Alarmanlage

Die Alarmanlage – gibt Ihnen ein sicheres Gefühl

Alle zwei Minuten steigt in Deutschland jemand in eine fremde Wohnung ein. Im Jahr entstehen so Schäden von etwa 600 Millionen Euro. Ein unabwendbares Schicksal? Sicher nicht! Die Statistik beweist: Alarmanlagen unterbrechen Einbrüche nicht nur – sie sorgen oft schon dafür, dass es nicht einmal zum Versuch kommt. Erfahren Sie hier, wie Sie Besitz, Eigentum und persönliche Werte durch Alarmanlagen schützen.

1. Eine Alarmanlage für Ihr Eigenheim

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie sich und Ihre Familie mit einer Alarmanlage schützen.

Viele unterschätzen heutzutage die Wichtigkeit einer elektronischen Alarmanlage.

Private Wohnungen oder Einfamilienhäuser sind meist besonders beliebte Einbrecher-Ziele. Gerade hier existieren oft enorme Mängel in Sachen Sicherheitstechnik. Dabei lässt sich Ihre Wohnung mit geringem materiellen Aufwand durch eine Alarmanlage schützen. Wichtig ist die Kombination aus mechanischen Sicherungen von Fenstern und Türen sowie elektronischer Alarmanlage. Ihr persönliches Sicherheitssystem warnt Sie, sobald ein Einbrecher versucht, in Ihr Haus einzudringen.



2. Alarmanlagen und Statistik – die Angst vor einem Einbruch steigt

Heutzutage gibt es Alarmanlagen in den unterschiedlichsten Ausführungen. Den Möglichkeiten an integrierter Technik und Warnsystemen sind kaum Grenzen gesetzt. Doch warum überhaupt in eine Alarmanlage investieren? Lohnt sich eine solche Anschaffung tatsächlich?

2018 meldeten Wohnungs- und Hausbewohner laut Statistiken der Kriminalpolizei 97.504  Einbruchsfälle. Integriert sind sowohl abgebrochene Versuche, als auch tatsächliche Einbrüche. Dazu kamen 86.474 Fälle unbefugten Eindringens in Keller oder Waschküchen. Insgesamt macht das also 183.978 Einbruchsversuche in Deutschland innerhalb eines Jahres.

2019 ist dieser Wert zwar leicht zurückgegangen, liegt aber dennoch hoch. Mit 87.145 Einbrüchen und 86.604 Diebstählen aus Kellerräumen fanden innerhalb diesen Jahres 173.749 Einbruchsversuche statt. Circa 45,3% dieser Einbrüche scheitern an Sicherheitsmaßnahmen und schnellem Handeln. Es lohnt sich demnach, in eine funktionsfähige Alarmanlage zu investieren.

Umfragen von 2012 ergaben, dass 19% der Deutschen sich vor einem Einbruch fürchten. Das entspricht jedem fünften deutschen Bürger. Die Anzahl der Einbruchsversuche hat sich im letzten Jahr um beinahe 10% verringert. Aber ist das ein Grund sich wieder sicherer zu fühlen? Die Statistik beweist das Gegenteil. Trotz einem Rückgang der Kriminalität fürchten sich immer mehr Deutsche vor einem Wohnungseinbruch.

3. Die Folgen eines Wohnungseinbruchs – warum Sie eine Alarmanlage benötigen

Nicht nur mögliche Beschädigungen lassen die Ängste vieler Deutschen vor einem Einbruch steigen. Das gewalttätige und unbefugte Eindringen in die Privatsphäre bringt weitere Folgen mit sich:

  • Mangelndes Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden.
  • Das Zurückziehen aus dem sozialen Umfeld aufgrund von Vertrauensproblemen bis hin zu Paranoia.
  • Psychische Traumata und leicht- bis schwerwiegende Depressionen.

2017 erhöhte sich die Angst vor Einbrüchen auf jeden vierten Bürger. Dennoch schützen sich nur 5% der Deutschen mit einer Alarmanlage oder einem Smart Home-System. Die Hälfte der deutschen Bevölkerung verfügt nicht über Rolläden zum effektiven Schutz Ihrer Fenster. Immerhin 46% der Deutschen besitzen eine Außenbeleuchtung mit integrierten Bewegungsmeldern. 23% investieren in abschließbare Fenstergriffe und 19% in eine Zusatzsicherung für Haus- und Balkontüren. Aber welche Sicherungsmaßnahmen gibt es noch? Welche Vorteile birgt eine Alarmanlage genau? Und wie funktioniert Sie überhaupt? Lesen Sie alles weitere zu Ihrer neuen Alarmanlage hier.

4. Wie funktioniert eine Alarmanlage?

Erfahren Sie alles über die Funktion Ihrer Alarmanlage bei Tipp zum Bau.

Nicht jede Alarmanlage funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

Der Aufbau einer herkömmlichen Alarmanlage ist simpel. Oftmals lassen sich außerdem verschiedene Komponenten separat hinzufügen. Dieses Zubehör erhalten Sie bei dem Hersteller Ihres Alarmsystems. Passen Sie das Einsteigerset Ihrer Alarmanlage besser an Ihre individuelle Wohnsituation an.

Das Innenleben Ihrer Alarmanlage besteht aus vier Teilen:

  • Alarmmelder sind spezielle Sensoren, die Installateure an Wänden, Türen und Fenstern montieren.
  • Der Alarmgeber lässt bei einem Einbruch die typischen Alarmsirenen ertönen.
  • Schaltorgane ermöglichen die unkomplizierte Bedienung Ihrer Alarmanlage.
  • Die Alarmzentrale ist das Herzstück Ihrer Alarmanlage.

Wenn sich eine unautorisierte Person Zugang zu Ihrem Haus verschafft, wird der Alarmmelder aktiviert. Ein Signal gelangt über die Alarmzentrale zum Alarmgeber, wodurch die Sirene ertönt. Der klassische Alarmgeber arbeitet sowohl akustisch als auch optisch. Eine laute Sirene und auch eine Blitzleuchte warnen nicht nur Sie selbst. Ihre Nachbarn und mögliche Fußgänger bemerken ebenfalls, was vor sich geht.

Sie bedienen Ihre Alarmanlage über Schaltorgane. Ein kleines Display sowie Kontrolllampen zeigen Ihnen dabei den Status Ihrer Alarmanlage an. Stellen Sie Ihre Alarmanlage jederzeit nach Wunsch scharf oder deaktivieren sie Ihren Melder. Im Idealfall steuern Sie die Schalter sowohl von außen als auch von innen. Schalten Sie die Alarmanlage auch dann scharf, wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.

Die Alarmzentrale bildet den Kern Ihrer Alarmanlage. Signale der Alarmmelder und der Schaltorgane laufen an dieser Stelle zusammen. Die Zentrale überwacht dabei nicht nur die Funktionen der anderen Komponenten. Sie steuert auch die Stromversorgung Ihrer Alarmanlage. Im Idealfall ist die Alarmzentrale auch mit einer Notstromversorgung ausgestattet.

5. Vor- und Nachteile einer Alarmanlage

Eine Alarmanlage hat viele nützliche Funktionen. Je nach Typ unterscheiden sie sich jedoch in ihren verschiedenen Eigenschaften. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Vor- und Nachteile.

VorteileNachteile
Alarmanlagen wirken abschreckend und präventiv.Besonders preisgünstige Alarmanlagen sind nicht immer sicher und lösen häufiger Fehlalarme aus.
Kabelgebundene Anlagen sind ausfallsicher.Bei unprofessioneller Montage sind Fehlalarme möglich.
Im Falle eines Alarms erhalten Sie sofort eine Nachricht auf Ihrem Smartphone.Der Einbau einer verkabelten Alarmanlage ist kostenintensiv.
Die nächste Polizeidienststelle ist sofort informiert.Bei Funk-basierter Technologie ist Manipulation von außen möglich.
Es gibt Alarmanlagen mit Abwesenheits- und Anwesenheitsschutz.Funk-Anlagen sind weniger ausfallsicher durch Batteriebetrieb.
Funk-Alarmanlagen sind einfach zu montieren und kostengünstig.

6. Die richtige Platzierung Ihrer Alarmanlage

 Erfahren Sie bei Tipp zum Bau, wo Sie Ihre Alarmanlage am effektivsten anbringen.

Die Platzierung Ihrer Alarmanlage ist äußerst wichtig.

Der Ort, an dem Sie Ihre Alarmanlage montieren, spielt eine große Rolle bei der Installation. Schützen Sie Ihre Alarmanlage unbedingt vor Wind und Regen. Ein Melder, der nicht sachgemäß vor Witterungseinflüssen gesichert ist, erleidet schnell Schäden. Es kommt zu Störungen und Fehlalarmen.

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Alarmanlage vor Sabotage gesichert ist. Bringen Sie Kabel deshalb verdeckt an. Im besten Fall montieren Sie das Gehäuse fest an der Wand. Eine regelmäßige Wartung macht Ihre Alarmanlage zudem zuverlässiger. Lassen Sie Ihren Melder daher auf jeden Fall von einem anerkannten Fachbetrieb installieren. Sie profitieren nicht nur von der professionellen Installation. Es ergibt sich gleichzeitig die Möglichkeit, zukünftige Wartungstermine zu vereinbaren.


