Integrierte Deckenleuchten

Integrierte Deckenleuchten

Integrierte Deckenleuchten schaffen zugleich eine individuelle und unaufdringliche Atmosphäre. Je nach Geschmack und Raum lassen sich ganz besondere Akzente setzen. So wird der praktische Nutzen mit der gewünschten Portion Gemütlichkeit kombiniert.

1. Prinzip und Funktion

Bei integrierten Deckenleuchten handelt es sich um fest eingebaute Leuchten. Diese erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Einbau-Deckenleuchten sorgen für indirektes Licht. So wird die gleichmäßige Ausleuchtung des Raumes in einem großen Radius ermöglicht.

Entscheiden Sie sich für diese Art von Beleuchtung. Integrierte Deckenleuchten verbinden Funktionalität und Atmosphäre auf besondere Art und Weise.

Hier gelangen Sie zur Überseite Beleuchtung. Ebenfalls lesenswert: Bürobeleuchtung

2. Gestaltungsmöglichkeiten für integrierte Deckenleuchten

Beim Einsatz von Einbau-Deckenleuchten dominieren Spots oder Strahler die individuelle Raumgestaltung. Dennoch lassen sich auch größere Lampen in die Decke integrieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier vielfältig und je nach Raum und Geschmack individuell anpassbar.

Besonders schöne Effekte erzielt man beispielsweise mit Dimmern und verschiedenen Farbvarianten des Lichts. Auch mit sogenannten Diffusoren oder Streuscheiben lässt sich eine interessante Lichtatmosphäre schaffen. Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Integrierte Deckenleuchten setzen Akzente und lenken gezielt den Blick durch den Raum. Ausrichtbare Deckenleuchten schaffen einzelne Blickpunkte und stärken Kontraste. Sie sind individuell nach Ihren Wünschen einstellbar.

Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit sind Bewegungsmelder in der integrierten Deckenleuchte. Grundsätzlich funktionieren Bewegungsmelder nach zwei Prinzipien:

  • Sie reagieren auf Wärmestrahlung.
  • Integrierte Hochfrequenz-Wellen erfassen Bewegungen im Umkreis der Deckenleuchte.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Dämmerungsschalter einzubauen. Dieser beinhaltet einen eingestellten Timer, welcher das Licht nach bestimmter Zeit automatisch abschaltet.

Eine besonders beliebte Optik sind runde oder eckige Deckenleuchten. Sie sind in unterschiedlichen Größen, Farben und Materialien erhältlich. Längliche oder zylinderförmige integrierte Deckenleuchten sind ebenfalls denkbar.

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Effekte

Ein beliebter Effekt für integrierte Deckenleuchten ist das Dimmen. Diese Steuerung des Lichtes schafft eine angenehm entspannte Atmosphäre. Es eignet sich hervorragend in Wohnräumen, die für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. So genießen Sie bei hellem Licht Ihre Mahlzeit. Danach entspannen Sie mit einem Glas Wein und gedimmten Licht vom Alltagsstress.

Der richtige Farbton des Lichtes trägt zu unserem Befinden bei. Integrierte Deckenleuchte strahlen je nach Einstellung und Leuchtmittel angenehm warmes oder kaltes Licht aus. Entscheiden für diese Farbtemperatur ist der Kelvin Wert. Dieser befindet sich auf der Verpackung der Deckenleuchten und übermittelt folgende Informationen:

  • Warmes Licht liegt in einem Bereich von 2700 bis 3300 Kelvin.
  • Zwischen 3300 und 5300 Kelvin befindet sich neutrales weißes Licht.
  • Besonders helle Lampen besitzen einen Wert über 5300 Kelvin.

Doch weißes Licht ist eben nicht gleich weißes Licht. Unterschieden wird zwischen tageslichtweiß, neutralweiß und warmweiß.

