Bauversicherung

Bauversicherung – eine Übersicht

Ein Lebenstraum erfüllt sich: Bald ziehen Sie in Ihre eigenen vier Wände! Lange haben Sie darauf gespart, doch das Warten hat sich gelohnt. Den Rest Ihres Lebens verbringen Sie in Ihrem eigenen Haus. Damit daraus kein Albtraum wird, sollten Sie sich und Ihr Bauvorhaben absichern. Und zwar gegen alle Eventualitäten, denn es gibt zahlreiche Gefahren. Deshalb übernehmen Versicherungen die Verantwortung und geben Ihnen Sicherheit. So sind Sie finanziell und rechtlich geschützt und können Ihren Traum genießen. Ein Überblick lohnt sich also – versichern Sie sich selbst…

Tipps für Barrierefreiheit in Ihrem Neubau

Versicherungen während und nach der Bauphase

Tipp zum Bau berät Sie bei Ihrer Bauleistungsversicherung. So werden Sie beim Hausbau vor Problemen geschützt.

Beim Kauf eines Grundstücks übernehmen Sie nicht nur Grund und Boden, sondern auch eine hohe Verantwortung. Wenn beispielsweise jemand auf Ihrem Grundstück zu Schaden kommt, haften Sie dafür. Falls Ihr Bau beschädigt wird, sind Sie für die Reparatur verantwortlich: Egal ob nur eine Sicherung durchschmort oder schlimmstenfalls das ganze Haus abbrennt. Damit es im Schadensfall kein böses Erwachen für Sie gibt, schließen Sie eine Bauversicherung ab. Oder noch besser: Gleich mehrere.

Denn Versicherungen

  • nehmen Ihnen Verantwortung ab
  • geben Ihnen Sicherheit
  • übernehmen im Schadensfall die Kosten
  • sichern Sie finanziell und rechtlich ab
  • schützen auch Ihre Bauhelfer und Besucher

Doch verschiedene Gefahrenquellen erfordern verschiedene Versicherungen. Daher stehen Ihnen unterschiedliche Bauversicherungen zur Verfügung. Hier geben wir Ihnen einen hilfreichen Überblick über die notwendigsten Versicherungen als Bauherr.

Bauleistungs-Versicherung

Vom ersten Spatenstich bis zum Einzug schützt Sie die Bauleistungs-Versicherung (früher Bauwesen-Versicherung). Denn bereits wenige Minuten nach dem ersten Spatenstich kann etwas Unvorhergesehenes auf Ihrer Baustelle geschehen. Ihre Baustelle ist empfindlich. Wenn es zum Beispiel zu stark regnet, kann die Grube überschwemmt sein. Dann versinkt alles im Matsch und das Bauvorhaben ist vorläufig gestoppt. Dadurch entsteht auch eine finanzielle Gefährdung.
Die Bauleistungs-Versicherung

  • schützt vor Unwettern
  • zahlt für Aufräumarbeiten und beschädigtes Material
  • schützt auch im Fall eines Diebstahls

Feuerrohbau-Versicherung

Neben Eindringlingen und den Launen der Natur ist Feuer die größte Gefahr für Ihr Bauvorhaben. Damit Ihr Traum nicht in Flammen aufgeht, sollten Sie rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten eine Feuerrohbau-Versicherung abschließen.
Falls Ihr Rohbau, aus welchen Gründen auch immer, Feuer fangen sollte, bauen Sie ihn wieder auf – ohne zusätzliche Kosten. Denn die Feuerrohbau-Versicherung zahlt für Sie.
Manche Anbieter ersparen Ihnen sogar die Beitragskosten. Es gibt zum Beispiel Inklusiv-Angebote zusammen mit einer anderen Versicherung, mit geringen Kosten. Lesen Sie dazu mehr unter Feuerrohbau-Versicherung.

Bauhaftpflicht-Versicherung

Ebenfalls vor Beginn der Bauarbeiten unterschreiben Sie die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung. Dadurch sind befreit Sie von einer der größten Lasten: Ihrem Haftungsrisiko. Denn als Bauherr sind Sie verantwortlich für alle Gefahren auf Ihrer Baustelle.
Unter anderem auch für alle Unfälle. Egal ob Passanten, spielende Kinder oder Arbeiter – bei einem Unfall haften Sie.
Die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung

  • schützt gelegentliche Besucher der Baustelle, ob eingeladen oder ungebeten
  • übernimmt im Schadensfall die Kosten
  • schützt Sie zusätzlich als Bauherr vor unberechtigten Ansprüchen. So sind Sie aus dem Schneider und sparen Geld und Nerven.

Bauhelfer-Versicherung

Wollen Sie selbst am Bau mitarbeiten oder beschäftigen Sie Nachbarn und Freunde? Dann brauchen Sie zusätzlich eine Bauhelfer-Versicherung. Auf diese Weise schützt sie alle Mitarbeiter im Fall eines Unfalls. Daher müssen Sie für ärztliche Behandlungen oder andere Kosten nicht selbst aufkommen. Denn auch hier greift die Versicherung.
Falls Sie ein Unternehmen mit dem Bau beauftragt haben, ist dieses im Normalfall selbst versichert. Erkundigen Sie sich aber lieber vorher noch einmal genau. Denn geht doch etwas schief, sollen Sie am Ende nicht dafür bezahlen müssen.

2. Notwendige Versicherungen vor dem Einzug

Bau, Versicherung, kaufen, HausbauNachdem aus Ihrer Baustelle ein Haus geworden ist, können Sie in Ihr neues Heim einziehen. Die Gefahren der Bauphase sind überstanden. Trotzdem müssen Sie sich bereits vor dem Einzug erneut versichern. Denn auch im Alltag lauern eventuelle Gefahren für Sie und Ihr neues Heim.
Als Hausbesitzer und Vermieter brauchen Sie nun eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung. Denn als Besitzer und Vermieter sind Sie für die Sicherheit auf Ihrem Grundstück verantwortlich. Genauer gesagt müssen Sie für den Schutz von Passanten, Mietern und Gästen sorgen. Egal ob sie Ihr Grundstück betreten oder nur auf dem Gehweg passieren.

Falls ein Passant verunglückt, haften Sie. Schlimmstenfalls kann das Forderungen in Millionenhöhe nach sich ziehen! Diese Versicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Sach- und Personenschäden.

Tipps:

  • Wenn Sie das Haus ausschließlich zu privaten Zwecken nutzen, reicht übrigens eine private Haftpflichtversicherung. So können Sie sich die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung sparen.
  • In einigen Bundesländern ist eine Wohngebäude-Versicherung Pflicht. Diese Bauversicherung schützt Sie speziell vor den Launen der Natur: Denn sie gefährden potenziell Sie und Ihr Heim! Nur diese Versicherung schützt Ihr Haus bei Schäden durch Wasser, Feuer und Unwetter. Nachdem zum Beispiel Ihr Dach von einem Sturm abgedeckt wurde, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparatur. Auf diese Weise sparen Sie sich viel Geld.
  • Abschließend empfehlen wir Ihnen noch eine Hausrat-Versicherung. Die schützt Ihr Hab und Gut. Denn im Fall eines Diebstahls oder einer Beschädigung tut der Verlust eines persönlichen Gegenstandes Ihnen im Herzen weh. Doch immerhin zahlen nicht Sie für den Ersatz, sondern die Versicherung.

