Bodengleiche und begehbare Duschen

Bodengleiche und begehbare Duschen

Diese moderne Art der Duschen finden immer mehr Freunde – und das hat gute Gründe. Bodengleiche und begehbare Duschen bieten nämlich nicht nur ein Höchstmaß an Komfort. Sie sind wahre Schmuckstücke und Design-Elemente Ihres Badezimmers. Abgesehen davon erleichtern Sie auch noch die Hygiene bei körperlichen Beeinträchtigungen – und das kann dann auch noch gefördert werden.



Mit Unterstützung durch unseren Partner:

1. Kurzbeschreibung – bodengleiche und begehbare Duschen

begehbare Duschen, Badezimmer

Bodengleiche Duschen sind komplett barierrefrei.

Bodengleiche und begehbare Duschen werden immer populärer. Eine barrierefreie Dusche ist einerseits nicht nur komfortabel für Jung und Alt. Sie lässt andererseits Ihr Bad auch optisch größer wirken. Sie vereinen Ästhetik mit Funktionalität und verschaffen dem Nutzer ein komplett neues Dusch- und Wellnessgefühl.

Ob Sie nun neu bauen oder sanieren –  eine bodengleiche und begehbare Dusche garantiert Ihnen ein zeitgemäßes und stolperfreies Duscherlebnis.

Vor allem Menschen mit körperlicher Einschränkung profitieren von einer begehbaren Dusche. Ein selbständiges Duschen im Alter wird so länger möglich.

Lesen Sie hier alles Wissenswerte rund um das Thema bodengleiche und begehbare Duschen.

2. Verschiedene Entwässerungen bodengleicher Duschen

Verfliesbare Bodenelemente beweisen sich nicht nur in der Praxis, sondern bieten Ihnen auch ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten im Bad.

Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Varianten der begehbaren Duschen anhand der Entwässerungsmöglichkeiten vor. Es wird unterschieden zwischen Punktentwässerung, Komplettsystemen und Linienentwässerung.

Die Punktentwässerung

Bei der Punktentwässerung fließt das Wasser über einen runden Ausgang ab.

Verfliesbare begehbare Duschen mit Punktentwässerung werden in diversen Größen und Formen angeboten. Alle Varianten sind zu 100 % wasserdicht und bieten eine 10-jährige Herstellergarantie. Sie sind leicht zu verarbeiten und ersparen Ihnen dadurch Zeit und Kosten.

Durch integrierte Punktabläufe, so genannte Komplettsysteme, lassen sich bodengleiche Duschen mit einer Aufbauhöhe von nur 65 mm realisieren. Vorgefertigte verfliesbare Bodenelemente sind nicht nur für Estrich geeignet. Sie können auch auf Holzuntergründen oder in Dielenböden verbaut werden.

Die Linienentwässerung 

Bei der Linienentwässerung fließt das Wasser über eine Ablaufrinne ab.

Begehbare Duschen mit Linienentwässerung stellen eine interessante Alternative zur Punktentwässerung dar. Hierbei kann zwischen einer seitlichen und mittigen Ablaufrinne gewählt werden. Das passende Gefälle ist in das jeweilige Element bereits eingearbeitet.

Für beide Entwässerungsvarianten stehen verschiedene Ablaufvarianten zur Verfügung:

 Waagerechter Ablauf

Die geringe Aufbauhöhe der waagerechten Abläufe ermöglicht den Einsatz bei Neubauten und Sanierungen. Flexible Anschlussmöglichkeiten garantieren um 360° drehbare Ablauftöpfe.

Senkrechter Ablauf

Senkrechte Abläufe bieten sich, bei geeigneter Verrohrung, alternativ zu einem waagerechten Ablauf an. Diese können zusätzlich mit einem Feuerstopp verbaut werden.

Unterbausystem

Dank dieses Systems gehören Mörtel und Co. der Vergangenheit an. Ganz leicht kann die bodengleiche Dusche effizient und schnell eingebaut sowie direkt in die passende Höhe gebracht werden.

Eine spezielle Variante der Rinnenentwässerung ist der optische Wandablauf:

 Optischer Wandablauf

Der innovative optische Wandablauf setzt ganz neue Gestaltungshorizonte. Dank des Aufsatzelements schaffen Sie mit Ihrer Dusch einen optischen Hingucker. Nicht nur zeitlos im Design, sondern auch variabel in der Ausbaumöglichkeit. Egal ob als Sitzfläche, Ablagefläche oder als komplette Vorsatzwand: Mit dieser Systemkomponente können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

3. Materialien für die begehbare Dusche

XPS, Hartschaumkern, Polystyrol

Für die Bodenelemente Ihrer Dusche gibt es einige Möglichkeiten.

Bodenelemente

Eine ebenerdig begehbare Dusche besteht in den meisten Fällen aus vorgefertigten befliesbaren Bodenelementen. Diese bestehen aus einem extrudierten Polystyrol-Hartschaumkern – kurz: XPS. Sie besitzen eine Langzeit-Druckspannung, die sich mindestens 50 Jahre aufrecht hält. Nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern auch die hohe Wärmedämmung ist von hoher Bedeutung. Hier sparen Sie wirklich Energie.

