Wandfliesen

Wandfliesen – unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten

Das Badezimmer entwickelt sich immer mehr zum eigenen Lebensraum. Den Gestaltungsmöglichkeiten Ihres Bades sind keine Grenzen gesetzt. Erfahren Sie hier mehr über Wandfliesen.

In der heutigen Zeit gewinnt das Badezimmer für unser Wohlbefinden eine immer größere Rolle. Es nimmt einen unbewussten Einfluss auf unsere tägliche Stimmung. Deshalb sind Ästhetik und Schutz der Wände und des Bodens gleichermaßen wichtig. Durch Wandfliesen können Sie inspirierende Akzente in Bädern, gleich welcher Größe, setzen.

Wer denkt nicht bei Fliesen an öde und veraltete Designs?

Aber weit gefehlt! Mit uns entdecken Sie viele verschiedene Wandfliesen-Arten aus den unterschiedlichsten Materialien und in unterschiedlichsten Styles. Ideal für jedes Zuhause!

Die richtige Anwendung von Bauplatten

1. Beschreibung: Wandfliesen

Wandfliesen bieten ein besonderes Ambiente. Erfahren Sie mehr bei Tipp zum Bau

Wandfliesen erhalten Sie in unterschiedlichen Designs.

Sowohl bei Wandfliesen, als auch Bodenfliesen, gibt es eine riesige Auswahl an Designs und Materialien. Bevorzugen Sie es eher klassisch und etwas schicker? Oder folgen Sie lieber den aktuellen Trends?

Sie können auch Wandfliesen aus unterschiedlichen Materialien kombinieren. Zeigen Sie Mut zu neuem Design, indem Sie Keramik, Glas und Holz kombinieren.

Bei Wandfliesen können Sie Ihren Ideen freien Lauf lassen. Kriterien wie Abriebsfestigkeit, Tritt- und Rutschsicherheit sind hier nicht von Bedeutung. Merkmale wie Flecken- und Säureempfindlichkeit, sind eher zu beachten.

2. Verschiedene Fliesenmateralien und -arten

Die meisten Fliesen bestehen aus Keramik. Gerade als Wandfliesen kommen die Feinkeramiken wie Steingut, Steinzeug– oder Feinsteinzeugfliesen zum Einsatz.

Steingutfliesen sind aufgrund ihres weicheren Materials  mit rauer, großporiger Oberfläche gut an der Wand einsetzbar. Das Zuschneiden oder das Bohren von Löchern fallen dadurch leichter.

Steingutfliesen werden überwiegend glasiert angeboten. Diese Glasur sorgt für einen hervorragenden Säuren- und Fleckenschutz. Steinzeugfliesen sind feinporiger und besitzen nur eine geringe Wasseraufnahmefähigkeit. Durch die höhere Dichte, weisen sie eine bessere mechanische Beständigkeit auf.

Durch Ihre Feinporigkeit sind sie unempfindlicher gegenüber Säuren und Laugen. Gleichzeitig sind sie abrieb- und verschleißfester. Alle diese Eigenschaften führen dazu, dass Steinzeug-Fliesen nicht nur als Wandfliesen, sondern auch als Bodenfliesen verlegt werden können. Steinzeugfliesen sind üblicherweise in glasierter und unglasierter Form erhältlich.

Da Feinsteinzeug vor dem Brennen mit hohem Druck in Formen gepresst wird, weist es die geringste Porosität aller Feinkeramiken auf. Feinsteinzeug-Fliesen sind extrem widerstandsfähig und für besonders stark beanspruchte Bereiche geeignet.

Bei der Verlegung ist jedoch zu beachten, dass diese Fliesen aufgrund ihres hohen Härtegrades schwieriger zuzuschneiden sind.

Natursteinfliesen sind in Ihrer Vielfalt ideal. Von ihrer natürlichen Optik und den individuellen Mustern, werden auch Sie begeistert sein! Die natürlich entstandenen Materialien sind mit Adern, Einschlüssen und Strukturunterschieden durchzogen. Diese Wandfliesen machen jeden Raum durch ihren Look einzigartig und lebendig. Durch die Bearbeitung der Fliesenoberfläche wird ebenfalls die Fliesenoberfläche beeinflusst. Ihre Wahl wird somit ein Unikat sein!