7. Typen und Sicherheitsgrade von Alarmanlagen

Die Typen verschiedener Alarmanlagen entsprechen entweder europäischen oder nationalen Normen. Zusätzlich existieren eine Menge kriminalpolizeiliche Richtlinien. Sie unterteilen Alarmanlagen in verschiedene Klassen und Sicherheitsgrade von eins bis vier. Die Sicherheitsstufe eins ist jedoch kaum zu empfehlen und entspricht nicht den polizeilichen Vorgaben.

Grundsätzlich ist die Art der Alarmanlage abhängig von:

  • Der Nutzung.
  • Den örtlichen Gegebenheiten sowie dem örtlichen Risiko.
  • Verschiedenen Umwelteinflüssen.

Bringen Sie Ihre Melder an Fenster und Türen an? Oder ist es in Ihrem Sinne, ganze Räume zu überwachen? Ihre Alarmanlage passt sich ganz dem an, was Sie vor Ort benötigen. Zur Sicherung von Fenstern und Türen eignen sich:

  • Öffnungsmelder.
  • Verschlussmelder.
  • Durchbruchmelder.

Öffnungsmelder sind in verschiedenen Farben von weiß bis braun erhältlich. Üblicherweise befestigen Sie sie mittig Ihrer Tür- und Fensterrahmen. Falls Sie Ihre Fenster häufiger kippen, ist auch eine Anbringung am unteren Rahmenbereich möglich.

Bringen Sie den Öffnungsmelder entweder als Unterputz- oder auch Aufputzmontage an. Er besteht aus einem Magneten sowie einem Magnetkontakt. Die Anbringung erfolgt entweder parallel oder orthogonal in einem Abstand von 13mm. Ein schwacher Strom fließt gleichmäßig zwischen beiden Komponenten. Vergrößert sich der Abstand durch das Öffnen der Tür, wird der Stromkreislauf unterbrochen. Der Alarm schlägt an. 

Bei dem Verschlussmelder handelt es sich um einen elektromechanischen Kontakt. Er ist in den Türrahmen eingelassen und dient der Verschlussüberwachung der Tür. Beim Verschließen der Tür betätigt er sich. Öffnet eine unbefugte Person die Tür, ertönt der Alarm. Verschlussmelder tragen auch den Namen Riegelschaltkontakt, Schließblechkontakt oder Schließzustands-Melder. 

Durchbruchmelder bestehen aus einem sogenannten Träger samt aufgenähter Doppellitze. Der Träger besteht meist aus einem Netz aus Kunststoff oder Vlies. Ein Durchbruchversuch beschädigt die Litze. Dadurch ändern sie ihren Widerstandswert und der Melder schlägt Alarm.

Der Durchbruchmelder reagiert auf alle Arten von Gewalt und schlägt schon beim ersten Einbruchversuch an. Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Integration des Melders in Ihr Alarmanlagensystem.

Ähnlich wie der Öffnungsmelder funktioniert auch dieser Melder nach dem Ruhestromprinzip. Das bedeutet, dass auch in Ruhe ständig ein Stromkreis fließt. Durch ein unbefugtes Eindringen wird der Stromkreislauf unterbrochen und ein Alarm ausgelöst. Dasselbe gilt bei Über- oder Unterschreitung des Toleranzbereiches.

Immer beliebter werden auch Alarmanlagen, die mit einem Druckwellen-System arbeiten. Das System registriert dabei Änderungen der Druckdifferenz innerhalb Ihres Hauses. Mittels eines Sensors misst es den Raum-Innendruck und löst bei Abweichungen den Alarm aus. Die Sensibilität dieses Mechanismus lässt sich im Voraus einstellen.

Druckänderungen entstehen hauptsächlich durch das Öffnen von Fenstern oder Türen. Hier ist jedoch Vorsicht angesagt. Selbst bei Wetterveränderungen oder dem Aktivieren von Dunst-Abzugsanlagen in der Küche ändert sich der Raum-Innendruck. Testen Sie die Empfindlichkeit Ihrer Druckwellen-Alarmanlage aus diesem Grund sorgfältig.

Zur Überwachung von Räumen empfehlen sich Bewegungsmelder oder Infrarot-Lichtschranken. Bewegungsmelder reagieren auf jegliche Art von Bewegung. Wichtig ist, sie in der richtigen Höhe anzubringen. Nur so ist gewährleistet, dass Einbrecher Ihren Bewegungsmelder nicht zu ihren Gunsten manipulieren.

Nimmt Ihr Bewegungsmelder in einem festgelegten Radius Bewegungen wahr, leuchten Fluter die Umgebung aus. Ein Bewegungsmelder unterscheidet allerdings nicht zwischen autorisierten und unbefugten Personen. Somit laufen auch Sie Gefahr, den Alarm auszulösen. Umherstreifende Tiere erkennt der Bewegungsmelder unter Umständen ebenfalls als Einbrecher an.

Einen Bewegungsmelder betreiben Sie aktiv mit Ultraschall oder einer anderen Frequenz. Der passive Betrieb verläuft über Infrarot-Strahlung. Aktiv betriebene Bewegungsmelder senden permanent Strahlung aus. Körper oder Flächen reflektieren diese und der Empfänger registriert eine Bewegung. Der passive Melder besteht nur aus einem Infrarot-Empfänger. Er erkennt die Infrarot-Strahlung von einem Menschen oder einem Tier.

Einzelne Wände lassen sich ebenso absichern. Am besten gelingt dies mit Alarmdraht-Tapeten und Körper-Schallmeldern. Experten bauen Körper-Schallmelder üblicherweise in Tresor- oder Stahlräumen ein. Er reagiert sowohl auf akustische Angriffe, als auch auf Körperschall.

Beim sogenannten Körperschall handelt es sich um den Schall, der sich in Festkörpern ausbreitet. Beispiele hierfür sind Erdbeben und anderweitige Erschütterungen. Mechanische oder auch thermische Eingriffe verändern das Strukturgefüge des Materials, das bearbeitet wird. Der Körperschallmelder erkennt diese kleinen Veränderungen und schlägt Alarm. Auf diese Art und Weise erkennt er auch stumme Angriffe, wie beispielsweise den eines Schneidbohrers. Durch seine komplexe Funktionsart ist ein Fehlalarm beim Körperschallmelder ausgeschlossen.

Eine Alarmdraht-Tapete enthält kleine Drähte oder auch sogenannte “Alarmstreifen”, beispielsweise aus Kupfer. Der eigentliche Melder befindet sich entweder in der Fußboden- oder der Deckenleiste. Durch die Zerstörung der Drähte schlägt er Alarm. Die Drähte Ihrer Alarmtapete erhalten Sie in unterschiedlichen Abständen voneinander. Je nach Größe verhindern sie so den Durchgriff oder Durchbruch der Wand. 

8. Überwachungs- und Alarmierungssysteme Ihrer Alarmanlage

Bei der Installation Ihrer Alarmanlage sind verschiedene Überwachungs- sowie Alarmierungssysteme denkbar. Typische Überwachungssysteme sind die Außenhaut-Überwachung oder die Fallen-Überwachung. Es sind aber auch Kombinationen aus beiden Systemen denkbar.

Der größte und wichtigste Unterschied dieser beiden Alarmanlagen ist der Zeitpunkt der Alarmierung. Eine Außenhaut-Überwachung informiert Sie bereits vor dem eigentlichen Eindringen über einen Fremden auf Ihrem Grundstück. Sie überwacht Ihre Türen und Fenster. Somit schlägt sie Alarm, noch bevor der Einbrecher eindringt. Eine Außenhaut-Überwachung ist auch nachts aktiv. Die Kosten für diese Alarmanlage liegen allerdings im erhöhten Investitionsbereich.

Fallen-Überwachungen funktionieren über Bewegungsmelder. Diese betreiben Sie entweder über Ultraschall, Infrarot- oder Mikrowellen-Strahlung. Auch hier sind Kombinationen der verschiedenen Techniken möglich. Eine Fallen-Überwachung alarmiert Sie beim Eindringen des Fremden zuverlässig und schnell.

Zwischen den verschiedenen Alarmierungssystemen sind ebenfalls Klassifizierungen möglich. Folgende Alarmierungen unterscheiden sich:

  • Ein Internalarm, der nur im Hausinneren hörbar ist.
  • Der klassischen Externalarm.
  • Ein Fernalarm, der die zuständige Polizeistation informiert.
  • Ein falschen Alarm, oder auch Fehlalarm.

Ein Internalarm dient in erster Linie dazu, einen Fehlalarm zu vermeiden. Im Falle einer tatsächlichen Gefahr bestätigen Sie die Alarmgebung Ihres Überfallmelders manuell. Zusätzlich empfiehlt es sich, einen Fernalarm an Ihre Notrufservice-Leitstelle zu senden.

Der Externalarm ertönt bei unbefugtem Eindringen während des Betriebszustands “extern scharf”. Üblicherweise verwenden Installateure hier zwei akustische und einen optischen Alarmmelder. Der Externalarm ist sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses zu hören. Ein blinkendes Rotlicht erweckt zusätzliche Aufmerksamkeit.

