Bodendämmung

Bodendämmung – der zuverlässige Wärmeschutz

Die Tipp zum Bau Seite bietet Ihnen Navigationspunkte bei Ihrer Recherche.

1.Die Bodendämmung als Wärmeschutz und Schallschutz

Schützen Sie Ihr Haus mit der Bodendämmung vor Kälte.

Schützen Sie Ihr Haus mit der Bodendämmung vor Kälte.

Viele Gebäude sind hellhörig und neigen gerade im Erdgeschoss zu fußkalten Räumen. Beides folgt meist aus einer fehlenden Bodendämmung. Ohne sie verfügt das jeweilige Gebäude weder über einen Wärme- noch über einen Schallschutz.

Als Bewohner hören Sie dann jeden Schritt Ihrer Nachbarn. Noch gravierender ist aber: Sie haben einen hohen Heizeinsatz, um die eigenen Wohnräume wohltemperiert zu halten.

Von diesem Dilemma sind meist Altbauten betroffen. Für deren Bewohner explodieren die Heizkosten im Winter dann geradezu. Bei Ihnen ist die Wärmedämmung von Kellerwänden und Bodenplatten nicht obligatorisch wie bei Neubauten. Daher empfiehlt es sich bei ihnen sehr nachträglich eine Bodendämmung zu verlegen. Mit ihr sparen Sie Heizkosten mindern den Schall ab. Kurz: Sie verhilft Ihnen zu einem angenehmer und energieeffizienter Leben.

Im Folgenden erhalten Sie alle weitere relevanten Informationen zum Thema Fußbodendämmung. Das umfasst zum einen Wissenswertes zur Verlegung und den dabei zu beachtenden Faktoren. Zum anderen bekommen Sie einen Überblick über die verschiedenen Verfahren bzw. Dämmweisen zur Bodendämmung. In den Navigationspunkten erfahren Sie, was diese unterscheidet und wann sie sich anbieten.

2. Funktion sowie Arten der Bodendämmung

Sofern Sie sich für eine Bodendämmung entscheiden, stehen Ihnen diese vier Optionen zur Verfügung:

  • Wärmedämmung.
  • Trittschalldämmung.
  • Innendämmung.
  • Außendämmung.

Eine Wärmedämmung verhindert den Verlust von Energie. Diese Art der Bodendämmung verdichtet Ihren Boden. Mit ihr entweicht weniger Wärme aus dem jeweiligen Raum. Damit verbessert sie das Wohnklima, da sie fußkalten Räumen entgegenwirkt. Zudem poliert sie Energieeffizienz auf. Entsprechend reduziert Sie Ihren Heizbedarf und Ihre Heizkosten. Eine Wärmedämmung bietet also zahlreiche Vorteile.

In Sachen Schallschutz und Energieverbrauch ist der Effekt der Bodendämmung abhängig von ihrem Verlegungsort. So ist die Wärmeisolierung bei übereinanderliegenden und dabei ähnlich beheizten Räumen unwichtig. Relevant ist sie dagegen, wenn Ihre Wohnräume über unbeheizten, wie dem Keller, liegen. Dann ist ein größerer Heizungseinsatz gegen fußkalte Wohnräume nötig. Ohne Fußbodendämmung führt das unweigerlich zu höheren Heizkosten.

Aber auch bei einer bereits vorhandenen Fußbodenheizung ist es sinnvoll eine Bodendämmung nachträglich einzubauen. Sie hilft die Wärme der Fußbodenheizung zu speichern und beugt damit dem Wärmeverlust vor. In diesem Fall verlegen Sie die Bodendämmung einfach unter der Fußbodenheizung.

Trittschalldämmung wirkt allen voran dem Schall entgegen.

Trittschalldämmung wirkt allen voran dem Schall entgegen.

