Waschbecken

Der Mittelpunkt Ihres Badezimmers – ob Waschtisch oder Waschbecken

Waschen, Duschen, Zähneputzen – dieser Dreiklang bestimmte lange Zeit Aussehen und Funktion von Badezimmern. Doch immer mehr Menschen gönnen sich Luxus im Bad. Der Waschtisch prägt dabei die Optik jeder Badkollektion. Rein funktional kann man ihn schon lange nicht mehr betrachten – eine entscheidende Rolle spielt auch das Design.

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1. Der Waschtisch – das Herzstück eines jeden Badezimmers

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Etwa ein bis zwei Stunden verbringen Sie täglich im Badezimmer – zu viel Zeit um das Ambiente zur Nebensache zu erklären. Hier finden Sie Ruhe und Entspannung – Werte, die Sie in hektischen Zeiten bestimmt sehr zu schätzen wissen.

Der Waschtisch ist dabei Dreh- und Angelpunkt . Früher wurde er meist rein nach seiner Funktion betrachtet – im Gegensatz zu heute. Kein Ort im Badezimmer wird so oft genutzt wie das Waschbecken. Hier putzt man sich die Zähne, schminkt oder rasiert sich. Ein moderner Waschtisch, ganz nach Ihren Vorstellungen, ist dabei der erste Schritt zum Wohlfühl-Bad.

Heute bestimmt der Waschtisch das gesamte Ambiente Ihres Badezimmers. Ihre Badewanne, Dusche und die Badmöbel sollten klar darauf abgestimmt werden. So fühlen Sie sich richtig wohl in Ihrem Badezimmer!

Arten und Formen von Waschbecken:

  • Beim Einbaubecken wird die Schale in eine Untergrundplatte eingelassen. Sie können sie auch direkt in einen Unterschrank integrieren.
  • Aufsatzbecken dagegen sind auf einer Untergrundpalette befestigt. Die Armaturen für alle Beckenvarianten können entweder auf der Untergrundpalette oder an der Wand befestigt werden.
  • Doppelwaschtische bieten mehr Platz und verhindern so Stau im Badezimmer. Diese bieten sich vor allem für Familien oder Mehrpersonenhaushalte an.
  • Bei Möbelwaschtischen besteht die komplette oberste Platte aus dem Waschbecken mit Ablagefläche. Darunter befindet sich eine Kommode, die direkt an der Wand befestigt werden kann.

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden – einer Umsetzung steht heute fast nichts mehr im Wege. Selbst dem kleinsten Bad kann geholfen werden. Maßgeschneiderte Lösungen, wie Eck- oder Schrankwaschbecken, schaffen hier Abhilfe!

2. Die Waschbecken-Vielfalt im Überblick

Formen

Waschbecken können eine runde Sache sein – müssen sie aber nicht. Vor einigen Jahren gab es kaum Alternativen zum runden Waschbecken. Heute dagegen gibt es eine fast unendlich erscheinende Vielfalt. Für Ihr Becken liefern die Designer ein Feuerwerk an Ideen und Formen. Ob rund, quadratisch, rechteckig oder dreieckig – bei Ihrem Waschbecken haben Sie alle Freiheiten.


Farbe

Weiß ist die Farbe Nr. 1 im Badezimmer. Das muss aber nicht so sein. Ihrer individuellen Farbauswahl sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig dabei: Der Gesamteindruck muss stimmen. Lassen Sie deshalb auch objektive Kriterien in Ihre Farbauswahl mit einfließen. Viele Sanitärkeramiken gibt es schon als Design-Reihe aufeinander abgestimmt.

Darauf sollten Sie achten:

Zimmer mit hellen, kalten Farben wirken um bis zu 10 % größer. So schaffen Sie sich zusätzlich „optischen Raum“.
Kräftige, warme Erdfarben sind vor allem für größere Badezimmer geeignet. Denn gemeinsam mit Rot- und Gelbnuancen sorgen Sie für mehr Heiterkeit in Ihrem Bad.
Auf dunkle Farben sollten Sie dagegen verzichten: Diese lassen Ihr Bad kleiner und die Decken niedriger erscheinen.

Eine weitere Alternative: Kombinieren Sie Farben mit bestimmten Materialien. Ein Badezimmer, das mit Holz– oder Glaselementen ausgestattet ist, erscheint in einem ganz anderen Licht – und lässt Ihre Farben erstrahlen.