Nach Wunsch besteht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Fernalarm einzurichten. Er informiert die örtliche Polizeistation oder Ihr persönliches Wach- und Sicherheitsunternehmen. Das Interventions-Personal steht zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Ihrer Unterstützung bereit. Zuvor hat es sich einer realitätsnahen Prüfung in Form eines Probealarms zu unterziehen.

Im Falle eines Fehlalarms mit Polizeieinsatz kommt es häufig zu kostenpflichtigen Entschädigungen. Häufige Falschalarme lassen einen Alarm im Ernstfall zudem unglaubwürdig erscheinen. Minimieren Sie das Risiko eines Fehlalarm also so gut es geht.

9. Akustischer Alarm vs. stille Alarmanlagen

Im Gegensatz zum rein optischen Alarm senden die meisten Alarmanlagen auch akustische Signale. Ein typischer Alarmmelder, der mit akustischen Sirenen arbeitet, ist beispielsweise der Glasbruchmelder. Alarmanlagen, die auf einen Schließkontakt der Tür reagieren, funktionieren ebenso. Türketten, Balkenriegel oder Rollläden sind häufig ebenfalls mit akustischen Meldern ausgestattet.

Ein akustisches Signal entfaltet vor allem in einer belebten Umgebung mit direkter Nachbarschaft seine Vorteile. Ein stiller Alarm stellt dagegen für isolierte Gebäude eine geeignete Option dar. Er informiert wahlweise Hausbesitzer, Wachdienst oder Polizei über den Einbruchsversuch. Bei dieser Art der Alarmierung bemerkt der Einbrecher selbst den ausgelösten Alarm nicht. Ihre Wahrscheinlichkeit, den Täter schnell zu ergreifen, ist somit hoch.

Bei einem akustischen Alarm ist natürlich dennoch ein Fernalarm an das eigene Smartphone möglich. Die nächste Polizeistation lässt sich ebenfalls problemlos informieren. Die Tatsache, dass ein akustischer Alarm den Täter vertreibt, lässt sich damit jedoch nicht verhindern. Einerseits ist ein auf diese Weise verhinderter Einbruch natürlich optimal. Andererseits ist es somit nur schwer möglich, den Täter zu schnappen. Wiederholungstäter sind nun vorgewarnt und suchen nach einem Weg, Ihren Alarm zu umgehen.

10. Die technischen Kategorien Ihrer Alarmanlage

Wählen Sie die richtige Alarmanlage für Ihr Zuhause mit Tipp zum Bau.

Alarmanlagen weisen unterschiedliche technische Aspekte auf.

Sie haben nun bereits einige Überwachungs- und Alarmierungssysteme kennengelernt. Welche Alarmanlage ist nun die richtige für Ihr persönliches Umfeld? Um diese Frage zu beantworten, informieren Sie sich zunächst über die grundlegenden Unterschiede der Melder. Es existieren sowohl technische als auch funktionale Differenzierungen.

Gängige technische Unterschiede sind in folgenden Techniken dargestellt:

  • Die Gleichstromtechnik.
  • Die Bustechnik.
  • Die Funktechnik.

Die Gleichstromtechnik

Bei der Gleichstromtechnik fließt elektrischer Strom über einen Melder zwischen zwei Punkten auf einer Linie. Experten bezeichnen diese Linie als Meldelinie. Diese Spannung entspricht einem festgelegten Wert. Weicht der gemessene Wert vom Soll ab, wird der Alarm ausgelöst.

Die Bustechnik

Installateure schließen alle Melder bei der Bustechnik über zwei sogenannte “Adern-Paare” an. Ersteres sichert die Stromversorgung der Melder und Endgeräte. Das zweite Paar dagegen ist für die Weiterleitung der Daten zuständig. Über diese Datenleitung fragt dann ein entsprechend konfigurierter PC regelmäßig den Zustand aller Endgeräte ab.

Die Funktechnik

Sowohl die Bustechnik als auch die Gleichstromtechnik ist für drahtgebundene Alarmanlagen zu kategorisieren. Die Funktechnik arbeitet dagegen kabellos. Ihren Namen verdankt sie Ihrer Technik über Funk. Der Alarmgeber steht dabei in ständigem Kontakt mit den einzelnen Meldern. Diese beziehen ihre Energie durch eine eigene Stromversorgung, wie etwa einem Akku. Besonders bei nachträglichen Installationen greifen Fachleute oftmals zur Funktechnik. Die komplizierte Verlegung von Kabeln entfällt hier. Somit sind Alarmanlagen mit dieser Technik einfach und schnell zu installieren.

11. Kabellose oder drahtgebundene Alarmanlagen?

Welche Alarmanlage ist denn nun die richtige? Grundsätzlich hat jeder Melder seine Vor- und Nachteile. Hier finden Sie eine ausführliche Gegenüberstellung von kabellosen und drahtgebundenen Alarmanlagen.

Drahtgebundene Alarmanlagen

  • Diese Alarmanlage benötigt keine Wartung einzelner Melder. Die Stromversorgung erfolgt über fixe Leitungen.
  • Eine Installation erfolgt bestenfalls schon beim Neubau oder einer Renovierung. Das Nachrüsten gestaltet sich oftmals als schwierig.
  • Drahtgebundene Alarmanlagen sind vergleichsweise kostspielig.

Kabellose Alarmanlagen per Funk

  • Die Installation dieser Alarmanlagen erweist sich meist als besonders einfach und schnell.
  • Sie ist oftmals günstiger als drahtgebundene Alarmanlagen. 
  • Die Funkbedienung macht eine kabellose Alarmanlage leicht manipulierbar.
  • Hier ist eine regelmäßige Wartung der Batterien in den einzelnen Meldern vonnöten.

12. Wie viel kostet eine Alarmanlage?

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, mit welchen Kosten Sie für Ihre Alarmanlage zu rechnen haben.

Die Preisspanne für Ihre Alarmanlage ist sehr groß.

Je nach verarbeiteter Technik und Funktionsweise decken Alarmanlagen ein großes Preisspektrum ab. Eine grundsätzliche Antwort auf die Frage, was eine Alarmanlage kostet, lässt sich daher kaum geben. Wir haben Ihnen verschiedene Preiskategorien einmal vorgestellt:

  • Die preisgünstigsten Alarmanlagen erhalten Sie für unter 50€.
  • Ebenfalls günstig ist ein Preis bis 250€.
  • Kosten bis zu 500€ liegen im Mittelfeld.
  • Besonders ausgefeilte Alarmanlagen erhalten sie ab über 500€

Bevor Sie sich vorschnell für eine Alarmanlage entscheiden, machen Sie sich deren Funktion bewusst. Ist es in Ihrem Sinn, ein Gewerbezentrum zu schützen? Oder geht es Ihnen mehr darum, Einbrecher von Ihrem Haus fern zu halten? Je nach Gefahrenrisiko sind die unterschiedlichen Sicherheitsgrade der Alarmanlage zu beachten.

Alarmanlagen bis 50 € – der effektive Einzelschutz 

Bei den preisgünstigsten Varianten von Alarmanlagen handelt es sich meist um keine vollumfänglichen Systeme. Vielmehr dienen diese nur dem Schutz einzelner Fenster oder Türen. Die Installation gestaltet sich dementsprechend einfach und ist oftmals auch vom Hausbesitzer selbst zu bewerkstelligen.

Alarmanlagen bis 250 € – die Funkanlage für Einsteiger

In diesem Preissegment finden Sie vor allem Alarmanlagen, die über Funktechnik funktionieren. Sie sind besonders beliebt bei preisbewussten Nutzern und gelten als optimal für Einsteiger. Das gute Preis-Leistungsverhältnis sowie die einfache und schnelle Installation sind Merkmale dieser Alarmanlage.

Alarmanlagen bis 500 € – flexibel und erweiterbar

Alarmanlagen dieser Preisklasse bieten gleich mehrere Vorteile. Nicht nur für den Privatgebrauch und im gewerblichen Kontext sind sie flexibel einsetzbar. Sie lassen sich auch zumeist durch eine Vielzahl an zusätzlich erhältlichem Zubehör nachträglich erweitern.

Alarmanlagen ab 500 € – maximaler Schutz und Komfort

Neben maximalem Schutz erhalten Sie bei dem Kauf einer solchen Alarmanlage oftmals zusätzlichen Komfort. Die Bedienung ist angenehm und leicht zu bewerkstelligen. Zudem eignen sie sich für die Überwachung von Gewerbeimmobilien und anderer größerer Objekte.

13. Alarmanlagen zum Selbsteinbau im Test

Sie sind leidenschaftlicher Sparer und Hobby-Handwerker? Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Alarmanlage einfach selbst zu installieren? Eine Alarmanlage zum Selbsteinbau ist heutzutage problemlos erhältlich. Aber schützt Sie auch genauso effektiv wie eine Installation durch den Fachbetrieb? Die Stiftung Warentest hat einige Alarmanlagen zum Selbsteinbau für Sie geprüft. Hier finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile.

Vollständige Überwachungssysteme zum Selbsteinbau sind ab einem Preis von 400€ erhältlich. Sie punkten durch eine besonders einfache Installation dank beigelegter Anleitungen. Einige Modelle führen auch Apps mit sich, in denen Sie Tipps und genaue Anweisungen abrufen. Jede Alarmanlage ist so innerhalb weniger Stunden erfolgreich installiert.