XPS-Bauplatten sind sehr leicht und zu 100 % wasserdicht. Dies garantiert Ihnen einen hervorragenden und nachhaltigen Schimmel- und Pilzschutz.

Fliesen benötigen einen extra starken Haftuntergrund, damit sie auch für alle Zeit stabil sind. Aus diesem Grund wird die Oberfläche der Bauplatte extra behandelt.

Fliesen

Im privaten Bereich können Sie, im Vergleich zum öffentlichen Bereich, Ihre Fliesen grundsätzlich frei wählen. Dennoch empfiehlt es sich vor allem in Nassräumen rutschhemmende Fliesen zu wählen. Besonders im konkreten Nassbereich der Dusche sollten Sie dies berücksichtigen, da es um Ihre allgemeine Sicherheit geht. Fliesen der Rutschhemmungsklasse r10 werden hier ganz speziell empfohlen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Standfläche Ihrer Dusche, frei zu gestalten. Das geht auch unabhängig von dem restlichen Badezimmer.

Zunächst ist es hilfreich zwischen Grobkeramik und Feinkeramik zu unterscheiden. Einzelheiten und tiefere Einblicke in das Thema finden Sie auf unserer Themenseite Fliesen.

Grobkeramik

Hierzu zählen:

  • Terracotta
    Die Tonsorten für Terracottafliesen stammen hauptsächlich aus Italien, Marokko, Spanien und Portugal. Diese weisen eine starke Offenporigkeit auf.
  • Klinker
    Basiert auf mehreren Tonarten und ist hoch belastbar. So wird Ihre bodenfreie Dusche besonders rutschfest.
  • Spaltplatten
    Sind säurebeständig und hoch belastbar. Sie werden sowohl glasiert als auch unglasiert angeboten.

Feinkeramik

helle Wandmosaikfliesen,

Mit Feinkeramik gestalten Sie Ihre Dusche individuell. Setzen Sie feine Kontraste.

Steingut-, Steinzeug- und Feinsteinzeug gehören zur Gruppe der Feinkeramik. Diese werden nochmals speziell in ihrer Wasseraufnahmefähigkeit unterschieden.

Grobporigere Feinkeramiken weisen prinzipiell eine höhere Fähigkeit auf, Wasser aufzunehmen. Diese Materialien sind weicher und dementsprechend leichter zu bearbeiten. Auf der anderen Seite sind feinporige Keramiken härter und schwerer zu bearbeiten. Dadurch verleihen Sie ihrer bodengleichen Dusche zusätzliche Stabilität.

  • Sie sind eher grobporig und nehmen daher mehr Feuchtigkeit auf. Sie sind vorwiegend glasiert erhältlich.
  • Steinzeugfliesen
    Feinporiger
    und widerstandsfähiger als Steingutfliesen. Unglasiert hoch rutschfest und glasiert leicht zu pflegen.
  • Feinsteinzeugfliesen
    Sehr geringe Wasser-Aufnahmebereitschaft. Sehr strapazierfähig. Wegen der hohen Härte schwierig zuzuschneiden.

Natursteinfliesen

Hier werden verschiedene edle Steinarten wie Marmor oder Schiefer angeboten, die besonders auch in der Kombination für Ihre begehbare Dusche wirken.

Mosaikfliesen

In den meisten Fällen werden Mosaikfliesen in quadratischer Form gewählt. Es gibt sie in allen denkbaren Farbtönen. Für bodenfreie Duschen sind ebenfalls metallische Töne verfügbar.

Großformatige Fliesen

Natursteinoptik

Große Fliesen lassen Ihr Bad elegant und modern erscheinen.

Diese Fliesen werden immer beliebter. Denn sie lassen Ihr Badezimmer -und damit auch Ihre begehbare Dusche- groß und luxuriös wirken. Je nach Dusch- und Badgröße können Bodenfliesen mit bis zu einem Meter Seitenlänge verbaut werden. Besonders in bodengleichen Duschen wirken die großformatigen Fliesen sehr ästhetisch und elegant. Es gibt sie auch in verschiedenen optischen Varianten. Hier sind besonders Holz-, Schiefer- und Natursteinoptik populär.

4. Voraussetzungen für den Einbau bodengleicher Duschen

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Planen Sie eine bodengleiche Dusche am besten frühzeitig.

Der Traum einer begehbaren Dusche lässt sich dank modernster Badtechnik in praktisch jedem Ambiente verwirklichen. Wenn Sie neu bauen, sollten Sie Ihre Vorstellungen frühzeitig mit Ihrem Architekten beziehungsweise Badplaner besprechen. So lassen sich der spezielle Bodenaufbau und die nötigen Abflüsse rechtzeitig einplanen.

Doch auch nachträglich ist es möglich, eine bodengleiche Dusche einzubauen. Hierfür muss Ihr Bad allerdings einige Voraussetzungen erfüllen:

  • Angepasste Abwasserleitungen.
  • Entfernung und fachgerechte Entsorgung von alten Sanitäreinrichtungen.
  • Einbau eines neuen Ablaufsystems.
  • Neuer Bodenbelag.
  • Neue Armaturen.
  • Abgedichtete Fugen zwischen Wand und Boden.
  • Optional: Estrich auftragen und Wandfliesen mit Fugen erneuern.