Der tageslichtweiße Ton entspricht, ganz dem Namen nach, dem Tageslicht. Das helle Licht wirkt sich einerseits positiv auf das Befinden aus. Andererseits steigert es zudem die Konzentration. Es eignet sich daher hervorragend am Arbeitsplatz.

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Licht in neutralweißem Ton strahlt dagegen Sachlichkeit und einen hauch von Kühle aus. Daher wird es häufig in Küchen und Bädern installiert.

Eine angenehm warme Atmosphäre wird durch warmweißes Licht geschaffen. Durch seinen gelb-orangen Ton imitiert es den Sonnenuntergang und hilft Ihnen bei der Entspannung. Integrierte Deckenleuchten in warmweißem Ton werden bevorzugt in Schlaf- und Wohnzimmern eingebaut.

3. Integrierte Deckenleuchten mit LED

Wissenswertes über Integrierte Deckenleuchten bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Beleuchtung.

LED-Lampen sind umweltfreundlicher und energieeffizienter.

LED-Lampen sind Leuchtdioden, welche mehr Energie in Licht als in Wärme verwandeln. Die „Licht Emittierende Diode“ ist eine flexible und kompakte Licht-Technologie. Im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen sind integrierte LED-Deckenleuchten energiesparender und haben eine hohe Lebensdauer. Sie schonen damit nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Lange Zeit galt das LED-Licht als kalt und unangenehm. Dies stimmt jedoch nicht! LED-Leuchtmittel besitzen die gleiche Lichtfarbe wie herkömmliche Glühbirnen. Besonders innovative Modelle schaffen sogar ein warm-goldenes Licht. Damit wird die angenehme und gemütliche Atmosphäre von Kerzenschein imitiert.

Umrüsten auf LED

Die Umrüstung auf eine integrierte LED-Deckenleuchte ist einfach. Dennoch gilt es folgendes zu beachten:

  • Das LED-Leuchtmittel benötigt denselben Sockel, um in die alte Fassung zu passen.
  • Die Art des Leuchtmittels stimmt mit der alten Halogenlampe überein.
  • Die Anzahl der Lumen bleibt gleich.
  • LEDs erreichen oftmals die Mindestauslastung des Trafos nicht. Generell gilt es, eine Auslastung von 60 Prozent der möglichen Leistung zu erreichen.

Das passende LED wird dann einfach in die vorhandene Fassung eingesetzt. E27, G9 und GU10 LED-Lampen eignen sich dafür.

Beachten Sie jedoch, dass nicht jede integrierte LED-Deckenleuchte ist dimmbar. Funktionierte der Dimm-Mechanismus bei der alten Halogenlampe, ist das meist bei einer LED nicht der Fall. Sie benötigen spezielle dimmbare LED-Deckenleuchten und unter Umständen einen neuen Dimmer.

Sie erkennen dimmbare LED-Deckenleuchten an ihrer entsprechenden Kennzeichnung. Moderne, smarte LED-Leuchtmittel lassen sich per App, Fernbedienung oder Sprachsteuerung dimmen.

4. Verschiedene Materialien integrierter Deckenleuchten

Die Auswahl an integrierten Deckenleuchten beinhaltet eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien. Besonders elegante Deckenleuchten sind aus Chrom, Nickel oder Edelstahl gefertigt. Durch ein LED-Leuchtmittel entstehen neue Designs, welche individuell mit Ihrem Raum kombinierbar sind.

Für ein minimalistisches Design eignen sich besonders pulverbeschichtete Metalle oder Messing. Klassische Deckenleuchten besitzen ein Gehäuse aus Kunststoff und leuchten durch ein weißes Opalglas.

5. Integrierte Deckenleuchten – aktuelle Trends

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Integrierte Deckenleuchten sorgen für eine entspannte Atmosphäre.

