Architekt

Der Architekt

Der Architekt ist Ihr wichtigster Begleiter, wenn Sie bauen oder modernisieren. Egal, wie groß Ihr Bauvorhaben ist, er unterstützt Sie bei der Umsetzung Ihrer Vorstellungen. Der Architekt berät Sie ab der Grundidee und vertritt Ihre Interessen bei den Bauämtern. Er koordiniert die verschiedenen Gewerke und überwacht die Bauausführung.

1. Die Ausbildung zum Architekten

Architekt ist in Deutschland eine geschützte Berufsbezeichnung. Es nennt sich nur Architekt, wer in die Architektenliste der Architektenkammer eingetragen ist. Die Kammer nimmt nur diejenigen auf, die über eine qualifizierte Ausbildung zum Architekten verfügen. Das ist in der Regel ein Studium der Architektur.

Die Zugangsvoraussetzungen zum Architekturstudium sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Am besten informieren Sie sich direkt an der jeweiligen Hochschule. Stand Januar 2021 gibt es in Deutschland 71 Bachelor Studiengänge der Architektur. Für den darauf aufbauenden Master gibt es aktuell 80 Studiengänge. Dazu kommen noch Hochschulen, die über einen Diplom-Studiengang verfügen. Die Zahl dieser sinkt aufgrund der Auswirkungen durch den Bologna-Prozesses immer weiter. Das Bologna-Abkommen sieht seit 1999 eine Vereinheitlichung der Studiengänge auf europäischer Ebene vor. Diese führt zu einer Minimierung der Auswahl an Studiengängen.

Folgende Titel vergeben Hochschulen beim Bachelor oder Master-Abschluss im Rahmen des Architekturstudiums:

  • Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.).
  • Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.), Master of Engineering (M.Eng.).

Die Berufsbezeichnung des Absolventen eines Masterstudiengangs Architektur ist dann z.B. M.A. of Architecture.

Die Aufnahme in die Architektenkammer und die Berufsbezeichnung ist auch für einen Bachelor-Absolventen möglich. Voraussetzung ist jedoch ein Studium an einer Universität mit acht Semestern Regelstudienzeit. Absolventen eines sechssemestrigen Studiums an einer Fachhochschule führen die Berufsbezeichnung „Architekt“ nicht. Die Studiendauer ist abhängig von der Hochschule. Im Normalfall gibt es folgende Regelstudienzeiten:

  • Der Bachelor an der FH dauert sechs Semester.
  • Der Bachelor an der Universität dauert acht Semester.
  • Der Master dauert zusätzlich zwei Semester an der FH.
  • Der Master dauert vier Semester an der Universität.

2. Was macht ein Architekt?

Tipp zum Bau informiert Sie über die Aufgaben eines Architekten.

Der Architekt plant Ihren Bau und koordiniert die Baustelle.

Wenn Sie sich an den Hausbau wagen, brauchen Sie einen verlässlichen Partner. Um Ihre Vorstellungen umzusetzen, ziehen Sie am besten einen erfahrenen Architekten zu Rate. Das gilt besonders, wenn Sie nach einer individuellen Wohnraumlösung suchen. Je besser der Architekt Sie kennt, desto besser geht er auf Ihre Wünsche ein. Das vereinfacht die Zusammenarbeit enorm.

Doch passen Sie auf: Ihr Architekt nimmt keine Provisionen oder Geschenke an. Er ist unabhängig von den wirtschaftlichen Interessen anderer. Zusammen mit Ihnen als Bauherrn erarbeitet ein Architekt eine passende Lösung für Ihr Bauprojekt. Er sorgt für die Einhaltung der:

  • Kosten.
  • Termine.
  • Gestaltung.
  • Funktionalität.
  • Wirtschaftlichen Nutzbarkeit.

Mit der nötigen Struktur wird das Bauen zu einem machbaren Projekt.

Der Architekt hört Ihnen als Bauherrn zu und entwickelt für Sie einen Entwurf. Er gibt Ihren Ideen eine konkrete Form. Ihre Vorstellungen erweitert der Architekt um sinnvolle Anregungen. Unrealisierbare Wünsche verbessert er so lange, bis Sie zufrieden sind. Er berät Sie in allen Bauthemen, überlässt die Entscheidung jedoch immer Ihnen. Sie sind der Bauherr und der Architekt berät Sie lediglich in Ihrem Bauvorhaben.

Der Architekt ist nicht in bautechnischen Fragen für Sie da. Er ist jedoch Experte in rechtlichen Dingen. Das bedeutet, dass er sich mit den regionalen Bauvorgaben und anderen Regeln auskennt. Besonders von Vorteil ist es für Sie, dass der Architekt das nötige Hintergrundwissen mitbringt. Es ist einfacher, wenn der Architekt weiß, wie mit den zuständigen Behörden umzugehen ist. Auch ist er in der Lage, die einzelnen Gewerke richtig anzusprechen und zu koordinieren.

