Terrassenbelag

Treppe

Für Grillabende, Partys oder einfach als ein Ort der Entspannung – eine Terrasse lässt sich vielseitig nutzen. Neben der richtigen Lage ist die Wahl des passenden Bodenbelags wichtig. So genießen Sie Ihre Terrasse in vollen Zügen. Lesen Sie hier, wie Sie aus Ihrem Garten einen wahren Platz an der Sonne machen.

1. Terrassenbelag – der perfekte Auftritt für Ihren Garten

Der Gesamteindruck zählt

Bei der Gestaltung Ihrer Terrasse ist fast alles möglich. Ob Holzoptik, Steinhaus oder farbige Vielfalt mit Betonsteinen: In Form, Material, Farbe und Größe bietet sich Ihnen eine riesige Auswahl. Achten Sie nur darauf, dass die Gestaltung Ihrer Terrasse zu Ihrem Haus passt. Im Idealfall harmonieren Haus und Garten optisch miteinander. Ein kleiner Tipp: Wählen Sie den Terrassenbelag im gleichen Stil wie die Fassade und das Dach Ihres Hauses. So setzen Sie das Herzstück Ihres Gartens perfekt in Szene.

Die praktische Seite einer Terrasse

Mit Blumenkästen, Tischen und Stühlen wird Ihre Terrasse so richtig schön und gemütlich. Wichtig dabei: Planen Sie schon im Vorfeld diese Dinge mit ein. Achten Sie auf eine stabile und gerade Stellfläche für die Gartenmöbel. Zu große Fugen oder ein sehr rauer und unebener Bodenbelag sind ungünstig für gemütliche Abende auf der Terrasse. Die Frage, wie Sie Ihre Terrasse nutzen, spielt also auch bei der Wahl des Terrassenbelags eine Rolle.

2. Beton, Naturstein oder Holz …

Die Auswahl an Terrassenbelägen ist riesig. Am besten eignen sich Platten oder Pflaster aus Natursteinen, Beton, Bodenklinker und Holz. Erfahren Sie hier die Vorteile der verschiedenen Beläge und welches Material für Ihre Terrasse am besten ist.

Natursteine – garantiert ein edler Auftritt

Ein Belag aus Natursteinen verleiht Ihrer Terrasse einen edlen und mediterranen Stil. Ihr Vorteil: Schmutz fällt auf der gemaserten Oberfläche der Steine nicht so sehr auf. So verbringen Sie weniger Zeit mit Putzen und genießen in jeder Minute Ihre schöne Terrasse. Eine preiswertere Alternative zu Natursteinen sind Betonplatten. Sie lassen sich sehr leicht verlegen. Außerdem gibt es Betonsteine in vielen unterschiedlichen Farben.

Die klassische Variante mit Bodenklinkern

Bodenklinker aus Ton sind der klassische Terrassenbelag. Je nach Herstellung gibt es die Pflasterklinker in vielen unterschiedlichen Farben. Sie haben die Wahl zwischen Tönen wie Rot, Dunkelrot, Braun, Blau und Schwarzblau. Und das Beste ist: Die Farbe ist lange haltbar und witterungsbeständig. Selbst starkes Sonnenlicht kann den Bodenklinkern und ihrer Farbe nichts anhaben. So haben Sie lange Freude an Ihrer Terrasse.

Natürlich schön mit Holz

Mit einer Holzterrasse liegen Sie voll im Trend. Holz verleiht Ihrer Terrasse nicht nur ein natürliches Aussehen. Auch in kälteren Jahreszeiten sind Ihnen trockene und warme Füße garantiert. Denn: Holz speichert Wärme und dämmt gut. So genießen Sie Ihre Terrasse auch an kühleren Tagen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Methoden. Lassen Sie auf Ihrer Terrasse eine Art Dielenbelag auslegen. Ihr Vorteil: Der Belag ist sehr hochwertig und langlebig. Die preiswertere Variante sind Terrassen-Roste. Dabei wird die gesamte Fläche mit Holzplatten ausgelegt. Besonders praktisch: Die Platten lassen sich – zum Beispiel für einen Umzug – leicht wieder abbauen. Wählen Sie außerdem sorgfältig die Art des Holzes aus. Da Ihre Terrasse immer im Freien ist, muss das Holz Regen, Sonne und Frost standhalten. Besonders gut eignen sich harte Hölzer wie Bangkirai, sibirische Lärche, Douglasie und nordische Fichte. Das aus Ostasien stammende Bangkirai-Holz hat außerdem den Vorteil, nur wenige Äste zu haben. Das macht den Terrassenbelag optisch schöner und glatter als bei anderen Holzarten.