Gerade das Bad ist längst nicht mehr nur ein funktionaler Raum, sondern wird immer mehr zur privaten Wellness-Oase. Eine freundliche, helle Atmosphäre ist für die meisten Menschen sehr wichtig. Selbst tagsüber ist das natürliche Sonnenlicht hierfür oftmals nicht ausreichend.

Daher wird in diesem Bereich für eine gleichmäßige Ausleuchtung immer mehr indirektes Licht eingesetzt. Dieses kommt in Form von eingebauten Deckenleuchten oder an Badmöbeln. Es gibt hierbei einen klaren Trend zum Einsatz von Wellness-Effekten. Hierbei ist ein großes Farbspektrums bei der Wahl der Deckenleuchten entscheidend.

LED-Leuchtmittel sind in diesem Zusammenhang besonders beliebt. Sie haben eine hohe Lumen-Zahl und einen geringen Energiebedarf.

Die integrierte Deckenbeleuchtung wird daher besonders gern im Badezimmer und in der Küche eingesetzt.

Bevor integrierte Deckenleuchten installiert werden können, gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten:

Beschaffenheit der Decke

Die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Einbau unterscheiden sich zwischen Neu- und Altbau. Besonders bei einer nachträglichen Installation der integrierten Deckenleuchten gilt es einiges zu beachten:

Bei einem Neubau ist es sinnvoll, sich die Platzierung und Verteilung der Spots oder Lampen vorher zu überlegen. Dann können die hierfür notwendigen Bohrungen in der Decke bereits beim Rohbau berücksichtigt werden.

Oftmals ist eine abgehängte Decke nötig. Diese ermöglicht es, integrierte Deckenleuchte nach der Bauphase einzusetzen. Aber auch das Material der Decke ist entscheidend, ob eine Zwischendecke benötigt wird.

Sicherheit

Vor dem Einbau von integrierten Deckenleuchten ist auch der Sicherheitsaspekt zu beachten. Dies gilt besonders für Bad und Küche, wo Elektrizität und Feuchtigkeit aufeinandertreffen. Daher ist es wichtig, die jeweils angegebene Schutzklasse zu berücksichtigen. Anhaltspunkte dazu finden sich in der Norm DIN EN 60529.

Diese Schutzklassen sind durch die Abkürzung IP und einen zwei- oder dreistelligen Code gekennzeichnet. Hierbei steht IP für das englische “Ingress Protection“, also den Schutz gegen Eindringen. Die erste Ziffer kennzeichnet den Schutz gegen Berührung und Fremdkörper. Die zweite steht für den Schutz gegen Wasser bzw. Feuchtigkeit.

Höhere Werte bedeuten hierbei einen höheren Schutz. Lassen Sie sich hierzu eingehend von einem Fachmann beraten. Sie gewährleisten Sie die Sicherheit in Ihrem Zuhause.

Lesen Sie hier mehr über die Planung Ihrer Beleuchtung.

7. Installation der integrierten Deckenleuchten

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Bei der Installation integrierter Deckenleuchten gilt es einiges zu beachten.

Das Einbauen der Deckenleuchten gestaltet sich in Paneel- oder Gipsdecken am leichtesten. Betondecken stellen dagegen eine Schwierigkeit dar. Achten Sie darauf, während der Bauphase Kabelkanäle und Hohlraumdosen in die Decke zu integrieren. Für eine optimale Installation benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Schlitz- und Elektroschraubendreher.
  • Phasenprüfer.
  • Zollstock und Drähte.
  • Bormaschine und Säge.


Des Weiteren benötigen Sie für Ihre integrierte Deckenleuchten:

  • Leuchtmittelfassung.
  • Einbauleuchte.
  • Trafo (optional).
  • Verkettungsleitung.

Wenn Sie mit oder am Strom arbeiten, schalten Sie immer zuerst die Sicherungen aus. Erst nachdem sämtliche Arbeiten vollendet wurden wird er wieder eingeschalten. Zur höheren Sicherheit kleben Sie die Sicherung ab oder stellen ein Warnschild auf. So vermeiden Sie Stromschläge und schwere Verletzungen.