Das Studium der Architektur ist anspruchsvoll und dauert seine Zeit. Doch nach dem Studium ist nicht zwingend Schluss. Auch ein ausgebildeter Architekt bildet sich immer weiter. Die Architektenkammer bietet beispielsweise Fortbildungen über aktuelle Entwicklungen in der Baubranche an. Hier informiert er sich über neueste Materialien, Baustoffe oder Techniken. Die Architektenkammer überwacht auch die Einhaltung der Berufsordnung. Ob Hausbau, Umbau oder Sanierung – bauen mit einem Architekten ist eine sichere Lösung. Die “Honorarordnung für Architekten und Ingenieure” legt die Honorarkosten in einer Verordnung festlegt.

3. Der Bauablauf – die Leistungsphasen des Architekten

Sie kennen nun die Kernaufgaben. Doch was genau tut Ihr Architekt während des Bauprojekts? Die Arbeit eines Architekten gliedert sich in neun Abschnitte, die so genannten Leistungsphasen. Diese sind in der “Honorarordnung für Architekten und Ingenieure”, der HOAI festgelegt. Tipp zum Bau stellt Ihnen die Leistungsphasen im Folgenden vor:

Leistungsphase 1: Die Grundlagenermittlung

In der ersten Leistungsphase prüft der Architekt die Lage und Besonderheiten des Grundstücks. Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie neu bauen. In der Leistungsphase 1 klärt er grundsätzliche Fragen. Ist das Grundstück rechtlich bebaubar? Was verändern Sie an einem bestehenden Gebäude, ohne gegen Vorgaben zu verstoßen? Zudem bespricht er mit Ihnen Ihre Vorstellungen und Wünsche. Kommt es zur Umsetzung dieser, zieht er einen Versorgungstechniker hinzu. Der Architekt weiß, welche Statiker, Bauphysiker oder Brandschutzplaner hinzuzuziehen sind.

Leistungsphase 2: Die Vorplanung

Während dieser Phase erfolgt die erste Vorplanung Ihres Hauses. Das ist der Anfang der Bauplanung. Hierzu fertigt der Architekt maßgefertigte Skizzen an. Er skizziert Grundrisse und verschiedene Ansichten aus allen möglichen Blickwinkeln. Dabei geht er auf Ihre Vorstellungen ein und schlägt Verbesserungen vor. So haben Sie schon früh ein Bild davon, wie Ihr Gebäude einmal aussieht. Darüber hinaus achtet der Architekt aber auch auf die Wirtschaftlichkeit und sucht nach Einsparungsmöglichkeiten.

Leistungsphase 3: Die Entwurfsplanung

Tipp zum Bau hat alles Wissenswerte zum Thema Architekt.

Die Planung ist eine wichtige Aufgabe für den Architekt und bildet die Grundlage Ihres Hausbaus.

Aus der Vorplanung erstellt Ihr Architekt ein ausgereiftes Planungskonzept. Auf der Grundlage dieses Konzepts erstellt er eine Kostenschätzung mit Vergleichszahlen ähnlicher Gebäude. Nun wird aus Ihren Ideen ein sichtbares Gebäude – zumindest auf dem Papier. Der Entwurfsplan zeigt die Fassaden und Räume Ihres Bauvorhabens. Der Architekt zeigt Ihnen auch anfängliche Einrichtungsideen. Der Architekt stimmt zudem erste technische Bereiche ab. Beispielsweise plant er mit dem Fachmann für Sanitär die Aufteilung der Räume. Bad und Küche plant er so, dass die Leitungen möglichst kurz bleiben. Das spart Kosten und Platz, nimmt Ihnen jedoch Gestaltungsspielraum.

Leistungsphase 4: Die Genehmigungsplanung

In dieser Phase bearbeitet der Architekt Ihren Entwurf für die Baugenehmigung. Ihr Architekt sammelt alle Unterlagen, die für die Baugenehmigung notwendig sind. Im Anschluss reicht er diese bei den zuständigen Behörden ein. Die Genehmigung holt er sich von der Bauaufsichtsbehörde ein. Diese Behörde stellt sicher, dass Ihr Bauvorhaben mit dem öffentlichen Recht konform geht. Ist das der Fall, erhalten Sie in der Regel die Genehmigung für den Bau.

Eine Ablehnung und neue Antragstellung kosten sehr viel Zeit und Geld. Bereiten Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Architekten den Antrag so gut wie möglich vor. Der Architekt ist in dieser Phase ein unerlässlicher Partner. Er führt alle Gespräche mit dem Stadtplanungsamt, dem Tiefbauamt und dem Amt für Denkmalschutz. Die bei den Gesprächen gewonnenen Informationen und Ergebnisse fließen in die Genehmigungsplanung ein. Die Wartezeit auf die Genehmigung nutzt der Architekt, um die Leistungsphase 5 zu erarbeiten.