Grundsätzlich ist eine Installation durch einen Fachmann zu empfehlen. Die Tests ergaben, dass viele Alarmanlagen über Schwächen im System verfügen. Sie sind beispielsweise über die Kamera zu hacken und leicht zu sabotieren. Nicht nur entgeht Ihnen so im Ernstfall ein Einbruch. Ihre Privatsphäre leidet ebenso maßgeblich unter einem Eingriff von außen.

Versierten Profis gelingt es auch, die Sensoren oder die Außensirene Ihrer Alarmanlage abzumontieren. Fenster und Terrassentüren stellen ebenfalls einen Schwachpunkt dar. Im Test löste der Wind bei vielen Systemen einen Fehlalarm aus.

Sind Alarmanlagen deswegen nutzlos? Keinesfalls, lediglich die sachgemäße Installation und Beratung durch einen Fachbetrieb ist essentiell. Wer in eine Alarmanlage investiert, schützt sein Haus, seine Familie und seine Wertsachen. Seien Sie sich nicht zu schade, in eine hochwertige Alarmanlage samt Installateur zu investieren. Es steht immerhin einiges auf dem Spiel.

14. Förderungsmöglichkeiten für Ihre Alarmanlage

Zur besseren Sicherheit fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Ihre Alarmanlage. Dabei werden ab 500€ Investitionskosten zu 20% übernommen und ab 1000€ 10%. Insgesamt bekommen Sie bis zu 1600€ zurückerstattet.

Die Förderung ist für Privatpersonen, wie Mieter oder Eigentümer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern. Zur Förderung zugelassen sind:

  • Einbruchs– und Überfallmeldeanlagen nach DIN EN 50131 Grad 2 oder höher.
  • Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren.
  • Nachrüstsysteme für Fenster und Balkon.
  • Gegensprechanlagen.
  • Einbruchhemmende Gitter und Rollläden.

Nicht nur Ihre Alarmanlage selbst erhält bestimmte Förderungen durch die KfW. Mit der richtigen Alarmanlage und einem gültigen Zertifikat sparen Sie unter Umständen auch bei Ihrer Diebstahlversicherung.

15. Checkliste Alarmanlagen – haben Sie an alles gedacht?

Die Anschaffung einer effizienten Alarmanlage ist ein langwieriges Verfahren. Umso genauer Sie sich mit Ihrem Gefahrenmelder beschäftigen, desto länger profitieren Sie von zuverlässigem Schutz. Gehen Sie mit unserer Anleitung Schritt für Schritt vor.

Schritt 1 – Polizeiliche Beratung

Vor dem Kauf erfolgt eine kriminalpolizeiliche Fachberatung. Ihr Berater weist Sie objektiv auf sämtliche individuellen Möglichkeiten hin. Außerdem klärt er Sie über örtliche Gegebenheiten und Vorgaben auf.

Schritt 2 – Die Planung

Wählen Sie Ihre Überwachungsart abhängig der regionalen Vorgaben. Auch die nötige Sicherheitsklasse Ihrer neuen Alarmanlage ist in die Überlegungen mit einzubeziehen. Ihr Fachberater berät Sie dazu gerne. Entscheiden Sie sich für eine Außenhaut- oder eine Fallenüberwachung?

Wählen Sie nun die genauere Art der Alarmierung. Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, ziehen Sie ein qualifiziertes Unternehmen zu Rate. Dieses bestätigt Ihnen nach der Installation die fachgerechte Einstellung der Geräte. Lassen Sie sich auch unbedingt eine Sicherungs-Konzeption mitliefern. Das Konzept klärt bei Unsicherheit über die genaue Funktion Ihrer individuellen Alarmanlage auf.

Schritt 3 – Die Installation Ihrer Alarmanlage

Nun lassen Sie Ihre Alarmanlage von Ihrem zuständigen Unternehmen einrichten. Im Idealfall haben Sie sich für ein System entschieden, dass Sie bereits im Voraus warnt. Die Alternative ist ein System, das erst bei Überwindung sämtlicher Sicherheitsvorkehrungen Alarm schlägt.

Bei der Installation ist zu beachten, dass Ihre Alarmanlage nur bei voller Funktion auf scharf gestellt ist. Andernfalls verfehlt Sie ihren eigentlichen Zweck. Stellen Sie sicher, dass Sie überwachte Bereiche erst nach Abschalten der Anlage betreten. So vermeiden Sie zukünftige Fehlalarme.

Schritt 4 – Die Einweisung

Lassen Sie sich von Ihrem zuständigen Unternehmen ausführlich in die Bedienung Ihrer neuen Alarmanlage einweisen. Ihre Kinder profitieren ebenfalls von einer gründlichen Erklärung. Verstauen Sie Pläne und Bedienungsanleitungen sorgfältig und sicher. Sie sind Ihnen bei Wartungsarbeiten von Vorteil. Im Falle eines auftretenden Mangels sichern Sie sich so Ihren gültigen Rechtsanspruch.

Schritt 5 – Alarmanlage auf Probezeit

Legen Sie für Ihre neue Alarmanlage eine Probezeit von mindestens vier Wochen fest. Nicht nur Fehler bei der Installationen oder Technik fallen in dieser Zeit auf. Auch Sie selbst haben die Möglichkeit, sich mit dem Gebrauch Ihrer Alarmanlage vertraut zu machen.

Schritt 6 – Regelmäßige Wartung

Prinzipiell ist Ihre Alarmanlage einmal jährlich einer umfassenden Kontrolle zu unterziehen. Bei verkabelten Meldern überprüft Ihr Installateur das gesamte System.Tauschen Sie zudem die Notstrom-Akkus Ihrer Alarmanlage innerhalb von vier Jahren aus.

Nicht nur die Hardware ist von Verschleiß betroffen. Regelmäßige Software-Updates im Falle eines SmartHome-Systems sind gewissenhaft durchzuführen. Technische Updates schließen eventuelle Sicherheitslücken und sind daher unumgänglich. Durch eine regelmäßige Kontrolle bleibt die Gefahr des Versagens minimal. Eine plötzliche Einstellung des Betriebs ohne Rückmeldung des Systems wird so ebenfalls verhindert.

16. Doppelte Absicherung mit Alarmanlagen und Gefahrenmeldern

Tipp zum Bau erklärt Ihnen, wie Sie Ihre Alarmanlage mit passenden Gefahrenmeldern unterstützen.

Für eine maximale Sicherung koppeln Sie Ihre Alarmanlage mit weiteren Sicherheitsgeräten.

Alarmanlagen schützen Sie nicht nur vor Einbruch. Auch vor Rauch, Gas und Wasser warnen sie zuverlässig. Schließen Sie einfach einen Rauch-, Gas- oder Wassermelder an Ihre Alarmanlage an. Somit sind Sie doppelt abgesichert

Gefahrenmelder, die Alleskönner unter den Alarmanlagen, überwachen auch Haushaltsgeräte, Klimaanlagen oder Ihren Gefrierschrank. So informiert Sie Ihre Alarmanlage beispielsweise über einen potenziellen erhöhten Stromverbrauch.

Der Rauchmelder – ihr zuverlässiger Brandmelder

Einen Rauchmelder erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen. Üblich sind folgende Modelle:

  • Der optische oder photo-elektrische Rauchmelder.
  • Der Ionisationsrauchmelder.

Rauchmelder, die nach dem optischen oder auch photoelektrischen Prinzip arbeiten, besitzen eine Infrarot-LED. Sie erzeugt einen Lichtstrahl, der für das menschliche Auge unsichtbar ist. Dieser Lichtstrahl zielt an einem bestimmten Empfänger, einem lichtempfindlichen Sensor vorbei. Rauchpartikel in der Luft reflektieren das Streulicht, sodass der Lichtstrahl auf den Empfänger trifft. In diesem Fall ertönt sofort der entsprechende Alarm.

Ionisations-Rauchmelder bestehen aus zwei elektrischen Platten auch Metall. Sie leiten einen schwachen Stromkreislauf, der nie unterbrochen ist. Rauchpartikel jedoch verringern die Leitfähigkeit der Luft. Die Anzahl der fließenden Ionen im Stromkreislauf reduziert sich und der Alarm erfolgt.

Welcher Rauchmelder ist nun aber der richtige? Beide Versionen haben ihre speziellen Vorteile. Optische oder photoelektrische Rauchmelder eignen sich besonders für die frühzeitige Erkennung von Schwelbränden. Ionisationsrauchmelder dagegen warnen optimal vor offenen Bränden.

Schwelbrände entwickeln sich typischerweise durch eine inkorrekte Installation von elektronischen Gegenständen. Alte Kabel, die nicht ausreichend geschützt sind oder überlastete Leitungen lösen ebenfalls Schwelbrände aus.

Der Gasmelder – ihr Retter in der Not

Gasmelder sind keine vorgeschriebenen Pflichtinstallationen, haben jedoch im Ernstfall einen hohen Nutzen. Je nach Anbringung, Funktion und Warnsystem lassen sie sich in verschiedene Klassen unterteilen:

  • CO-Gasmelder warnen Sie zuverlässig vor einem erhöhten Kohlenmonoxid-Gehalt.
  • Gasmelder für brennbare Gase, wie Erdgas.
  • Sogenannte KO-Gasmelder warnen vor Narkosegas.