Dagegen wirkt eine Trittschalldämmung, ihrem Namen entsprechend, vor allem Schall entgegen. Ihr nachträglicher Einbau empfiehlt sich daher gerade in Altbauten mit Böden und Decken aus Holz. Sie neigen jeweils zur Hellhörigkeit. Doch auch im Neubau ist eine Trittschalldämmung als Fußbodendämmung, trotz der Verwendung von Estrich, unverzichtbar. Hier erfahren Sie alles Wissenswertes dazu?

Neben der Wärme- und der Trittschalldämmung wird bei der Fußbodendämmung auch zwischen Innen- und Außendämmung differenziert. Der Unterschied zwischen diesen Arten der Fußbodendämmung ist so simpel wie einleuchtend. Erstere wird in den Raum hinein eingebaut, während letztere von unten an diesen angebracht wird.

Ein solche Außendämmung ist die an der Kellerdecke installierte Fußbodendämmung. Sie dämmt das darüber liegende Erdgeschoss. Dabei ist sie sowohl günstiger als auch leichter einzubauen als die am Parterre Boden. Anschlussarbeiten wie das Angleichen der Aufbauhöhe in den Wohnräumen entfallen mit ihr ebenfalls. Das macht die Außendämmung zu einer äußerst praktikablen Art der Fußbodendämmung.

3. Das richtige Material für Ihr Heim

Bei Tipp zum Bau erfahren Sie mehr über das richtige Dämmmaterial Ihrer Bodendämmung.

Entscheiden Sie sich für das geeignete Dämmmaterial.

Nach der Entscheidung für eine Bodendämmung, steht als nächstes die Wahl des geeigneten Materials an. Für die Fußbodendämmung eignen sich diese vier Arten:

  • Dämmmatten.
  • Schüttdämmung (sog. Hohlraumdämmung).
  • Einblasdämmung.
  • Vakuumdämmung.

Um das geeignete Material für Ihr Heim zu finden, sind einige Faktoren zu beachten. Angefangen bei der Kompatibilität des Dämmstoffs mit den jeweiligen baulichen Gegebenheiten.

Dazu zählen der Bodenbelag, die Befestigungsart des Bodens und sein Aufbau. Zudem gibt es für Keller- sowie Dachböden spezielle Dämmmaterialien.

Gleichzeitig existieren aber auch vielseitig einsetzbare Materialien zur Bodendämmung, wie die EPS- oder Holzfaserplatten.

Besteht Ihr Boden aus Klick-Laminat ist dagegen eine feste Dämmunterlage mit einer hohen Druckstabilität zu empfehlen. Hier bietet sich daher eine (Fuß-)Bodendämmung mit Dämmmatten an. Aber auch eine Vakuumdämmung  mit ihren schmalen Platten ist in diesem Fall sinnvoll.

Mittlerweile verfügen neuere Häuser meist auf sämtlichen Stockwerken bereits über eine Fußbodenheizung. Das gilt jedoch nicht immer für eine Bodendämmung. Es ist aber möglich eine solche nachträglich zu verlegen. Hierzu benötigen Sie zunächst einmal einen kompatibler Dämmstoff. Alles weitere dazu finden Sie unter dem Navigationspunkt „Bauliche und rechtliche Voraussetzungen für den Einbau“.

Mit Dämmmatten vermeiden Sie häufige Folgearbeiten.

Mit Dämmmatten vermeiden Sie häufige Folgearbeiten.

Dämmmatten wiederum bestehen aus Mineralwolle, Holzfasern, Kork oder Schaumglas. Ihr Dämmfähigkeit hängt von der Dicke der Matte ab. Sie selbst anzubringen ist kinderleicht. Einfach ausrollen, zuschneiden und festkleben. Schon haben Sie eine intakte Fußbodendämmung. Ebenfalls von Vorteil ist die dünne Dämmschichtdicke und das geringe Eigengewicht der Dämmmatten. Mit ihnen vermeiden Sie daher häufig Folgearbeiten.