Leistungsphase 5: Die Ausführungsplanung

Nun beginnt die Planung der Bauausführung mit allen Details. Unter Berücksichtigung städtebaulicher Anforderungen überarbeitet der Architekt die Ergebnisse aus Phase 3 und 4. Jetzt integriert er auch die Beiträge aller anderen beteiligten Spezialisten in die Planung. Am Ende dieser Phase stehen alle Einzelheiten Ihres Baus fest. Experten für Heizung, Elektro und Sanitär sind nun fester Bestandteil des Projekts. Eine detaillierte Ausführungsplanung ist die Grundlage jeder guten Ausschreibung der Leistungsphase 6.

Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe

Ist die Baugenehmigung erteilt, beginnt der Architekt mit der Zusammenstellung der Vergabeunterlagen. Dieser Vorgang nennt sich auch Ausschreibung oder Leistungsverzeichnis. Grundlegend bedeutet dies, dass der Architekt alle Gewerke Ihres Bauvorhabens in Leistungsverzeichnissen erfasst. Detaillierte Beschreibungen der geforderten Leistungen sind sehr wichtig. Zum Teil mit Plänen versehen, stellen sie für jedes Gewerk Grundlagen einer wirtschaftlichen Planung. Diese Leistungsverzeichnisse erhalten die Firmen, um ein passendes Angebot zu erstellen.

In der Regel gilt: Je besser die Ausschreibung, desto besser der Preis. Hier spart Ihnen das Wissen Ihres Architekten bares Geld. Es sind nämlich Abweichungen vom Angebot von bis zu 30 Prozent möglich. Im Verlauf dieser Phase schreiben Sie alle während Ihres Bauvorhabens erbrachten Leistungen aus. Das Ziel der Ausschreibung ist es, den günstigsten Anbieter für die Leistung zu finden. Achten Sie dabei dennoch auf die notwendige Qualifikation. Der günstigste Anbieter ist nicht zwingend der beste, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.

Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe

Im optimalen Fall haben sich zahlreiche Firmen rückgemeldet. Der Architekt wertet die Ergebnisse der Ausschreibung für das jeweilige Gewerk aus. Für jeden Bereich schlägt er nach der Prüfung eine günstige und gute Firma vor. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausschlaggebend. Nach der Auswahl der Firmen bereitet er die Bauverträge vor. Darin vereinbaren alle Beteiligten Termine, Baupreise und Gewährleistungen mit den Firmen.

Hinweis: Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen VOB gibt eine vierjährige Verjährungsfrist vor. Vor dem Jahr 2002 hieß sie ”Verdingungsordnung für Bauleistungen”. Alle Architekten halten sich an diese. Vereinbaren Sie deshalb alle Bauleistungen nach VOB. Ein guter Architekt weiß das und kommt damit auf Sie zu.

Leistungsphase 8: Objektüberwachung

Erfahren Sie auf Tipp zum Bau, welche Aufgaben der Architekt auf der Baustelle übernimmt.

Der Architekt überwacht, ob auf Ihrer Baustelle alles nach Plan läuft.

Der Architekt hat alle Bauaufträge vergeben und genehmigen lassen. Jetzt beginnt im Normalfall die eigentliche Bauphase. In dieser Bauphase sind die Aufträge Ihres Architekten sehr vielfältig. Er ist nun regelmäßig auf der Baustelle anwesend, um den Baufortschritt zu kontrollieren. Er vertritt Sie als Bauherrn. Der Architekt koordiniert die Arbeiten aller Gewerke und überwacht die Einhaltung der Planvorgaben. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist die Abnahme der Bauleistungen. Stimmen die Maße, sitzt der Putz ordentlich und passt die Qualität des verwendeten Materials? Ihr Architekt stellt Mängel fest und überwacht deren Beseitigung. Er begleitet Ihre Baustelle bis zur Abnahme durch die Behörden.

Leistungsphase 9: Objektbetreuung und Dokumentation

Auch nach der Fertigstellung Ihres Bauvorhabens endet die Arbeit eines Architekten nicht. Er dokumentiert Ihr Bauvorhaben und stellt alle Planungsunterlagen zusammen. In den nächsten Jahren sind Sie somit gegen Mängel abgesichert. Bis zum Ablauf der Gewährleistungszeit betreut Ihr Architekt die Beseitigung der auftretenden Fehler.

4. Die Honorarzonen des Architekten

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Kosten, die bei einem Architekten auf Sie zukommen.

Behalten Sie einen Überblick über die Kosten Ihres Architekten.

Der Architekt ist meist der erste, mit dem Sie Kontakt aufnehmen. Und er bleibt bis zuletzt Ihre wichtigste Bezugsperson. Egal, ob es um Sanierung, Renovierung oder Neubau geht. Der Architekt bekommt eine angemessene Bezahlung. Indem Sie weiterlesen erfahren Sie im Detail, was seine Leistungen kosten. Hier ist das Honorar eines Architekten für jede einzelne Leistungsphase aufgeschlüsselt.

Was kostet ein Architekt? 

Das Honorar des Architekten richtet sich nach der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure). Auf deren Internetseite finden Sie die aktuelle Ausgabe der Verordnung. Entscheidend für die Höhe der Vergütung sind zwei Faktoren. Zum einen die Aufgabenstellungen und deren Schwierigkeitsgrad, die in fünf Honorarzonen feststehen. Tipp zum Bau hat für Sie die fünf Zonen verständlich aufbereitet:

  • Honorarzone 1: Die Planungsanforderungen des Architekten sind sehr gering. Ein Beispiel hierfür sind Behelfsbauten. Diese sind unter anderem kleine Hütten aus Holz für Arbeiter auf der Baustelle.
  • Honorarzone 2: Die Planungsanforderung steigt, ist aber immer noch gering. Garagen gehören unter anderem in diese Zone. Es gibt nicht viel Gestaltungsspielraum, weshalb die Anforderungen nicht besonders hoch sind.
  • Honorarzone 3: Unter diese Zone fallen zum Beispiel Schulen. Die Anforderungen sind durchschnittlich, da es in erster Linie um Funktionalität geht. Hat der Architekt einmal eine Schule entworfen hat, baut er zukünftige Schulen ähnlich auf.
  • Honorarzone 4: Die Anforderungen steigen mit jeder Zone. In Zone 4 sind sie überdurchschnittlich hoch. Ein Beispiel dafür sind nicht alltägliche Bauten wie Kirchen, welche sehr individuell sind. Es gibt aufgrund besonderer Bauweisen vieles zu beachten, was ein normales Haus nicht erfordert.
  • Honorarzone 5: Einen Schritt weiter geht die letzte Stufe. Die Anforderungen sind hier am höchsten, dementsprechend hoch ist auch das Honorar. Bauten wie Theater sind nicht alltäglich und sehr individuell. Hier baut der Architekt nicht nach einem Muster, sondern nach einzigartigen Vorstellungen des Bauherrn.

Zweitens entscheiden die anrechenbaren Kosten über die Höhe der Entlohnung. Diese Baukosten umfassen alle Aufwendungen für die Baufirmen des Bauwerks. Das gilt nur für den Fall, wenn der diese geplant hat.

Tipp zum Bau informiert Sie über die Kosten des Architekten.

Je komplizierter das Projekt, desto höher ist die Honorarzone des Architekten.

Ihr Architekt bringt sein Vorwissen, seine Erfahrung und seine Verbindungen in Ihr Bauprojekt ein. In der Folge profitieren Sie und sparen sich Zeit und Geld. Ihr Architekt führt eine gewissenhafte Prüfung der Firmenrechnungen durch. Als Experte übernimmt er für Sie die Bauüberwachung. Dank guter Planung und detaillierter Ausschreibungen sinken Ihre Baukosten.

Beauftragen Sie Ihren Architekten für alle neun Leistungsphasen, beträgt das Gesamthonorar ungefähr 10 Prozent. Betrauen Sie Ihren Architekten nur mit einzelnen Leistungsphasen, dann verringert sich das Honorar entsprechend. Die Berechnung der einzelnen Leistungsphasen orientiert sich an folgendem Schlüssel:

Prozentualer Anteil der einzelnen Leistungsphasen am Gesamthonorar

LeistungsphasenProzentsatz vom Gesamthonorar
LP1 Grundlagenermittlung3 %
LP2 Vorplanung7 %
LP3 Entwurfsplanung11 %
LP4 Genehmigungsplanung6 %
LP5 Ausführungsplanung25 %
LP6 Vorbereitung der Vergabe10 %
LP7 Mitwirkung bei der Vergabe4 %
LP8 Objektüberwachung31 %
LP9 Objektbetreuung/ Dokumentation3 %
= 100 %

Einen Sonderfall stellen Umbauten dar. Hierbei gibt es einen Aufschlag von 20-30 Prozent. Der Architekt berücksichtigt zusätzlich die bestehenden Gebäudeteile in seiner Planung. Diese erscheinen nicht in den anrechenbaren Kosten der Bausumme.

Was ist bei einem Vertrag mit dem Architekten zu beachten?