3. Profitieren Sie von Versicherungen

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Der Nachthimmel ist von Blitzen erhellt. Ein dunkles Grollen ist in der Ferne zu hören. Zusätzlich peitscht der Wind ums Haus. Aus der warmen Geborgenheit Ihres Hauses heraus ist so ein Gewitter schön anzusehen.

Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was bei einem Blitzeinschlag passiert? Dadurch kann Ihr Haus leicht in Gefahr geraten. Denn ein beschädigtes Dach kann Sie teuer zu stehen kommen.

Oder gehen wir mal nur von einem harmlosen Unwetter aus. Auch hier wird Ihr Haus durch Hagel, Wind und Regen gefährdet. Stellen Sie sich vor, Sie betrachten nach einem Unwetter den entstandenen Schaden: Vielleicht hat der Wind ein paar Dachziegel weggerissen. Unter Umständen hat der Hagel auch ein Fenster zertrümmert. Oder der Keller steht unter Wasser.  Wer wird das bezahlen?
Wenn Sie versichert sind, müssen Sie nicht für solche Schäden aufkommen. Denn die Versicherung übernimmt in diesen Fällen die Kosten. Sie müssen nur anrufen und Bescheid geben: Schon sind Ihre Sorgen vom Winde verweht.
In vielen Situationen bietet Ihnen eine Bauversicherung finanzielle Sicherheit. Dadurch sind gegen fast alle Eventualitäten gewappnet. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben die Verträge rechtzeitig unterschrieben. Außerdem müssen Sie ihre Beiträge regelmäßig zahlen. Im Vergleich zu den horrenden Kosten, die Ihnen im Schadensfall ohne Versicherung entstehen können, ist Ihr Beitrag minimal.
Sparen Sie also nicht am falschen Ende. Denn Bauversicherungen machen Ihnen das Leben leichter. So schlafen Sie auch bei Unwetter ruhig.

Schutz

Mit den richtigen Versicherungen trotzen Sie allen Gefahren. Denn im Schadensfall sind Sie optimal geschützt: Versicherungen nehmen Ihnen die Kosten ab, während Sie den Schaden beheben lassen. So wird der Ausgangszustand vor dem Unglück wiederhergestellt und Ihr Bauvorhaben kann weitergehen. Ebenfalls bekommen Sie Ihr verlorenes Hab und Gut ersetzt.
Auch Ansprüche auf Schadenersatz oder ärztliche Behandlungen nach einem Unfall sind teuer. Eine Versicherung schützt Sie und Ihren Geldbeutel. Leider ist der nach einem Bauvorhaben meist sowieso empfindlicher denn je. Wenn Sie versichert sind, haften Sie nicht. Sondern die Versicherung zahlt. Dementsprechend sind Sie finanziell sicher und auch sonst rundum geschützt.

Sicherheit

Eine Versicherung nimmt Ihnen einen großen Teil Ihrer Verantwortung ab. Z.B. kann ein Bauherr für alle Gefahren auf seiner Baustelle verantwortlich gemacht werden. Doch mit einer Versicherung fällt diese Last von Ihren Schultern. Somit stützt sie Ihr Vorhaben und gibt Ihnen finanzielle Sicherheit. Damit Sie Ihre Pläne unbesorgt verwirklichen können.
Besonders wenn Ihr Haus den Launen der Natur oder der Menschheit trotzen muss. Auch wenn Unwetter, Vandalismus, Diebstahl, Rohrbruch und viele andere Gefahren Ihr Haus und Ihren Besitz gefährden. Denn Ihre Bauversicherung springt im Ernstfall für Sie in die Bresche.

Geld

Stellen Sie sich vor, ein Brand zerstört Teile Ihres Hauses. Dadurch entsteht ein großer  Schaden. Meist viel teurer als alle Beiträge, die Sie je an die Versicherung entrichtet haben. Dann hat sich die Versicherung schon ausgezahlt.
Bei einem relativ geringen Beitrag von ein paar Hundert Euro im Jahr bieten Ihnen einige Versicherungen Schutz in Millionenhöhe! Was Sie sich ohne Versicherung also niemals leisten könnten, bekommen Sie so fast geschenkt.
Ein weiteres Schreckensszenario ist, dass Sie nicht versichert und  verklagt werden. Da klopft der finanzielle Bankrott an die Tür.
Auch wenn der schlimmste Fall hoffentlich nie eintritt: Seien Sie froh, versichert zu sein. Denn dann können Sie sich entspannen.

Zeit

Ein Anruf genügt und die Versicherung kümmert sich um alles.

  • Ihre Bauversicherung
  • sagt Ihnen, was zu tun ist.
  • erstellt Gutachten.
  • zahlt im Notfall auch lebenslang Schadensersatz für einen Verunglückten.

Demzufolge verschwenden Sie Ihre Zeit nicht mit langen Verhandlungen. Das bedeutet, Sie haben mehr Zeit, sich um die wichtigen Dinge des Lebens zu kümmern!

Nerven

Mit einer Versicherung sind alle Gefahren für Ihr Haus und Ihren Besitz aus Ihrem Kopf gestrichen. Denn auf den Schutz der Versicherung können Sie vertrauen. Da die Bauversicherung im Schadensfall die Kosten übernimmt und Ihnen Geldsorgen erspart. Demzufolge brauchen Sie um Ihr Hab und Gut keine Angst zu haben. Lehnen Sie sich einfach zurück und genießen Sie das Leben in Ihrem neuen Heim. Ihre Versicherung hält Ihnen dabei Kopf und Rücken frei.

4. Bauleistungs-Versicherung

Was die Vollkasko-Versicherung für Ihr Auto ist, das ist die Bauleistungs-Versicherung für Ihren Hausbau. Schon während der Bauzeit schützt sie vor eventuellen Schäden an Haus und Baustelle. Egal ob beim Roh-, Aus- oder Umbau – auf diese Versicherung sollten Sie nicht verzichten.
Nachts, wenn Sie schlafen, ist Ihre Baustelle besonders gefährdet. Denn ungebetener Besuch kommt allzu gern auf Ihr verlassenes Grundstück. Dagegen helfen Verbotsschilder und Bauzäune nur wenig. Was also, wenn sich mal ein Sprayer an Ihrer Fassade verewigt? Oder falls sich Vandalen Ihre gerade eingebauten Fenster zerschlagen?
Mit der Bauleistungs-Versicherung sind Sie auf alles vorbereitet! Denn damit sind Sie gegen Schäden an Bauleistungen und Baumaterial abgesichert, die von Personen verursacht wurden. Ebenso schützt sie vor Zerstörung durch natürliche Ursachen. Denn diese Bauversicherung übernimmt die Kosten für Reparaturen, Baumaterial, Arbeiter und sonstige Aufräumarbeiten. Das Endergebnis ist Ihr völlig wiederhergestellter Bau – als wäre der Unglücksfall nie gewesen.
Mit der Bauleistungs-Versicherung können Sie sich beruhigt zurücklehnen und den Baufortschritt entspannt beobachten. Finanzielle Sorgen kennen Sie ebenso wenig wie die Angst vor Beschädigungen. Denn weder Mensch noch höhere Gewalt kann Ihr Bauvorhaben finanziell gefährden.
Die Bauleistungs-Versicherung versichert Schäden durch