CO-Gasmelder sind besonders in Räumen mit Kamin eine Investition wert. In Küchen warnen sie auch vor einem gefährlichen Kohlenmonoxidgehalt durch Ihren Gasherd. Die meisten Gasmelder verfügen über Sensoren, die dauerhaft den Gasgehalt der Luft messen. Bei Überschreitung eines bestimmten Schwellenwerts für einen längeren Zeitraum schlägt der Melder Alarm.

Der Nutzen von KO-Gasmelder dagegen ist umstritten. Der Einsatz dieser Gasmelder beruht auf dem Glauben, dass Eindringlinge Ihre Opfer im Schlaf durch Narkosegas ruhig stellen. In diesem Fall nützt Ihnen auch Ihre Alarmanlage nichts. Positionieren Sie daher einen KO-Gasmelder in Ihrem Schlafzimmer, um sich gegen alle Gefahren zu wappnen. 

Der Wassermelder – effizienter Schutz vor Wasserschäden

Wassermelder retten nicht Ihr Leben, bewahren Sie jedoch effektiv vor umfangreichen Renovierungskosten und Wartungsarbeiten. Egal ob Wasch- oder Spülmaschine, ältere Geräte sind auch bei bester Verarbeitung von Verschleiß betroffen. Ihr Wassermelder verfügt über spezielle Feuchtigkeitssensoren, die ein Leck in Ihrem System sofort identifizieren. Bringen Sie Ihren Wassermelder direkt an potenziell gefährdeten Orten an, um eine zuverlässige Warnung zu erhalten.

Sie besitzen ein Smart Home? Wassermelder sind auch in die intelligente Zentrale Ihres Hauses integrierbar. Ein Wassermelder zur gesonderten Installation benötigt lediglich eine stabile Internetverbindung sowie eine Steckdose. Einige Exemplare lassen sich heutzutage auch per App steuern und überwachen. Ähnlich wie bei Ihrer Alarmanlage erhalten Sie so eine Benachrichtigung auf Ihrem Smartphone.

Die wichtigsten Hersteller für Wassermelder sind Devolo und D-Link. Je nach Modell und Installation ist mit einem Kostenumfang von 10-100€ zu rechnen. Bei den Reparaturkosten eines Wasserschadens liegt der Preis in deutlich höheren Bereichen. Die Investition in einen funktionsfähigen Wassermelder ist somit höchst effizient.

17. Doppelte Absicherung mit Alarmanlagen und einer Lichtsteuerung

Sie haben bereits eine Alarmanlage? Besitzen Sie sogar eine Smart Home-Zentrale? Dann bietet sich eine automatische Lichtsteuerung besonders an. Ihr Smart Home steuert eine intelligente Lichtsteuerung vollautomatisch und besonders effizient. Aber auch ohne Smart Home ist eine Lichtsteuerung eine gute Investition. Programmieren Sie Ihre Lampen per Zeitschaltuhr oder rüsten Sie Ihren Lichtspender mit Bewegungsmeldern aus. Eine solche Installation ist bereits für 10€ pro Lampe möglich. 

Mit einer Lichtsteuerung erweckt Ihr Haus auch im verlassenen Zustand einen bewohnten Eindruck. Bewegungsmelder reagieren auf einen unautorisierten Eindringling und lassen sofort Ihre Lichter anspringen. Gepaart mit einer Alarmanlage gewährt Ihnen die Lichtsteuerung somit eine doppelte Absicherung gegen Einbrecher.

Besonders wichtig ist es, Zugangswege und andere gefährdete Stellen zu Ihrem Haus gut auszuleuchten. Eine entsprechende Beleuchtung beugt nicht nur einem Einbruch vor. Sie schützt Sie auch vor Überfällen, beispielsweise bei einem besonders späten Heimkommen. 

18. Kfz-Alarmanlagen

Auch Ihr Auto lässt sich über eine Kfz-Alarmanlage schützen. Aber welche Fahrzeugteile sichern Sie mit einer Alarmanlage ab? Das ist abhängig von Ausführung und Modell des Fahrzeugs. Üblicherweise überwacht eine Kfz-Alarmanlage folgende Bereiche:

  • Die Türen und Fenster Ihres Fahrzeugs.
  • Die Motorhaube.
  • Bewegungen Ihres Fahrzeugs bei aktivierter Verriegelung.
  • Sabotage an der Batterie.
  • Die Zündung.
  • Die Heckklappe.

Durch die Zentral-Verriegelung aktivieren Sie Ihre Kfz-Alarmanlage. Eine Deaktivierung ist beispielsweise mit Eingabe eines Codes möglich. Löst etwas den Alarm aus, ertönt ein akustisches Warnsignal über die Hupe Ihres Autos. Optische Hinweise, wie zum Beispiel die rhythmische Aktivierung Ihrer Lichthupe, sind ebenfalls denkbar.

Kfz-Alarmanlagen lassen sich ebenfalls über das Smartphone steuern. Befinden Sie sich bei einem Einbruchversuch etwas weiter weg, erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung.

Kfz-Alarmanlagen sind fehlbar und stehen daher häufig in der Kritik. Häufige Ursachen für Fehlalarme sind starker Wind oder kleinere Erschütterungen. Anwohner klagen oftmals über die Lärmbelästigung, die eine solche Alarmanlage auslöst.

19. Alarmanlagen vs. Sicherheits-Attrappen

Ihnen sind die Anschaffungskosten einer voll funktionsfähigen und modernen Alarmanlage zu hoch? Sie investieren lieber in eine Sicherheits-Attrappe? Hier gibt es ebenso teure und preisgünstige Modelle. Ob Sicherheits-Attrappen sich wirklich lohnen und welche Modelle die besten sind, erfahren Sie hier.

Sowohl Preis- als auch Effizienzklassen hängen bei Sicherheits-Attrappen stark von der Art der Verarbeitung ab. Die preisgünstigsten Sicherheits-Attrappen sind bereits für 5€ erhältlich. Aber schützt Sie eine solche Investition auch tatsächlich vor einem Einbruch?

Sicherheits-Attrappen sind in den meisten Fällen Kamera-Attrappen. Sie verfügen über Kabel, Infrarot-LEDs und betriebliche Bewegungsmelder. Je authentischer sie produziert sind, desto höher steigt der Preis. 

Grundsätzlich versuchen Hersteller, die Attrappen so echt wie möglich aussehen zu lassen. Profis erkennen dennoch den Unterschied. Eine Sicherheits-Attrappe ist daher nur aus der Ferne effektiv. Bei näherer Betrachtung ist es Experten möglich, die Kamera als falsch zu identifizieren.

Am besten eignen sich sogenannte Dome-Kameras für die Sicherung Ihres Grundstücks. Bei diesen Geräten ist die Kamera in eine getönte Kupplung eingebaut. Es ist dem Täter so nicht möglich, zu erkennen, ob wirklich eine Kamera vorhanden ist. Zusätzlich ist nicht zu sagen, worauf genau die Kamera ausgerichtet ist. Funktionsfähige Dome-Kameras kommen üblicherweise in stark gefährdeten Bereichen wie Kaufhäusern und U-Bahnen zum Einsatz.

Originalgetreue Kamera-Attrappen kosten bis zu 80€. Häufig bauen Hersteller aus funktionsfähigen Überwachungskameras die Technik aus, um ein unverfälschtes Ergebnis zu erhalten. Die Frage ist hierbei jedoch: Warum dann nicht gleich in ein Überwachungs- und Alarmierungssystem investieren? Was viele vergessen: Eine Kamera-Attrappe ist  Ihnen bei einem tatsächlichen Einbruch in keiner Weise von Nutzen.

Hier sehen Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile auf einen Blick:

VorteileNachteile
Attrappen besitzen einen geringen Aufwand in Wartung, Betrieb und Montage.Grundsätzlich gilt: Je günstiger der Preis, desto minderwertiger die Ausführung.
Sie halten vor allem Spontan-Täter und Vandalen von einem Verbrechen ab.Einfache Sicherheits-Attrappen sind für Erfahrene leicht zu identifizieren.
Kamera-Attrappen wirken abschreckend und beugen so einem Einbruch vor.Auch die teuersten Modelle geben keine Abschreckungs-Garantie.
Sie sind günstiger als ein echtes Überwachungs- und Alarmierungssystem.Eine Sicherheits-Attrappe alarmiert Sie weder im Ernstfall, noch zeichnet Sie gültiges Beweismaterial auf.
Sie benötigen keinerlei technisches Verständnis, um Ihre Sicherheits-Attrappe zu installieren.Kamera-Attrappen unterliegen ebenso rechtlichen Vorgaben, wie funktionsfähige Überwachungssysteme.

Bei der Installation sind gewisse rechtliche Vorgaben zu beachten. Sie sind lediglich befugt, Ihr Privatgelände zu überwachen, nicht jedoch die Straße oder das Nachbargrundstück.