In der Regel schließen Sie einen schriftlichen Vertrag mit Ihrem Architekten. Dieser regelt detailliert die zu erbringenden Leistungen bei der Planung und Durchführung Ihres Bauvorhabens. Hierzu gibt es entsprechende Vorlagen im Internet. Vermutlich hat der Architekt aber bereits eine Vorlage für Sie dabei.

Der Architekt ist verpflichtet, in Leistungsphase 1 den wirtschaftlichen Rahmen für das Bauvorhaben abzustecken. Erhöht sich im Rahmen des Bauvorhabens die Bausumme, erhält der Architekt kein höheres Honorar. Dies gilt als Planungsmangel und ist im Normalfall dem Architekten zuzurechnen.

5. Das Architekturbüro

Die im Prozess der Bauplanung anfallenden Aufgaben sind umfangreich. Für eine Einzelperson ist das in den meisten Fällen nicht zu stemmen. Aus diesem Grund gliedern sich viele Architekten in Architekturbüros ein. Das hat den Vorteil, dass dem Architekten mehrere Leute zur Hand gehen. Eine Auflistung inklusive Erläuterung der einzelnen Mitarbeiter finden Sie am Ende des folgenden Absatzes.

Tipp zum Bau informiert, wann ein Architekturbüro für Ihr Bauvorhaben sinnvoll ist.

Auf großen Baustellen ist ein Architekturbüro sinnvoller als ein einzelner Architekt.

Zunächst erklärt Ihnen Tipp zum Bau, was es mit einem Architekturbüro auf sich hat. Der Planungsprozess eines Projektes ist sehr aufwendig. Die Organisation der einzelnen Gewerken ist zeitintensiv und erfordert Verhandlungssicherheit. Um dieses Pensum zu bewältigen, ist eine Vielzahl an Mitarbeitern hilfreich.

Architekturbüros variieren in ihrer Größe. Je größer das Büro und die Aufträge, desto mehr Mitarbeiter arbeiten für dieses. Jeder dieser Mitarbeiter fokussiert sich auf einen Schwerpunkt. So erledigt das Kollektiv die Arbeit schneller und sicherer. Durch den fehlende Zeitdruck entstehen weniger Flüchtigkeitsfehler. Die Fokussierung setzt Expertise voraus. Dadurch ist jeder einzelne Bereich besser vertreten, als wenn eine Person alle Aufgaben erledigt. Die verschiedenen Prozesse laufen teils parallel ab, wodurch Sie Zeit sparen. In einem klassischen Architekturbüro kommen folgende Mitarbeiter zusammen:

  • Architekten: Der Architekt spezialisiert sich in einem Architekturbüro auf einen Bereich. So gibt es beispielsweise Planungsarchitekten, die nur für die Erstellung von Skizzen zuständig sind. Sie treffen sich mit dem Bauherrn und bringen dessen Ideen zu Papier.
  • Zeichner: Der Zeichner fertig die Grundrisse und Außenansichten an. Aufgrund der Digitalisierung findet das immer häufiger am Computer statt. Das vereinfacht die Arbeit und macht das Ergebnis genauer.
  • Planer: Der Planer stellt alles zusammen, was für den Bau notwendig ist. Er stellt sicher, dass alle wichtigen Unterlagen vorhanden sind. Außerdem koordiniert er die Gewerke.
  • Statiker: Statiker kümmern sich um alles, was mit der Physik steht und fällt. Die Pläne der Architekten überprüft er auf die physikalischen Grundsätze. Meist übernimmt er auch die Materialkunde. Da er sich mit der Zusammensetzung der einzelnen Materialien auskennt, berät der Statiker den Architekten.

6. Ihre Checkliste für eine gute Zusammenarbeit

Ob Architekturbüro oder Architekt: Der ausführende Akteur nimmt sehr viele Aufgaben in Ihrem Namen wahr. Er ist im besten Fall Ihre Vertrauensperson. Hier finden Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Tipps für eine professionelle Zusammenarbeit:

Haben Sie an den Architektenvertrag gedacht?

Auch wenn Sie Ihrem Architekten vertrauen und ihm womöglich nahestehen: Ein Vertrag mit ihm ist immer eine gute Idee. Natürlich spielt Vertrauen eine große Rolle. Doch ein einmaliges Aufschreiben der relevanten Punkte schafft Klarheit bei aufkommenden Fragen jeglicher Natur. Im Architektenvertrag halten Sie folgende Punkte fest:

  • Zu erbringende Leistungen.
  • Zeitliche Einordnung.
  • Bezahlung nach Honorarzone der HOAI.

Haben Sie ein Honorar für Kosteneinsparungen mit dem Architekten vereinbart?