  • Sturm, Frost, Hagel und Regen sowie Leitungswasser
  • Fahrlässigkeit oder Böswilligkeit der Arbeiter
  • Eindringlinge
  • Diebstahl fest installierter Teile (z.B. Heizungsrohre)

Die Versicherung übernimmt die Kosten für

  • Schadensgutachten
  • Aufräumarbeiten
  • Baumaterialien
  • Streik

Die übliche Laufzeit Ihres Vertrags entspricht der Bauzeit. Sobald Ihr Haus also bezugsfertig ist, endet auch diese Versicherung.

5. Bauherrenhaftpflichtversicherung

Bei Tipp zum Bau lernen Sie mehr über die BauherrenhaftplichtversicherungDie Bauherrenhaftpflicht-Versicherung kommt Ihnen als Bauherr besonders entgegen. Denn sie ist speziell an Ihre Bedürfnisse angepasst.
Als Bauherr tragen Sie die volle Verantwortung für Ihr Vorhaben und alle damit verbundenen Gefahren. Obwohl Sie einen Architekten, Handwerker und viele andere Helfer beauftragen. Allerdings können die bei einem Fehler die Verantwortung von sich weisen und Ihnen übertragen. Auch wenn Sie selbst am wenigsten etwas mit dem entstandenen Schaden zu tun haben. Damit Sie dafür nicht zahlen müssen, gibt es die Bauherrenhaftpflichtversicherung.
Außerdem schützt Sie diese Versicherung vor möglichen Ansprüchen Dritter. Es geschieht schnell, dass ein Passant, z.B. bei Dunkelheit, über herumliegendes Baumaterial stolpert oder sich mit Farbe übergießt. Eine Klage auf Schadenersatz kann Sie nämlich teuer zu stehen kommen.
Auch das kennen Sie sicher: „Betreten verboten“ – Schilder erhöhen den Reiz anstatt abzuschrecken. Baustellen ziehen besonders Kinder magisch an. So kann es schnell passieren, dass ein Kind beim Entdecken Ihrer Baustelle in eine Grube fällt. Obwohl Eltern für ihre Kinder haften sollten, werden Sie verantwortlich gemacht. Doch die Bauherrenhaftpflichtversicherung befreit Sie von der Haftung.
Setzen Sie also nicht Ihre Sorgfaltspflicht leichtsinnig aufs Spiel. Vielmehr sollten Sie rechtzeitig vor Baubeginn eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung beantragen. Dabei läuft die Bauversicherung vom ersten Spatenstich bis zum Einzugstermin.
► Erfahren Sie mehr über die Bauherrenhaftpflichtversicherung.

6. Bauhelfer-Versicherung

Viele Bauherren packen beim Hausbau selbst mit an. Auch Freunde und Nachbarn helfen gerne mit. Das spart Ihnen nicht nur Geld, sondern gibt Ihrem Haus auch eine persönliche Note. Soll Ihr Freund den ersten Stein setzen? Oder Sie selbst den letzten? Die Bauhelfer-Versicherung schützt bei solchen Eigenleistungen.
Freunde und Bekannte können einer sachverständigen Firma beim Hausbau jederzeit unter die Arme greifen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie vorher die Bauhelfer-Versicherung abgeschlossen haben! Denn nur dann sind Ihre fleißigen Helferlein im Fall eines Unfalls auch versichert.

Tipps:

  • Natürlich können Sie auch selbst mit anpacken. Aber Vorsicht: Die Bauhelfer-Versicherung gilt nicht automatisch für Sie als Bauherr! Bei der Bau-Genossenschaft können Sie sich aber zusätzlich versichern lassen.
  • Ihre Mitarbeiter müssen Sie bei der Bau-Berufsgenossenschaft melden. Denn jeder Helfer ist beitragspflichtig. Der Beitrag richtet sich nach den geleisteten Arbeitsstunden, dem bezahlten Entgelt und der Art der Tätigkeiten. Er beträgt etwa 1,50 Euro pro Stunde.
  • Die Bauhelfer-Versicherung versichert Unfälle bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin. Sie übernimmt ärztliche Behandlungen und – im schlimmsten Fall – Geldleistungen an Hinterbliebene.

7. Feuerrohbau-Versicherung

Der Rohbau ist die Grundlage für Ihr Traumhaus. Allerdings ist der Rohbau stark durch Brände gefährdet. Zum Beispiel können Arbeiten im Elektrobereich einen vermeintlich harmlosen Kurzschluss verursachen. Doch schnell kann ein Kabelbrand herumliegendes Baumaterial entzünden. Und schon geht Ihr Traum in Flammen auf!
Auch ein Blitzschlag oder eine explodierende Gasleitung  können starke Schäden anrichten. In diesen Fällen greift die Feuerrohbau-Versicherung.
Sie versichert Ihren Rohbau gegen Schäden durch Brand, Blitz und Explosionen. So tragen nicht Sie die Kosten, sondern die Versicherung. Im Notfall stellt sie den Rohbau wieder auf und den Ausgangszustand wieder her. Ohne zusätzliche Kosten für Sie!

Tipp:

Viele Unternehmen bieten die Feuerrohbau-Versicherung inklusive anderer Leistungen an. Zum Beispiel zusammen mit der Wohngebäude-Versicherung. Die schließt dann nahtlos an die Feuerrohbau-Versicherung an, sobald Ihr Haus steht. So entstehen Ihnen keine Extra-Kosten und Sie sind durchgehend versichert!

8. Wohngebäude-Versicherung

Nach der Bauphase muss Ihr Haus Wind und Wetter trotzen. Dazu gibt es die Wohngebäude-Versicherung. In manchen Regionen ist sie sogar Pflicht, und das aus gutem Grund.
Besitzen Sie ein Ein- oder Mehrfamilienhaus? Haben Sie ein Gebäude, bei dem nicht mehr als die Hälfte gewerblich genutzt wird? Dann sollten Sie diese Versicherung unbedingt abschließen. Damit Sie Ihr neues Heim genießen können – und Ihr Traumhaus nicht zu einem Albtraum wird.
Falls Sie sich erinnern: Während des Baus war Ihr Haus durch die Feuerrohbau-Versicherung vor Brandschäden geschützt. Und nun?
Ihre Wohngebäude-Versicherung

  • bewahrt Sie vor den finanziellen Folgen von Unwettern und Co
  • übernimmt bei Reparaturen die Kosten
  • entschädigt den Aufwand
  • und lässt Sie den Schaden beseitigen und den Ausgangszustand wiederherstellen

Die Wohngebäude-Versicherung besteht im Normalfall aus diversen einzelnen Versicherungen. Diese können Sie beliebig miteinander kombinieren. Ganz wie es Ihrem Wunsch nach Sicherheit entspricht.