Sind Sie Mieter einer Mietwohnung, sind potenzielle andere Bewohner über die Attrappe zu informieren. Bringen Sie zusätzlich eine Beschilderung an, die auf die Überwachung hinweist. Dies mag nach unnötigem Aufwand klingen, verunsichert aber gleichermaßen Einbrecher. Im Falle einer echten Kamera ist ebenso eine Unterschrift jedes Bewohners vonnöten. Bei einer Sicherheits-Attrappe benötigen Sie lediglich die schriftliche Einverständnis Ihres Vermieters

20. Alarmanlagen und Sicherheitsmaßnahmen – so verhalten Sie sich richtig

Im Falle eines Einbruchs ist eine zuverlässige Alarmanlage ebenso wichtig wie das richtige Verhalten. Wir haben Ihnen die wichtigsten und effektivsten Verhaltensregeln in einer Übersicht zusammengestellt. Sie wirken sowohl präventiv als auch im Ernstfall. Und dienen dem Selbstschutz sowie Ihren Nachbarn.

  • Verschließen Sie immer Türen und Fenster, auch wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.
  • Türen schließen Sie im besten Fall zwei- oder mehrfach ab.
  • Sie haben Ihren Hausschlüssel verloren? Wechseln Sie umgehend sämtliche Türschlösser aus.
  • Sie besitzen eine Haustüre mit Glasfenster? Dann lassen Sie nicht Ihren Schlüssel sichtbar im Schloss stecken. Das Gleiche gilt für Terrassentüren.
  • Lassen Sie Ihre Rollläden nur nachts herunter. Im Urlaub zeugen heruntergelassene Rollläden von Ihrer längerfristigen Abwesenheit.
  • Haben Sie immer ein gesundes Misstrauen gegenüber Fremden, die an Ihrer Haustüre klingeln.
  • Pflegen Sie gute Kontakte zu Ihren Nachbarn. Im Ernstfall sind Sie auf ihre Hilfe angewiesen.
  • Lassen Sie Ihre Wohnung bei längerfristiger Abwesenheit von einem Nachbarn oder Bekannten betreuen.
  • Leeren Sie die Briefkästen verreister Nachbarn. Das zeugt von einem bewohnten Gebäude.
  • Wählen Sie sofort die 110 bei akuter Gefahr sowie dringendem Verdacht gegenüber Fremden.
  • Vermeiden Sie unbedingt die direkte Konfrontation mit dem Eindringling.
  • Verständigen Sie die Polizei und übermitteln Sie wenn möglich eine Täterbeschreibung.
  • Ist ein Fluchtfahrzeug vorhanden, überliefern Sie auch das Kennzeichen sowie optische Merkmale.

Je genauer die Beschreibung des Täters, desto höher ist die Chance, ihn zu fassen. Gehen Sie hierfür jedoch keinesfalls ein Risiko ein. Ihre Sicherheit und die Ihrer Angehörigen steht an erster Stelle. Für verhaltens-technische Fragen sowie eine umfassende Beratung steht Ihnen Ihre örtliche Polizeibehörde zur Verfügung.

21. Alarmanlagen und Sicherheitsmaßnahmen – Tipps der Experten

Welche Alarmanlage für Sie die Richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Liegt Ihr Zuhause in einer Wohngegend oder einem Gewerbegebiet? Gibt es bauliche Schwächen, die einem Einbruch förderlich sind? Diese Fragen spielen eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Sicherheitstechnik. Der Tipp Nummer eins: Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Experten beraten. Nur so ist die maximale Sicherheit Ihres Hauses garantiert.

Sie besitzen bereits eine Alarmanlage? Suchen Sie nach Möglichkeiten Ihr Grundstück noch besser zu schützen? Hier finden Sie die wichtigsten Tipps, um einem potenziellen Einbruch vorzubeugen.

Denken wie ein Einbrecher

Bei der Platzierung Ihrer Alarmanlage spielen nicht nur Wind und Wetter eine Rolle. Überlegen Sie sich genau, wo eine Fallenüberwachung nötig ist, und wo nicht. Achten Sie auf eine sinnvolle Verteilung Ihrer Bewegungsmelder. Oder entscheiden Sie sich für eine Außenhaut-Überwachung und schützen Sie Ihr gesamtes Anwesen.

Lassen Sie die Zentrale Ihrer Alarmanlage versteckt einbauen. Am besten schützen Sie sie zusätzlich mit Bewegungsmeldern. So verhindern Sie Sabotage und die Manipulation Ihres Betriebssystems.

Der Schutz von Fenstern

Um Ihre Fenster für Einbrecher unpassierbar zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Kauf von Fenstern mit Zusatzsicherungen lohnt sich. Achten Sie jedoch in jedem Fall auf ein gültiges Zertifikat von Fenstern und Rollläden.

  • Kippen Sie Ihre Fenster nicht. Gekippte Fenster übersehen Sie schnell und lassen sie beim Verlassen des Hauses offen.
  • Investieren Sie in abschließbare Fenstergriffe.
  • Bekleben Sie Ihre Fenster mit einbruchhemmender Fensterfolie.
  • Sicherheitsbeschläge sowie die sogenannte “Pilzkopf-Verriegelung” erweisen sich ebenfalls als nützlich.
  • Rollgitter sind auch raumseitig erhältlich und erschweren den Einbruch zusätzlich.
  • Legen Sie Wert auf den Einbau durch einen Experten.

Die Sicherung Ihrer Haustür

Neben dem mehrfachen Abschließen Ihrer Haustür gibt es noch weitere Sicherheitsmaßnahmen. Investieren Sie beispielsweise in ein Zusatzschloss mit einem hochwertigen Zylinder.

Sperrriegel sind ebenfalls von Nutzen. Sie erschweren nicht nur den Einbruch. Im Falle eines unerwarteten Klingelns haben Sie die Möglichkeit, den Besucher zunächst zu betrachten. Durch den vorgeschobenen Riegel verhindern Sie das Aufstoßen der Tür und ermöglichen ein sicheres Gespräch. Handelt es sich um einen Freund oder Nachbarn, entriegeln Sie die Tür. Eine Sprechanlage erweist sich ebenfalls als nützlich.

Die Gestaltung Ihrer Einfahrt

Wie einladend Sie Ihren Vorgarten gestalten, hat ebenfalls Einfluss auf potenzielle Einbrecher. Nicht nur eine umfangreiche Beleuchtung wirkt präventiv. Auch ein Sichtschutz durch Pflanzenbewuchs oder Zäune wirkt wahre Wunder.  

Lassen Sie Ihre Telefonleitungen unterirdisch verlegen, um Sabotage vorzubeugen. Andernfalls ist es Einbrechern möglich, Sie im Voraus von der Außenwelt abzuschneiden. Ein Hilferuf ist damit erschwert.

Vermeiden Sie Aufstiegshilfen wie Mülltonnen oder Leitern, die an Ihrer Hauswand lehnen. Diese verleiten Eindringlinge zum unbefugten Betreten der oberen Stockwerke. Garagendächer bieten sich ebenfalls an. Achten Sie in diesem Fall auf einen ausreichenden Schutz Ihrer Fenster im ersten Stock.

So schützen Sie Ihre Garage

Im besten Fall verfügt ihre Garage über keinerlei Fenster, geschweige denn eine Verbindungstür zu Ihrem Haus. Letztere bedeutet lediglich zusätzlichen Sicherheitsaufwand.

Investieren Sie in ein einbruchhemmendes Tor mit zertifizierter Kennzeichnung. Lassen Sie Ihr Garagentor nur von einem Fachbetrieb installieren. Wenn möglich lassen Sie keine Wertgegenstände in Ihrer Garage liegen. Denken Sie daran, sowohl Fahrräder als auch Ihr Auto auch innerhalb der Garage fachgerecht abzuschließen

Sicherheitsmaßnahmen für Keller und Dachboden

Im Keller als auch auf Ihrem Dachboden gelten ähnliche Sicherheitsmaßnahmen wie in Ihrer Garage:

  • Schließen Sie Ihre Fahrräder trotz der häuslichen Unterbringung ab.
  • Bewahren Sie keinerlei Wertgegenstände in Ihrem Keller oder auf dem Dachboden auf.
  • Investieren Sie in ein einbruchhemmendes Schloss Ihrer Zugangstür und lassen Sie diese keinesfalls unverschlossen.

Das richtige Verstauen Ihrer Wertsachen

Verstauen Sie Ihre Wertsachen in einem dafür vorgesehenen Safe oder einem einbruchsicheren Spind. Bewahren Sie den Schlüssel für Ihren Safe nicht daheim auf. Im besten Fall investieren Sie in ein Zahlenschloss. Gegenstände, die Sie selten benötigen, bringen Sie am besten in ein Bankschließfach.

Erstellen Sie eine Wertsachen-Liste mit Lichtbildern Ihres Hab und Gut. So behalten Sie nicht nur leichter den Überblick. Im Falle eines Verlustes ist außerdem das Wiederfinden weitaus wahrscheinlicher.

Lassen Sie keine Geldbeträge oder ähnliches offen herumliegen. Der Gedanke hinter einer solchen Tat ist häufig, den Täter zufrieden zu stimmen. Durch eine direkte “Bezahlung” erhoffen sich Anwohner, ihn möglichst schnell zu vertreiben. Leider geht diese Idee in den seltensten Fällen auf. Wenn sie mit dem Betrag unzufrieden sind, suchen Täter weiter oder beschädigen Ihre Wohnung.