Hartgesteine: Robust und edel zugleich

Hartgesteine sind zwar besonders widerstandsfähig und somit schwieriger zu verarbeiten, können aber auch als Wandfliesen ideal eingesetzt werden. Zu den beliebtesten Hartgesteinen zählen Granit und Quarzit.

Weichgesteine: Leicht zu bearbeiten und chic

Unter Weichgesteine für Badfliesen fallen insbesondere folgende Steinarten:

  • Sandstein.
  • Marmor.
  • Schiefer.
  • Kalkstein.
  • Travertin.

Diese beliebten Natur-Weichgesteine sind allesamt vergleichsweise robust und lassen sich leichter spalten als Hartgestein. Weichgesteine eignen sich hervorragend als Wandfliesen. Sandsteinfliesen bestehen aus extrem kleinen verpressten Mineralkörnern (größtenteils Quarz). Je mehr Quarz verarbeitet wird, desto robuster wird der Sandstein.

Marmorfliesen sind aufgrund ihrer vielfältigen Variationen von Oberflächenstrukturen vielseitig einsetzbar. Die Pflege ist etwas anspruchsvoller, da die Wandfliesen weder Säure noch Lauge vertragen.

Schiefer behauptet sich trotz Kategorie Weichgesteine, als sehr widerstandsfähig. Die Farbauswahl erstreckt sich von grau, rötlich und braun bis zu anthrazit. Gerade als Wandfliesen bieten Schiefer spannende Akzente durch ihre charakteristische Haptik.

Kalksteinfliesen bieten eine homogene, warme Farbgebung und gleichmäßige Textur. Die cremefarbigen Tönungen, wirken als Wandfliesen dezent aber edel und stilvoll zugleich.

Travertinfliesen bieten Creme-, Beige- und Brauntöne und können je nach Oberflächenstruktur sowohl ein rustikales oder mediterranes Flair als auch zeitlose Eleganz verleihen.

Mosaikfliesen

Mosaikfliesen verleihen Ihrem Raum spannende und detailreiche Akzente. Durch individuelle Gestaltung steht Ihren persönlichen Wünschen nichts mehr im Wege.

Üblicherweise werden kleinformatige Wandfliesen auf einer Netzmatte verklebt. Dadurch ergibt sich eine hohe Passgenauigkeit, wodurch Sie auch schwer gestaltbare Bereiche fliesen können.

Mosaikfliesen bestehen aus vielen Einzelsteinen. Üblich sind Materialien aus

  • Keramik,
  • Naturstein,
  • Granit,
  • Marmor,
  • Schiefer,
  • Travertin,
  • Flusskiesen und
  • Glas.

Ausgefallenere Materialien sind Echtholz, Aluminium und Edelstahl. Echtholz muss  mit einer speziellen Versiegelungstechnik bearbeitet werden. Aluminium ist sehr kratz-empfindlich und in Form von Wandfliesen verlegbar.

Aufgrund der Materialvielfalt sind Mosaike für fast jedes Vorhaben geeignet. Sie können entsprechend an jede Gegebenheit angepasst werden. Zusammengestellte, größere Tafeln als Wandfliesen können Sie direkt vom Hersteller beziehen. Beim Fachmann können Sie Mosaikfliesen nach Ihren Ansprüchen selber gestalten lassen.

Glasfliesen und Glasmosaik

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Fliesen aus Glas spiegeln die Schönheit Ihres Bads wieder.

Glas erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da es für besonderen Flair sorgt. Diese Wandfliesen spiegeln das Licht und ist vergleichsweise relativ robust. Glas ist zwar leichter zu reinigen, dafür aber häufiger. Glasfliesen oder Glasmosaike sind zudem etwas teurer.

Da Glas durchsichtig ist, werden sie beim Verlegen auf speziell geeigneten Fliesenkleber gelegt. Durch die Variationsmöglichkeiten erhalten Sie eine anspruchsvolle und innovative Raumgestaltung. Wandfliesen aus Glas haben eine enorme Qualität. Denn sie besitzen eine hohe chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit.