Ihre individuelle Wohngebäude-Versicherung

Kombinieren Sie Ihre individuelle Wohngebäude-Versicherung aus den einzelnen Versicherungen zu folgenden Gefahren:

  • Feuer
  • Leitungswasser
  • Sturm und Hagel
  • Elementarschaden
  • Glasbruch

Die Leistungen der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich hier stark. Manche versichern zusätzlich gegen Blitzschlag, Explosion und Implosion sowie Frost. Zusätzlich empfiehlt sich in bestimmten Regionen auch eine Versicherung gegen Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch oder Lawinen. Diese nennt sich dann erweiterte Elementarschaden-Versicherung. Wie Sie sich absichern, hängt ganz von Ihrem Standort ab.
Schließen Sie also je nach Bedarf alle Versicherungen ab oder nur eine. In der Regel fahren Sie mit einer Kombination am besten. Denn bei vielen Anbietern erhalten Sie so günstigere Angebote und Rabatte. Falls Ihr Wohnzimmer einmal unter Wasser steht, bekommen Sie so oft z.B. eine Ersatzunterkunft. Als Gratis-Bonus, sozusagen.
Die Feuerrohbau-Versicherung bekommen Sie oft ebenfalls inklusive. Vorausgesetzt, Sie schließen die Wohngebäudeversicherung ab, wenn Sie mit dem Bau beginnen.
Die Höhe Ihrer Prämie hängt von der Bauart und dem Standort Ihres Hauses ab. Ein zerbrechliches Holzhäuschen im Überschwemmungsgebiet ist teuer. Ebenso eines im Erdbebengebiet. Dagegen sind massiv gebaute Häuser mit Hartdach günstiger zu versichern.
Ihre Versicherungssumme wird jährlich neu berechnet. Ausgangspunkt ist dabei der so genannte „gleitende Neuwert“ Ihres Hauses, der sich von Jahr zu Jahr ändert. Die Versicherungssumme entwickelt sich entsprechend zum Baukostenindex. Außerdem variieren Ihre zu zahlenden Beiträge abhängig vom so genannten Prämienfaktor, der entsprechend dem Baukostenindex jährlich neu berechnet wird. Bei Fragen wenden Sie sich einfach an Ihren Fachmann bei Ihrer Versicherung.

9. Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung

Wenn es im Winter Schnee und Eis gibt, kann ein Passant schnell einmal ausrutschen. Falls das auf Ihrem Grundstück passiert, können Sie dafür verantwortlich gemacht werden.
Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen solcher Personenschäden.

Personenschaden

Als Hausbesitzer und gleichzeitiger Vermieter sind Sie für die Verkehrssicherheit auf Ihrem Grundstück verantwortlich. Denn das ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. So tragen Sie auch die Verantwortung für eventuelle Sicherheitsmängel – wie zum Beispiel vereiste Wege.
„Aber ich kann doch nichts dafür, wenn es nachts glatt wird!“, sagen Sie sich. Das nicht, aber Sie können etwas dafür, wenn es so bleibt. Als Hausbesitzer sind Sie nämlich für sichere Wege verantwortlich. Dazu gehört auch das Streuen bei Glatteis. Sogar, wenn einer Ihrer Mieter die Streupflicht vernachlässigt! Denn dann sind Sie ebenfalls schuld.
Will ein verunglückter Passant nun Geld von Ihnen, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Bei Berufsunfähigkeit sind mitunter auch Forderungen in Millionenhöhe möglich. Laut Gesetz sind Sie verpflichtet zu bezahlen. Unbegrenzt! Egal ob für langwierige ärztliche Behandlungen, Schadenersatz oder lebenslange Rente. Ohne Versicherung muss Ihr Geldbeutel herhalten. Gerade nach dem Hausbau ist das ein besonders ungünstiger Zeitpunkt.
Sorgen Sie also vor – mit der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung! Die befreit Sie bei Unfällen anderer Personen von der Haftung. Auch wenn ein Dachziegel von Ihrem Dach und einem Passanten auf den Kopf fällt. Oder ein Mieter die glatt gebohnerte Treppe hinabstürzt. Zwar kann die Bauversicherung, nicht heilen, aber sie übernimmt alle finanziellen Folgen. So bekommt der Verunglückte die optimale Behandlung. Und Sie sparen viel Geld.

Sachschaden

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung gilt aber nicht nur für Personenschäden. Auch bestimmte Sachschäden sind mitversichert. Das gilt zum Beispiel, wenn es in Ihrem Haus brennt und das Feuer auf anliegende Gebäude übergreift. Dadurch kann ein großer Schaden entstehen, den Sie wieder gut machen müssen. Denn indirekt sind Sie schließlich dafür verantwortlich. Die Versicherung schützt Sie jedoch, indem sie die Kosten übernimmt. So können Sie den Schaden an Nachbars Haus schnell beheben, ohne dafür haften oder zahlen zu müssen. Und um den Schaden an Ihrem eigenen Haus kümmert sich zum Glück Ihre Wohngebäude-Versicherung.

Tipp:

Nutzen Sie Ihr Haus ausschließlich zu privaten Zwecken, reicht eine private Haftpflicht-Versicherung. Lesen Sie einfach die Bedingungen über Ihren Versicherungsschutz. Oder fragen Sie beim Experten nach. Gewöhnlich schützt Sie die private Haftpflicht gegen finanzielle Folgen von Personen- und Sachschäden. Und zahlt für Sie.

10. Hausrat-Versicherung

An unseren Besitztümern hängen viele Erinnerungen und oft steckt darin auch viel Geld. Grund genug, Ihr Hab und Gut gegen Diebstahl, Feuer und andere Gefahren zu schützen – mit der HausratVersicherung.
Ein Haus ohne Einrichtung ist kein Heim. Oder fühlen Sie sich in nackten Wänden zuhause? Ohne kuscheliges Bett, gemütliches Sofa, schöne Bilder und persönliche Gegenstände? Denn erst die machen ein Haus zu Ihrem Heim.
Ihr Haus beherbergt also nicht nur Sie und Ihre Familie. Neben Mensch und Tier versammeln sich unzählige Möbel, Kleidungsstücke, Haushaltsgeräte und Wertsachen. Dementsprechend sollten Sie Ihre Habe schützen, indem Sie es versichern.
Lesen Sie hier mehr über die Hausrat-Versicherung.