Beachten Sie all diese Dinge, steht einem nachträglichen Einbau nichts mehr im Wege.

Die barrierefreie Dusche stellt auch für Altbauten eine perfekte Modernisierungslösung dar. Zunächst prüft ein Badplaner die konstruktiven Bedingungen. Danach wird über das passende Ablaufsystem entschieden. Wollen Sie in Ihren Altbau also eine bodengleiche Dusche nachträglich installieren, ist das meist kein Problem.

Wichtig für ein barrierefreies Duschen:

  • Eine Fläche von 120 cm in der Breite und 120 cm in der Tiefe (Rollstuhl 150 cm x 150 cm) wird benötigt. Ist Ihr Bad zu klein, findet ein erfahrener Sanitärbetrieb in den meisten Fällen eine individuell angepasste Lösung.
  • Idealerweise sollte Ihr Duschbereich bodengleich gestaltet sein. Nach DIN 18040-2 besteht eine Toleranz von 2 cm in der maximalen Absenkung.
  • Wünschenswert sind Duschwände, die sich nach innen und außen öffnen lassen. Der Einbau der Duschabtrennung sollte möglichst schwellenfrei erfolgen.
  • Der Duschbereich kann mit einer stabilen und gut erkennbaren, umlaufenden Haltestange (L-förmig) oder einem anderen Haltegriffsystem ausgestattet werden.
  • Die Nachrüstung mit einem Duschklappsitz, Ecksitz oder einer Duschbank sollte umsetzbar sein.

Estrichaufbau für den Duschablauf zu niedrig – und jetzt?

  • Die erforderlichen Abwasserleitungen werden verlegt. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn die Rohrkästen an der Geschossdecke im Raum unter dem Bad kein Problem darstellen. Die Rohre können durch eine Absenkung der Deckenverkleidung unsichtbar gemacht werden.
  • Durch den Einbau einer Bodenablaufpumpe wird das fehlende Gefälle durch eine kleine leistungsstarke Pumpe kompensiert. Diese transportiert das Abwasser zuverlässig in die nächste Freigefälleleitung.

Begehbare geflieste Dusche

Eine geflieste oder mit Naturstein bedeckte Dusche ist ein edler Anblick. Damit die Freude von langer Dauer ist, kommt es auf den Unterbau und vor allem auf die fachgerechte Abdichtung an. Generell bieten sich für die bodengleiche Duschen zwei Systeme an.

Zu beachten gilt:

  • Befliesbare Duschelemente mit Ablauf und festem Gefälle.
  • Fachgerechte Abdichtung bei beiden Systemen zwingend notwendig.

Walk-In-Dusche

Charakteristisch für eine Walk-In-Dusche sind der Einstieg ohne Tür und der barrierefreie Zugang zur Dusche. Übrigens lassen sich auch bodengleich eingebaute Duschwannen bestens mit Walk-Ins kombinieren.

Zu beachten gilt:

  • Ein- oder mehrteilige Walk-In-Dusche.
  • Rahmenlos, teilgerahmt oder gerahmt.
  • Aufmaß und Einbau durch den Fachmann.

Brausegarnitur

Zu einer Brausegarnitur gehören ganz klar die Handbrause und der Brauseschlauch. Dazu kommt entweder eine Wandhalterung oder eine Brausestange mit Halterung.

Zu beachten gilt:

  • Handbrause, Duschstange, Duscharmatur und Brauseschlauch einzeln kaufen.
  • Komplette Brausegarnitur mit oder ohne Brausebatterie kaufen.
  • Bohren in Fliesen vermeiden, Fugen verwenden.

Duschsystem

Ein Duschsystem bietet Ihnen eine komfortablere Lösung im Vergleich zu einer Brausegarnitur. Bei solch einer Duschvorrichtung sind Armatur, Brausestange bis hin zur Kopf- und Handbrause mit integriert.

Was es bei begehbaren Duschen zu beachten gilt:

  • Duschsystem mit oder ohne Armatur erhältlich.
  • Duschpaneele mit zahlreichen Zusatzfunktionen als Alternative.
  • Bei der Montage besser in Fugen als in Fliesen bohren.

Regendusche

Ein besonders großes Duschvergnügen verspricht Ihnen eine Regendusche. Die Luxusmodelle sind bis zu einem Meter breit und werden in die Decke eingebaut. Andere werden mit Hilfe eines Brausearms an der Decke oder an der Wand montiert.

Zu beachten gilt:

  • Regendusche mit oder ohne Beleuchtung.
  • Deckeneinbau, Wandanschluss oder Deckenanschluss.
  • Seitenbrausen als Ergänzung.

Bodengleiche Duschen mit und ohne Seitenwände

Für eine bodengleiche Dusche brauchen Sie Platz im Badezimmer. Möchten Sie eine komplett offene Dusche, das heißt also eine ohne Seitenwände, so werden mindestens 1,20 m Platz benötigt. Dieser Platz wird komplett für das Gefälle genutzt. Da dieses nur sehr gering ausfällt, müssen leistungsstarke Abwassersysteme verbaut werden. Die Planung und Durchführung einer komplett offenen Dusche übernimmt am besten ein Fachbetrieb.

5. Pflege und Wartung von begehbaren Duschen

Die Reinigung der bodengleichen Dusche unterscheidet sich nicht maßgeblich von der einer herkömmlichen Dusche. Gewöhnliche Bad- und Glasreiniger sind völlig ausreichend. Ein Glasreiniger bringt Ihre Duschwand zum Glänzen, der Badreiniger alles andere.

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Passen Sie die Reinigung den Bedingungen der Fliesen an.

Achten Sie darauf, für Ihre bodengleiche Dusche keine aggressiven Reiniger zu verwenden. Diese greifen häufig die Fliesen oder Fugen an und beschädigen sie. Außerdem sollten Ihr Bad- und Glasreiniger hautverträglich sein. Lästigen Kalk in der Dusche werden Sie mit üblichen kalklösenden Mitteln wie Zitronensäure los.

Die Fugen Ihrer bodengleichen Dusche säubern Sie leicht mit einem Badreiniger oder Spülmittel. Wählen Sie auch den Schwamm, den Sie benutzen, mit Bedacht aus. Raue Schwämme können die Fliesen nämlich schnell zerkratzen. Dadurch gehen ihr Glanz und ihr moderner Charme verloren.

An Kanten und Ecken wird für gewöhnlich Fugensilikon verwendet. Auch hier gilt: Keine aggressive Pflege. Das Silikon lässt sich mit gewöhnlichen Badreiniger säubern. Silikon wird mit den Jahren undicht, porös und weniger ansehnlich. Daher sollten Sie dieses nach einer Weil erneuern. Der Zeitpunkt dafür ist in jedem Haushalt unterschiedlich.

In der Regel ist die Erneuerung notwendig, sobald sich Schimmel bildet oder das Silikon zersetzt. Das ist relativ unkompliziert und kann auch ohne Vorerfahrung eigenständig durchgeführt werden. Die Schritte zur Erneuerung sind wie folgt:

  • Das alte Silikon mit einem speziellen Fugenmesser entfernen. Ein gewöhnlicher Spachtel ist auch geeignet.
  • Durch Silikonentferner löst sich das Silikon selbstständig. Das darunterliegende Material wird dadurch nicht beschädigt.
  • Anschließend die Stelle trocknen und von Öl, Schmutz und anderen Resten befreien.
  • Das neue Silikon mit einer Silikonspritze auf die Stelle geben.
  • Damit das Silikon geradlinig wird, kleben Sie am besten vorher Kreppband an die Seiten.
  • Beachten Sie beim Auftragen, dass das Silikon den Untergrund vollständig berührt.
  • Unebenheiten lassen sich mit einer Wasser-Spülmittel-Mischung ausbessern.

6. Kosten für bodengleiche Duschen

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, in welchem Preisrahmen Wandfarben ungefähr liegen.

Die Preise variieren nach Hersteller, Material, Form, Größe und Installationsaufwand erheblich.
Wenn Sie vorhaben, eine Komplettinstallation von einem Fachmann vornehmen zu lassen, dürfen Sie mit Kosten von ca. 1.000 € – 3.000 € und mehr rechnen.


Kosten bodengleiche & begehbare Dusche

ModellFormMaßePreis
Bodenelement Punktablaufrechteckig120 cm x 90 cmab 180 €
Bodenelement Linienablaufrechteckig120 cm x 90 cmab 460 €
Bodenelement für Holzbalkendeckenquadratisch120 cm x 120 cmab 200 €
Dezentraler Ablaufrechteckig120 cm x 90 cmab 270 €

7. Fördermittel für begehbare Duschen

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Für den Umbau zu einem modernen, behindertengerechten zeitlosen Bad gibt es mehrere Stellen, bei denen Sie eine Förderung beantragen können:

Pflegekassen (bei Pflegestufe)

Unter anderem wird der Einbau einer bodengleichen Dusche gefördert. Es werden Zuschüsse von bis zu 4000€ gewährt. Auch der Einbau einer Badenwannen-Einstiegshilfe, rutschhemmende Fliesen oder Bodenbeläge und der Einbau eines höhenverstellbaren Waschtisches werden bezuschusst. Nach Zuordnung der Pflegestufe wird hier ein individuelles Förderprogramm für Sie erstellt. Beachten Sie, dass sie vor Beginn des Umbaus einen Antrag zur Bezuschussung stellen.

Krankenkassen

Sie übernehmen Kosten für Hilfsmittel wie Duschstuhl oder Haltegriffe. Boden-Decken-Stangen oder ein Badewannenlift können auch in Anspruch genommen werden. Das Hilfsmittel muss Ihnen aber Ihr Arzt verschreiben. Erst dann können Sie mit Zuschüssen oder Kostenübernahmen durch Ihre Krankenkasse rechnen.

KfW-Bank

Sie erteilt Kredite für den Einbau bodengleicher Duschen. Diese Förderung erfolgt über den Kredit 159, Förderung barriere-reduzierender und einbruchsichernder Maßnahmen. Sie können diesen, unabhängig von Ihrem Alter, beantragen. Der effektive Jahreszins beträgt nur 1%. Lediglich die Auflagen der DIN Norm 18040-2 müssen eingehalten werden.

Förderung durch Ländermittel

Jedes Bundesland hat eigene Regelungen zur Förderung. Die Förderprogramme für Wohnbauten sind sehr komplex gehalten. Die Zuschüsse variieren deshalb nach Maßnahme und Standort.
Dennoch lohnt es sich, wenn Sie sich auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales informieren.

Sozialhilfe

Falls Sie Sozialhilfe (ALG2 oder Grundsicherung) empfangen sollten, können Sie bei Ihrer zuständigen Behörde einen Antrag stellen. Dieser nennt sich: Antrag auf Bezuschussung zum behindertengerechten Umbau des Bades. Ein Mitarbeiter des lokalen Gesundheitsamtes muss dann die Notwendigkeit bestätigen.

Sind Umbauten steuerlich absetzbar?

Behindertengerechte Umbauten lassen sich meistens als „außergewöhnliche Belastung“ steuerlich absetzen. Sprechen Sie hierfür am besten mit Ihrem Steuerberater.

8. Vor-/Nachteile bodengleicher Duschen

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Geflieste bodengleiche Dusche

VorteileNachteile
individuelle Duschlösung möglichnur Fliesen mit r10/11/12 rutschsicher
breite Farb- und Dekorauswahlerhöhter Arbeitsaufwand
gibt kleinen Bädern die nötige Weitegroße Fliesen lassen sich schwerer verlegen
Lage des Ablaufs ist frei wählbar
behindertengerecht (bei entsprechender Größe)
Fußbodenheizung möglich

9. Produkt-Empfehlung wedi

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Das wedi Fundo Integro Dusch-Komplettsystem.

Aus dem umfangreichen wedi-Sortiment für begehbare Duschen empfehlen wir besonders das normkonforme Komplettsystem wedi Fundo Integro.

Bei Planern und Fachbetrieben sind bei der Installation von bodengleichen Duschsystemen immer geringe Aufbauhöhen gewünscht. Denn jeder Millimeter zählt. Das Produkt Fundo Integro von wedi überzeugt mit einer Einbauhöhe von nur 90 mm.

Zusätzlich können sich Planer und Fachbetriebe auf die sprichwörtliche wedi Qualität verlassen. Denn die Fundo Integro erfüllt alle relevanten Normen (DIN EN 1253, DIN EN 12056).

Alle aufwändigen und kritischen Arbeitsschritte sind von wedi bereits direkt in das System integriert worden. Dies hat zur Folge, dass der Montageaufwand für den Fachbetrieb drastisch reduziert wird.

Das nachfolgende Video zeigt die einfache Installation und Montage des Komplettsystems Fundo Integro:

Fundo Integro ist zusätzlich auch noch optisch abwechslungsreich. Dieses neuartige Dusch-Komplettsystem wird nämlich nicht nur in 8 unterschiedlichen Formaten angeboten.
Es ist auch kompatibel mit verschiedenen Fino Abdeckrosten.

Ein weiterer Vorteil: Aufgrund des extrem flachen Rahmens kann dieses wedi-Produkt mit sehr dünner Keramik oder Glasmosaik verfliest werden.

Auch für dieses Produkt bietet die Firma wedi wie gewohnt eine zehnjährige Qualitätsgarantie an.

Zusammenfassend einige technische Details, die die Fundo Integro einzigartig machen:

  • 25% geringere Aufbauhöhe gegenüber konventionellen Produkten
  • Einbauhöhe 90 mm, inklusive integriertem Ablauf
  • 50 mm Sperrwasserhöhe
  • Vorgeformtes Gefälle 1,5%
  • Montagefähige Abdichtung

Ein weiteres Produkt von wedi ist die bodenlgeiche Dusche Fundo Plano.

Mit nur 65 mm ist es das flachste wedi Komplettsystem. Diese Innovation ist vor allem bei Sanierungen, z.B. auch in Altbauten, empfehlenswert. Das verfliesbare Bodenelement ist zu 100 % wasserdicht und bietet Sicherheit durch gleichmäßiges Gefälle. Ein schneller und einfacher Einbau ist garantiert.

Wie die Dusche Fundo Plano richtig eingebaut wird, zeigt Ihnen folgendes Video:

10. Kataloge

Für Bauherren

Hier stehen Ihnen Kataloge der Firma wedi zum Thema
bodengleiche Duschen frei zum Download zur Verfügung.

Für Fachbetriebe, Architekten & Planer

Hier stehen Ihnen Kataloge der Firma Vaillant zum Thema
Wärmepumpe in einem speziellen Login-Bereich zum Download
zur Verfügung.

11. Normen und Regelungen – das gilt es zu beachten

Normen und Regelungen beim Einbau Ihrer bodengleichen Dusche

Auch beim Duscheinbau müssen Sie bestimmte Sanitär-Normen einhalten. Um den nachbarschaftlichen Frieden zu sichern, gibt es zum Beispiel spezielle Schallschutzrichtlinien. Hier finden Sie die wichtigsten Normen für den Einbau Ihrer bodengleichen Dusche.

Für den Einbau sind viele Regeln und Normen einer bodengleichen Dusche zu beachten. Diese Anforderungen sind zum Schutz gedacht und daher notwendig. Eine ausführliche Planung ist deshalb ratsam und erspart Ihnen viel Stress beim Einbau.