Ebenfalls haben Wandfliesen aus Glas eine antistatische und hygienische Eigenschaft. Hochwertige Fliesen haben eine lange Lebensdauer, sind aber kostspieliger als die meisten anderen Materialien. Eine Notwendigkeit ist, dass Glaselemente mit Spezialkleber und speziellem Fugenmaterial verlegt werden müssen.

3. Wissenswertes über Wandfliesen

Pflege und Reinigung

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Regelmäßige Pflege Ihrer Fliesen sorgt für Glanz im Bad.

Ob Bodenfliesen oder Wandfliesen, beide Arten gelten als recht pflegeleicht. Schmutzanhaftungen und Reinigungsaufwand hängen zum größten Teil von der Oberflächenrauheit ab. Rutschsicherer Belag, welcher zu Strukturierung und eine Erhöhung der Rauheit in der Fliesenoberfläche führt, ist anfällig.

Die Unterhaltsreinigung, sprich das Entfernen alltäglicher Verschmutzung, ist jedoch bei fast jeder Fliesenart einfach zu handhaben. Je nach Verschmutzungsgrad und Nutzungsbereich der Wandfliesen haben Sie verschiedene haushaltsübliche Reinigungsmittel zur Auswahl. So stehen Ihnen Neutralreiniger, alkalische oder saure Reiniger zur Verfügung.

Generell gilt: Wer seine Wandfliesen regelmäßig reinigt, hat weniger Arbeit. Meistens reicht es einmal wöchentlich mit einem Lappen und Allzweckreiniger über die Wandfliesen zu wischen.

Kalkflecken können Sie mit einem Schuss Essig oder etwas Zitronensäure den Kampf ansagen. Hartnäckiger Schmutz, wie Spritzer von Bade-Öl oder Zahnpasta, können Sie vorab mechanisch mit einer Bürste behandeln.

Bei Hochglanzfliesen sollten Sie kein Scheuermittel benutzen. Denn durch die feinen Schleifpartikel werden die Fliesen stumpf.

Haben Sie Feinsteinfliesen verlegt, die offenporig und keine versiegelte Glasierung haben, müssen Sie besonders vorsichtig mit der Pflege sein. Benutzen Sie keinen gefärbten Reiniger, denn der dringt tief in die Poren ein und hinterlässt hässliche Flecken. Halten Sie sich bei Wandfliesen an die Herstellerangaben.

Imprägnierung

Achten Sie darauf, dass Ihre Natursteinfliesen immer imprägniert sind. Die Imprägnierung muss in einem regelmäßigen Abstand wiederholt werden. Sie reduziert die Fleckenempfindlichkeit von offenporigen Fliesen. Bei der Wahl des Reinigers gilt es stets auf die Oberflächenstruktur und die Art der Wandfliesen zu achten, um die Fliesen langanhaltend zu schützen. Bei bestimmten Materialien, wie Granit, Marmor oder Travertin dürfen Sie keine säurehaltigen Mittel benutzen!

Bei jeder Fliese gilt: Wenn Sie unsicher sind, lesen Sie die Herstellerangaben oder wenden Sie sich direkt an den Hersteller.

Qualitätskennzeichnung „1. Ware“

Qualitative hochwertige Wandfliesen sind immer mit der Kennzeichnung „1. Ware“ gekennzeichnet. Die Fliesen sind auf normgerechte Ansprüche geprüft worden. So können Sie sicher sein, einwandfreie Wandfliesen zu erwerben. Neben Länge, Breite und Geradheit der Kanten, werden auch optische Mängel geprüft.

4. Voraussetzung für die Installation

Auch bei der Verlegung von Wandfliesen, brauchen Sie eine gute Vorbereitung und Genauigkeit bei der Ausführung. Entsprechendes Material und Werkzeug sowie handwerkliches Geschick sind die Voraussetzung für Ihr gewünschtes Ergebnis.

Wenn für Sie kleine Mängel oder eventuell entstehende Schäden nicht weiter von Belang sind, steht der eigenen Verlegung nichts im Weg. Gerade bei Fliesen, sollten Sie jedoch präzise und sorgfältig arbeiten.