Die richtige Größe

Natürlich gibt es Waschbecken und Waschtische in unterschiedlichen Größen. Denn für kleine Gäste-WC’s eignen sich keine großen, modernen Waschtische. Nichtsdestotrotz können Sie auch in kleinen Bädern mit dem Waschbecken schöne Akzente setzten. Die übliche Größe für Waschbecken beträgt ca. 49 cm x 40 cm bis 68 cm x 49 cm. Reine Handwaschbecken für kleinere Räume gibt es ab ca. 35 cm x 20 cm bis 55 cm x 35 cm. In jeder Größe gibt es schlichte Waschbecken, aber auch auffällige Designerstücke. Ihrer Wahl sind hier keine Grenzen gesetzt.

3. Befestigung des Waschbeckens

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Das Waschbecken bestimmt nicht allein den Stil im Badezimmer. Auch die Befestigungsmethode kann die Atmosphäre in Ihrem Bad wandeln. Besonders edel wirken  Maßgeschneiderte Kombinationen von Waschtischen und Möbeln. Das gilt vor allem für Aufsatzwaschbecken. Dabei wird die Waschschüssel auf einen Tisch, einen Schrank oder einer Ablageplatte aus Marmor oder Holz installiert. Gefragt sind heutzutage nicht nur Keramikbecken, sondern Becken aus besonderen Materialien wie Marmor oder Hartgestein. Diese machen Ihr Bad zu einer richtigen Wohlfühl-Oase.


So wird’s gemacht:

Die Waschbecken werden an vorgefertigten Waschbeckeneinbauständern angebracht. Die nötigen Befestigungspunkte sind dabei bereits vorgegeben. Eine weitere Möglichkeit ist, das Becken mit Hilfe von Stockschrauben an der Wand zu befestigen. Doch Vorsicht bei Trockenbauwänden! Die leichten Gipskartonwände sind zu instabil um ein Waschbecken sicher daran zu befestigen. Dafür muss das Waschbecken an speziellen Tragständern oder Traversen befestigt werden. Dabei wird eine 20 mm starke Sperrholzplatte oder ein Kantholz zwischen den Ständern befestigt.

Die richtige Höhe für Ihr Waschbecken können Sie individuell Ihren Bedürfnissen anpassen. Üblich sind 83-86 cm vom Boden bis zur Oberkante des Beckens. Für Rollstuhlfahrer gibt es eigene, unterfahrbare Waschbecken, die niedriger angebracht sind.

4. Materialien: Naturstein-Waschbecken, Glas-Waschbecken und mehr

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Beim Waschtisch gibt es hier einiges zu entdecken. Materialen wie Glas, Stein, Edelstahl, Holz oder Aluminium liegen voll im Trend.
Für einen echten Blickfang sorgen aber auch Kombinationen aus diesen Werkstoffen. So schaffen Sie sich Ihren eigenen Stil. Kombinieren Sie Keramik mit Metall, edlem Holz oder Granit. Bedenken Sie dabei: Es liegt ganz an Ihnen, wie Ihr Traumbad aussehen soll.

Der Blick ins Badezimmer der Eltern oder in öffentliche Toiletten zeigt: Keramik ist immer noch das am häufigsten verwendete Material. Doch längst haben auch andere Materialien ihren Weg ins Badezimmer gefunden. Hier ein Überblick:


  • Keramik: das wohl gängigste Material im Sanitärbereich. Es ist robust und langlebig und daher besonders beliebt. Zudem ist es sehr pflegeleicht.
  • Glas: eine neue Methode Farbe und Form in die Badezimmer zu bringen. Glaswaschbecken wirken besonders edel und sind ebenfalls leicht zu reinigen.
  • Kunststoff: ein Vorteil von Kunststoffwaschbecken ist, dass sie nicht so kalt sind wie Keramik. Allerdings sind sie anfälliger für Kratzer.
  • Marmor und Hartgestein: diese Waschbecken wirken besonders edel. Besonders als Aufsitzwaschbecken machen sie einiges her. Ein weiterer Vorteil: sie sind besonders langlebig.
  • Edelstahl: vor allem in öffentlichen Bereichen wird Edelstahl eingesetzt. Die Waschbecken sind so robuster gegen Vandalismus. Aber auch in privaten Haushalten können Edelstahlelemente mit in die Badeinrichtung fließen.