Für den Architekten ist es nicht zwingend wichtig, ob Sie Geld sparen. grundsätzlich gibt es keinen Grund, Ihrem Architekten nicht zu vertrauen. Ein Honorar für besonders kostenoptimierte Leistungen ist dennoch eine gute Idee. Letztendlich stellt sich die Frage, ob die Einsparungen höher als das gezahlte Honorar sind. Sind Bauherr und Architekt befreundet, spielt das eher keine Rolle. Ein Vertrag ist dennoch sinnvoll.

Haben Sie den Vorentwurf mit dem Architekten besprochen?

Der Architekt ist der Fachmann und weiß in der Regel, was er tut. Doch egal, wie detailliert Sie ihm Ihre Ideen vermitteln, Irrtümer passieren. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Vorentwurf vor der nächsten Phase zu checken. Zur Sicherheit fragen Sie lieber einmal zu oft nach.

Sind alle Änderungswünsche eingeplant?

Auch der Architekt ist nur ein Mensch. Menschen machen Fehler, weshalb es in Ordnung ist, ihn auf diese hinzuweisen. Machen Sie sich selbst eine Liste über die Wünsche, die sie haben. Arbeiten Sie diese mit dem Architekten zusammen ab. Dann stimmt Ihre Planung und der Bau kann beginnen.

Haben Sie alle Möglichkeiten zur Kostensenkung durchgesprochen?

Um Geld zu sparen ist das Honorar zur Kostenoptimierung ist ein erster Schritt. Haben Sie jedoch den Mut, selbst aktiv zu sein. Vielleicht entdecken Sie eine Möglichkeit, die Ihr Architekt übersehen hat. Grundsätzlich stellt er Sie immer wieder vor Entscheidungen, die Kosten einsparen. Möglicherweise ist ein alternatives Material genauso brauchbar, aber günstiger als die angedachte Lösung. Ihr Architekt spricht Sie darauf an und sie treffen gemeinsam eine Wahl.

Hier finden Sie die Checkliste zum Abarbeiten:

Checkliste Architekt

7. Drei Gründe, bei der Wahl des Architekten nicht zu sparen

Der Hausbau an sich ist eine nicht ganz günstige Angelegenheit. Es ist verständlich, dass Sie möglichst sparsam an das Projekt herangehen. Dennoch ist es wichtig, einen guten Architekten zu wählen. Sparen Sie an Ihrem Fachmann, bringt das unter Umständen jede Menge Probleme mit sich. Tipp zum Bau nennt Ihnen drei Gründe, warum sich ein gut bezahlter Architekt lohnt.

  • Der Architekt ist Ihr engster Vertrauter. Alles, was Sie in Ihrem Bau verwirklichen, trägt er an andere Gewerke weiter. Es lohnt sich, den Architekten für seine Arbeit angemessen zu bezahlen.
  • Der Architekt begleitet Sie durch die komplette Bauphase. Natürlich ist das Honorar durch seine lange Arbeitszeit hoch. Dennoch rentiert es sich, einen festen Partner für den Bau zu finden. Wechselnde Architekten oder mehrere Ansprechpartner bringen Verzögerungen und höhere Kosten für Sie mit sich.
  • Ihr Architekt ist der Experte. Ein günstiger Architekt hat eventuell nicht so viel Erfahrung wie ein teurer. Diese Erfahrung bringt Ihnen vor allem bei anspruchsvollen Plänen einiges an Mehrwert.

8. HOAI – Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

Tipp zum Bau legt Ihnen das Honorar eines Architekten offen.

Ein guter Architekt möchte angemessen bezahlt sein.

Die HOAI regelt die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen in Deutschland. Das betrifft Arbeitnehmer, die in den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Bauwesen tätig sind. Das ist unabhängig von der jeweiligen Ausbildung. Wer in einem der Bereiche arbeitet, erhält auch den entsprechenden Lohn nach den Honorarzonen. Die HOAI hat bereits mehrere Reformen hinter sich. Hauptsächlich, um mit der Zeit zu gehen und Honorare anzupassen. Der Europäische Gerichtshof stellte zudem 2015 fest, dass die HOAI nicht mit Europäischem Recht vereinbar ist. In erster Linie geht es dabei um die Mindest- und Höchstsätze nach Leistungsphasen. Die deutsche Bundesregierung ist dazu verpflichtet, dementsprechend zu handeln. Die aktuelle Fassung ist wieder rechtskonform.

9. Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2009

Diese Fassung ist die größte Reform der Ordnung. Da die vorherige Vereinbarung aus dem Jahr 1996 stammt, war hier dringender Handlungsbedarf nötig. Die früheren Regelungen insbesondere in Bezug auf das Honorar waren veraltet. Eine Umstrukturierung und Bürokratie-Abbau führen zu einfacheren Prozessen und einer besseren Übersicht. Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Veränderungen:

  • Eine allgemeine Honorarsteigerung um 10 Prozent.
  • Die Honorare sind nicht mehr direkt mit den Baukosten verknüpft.
  • Die Stundensätze sind frei vereinbar.
  • Die Struktur der HOAI hat sich grundlegend verändert.
  • Die DIN 276 aus dem Jahr 1981 ist nicht mehr gültig. Danach war zur Honorarermittlung eine Umstrukturierung der Kostenermittlung nötig.

10. Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2013

Die HOAI aus dem Jahr 2013 ist keine Reform wie 2009. Viel mehr baut diese Fassung auf der vier Jahre alten großen Reform auf. So gab es keine Umstrukturierung, die Änderungen beziehen sich hauptsächlich auf Gehälter und Formen der Anrechnung. Es war die letzte Reform vor der Ungültigkeitserklärung durch die EU im Jahr 2015. Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick über die Änderungen aus dem Jahr 2013:

  • Es gibt ein grundlegend höheres Honorar.
  • Die Regelung für bereits bestehende Bauten und Umbauten ist neu.
  • Die einzelnen Leistungsphasen sind anders gewichtet.
  • Der Architekt oder Ingenieur bezieht sein Honorar erst nach der Abnahme.

11. Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2021

Die Reform der HOAI 2021 hatte den Hauptzweck, auf die Ungültigkeitserklärung der EU zu antworten. Die deutsche Bundesregierung nutzte diese Fassung also, um die Ordnung europarechtskonform zu machen. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EUGH) hatte die Mindest- und Höchstsätze als unzulässig deklariert.

Die HOAI sorgte im Anschluss dafür, dass sie das Honorar nach oben und unten anpasst. Dazu kippte sie die Unverbindlichkeit aus dem Jahr 2009. Die Vertragsparteien hatten nun die Möglichkeit, sich an einer Preisspanne zu orientieren. So fallen die Löhne weniger willkürlich und variabel aus. Eine wirklich einheitliche Bezahlung, wie sie die HOAI verspricht, besteht erst ab diesem Zeitpunkt.

12. Die Weiterbildung eines Architekten

Das Bachelorstudium der Architektur ist bereits sehr anspruchsvoll. Nach erfolgreichem Abschluss trägt der Architekt die offizielle Berufsbezeichnung. Doch im Anschluss gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick über die beiden am häufigsten wahrgenommenen Möglichkeiten:

  • Masterstudium: Nach dem Bachelor besteht die Möglichkeit, das Studierte weiter zu vertiefen. Architekten mit einem Masterabschluss steigen in einer höheren Gehaltsklasse ein. Dennoch ist die praktische Erfahrung nicht zu vernachlässigen.
  • Fortbildungen: Es gibt Möglichkeiten, die standardisierten Aufgaben der Architektur in eine spezifische Richtung zu erweitern. Die richtige Vernetzung von Häusern oder seniorengerechtes Wohnen sind solche Optionen. In dafür vorgesehenen Weiterbildungen lernt der Architekt für dieses Fachgebiet wichtige Grundlagen.

13. Hintergrundwissen zum Architekten

Der Beruf des Architekten ist einer der ältesten überhaupt. Architektur war nicht nur einer der ersten Studiengänge überhaupt. Die Herleitung des Begriffs geht bis in die Antike zurück. Der Begriff leitet sich aus zwei altgriechischen Wörtern her:

  • ”Arché” bedeutet Anfang oder Grundlage.
  • ”Téchne” heißt Kunst oder Handwerk.

Übersetzt bedeutet das also etwas wie das grundlegende Handwerk. Genau das macht der Architekt bis heute. Er baut die Grundlage auf und begleitet heute jedoch den kompletten Bauvorgang. Zu seinen Aufgaben gehört die Einhaltung die wirtschaftlichen und gestaltungstechnischen Möglichkeiten Ihres Hausbaus. Er verbindet Funktion und Design. Hauptsächlich geht ein Architekt heutzutage den Aufgaben im Hochbau nach. Tiefbau ist ein eigener Bereich, den er normalerweise nicht besetzt.

14. Was Sie in einem Studium der Architektur erwartet

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Aufgaben eines Architekten.

Das Studium des Architekten ist nicht nur theoretisch ausgelegt.

Möglicherweise interessieren Sie sich für die Ausbildung zum Architekten. Im Regelfall führt kein Weg an einem Studium der Architektur vorbei. Dieses bieten viele Hochschulen und Universitäten an. In diesem Studium erlangen Sie die Grundkenntnisse für alles, was diesen Beruf ausmacht. Nur mit einem Studium der Architektur führen Sie später die offizielle Berufsbezeichnung. Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick über das Studium:

  • Technik: Die technischen Aspekte erlernen Sie in den Fächern Tragwerkslehre, Heiztechnik, Elektrotechnik und Sanitärtechnik.
  • Physik und Chemie: Chemische und physikalische Grundsätze vermitteln Ihnen die Fächer Bauphysik, Baustatik, Baustoffkunde und Bauchemie.
  • Bau: Alles rund um den Bau erfahren Sie in den Fächern Betonbau, Holzbau und Stahlbau.

