Smart Home

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Sicherheit, Komfort und Flexibilität: Das bietet Ihnen die Gebäudesystemtechnik von Merten. Funktionen wie Licht, Heizung, Lüftung und Klima werden gemeinsam gesteuert. Sie erkennen auf Ihrem Handy-Display oder PC, ob das Fenster oder eine Tür offen steht. Ihr Haus fährt die Rollläden runter, wenn ein Gewitter kommt, und simuliert Ihre Anwesenheit, wenn Sie verreist sind. Kurzum: Die moderne Gebäudesystemtechnik oder auch Smart Home „macht Haus schlau“.

1. Gebäude-Systemtechnik – und Ihr Haus denkt mit!

Ein intelligentes System
Im Gegensatz zur üblichen Elektroinstallation verbindet die Gebäude-Systemtechnik die verschiedenen Geräte im Haus zu einem intelligenten System, einem Smart Home. Diese Verknüpfung basiert auf dem so genannten Bus-System – einer Leitung, welche die „Kommunikation“ zwischen den Geräten ermöglicht. Die einzelnen Gewerke werden somit gemeinsam geplant, kontrolliert und gesteuert. Das macht für Sie die Bedienung aller Systeme im Haus einfach, sicher und komfortabel.

Sicherheit und Komfort als Standard
Der Bus-Technik liegt ein gemeinsamer europaweiter Standard zugrunde: der KNX/EIB (Europäischer Installations-Bus). EIB formt viele separate Steuerungen in Ihrem Haus zu einem intelligenten System. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich namhafte Hersteller für Gebäudesystemtechnik in Europa zum Verband EIBA (European Installations-Bus Association) zusammengeschlossen. Die beteiligten Firmen richten sich nach einer klar definierten Norm. Alle Geräte sind zueinander kompatibel. Anschlussprobleme sind damit ausgeschlossen. So können Sie Ihr KNX/EIB-System auch an zukünftige technische Entwicklungen anpassen.

2. So reagiert Ihr Smart Home

Die EIB-Gebäudesystemtechnik bietet Ihnen nicht nur außergewöhnlichen Wohnkomfort und eine einfache Bedienung aller Gewerke. Das System erhöht zudem die Sicherheit und spart Energie und Kosten. Und das jeden Tag! Ein spezieller Service, der Ihnen das Leben leichter und schöner macht. Hier erfahren Sie, welche Vorteile Ihnen EIB-Systeme im Detail bieten.

Ihr Haus als Verwandlungskünstler
Bei Gebäuden, die mehrere Jahrzehnte genutzt werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Funktion der einzelnen Räume ändert. Aus Hobbyräumen werden beispielsweise Kinderzimmer. Und sobald der Nachwuchs auszieht, entstehen Gästezimmer. Mit EIB lassen sich alle Hausbereiche einfach und günstig an die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer anpassen – ohne dass dabei Wände eingerissen oder neue Leitungen verlegt werden müssen. Ändern sich Ihre Anforderungen an ein Zimmer, können Sie die Gewerke einfach und schnell umprogrammieren. Und selbst das Anlegen neuer Lichtschalter oder Dimmer ist kein Problem: Dank modernster Funktechnologie richten Sie neue Schalter genau dort ein, wo Sie sie wollen.

Komfort auf Knopfdruck
Elektro-Installationen von Merten bieten Ihnen höchsten Arbeits- und Wohnkomfort. Alle Gewerke im Haus lassen sich bequem ferngesteuert bedienen. Die Vielfalt der Anwendungsgebiete ist nahezu grenzenlos: Schalten Sie Ihre Heizung doch schon auf dem Nachhauseweg an. Wählen Sie nach Lust und Laune für jede Stimmung die passende Beleuchtung. Und lassen Sie morgens alle Jalousien auf Knopfdruck hochfahren. Gebäude-Systeme machen Ihr Leben leichter. Sie werden Ihr Smart Home lieben.

Das rechnet sich …
Ob sich eine Investition lohnt, zeigt sich nicht nur anhand der einmaligen Anschaffungskosten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss auch nach der Inbetriebnahme der Geräte stimmen.

Steigende Energiekosten und wachsendes Umweltbewusstsein erfordern intelligentes Haus-Management. Gebäude-Systeme von Merten helfen Ihnen beim Energiesparen: Heizungen fahren runter, wenn Fenster offen stehen. Das Licht geht aus, wenn Sie den Raum verlassen. Und Haushaltsgeräte mit hohem Strom- und Wasserverbrauch (Waschmaschinen und Trockner) schalten sich erst bei günstigen Tarifen an – eben ein Smart Home.

Machen Sie Ihr Haus sicher!
Damit Ihr Heim optimal geschützt ist, muss Ihre Gebäudetechnik auch in kritischen Situationen schnell und intelligent reagieren. Ganz gleich, ob Sie anwesend sind oder nicht. Mertens EIB-Systeme sichern Ihr Haus zuverlässig: Durch Magnetsensoren wissen Sie immer, wo Fenster und Türen offen stehen. Rauchmelder signalisieren Ihnen rechtzeitig Brandgefahr. Bewegungsmelder, zeigen Ihnen, was sich rund um Ihr Gebäude tut. So haben Sie die Sicherheit Ihres Hauses immer im Blick. Der Internet Controller 1 von Merten ermöglicht Ihnen zudem via Internet oder WAP-Handy ständigen Zugriff auf ihr Haus-System. Selbst vom Urlaubsstrand aus! So simuliert die Gebäudetechnik Ihre Anwesenheit, wenn Sie außer Haus sind: Abends schaltet sich das Licht an und morgens gehen die Jalousien auf – alles voll-automatisch. Hinter dem EIB-System steht modernste Technik.

3. So funktioniert Gebäude-Systemtechnik

Gebäude-Systemtechnik macht Ihnen das Leben einfacher. Arbeitsabläufe, die sonst viel Zeit und Aufwand fordern, lassen sich auf wenige Knopfdrücke reduzieren. Die Technik, die dahinter steckt, ist jedoch weitaus komplizierter.

Gebäude-Systemtechnik basiert auf der Kommunikation verschiedener technischer Geräte untereinander. Damit diese miteinander Daten und Informationen austauschen, müssen alle Geräte an eine gemeinsame Bus-Leitung angeschlossen sein. Diese wird parallel zur Stromversorgung verlegt. Die Steuerung der Geräte erfolgt über Sensoren und Aktoren. Aktivieren Sie einen Sensor (z. B. einen Schalter) werden über einen Aktor (z. B. Jalousie-Steuerung) die gewünschten Befehle ausgeführt. Sie können das Verknüpfungs-System je nach Bedarf verändern oder erweitern.

  • Sensoren (z. B. Taster, Schalter), die Befehle in Form von Telegrammen erzeugen
  • Aktoren (z. B. Steuerung für Jalousien), welche die empfangenen Telegramme in Aktionen umsetzen
  • einer Bus-Leitung, die alle Sensoren und Aktoren für den Telegrammverkehr miteinander verbindet

Alles auf einen Blick
Mit dem EIB sind Sie immer im Bilde. Auf übersichtlichen Displays sind alle wichtigen Informationen zu den angeschlossenen Geräten des EIB-Systems stets abrufbereit. Die Anzeigegeräte sind klein und praktisch und können überall im Haus angebracht werden. Mit einer Anzeige auf dem Nachttisch prüfen Sie schnell vor dem Schlafengehen, ob alles ausgeschaltet und abgeschlossen ist. Natürlich sind die Informationen auch per Touch-Screen oder auf Ihrem Fernseher abrufbar. Ein Blick auf das Display genügt und Sie haben sofort die Übersicht.

Alles unter Kontrolle – egal, wo Sie sind
Kennen Sie das Gefühl: Sie sind gerade auf dem Weg zur Arbeit und sind sich plötzlich unsicher, ob Sie die Haustür offen gelassen haben? Ab sofort müssen Sie nicht mehr umdrehen. Mit dem Merten Internet-Controller haben Sie von jedem Ort der Welt Zugriff auf Ihr EIB-System. Alles was Sie dazu brauchen, ist eine Internetverbindung – über PC oder Handy. So sehen Sie schnell und bequem, ob daheim alles in Ordnung ist.