Im Gegensatz dazu kommt die Schüttdämmung gerade bei unebenen Oberflächen in Frage. Daher bietet sie sich ebenfalls bei der Sanierung von Altbauten mit ihren abgenutzten Holzböden an. Mit ihr als Fußbodendämmung beheben Sie dort leicht Unebenheiten oder füllen und verschließen Hohlräume. Durch sie verbessern Sie zugleich den Schall-, Brand– und Wärmeschutz. Zudem ist es eine einfache und billige Variante zur Fußbodendämmung.

Das bevorzugte Material bei Schüttdämmung ist Granulat. Es hilft besonders dann, wenn Sie die Hohlräume im Boden gut erreichen. Die Menge an Schüttung hängt dabei vom Einsatzort ab. Bei begehbaren, aber nicht genutzten Dachböden gestaltet sich die Boden- oder Fußbodendämmung noch einfacher. Hier streuen Sie diese einfach lose auf den Boden und verteilen sie dann gleichmäßig.

Bei unzugänglichen Hohlräumen bieten sich dagegen feinkörnige Schüttdämmungen an. Mit ihnen verschließen Sie diese wesentlich besser. Gleiches gilt für die hölzerne Innenwände von Dachkonstruktionen wie auch für Dachböden aus Holz. Auch hier schütten Sie das Dämmmaterial einfach in die jeweilige Zwischen- oder Hohlräume. Dann verteilen Sie es mit einem (Hand-)Besen. So dämmen Sie ganz simpel und effektiv.

Die Einblasdämmung ist eine weiteres Dämmverfahren. Sie zählt ebenfalls zu den kostengünstigen Alternativen der Fußbodendämmung. Wie die Schüttdämmung dient sie bei der Sanierung von Altbauten meist dazu Hohlräume aufzufüllen. Daher kommen bei der Einblasdämmung ebenfalls lose Dämmmaterialien zum Einsatz. Mit deren Hilfe entsteht dann eine intakte Fußbodendämmung.

Diese Charakteristika machten die Einblasdämmung im Hausbereich zu einem vielseitig und leichtem Verfahren. Zudem kostet diese Art der (Boden-)Dämmung Sie nur wenig Arbeitszeit. Daher ist dieses Dämmverfahren gerade als Fußbodendämmung ebenso effektiv wie effizient. Nutzen Sie es daher, falls möglich.

Für den Einsatz der Einblasdämmung ist die Größe der Hohlräume entscheidend. Daher ist diese vorab zu prüfen und wichtig, dass sie die richtige haben. Nur dann wird die Installation der Fußbodendämmung gelingen. Erst nach der Kontrolle setzen Sie das Raster für die Einblaslöcher. Diese bohren Sie mit einem Durchmesser von jeweils zwei bis drei Zentimeter.

Zum Füllen der Hohlräume nutzen sie einen Schlauch und einen sogenannten Packer. Diesen hängen Sie aneinander. Mit seinem Luftdruck verdichtet der Packer das Dämmmaterial. Er verhindert so Lufteinschlüsse in den Hohlräumen. Die nun gefüllten Löcher verputzen Sie dann einfach. Auch Abdecken oder Überstreichen ist ohne Probleme möglich. Das war es schon, jetzt verfügen sie über eine funktionierende Dämmung.

Die Vakuumdämmung ist der neue Trend in der Welt der Bodendämmung. Mit ihrer extraschlanken Beschaffenheit ist sie die perfekte Lösung für die Sanierung. So bieten die Dämmplatten mit ihren ausgesuchten Füllmaterialien einen hohen Wärmeschutz. Dieser resultiert auch aus ihrer Edelstahl-, Aluminium- oder Glashülle.

Trittschalldämmung wirkt allen voran dem Schall entgegen.

Die Vakuumdämmung bietet Ihnen diverse Vorteile.