11. Baurechtsschutzversicherung

Mängel oder Fehler beim Bau können für Bauherren schwerwiegende finanzielle Folgen haben. An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen eine Baurechtsschutzversicherung, um vor solchen Folgen geschützt zu sein.
Schließen Sie Ihre Baurechtsschutzversicherung rechtzeitig vor Beginn der Maßnahmen ab. Außerdem gilt sie nur für private Eigentümer. Deutschlandweite Anbieter sind die ARAG und die ÖRAG. Sie unterscheiden sich jedoch in der Deckungssumme, dem Beitrag, der Wartezeit und der Vertragslaufzeit.
Lesen Sie hier mehr über die Baurechtsschutzversicherung.

12. Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung

Defekte Öltanks führen zu Umweltzerstörungen und kontaminieren das Grundwasser sowie Fließgewässer. Nicht selten entstehen Kostenschäden in Millionenhöhe, die Hausbesitzer in den Ruin treiben. Damit Sie nicht in die Kostenfalle tappen, ist es ratsam, eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Informieren Sie sich jetzt über die verschiedenen Funktionen, Kosten und Vorteile dieser Versicherung.

Mehr zur Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung.

13. Bauversicherungsvergleich – vergleichen Sie Angebote

Beachten Sie vor dem Abschluss einer Versicherung, dass nicht jeder Anbieter den gleichen Schutz bietet. Denn Leistungen, Angebote und Laufzeiten unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter zum Teil erheblich. So bieten einige Versicherungen einen kostenlosen Zusatzschutz gegen Feuer bei Abschluss einer Wohngebäude-Versicherung. Andere dagegen wollen Ihnen eine teure Feuerrohbau-Versicherung extra unterjubeln.
Auch bei den besten Anbietern gibt es Lücken im Versicherungsschutz. Verschiedene Klauseln setzen fest, was genau versichert ist und was nicht. Oft ist es sehr schwierig, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Da Versicherungen nicht alle Notfälle abdecken. Lesen Sie Leistungen und Bedingungen also genau durch, bevor Sie unterschreiben. Den perfekten Versicherungsschutz gibt es leider selten.
Achten Sie auf

  • das Verhältnis zwischen Preis und Leistung
  • die Höhe des Schutzes, den Ihre Versicherung bietet. Personenschäden zum Beispiel sind teuer. Ansprüche auf Schadenersatz bei der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung sollten daher etwa bis zu 5 Millionen Euro reichen.

Abgesehen vom Inhalt können noch die Namen der Verträge leicht variieren. Doch ob „Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht“, „Grundstückshaftpflicht-Versicherung“ oder doch lieber „Haus- und Grundstückshaftpflicht-Versicherung“ – Hauptsache der Inhalt stimmt.

14. Sammeln Sie Informationen

Bevor Sie sich beraten lassen, legen Sie sich alle wichtigen Informationen zu Ihrem Bau bereit. Denn der Fachmann bei Ihrer Versicherung braucht diese Infos, um ein passendes Angebot für Sie zu erstellen.
Die Wohngebäude-Versicherung lässt sich zum Beispiel auf verschiedene Arten berechnen.

  • Finden Sie die Anzahl der Quadratmeter Ihres Hauses heraus.
  • Oder die Anzahl der Kubikmeter umbauter Raum.
  • Letzteres errechnet sich, indem Sie die Grundpläne zur Hand nehmen und in jedem ausgebauten Stockwerk Breite mal Höhe mal Länge nehmen.
  • Die Versicherungssumme lässt sich auch nach dem so genannten Wert 1914 berechnen. Den entnehmen Sie zum Beispiel Ihrer Feuerversicherung.

Beim Umbau eines Hauses ist es hilfreich, diese Informationen zu kennen:

  • die gesamte Bausumme
  • den Wert des Hauses vor Beginn der Bauarbeiten
  • Welche Art von Sanierung findet statt? Und wie soll Ihr Haus eingerichtet werden? Ein Beispiel wäre eine Kernsanierung mit anschließender gehobener bis luxuriöser Ausstattung
  • die Anzahl der (ausgebauten) Stockwerke sowie der Wohn- und Büroeinheiten
  • Falls Sie Ihr Haus nur umbauen und nicht neu errichten, bringen Sie außerdem das Baujahr des Hauses in Erfahrung und ob es unter Denkmalschutz steht. Denn ein historisches Gebäude braucht einen anderen Schutz als ein Neubau.

15. Prüfen Sie Ihren Vertrag

Nachdem Sie Angebote eingeholt und verglichen haben, liegt am Ende ein unterschriebener Vertrag auf Ihrem Schreibtisch. Aber lehnen Sie sich noch nicht beruhigt zurück. Denn nicht nur vor dem Unterschreiben müssen Sie Ihren Vertrag genau prüfen. Sondern auch danach! Denn oft bekommen Sie die genauen Konditionen erst noch zugeschickt, als Bestätigung für die Akten.
Leider stimmen nach Abschluss der Versicherung aber nicht immer alle Daten. Die genaue Adresse ist zum Beispiel entscheidend für den richtigen Versicherungsschutz. Reklamieren Sie daher umgehend, wenn eine falsche Straße oder Hausnummer im Vertrag steht. Denn Sie wollen schließlich nicht das Haus des Nachbarn versichern, sondern Ihr eigenes.
Prüfen Sie den Vertrag auch sonst auf seine Richtigkeit:

  • Stimmen die Leistungen mit dem überein, was Sie beantragt haben?
  • Ist der Versicherungsschutz hoch genug?

Bei Fragen wenden Sie sich einfach an Ihren Fachmann bei der Versicherung. Dieser ist verpflichtet, Ihnen zur Seite zu stehen und hilft Ihnen gerne weiter. Notieren Sie sich also gleich beim ersten Telefonat den Namen Ihres Beraters. Er kennt sich dann von Anfang an mit der Materie aus. Und bei weiteren Fragen kann er Ihnen schneller weiterhelfen.

16. Letzter Ausweg Rechtsschutz-Versicherung

Und sollte sich Ihre Versicherung doch mal quer stellen – im schlimmsten Fall haben Sie ja immer noch Ihre Rechtsschutz-Versicherung. Schließen Sie diese also auf jeden Fall bei einem anderen Anbieter ab als Ihre restlichen Versicherungen. Denn gegen sich selbst zieht wohl keine Versicherung vor Gericht. Ein anderer Anbieter unterstützt Sie dagegen im Notfall.
Holen Sie also unbedingt verschiedene Angebote ein, bevor Sie sich entscheiden. Ein individuelles Beratungsgespräch ist ebenfalls Pflicht. Denn nur so finden Sie den für Sie maßgeschneiderten Versicherungsschutz.

17. Checkliste Bauversicherung

Checkliste, to-do's, To-do-Liste, abhaken, Check, grüner Haken, Pinsel, Farbe, WasserfarbeWir haben Ihnen die wichtigsten Versicherungen, an die Sie vor und während der Bauphase, aber auch nach dem Einzug denken müssen, sorgfältig zusammengestellt. Drucken Sie sich die Liste einfach aus und markieren Sie sich die wichtigsten Versicherungen. Damit gewappnet, wird das Gespräch mit der Versicherung sicher unkomplizierter und produktiver.

Hier geht es zur Checkliste.