  • Die VDE-Richtlinien und die DIN EN-Norm beinhalten wichtige Hinweise zum Arbeiten mit Strom und Spannung.

Der Phasenprüfer dient als weitere Vorsichtsmaßnahme. So stellen Sie sicher, dass sich tatsächlich kein Strom mehr in der Leitung befindet. Sie erkennen den Prüfer an seinem Schraubenzieher-ähnlichem Aussehen. Der Phasenprüfer besitzt eine integrierte Lampe. Befindet sich noch Spannung auf der Leitung, dann beginnt sie zu leuchten.

Verkabelung ohne Trafo

Abgehängte Decken bieten im Hohlraum genügend Platz, um dort die Leitungen zu verlegen. Standard LED-Deckenleuchten werden mit einem dreiadrigen Kabel verbunden. Dabei gilt es, die Farben der einzelnen Adern zu beachten:

  • Das blaue Kabel ist der Nullleiter (N).
  • Der Schutzleiter (PE) kommt in der Farbe Grün oder Gelb.
  • Das stromführende Kabel (L) lässt sich durch seine schwarze Farbe erkennen.

Alle drei Adern werden mit Hilfe von Klemmen am Sockel jeder einzelnen Deckenleuchte befestigt. Die grüne oder gelbe Ader wird zusätzlich am Lampengehäuse angebracht. Hier greift das Prinzip der Parallelschaltung.

Das Material des Lampengehäuses entscheidet über den nächsten Schritt. Besteht das Gehäuse aus Kunststoff oder einer hohen Schutzklasse, gilt es nichts weiter zu beachten. Ist dies nicht der Fall, wird eine zusätzliche Erdungsklemme benötigt. Diese schützt Sie vor Stromschlägen durch Berührung der Deckenleuchte.

Verkabelung mit Trafo

Die blauen und schwarzen Adern, die die den Strom leiten, werden mit dem LED-Trafo verbunden. Dieser besitzt bereits integrierte Klemmen, sodass keine zusätzlichen benötigt werden. Achten Sie darauf, den Nullleiter an den Pluspol anzuschließen. Die schwarze Ader verbinden Sie dann an den Minuspol des Trafos.

Von Trafo aus erfolgt die Schaltung ähnlich wie bei der Verkabelung ohne Trafo. In Prinzip der Parallelschaltung werden die stromführenden Adern an jeder Deckenleuchte angebracht. Der Schutzleiter wird nicht mit dem Trafo verbunden, sondern direkt an jede Deckenleuchte angeschlossen.

  • Notieren Sie sich die Position des Trafos, um ihn nach gewisser Zeit auszutauschen.

Platzierung und Öffnungen

Im Grund, werden integrierte Deckenleuchte an jeder Stelle einer abgesägten Decke angebracht. Je nach Größe der Lampe variieren die Öffnung und Einbautiefe.

Eine runde Öffnung erzielen Sie mit Hilfe einer Lochsäge und einer Bohrmaschine. Für eine eckige Aussparung benötigen Sie zusätzlich zur Bohrmaschine eine Stichsäge. Beachten Sie stehts, dass integrierte Deckenleuchten in unterschiedlichen Größen erhältlich sind. Sie besitzen demnach keine Normgröße.

Deckenleuchten einbauen

Ausgewählte Klemm– oder Montagefedern werden in die passende Öffnung gedrückt. Die Federn sorgen für einen sicheren und stabilen halt der Deckenleuchte. Nun entfernen Sie den Klemmring des Gehäuses. Das Leuchtmittel wird nun einfach in die Halterung eingesetzt.

Anschließend wird der Klemmring wieder angebracht. Sie haben Ihre Deckenleuchten erfolgreich installiert. Schalten Sie nun die Sicherungen wieder ein und sehen Ihre neuen Lampen leuchten!