Achten Sie auf einen sauberen und ebenen Untergrund. Kleine Risse in der Wand werden mit Spachtelmasse behandelt. Nachdem diese eingetrocknet ist, reinigen Sie die betroffene Stelle.

Entfernen Sie sämtliche Schmutz- und Fettflecken, sowie alte Anstriche. Nun benötigen Sie eine Abdichtung für feuchte Räume. Damit verhindern Sie, dass Nässe in die Wand fließt.

Die saubere Wand benötigt zur weiteren Behandlung eine Grundierung. Wählen Sie dafür:

  • Einen Tiefengrund für saugstarke Untergründe. Dieser eignet sich für Zement, Gips und Kalkputze.
  • Der Haftgrund verleiht sehr glatten Oberfläche eine bessere Haftung. Er wird beispielsweise auf Beton verwendet.

Lesen Sie die Angaben des Herstellers, bevor Sie die Grundierung auftragen. Je nach Art, benötigen diese eine längere Trockenzeit. Verwenden Sie zum Auftragen einen dicken Pinsel oder eine Farbrolle.

Damit die Fliesen sicher an Ihrer Wand haften bleiben, benötigen Sie den richtigen Kleber.

  • Zementkleber eignet sich für mineralische Baustoffe. Dazu zählen Beton und Zementstriche.
  • In besonders warmen oder feuchten Räumen ist der Flexkleber die beste Wahl.
  • Ein Dispersionskleber wird auf glatten Untergründen oder glattem Putz aufgetragen.

Um sicher zu stellen das Grundierung und Kleber zusammenpassen, kaufen Sie sie vom gleichen Hersteller.

5. Verlegung der Wandfliesen

Tipp zum Bau zeigt Ihnen, was Sei bei der Montage von Wandfliesen beachten müssen.

Der richtige Fliesenkleber entscheidet über den Halt der Wandfliesen.

Der Fliesenkleber

Ihr erster Arbeitsschritt ist das Anrühren und Auftragen des Klebers. Dispersionskleber sind für den Gebrauch bereits vorbereitet. Anderes Fliesenkleber werden gemäß den Herstellerangaben angerührt.

Geben Sie dem Kleber Wasser hinzu und verrühren alles mit einer Bohrmaschine. Durch einen Rühraufsatz entsteht eine klumpenfreie Masse. Nachdem der Fliesenkleber eine kurze Zeit geruht hat, ist er zur Verarbeitung bereit.

Tragen Sie den Kleber mit einer Kelle oder Glättkelle auf die Wand auf. Um eine ebene Fläche zu erhalten durchkämmen Sie ihn mit einem Zahnspachtel. Für ein perfektes Ergebnis halten Sie den Spachtel in einem 45 Grad Winkel.

Arbeiten Sie in kleinen Schritten und verwenden Sie nicht zu viel Kleber auf einmal. Sonst beginnt er zu trocknen und lässt sich schwerer bearbeiten.

Verlegetechnik für Wandfliesen

Verlegen Sie Fliesen von innen nach außen. Da zugeschnittene Fliesen an den Ecken weniger auffällig sind, beginnen Sie die Außenkanten zu fliesen.

Möchten Sie die Wand nicht komplett fliesen, dann benötigen Sie eine Grundlinie. Mit einer Wasserwaage wird die waagrechte Linie gerade. Eine weitere senkrechte Linie zeichnen Sie mit einem Senklot. Diese Vorzeichnung hilft Ihnen, die Fliesen optimal zu verlegen.

Beginnen Sie in der Mitte und fliesen Sie waagrecht nach außen, sowie senkrecht nach unten. Sie erhalten eine T-Form und können nun die weiteren Fliesen beliebig anbringen.

Verkleben der Wandfliesen

Überprüfen Sie zwischen dem Verlegen regelmäßig ob Sie genügen Kleber verwendet haben. Für einen optimalen Halt drücken Sie die Fliesen in den Untergrund. Zusätzlich klopfen Sie die Fliesen mit einem Gummihammer leicht an.