Romantik per Knopfdruck
Stellen Sie sich vor, Sie hätten direkt neben Ihrer Haustür einen Schalter, mit dem Sie die gesamte Beleuchtung abschalten können. Oder wie wäre es, wenn Sie vom Sofa aus mit Ihrer Fernbedienung ganz bequem verschiedene Licht-Stimmungen wählen könnten?

Mit den Lichtszenen von Merten kein Problem: Sender übermitteln den Empfängern (z. B. einem Lichtdimmer) durch digitale Signale ihre Befehle über die EIB-Leitung – oder, falls Sie es wünschen, über Funk oder Infrarot-Signale. Die individuelle Lichtsteuerung ermöglicht es Ihnen zudem, so genannte Licht-Szenen zu speichern. So genügt ein Knopfdruck – und schon erstrahlt Ihr Heim in der von Ihnen gewählten Licht-Atmosphäre.

Wählen Sie Ihr maßgeschneidertes EIB-System
Sie entscheiden, welche Geräte über den EIB vernetzt werden. Hier einige Beispiele, welchen Nutzen dieses Zusammenspiel für Sie hat:

  • Zeitsteuerung: Sie bestimmen den genauen Zeitpunkt von Beleuchtung, Heizung und Jalousien.
  • Panik-Schaltung: Ein Tastendruck genügt – schon wird die Polizei oder der Rettungsdienst alarmiert.
  • Schlüsselsteuerung: Wenn Sie das Haus verlassen, wird durch das Umdrehen des Schlüssels die Alarmanlage aktiviert.
  • Urlaubssteuerung: Während Sie im Urlaub sind, simuliert die Steuerung von Beleuchtung und Jalousien ein „bewohntes Haus“.
  • Offene Fenster und Türen: Beim Verlassen des Hauses werden offen stehende Fenster und Türen angezeigt.
  • Energiemanagement: Haushaltsgeräte mit hohem Energieverbrauch (Waschmaschine, Geschirrspüler) werden erst angeschaltet, wenn ein günstiger Stromtarif gilt.
  • Beleuchtung: Steuern Sie alle Beleuchtungs-Anlagen innerhalb und außerhalb des Hauses per Knopfdruck, um je nach Wunsch verschiedene Licht-Stimmungen zu erzeugen.
  • Heizung: Legen Sie die Temperatur für jeden Raum separat und in Abhängigkeit von der Tageszeit fest – das spart Heizkosten!

4. Bewegungsmelder

Über einen Wärmesensor erkennt der Bewegungsmelder, ob sich jemand Ihrem Haus nähert. Bei Dunkelheit oder Dämmerung schalten diese Geräte dann automatisch die Beleuchtung ein. Kein Gast steht mehr im Dunkeln.

So bekommen Sie mehr Komfort in und um Ihr Haus …
Dank Bewegungsmelder sind die Zeiten, in denen Sie noch den Haustür-Schlüssel im Dunkeln suchen mussten, vorbei. Denn sobald Ihr Bewegungsmelder Sie registriert, beleuchtet Ihnen Ihr Haus den Weg.
Aber auch im Keller oder in Hausfluren ist der Bewegungsmelder Ihr praktischer Helfer. Sie haben gerade keine Hand frei, um den Lichtschalter zu betätigen? Der Bewegungsmelder hilft.

Ungebetene Gäste werden abgeschreckt
An einem Bewegungsmelder kommt keiner ungesehen vorbei. Bei der kleinsten Bewegung wird er aktiv und erhellt automatisch seine Umgebung. So werden ungebetene Gäste sofort erkannt und abgeschreckt. Auf diese Weise verhindert Ihr Bewegungsmelder mögliche Einbrüche.