NormInhalt
DIN 4109·         Schallschutzregelung für Wasserinstallation

·         Regelt durch ihre Mindestanforderung von weniger als 30 dB die Ruhe-Erhaltung in Mehrfamilienhäusern.

DIN 18040·         Das barrierefreie Bauen legt einen Mindestbewegungsraum fest, um das Leben vieler Menschen zu erleichtern. Die Breite der Dusche sollte mindestens 1,5 m betragen und die Tiefe 1m.

·         Die Dusche muss rutschfest und für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich sein.

DIN 1986-100·         Regelt die Entwässerung.

·         Fordert eine Mindesthöhe von 50 mm des Sperrwassers.

·         Sperrwasser ist ein Flüssigkeitskreislauf, der Trockenläufe der Dichtungen verhindert und zum Abbau des Dichtungsdrucks beiträgt.

DIN EN 12056·         Regelt ebenfalls die Entwässerungsanlage, aber nur innerhalb von Gebäuden
DIN EN 1253·         Regelung der Bodenabläufe.

·         Anleitung zu den Einbaustellen der Bodenabläufe.

·         Konstruktion, Funktion und Ausführung der hergestellten Abläufe in Gebäuden.

DIN 18195·         Regelung zum Schutz vor Feuchtigkeit.

·         Konstruktive Ausführung und Abdichtungsregelung, beispielsweise die Verwendung von Wannenabdichtbändern.

·         Schäden an der Bausubstanz sollen vermieden werden, indem häufige Durchfeuchtung vorgebeugt wird.

12. Die Geschichte der Wellnes-Oase

Hygiene ist ein bedeutender Teil unseres Lebens. Bereits die alten Griechen und die Römer waren sich dessen bewusst. Deshalb bauten sie öffentliche Bäder, die allen zugänglich waren.

Die tatsächliche Vorform der Dusche entstand jedoch erst im Jahr 1870. Seinen Ursprung hatte diese verblüffender Weise in den Gefängnissen Frankreichs. Hier wurde eine Möglichkeit gesucht, viele Menschen schnell zu säubern. Damit sollten Erkrankungen und deren schnelle Verbreitung verhindert werden, denn die hygienischen Bedingungen ließen zu wünschen übrig. Die Lösung dieses Problems war die Dusche. Außerdem war das Duschen verhältnismäßig wassersparend. Im Laufe der Zeit begeisterten sich auch das Militär, Kasernen und Internate dafür.

Neun Jahre später erreichte diese Erfindung auch den deutschsprachigen Raum. Zunächst war die Dusche im preußischen Militär in Form von Großraumduschen vertreten. Später wurden Einzelkabinen entwickelt. Der Vorreiter der heutigen Dusche war geboren.

Mit der Zeit durchlief die Duschbranche verschiedene Trends. Heute ist besonders die bodenebene Dusche eine moderne und beliebte Variante. Durch ihre barrierefreie Bauweise ist sie auch bei älteren oder körperlich beeinträchtigten Menschen beliebt.

13. Eine bodengleiche Dusche im Altbau

Möchten Sie im Altbau eine bodenebene Dusche installieren, beachten Sie folgende Aspekte:

  • Erneuern Sie alten und zu dünnen Estrich.
  • Stemmen Sie ein Stück der Deckenplatte aus um Platz zu schaffen.
  • Lassen Sie tragende Holzbalken stehen.
  • Errichten Sie bei Bedarf ein Podest.
  • Verlegen Sie den Ablauf senkrecht nach unten oder betten Sie die Rohre ein.

Erneuern Sie den alten Estrich, um ein problemloses Ablaufen des Wassers zu ermöglichen. Oftmals wird für das Einbauen des Ablaufes mehr Platz benötigt als vorhanden ist. Stemmen Sie in diesem Fall ein Stück der Deckenplatte aus.

In Sonderfällen ist es nicht möglich, die bodengleiche Dusche direkt auf dem Boden zu installieren. Die einfache Lösung ist ein kleines Podest. Für eine behindertengerechte Lösung bauen Sie eine zusätzliche Rampe ein.

Möchten Sie Veränderungen an Decken und Balken vornehmen, sprechen Sie vorher mit einem Statiker. Es besteht sonst die Gefahr von Schäden.

14. Bodengleiche Dusche und Duschwanne im Vergleich

Sie sind sich im Bezug auf eine bodengleiche Dusche noch unsicher? Dann beachten Sie folgende unschlagbare Vorteile gegenüber der herkömmlichen Duschwanne:

  • Ebene Duschen verleihen Ihrem Badezimmer eine moderne Eleganz.

Eine bodengleiche Dusche aus Terracotta oder Natursteinfliesen werten Ihr Bad optisch auf. Heben Sie sich von vorgefertigten Duschwannen ab.

  • Erhöhen Sie Ihren Komfort mit einer Fußbodenheizung.

Eine Fußbodenheizung wird unter den Fliesen installiert. Sie benötigen keinen Heizkörper mehr in Ihrem Badezimmer. Die Installation elektrischer Fußbodenheizungen ist nur auf bodengleichen Bereichen möglich.

  • Raue Fliesen bieten Ihnen höhere Sicherheit.

Verwenden Sie in Ihrer bodengleichen Dusche raue Fliesen. So minimieren Sie die Gefahr auszurutschen.

