Bauphysiker

Der Bauphysiker – Ihr Spezialist für die perfekte Dämmung in Ihrem Haus

Draußen hämmert der Presslufthammer. Drinnen hören Sie nichts. Außerdem ist es kalt draußen, aber in Ihrem Haus herrscht wohlige Wärme. All dies ist der Verdienst Ihres Bauphysikers. Er sorgt für die ideale Dämmung in jedem Haus durch individuelle Pläne und Entwürfe.

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1. Wie hat sich die Bauphysik entwickelt?

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Wer hört das nicht gerne. Durch Dämm-Maßnahmen kann viel Geld und Energie eingespart werden. Vor allem im Winter ist eine gute Wärmedämmung unbedingt nötig. Außerdem, wer will schon den Straßenverkehr von draußen hören oder den Nachbarn von nebenan?

Genau hierfür ist der Bauphysiker da. Er ist ihr Fachberater rund um die Themen Dämmung und Schutz. Dieser Beruf ist mittlerweile nicht mehr weg zu denken, denn steigende Komfortbedürfnisse der Menschen verlangen nach besser werdendem Schallschutz und Wärmeisolierungen.

Auch wurde durch viele Ereignisse, wie etwaige Ölkrisen, gezeigt, dass Umweltverschmutzung minimiert werden muss. Es gilt also: Ökologisch denken ist voll im Trend. Dadurch dass man durch gute Dämmung außerdem weniger Energieressourcen verbraucht, freut sich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

2. Ihr Bauphysikbüro – für was ist es gut?

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Die Welt, in der wir leben, wird immer hektischer. Kennen Sie das Gefühl, einfach mal abschalten zu wollen? Denn wie gut tut es doch, sich nach getaner Arbeit in die eigenen vier Wände zurückziehen zu können. Um einfach zu entspannen und sich vom stressigen Alltag zu erholen. Doch wenn der Nachbar nebenan meint, er müsse das Haus auf den Kopf stellen, ist es vorbei mit der Entspannung. Damit wieder Stille in Ihre eigenen vier Wände einkehrt, steht Ihnen Ihr Bauphysiker zur Seite.

Was ist Bauphysik?

Allgemein untersucht man mit der Bauphysik erst einmal die Bautechnik eines jeden Hauses. Verbunden damit testet der Bauphysiker die Dichte der Wände auf Wärme, Schall und Feuchtigkeit. Nicht zu vernachlässigen gilt es den Brandschutz, der auch eng mit dem Schall- und Wärmeschutz verbunden ist. Kein Wunder also auch, weshalb der Bauphysiker immer wichtiger wird. Er schaut voraus und bezieht Umwelteinflüsse in seine Pläne mit ein. Damit fühlen Sie sich später in Ihrem Heim wohl. Worin genau der Bauphysiker Sie unterstützt, das erfahren Sie hier.

3. Was macht ein Bauphysiker?

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Ihr Bauphysiker hilft Ihnen dabei, sich rundum wohl zu fühlen. Wie? Er arbeitet vorausschauend und gründlich – schon bevor Sie überhaupt einziehen. Außerdem erkennt er durch seine Berechnungen Mängel in der Konstruktion und im Baumaterial. Diese lässt er natürlich gleich beheben. Dadurch haben Sie noch viel länger Freude an Ihrem Haus.

Schallschutz – kein Lärm mehr von draußen

Wir leben oft Tür an Tür mit unseren Mitmenschen, besonders in Städten. Und nicht jeder Nachbar ist ein potenzieller bester Freund, mit dem man alles teilen will. Auch wenn es schön ist, dass er Nachwuchs bekommen hat – nachts wollen Sie dann doch nicht ständig darüber informiert werden. Sondern lieber ungestört schlafen. Der Schallschutz ist deshalb eine wichtige Aufgabe des Bauphysikers. Bei der Planung von Verkehrswegen muss zum Beispiel die ausreichende Entfernung zu Wohngebieten beachtet werden – zur Not helfen Schutzwälle. Ebenso bei Industrie-, Sport- und Freizeitanlagen.