Wie funktionieren Bewegungsmelder?
Bewegungsmelder arbeiten mit Sensoren. Diese reagieren auf Wärme. Auf die Körperwärme von Menschen. Das heißt: Ihr Bewegungsmelder erkennt, ob sich jemand dem überwachten Bereich nähert. Folge: Die Beleuchtung schaltet sich ein. Die Brenndauer des Lichtes können Sie beliebig einstellen.
Bei Bewegungsmeldern im Außenbereich empfiehlt sich die Kombination mit einem Lichtsensor. So verhindern Sie, dass die Sensoren auch am Tag reagieren. Die Lichtsensoren messen die Beleuchtungsstärke des Tageslichts. So wird Ihr Bewegungsmelder erst bei den von Ihnen voreingestellten Lichtverhältnissen (Dämmerung oder Nacht) aktiv.

Wo sind Bewegungsmelder sinnvoll?
Bewegungsmelder gibt es für den Innen- und Außenbereich. Ihr Einsatz ist überall wichtig, wo eine automatische Beleuchtung gewünscht wird.
Als Montageort eignen sich dunkle Aufgänge oder Flure. Um einem möglichen Fehlalarm vorzubeugen, installieren Sie die Bewegungsmelder nicht auf Außenfenstern, Heizung und Lüftung.

5. Rauchmelder

Rauchmelder retten Leben. Diese Aussage ist wissenschaftlich belegt. Überall, wo es Rauchmelder gibt, ist die Zahl der Brand-Verletzungen deutlich geringer als an anderer Stelle.

Der Rauchmelder warnt Sie bei Tag und besonders in der Nacht vor Brandgefahr. 70% aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht. Nicht die Flammen, sondern die giftigen Rauchgase sind dafür verantwortlich. Denn diese sind schneller als Feuer – und vor allem lautloser. Ein Raumelder erkennt die Gefahr frühzeitig und warnt Sie zuverlässig.

Wie funktionieren Rauchmelder?
Die Funktionsweise eines Rauchmelders ist schnell erklärt: Rauchmelder arbeiten nach dem foto-elektronischen Streulichtprinzip. Das bedeutet: Die Messkammer des Rauchmelders wird alle paar Sekunden von einer Lichtquelle im Gerät durchleuchtet. Sind Rauchpartikel in bestimmter Konzentration in diese Kammer eingedrungen, wird der Lichtblitz reflektiert. Dieses so genannte „Streulicht“ trifft auf eine Fotozelle. Diese löst dann sofort Alarm aus.

Aufgrund dieses Arbeitsprinzips muss der Rauchmelder immer frei zugänglich sein. Nur dann kann der Rauch – im Falle eines Brandes – von allen Seiten eindringen. Verstecken Sie Ihren Rauchmelder also nicht. Denn das elegante Design, wie beim ARGUS Glas-Rauchmelder von Merten, kann sich wirklich sehen lassen.

Check-Liste: Wo sind Rauchmelder sinnvoll und was müssen Sie beachten?
Rauchmelder lassen sich ganz einfach mit wenigen Handgriffen montieren. Je nach Wohnsituation können Sie durch mehrere Geräte Ihren Schutz optimieren. Für den Mindestschutz gilt als Faustregel: ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern. Schützen Sie auch die Kinderzimmer durch einen zusätzlichen Melder. Auch im Keller und auf dem Dachboden ist eine Installation sinnvoll, da sich hier oft unbeobachtete Brände entwickeln.
Sie erwarten von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz? Dann beachten Sie bei der Installation folgende Check-Liste:

Befestigen Sie Ihren Rauchmelder:

  • immer an der Zimmerdecke. Der Grund: Rauch steigt nach oben
  • in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt. So kann der Rauch von allen Seiten eindringen und Ihr Rauchmelder arbeitet am zuverlässigsten
  • nicht in der Dachspitze
  • nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft
  • nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (Bad, Küche)

Rauch- und Bewegungsmelder arbeiten zusammen
Eine Vernetzung Ihrer Sicherheitssysteme bietet zusätzlichen Schutz. Durch Funk werden Ihre Rauch- und Bewegungsmelder miteinander verbunden. Registriert anschließend ein Melder Rauch, gibt er Alarm und leitet das Signal an die mit ihm vernetzten Rauchmelder weiter. Diese lösen nun alle – gleichzeitig – Alarm aus. Eine Funk-Vernetzung ist besonders dann von Vorteil, wenn die überwachten Bereiche weit voneinander entfernt liegen. Auch wenig genutzte Räume werden so zuverlässig überwacht. Beim Bewegungsmelder funktioniert die Funk-Vernetzung auch auf der sicheren Funkfrequenz 868 MHz.