Die Vorteile der Vakuumdämmung sind ihre Effektivität und die Maße ihrer Platten. Von diesen benötigen sie weniger, als beispielsweise von den Dämmmatten, für die gleiche Wirkung. Zudem sind die Platten der Vakuumdämmung maximal 50 Millimeter dick. Das prädestiniert sie zum Einsatz bei platzsparenden Vorhaben. Mit dieser Art der Fußbodendämmung verstoßen Sie daher kaum gegen die vorgeschriebene Aufbauhöhe.

Allerdings lassen sich die Platten vor Ort nicht passend zuschneiden. Sie verlieren ihre Wirkung, wenn ihre Hülle zerstört wird. Das macht es mitunter nötig teure Sondermaße in Auftrag zu geben. Der Kauf- und Installationspreis für die Vakuumdämmung variiert daher stark. Er beginnt bei etwa 225 Euro pro Quadratmeter und endet bei weit über 1000. Dazu tragen auch die großen Qualitätsunterschiede bei Dämmkern und Hülle der Platten bei.

Bei der Auswahl des Materials aus diesen vier Alternativen sind bestimmte Dämmwerte zu beachten. Diese richten sich nach den folgenden Punkten:

  • Wärmeleitfähigkeit.
  • Druckfestigkeit.
  • Trittschalldämmung.
  • Brandverhalten.

Sie alle helfen bei der Suche nach dem perfekten Dämmstoff. Diese Tabelle vermittelt einen Überblick über die Abkürzungen zu den Dämmwerten mitsamt jeweiliger Verwendung.

DÄMMWERTEABKÜRZUNGMESSEINHEIT
WärmeleitfähigkeitλW/mK (Watt pro Meter mal Temperatur in Kelvin)
WärmedurchgangskoeffizientUW/m²K
DruckfestigkeitW, WL = nicht belastbar, druckempfindlich

WD = belastbar, wenig druckempfindlich

WS, WDS, WDH = erhöhte Belastbarkeit

TrittschalldämmungT, TKDezibel
BrandverhaltenRF = nicht brennbar bis

RF 4 = leicht brennbar, unzulässiger Brandbeitrag

4. Bauliche und rechtliche Voraussetzungen für den Einbau der Fußbodendämmung

Das Verlegen der Bodendämmung ist an bauliche und rechtliche Voraussetzungen gekoppelt.

Bauliche Voraussetzungen

Oft stehen zusätzliche Arbeiten beim Einbau der Dämmung an.

Oft stehen zusätzliche Arbeiten beim Einbau der Dämmung an.

Falls Sie unter dem Boden einen mineralischen Grund haben, benötigen Sie eine Dampfbremse unter der Wärmedämmung. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit in den Bodenbelag eindringt.

Bei der Fußbodendämmung auf Beton ist es dagegen sinnvoll eine dünne Dämmlage anzubringen. Diese bewahrt Ihre Bodenplatte vor unerwünschten Veränderungen.

Für eine nachträgliche Installation der Fußbodendämmung entfernen Sie zunächst die alten Bodenbeläge. Falls diese mit Mörtel befestigt oder verklebt waren, sind sie leider nicht wiederverwendbar. Für genagelte, geschraubte oder schwimmende Bodenbeläge gilt das aber nicht. Ihrem Einsatz auf der neuen Fußbodendämmung steht nichts im Weg.

In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich aber, den Estrich gleich mit zu entfernen. Bei Altbauten stellt sich das aber häufig schwierig dar, da dieser nicht komplett ablösbar ist. Das erschwert Ihre Planung der Fußbodendämmung. Hier hilft Ihnen die Einblasdämmung, indem Sie die Wärmeisolierung einfach unter die Dielen sprühen. So verlegen Sie Ihre Fußbodendämmung ohne den Bodenbelag zu schädigen.

Eine bereits installierte Fußbodenheizung ist bei dieser Nachrüstung ebenfalls kein Hindernis. Allerding ist dann entscheidend, dass das Dämmmaterial und Fußbodenheizung kompatibel und nicht brennbar sind. Wenn Sie das richtige Dämmmaterial haben, bringen sie die Wärmeisolierung unter der Fußbodenheizung an. Schon verfügen Sie über eine intakte Fußbodendämmung.

