbereiche.

Daher benötigen Sie einen Experten für die Verlegung Ihres Bodens. Dieser Experte ist der Bodenleger. Er ist mit allen Einzelheiten und Varianten des Bodenverlegens vertraut. Andere Arbeiten an Ihrem Gebäude nehmen Sie leicht selbst vor. Das Verlegen des Bodens und ähnliche Aufgaben erfordern jedoch äußerste Präzision. Tipp zum Bau empfiehlt Ihnen deshalb, hierfür die Expertise eines Bodenlegers zu beanspruchen.

Der Bodenleger ist mit weit mehr als nur dem reinen Verlegen von Böden vertraut. Er berät Sie jederzeit zu Fragen bezüglich Ihres Bodens. Er ist ein Experte für Estrich und kennt sich mit den verschiedenen Estricharten aus. Weiterhin übernimmt er auch Reparaturen an Ihrem Boden. Die Art des Untergrunds spielt hierbei keine Rolle. Ihr Bodenleger ist mit allen Variationen bestens vertraut, egal ob PVC-Boden, Linoleum oder Designbeläge.

2. Ausbildung zum Bodenleger

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der Ausbildung zum Bodenleger.

Gute naturwissenschaftliche Grundkenntnisse erleichtern die Ausbildung zum Bodenleger.

Der Beruf des Bodenlegers ist äußerst vielseitig und abwechslungsreich. Er erfordert handwerkliches Geschick und die nötige Präzision. Daher ist ein professioneller Bodenleger auch für Sie unverzichtbar. Doch was macht einen guten Bodenleger eigentlich aus? Er erlernt seinen Beruf in einer regulären Ausbildung mit viel Praxiserfahrung. Doch schon für die Ausbildung selbst benötigt ein Bodenleger die entsprechenden Fähigkeiten. Voraussetzungen für den Beruf als Bodenleger sind:

• Spaß an praktischen Tätigkeiten.
• Technisches und handwerkliches Geschick.
• Toleranz für flexible Arbeitszeiten.
• Körperliche Belastbarkeit.
• Kommunikations-Fähigkeit.
Sorgfältiges Arbeiten.
• Ein gutes Auge für Details.

Für die Ausbildung zum Bodenleger ist kein bestimmter Schulabschluss nötig. Dennoch bilden naturwissenschaftliche Fächer eine hilfreiche Grundlage. Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik oder technischen Kursen erleichtern die Ausbildung. So benötigt der Bodenleger mathematisches Grundwissen für die Berechnung der Fläche. Macht er hierbei einen Fehler, kauft er womöglich das Material in der falschen Größe. Daher ist besondere Sorgfalt bei der Berechnung gefragt. Auch beim Einbau von Dämmstoffen helfen Ihrem Bodenleger einige physikalische Kenntnisse der Wärmelehre.

Räumliches Vorstellungsvermögen erleichtert dem Bodenleger das Entwerfen von Verlegeplänen. Ein Bodenleger besitzt ebenfalls die passende Auge-Hand-Koordination. In einigen Fällen verlegt er Bodenbeläge auf Treppen oder Flächen mit vielen Winkeln. Da ein Bodenleger auch viel körperliche Arbeit leistet, benötigt er eine starke Kondition.

Die Ausbildung zum Bodenleger dauert drei Jahre. Sie findet sowohl in einem Betrieb, beispielsweise einem Bauunternehmen, als auch in Berufsschulen statt. Während der praktischen Lehre übernimmt der Bodenleger alle für seinen Beruf relevanten Aufgaben. In der Berufsschule lernt der zukünftige Bodenleger allgemeine Fächer, sowie berufsspezifische Lernfelder. Dazu gehören unter anderem:

Materialkunde.
• Instandsetzen eines Fußbodens.
• Vorbereitung von Unterböden.

Im ersten Ausbildungsjahr erlernt der Bodenleger die Grundlagen für den späteren Berufsalltag. Dazu gehören fachliche Kenntnisse über verschiedene Bodenbeläge. Weiterhin lernt er das Erstellen von Listen mit nötigen Materialien. Auch die richtige Anfertigung von Bauskizzen gehören zu den Aufgaben eines Bodenlegers. Die erste Zwischenprüfung legt dieser im zweiten Ausbildungsjahr ab. Sie beinhaltet sowohl einen schriftlichen als auch eine praktischen Aufgabenteil.