8. Integrierte Deckenleuchten – Kosten und Fördermöglichkeiten

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Integrierte Deckenleuchten und Spots bestimmen die Kosten.

Die Kosten für eine Einbau-Deckenbeleuchtung setzen sich aus zwei Komponenten zusammen. Nämlich den gewählten Spots oder Lampen, und der Montage. Die Kosten der Spots variieren je nach Ihrer Wahl. Ein einzelner kann dabei so viel wie eine normale Deckenlampe kosten.

Bei der Montage wiederum gilt einiges zu berücksichtigen. Darunter muss ein Elektriker miteinbezogen und bezahlt werden. Diese Investition zahlt sich jedoch am Ende aus:

Durch den geringeren Energieverbrauch sparen Sie nämlich auf längere Sicht Kosten ein. Es lohnt sich also auch aus wirtschaftlicher Sicht, die integrierte Beleuchtung in Erwägung zu ziehen.

Generell besteht die Möglichkeit, über einen Antrag bei der KfW Baukindergeld zu erhalten. Diese gilt für sämtliche Projekte innerhalb eines Bau- oder Renovierungsvorhabens.

Die Voraussetzungen für die Bewilligung sind:

  • Die Immobilie wurde nach dem01.2018 gekauft oder der Bauantrag wurde nach diesem Datum gestellt.
  • In Ihrem Haushalt leben Kinder unter 18 Jahren, für die Sie kindergeldberechtigt sind.

Ihr Haushaltseinkommen überschreitet folgende Grenzen nicht:

  • Bei einem Kind 90.000 Euro
  • Bei zwei Kindern 105.000 Euro
  • Bei drei Kindern 120.000 Euro

Wird Ihr Antrag auf Baukindergeld bewilligt, erhalten Sie jährlich 1.200 Euro pro Kind. Und das bis zu 10 Jahre lang. Somit bekommen Sie insgesamt 12.000 Euro pro Kind.

9. Vorzüge und Nachteile im Überblick

Wissenswertes über Beleuchtung.

Es gilt das Für und Wider der integrierten Deckenleuchten abzuwägen. Dabei helfen folgende Aspekte:

  • Durch ein eventuelles Abhängen der Decke geht ein Stück Raumhöhe.
  • Im Falle eines Defektes erweist sich der Austausch der entsprechenden Teile als schwierig. Der dann durch Materialverschleiß anfallende Elektroschrott belastet die Umwelt.
  • Auch fallen bei einem Defekt zusätzliche Kosten an. Ein Austausch der Leuchten ist unter Umständen nur durch einen Fachmann möglich.

Eindeutige Vorteile sind:

  • Einbau-Deckenleuchten wirken sich insgesamt platzsparend auf einen Raum aus.
  • Die kreative Bandbreite und Möglichkeit der Gestaltung sind sehr vielfältig. Es kann ein ganz besonderes, individuell auf den jeweiligen Raum zugeschnittenes Lichtambiente geschaffen werden.
  • Die Energieeinsparung wirkt sich positiv auf den Geldbeutel und auf die Umwelt aus.
  • Es besteht die Möglichkeit zusätzliche Bewegungsmelder und Dimmer in die integrierte Deckenleuchte einzubauen.

10. Fazit: integrierte Deckenleuchten – energieeffizient und platzsparend

Die integrierte Deckenbeleuchtung schafft zugleich eine individuelle und unaufdringliche Atmosphäre. Je nach Geschmack und Raum lassen sich ganz besondere Akzente setzen. So wird der praktische Nutzen mit der gewünschten Portion Gemütlichkeit kombiniert.

Seien Sie bereit, ein wenig Aufwand bei der Vorbereitung in Kauf zu nehmen. Dafür werden Sie mit zahlreichen Vorzügen belohnt.