Verwenden Sie für ein sauberes Ergebnis regelmäßig eine Wasserwaage. Damit alle Abstände zwischen den Fliesen gleich groß sind werden Fliesenkreuze eingesetzt. Diese stecken Sie einfach an die gewünschte Position und entfernen sie vor dem Verfugen wieder.

Erfahren Sie alles Wissenswerte über Fliesenleger bei Tipp-zum-Bau

Ein Fliesenschneider ermöglicht ein sauberes Ergebnis.

Fliesen Zuschneiden

Sie beginnen in der Mitte der Wand mit dem Fliesen. Die Randfliese benötigt dann eine spezielle Größe, um die Lücke zu füllen.

Schneiden Sie die Fliese mit einem Fliesenschneider oder einer Fliesenzange zu. Runde Schnitte erzielen Sie am besten mit einer Fliesen-Lochzange.

Verfugen der Wandfliesen

Ist der Kleber vollständig ausgehärtet, beginnen Sie mit dem Verfugen. Füllen Sie die Schlitze zwischen den Fliesen mit speziellem Fugenmörtel auf. Achten Sie darauf, dass der Mörtel für die gewählte Grundierung und Kleber geeignet ist.

Rühren Sie den Mörtel mit Wasser an, um eine klumpfreie Masse zu erhalten. Verteilen Sie diese nun mit einem Fugengummi auf den Fliesen und in die Fugen hinein. Reste und Rückstände entfernen Sie mit einem feuchten Schwamm.

Eck- und Anschlussfugen werden jedoch mit Silikon abgedichtet. Sparen Sie sich hier die Verwendung eines Fugenmörtels.

Tragen Sie das Silikon gleichmäßig mit einer Kartusche auf. Streichen Sie die Masse glatt und entfernen Sie Überschüsse.

Haben Sie alle Fugen richtig abgedichtet, besteht keine Gefahr für Schimmel.

6. Kosten

Materialkosten

Ihre Kosten im Überblick bei Tipp zum Bau.

Behalten Sie die Kosten beim Fliesen verlegen im Blick.

Die größten Preisunterschiede bei Boden- oder Wandfliesen, entstehen durch die unterschiedlichen Materialien. Bestimmte Natursteinfliesen oder aufwändige Mosaikfliesen sind hochpreisiger als einfache Keramikfliesen oder Steingutfliesen.

Günstige Wandfliesen können schon ab 5,99 € erworben werden. Für Fliesen im mittelpreisigen Segment bezahlten Sie im Schnitt 15-30 €. Qualität und Individualität haben ihren Preis. Dementsprechend gibt es nach oben kein Limit. Ein 10%iger Aufschlag wird meistens für den Verschnitt berechnet.

Die Fliesengröße und -breite, Fugentiefe und das Legeverfahren, bestimmen den Bedarf an benötigtem Fliesenmörtel.

Zusätzlich wird ein Fliesenleger Ihnen Materialkosten für Mörtel, Kleber und Spachtel in Rechnung stellen.

Arbeitskosten

Die Kosten für Ihren Fliesenleger hängen von mehreren Faktoren

ab:

  • Fliesensorte und -größe
  • Art der Verlegung
  • Besonderheiten, die durch die Gegebenheit des Grundrisses, Bodens und Verlegmuster entstehen
  • Vorarbeiten
  • Anfahrtskosten
Wissenswertes über Wandfliesen bei Tipp zum Bau. Lesen Sie mehr über Fliesen.

Qualitative Handwerkertätigkeit hat auch ihren Preis.

Generell variiert der Preis je nach Art und Aufwand für den Fliesenleger. Je nach Region kostet der Handwerker zwischen pro Quadratmeter Fliesenfläche. Für Sie als Auftraggeber ist die Berechnung durch den Quadratmeterpreis verlässlicher.

Dadurch können Sie die Kosten der Wandfliesen genauer kalkulieren. Aufwändiger Verschnitt, wird nach Zeit abgerechnet. Beachten Sie immer anfallende Zusatzkosten.

Um Kosten zu sparen, können Sie dem Fliesenleger Arbeit und Zeit abnehmen. Zum Beispiel können Sie den alten Bodenbelag selber abtragen und entsorgen. Sorgen Sie für eine ebenmäßige und saubere Fläche. Wenn möglich, können Sie Materialien, wie Mörtel und Kleber, selbst besorgen.