Bewahren Sie Ihre Wertsachen unzugänglich auf und investieren Sie in eine funktionsfähige Alarmanlage. Diese warnt Sie im Falle eines Einbruchs und sendet eine Nachricht an die örtliche Polizei.

22. Fazit – eine Alarmanlage zur Gewährleistung Ihrer Sicherheit

Eine Alarmanlage warnt Sie zuverlässig vor einem unbefugten Eindringling. Akustische Alarmanlagen vertreiben Einbrecher häufig, noch bevor diese großen Schaden anrichten. Ein Fernalarm meldet den Einbruch zusätzlich Ihrer örtlichen Polizeibehörde, sodass Hilfe schnell geboten ist.

Gefahrenmelder wie der Rauch-, Gas- oder Wassermelder wirken unterstützend zu Ihrer Alarmanlage. Sie zeichnen sich zudem durch eine einfache und schnelle Installation aus. Die kriminalpolizeiliche Fachberatung steht Ihnen gerne bei der Wahl Ihrer Alarmanlage zur Seite. Bei verhaltens-technischen Fragen steht Ihnen ebenfalls ein Berater zur Verfügung. Wählen Sie im Zweifelsfall unbedingt die 110 und vermeiden Sie einen direkten Kontakt mit dem Einbrecher.

Egal, für welches Überwachungs- und Alarmierungssystem Sie sich entscheiden: Lassen Sie die Installation unbedingt von einem qualifizierten Fachbetrieb vornehmen. Alarmanlage bergen ungeahnte Risiken und sind anfälliger für Sabotage und Manipulation. Sparen Sie nicht an Investitionskosten, sondern achten Sie auf Qualität. Die preisgünstigste Alarmanlage verfügt unter Umständen nicht über die nötige Zuverlässigkeit. Auf dem Spiel stehen immerhin Ihr Leben, Ihre Lieben sowie Ihr Hab und Gut. Bedenken Sie dies bei der Wahl Ihrer Alarmanlage und wägen Sie gut ab.

23. Fachpartner finden

Sie planen eine neue Alarmanlage für Ihr Haus und benötigen fachmännischen Rat vor Ort? Ihr Elektroinstallateur in Ihrer Nähe hilft Ihnen gerne.

24. Hier finden Sie die passende Alarmanlage

Die richtige Alarmanlage finden Sie beispielsweise in einem Elektrofachhandel oder auch direkt beim Hersteller. Dabei lassen Sie sich direkt und persönlich beraten. Informieren Sie sich außerdem bezüglich der richtigen Installation. Bei einigen Alarmmeldern ist ein selbstständiger Einbau möglich.

Eine Vielzahl an verschiedenen Melder finde Sie in Online-Shops. Bei diesen Produkten ist oft eine Installations-Anweisung beigelegt. Wenden Sie sich bei Unklarheiten trotzdem immer an einen Fachmann.

In Deutschland werden hier die meisten Alarmanlagen verkauft:

  • Saturn.
  • Media Markt.
  • Bauhaus.
  • Ebay.
  • Amazon.

25. Handtaschenalarm – die Alarmanlage für jede Gelegenheit

Der Taschenalarm ist klein, kompakt und äußerst handlich. Er trägt auch den Namen Personen- oder Panikalarm. Bewahren Sie den Taschenalarm in Ihrer Handtasche oder Ihrem Rucksack auf. Bei einer Gefahrensituation, wie etwa einem Dieb oder Angreifer, betätigen Sie den Alarm manuell. Dies gelingt für gewöhnlich über einen Knopf oder einen kleinen Stecker. Sie erhalten Ihre transportable Alarmanlage bereits ab 8€.

Haben Sie den Alarm ausgelöst, ertönt ein schrilles Alarmsignal, das den Angreifer abschreckt. Zudem erweckt der Alarm das Interessen umstehender Passanten und verschafft Ihnen wertvolle Zeit. So haben Sie die Möglichkeit, wegzulaufen und Hilfe zu suchen.

Der Handtaschenalarm ist Ihnen nicht nur in Alltagssituationen behilflich. Auch beim Zelten oder im Schwimmbad ist der Einsatz möglich. Hier ist lediglich eine geschickte Platzierung notwendig. 

Sie machen Campingurlaub und suchen nach einer Möglichkeit, Ihre Habseligkeiten zu schützen? Dann platzieren Sie Ihren Taschenalarm an der Zelt-Innenseite. So ist er von außen für potenzielle Einbrecher nicht sichtbar und dementsprechend nicht zu entfernen. Befestigen Sie den Auslöser so am Zelteingang, dass beim Eindringen der Alarm ertönt. Sie selbst deaktivieren Ihren Taschenalarm jederzeit von innen.

26. Schutz im Zeiturlaub

Das Haus mit einer Alarmanlage zu schützen ist eine Sache. Doch wie sieht das im Zelturlaub aus? Neben dem kleinen Personenalarm gibt es weitere Sicherheitsmaßnahmen, die zu beachten sind. Hier ein kleiner Überblick:

  • Lassen Sie Ihre Wertsachen so weit es geht daheim. Überlegen Sie sich vor der Fahrt gut, was Sie wirklich benötigen.
  • Nutzen Sie ein Camping-Schließfach für Handy, Tablet, Geldbeutel und Co.
  • Es ist kein Camping-Schließfach vorhanden? Eine gute Alternative ist es, Ihre Wertsachen im Auto unterzubringen. Lagern Sie diese hierfür im Kofferraum, wo Sie für Passanten nicht sichtbar sind. Im besten Fall ist Ihr Auto zusätzlich mit einer Kfz-Alarmanlage ausgestattet.
  • Der Dosensafe stellt einen intelligenten Aufbewahrungsort für Wertsachen in Ihrem Zelt dar. Er ist klein, täuschend echt und fällt zwischen all Ihren Essensvorräten überhaupt nicht auf.
  • Bringen Sie keinesfalls ein Schloss an Ihrem Zelt an. Es vermittelt den Eindruck, dass es bei Ihnen etwas Wertvolles zu holen gibt. Zudem hindert es Täter nicht an einem Diebstahl, da die Wand Ihres Zeltes einfach aufzuschneiden ist.
  • Simpel, aber effektiv: Lassen Sie keine Wertgegenstände offen herumliegen.
  • Pflegen Sie freundschaftlichen Kontakt mit Ihren Zeltnachbarn. Sie übernehmen bei Ihrer Abwesenheit sicherlich gerne die Beaufsichtigung Ihres Zeltes.

27. Alarmanlagen für Wohnmobil und Campingwagen

Für Ihr Wohnmobil gibt es extra angepasste Alarmanlagen. Diese leisten Ihnen nicht nur im Urlaub gute Dienste. Auch im Winter, wenn Ihr Wohnwagen ungenutzt ist, schützt ein Alarmmelder dessen Innenleben.

Alarmanlagen für Ihr Wohnmobil sind klein und kompakt. Sie verfügen über Akku, Wlan-Sender sowie Mobilfunk. Außerdem ist diese Alarmanlage mit Mikrofon, Bewegungsmeldern und Luftdrucksensor ausgestattet.

Erst wenn mehrere Sensoren Anomalien aufzeigen, ertönt der Alarm. So ist sind Fehlalarme auf ein Minimum reduziert. Der Alarm erfolgt über eine Sirene sowie ein blinkendes Rotlicht. Sie erhalten außerdem eine Push-Benachrichtigung auf Ihr Handy. Es steht Ihnen frei, im Falle eines Alarms per Knopfdruck die Polizei zu verständigen.

Der Akku dieser Alarmanlage hält bei häufigem Gebrauch bis zu drei Wochen. Im Falle eines niedrigen Ladezustands, erhalten Sie ebenfalls rechtzeitig eine Nachricht. Häufig verfügt die Alarmanlage über weitere Funktionen, wie einen Gefahrenmelder für Kohlenmonoxid. Die Verbindung des Alarmmelders mit einer smarten Kamera ist ebenfalls eine Option. Der Preis für eine solche Alarmanlage liegt bei circa 250€.

28. Ihre Alarmanlage für unterwegs

Eine sehr moderne Art von Melder ist die Alarm-Benachrichtigung für unterwegs. Diese Erweiterung der klassischen Alarmanlage alarmiert Sie, wenn Sie nicht zu Hause sind. Wird Ihr Alarm ausgelöst, erhalten Sie sofort eine Mitteilung, egal, wo Sie sich befinden. Heutzutage gibt es viele Varianten, um einen solchen Alarm zu empfangen: 

  • Auf Ihre E-Mails haben Sie von überall Zugriff. Sie benötigen lediglich eine stabile Internetverbindung.
  • Computergesteuerte Anrufe sind ebenfalls möglich.
  • SMS-Nachrichten senden Ihnen den Alarm direkt auf Ihr Handy.
  • Sie erhalten eine Sprachnachricht mit der entsprechenden Information.
  • Push-Benachrichtigungen sind ebenso denkbar.

Sie benötigen keinerlei Internetverbindung, wenn sich eine integrierte SIM-Karte in Ihrem Empfangsgerät befindet. Viele Alarmanlagen haben mittlerweile auch eigene Apps. Das ist besonders praktisch in Verknüpfung mit dem Smart Home. Verknüpfen Sie Ihre mobilen Geräte ganz einfach selbst mit Ihrem Melder. So sind Sie immer darüber informiert, was bei Ihnen zu Hause los ist.