Rechtliche Voraussetzungen

Achten Sie auf die gesetzlichen Vorschriften beim Einbau der Bodendämmung.

Achten Sie auf die gesetzlichen Vorschriften beim Einbau der Bodendämmung.

Achten Sie auf die gesetzlichen Vorschriften beim Einbau der Bodendämmung.

Gerade bei der Sanierung ist es wichtig die Aufbauhöhe der Bodenkonstruktion im Blick zu behalten. So erhöht eine nachträgliche installierte Fußenbodendämmung den Raum um sechs bis zehn Zentimeter.

Dabei sind baurechtliche Vorschriften einzuhalten. Bei Aufenthaltsräumen existiert ein festgesetzter Mindestabstand. Er liegt bei 80 Zentimetern Distanz von Fenstern sowie Brüstungen zum Fußboden.

Die festgelegte Raumhöhe schwankt dagegen zwischen 220 und 240 Zentimetern.

Bei der Raumhöhe ist auch darauf zu achten, dass nach dem Einbau der Bodendämmung Türen, Zargen und Treppenansätze noch passen. Genauere Angaben zu den dazugehörigen Vorschriften finden Sie in den landesgesetzlichen Bauvorschriften

5. Die Fußbodendämmung und ihre Kosten im Überblick

Erfahren Sie mehr zu den Kosten Ihrer Bodendämmung auf Tipp zum Bau.

Durch verschiedene Förderprogramme bleiben Sie nicht alleine auf den Kosten sitzen.

Auch wenn eine zuverlässige Bodendämmung Ihnen hilft, Energie zu sparen, ist ihr Einbau mit Kosten verbunden.

Der Preis für eine Innendämmung des Fußbodens im Erdgeschoss liegt zwischen zirka 70 € und 160 € pro Quadratmeter. Der für die Außendämmung der Kellerdecke meist bei 15 € bis 25 € pro Quadratmeter.

Die Ausgaben für eine Fußbodendämmung variieren daher je nach Dämmmaterial. Das erschwert es die Gesamtkosten vorab abzuschätzen. Die folgende Tabelle verhilft Ihnen dennoch zu einem grundlegenden Überblick. Sie listet die Ausgaben bei den verschiedenen Verfahren zur Bodendämmung auf.

DÄMMMATERIALKOSTEN
Dämmmatten7-36 €/m2
Einblasdämmung15-25 €/m2
Schüttdämmung15-25 €/m2
Vakuumdämmung225-1000 €/m2

Das Dämmmaterial macht aber nur einen Teil der Ausgaben für den Einbau der Boden- bzw. Fußbodendämmung aus. Hinzukommen weitere Kostenpunkte. Dazu zählen:

  • Das Herausnehmen des Bodens.
  • Das Verlegen eines Neuen.
  • dDe Handwerker.
  • Der große Zeiteinsatz (Planung, Vor- und Nachbereitung).

Für die Installation der Bodendämmung stehen staatliche Fördermittel parat. Durch sie sparen Sie bis zu 60 % der Kosten für den Einbau. Einzige Bedingung: Der Zuschuss ist vor der Installation zu beantragen. Wir raten dennoch sehr dazu die Fördermittel abzurufen, um die eigenen Anschaffungskosten für die Fußbodendämmung zu reduzieren.

PROGRAMMBESCHREIBUNGUMFANG
KfW 430Energieeffizient sanierenPro Wohneinheit bis zu 30000 €;

Einzelmaßnahmen 5000 €;

Heizungs-, Lüftungspaket

7500 €;

KfW-Effizienzhaus

15000 – 30000€;

10% – 30% der förderfähigen Kosten

KfW 431Energieeffizient bauen und sanieren – Zuschuss für die BaubegleitungPro Vorhaben bis zu 4000 €, 50 % der förderfähigen Kosten
KfW 151/ 152Kredit Energieeffizient sanierenKfW-Effizienzhaus bis 100000 €;

Einzelmaßnahme bis 50000€

 6. Vorteile und Nachteile einer Bodendämmung

Erfahren Sie mehr zu den Vor- und Nachteilen Ihrer Bodendämmung.