Die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung besteht aus zwei praktischen Aufgabenbereichen. Zusätzlich legt der Absolvent eine schriftliche Prüfung im Fach Wirtschafts- und Sozialkunde ab. Nachdem er beide Prüfungen erfolgreich abgelegt hat gibt es folgende Weiterbildungs-Möglichkeiten für ihn:

Fortbildung in spezifischen Themengebieten wie beispielsweise Isolierung oder Klebetechniken.
• Prüfung zum Parkettlegemeister.
Weiterbildung in die Fachrichtung Bautechnik und Ausbau.
• Bachelorstudium unter anderem in Bauingenieurwesen oder Innenarchitektur.

Verdienst in der Ausbildung zum Bodenleger

Die Bezahlung während der Ausbildung zum Bodenleger variiert. Sie ist je nach Bundesland unterschiedlich. Es lohnt sich, vor der Ausbildung etwas genauer nachzuforschen. Dennoch lassen sich einige grundsätzliche Zahlen nennen. Zusätzlich unterscheidet sich der Lohn zwischen Baugewerbe und Handwerk teilweise erheblich. Die monatliche Vergütung in den jeweiligen Ausbildungsjahren beträgt durchschnittlich:

 BaugewerbeHandwerk
1. Ausbildungsjahr805 € bis 890 €.630 €.
2. Ausbildungsjahr1.000 € bis 1.230 €.680 €.
3. Ausbildungsjahr1.210 € bis 1.495 €.750 €.

3. Aufgaben des Bodenlegers

Welche Aufgaben der Bodenleger hat erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Ihr Bodenleger ist sowohl für das Verlegen als auch für die Beratung zuständig.

Ihr Bodenleger unterstützt Sie bei jedem Schritt bis zu Ihrem fertigen Boden hin. Greifen Sie stets auf seine Expertise zurück und fragen ihn bei Unklarheiten. Zunächst hilft er Ihnen bei der Materialwahl. Er erklärt dabei, welcher Boden am besten für Ihr Zuhause geeignet ist. Es gibt hierbei einiges zu beachten. So sind einige Beläge für bestimmte Böden ungeeignet. Ihr Bodenleger berät Sie dementsprechend. Ihnen steht eine große Auswahl an Materialien zur Verfügung:

Teppichboden.
Korkboden.
• Kunststoffbelag (PVC).
Laminat.
Vinylboden.
Linoleum.
Holzfußboden.
Parkettboden.

Wie der Name schon verrät, stattet der Bodenleger Räume mit verschiedenen Bodenbelägen aus. Er organisiert, plant und berechnet das dafür benötigte Material. Mit einer präzisen Planung stimmt er den Materialbedarf dabei auf Ihr Budget ab. Bevor er beginnt, stellt der Bodenleger sicher, dass der Untergrund Ihres Bodens eben ist.

Nachdem die Qualitätssicherung abgeschlossen ist, verlegt er den Boden durch Schweißen, Kleben oder Versiegeln. Danach erfolgt die Oberflächen-Behandlung des Bodens, beispielsweise durch Lackieren oder Ölen. Ihr Bodenleger kümmert sich auch nach der Verlegung weiterhin um die Instandhaltung des Bodens. Er ist außerdem Ihr Ansprechpartner bei der Reparatur des Bodenbelags oder Unterbodens.

Weitere Aufgaben des Bodenlegers sind neben der Beratung das Montieren von Sockel- und Wandanschlüssen. Er verschweißt außerdem bestimmte elastische Bodenbeläge oder verfugt diese. Den Estrich für den Boden trägt Ihr Facharbeiter nicht nur auf. Er stellt ihn mitunter auch selbst her oder bessert vorhandenen Estrich aus.

Ihr Bodenleger besitzt nicht nur die theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten. Er hat auch die zur Gestaltung nötige Kreativität. Ihr Bodenleger kennt die aktuellen Trends und macht Ihnen Vorschläge. Neben der Eignung des Bodens spielt ein geschmackvolles Design schließlich auch eine Rolle. Die Möglichkeiten der Raumgestaltung sind äußerst vielseitig. Von der jeweils gegebenen Raumsituation ausgehend macht Ihnen der Bodenleger Vorschläge. Nach Ihren Wünschen erstellt er Skizzen, nimmt Berechnungen vor und fertigt Zeichnungen an.

Einsatzbereich des Bodenlegers

Tipp zum Bau zählt Ihnen die vielen Einsatzbereiche Ihres Bodenlegers auf.

Der Einsatzbereich des Bodenlegers streckt sich über diverse Branchen.