29. Alarmanlagen für das Fahrrad

Auch Ihr Fahrrad statten Sie ganz einfach mit einer Alarmanlage aus. Einige Beleuchtungssysteme beispielsweise verfügen über einen integrierten Alarmmelder. Er ist staub- und spritzwassergeschützt und sitzt direkt unter dem Sattel. Bremst der Fahrer, leuchtet ein helles Licht auf und warnt beispielsweise Autofahrer. Gerade im Winter, wenn es dunkel ist, ist diese Funktion äußerst nützlich. Die Kosten für dieses Kraftpaket liegen bei 25€.

Die Alarmanlage kommt mit einer Fernbedienung einher. So aktivieren und deaktivieren Sie Ihre Alarmmelder bequem von weiter weg. Bewegt sich Ihr Rad in abgeschlossenem, scharfen Zustand, ertönt zunächst ein kurzer Warnton. Der Alarm selbst löst sich erst bei erneuter Bewegung aus.

Nachteile dieses Systems ist die hohe Wahrscheinlichkeit für einen Fehlalarm. Ebenfalls möglich ist, dass ein tatsächlicher Dieb die Signalquelle ausmacht und gewaltsam zerstört. Dennoch bietet eine Alarmanlage für Ihr Fahrrad eine gute Ergänzung zu einem herkömmlichen Fahrradschloss.

30. Sprachgesteuerte Alarmanlagen

Sie verfügen über eine sprachgesteuertes Smart Home? Dann suchen Sie nach einer kompatiblen Alarmanlage. Viele Melder lassen sich mit den intelligenten Sprachsteuerungen namhafter Marken und Hersteller koppeln.

Sprachgesteuerte Alarmanlagen erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen. Die Größe S eignet sich vor allem für Mehrfamilienhäusern und Wohnungen in den oberen Stockwerken. M leistet in einfamilienhäusern und ebenerdigen Wohnungen gute Dienste. Für größere Grundstücke ist die Größe L zu empfehlen. Die drei Varianten sind für circa 200, 300 und 400€ erhältlich. Es handelt sich dabei um “verschärfbare” Starterkits. Es liegt in Ihrem Ermessen, Ihre Alarmanlage jederzeit aufzurüsten.

Was ist nun aber der Vorteil einer sprachgesteuerten Alarmanlage? Einem Alarmmelder mit integrierter Sprachsteuerung dient nicht nur der Absicherung Ihres Privatgrundstücks. Der Alarmmelder informiert Sie auch über den Zustand Ihrer Haustiere oder Aufenthaltsort Ihrer Kinder. Gerade auf großen Anlagen und in verwinkelten Gebäuden ist diese Funktion von nutzen.

31. Das haben Sie bei der Installation Ihrer Alarmanlage zu beachten

Üblicherweise nimmt die Installation Ihrer Alarmanlage nicht viel Zeit in Anspruch.

Die Bedienung Ihrer Alarmanlage ist einfach und auch für Kinder verständlich.

Es ist wichtig, dass Ihre Alarmanlage in Ihren Alltag integriert ist. Das Aktivieren und Deaktivieren ist darum so einfach wie möglich gehalten. So benötigt die Sicherung Ihres Hauses nicht zu viel Zeit. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, auch Ihren Kindern die Bedienung Ihrer Alarmanlage beizubringen.

Die Installation der Melder ist je nach Art unterschiedlich aufwendig. Funk-Alarmmelder lassen sich relativ einfach installieren. Hersteller verkaufen sie meist mit einer Installationsanweisung. Bei kabelgebundenen Alarmanlagen ist es ratsam, das Installieren einem Sicherheitsunternehmen zu überlassen. Professionelle Melder sind grundsätzlich immer von einem Fachmann zu montieren. Dieser erkennt Sicherheitslücken in Ihrem Eigenheim und schlägt Lösungen vor.

Die Dauer der Installation Ihrer Alarmanlage hängt von der Größe Ihres Heims ab. Bei Wohnungen und kleinen Häusern dauert sie insgesamt etwa einen Arbeitstag. Für größere Häuser planen Sie dagegen zwei Tage ein.

32. Welche Rolle Ihr Haus beim Kauf einer Alarmanlage spielt

Beim Kauf eines Alarmmelders unterscheiden sich einige Faktoren je nach Hausgröße und -art. Eine Wohnung benötigt beispielsweise nur eine Innenraum-Alarmanlage. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Bewohner eines Mehrfamilienhauses sich für einen Melder entscheiden. Dann ist das Haus zusätzlich von draußen an den Fenstern und Türen gesichert. Außerdem gibt es zusätzliche Funktionen, wie Gas- und Rauchmelder oder Überwachungskameras.

Bei einem Einfamilienhaus liegt die Entscheidung, welche Alarmanlage letztlich zum Einsatz kommt, allein bei Ihnen. Das verschafft Ihnen den Vorteil, unabhängig Ihre Optionen abzuwägen. Gleichzeitig sind die Kosten aber höher. Ein Haus bietet außerdem mehr Einbruchs-Möglichkeiten, die zu sichern sind. Somit ist der Aufwand für die Installation der Sicherheitsanlage höher und erfordert mehr Zeit.

33. Notstromversorgung Ihrer Alarmanlage

Die kabelgebundenen Alarmanlagen funktionieren über Ihren Hausstrom. Die Melder mit Batterien oder Akkus sind auf eine andere Weise mit Energie zu versorgen. Hier stellt sich die folgende Frage: Was passiert bei einem Stromausfall?

Die kabelgebundenen Melder benötigen nur einen kleinen Notstrom-Akku. Schließlich sind sie in der Regel rund um die Uhr an Strom angeschlossen. Ein solcher Akku versorgt die Alarmanlage dennoch bis zu 72 Stunden lang mit Energie.

Die Batterien halten bei kabellosen Alarmanlagen im Schnitt etwa ein Jahr. Informieren Sie sich vor einem Kauf unbedingt über die jeweilige Laufzeit. Moderne Melder besitzen eine Funktion, die Ihnen Bescheid gibt, wenn sie neue Batterien benötigen. Somit passiert es nicht, dass Ihr Melder unbemerkt nicht mehr mit Energie versorgt wird.

34. Die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen zu Ihrer Alarmanlage im Überblick

Neben Alarmanlagen gibt es viele weitere Möglichkeiten, um sich vor einem Einbruch zu schützen. Diese Sicherheitsmaßnahmen wirken am effektivsten unterstützend zu einem Melder. Beachten Sie dabei folgende Tipps:

  • Schließen Sie die Fenster und Türen.
  • Denken Sie auch an Einbruchs-Möglichkeiten wie Kellerfenster und Ihren Lichtschacht.
  • Installieren Sie einbruchhemmende Rollläden.
  • Montieren Sie eine einbruchhemmende Verglasung an der Terassentür und Ihren Fenstern.
  • Investieren Sie in eine Gegensprechanlage.
  • Verstecken Sie keinen Ersatzschlüssel im Außenbereich.

In der Urlaubszeit stehen viele Häuser leer. Diese Tatsache bietet sich für Einbrecher an, um unerkannt zu bleiben. Achten Sie deshalb, bevor Sie in den Urlaub fahren, unbedingt auf folgende Aspekte:

  • Ein Nachbar oder Bekannter leert Ihren Briefkasten.
  • Eine Zeitschaltuhr steuert Ihr Licht.
  • Fenster und Türen sind fest abgeschlossen.
  • Im Außenbereich stehen keine Kletterhilfen, wie Leitern oder Stühle.

Zusammen mit einem Melder Ihrer Wahl bieten diese Maßnahmen optimalen Schutz. Entscheiden und kontrollieren Sie jederzeit, wer sich bei Ihnen zu Hause aufhält. Mit Ihrer Alarmanlage fühlen Sie sich in Ihrem Eigenheim rundum sicher.

35. Alarmanlage für Obdachlose

Sie besitzen kein Haus, sind aber dennoch auf einen Alarmmelder angewiesen. Gerade Obdachlose sind häufig Opfer von Dieben und gemeinen Streichen. Studierende der Ruhr-Universität Bochum entwickelten tragbare Alarmanlagen, um diesen Menschen zu helfen.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung “Master-Projekt Humanitäre Technik” bauten Sie ein zylindrisches Gehäuse von 8cm Länge. Es verfügt über ein Sicherungskabel, das der Besitzer mit seinen Habseligkeiten verschnürt. Beim Versuch, das Kabel zu entfernen oder zu durchtrennen, ertönt der Alarm. Der Besitzer erwacht und Passanten in der Nähe werden aufmerksam. Die Batterielaufzeit dieser Alarmanlage beträgt 9 Jahre.

Der Verein “Unsichtbar”, der sich für Obdachlose und Finanzschwache einsetzt, unterstützt das Projekt. Die Funktionsfähigkeit der Alarmanlage “Clochard Alert” ist noch in der Probe. Hierfür verteilte die Organisation 20 Modelle an Bedürftige deutschlandweit. Die Studierenden arbeiten des weiteren auch an einem Powerbank-betriebenem Heizsystem.

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