Sauna

Die Sauna – Ihre Gesundheits-Garantie für Körper und Seele

Nach der Sauna sind die Frauen am schönsten“, sagt ein finnisches Sprichwort. Saunieren, eine alte finnische Tradition, stärkt die Widerstandskräfte und regeneriert sämtliche Körperfunktionen. Die Sauna darf heute in keinem Wellness-Hotel fehlen.
Lesen Sie hier, wie Sie sich Ihren eigenen Wellness-Tempel einrichten.

Entspannung der Extraklasse bietet Ihnen dabei Ihre eigene Sauna. Hier können Sie in ganz privater Atmosphäre den Tag ausklingen lassen – mit der Familie, mit Freunden oder ganz für sich allein. Mittlerweile gibt es Bausätze, die in nur wenigen Stunden aufgebaut sind und sich fast in jeden Haushalt integrieren lassen.

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1. Die Sauna stärkt Ihr Immunsystem

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Eine Sauna ist Wellness für zu Hause. Regelmäßiges Saunieren verlangsamt den Hautalterungsprozess und bringt das Immunsystem auf Hochtouren. Die positive Wirkung auf die Gesundheit ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Die Sauna bietet Ihnen auch Raum, abzuschalten, Stress und Sorgen hinter sich zu lassen.

Gesund und schön
Regelmäßiges Saunieren stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Durch die Hitze erhöht sich die Körpertemperatur und Krankheitserreger werden zerstört. Der Wechsel zwischen warm und kalt härtet ab und rüstet das Immunsystem im Kampf gegen Erkältungskrankheiten. In der Hitze erhöht sich die Pulsfrequenz wie bei Fitnessübungen. So stärkt Saunabaden Herz und Kreislauf.

In der Sauna weiten sich Ihre Blutgefäße und ziehen sich unter der kalten Dusche wieder zusammen. Das ist Gymnastik für die Gefäße, die Haut wird besser durchblutet und gestrafft. Mit dem Schweiß werden Gifte ausgeschwemmt. Das entschlackt und reinigt den Körper, was auf Dauer auch zu einem verfeinerten Hautbild führt.

Die Wellness-Oase für daheim

Nach der Sauna fühlen Sie sich entspannt und ausgeglichen. Die Wärme löst Muskelverspannungen. Im schummrigen Licht des hölzernen Raums können Sie Ihre Seele baumeln lassen und den Alltag vergessen. Ein wohlriechender Aufguss mit ätherischen Ölen verstärkt den Erholungseffekt.

Eine eigene Sauna ist die persönliche Wellness-Oase – vorausgesetzt sie haben den Kauf und den Bau genau durchdacht.

2. Die Sauna – ein Überblick über Saunaofen und weiteres Saunazubehör

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Eine Sauna kauft man nur einmal. Haltbarkeit und ein optimales Badeklima garantieren langfristig eine positive Wirkung auf Ihr Wohlbefinden. Damit Sie an Ihrer Sauna lange Freude haben, sollten Sie beim Kauf und Einbau einige Details beachten.

Über die Qualität Ihrer Sauna entscheiden folgende Punkte:

  • Der richtige Ort zum Wohlfühlen
  • Holz – ein lebendiger Baustoff
  • Natur pur: der Wandaufbau
  • Energiesparen mit der richtigen Deckenkonstruktion
  • Der Ofen – das Herz der Sauna
  • Sauberkeit und Hygiene – Voraussetzungen fürs Wohlfühlen

Der richtige Ort zum Wohlfühlen

Der richtige Ort für eine Sauna kann der Dachboden, der Keller oder ein nicht genutztes Zimmer sein. Es gibt auch Modelle, in die eine Dachschräge integriert werden kann. Planen Sie pro Saunanutzer einen Platz von 1 bis 1,5 m² ein, damit jeder genug Liegefläche hat. Dicht gedrängtes Sitzen schmälert den Wohlfühleffekt. Die gängige Höhe beträgt 2 m. Sorgen Sie dafür, dass sich ein Kaltwasseranschluss in der Nähe befindet. Für eine Sauna, die größer als 3m² ist, benötigen Sie zudem einen Drehstromanschluss mit 380V.