Erfreuen Sie sich an einer optimal auf den Raum abgestimmte integrierte Deckenleuchten. Zudem sind diese Lampen platzsparend und energieeffizient. Vielfältige, kreative Gestaltungsmöglichkeiten zeichnen die integrierten Deckenleuchten aus

11. Lumen bestimmen die Helligkeit

Der Lumen-Wert (lm) gibt die Lichtmenge des Leuchtmittels an. Oder anders gesagt, Lumen bestimmen die Helligkeit. Und diese wird mit Hilfe von Lumen besser beschrieben, als dem veralteten Watt-Wert. Dabei wird überwiegend bei LED-Leuchtmittel die neue Angabe verwendet.

Watt-Angaben lass sich jedoch einfach in Lumen umrechnen. Es gilt:

  • Die Watt-Anzahl mal 10 gerechnet ergibt den Lumen-Wert.

12. Die richtige Energie-Effizienzklasse

Die abgegebene Lichtleistung mal der Leistungsaufnahme ergibt die Energie-Effizienz des Leuchtmittels. Diese wird dann in die Klassen von A++ (sehr gut) bis E (gering) unterteilt.

Jedes Leuchtmittel trägt ein Energy Label auf seiner Verpackung. Auf diesem lesen Sie die Energie-Effizienzklasse nach.

13. Integrierte Deckenleuchten als Energiesparlampen

Besonders energie-effiziente Leuchtmittel fallen in die Kategorie der Energiesparlampen. Die Vorschriften über die Klassifizierung dieser Lampen finden sich in den EU-Richtlinien.

Energiesparlampen besitzen ein integriertes elektronisches Vorschaltgerät (EVG). Diese unterscheiden sich von herkömmlichen Vorschaltgeräten. Sie zeichnen sich nämlich durch ihre Effizienz und Sparsamkeit aus.

14. Tipps für das Arbeiten mit Strom

Sie arbeiten mit Strom, wenn Sie Ihre integrierten Deckenleuchten installieren. Beachten Sie daher folgende Sicherheitsregeln:

  • Ziehen Sie als Erstes den Netzstecker aller elektronischer Betriebsmittel.
  • Stellen Sie den Strom ab, indem Sie die Sicherung ausschalten.
  • Um zu verhindern, das Dritte die Sicherung wieder anschalten, bringen Sie ein Warnschild
  • Prüfen Sie mit Hilfe des Phasenprüfers, ob keine Spannung mehr vorhanden ist.
  • Sämtliche Werkzeuge und Materialien müssen einwandfrei

15. Der Phasenprüfer

Mit Hilfe des Phasenprüfers überprüfen Sie die Kontakte der Steckdose. Er zeigt Spannungen sämtlicher Leitungen an. Er ist ein wichtiges Werkzeug für die Installation Ihrer integrierten Deckenleuchten. Sie erkennen den Prüfer an seinem Schraubenzieher-ähnlichem Aussehen.

Halten Sie die Spitze des Prüfers in das Loch der Steckdose oder an die Leitung. Bei der Phase leuchtet die Lampe im Griff. Auf dieser Leitung liegt also Spannung. Wenn die Lampe nicht leuchtet, dann handelt es sich um den ungefährlichen Nullleiter.

Nachdem Sie den Strom abgeschaltet haben, überprüfen Sie die Leitungen zusätzlich mit dem Phasenprüfer.

16. Besonderer Schutzbereich: Das Bad

Da Bäder feuchte Räume sind, gelten besondere Sicherheitsvorschriften. Berühren sich Feuchtigkeit und Elektrizität, kommt es zur Lebensgefahr. Installieren Sie daher keine gewöhnlichen Deckenleuchten. Beachten Sie zunächst drei Schutzbereiche:

  • Schutzbereich 0 sind Badewannen und Duschen. Hier sind weder Lampen noch Steckdosen zugelassen.
  • Der Bereich über der Wanne bzw. der Dusche ist der Schutzbereich 1. Installieren Sie hier Pumpen, Wassererwärmer oder Abluftgeräte.
  • Schutzbereich 2 erlaubt das Installieren von Anschlüssen und Leuchten.