18. Bauversicherung und Steuer

Fördert der Staat die Bauversicherung? Das ist eine berechtigte Frage. Denn der Staat fördert den Bauherrn auf vielfältige Weise. Es gibt Zuschüsse und günstige Kredite der KfW. Auch in steuerliche Vergünstigungen gewährt der Staat dem Bauherrn. Diese werden in der Regel unter bestimmten Bedingungen und zu bestimmten Zwecken bereitgestellt. Dies gilt etwa für

  • Malerkosten.
  • Energetische Sanierungen.
  • Energieeffizientes Bauen.

So ist die Frage durchaus naheliegend, ob es auch für Bauversicherungen einen steuerlichen Vorteil für den Bauherrn gibt. Die Antwort ist für die meisten Bauversicherungen leider ein Nein. Doch es gibt eine Ausnahme. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Wohngebäude-Versicherung steuerlich absetzbar.

  • Sie nutzen Ihre Immobilie selbst.
  • Einen Teil der Fläche nutzen Sie vorwiegend beruflich.
  • Wohn- und Arbeitsräume sind eindeutig abgrenzbar.

Da es sich in diesem Fall um berufliche Zwecke handelt, ist eine anteilige Steuervergünstigung möglich. Diese geben Sie dann als Betriebs- oder Werbekosten an. 

19. Wer berät den Bauherrn in Sachen Bauversicherung?

Versicherungen sind im Allgemeinen ein recht unüberschaubares Metier. Das gilt auch für Bauversicherungen. Jeder Anbieter hat eigene Konditionen. Da fällt dem Laien der Vergleich recht schwer. Doch wer gibt Ihnen als Bauherr unabhängigen und vertrauenswürdigen Rat in Sachen Bauversicherung?

  • Freunde, Verwandte und ehemalige Bauherren haben bereits Erfahrungen gesammelt. Auch mit der Thematik rund um Bauversicherungen haben sie sich befasst. Nutzen Sie deren Wissen und fragen Sie bei ihnen nach.
  • Unabhängige Versicherungsvertreter werden für Ihre Beratung bezahlt. Sie profitieren nicht durch den Vertragsabschluss. Objektivität ist hier zu erwarten. Suchen Sie einen Fachmann für Bauversicherungen.
  • Öffentliche Träger sind erfahrene und unabhängige Beratungsstellen. Sei es die Stiftung Warentest oder die Verbraucherzentralen der Länder. Auch sie geben Auskunft bei Fragen zu Bauversicherungen. 
  • Internetportale eignen sich als erste Informationsquelle ebenfalls.

Vergleichen Sie in jedem Fall die Fülle an Informationen. Und achten Sie darauf gleiches mit gleichem zu vergleichen. Ein regionaler Versicherungsberater ist ratsam. Denn er kennt die Eigenheiten der Region.  Auch Ihr ganz konkretes Baugebiet ist entscheidend für die konkrete Bauversicherung.

20. Begriffe rund um den Bauherrn

Wenn Sie planen ein Haus zu bauen, begegnen Ihnen viele neue Begriffe. Dazu zählen auch personelle Bezeichnungen. Diese werden nicht synonym verwendet und bringen unterschiedliche rechtliche Pflichten mit sich. Im Anschluss definieren wir einige Bezeichnungen für Sie.

  • Bauherr: Dieser Begriff steht für Mann und Frau gleichermaßen. Ab und an begegnet Ihnen die Formulierung Bauherrin. Unüblich ist die Baufrau. Bauherrschaft hingegen kann synonym verwendet werden. Gemeint ist der Auftraggeber eines Bauvorhabens. Dieser trägt die wirtschaftliche und rechtliche Verantwortung für die Baumaßnahmen. Dies gilt auch, wenn Sie eine Baufirma beauftragen.
  • Bauträger: So bezeichnet man Unternehmen, die Immobilien zum gewerbsmäßigen Vertrieb bauen. Damit ist der Bauträger nicht Eigentümer der Immobilie, sondern Dienstleister für die Bauleistung. Häufig vertreibt der Bauträger das fertige Bauwerk mitsamt dem Grundstück. Er verpflichtet sich zur Durchführung der Bauleistung und zugleich zur Übertragung des Eigentums an den Käufer. Er arbeitet somit im Auftrag und für andere.
  • Bauunternehmer: Dieser Begriff bezeichnet einen Kaufmann des bürgerlichen Rechts, welcher Bauleistungen für den Bauherrn zur Verfügung stellt. Der wesentliche Unterschied zum Bauträger liegt im Versprechen der Bauleistung, jedoch nicht zwingend der Eigentumsrechte. Das bebaute Grundstück ist hierbei meist bereits zuvor im Besitz des Gebäudekäufers
  • Bauleiter: Er ist der Chef auf der Baustelle und verantwortet die Bauarbeiten vor Ort. Er gehört entweder den Vertragsbeteiligten der Bauherr an oder dem ausführenden Unternehmen. Der Baulieter führt das Bautagebuch und sorgt für den reibungslosen Ablauf der aufeinander folgenden Bauschritte. Seine Aufgaben betreffen die bautechnische Ausführung, wie auch die baurechtlichen Vorgaben.

21. Allgemeine Vertragsgrundlagen einer Bauversicherung

Versicherungsverträge basieren auf rechtlichen Grundlagen. Dies gilt für Bauversicherungen wie auch für alle anderen Versicherungen. Da sich die juristischen Rahmenbedingungen auf nationales Recht stützen, gilt es die nationalen Vorgaben zu beachten. Nachstehende Ausführungen beziehen sich auf deutsche Versicherungsverträge.
Der Vertrag über eine Bauversicherung regelt die Gewährung einer Versicherungsleistung. Diese wird dem Versicherungsnehmer im Falle des Eintretens der vereinbarten Bedingungen geleistet. Als Gegenleistung entrichtet er an den Versicherer die Zahlung der Versicherungsprämie. 
Für den Bereich der Bauversicherungen handelt es sich um Risiko-Versicherungen. Das bedeutet, dass die Versicherungsprämie gezahlt wird, unabhängig davon, ob es zu einer Leistung kommt. Das unterscheidet diese Versicherungsart von einer Kapital-Versicherung. Denn diese wird im Falle, dass der Versicherungsfall nicht eintritt, an den Versicherten ausbezahlt.
Gut zu wissen: Auch in einer Bauversicherung sind Versicherungsnehmer und versicherte Person nicht zwingend die gleiche Person.
Folgende Kriterien betreffen die Versicherungsleistung im Risikofall:

  • Sie ist entgeltlich und rechtsverbindlich.
  • Die Leistung ist ungewiss.
  • Ein im Vorfeld definiertes Risiko wird abgesichert.
  • Tritt der Versicherungsfall ein, so ist die Leistung fällig.

Im Leistungsfall geht es oftmals um große Summen. Lassen Sie sich deshalb die Vertragsbedingungen Ihrer Bauversicherungen ganz genau erklären.