  • Bessere Hygiene bei fugenlosen Platten.

In den Fugen Ihres Badezimmers sammelt sich mit der Zeit Schmutz. Die Hygiene wird auch bei regelmäßigen Putzen gemindert. Bestellen Sie daher eine große, fugenlose Platte für Ihre bodenebene Dusche.

15. Fußbodenheizung unter der bodengleichen Dusche

Installieren Sie unter Ihrer bodengleichen Dusche eine Fußbodenheizung. Diese bietet Ihnen:

  • Erhöhten Komfort während des Duschens.
  • Ausreichend Wärme, wodurch ein Heizkörper überflüssig wird.
  • Geringere Heizkosten durch einen geringeren Energieverbrauch.

Unabhängig vom Material besitzen Fliesen eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Sie erwärmen sich schnell und speichern diese Wärme. Daher ist ein Bodenbelag aus Fliesen der perfekte Untergrund für eine Fußbodenheizung.

Achten Sie auf eine ordnungsgemäße Verdichtung des Bodens und der Wände. Verwenden Sie wasserdichte Dichtungsmasse und Fugenmasse. Dadurch wird ein Eindringen des Wassers in den Untergrund verhindert.

Sind die Wände und der Boden richtig verdichtet, besteht keine Gefahr.

16. Installation der Fußbodenheizung unter der bodenebenen Dusche

Installieren Sie eine elektrische Fußbodenheizung, wenn Sie Ihr Bad sanieren oder integrieren Sie das System in Ihren vorhandenen Duschbereich.

Speziell für den Nassbereich gibt es elektrisch betriebene Heizmatten. Diese Matten erfüllen sämtliche Schutzanforderungen und stellen in Verbindung mit Wasser keine Gefahr dar.

Heizmatten sind vorgefertigt in verschiedenen Modellen erhältlich. Sie werden problemlos in den Nassbereich integriert.

Beachten Sie:

  • Über der Fußbodenheizung wird der Bodenbelag 12 Millimeter dick aufgetragen.
  • Lassen Sie die Installation von einem Fachbetrieb durchführen.

Die Wärme wird sicher und ohne Energieverluste weitergeleitet. Halten Sie diese Millimeter Anzahl nicht ein, entweicht die Wärme schlechter. Die Fußbodenheizung wird dadurch beschädigt.

Der Einbau elektrische Geräte im Nassbereich ist mit Risiken verbunden. Lassen Sie sich daher von einem Fachmann beraten.

17. Ideen für Ihre bodengleiche Dusche

Sie möchten eine einzigartige Dusche, sind aber ideenlos? Dann lassen Sie sich von diesen Designvorschlägen inspirieren!

  • Freistehende Duschen bieten viel Platz für Entspannung. Ein offener Grundriss bietet Ihnen zusätzliche Möglichkeiten.
  • Wählen Sie eine offene Dusche und sparen Sie sich Duschvorhänge und Türen.
  • Wegklappbare Duschtüren sind die Alternative zur offenen Dusche. Klappen Sie die Tür einfach zur Seite und nutzen die gewonnene Fläche nach ihrem belieben.
  • Eine unsichtbare Dusche ist sowohl offen, als auch fugenlos und gefällelos. Nur die an der Wand installierte Brause weißt auf eine Dusche hin.
  • Installieren Sie in kleinen Bädern die Dusche zwischen Ihre Sanitärgeräte. Ihre begehbare Dusche wird zum Durchgangsbereich.
  • Heben Sie Ihre bodengleiche Dusche mit einem Podest nach oben.

18. Die passende Duschwand

Eine bodengleiche Dusche benötigt unter Umständen eine Duschwand. Verzichten Sie komplett auf eine Wand,

  • Wenn das Umfeld nicht durch Wasser beeinträchtigt oder geschädigt wird.
  • Wenn das Gefälle groß genug ist.

Verzichten Sie auf eine Duschwand, erscheint Ihr Badezimmer größer. Der offene Grundriss bietet Platz für andere Tätigkeiten.

Haben Sie sich für eine Duschwand entschieden, haben Sie weitere Möglichkeiten:

  • Installieren Sie eine gerade Wand. Diese kann alternativ aus Glas bestehen.
  • Entscheiden Sie sich für eine runde oder L-förmige Duschwand.
  • Trennen Sie Ihr Bad in einzelne Bereiche durch eine Duschkabine.

19. Bodengleiche Duschwanne: die Alternative zu Fliesen

Bodengleiche Duschwannen sind leichter zu reinigen als Fliesen. Die Montage geht schnell und einfach. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, benötigen Sie keinen Fachmann.

Durch spezielle Abdichtungen bleibt der Boden unter der Duschwanne geschützt. Er ermöglicht ein sicheres Ablaufen des Wassers. Außerdem sind Duschwannen günstiger als Fliesen.

Neben diesen Vorteilen, bringen Duschwannen auch Nachteile gegenüber den Fliesen. Duschwannen sind in vorgefertigten Größen erhältlich. Sie eignen sich daher nicht für maßgefertigte Bäder. Durch ihre begrenzte Farbauswahl erschaffen sie keine kreative, individuelle Dusche.