7. Vor- und Nachteile der Fliesenmaterialien

MaterialVorteileNachteile
Keramik• Leicht einsetzbar.
• Schutz vor Säuren und Flecken.
• Beständig.
• Teilweise schwer zu verarbeiten.
Naturstein• Große Auswahl an Farben und Musterungen.
Hartgestein• Große Auswahl an Farben und Musterungen.
• Widerstandsfähig und belastbar.
• Schwer zu verarbeiten.
Weichgestein• Große Auswahl an Farben und Musterungen.
• Robust.
• Leichter zu verarbeiten.
• Pflegeintensiv.
Glas• Leicht zu reinigen.
• Widerstandsfähig und langlebig.
• Sehr hygienisch.
• Hochpreisig.
• Spezieller Kleber nötig.

8. Fazit: individuelles Bad durch riesige Auswahl!

In der Auswahl der richtigen Wandfliesen sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Egal ob modern oder klassisch, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Passen Sie Ihre Wandfliesen an Ihre Bedürfnisse an.

Kombinieren Sie Natursteine mit Glasmosaik und kreieren Sie eine einzigartige Atmosphäre. Wählen Sie aus unzähligen Farben, Musterungen und Optiken.

 

9. Abtriebklassen

Die Widerstandsfähigkeit und Belastbarkeit der Wandfliesen erkennen Sie an der Abtriebklasse. Unterscheiden Sie zwischen:

  • Abtriebklasse 1: hält einer sehr leichten Beanspruchung stand.
  • Abtriebklasse 2: eignet sich für eine leichte Beanspruchung.
  • Abtriebklasse 3: wird für mittlere Beanspruchung verwendet.
  • Abtriebklasse 4: hält stärkerer Beanspruchung stand.
  • Abtriebklasse 5: eignet sich auch für sehr starke Beanspruchung.

10. Klassifizierung der Fliesenkleber

Fliesenkleber sind für unterschiedliche Untergründe und Gegebenheiten erhältlich. Deshalb ist auf der Verpackung eine Vielzahl an Zahlen und Buchstaben angegeben. Hier erfahren Sie ihre Bedeutung:

  • C : Der Kleber eignet sich für einen Zement
  • D : Es handelt sich hierbei um Dispersionskleber.
  • R : steht für Reaktionskleber.
  • F : bedeutet, dass der Kleber schnell hart
  • T : Dieser Kleber ist besonders stand- und rutschfest.

Die Klasse S1 versichert Ihnen einen leicht flexiblen Flexkleber. Stärkere Flexibilität sind in der Klasse S2 vorhanden.

11. Werkzeuge

Folgende Werkzeuge benötigen Sie für die Installation Ihrer Wandfliesen:

  • Spachtel und Zahnspachtel.
  • Pinsel oder Rolle.
  • Bohrmaschine mit Rühraufsatz.
  • Wasserwaage, Senklot und Zollstock.
  • Fliesenschneider und Zange.
  • Abdichtung und Grundierung.
  • Fliesenkleber und Kreuze.
  • Silikon und Fugenmörtel.

12. Der Zahnspachtel

Um den Fliesenkleber zu durchkämmen benötigen Sie einen Zahnspachtel. Diesen wählen Sie passend zur Größe Ihrer Fliesen. Die Zahntiefe dieses Spachtels richtet sich folgendermaßen nach der Kantenlänge der Wandfliesen:

  • Bis zu 10 Zentimeter Kantenlänge entsprich einer sechs Millimeter tiefen Zahnung.
  • 10 bis 20 Zentimeter benötigen eine Tiefe von acht Millimeter.
  • Eine Länge von 20 bis 30 Zentimeter sieht einen Zentimeter Tiefe vor.
  • Alles über 30 Zentimeter entsprechen 12 Millimeter.

13. Verlegemuster – Die Kreuzfuge

Mit Hilfe verschiedener Verlegemuster verändern Sie die Raumstruktur und erschaffen ein neues Gesamtbild. Die Kreuzfuge verleiht Ihrem Bad eine schlichte Eleganz.