22. Ausländische Bauunternehmen beauftragen

Ausländische Firmen dürfen in Deutschland Dienstleistungen erbringen. Dies gilt auch für die europäische Baubranche. Es ist somit unerheblich, ob der Sitz der Firma in Deutschland ist. Dennoch sind dieser Freizügigkeit einige Hürden im Wege. Vor allem der Bauherr ist hier in der Pflicht. Denn die Einhaltung der geltenden Bestimmungen verantwortet er. Dies betrifft etwa

  • Bauschutzverordnungen.
  • Sozialversicherungsregelungen.
  • Bauvorschriften.
  • Richtlinien im Arbeitsschutz.

Ein Faktor der nicht nur im Falle ausländischer Bauunternehmer wichtig ist: Es ist mitunter schwierig eine Firma zu erreichen, die nicht in der Nähe ist. Das wird vor allem dann problematisch, wenn es um Regressansprüche geht.
Dennoch lohnt es im Einzelfall durchaus auf ausländische Firmen zurückzugreifen. Hier sei der Zeitfaktor genannt. Deutsche Handwerker und Bauunternehmer sind zum Teil lange im Voraus ausgebucht.
Und wer mit dem Gedanken von Einsparungen liebäugelt sei gewarnt. Denn es gilt der deutsche Mindestlohn. Anderweitige Einsparungen dürfen nicht zu Lasten der Sicherheit gehen. Weder der des entstehenden Gebäudes, noch der Arbeitnehmer. Und schließlich fallen unter Umständen Kosten für den Zoll an. Wägen Sie genau ab. Mit ausreichender Kenntnis tragen Sie als Bauherr nicht zwingend ein größeres Risiko. 

23. Gewerbliche und öffentliche Bauherren

Sie planen ein Bauprojekt als Gewerbetreibender ohne selbst der Baubranche anzugehören? Gewerbliche und öffentliche Bauherren gelten als Kaufleute und unterliegen somit gewerblichen Rechtsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). 
Ein exemplarischer Fall ist etwa der Kauf von Bauprodukten. Die zeitnahe Prüfung der Qualität und gegebenenfalls eine direkte Mängelanzeige obliegt dem Bauherrn, sofern er die Ware selbst bestellt. Die Kontroll- und Rügepflicht obliegt dem Architekten, sofern Vergabeleistungen und Bauüberwachung ihm obliegen. Ist ein Bauunternehmen mit der Materialbeschaffung beauftragt, so geht die Wareneingangskontrolle zu dessen Lasten. Wer für etwaige Folgeschäden oder -kosten aufkommt, ergibt sich aus der sorgfältigen Ausführung der Kontrollpflicht
Es ist für Laien durchaus schwierig die Rechtsvorschriften und deren Einhaltung zu begleiten. Deshalb stellen juristische Baubegleiter eine sinnvolle Hilfestellung. Die baubegleitende Beratung durch einen Bauanwalt ist jedoch nicht nur für gewerbliche Bauherren empfehlenswert. Auch der private Bauherr profitiert von einem rechtskundigen Partner an seiner Seite.

24. Das Grundbuch: Ein wichtiges Dokument für jeden Bauherr

Als Bauherr beschäftigen Sie sich mit vielen Dokumenten. Jedes davon hat seine Berechtigung und seinen Zweck. So begrenzen Bauversicherungen bestimmte Risiken. Der Kaufvertrag regelt die Abwicklung des Kaufgeschäfts. Und das Grundbuch schließlich beurkundet Eigentumsverhältnisse. 
Der Übertrag des Eigentums ist ein wichtiger Augenblick für den Bauherrn. Die Bedeutung dieses Akts wird bereits deutlich durch die besonderen Umstände der Unterzeichnung in Anwesenheit eines Notars. Im Folgenden lesen Sie Wissenswertes über das Grundbuch.

  • Das Grundbuchamt der betreffenden Gemeinde verwaltet das Grundbuch.
  • Ein Auszug aus dem Grundbuch erhält nur, wer nachvollziehbares Interesse glaubhaft macht.
  • Als Bauherr lassen Sie den Eigentumsübertrag für das Grundstück vormerken. Damit ist es sozusagen für Sie reserviert.
  • Ist das Grundstück belastet oder unterliegt es Beschränkungen, so entnehmen Sie dies ebenfalls dem Grundbuch. Damit sind etwa Nutzungsbeschränkungen, Abstands- oder Durchgangsregeln gemeint.
  • Jedem Bauherrn ist ebenfalls bekannt, dass die Grundschuld sowie Hypotheken im Grundbuch vermerkt werden. 

Der Erwerb von Haus und Grundstück sind für die meisten Menschen existenziell wichtige Lebensabschnitte. Das hat einerseits mit der persönlichen Lebensplanung zu tun. Doch auch die Verantwortung der großen finanziellen Verpflichtung wiegt schwer. Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Sie als Bauherr muss zu jeder Zeit gegeben sein. Um ungewollte Haftung oder Regressansprüche zu vermeiden, empfiehlt sich vor der Unterschrift des Grundbuchs eine Prüfung durch einen Anwalt Ihres Vertrauens. Denn was im Grundbuch beurkundet wird, das gilt!

25. Gibt es eine Pflicht für eine Bauversicherung?

Die vorläufige Antwort auf dies Frage lautet nein. Es gibt keine nationale Pflicht für den Bauherrn eine Bauversicherung abzuschließen. Doch es gibt Ausnahmen. Wie bereits genannt, sind in einigen Bundesländern Wohngebäude-Versicherungen durchaus vorgeschrieben. Informieren Sie sich bei Ihrem Versicherungsberater nach der geltenden regionalen Vorschrift.
Doch ob eine Bauversicherung nötig ist oder nicht, hängt auch von Ihrem Risikoempfinden ab. Schaden kann eine Bauversicherung nicht. Die Frage ist eher, ob sie sich lohnt. Denn abgesichert wird ein Risiko. Das bedeutet, dass es nicht zwingend zu einer Versicherungsleistung kommt. Tatsächlich ist es sogar so, dass diese eher unerwünscht ist. Denn wenn der Schaden entsteht, ist die Bauversicherung zwar in der Pflicht. Doch selbstverständlich wünschen Sie sich lieber das Ausbleiben des Versicherungsfalls.
Im Vorfeld lässt sich somit nicht sagen, ob sich eine Bauversicherung finanziell lohnt. Denn dies hängt wie beschrieben vom Eintreten des Versicherungsfalls ab. Die Risiken auf einer Baustelle sind jedoch groß und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen nicht unerheblich. Um beruhigt die Bauphase zu durchleben, sind Bauversicherungen durchaus ratsam. Manche Vertragspartner sind auch nur zu einer Vereinbarung bereit, wenn Bauversicherungen existieren.

 26. Bauanwalt oder Fachanwalt für Versicherungsrecht

Wer baut, hat es mit vielen Verantwortungen zu tun:

  • Der Schutz der Arbeiter auf der Baustelle.
  • Finanzielle Absicherung des Bauherrn im Schadensfall.
  • Die sachgemäße und sichere Ausführung der Baumaßnahmen.