Das Material der bodengleichen Duschwanne eignet sich nicht für eine Fußbodenheizung. Informieren Sie sich über die Strapazierfähigkeit. Nicht jede Wanne eignet sich für Rollstühle.

Bodenebene Duschwannen sind eine preisgünstige Alternative zu Fliesen.

20. So wird Ihre bodengleiche Dusche behindertengerecht

Wichtig für eine behindertengerechte Dusche ist ein ebener Zugang. Zusätzlich gibt es weitere Aspekte zu beachten:

  • Die Größe der Duschfläche entspricht der DIN 18040 Norm.
  • Der Boden hält der Belastung eines Rollstuhls auf Dauer stand.
  • Lehnen und Stützgriffe sind an den Wänden angebracht.

Eine barrierefreie Dusche benötigt eine Fläche von 120 x 120 Zentimeter. Die vorgeschriebene Fläche für Rollstuhlfahrer hingegen beträgt 150 x 150 Zentimeter.

Informieren Sie sich beim Hersteller über die Strapazierfähigkeit Ihres Bodens. Besonders große Platten und Feinsteinzeugfliesen sind besonders hart und widerstandsfähig.

Stützgriffe an der Duschwand sorgen für zusätzliche Sicherheit. Eine weitere Möglichkeit ist ein Duschstuhl mit Arm- und Rückenlehne.

21. Armaturen für eine bodengleiche Dusche

Statten Sie Ihre bodengleiche Dusche mit Armaturen aus, um die perfekte Wohlfühloase zu schaffen. Entscheiden Sie zwischen:

  • Kopfbrause mit und ohne Handbrause.
  • Handbrause.
  • Regenbrause.
  • Zusätzliche Seitenbrausen.

Die Handbrause mit Duschstange ist die einfachste Möglichkeit. Wenn Sie etwas mehr Komfort genießen möchten, installieren Sie eine zusätzliche Kopfbrause.

Den höchsten Duschgenuss erhalten Sie mit einer Regenbrause. Lassen Sie sich von einem Duschkopf mit unzähligen Düsen verwöhnen. Zusätzliche Seitenbrausen an den Wänden massieren Sie sanft. Machen Sie aus Ihrer Dusche einen Ort der Entspannung.

22. Accessoires in Ihrer bodenebenen Dusche

Auch in einer bodengleichen Dusche sind genügend Ablageflächen wichtig. Die passende Ablage für Duschgel und Shampoo schafft ein stimmiges Gesamtbild. Beispiele für stimmige Accessoires sind:

  • Nischen und Vorsprünge.
  • Duschkörbe.
  • Hocker und Stühle.
  • Handtuchhalter.
  • Flüssigseifenspender.

Besitzen Sie eine Duschwand aus Glas, denken Sie an einen Glaswischer. Zur höheren Sicherheit stellen Sie Hocker und Stühle griffbereit in Ihre Nähe.

Ein kleiner Tipp: Kaufen Sie alle Bad-Accessoires einer Marke oder eines Herstellers. So kreieren Sie ein harmonisches Gesamtbild.

23. Licht und Dampf in Ihrer bodengleichen Dusche

Eine bodenebene Dusche eignet sich hervorragend als Dampfdusche. Sie benötigen dazu:

  • Komplett schließbare Duschwände oder Kabine.
  • Ein System zur Erzeugung des Dampfnebels.

Stellen Sie zur Entspannung Hocker oder Stühle in Ihre Dusche. Installieren Sie an der Wand eine Sitzbank oder greifen Sie zur Liege für erhöhten Komfort.

Installieren Sie in Ihrem Bad oder direkt über der Dusche LED-Leisten. So verändern Sie das Licht und passen es an Ihre Stimmung an. Gelbes oder oranges Licht wirkt sich entspannend auf den Körper aus. Blaues Licht hingegen wirkt anregend und sorgt für einen klaren Kopf.

Eine weitere Möglichkeit sind LED-Duschköpfe. Das Wasser strömt in der gewünschten Farbe aus den Düsen. Erleben Sie ein einzigartiges Duscherlebnis.

24. Zusammenfassung: bodengleiche Dusche

Eine bodengleiche Dusche ist individuell an Ihr Bad anpassbar. Egal ob Altbau oder zu kleines Bad, eine Reihe von Sonderlösungen machen fast alles möglich.

Das Aussehen und die Materialien wählen Sie frei nach Ihrem Stil und Geschmack. Haben Sie sich für Bodenfliesen anstelle der bodenebenen Duschwanne entschieden, stehen Ihnen viele Materialien zur Auswahl. Achten Sie auf Strapazierfähigkeit und Belastbarkeit.

Bodenebene Duschen eignen sich hervorragend für Rollstuhlfahrer und die ganze Familie. Achten Sie auf DIN-Normen und den richtigen Untergrund.

Kreieren Sie mit Hilfe der passenden Bad-Accessoires ein harmonisches Gesamtbild. Wählen Sie die richtige Armatur für guten Komfort. Funktionalität trifft hier auf Design.

Eine zusätzliche Fußbodenheizung sorgt für Wärme und ermöglicht Ihnen die gewünschte Entspannung. Ihre Möglichkeiten für eine bodengleiche Dusche sind unzählig. Erschaffen Sie sich ein modernes Schmuckstück in Ihrem Badezimmer.

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