Bauphysiker erfassen, analysieren und prognostizieren Lärm aus der Umwelt. Anhand von Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen beurteilen sie die Situation, erstellen Gutachten und schlagen Lösungen vor. Sie orientieren sich zum Beispiel an DIN 4109, der Regelung für Schallschutz im Hochbau. Nach der Planung überwachen und koordinieren Bauphysiker die Realisierung dieser Konzepte.

Wärmeschutz und Feuchtigkeitsschutz – für angenehmes Klima in Ihren vier Wänden

Stellen Sie sich vor, draußen schneit und stürmt es. Aber drinnen ist es warm und gemütlich. Denn Ihr Haus lässt keine Kälte zu Ihnen durchdringen – die Wände sind dicht und die Wärme bleibt drinnen. Neben einer kuschelig-warmen Atmosphäre haben Sie so auch noch niedrige Heizkosten. Und sparen bares Geld.

Der Bauphysiker untersucht die Wärmeverteilung in Ihrem Haus und die Reaktion von Bauteilen auf Wärme. Dabei stützt er sich auf eine Reihe von Richtlinien (DIN 4108) und der Energieeinsparverordnung (EnEV), die im Jahre 2002 ins Leben gerufen wurde. Damit will man den CO2Ausstoß verringern und so der Umwelt etwas Gutes tun.

Hierfür zieht der Bauphysiker zum einen die klimatische Vorgänge im Haus und die Eigenschaften der Baustoffe heran. Dabei ist es aber auch für Ihn wichtig den Feuchtigkeitsschutz mit zu betrachten, denn eine feuchte Dämmung büßt viel Wärme ein. Zudem entsteht durch Feuchtigkeit oft Schimmel. Das kommt Ihrer Gesundheit sicher nicht zu Gute.

Durch modernste Geräte und Software macht der Bauphysiker Wärmeströme und Temperaturverläufe sichtbar. So erkennt er, wo es zieht und wo sich die Wärme eher staut. Und er bestimmt, welche Wände oder Fenster noch gedämmt werden müssen, damit die Wärme in Ihrem Haus bleibt.

Regenschutz – Feuchtigkeit hat keine Chance

Basis für den Feuchtigkeitsschutz ist natürlich der Regenschutz. Nur mit einem ordentlichen Außenschutz bleiben alle Bauteile intakt. Auch hier muss sich der Bauphysiker an eine Reihe von Normen halten (DIN 4108). Dabei wird geregelt, inwieweit Putze Wasser aufnehmen können und dürfen. Aber auch die Einberechnung des Windes ist hier wichtig. Damit wird gewährleistet, dass kein Wasser durch etwaige Risse in das Haus kommt.

Der Bauphysiker muss zu diesem Zwecke die Regenbeanspruchungszonen heranziehen, die der Deutsche Wetterdienst erstellt hat. Je höher die Zahl der Zone, umso mehr Regen fällt in diesem Gebiet. Aufgrund dieser physikalischen Gegebenheiten berechnet der Bauphysiker die Anforderungen an die Außenmaterialien in Ihrem Haus. So können Sie sicher sein, dass kein Wasser ins Haus kommt.

Bauakustik – endlich Stille in Ihrem Haus

Gegen den Lärm der Umwelt können Sie sich schützen. Die Geräusche innerhalb Ihres eigenen Hauses und seiner Materialien können Sie von Anfang an begrenzen. Schritte müssen nicht im ganzen Gebäude hörbar sein. Außerdem wirken sich bauakustische Eigenschaften auf Ihr Wohlbefinden aus. Hier berät Sie Ihr Bauphysiker und fördert dabei auch noch Ihre Baugenehmigung.

Schon in der Planungsphase unterstützt der Bauphysiker Ihren Architekten und Sie als Bauherr. Denn für die Baugenehmigung brauchen Sie schalltechnische Nachweise. Der Bauphysiker erbringt diese Nachweise, indem er den Baulärm vorausberechnet. Das gilt für schall-leitende Bauteile und Konstruktionen ebenso wie für Geräusche bei der Installation von Wänden, Decken, Dächern, Fenstern und Türen.