Holz – ein lebendiger Baustoff

Der „Raum aus Holz“ muss den speziellen Belastungen starker Temperaturwechsel gewachsen sein. Denken Sie daran: Holz ist ein lebendiger Baustoff. Je nach Raumklima, Temperatur und Luftfeuchtigkeit dehnt er sich aus oder schrumpft.
Für den Saunabau werden daher harzfreie und besonders engringige Hölzer verwendet, wie die skandinavische Fichte, der kanadische Hemlock und die besonders hochwertige finnische Polareiche. Diese Hölzer sind besonders hart und somit auch besonders haltbar und widerstandsfähig. Für den Innenbereich eignen sich weiche Hölzer wie Pappelholz oder Abachi: Sie sind nahezu harz- und splitterfrei und leiten die Wärme nicht. Harte Hölzer hingegen könnten dort unangenehm heiß werden.

Natur pur – der Wandaufbau

Der Wandaufbau spielt eine ganz entscheidende Rolle für das Badeklima. Auf dem Markt kann man zwischen zwei unterschiedlichen Bauweisen wählen: Der Elementbauweisen und der Massivholzbauweise.

Bei der Elementbauweise liegt hinter der dünnen Holzverkleidung eine Aluminiumfolie. Sie strahlt die Hitze in den Innenraum zurück. Durch diese Rückstrahlung kommt es zu einer starken Erwärmung der Holzoberfläche. Die Holzverkleidung gibt die Hitze auch schnell wieder ab.

Die Massivholzsauna besteht durch und durch aus naturgewachsenem, massivem Holz. Das speichert die Wärme in großen Mengen und gibt sie langsam und gleichmäßig wieder ab. Holzeigene Inhaltsstoffe wie ätherische Öle oder wohlriechende Harze sorgen für angenehmen Holzgeruch. Besonderen Luxus bietet Ihnen eine Blockbohlensauna, bei der die einzelnen Holzabschnitte nicht verleimt, sondern Bohle für Bohle miteinander verkämmt werden. Das garantiert besonders lange Haltbarkeit, weil das Holz sich besser ausdehnen und zusammenziehen kann.

Ob die Sauna ein Lüftungssystem benötigt, hängt von der Bauweise ab. Eine Massivholzsauna aus natürlichem, hochwertigem Material kann sogar ganz ohne Lüftungssystem auskommen. Ansonsten verbessern Entlüftungsöffnungen in der Kabine die Sauerstoffzufuhr.

Energiesparen mit der richtigen Deckenkonstruktion

Warme Luft steigt nach oben. Eine gute Dämmung in der Deckenkonstruktion kann Ihnen deshalb helfen, Energie zu sparen. Informieren Sie sich vorab über die Eigenschaften verschiedener Dämmmaterialien. Saugt sich der Stoff mit Feuchtigkeit voll, kann sich leicht Schimmel bilden. Achten Sie darauf, natürliches Material zu wählen, das Ihrer Gesundheit nicht schadet.

Der Ofen – das Herz der Sauna

Der Ofen ist das Herz der Sauna. Er wird in der Regel elektrisch beheizt. Es gibt auch Öfen mit Holz- oder Gasbefeuerung. Achten Sie darauf, dass der Ofen VED-geprüft ist.

Welche Leistung der Saunaofen erbringen muss, hängt von der Raumgröße ab. Für eine Sauna von bis zu 3 m² benötigen Sie einen Ofen mit 5 – 6 kW Leistung. Jeder Quadratmeter mehr benötigt auch ein Kilowatt mehr Leistung. Um eine gleichmäßige Wärmeabgabe zu garantieren, sollte der Saunaofen möglichst frei stehen. Ein Wandabstand von mindestens 7 cm und ein Bodenabstand von mindestens 15 cm sind die Regel. Tauschen Sie die Saunasteine im Ofen circa alle 10 Jahre aus.

Sauberkeit und Hygiene – Voraussetzungen fürs Wohlfühlen

Ein angenehmer Duft macht das Saunaerlebnis perfekt. Aber mit dem Schweiß tropfen Gifte und Stoffwechselprodukte auf das Holz, die auf Dauer einen unangenehmen Geruch verbreiten. Achten Sie deshalb beim Kauf einer Sauna darauf, dass sie sich leicht reinigen lässt. Verwenden Sie zudem immer ein ausreichend großes Handtuch. Dann steht dem Wellness-Urlaub im eigenen Heim nichts mehr im Wege!