Ein Bodenleger ist in zahlreichen Branchen beschäftigt. Seine Einsatzbereiche sind vielseitig und breit gefächert. Einige der Branchen, in denen Ihr Bodenleger arbeitet, sind beispielsweise:

• Bodenleger-Betriebe.
Messebau.
• Trockenbau-Unternehmen.
Fachgeschäfte.
• Firmen für Raumausstattung.

Ihr Bodenleger arbeitet dabei entweder allein oder, je nach Auftrag, im Team. Er nimmt die Verlegearbeiten vor Ort in Ihrer Wohnung oder Baustelle vor. Oft findet eine enge Zusammenarbeit zwischen Ihrem Bodenleger und anderen Facharbeitern statt. So arbeitet er gemeinsam mit Ihrem Innenarchitekten oder Raumausstatter. Die Experten stimmen ihre Arbeit aufeinander ab und sorgen so für ein präziseres Ergebnis.

Der Beruf des Bodenlegers erfordert besondere handwerkliche Präzision. Dies ist ein großer Vorteil für das Berufsfeld Bodenleger. In der Zeit der Automatisierung übernehmen Maschinen oder Computer viele Arbeiten. Für die Branche der Bodenleger zeichnet sich jedoch keine solche Entwicklung ab. Dennoch hat sich das Berufsbild des Bodenlegers im Laufe der Zeit stark verändert. So haben sich die Bauzeiten zum Beispiel mittlerweile deutlich verkürzt.

Die Werkstoffe des Bodenlegers beinhalten heutzutage außerdem weniger Lösemittel als früher. Dies hat zur Folge, dass sie schwerer zu verarbeiten sind. Die Werkstoffe eignen sich nämlich nicht für jedes Raumklima gleichermaßen. Ein guter Bodenleger hat jedoch stets den passenden Werkstoff für Ihre Böden zur Hand. Hierbei achten Kunden, aber auch der Bodenleger selbst, mittlerweile mehr auf umweltfreundliche Produkte. Der Bodenleger beachtet die Nachhaltigkeit beispielsweise beim Kauf von:

Vorstrichen.
• Werkstoffen.
Kleber.
• Spachtelmasse.

4. Kosten des Bodenlegers

Sie bezahlen den Bodenleger nicht pro m2 verlegtem Boden. Der Stundensatz für Bodenleger variiert je nach Spezialisierung. Rechnen Sie mit ungefähr 30 – 60 € pro Stunde für einen einzelnen Bodenleger. Wenn Sie für die Arbeit mehrere Bodenleger beanspruchen, erhält jeder der Facharbeiter diese Bezahlung. Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht zu den Kosten beim Verlegen der Böden. Weitere Kosten entstehen durch den Einbau einer Trittschalldämmung und die Montage von Leisten. Hier eine grobe Übersicht zu unterschiedlichen Materialkosten:

BelagEinsatzbereichPreis pro qmKosten mit Verlegen
KorkWohn-, Kinderzimmer.15 – 50 €.50 – 85 €.
TeppichSchlaf-, Kinderzimmer.35 – 55 €.30 – 55 €.
PVCWohn-, Esszimmer.30 – 40 €.30 – 40 €.
LaminatStark genutzte Böden.50 – 75 €.50 – 75 €.
LinoleumÖffentliche Räume.40 – 60 €.40 - 60€.
ParkettWohnzimmer.65 – 155 €.65 – 155 €.
Holz-DielenWohnzimmer.65 – 135 €.65 – 135 €.

Der Bodenleger arbeitet termingerecht. Seine Arbeit ist für Sie preiswerter als das selbstständige Verlegen von Fliesen. Auf lange Sicht profitieren Sie nicht nur finanziell davon. Ihr Boden bleibt außerdem mehrere Jahre bestehen.

5. Fazit zum Bodenleger

Ihr Bodenleger ist ein versierter Spezialist.

Ihr Bodenleger bietet Ihnen das volle Programm. Er übernimmt alle Aufgaben, die es zum Thema Boden gibt. Neben dem Verlegen kümmert er sich um die Planung und Beratung. Vertrauen Sie Ihrem professionellen Bodenleger. Er schlägt Ihnen den passenden Untergrund für jeden Raum vor. Neben der rein technischen Seite besitzt er auch die nötige Kreativität. Sie besitzen das entsprechende Kapital? Dann lohnt es sich, ein ganzes Team von Bodenlegern zu engagieren.

