Türen

Türen – Schutz vor Kälte, Wärme und Einbruch

Die Tür ist meistens die beliebteste Einbruchstelle, weil dort oftmals die Sicherheitsvorkehrungen gering sind. Doch dieser Gefahr können Sie leicht vorbeugen. Wählen Sie Ihre perfekte Tür aus den richtigen Materialen, wie beispielsweise Stahl. Auch das Schloss spielt eine sehr wichtige Rolle: hier helfen Mehrfach-Schlösser. Finden Sie hier alle nötigen Informationen, die zur Sicherheit Ihres Hauses beitragen.

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1. Kellertüren schützen vor Einbruch und Feuer

Der Keller erfüllt in modernen Häusern viele Funktionen: er beherbergt den Hobbyraum, dient als Platz für Fahrräder und ist oft an die Garage angeschlossen. Ihre Kellertür macht den Keller dabei sicher: Raffinierte Technik schützt vor Einbruch und Feuer. So gelangt kein Einbrecher über den Keller in die Wohnung – ein zusätzliches Gefühl an Sicherheit!

Die Kellertür ins Freie: sicher wie ein Burgtor
Die Tür ins Freie ist ein kritischer Punkt des Hauses – und oft der Einstieg für Einbrecher. Mit einer guten Kellertür nicht mehr: Materialien wie Stahlblech stellen sich jedem Eindringling entgegen, Mehrfach-Schlösser halten, wenn andere Schlösser schon längst aufgebohrt sind. Eine gute Orientierung bieten hier die so genannten Widerstandsklassen: Sie legen mit einer Art Notensystem fest, wie sicher Türen sind. Halten Sie sich an die Faustregel: Eine gute Kellertür sollte Sicherheitsklasse 2 haben!

Wovor Kellertüren noch schützen
Verbindet Ihre Tür Räume innerhalb des Kellers, sollten Sie Wert auf Komfort legen. Besonders wichtig hier: Schalldämmung (wenn Sie zum Beispiel in der Heimwerkstatt sägen, bohren oder schleifen) und Wärmedämmung (wenn Sie einen oft genutzten, warmen Raum mit der kühlen Garage verbinden).

4 Mal sicher. Kellertüren schützen vor: Feuer

  • Baumaterial Stahl
  • Dicke des Materials

Einbruch

  • Mehrfach-Schlösser
  • Spezial-Zylinder

Lärm

  • Schallschutz-Dämmung innerhalb der Tür

Wärmeverlust

  • Wärmedämmung innerhalb der Tür, etwa mit Mineralwolle

2. Innentüren – sehr vielfältige Materialien und Typen

Innentüren trennen oder verbinden Zimmer und verschiedene Wohnwelten. Denn damit es im Wohnzimmer nicht nach Küchenfett riecht und die Waschmaschine nicht bis ins Schlafzimmer zu hören ist, müssen Innentüren einiges leisten: Lärm, Feuchtigkeit und Zugluft bleiben draußen. Und: Ihre Türen sehen dabei auch noch gut aus!

Schutz vor Kälte, Lärm, Diebstahl
Drei Dinge will niemand im Zimmer haben – Kälte, Lärm und Einbrecher. Vor all dem schützen Türen. Bei der Geräuschdämmung gelten folgende Richtwerte: Führt eine Tür auf einen Flur, sollte sie 27 Dezibel an Schall dämmen. Das ist so, als würde der Lärm eines vorbeirasenden LKW in Zimmerlautstärke gewandelt. Türen zwischen zwei Räumen senken den Lärm sogar um 37 Dezibel – dem Unterschied zwischen einem voll aufgedrehten Staubsauger und dem Ticken eines Weckers!

Der Schutz vor Einbrechern
Aus diesen Klassen können Sie wählen – je nach Sicherheitsbedürfnis: Widerstandsklasse 1: Schützt vor „Gelegenheitsdieben“, die Ihre Tür nur mit der Hand aufbrechen wollen. Widerstandsklasse 2: Sicher gegen leichte Werkzeuge wie Zangen oder Schraubenzieher. Widerstandsklasse 3: Hält sogar einer Brechstange stand!

Welche Tür darf‘s sein?

1. Öffnungsarten

  • Drehtüren (ein oder mehrere Flügel)
  • Schiebetüren
  • Automatische Öffnung
  • Falt- oder Harmonikatüren

2. Material

  • Holz (massiv oder furniert)
  • Stahl
  • Kunststoff
  • Aluminium

3. Der Türbauer – Glaser, Schreiner oder Metallbauer, je nach Art der Türe

„Der größte Schritt ist der durch die Tür“, sagt ein dänisches Sprichwort: Ihre Türen sind die Visitenkarte des Hauses und seiner Zimmer. Der Türbauer garantiert, dass dieser erste Eindruck stimmt: Er misst die Größe der Türen auf den Millimeter aus – und sorgt beim Einbau dafür, dass die Türen perfekt passen.

Was ohne Türbauer droht …
Türen sind oft im wahrsten Sinne des Wortes Meterware: Einige Standardgrößen produzieren die Hersteller, mehr nicht. Doch Häuser verhalten sich nun mal nicht nach dem Standard: Mal ist der Boden etwas höher, mal stehen die Mauern nicht ganz gerade. Und das kann fatal sein: Ganz schnell schließt Ihre Tür nicht richtig, Zugluft macht jedes Wohnzimmer ungemütlich oder die Tür scheuert Ihren teuren Fußboden auf, weil sie beim Öffnen nicht genug Spiel hat.

… und wie der Türbauer Ihnen hilft
Ihr Türbauer kümmert sich um all das. Das bedeutet für Sie: Der Türbauer begleitet Sie von Anfang an bei allem, was mit den Türen zu tun hat, er misst den Türrahmen exakt aus und sägt ihn vor Ort genau zu – so schließt Ihre Tür immer perfekt und sanft. Dasselbe gilt natürlich für die Tür selbst: Auch hier sorgt der Türbauer für den perfekten Abschluss: weit genug entfernt vom Boden, um sanft zu gleiten anstatt zu scheuern. Und gleichzeitig nah genug am Boden, um Luftzug und Wärmeverlust auf ein Minimum zu reduzieren.

Was an der Tür alles zusammenläuft:

  • Brandschutz
  • Intrusion
  • Fluchtweg
  • Rettungsweg, Intervention CCTV
  • Türsteuerungen oder Ausweisproduktions-systeme

4. Ihr Schlosser: Metallbau für Balkon, Türen und Fenster

Je nach Fachbereich ist der Metallbauer Ihr Ansprechpartner für metallische Gebrauchsgegenstände oder eher dekorative Metallbauten.

Bei der Verarbeitung von Metall und dem Verbund mit Nichtmetall konstruiert er Balkonbrüstungen, Türen, Fensterrahmen und Fassadenelemente. Von der technischen Zeichnung über die Fertigung und Montage bis hin zur Instandhaltung – Ihr Schlosser konstruiert individuelle und passgenaue Einzelstücke.

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