Der Bodenleger

Der Bodenleger – Ihr zuverlässiger Fachmann

Das Verlegen von Böden ist nicht einfach. Oftmals passieren dabei kostspielige Fehler, die den Einzugstermin verzögern. Das Parkett wurde nicht richtig zugeschnitten, die Fliesen falsch verlegt und die Kosten für Ihr neues Zuhause erhöhen sich. Ein Bodenleger ist der Retter in der heimwerklichen Not. Als Fachmann/frau bringen Bodenleger nicht nur professionelle Werkzeuge mit, sondern auch die notwendigen Kenntnisse, Erfahrungen und Wissen.

1. Wie wird man Bodenleger?

Voraussetzungen für den Beruf als Bodenleger sind:

  • Spaß an praktischen Tätigkeiten.
  • Technisches und handwerkliches Geschick.
  • Flexible Arbeitszeiten.
  • Körperliche Belastbarkeit.
  • Grundlegende Mathematikkenntnisse.
  • einen Mittelschulabschluss.

Die Ausbildung zum Bodenleger dauert drei Jahre und wird sowohl im Betrieb, etwa in einem Bauunternehmen, als auch in der Berufsschule ausgeführt. In der Berufsschule werden allgemeine Fächer unterrichtet, sowie berufsspezifische Lernfelder, u.a. Materialkunde, Instandsetzen eines Fußbodens und die Vorbereitung von Unterböden. Während der praktischen Lehre werden alle Aufgaben übernommen, die später auch im Berufsleben erwartet werden.

Im ersten Ausbildungsjahr werden die Grundlagen für den späteren Berufsalltag erlernt. Dazu gehören fachliche Kenntnisse über verschiedene Bodenbeläge, das Erstellen von Listen mit nötigen Materialien und die richtige Anfertigung von Bauskizzen.
Die erste Zwischenprüfung wird im zweiten Ausbildungsjahr abgelegt und beinhaltet sowohl einen schriftlichen als auch eine praktischen Aufgabenteil. Die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung besteht aus zwei praktischen Aufgabenbereichen und einer schriftlichen Prüfung im Fach Wirtschafts-und Sozialkunde.

Nachdem beide Prüfungen erfolgreich abgelegt wurden gibt es folgende Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Fortbildung in spezifischen Themengebieten wie z.B. Isolierung oder Klebetechniken.
  • Prüfung zum Parkettlegermeister.
  • Weiterbildung in die Fachrichtung Bautechnik und Ausbau.
  • Bachelorstudium in z. B. Bauingenieurswesen oder Innenarchitektur.

2. Was macht ein Bodenleger?

Ihr Bodenleger hilft Ihnen bei der Materialwahl und erklärt Ihnen welcher Boden am besten für Ihr Zuhause geeignet ist. Zusammen haben Sie eine große Auswahl an Materialien:

  • Korkboden,
  • Teppichboden,
  • Kunststoffbelag (PVC),
  • Laminat,
  • Linoleum,
  • Parkett und
  • Holz-Dielen.

Wie der Name schon verrät, stattet der Bodenleger Räume mit verschiedenen Bodenbelägen aus. Er organisiert, plant und berechnet das dafür benötigte Material. Bevor mit dem Verlegen begonnen werden kann, stellt der Bodenleger sicher, dass der Untergrund Ihres Bodens eben ist. Nachdem die sog. Qualitätssicherung abgeschlossen ist, wird der Boden entsprechend durch Schweißen, Kleben oder Versiegeln verlegt. Danach erfolgt die Oberflächenbehandlung des Bodens durch z. B. lackieren oder ölen.

Auch nachdem Ihr neuer Boden fertig verlegt wurde, kümmert sich der Bodenleger weiterhin um die Instandhaltung des Bodens. Muss der Bodenbelag oder der Unterboden repariert werden, ist der Bodenleger weiterhin Ihr Ansprechpartner.

3. Kosten

Der Bodenleger selbst wird nicht pro m2 verlegten Boden bezahlt. Der Stundensatz für Bodenleger variiert je nach Spezialisierung. Rechnen Sie mit ungefähr 30 – 60 pro Stunde und Arbeitskraft.
Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht zu den verschiedenen Kosten beim Verlegen der Böden. Weitere Kosten können durch Trittschalldämmung und die Montage von Leisten bzw. Sockeln entstehen. Hier eine grobe Übersicht zu unterschiedlichen Materialkosten:

BelagEinsatzbereichPreis pro qmKosten mit Verlegen
KorkWohn-, Kinderzimmer15 – 50 €ca. 50 – 85 €
TeppichSchlaf-, Kinderzimmer35 – 55 €ca. 30 – 55 €
PVCWohn-, Esszimmer30 – 40 €ca. 30 – 40 €
LaminatStark genutzte Böden50 – 75 €ca. 50 – 75 €
LinoleumÖffentliche Räume40 – 60 €ca. 40 - 60€
ParkettWohnzimmer65 – 155 €ca. 65 – 155 €
Holz-DielenWohnzimmer65 – 135 €ca. 65 – 135 €

Der Bodenleger arbeitet termingerecht und ist preiswerter als das selbstständige Verlegen von Fließen. Auf lange Sicht profitieren Sie also nicht nur finanziell davon, ihr Boden bleibt mehrere Jahre bestehen.

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