Achten Sie darauf, dass Ihr Bodenleger mit allen anderen am Bau beteiligen Facharbeitern zusammenarbeitet. Durch eine enge, gemeinsame Organisation und Ausführung fällt auch das Ergebnis besser aus. Sowohl bei Alt- als auch Neubauten garantiert dies die Vermeidung von Fehlern. Ihr Bodenleger steht hierbei im Vordergrund, da seine Arbeit wortwörtlich das Fundament bildet.

6. Aufgaben des Bodenlegers: Abmessen des Bodens

Ihr Bodenleger vermisst als ersten Schritt den Raum, in welchem er den Boden verlegt. Dazu berechnet er zunächst die Grundfläche des Zimmers. Das entsprechende Maß gibt der Bodenleger in Quadratmetern an. Die Menge an benötigtem Material ist später ebenfalls in Quadratmetern anzugeben. Ihr Bodenleger berücksichtigt alle Ecken und Nischen bei der Berechnung.

Beim Verschnitt achtet Ihr Bodenleger vor allem auf die Materialmenge. Sie ist nicht exakt identisch mit der Grundfläche. Ihr Bodenleger bestellt folglich etwas mehr Material, als exakt nach der Berechnung nötig wäre. Allgemein gilt die Regel: Ein Bodenleger berechnet zusätzlich zur Grundfläche fünf bis zehn Prozent Verschnitt.

7. Aufgaben des Bodenlegers: Materialwahl

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie, welche technischen Aspekte Ihr Bodenleger bei der Materialwahl berücksichtigt.

Bei der Wahl des Materials entscheiden Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Bodenleger.

Beim Bodenbelag haben Sie die Qual der Wahl. Lassen Sie sich hierfür besonders Zeit. Es handelt sich schließlich um eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Raumgestaltung. Ihr Bodenleger steht Ihnen mit guten Ratschlägen zur Seite. Abgesehen von Ihrem persönlichen Geschmack hängt die Wahl auch von technischen Aspekten ab:

• Der Einbauort.
• Die Belastungsfähigkeit des Belags.
• Der Pflegeaufwand.
• Die Nachhaltigkeit des Materials.

Ihnen steht eine große Bandbreite an möglichen Bodenbelägen zur Auswahl. Es ist daher kein Problem, trotz dieser Voraussetzungen einen passenden Belag zu finden. Der Auf- und Unterbau des Bodens ist entscheidend für seine Haltbarkeit. Dies gilt sowohl für den Innenbereich als auch für Terrassen und Balkone.

8. Aufgaben des Bodenlegers: Raumgestaltung

Ihr Bodenleger übernimmt nicht nur die technischen und handwerklichen Aufgaben. Mit viel Kreativität unterstützt er Sie bei der Raumgestaltung und macht Ihnen Vorschläge. Ein Bodenleger weiß genau, welcher Bodenbelag auch optisch am besten in einen Raum passt. Ihr Innenarchitekt ist zwar der eigentliche Experte für räumliche Gestaltung. In enger Zusammenarbeit mit dem Bodenleger optimieren die beiden jedoch das Ergebnis.

Folgen Sie dabei aber jederzeit Ihrem eigenen Geschmack. Sie verwenden den Raum schließlich später. Achten Sie darauf, den Rest Ihres Zimmers dem Boden ästhetisch anzupassen. Hierbei richten Sie sich in erster Linie an einen Innenarchitekten. Ihr Bodenleger ist hauptsächlich für die Wahl des passenden Bodens zuständig. Er ist nicht in der gesamten Raumgestaltung geschult.

9. Aufgaben des Bodenlegers: Auftragen des Estrichs

Tipp zum Bau zählt Ihnen auf, welche Bodenbeläge Estrich benötigen.

Ihr Bodenleger trägt auch den Estrich auf den Untergrund auf.

Ihr Bodenleger trägt auch den Estrich auf den Untergrund auf. Estrich benötigen Sie bei bestimmten Bodenbelägen. Dazu zählen beispielsweise:

Parkett.
Fliesen.
Laminat.

Ihr Bodenleger trägt eine gleichmäßige Schicht des Estrichs auf, die schließlich den Untergrund bildet. Erst darauf verlegt er anschließend den jeweiligen Bodenbelag. Doch das reine Auftragen des Estrichs reicht nicht aus. Oft kommt es aufgrund von Unebenheiten zu Schieflagen. Ihr Bodenleger entfernt daher zuerst alle unebenen Stellen. Er kümmert sich auch um eventuelle Risse im Boden, die ein ähnliches Problem darstellen. Der Estrich benötigt eine gewisse Zeit zum Trocknen. Erst nach vollständigem Trocknen arbeitet Ihr Bodenleger weiter und verlegt die Bodenbeläge.