Erfahren Sie mehr zu den Vor- und Nachteilen Ihrer Bodendämmung.

Eine intakte Fußbodendämmung speichert die Wärme besser und beugt fußkalten Räumen vor. Manche der verfügbaren Dämmmaterialien bieten neben dem Wärme- sogar noch einen

Schallschutz. Eine Bodendämmung, die beides vereint, optimiert den Wohnkomfort und das Wohnklima erheblich. Sie steigert damit zugleich den Wert der Immobilie bedeutend.

Außerdem gleicht eine sorgfältig verlegte Fußbodendämmung Unebenheiten im Boden aus. Sie mindert damit die Stolpergefahr und sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme. Die Fußbodendämmung verhindert damit zugleich, dass Staub nach oben tritt. Das passiert, da sich die Fugen in den Holzböden aufgrund steter Belastung sukzessive weiten.

Mit einer intakten Fußbodendämmung wirken Sie dem entgegen.

Nachteile einer Bodendämmung sind vor allem die hohen Installationskosten. Sie beruhen auf den Ausgaben für das benötigte Dämmmaterial und denen für die Handwerker. Dazu  kommen eventuell noch die Kosten für einen neuen Boden. Zudem ist das Verlegen einer Fußbodendämmung zeitaufwendig. Staatliche Zuschüsse nehmen Ihnen aber einen Teil der anfallenden Kosten für den Einbau ab.

Die Installation einer Fußbodendämmung birgt für Sie das Risiko von Nachfolgearbeiten. Die Fußbodendämmung verändert die Aufbauhöhe des Bodens. Seine Distanz zu Türen, Fenstern oder Treppenabsätzen nimmt ab. Falls Sie die legitimen Abstände unterschreiten, ist es an Ihnen diese wiederherzustellen. Bei der Außendämmung erübrigt sich das aber.

Hier finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile einer Bodendämmung auf einen Blick:

Vorteile

  • Sinkende Heizkosten.
  • Wertsteigerung der Immobilie.
  • Besseres Wohnklima.
  • Wärmeisolierung.
  • Staatliche Fördermittel.

Nachteile

  • Hohe Kosten, vor allem bei der Vakuumdämmung.
  • Großer Installationsaufwand.
  • Lärm während der Installation.
  • Einsatz von Profis

7. Fazit: Die Bodendämmung als gute Investition

Es gibt vier verschiedene Arten der Bodendämmung. Sie alle haben ihre spezifischen Vor- aber auch Nachteile. Wie sinnvoll ihr Einsatz ist, ist daher komplett abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen. Dazu zählen die Beschaffenheit Ihres Hauses, die der Böden und welche saniert werden. Gleiches gilt für die Kompatibilität der Böden mit den potenziellen Dämmmaterialien. Ebenso relevant ist die Größe des angedachten Budgets.

Der Einbau einer Fußbodendämmung ist anfangs mit größeren Kosten verbunden. Sie rentieren sich aber rasch, da eine Fußbodendämmung dem Wärmeverlust vorbeugt. Kalte Füße gehören mit ihr der Vergangenheit an. Zudem senkt ihr Einbau Ihre Heizkosten spürbar.

Sie wirkt sich daher positiv auf die Energieeffizienz, Ihre Ökobilanz und das Wohnklima aus. Infolgedessen steigert eine Fußbodendämmung auch den Wert Ihrer Immobilie erheblich.

Ihre Vorteile überwiegen somit klar. Sie machen die Installation einer Bodendämmung zu einer ebenso weitsichtigen und klugen Investition.

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