Statten Sie alle Stromkreise in Ihrem Bad mit einem Schutzleiter aus. Informieren Sie sich über Deckenleuchten mit spezieller Eignung für Luftfeuchtigkeit.

17. Integrierte Deckenleuchten und das GS-Zeichen

Lampen und Leuchten tragen meist das bekannte GS-Zeichen. Doch was genau hat es damit auf sich? Es bedeutet, dass die Lampe sämtliche Anforderungen des Gerätesicherheits-Gesetzes erfüllt. Sie funktioniert also einwandfrei und gewährleistet absolute Sicherheit.

Nur autorisierte Prüfstellen stellen dieses Gütesiegel aus. Darunter zählen beispielsweise TÜV Süd oder technische Überwachungsvereine. Beachten Sie, dass GS-Zeichen nur in Deutschland gültig sind.

18. Integrierte Deckenleuchten und das ENEC-Zeichen

Leuchten und elektrische Komponenten in Leuchten werden mit dem ENEC-Zeichen versehen. Es steht für Eurpean Norms Electrical Certification und wird europaweit angewendet.

Die ausgezeichnete Lampe funktioniert gemäß der in Europa geltenden Normen und wurde regelmäßig überprüft. Auf Verpackungen wird das ENEC-Zeichen zusammen mit dem Logo des Prüfinstituts abgebildet.

19. Integrierte Deckenleuchten und die CE-Kennzeichnung

Die Kennzeichnung von Lampen mit dem CE-Zeichen erfolgt ähnlich wie bei dem ENEC-Zeichen. Damit wird verdeutlicht, dass das Leuchtmittel alle europäischen Richtlinien erfüllt. Im Gegensatz zu anderen Kennzeichnungen wird das CE-Zeichen vom Hersteller oder Importeur selbst angebracht.

Es befindet sich auf der Verpackung, dem Leuchtmittel selbst oder beiliegenden Unterlagen.

20. Unser Einbautipp: integrierte Deckenleuchten im Wintergarten

Da Wintergärten meist eine gläserne Decke besitzen, eignen sich Spots hervorragend als Deckenleuchten. Durch ihre Größe werden sie individuell an die Dachträger angebracht. Besonders beliebt ist dabei der sogenannte Wintergarten Sternenhimmel.

Eine intensive Beleuchtung führt hier zu einer Spiegelung im Raum. Durch eine gezielte Anordnung der Spots entsteht dadurch ein einzigartiges Beleuchtungs-Erlebnis.

21. Dimmbare integrierte Deckenleuchten ohne Dimmer

Gewöhnliche Dimmer kommen unter Umständen nicht zum Einsatz. Dies liegt oftmals daran, dass sie zu teuer sind oder ein Einbau nicht erlaubt ist. Doch Dimmen ist auch ohne einen Dimmer möglich!

Dazu benötigen Sie lediglich eine LED-Lampe mit integriertem Dimmer. So sparen Sie sich einen klassischen Dimm-Schalter und die teure Installation. Die verschiedenen Helligkeitsstufen werden über den Lichtschalter, eine Fernbedienung oder sogar per App eingestellt.

22. Integrierte Deckenleuchten: Rechtliche Vorschriften 

Im Bereich integrierter Deckenleuchten sind vor allem die Vorschriften der DIN VDE 0100 zu beachten. Die Normreihe regelt die Installation von Niederspannungs-Anlagen bis zu 1000 Volt. Somit wird bei fachgerechter Durchführung Ihre Sicherheit gewährleistet.

DIN VDE 0100 Teil 701 beschreibt Vorschriften zu Bädern und Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit. Denn wo Feuchtigkeit und Elektrizität aufeinandertreffen, ist besondere Vorsicht geboten.

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