10. Aufgaben des Bodenlegers: Ausgleichen des Untergrunds

Vor dem Verlegen eines Bodenbelags gleicht Ihr Bodenleger den Untergrund aus. Er verwendet dafür verschiedene Ausgleichsmassen, um eine gleichmäßige Fläche zu erschaffen. Insbesondere bei Renovierungen ist der Boden oft uneben. Dies liegt an der Beschädigung des Estrichs beim Herausreißen des alten Bodenbelags.

Die Ausgleichsmasse besteht aus Trockenpulver, welches Ihr Bodenleger mit Wasser anrührt. Er verteilt es anschließend in flüssiger Form in Ihrem Raum. Die Beschaffenheit des Produktes sorgt für eine gleichmäßige Verteilung. Die Menge des Pulvers ist abhängig von der erwünschten Höhe des Untergrunds. Auch die Art des künftigen Bodenbelags ist entscheidend.

11. Aufgaben des Bodenlegers: Ausgleichsmassen für den Untergrund

Ihrem Bodenleger stehen verschiedene Ausgleichsmassen für das Ausgleichen des Untergrunds zur Verfügung. Die Masse ist in jedem Fall „selbstverlaufend“. Das bedeutet, dass sie sich selbstständig auf dem Boden gleichmäßig verteilt. Die Art der Ausgleichsmasse ist vom jeweiligen Verwendungszweck abhängig. Für einen Holzboden eignet sich beispielsweise ein besonders flexibles Produkt.

So sparen Sie sich die Entfernung des Holzbodens und damit viel Geld. Stattdessen benötigt der Boden jedoch eine sorgfältige Vorbereitung. Anschließend übergießt Ihr Bodenleger den hölzernen Untergrund einfach mit der Ausgleichsmasse. Nun verlegt er darauf z.B. Fliesen. Besteht Ihr Boden aus Dielen oder Massivparkett, haben Sie so einen kostengünstigen neuen Untergrund.

12. Aufgaben des Bodenlegers: Montieren von Sockelleisten

Tipp zum Bau empfiehlt Ihnen, durch Ihren Bodenleger die Räume mit Sockelleisten verschönern zu lassen.

Durch die Montage von Sockelleisten sorgt Ihr Bodenleger für mehr Ästhetik in Ihrem Raum.

Sockelleisten geben Ihren Wänden ein schöneres Aussehen. Sie verdecken die Schnittstelle zwischen Wand und Boden und erhöhen somit die Ästhetik. Sind Sockelleisten ein Teil Ihrer Raumplanung? Beim Vermessen des Raumes achtet Ihr Bodenleger darauf, diese mit einzuplanen. Sockelleisten machen in der Regel zehn Prozent des Verschnitts aus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese zu montieren. Ihr Bodenleger befestigt sie unter anderem durch:

Ankleben.
• Nageln.
Festschrauben.
• Befestigen mit Clips.

Sie bevorzugen eine bestimmte Art der Montage? Teilen Sie dies Ihrem Bodenleger im Voraus mit. Bei der Abmessung berücksichtigt er Ecken, Türöffnungen und Nischen. So geht Ihr Bodenleger sicher, dass er Ihre Sockelleisten exakt nach Planung anbringt.

13. Geschichte des Bodenlegers

Im 20. Jahrhundert wurde die Nutzung von großräumigen Bodenbelägen immer häufiger. Dies erhöhte die Nachfrage nach Facharbeitern zum Verlegen dieser Beläge. Es entstanden die ersten Spezialbetriebe, die jedoch noch keine ausgebildeten Arbeitskräfte beschäftigten. Stattdessen waren die ersten Bodenleger meist gelernte Tapezierer oder Maler.

Im Jahr 1965 nahm die Handwerksordnung den Beruf des Bodenlegers als handwerksähnliches Gewerbe auf. Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft setzte 1982 eine Prüfung zum anerkannten Abschluss durch. Dieser trug zunächst den Namen „geprüfter Bodenleger“. Ein vollständiger Ausbildungsberuf wurde der Beruf des Bodenlegers erst im Jahr 2002. Dies geschah durch eine Neuordnung im Parkettleger-Handwerk, welche die Berufsausbildung schlussendlich anpasste.