Bei Bauakustik sollen Räume vor fremdem äußeren Geräuschen schützen, aber auch vor Lauten, die im Gebäude entstehen. Das kann beispielsweise das Pochen der Heizung sein. Das Stichwort hier ist die richtige Dämmung mit dem richtigen Material. Hier unterscheidet der Bauphysiker zwischen schwingungsfähigen Materialien, also harten Baustoffen wie Beton oder Granit, und weichen Materialien, zum Beispiel Dämmstoffen oder elastischen Trennschichten.

Ihr Bauphysiker weiß auch, wie die Materialien richtig verwendet werden, damit keine Schallbrücken auftreten. Solche, den Lärm leitenden Hohlräume finden sich zum Beispiel in Trennwänden, aber auch in Treppenhäusern. Der Bauphysiker misst Schallbrücken und erarbeitet Lösungen, um sie zu vermeiden oder zu dämmen.

Raumakustik – optimale Sprach-Verständlichkeit garantiert

Ähnlich sieht es mit der Raumakustik aus. Sprach-Verständlichkeit und geringerer Hall sind beispielsweise für Tagungsräume und auch in Büros unerlässlich. In privaten Räumen spielt dies sicherlich weniger eine Rolle. Der Bauphysiker untersucht Schallfelder und die Verteilung von Schallenergie im Raum. Er misst, wie lange Worte nachhallen, ob Silben verschluckt werden und ob gesprochene Sprache gut verständlich ist. Anschließend entwirft er Anforderungen an die Räume, die eine optimale Verständlichkeit bewirken. Seine Berechnungen werden dann beim Bau umgesetzt: Größe und Form des Raums spielen hier eine Rolle, ebenso Decken- und Wandgestaltung sowie Einrichtungen und Beschallungstechnik.

Erschütterungsschutz – damit Sie keinen Erdstoß bemerken

Sie haben einen schönen Bauplatz und planen ein wunderschönes Haus. Aber leider fährt der Zug alle paar Minuten direkt daran vorbei. Oder LKWs donnern über die anliegende Straße. Oft kann man sich keinen Bauplatz in allzu idyllischer Lage auswählen. Dass jedoch die Erschütterungen von draußen nicht auch Ihr Haus zum Beben bringen, dafür sorgt Ihr Bauphysiker.

Er misst die Erschütterungen und stellt sicher, dass die dem Menschen zumutbaren Werte gemäß DIN 4150 eingehalten werden. Und das gilt nicht nur bei Schienen- und Straßenverkehr, sondern auch bei gewerblichen Anlagen wie lauten Fabriken. Und auch im Fall von Sprengung oder Abriss eines Gebäudes in Ihrer Nähe ist der Bauphysiker zur Stelle. Er gewährleistet also einen ausreichenden Wohnstandard in Ihrem Haus.

4. Trends und Neuheiten in der Bauphysik

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Für viele Menschen steht neben der geeigneten Schalldämmung auch nachhaltiges Bauen im Vordergrund. So liegt zum Beispiel Dämmmaterial aus Holz voll im Trend. Oder wie wäre es, wenn Ihre Fassaden-Elemente dünne Solarzellen-Schichten enthalten würden? Diese könnten dann nach Bedarf die gespeicherte Sonnenenergie in Form von Wärme in Ihr Haus abgeben. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ziemlich günstig für Ihr Budget.

Aber auch durch die voranschreitende Digitalisierung ergeben sich neue Möglichkeiten. Sie können Ihr Haus mit Ihrer Gebäudetechnik und Infrastruktur optimal verknüpfen. Somit wird Energie nur dann verbraucht, wenn Sie auch wirklich im Haus sind. Durch immer neuere IT-Lösungen ermöglicht Ihnen der Bauphysiker immer bessere Möglichkeiten, um ihr Haus bestmöglich zu dämmen. Fragen Sie doch mal nach und erkundigen sich nach weiteren Trends.