Kunst am Boden

Machen Sie aus Ihrer Terrasse ein richtiges Kunstwerk. Kombinieren Sie farbige Betonsteine mit Granitpflaster oder Klinkersteinen. Gestalten Sie verschiedene Muster und Formen. So wird Ihre Terrasse zum echten Blickfang in Ihrem Garten. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

3. Das richtige Fundament

Egal, ob Sie Ihre Terrasse von einem Fachmann bauen lassen oder selbst Hand anlegen: Eine gute Vorbereitung ist das A und O für eine schöne Terrasse. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über die einzelnen Arbeitsschritte und den richtigen Untergrund für eine Terrasse.

Sicher gegen Frost und Hochwasser

Achten Sie darauf, dass Ihre Terrasse auf einem geeigneten Untergrund steht. Damit der Terrassenbelag stabil bleibt und lange schön aussieht, müssen sowohl der Boden als auch das Fundament fest sein. Ganz wichtig: Der Untergrund muss Frost und Kälte standhalten. Damit das Regenwasser optimal abfließt, ist ein Gefälle von mindestens zwei Prozent nötig. Welches das richtige Fundament für Ihre Terrasse ist, hängt auch stark von der Art des Belags ab. Jedes Terrassen-Material hat andere Ansprüche an den Untergrund.

Geben Sie Unkraut keine Chance

Beim Fundament für eine Holzterrasse ist es besonders wichtig, gegen Moos und Unkraut vorzusorgen. Als Untergrund eignen sich Schotter, Splitt, Sand oder alte Gehwegplatten. Ganz wichtig: Legen Sie ein Wurzel-Vlies aus. So haben Unkräuter keine Chance und ihre Holzterrasse bleibt schön wie am ersten Tag.

Der Untergrund für Pflasterklinker

Für Bodenklinker und Natursteine ist ein besonders festes Fundament nötig. Dabei gibt es zwei Methoden:
– die Verlegung im Sandbett
– die Verlegung im Mörtelbett

Die Methode im Sandbett

Am schnellsten geht die Methode mit einem Sandbett. Die Pflasterklinker werden in Sand, feinem Kies oder Splitt verlegt. Achten Sie darauf, dass zwischen den Steinen eine Fuge von mindestens 4 Millimetern bleibt. Anschließend füllen Sie die Fugen mit Quarzsand auf. Mit einer Rüttelmaschine wird die ganze Fläche verdichtet und dadurch gefestigt. Jetzt nur noch einmal die Fugen mit Sand auffüllen – am besten geht es mit einem Besen – und schon ist Ihre Terrasse fertig.

Die Methode im Mörtelbett

Ein Mörtelbett eignet sich hervorragend für das Verlegen von Bodenklinkern. Zunächst ist ein Betonboden als Untergrund für den Mörtel notwendig. Auf diesem Beton wird dann die Mörtelschicht von zirka zwei Zentimetern aufgetragen. Anschließend werden die Steine einfach nebeneinander in den Mörtel gesetzt. Achten Sie auf eine Fugenbreite von einem Zentimeter. Sobald der Mörtel fest ist, füllen Sie die Fugen mit elastischen Verguss-Massen wie beispielsweise Silikon-Kautschuk aus. Befeuchten Sie die Klinkerfläche mindestens drei Tage lang. So verbinden sich die Materialien optimal und werden stabil.