6. Alarmanlage

Alle zwei Minuten steigt in Deutschland jemand in eine fremde Wohnung ein. Im Jahr entstehen so Schäden von etwa 600 Millionen Euro. Ein unabwendbares Schicksal? Sicher nicht! Die Statistik beweist: Alarmanlagen verhindern Einbrüche nicht nur – sie sorgen oft schon dafür, dass es nicht einmal zum Versuch kommt. Erfahren Sie hier, wie Sie Besitz, Eigentum und persönliche Werte schützen.

Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor
Geöffnete oder gekippte Fenster, nicht verschlossene Türen und schlecht beleuchtete Nebeneingänge laden Einbrecher geradezu ein. Beugen Sie vor und geben Sie ungebetenen Gästen keine Gelegenheit in Ihr Haus zu gelangen. Benötigt ein Eindringling schon zu viel Zeit, um sich Zugang zu verschaffen, gibt er sein Vorhaben meistens auf. Dauert es länger als 5 Minuten, kapituliert er und sucht meist das Weite. Doch das ist nur der Anfang: Mit einer Alarmanlage sichern Sie Ihren Besitz noch besser.

Sicherheit für wenig Aufwand
Private Wohnungen oder Einfamilienhäuser sind besonders beliebte „Einbrecher-Ziele“. Gerade hier existieren oft enorme Mängel in Sachen Sicherheits-Technik. Dabei lässt sich Ihre Wohnung schnell und mit geringem materiellen Aufwand schützen. Ganz konkret: Durch die richtige Kombination aus mechanischen Sicherungen von Fenstern und Türen und einer elektronischen Alarmanlage schützen Sie Ihr Zuhause. Ihr persönliches Sicherheits-System warnt Sie, sobald der Dieb nur versucht, einen Fuß in Ihr Haus zu setzen.

So arbeitet Ihre Alarmanlage:

Der Ort, an dem Ihre Alarmanlage montiert wird, spielt eine große Rolle. Stellen Sie die Anlage sicher vor Regen und Frost auf. Eine sorgfältige Planung ist dabei das A und O. Lesen Sie hier, wie eine Alarmanlage funktioniert und worauf bei der Montage zu achten ist.

Hier fühlt sich die Alarmanlage richtig wohl
Ihre Alarmanlage muss sicher vor Witterungseinflüssen montiert werden. Regen und Frost schaden der Technik. Die Folge: Es kommt zu Störungen und Fehlalarmen. Achten Sie darauf, dass Ihre Alarmanlage auch vor Sabotage sicher ist. Bringen Sie die Kabel verdeckt an und montieren Sie das Gehäuse fest an der Wand. Außerdem ganz wichtig: Eine regelmäßige Wartung macht Ihre Alarmanlage zuverlässiger. Lassen Sie die Anlage auf jeden Fall von einem anerkannten Fachbetrieb installieren und stets kontrollieren.

Vier Komponenten für Ihre Sicherheit
Das Innenleben Ihrer Alarmanlage besteht meist aus vier Teilen:

  • Alarmgeber
  • Alarmmelder
  • Schaltorgane
  • Alarmzentrale

Schlagen Sie Alarm …
Der klassische Alarmgeber arbeitet akustisch und optisch. Das bedeutet konkret: Eine laute Sirene und eine Blitzleuchte warnen Sie und Ihre Nahbarschaft vor dem Einbruch. Auch der Einbrecher selbst erfährt, dass er entdeckt wurde. Eine andere Variante ist die stille Alarmierung. Hier leitet Ihre Alarmanlage das Signal über eine Telefonleitung an ein Sicherheitsunternehmen. Die Folge: Der Wachdienst ist sofort informiert und kommt Ihnen zu Hilfe. So werden innerhalb weniger Sekunden wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen. Eine Kombination aus stiller Alarmierung und Sirene ist auch möglich.