Besonders große Fliesen lassen sich als Kreuzfuge verlegen. Die Fliesen werden dabei gleichmäßig und geradlinig aneinandergelegt. Die Fugen verlaufen waagrecht und senkrecht von der einen Wandkante zu der anderen. Es entsteht eine harmonische Atmosphäre.

14. Der Halbverband

Um ein Muster im Halbverband zu kreieren, verlegen Sie die Wandfliesen versetzt. Achten Sie auf eine gleichmäßige Anordnung und regelmäßige Abstände.

Wo sich die Fugen der obersten Reihe befinden, befindet sich in der unteren die Mitte der Fliese. Für diese Anordnung eigenen sich rechteckige Fliesen. Trotz dieser Unregelmäßigkeit erschaffen Sie ein stimmiges Gesamtbild. Heben mit diesem Muster Ihren Raum von anderen ab!

15. Der Drittel- und Viertelverband

Das Prinzip ähnelt dem des Halbverbandes. Die Fliesen werden ebenfalls versetzt angeordnet. Der Unterschied: sie werden um ein Drittel oder ein Viertel versetzt. Es entsteht eine Art Treppenmuster.

Kleine Fliesen eigenen sich hervorragend für dieses Muster. Sie kreieren eine abwechslungsreiche Wand. In großen Bädern helfen Drittel- und Viertelverbände den Raum nicht zu strecken und zu vergrößern.

16. Die Diagonale

Eine Diagonale versteht diagonal verlaufende Fugen. Diese treffen in einem rechten Winkel aufeinander. Es entsteht ein aufregendes Rautenmuster.

Verwenden Sie für das diagonale Muster quadratische Fliesen. So kreieren Sie beispielsweise Schachbretter oder einzigartige Retromuster. Die Diagonale eignes sich besonders für kleine Bäder, da sie dem Raum mehr Breite verleiht.

17. Der Wilde Verband

Lassen Sie alle Fugen beliebig in alle Richtungen verlaufen um ein wildes Muster zu erzielen. Hier haben Sie die Möglichkeit Ihre Kreativität zu entfalten.

Die Fliesen werden ohne Struktur verlegt. Verwenden Sie einfach das abgetrennte Ende der letzten Reihe für die nächst. So sparen Sie sich Material und großen Aufwand. Dieses Muster eignet sich besonders für Fliesen in Holzoptik. Übertragen Sie Bodendielen einfach auf Ihre Wand.

18. Das Fischgrätenmuster

Verwenden Sie schmale, in Form von Riegeln geschnittene Fliesen. Häufig verwendet wird das Fischgrätenmuster für Stein- und Holzböden. Das hindert Sie nicht daran, es an die Wand zu verlegen!

Besonders kleine Bäder profitieren von diesem Muster, da sie optisch vergrößert werden. Sehen Sie davon ab, jede Wand mit Fischgrätenmuster auszustatten. Es führt sonst zu optischen Unruhen und stört das Gesamtbild des Raumes.

19. Der Römische Verband

Mit diesem antiken Gestaltungsmuster schaffen Sie eine elegante und gleichzeitig lebendige Atmosphäre. Besonders in mediterranen Räumen kommt der Römische Verband zur Geltung.

Für das zeitlose Muster benötigen Sie Fliesen in drei unterschiedlichen Formaten. Legen Sie maximal zwei gleiche Formate nebeneinander. Achten Sie darauf Kreuzfugen zu vermeiden. So entsteht ein lebendiges, von Ihnen individuell gestaltetes Spiel.

20. Der Hexagonverband

Was im ersten Moment nach Bienenwanen aussieht, ist tatsächlich ein Hexagonverband. Dieses Bild kreieren Sie mit Hilfe von sechseckigen Fliesen. Verleihen Sie Ihrem Raum ein absolut einzigartiges Gesamtbild.

Achten Sie darauf die Fliesen in gleichmäßigen Abständen zu verlegen. Holzoptiken eigenen sich hervorragend um die Wabenform hervorzuheben. Es entsteht ein spannendes und außergewöhnliches Muster.

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