14. Reparatur durch Ihren Bodenleger

Kaum ein Gebäudeteil ist so regelmäßiger Nutzung ausgesetzt wie Ihre Böden. Trotz regelmäßiger Pflege ist eine fortlaufende Abnutzung kaum zu verhindern. Insbesondere Holzböden sind sehr anfällig für Risse oder Kratzer. Ihr Bodenleger übernimmt in diesem Fall die Reparatur. Er ist in der Lage, die Spuren professionell zu beseitigen. Kleine Beschädigungen entfernt er durch verschiedene Schleif- und Poliertechniken.

In einigen Fällen ist jedoch eine vollständige Sanierung des Bodens nötig. Ihr Bodenleger schleift dabei die oberste Parkettschicht ab. Anschließend versiegelt er den Boden. Lassen Sie sich im Voraus von Ihrem Bodenleger informieren. Er erklärt Ihnen, welche Sanierungsart für welchen Boden geeignet ist. Er verhilft Ihrem Boden zu neuem Glanz!

15. Selbstständig machen als Bodenleger: Konkurrenz einschätzen

Tipp zum Bau empfiehlt Ihnen als selbstständigem Bodenleger eine umfassende Recherche der Konkurrenz.

Sie planen, sich als Bodenleger selbstständig zu machen?

Sie sind Bodenleger und denken darüber nach, sich selbstständig zu machen? Tipp zum Bau rät Ihnen, dabei zunächst Ihre Konkurrenz einzuschätzen. Der Markt der Bodenleger ist sehr unübersichtlich. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass viele Betriebe das Bodenverlegen als zusätzlichen Dienst anbieten. Solche Firmen sind deshalb nicht gleich als Teil der Konkurrenz zu erkennen. Eine aufwendige Recherche ist daher notwendig. Stellen Sie sich vor der Gründung folgende Fragen:

• Gibt es Betriebe in der Region, die ebenfalls Bodenbeläge verlegen oder reparieren?
• Arbeiten diese Betriebe nur mit bestimmten Arten von Belägen?
• Wie hoch ist der Bedarf nach Bodenlegern? Wo ist er eventuell nicht ausreichend abgedeckt?
• Wie unterscheidet sich Ihr Betrieb von anderen Firmen?

16. Selbstständig machen als Bodenleger: Fachliche Voraussetzungen

Natürlich benötigen Sie als selbstständiger Bodenleger alle bereits genannten handwerklichen und fachlichen Fähigkeiten. Aus rein rechtlicher Sicht ist eine Qualifikation für die Existenzgründung als Bodenleger nicht nötig. Es bedarf daher keines Meisterbriefs oder ähnlicher Zertifikate. Das Gewerbe des Bodenlegers gilt als handwerksähnlich. In der Handwerksordnung (HWO) finden Sie es unter Anlage B, Abschnitt 2.

Tipp zum Bau empfiehlt Ihnen jedoch, vor der Gründung mindestens einen Gesellenbrief abzuschließen. Kunden interessieren sich schließlich für die Qualifikation eines Betriebs. Mit einem Meisterbrief haben Sie die besten Chancen, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Die Bezeichnung Meister gilt für Handwerker als Aushängeschild für gute Qualität und Arbeit.

17. Selbstständig machen als Bodenleger: Kosten der Gründung

Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wie Sie die Finanzierung Ihres Bodenleger-Betriebs planen.

Erstellen Sie vor der Gründung Ihres Bodenleger-Betriebs einen detaillierten Plan zur Finanzierung.

Erstellen Sie vor der Gründung Ihres Bodenleger-Betriebs einen detaillierten Plan zur Finanzierung. Halten Sie darin alle voraussichtlichen Kosten Ihrer Firmengründung fest. Ausgehend von diesem Plan erhalten Sie Kredite und andere Mittel zur Förderung Ihres Unternehmens. Hilfe für die Erstellung Ihres Plans und der entsprechenden Anträge erhalten Sie beispielsweise von:

• Der Bundesagentur für Arbeit.
• Verschiedenen Handwerkskammern.
• Freien Gründungsberatern.

Bedenken Sie in Ihrem Finanzierungs-Plan alle Details. Die Kosten für folgende Anschaffungen haben Sie in jedem Fall zu berücksichtigen:

Fahrzeug: Als Firmenwagen eignet sich ein Auto, das größer als ein regulärer PKW ist.
• Werkzeug: Notieren Sie sich, für welche Arbeiten Sie spezielles Werkzeug benötigen.
Büro: Für ein Büro brauchen Sie beispielsweise einen Computer und ein Telefon.

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