„Wachposten“ für Ihr Haus
Alarmmelder sind spezielle Sensoren, die an Wänden, Türen und Fenstern montiert werden. Wenn sich jemand Zugang zu Ihrem Haus verschafft, wird der Alarmmelder aktiviert. Ein Signal gelangt über die Alarmzentrale zum Alarmgeber. Die Sirene wird ausgelöst.

Wie Sie Ihre Alarmanlage steuern …
Sie bedienen Ihre Alarmanlage über Schaltorgane. Ein kleines Display und Kontroll-Lampen zeigen Ihnen an, ob die Anlage scharf gestellt, also eingeschaltet ist. Im Idealfall können Sie die Schalter von außen und von innen steuern. Ganz wichtig: Stellen Sie die Alarmanlage auch dann scharf, wenn Sie nur kurz das Haus verlassen.

Die Steuerzentrale
Das Herzstück der Anlage ist die Alarmzentrale. Hier laufen die Signale der Alarmmelder und der Schaltorgane zusammen. Die Zentrale überwacht die Funktionen der anderen Komponenten und die Stromversorgung der Anlage. Im Idealfall ist die Alarmzentrale mit einer Not-Stromversorgung ausgestattet.

Was Ihre Alarmanlage noch alles kann
Alarmanlagen schützen nicht nur vor Einbruch. Auch vor Rauch, Gas und Wasser warnen sie zuverlässig. Einfach Rauch-, Gas- und Wassermelder an Ihre Anlage anschließen – schon sind Sie doppelt abgesichert. Die Alleskönner unter den Alarmanlagen überwachen sogar Haushaltsgeräte, Klimaanlagen oder Ihren Gefrierschrank. So informiert Sie Ihre Alarmanlage beispielsweise über überhöhten Stromverbrauch.

Mehr Sicherheit durch die richtige Technik

Mit Bewegungs-, Glasbruchmeldern und Co. können Sie Ihr persönliches Sicherheits-System aufbauen – ein zuverlässiger Schutz, der genau auf Ihre Räume und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Lesen Sie hier, welche Techniken Sie beruhigter schlafen lassen.

Schwachstellen erkennen
Welche Überwachungs-Methode für Sie die richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Liegt Ihr Zuhause in einer Wohngegend oder einem Gewerbegebiet? Gibt es bauliche Schwächen, die ein Einbrecher ausnutzen könnte? Diese Fragen spielen eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Sicherheitstechnik. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Experten in Sachen Alarmanlagen beraten. Nur so ist höchste Sicherheit garantiert.

Außenhaut-Überwachung
Die klassische Alarmanlage funktioniert über eine so genannte Außenhaut-Überwachung. Das heißt, es werden alle Zugänge zu Ihrem Haus kontrolliert. Die Alarmanlage überprüft über Magnetfelder, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind. Versucht ein Einbrecher in den gesicherten Bereich einzudringen, schlägt das System Alarm.

Glasbruch-Melder
Spezielle Glasbruchmelder warnen Sie, sobald sich jemand Zugang durch das Fenster verschafft. Durch einen unsichtbaren Draht, der in Ihrer Glasscheibe integriert ist, wird der Alarm ausgelöst.

Fallen-Überwachung
Über Infrarot oder Ultraschall überwacht Ihre Alarmanlage besonders kritische Bereiche Ihrer Wohnung. Dazu zählen der Flur, der Eingangsbereich oder Treppen. Der Experte nennt diese Methode Fallen-Überwachung. Ein Bewegungsmelder warnt Sie sofort, wenn sich dort jemand einschleichen will. Ein besonderer Vorteil: Die Anlage lässt sich schnell und einfach installieren.

Funk-Alarmanlagen
Mit Funk-Alarmanlagen sichern Sie Ihr Haus, ohne meterlange Kabel verlegen zu müssen. Ihr Vorteil: Die Installation ist einfach, schnell und günstig. Auch nachträgliche Erweiterungen lassen sich so leicht vornehmen. Ganz wichtig dabei: Die Funkübertragung muss zuverlässig funktionieren.