Diese Aufzählung lässt sich weiter fortsetzen. Eine bekannte Redewendung sagt jedoch viel aus: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Deshalb ist es sehr sinnvoll ein solch großes Vorhaben abzusichern. Für Bauversicherungen gilt dies natürlich auch. Das betrifft die materielle und immaterielle Absicherung vor allen Gefahren – soweit es geht. Für die Information sowie Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften braucht es einiges juristisches Verständnis
Bauversicherungen sind ausgeklügelte Vertragswerke, die es zu verstehen gilt. Auch was die gesetzlichen Vorschriften besagen, erklärt Ihnen ein Fachanwalt. Und in einem Schadensfall steht dieser dem Bauherrn juristisch zur Seite.
Der Bauanwalt ist der Experte für Bauherren und das Baurecht. Das deutsche Recht unterscheidet zwischen privater und gewerblicher Bauherrschaft. Somit ist er für Bauherrn der kompetente Ansprechpartner u.a. für diese Belange:

  • Bauvertrag.
  • Bauabnahme.
  • Baumängel.
  • Nachbarschaftsstreit.

Der Versicherungsanwalt hingegen befasst sich mit juristischen Regelungen rund um das Versicherungsrecht. Dies betrifft

  • Schadensfälle.
  • Streitigkeiten mit der Versicherung selbst.
  • Vertragsberatung.
  • Sachversicherungen etwa für das Bauwesen.

Die Sachgebiete überschneiden sich. Die Spezialisierung des Fachanwalts mag mehrere Bereiche einschließen: Das Baurecht und das Versicherungsrecht. Überlegen Sie sich vor dem Termin genau, welche Fragen zu klären sind. Machen Sie sich Notizen und haken Sie bei Unsicherheiten nach. Gehen Sie auch die Informationen durch, die Ihre geplante Bauversicherung enthält. Denn die Verantwortung für ein Bauprojekt nimmt Ihnen kein Anwalt ab. Aber er unterstützt Sie bestmöglich.

27. Geschichte des Versicherungswesens

Versicherung und Handel stehen in enger Verbindung miteinander. Es geht um den Erhalt der Existenz durch ein gemeinschaftliches System zur Absicherung von Risiken. Seehandel und Brandgefahren zählten zu den ersten Bereichen der Versicherungsbranche. Die Entwicklung reicht bis in das Altertum zurück. Statistische Rechenverfahren und Wahrscheinlichkeitsrechnungen führten später zu Lebens- und Krankenversicherungen. Das System funktioniert, da die Einzahlung mehrerer Versicherungsnehmer selten eintretende Schäden finanziert. 
Im Mittelalter schlossen sich Gilden und Zünfte zu Schutzgemeinschaften zusammen. Diese sicherten sich gegenseitig ab für den Fall, dass ein Mitglied verunglückte. Auch Brandfälle der Werkstatt, Raub, Krankheit und andere Verdienstausfälle wurden von der Gemeinschaft abgesichert. 
Florierender Handel mit Gewürzen und Luxusgütern bereitete auch der kaufmännischen Versicherungswirtschaft den Weg. Denn die Investition in den Seehandel mit diesen Gütern war durchaus risikobehaftet. Es herrschte die christliche Meinung, dass ein Unglück eine Strafe Gottes sei. Da es den Kaufleuten aber nicht um die reine Nächstenliebe ging, umgingen Sie das christliche Zinsverbot durch die Erhebung von Prämien und Renten. So kamen Sie zu ihren Gewinnen, die Seehändler waren abgesichert und die Versicherungswirtschaft entwickelte sich. 
In der Neuzeit kam es zu zerstörerischen Bränden in den Holzbauten der Städte. Diesen existenziellen Bedrohungen begegnen öffentliche Anstalten mit garantierten Versicherungen. Die Versicherungs-Mathematik geht auf diese Zeit zurück. Sterberegister wurden analysiert und in die Kalkulation der Prämien einbezogen. 
Die Industrialisierung sorgte für eine weitere Entwicklung. Denn industriell verursachte Schäden häuften sich etwa durch den Einsatz von Dampfmaschinen. Im Deutschen Reich wird die Einführung der Sozialversicherung auf Reichskanzler Otto von Bismarck zurückgeführt. Die Weltkriege waren jedoch auch für die Versicherungsgesellschaften desaströs. Doch der Wunsch der Menschen nach Sicherheit und Absicherung ihrer existenziellen Ängste führte zu einem Aufschwung des Versicherungswesens. So besteht die berechtigte Hoffnung, dass auch die Unwägbarkeiten der Zukunft von Seiten der Versicherungsbranche abgedeckt werden. 

28. Vertrags-Eckpunkte der Bauversicherung

Die Bauversicherung ist ein Versicherungsvertrag und unterliegt dem Versicherungs-Vertrags-Gesetz (VVG). Darin sind Rechte und Pflichten der Vertragsparteien festgelegt. Dazu gehören

  • Informationspflichten.
  • Widerrufsrechte.
  • Zahlungsmodalitäten.
  • Kündigungsregelungen.

Allgemeine und besondere Vertragsbedingungen sind in einem Versicherungsvertrag enthalten. Außerdem entnehmen Sie dem Versicherungsvertrag:

  • Beginn und Dauer des Versicherungsschutzes.
  • Versicherungssumme, Prämie und Selbstbeteiligungen.
  • Klauseln für den Versicherungsfall.

Der Versicherungsschein bzw. die Versicherungspolice ist ein schriftliches Dokument. Es enthält die Vertragsinformationen. Meist wird es mit dem Versicherungsvertrag gleichgesetzt. Auch Ihre Bauversicherung enthält diese wichtigen Rahmendaten. 

29. Zusammenfassung Bauversicherungen

Kurz und bündig haben wir für Sie als Bauherr die wichtigsten Informationen zur Bauversicherung zusammengestellt.

  • Bauversicherungen sind in Deutschland nicht verpflichtend. Doch es gibt Ausnahmen.
  • Die wichtigsten Bauversicherungen für den Bauherrn sind: Bauleistungs-Versicherung, Feuerrohbau-Versicherung, Bauherrenhaftpflicht-Versicherung, Bauhelfer-Versicherung.
  • Auch nach der Fertigstellung der Immobilie gibt es sinnvolle Versicherungen: Wohngebäude-Versicherung, Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung, Hausrat-Versicherung.
  • Suchen Sie sich einen unabhängigen Versicherungsvertreter für eine zuverlässige Beratung.
  • Eine Rechtsschutz-Versicherung schließen Sie nicht bei Ihrem Anbieter für Bauversicherungen ab. 
  • Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter für Bauversicherungen. 

Eine gute Bauversicherung garantiert nicht den reibungslosen Ablauf Ihres Bauvorhabens. Doch sie nimmt Ihnen Sorgen ab, berät Sie im Vorfeld und hilft im Schadensfall. Hier kommt es nicht zuletzt auf einen kompetenten Versicherungsvertreter an.

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