15. Der Architekt bei Umbauten und Modernisierungen

Die Herleitung des Wortes vermittelt den Eindruck, der Architekt steht nur am Anfang des Hausbaus. Doch während er zudem Ihren ganzen Bau begleitet, hat er noch eine zusätzliche Funktion. Nicht nur für Neubauten, auch für Renovierungen, Umbauten und Modernisierungen ist er zuständig. Das bedeutet, dass der Architekt nicht nur von Grund auf Häuser errichtet. Es gibt mehrere Fälle, in denen ein Architekt Modernisierungs-Aufgaben übernimmt. Tipp zum Bau hat Ihnen diese zusammengefasst:

  • Modernisierungen: Ob Fassadendämmung oder andere energie-relevante Modernisierungs-Arbeiten. Der Architekt steht Ihnen mit Tat und Rat zur Seite.
  • Um- und Anbauten: Sie entschließen sich, Ihr bestehendes Haus umzubauen oder zu erweitern? Ein Architekt begleitet Sie bei jedem Schritt.
  • Auch Kleinbauten sind es unter Umständen wert, dass sie ein Architekt betreut. So hilft er Ihnen bei der Gestaltung von Garagen oder Gartenhäusern.

16. Der Aufgabenbereich eines Architekten – Der Hochbau

Tipp zum Bau zeigt Ihnen die Aufgaben eines Architekten.

Architekten sind bei kleinen und großen Projekten gefragt.

Architekten begleiten viel Bauprojekte. Dieses Portfolio reicht von Umbauten über normale Häuser hin zu großen zusammenhängenden Projekten. Eines haben diese Projekte gemeinsam: Sie gehören der Kategorie des Hochbaus an. Der Tiefbau dagegen ist selten Aufgabe eines Architekten. Tipp zum Bau verschafft Ihnen einen Überblick über den Hochbau.

Mehrere Aspekte machen den Hochbau aus. In erster Linie ist wichtig, dass das Gebäude zum Großteil über der Geländelinie liegt. Das bedeutet, dass alles, was mehrheitlich unter dem Boden ist, zum Tiefbau gehört. Zum Hochbau gehören also beispielsweise Banken, Museen, Theater, Wohnhäuser, Hochhäuser, Krankenhäuser, Schulen oder Einkaufszentren. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Deshalb sind neben dem Architekten noch viele weitere Berufsfelder beteiligt. Dazu gehören Planungsingenieure, Bauunternehmen und Behörden.

17. Das durchschnittliche Gehalt eines Architekten

Das Gehalt eines Architekten legt die HOAI fest. Die Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure regelt die Bezahlung in erster Linie nach Berufserfahrung. So verdient er am Anfang zwischen 30.000 und 50.000 Euro im Jahr. Gehen Sie von einem durchschnittlichen Bruttostundenlohn von 55 bis 60 Euro aus. Mit Erfahrung und nach einiger Zeit steigt das Gehalt. Bis zu 90 Euro brutto pro Stunde sind keine Seltenheit.

Damit sind Architekten einer der bestverdienenden Berufe in Deutschland. Vorausgesetzt er gehört zu den Top-Leuten seines Fachs. Vor ein paar Jahren gab es noch zu viele angehende Architekten. Die Berufsaussichten waren dementsprechend schlecht. Mittlerweile sind Nachwuchsarchitekten gefragter denn je.

18. Was macht die bayerische Architektenkammer?

Wenn Sie sich mit Architekten beschäftigen, ist Ihnen die bayerische Architektenkammer sicherlich ein Begriff. Doch was genau macht sie eigentlich? Eine Kammer ist grundsätzlich eine Art Gewerkschaft. So gibt es für viele Gewerke eine eigene Kammer. In dieser organisieren sich Gleichgesinnte. Tipp zum Bau informiert über die Hauptaufgaben:

  • Information: Die bayerische Architektenkammer informiert auf Ihrer Website über relevantes zum Thema Architektur und Bau.
  • Preise: In regelmäßigen Abständen honoriert die Kammer besondere Leistungen. Ehrungen von Nachwuchsarchitekten und Design-Awards sind Beispiele für verliehene Preise.
  • Organisation: Die Architektenkammer ist wie üblich auf Landesebene organisiert. Das bedeutet, dass jedes Bundesland seine eigene Kammer hat. Sie informiert über spezifische Vorgaben und lokale Besonderheiten. Zudem organisiert Sie die angehörigen Architekten untereinander.

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