Klimaanlage

Die Klimaanlage – kühlt nicht nur, sondern erhöht auch die Qualität der Raumluft

Eine Klimaanlage sorgt in geschlossenen Räumen nicht nur für Abkühlung an heißen Tagen. Vielmehr kann man über eine Klimaanlage die Qualität der Raumluft gezielt steuern. In Zusammenarbeit mit einer Wärmepumpe kann die Lufttemperatur mithilfe der Klimaanlage nach unten oder oben geregelt werden.  Die Reinheit und der CO2-Anteil der Raumluft kann reguliert und auch die Luftfeuchtigkeit an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Eine Klimaanlage kann durch das Filtern von Gerüchen, Schadstoffen, Staub und Pollen besonders für Allergiker interessant sein

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1. Die Wahl der richtigen Klimaanlage

Die Auswahl eines Klimagerätes richtet sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen: Möchten Sie ein gesamtes Haus oder nur einzelne Räume klimatisieren? Wie gut ist das Gebäude oder ihre Wohnung isoliert? Davon abgesehen richtet sich die Leistung des Klimagerätes auch nach der Größe der betroffenen Räume.  Der Markt für Klimaanlagen bietet für jedes Problem eine Lösung.

Dezentrale Klimaanlagen

Diese Anlagen eignen sich vorzugsweise für den nachträglichen Einbau. Bekannt sind sie besonders aus den warmen Regionen Amerikas und Asiens, aber auch in Südeuropa sind sie weit verbreitet.

Monoblock Klimaanlage
Solche Klimasysteme sind vergleichsweise kleine, teilweise auch mobile Geräte, die über einen Schlauch die Abluft aus dem Gebäude transportieren. Dazu wird ein Loch in der Wand benötigt, oder sie werden in einem Fenster oder einer Tür montiert. Um die warme Luft von draußen nicht in das Zimmer kommen zu lassen, muss um den Abluftschlauch der Mini-Klimaanlage möglichst alles abgedichtet werden.
Bei Monoblock-Klimageräten sind alle Komponenten der Luftbehandlung in einem Gehäuse untergebracht.

Split Klimaanlage
Diese Art von Kühlungsanlage funktioniert mit einem Kühlgerät im zu klimatisierenden Raum und einem Kompressor, der das Kältemittel komprimiert, außerhalb des Hauses. Die wärme-ableitende Fläche ist also direkt draußen. Dabei sind Kühlgerät und Kompressor durch eine Kühlmittelleitung miteinander verbunden.

Bei Split-Geräten ist auch oft der umgekehrte Betrieb möglich. Dann übernimmt die Klimaanlage in der kälteren Jahreszeit die Funktion einer Wärmepumpenheizung.

Zentrale Klimaanlage

Bei diesen Klimasystemen steht das Gerät an sich separat, zum Beispiel im Keller oder auf dem Dachboden. Davon ausgehend ist das Gebäude von einem Luft- und Leitungssystem durchzogen. Bei der zentralen Klimaanlage wird die Temperierung, Luftförderung und Luftfilterung in einem Zuluft-Abluft-Gerät durchgeführt. Zusätzlich  mit einer solchen Klimaanlage Räume nicht nur befeuchten, sondern auch zum Beispiel Kellerräume entfeuchten.

2. Fördermöglichkeiten einer Klimaanlage

Um die Treibhausgasemissionen in Deutschland zu senken, fördert das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) in zahlreichen Fällen Ihre Klimaanlage. Ob und in welcher Höhe Ihr Klimasystem bezuschusst wird, können Sie hier in Erfahrung bringen (Förderung Klima-,Kältetechnik). Beachten Sie, dass seit 2017 auch die (Teil-)Sanierung von älteren Klimaanlagen gefördert werden.

3. Tipps für jedes Klimasystem

Jede Klimaanlage muss regelmäßig gewartet werden, damit sich keine Mikroorganismen, Schimmel oder Bakterien verbreiten können.
Fragen Sie bei einem Beratungsgespräch nach einer „Kühllastrechnung“, um einen Überblick über die zu erwartenden Betriebskosten zu erhalten.
Temperieren Sie ihre Räume maximal 6°C unter der Außentemperatur, damit Sie nicht unangenehm überrascht werden, wenn Sie das Gebäude wieder verlassen.

4. Vorteile / Nachteile der verschiedenen Klimasysteme

Finden Sie in der nachfolgenden Tabelle eine Zusammenfassung der wichtigsten Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Klimasysteme: