Öltank

Öltank – Tipps zu Materialien und Einbauort

Bei der Wahl des Heizöltanks gibt es viel zu beachten. Besitzen Sie einen geeigneten, separaten Kellerraum für die Aufstellung von doppelwandigen Batterietanks?
Sollte der Platz knapp werden, gibt es die Möglichkeit, den Tank am Standort in den knappen Kellerraum fertigen zu lassen.
Wenn kein Kellerraum zur Verfügung steht, gibt es noch die Möglichkeit der Errichtung eines Erdtanks im Garten. Hierzu kommen immer doppelwandige Edelstahl- oder  Kunststofftanks zum Einsatz.

1. Welche Materialien und Öltank-Typen gibt’s?

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Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten von Öltanks: den standortgefertigten Tank, den Batterietank und den Erdtank.

Der standortgefertigte Öltank

Der standortgefertige Öltank wird, wie es der Name bereits sagt, direkt an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Somit wird der Platz optimal ausgenutzt. Diesen gibt es mit doppelwandigem Kunststoff oder mit beschichtetem Stahl. Jedoch benötigt man für diesen Tank ein größeres Budget, als beispielsweise beim Batterietank.

Der Batterietank

Der Batterietank besteht meist aus Kunststoffen, wie Polyethylen oder Polyamid. Sie können diesen aber auch aus doppelwandigem Edelstahl erwerben. Die Besonderheit bei diesem Öltank besteht darin, dass mehrere kleine Batterietanks zu einem großen Tank zusammengebaut werden können. Deswegen sind diese Öltanks besonders preiswert. Zudem sind sie einfach in der Handhabung, da sie auch durch schmale Türen passen.

Der Erdtank

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Sollten Sie gar keinen Platz im Haus zur Verfügung haben, stellt der Erdtank eine gute Alternative dar. Auch diesen gibt es in einer Kunststoffvariante oder in einer Edelstahlausführung. Der Vorteil vom Erdtank liegt klar auf der Hand. Dadurch dass man ihn im Garten eingräbt, kann man einen Öltank mit großem Speichervolumen installieren. Dies macht ihn jedoch zum teuersten Modell. Zudem erfordert der Einbau einen hohen Einsatz. Außerdem ist der Erdtank an starke Sicherheitsvorschriften gebunden.

Welcher Heizöltank installiert wird und welche Größe dieser einnehmen soll, richtet sich also nach einer Reihe von Faktoren. Einmal sind Sie an den vorhandenen Platz gebunden und Verbunden damit an den Ölbedarf. Dieser ist bei einem Einfamilienhaus natürlich wesentlich geringer als bei einem Mehrfamilienhaus. Zu guter Letzt ist es auch eine Frage des Budgets, wieviel man für einen Öltank ausgeben möchte. Denn je größer der Öltank, umso teurer ist er. Jedoch kann man im Umkehrschluss viel Öl tanken, wenn der Ölpreis günstig ist.

2. Was Sie beachten müssen? – Gesetzliche Vorgaben zum Öltankeinbau und Richtlinien zur Öltankreinigung

Absatz, bestrafen, bestrafen sie, strafen

Wenn die Wahl nun auf einen Öltank gefallen ist, müssen Sie eine Reihe von Sicherheits-Vorschriften beachten. Der Öltank darf beispielsweise nicht in Arbeitsräumen, auf Dächern oder in allgemein zugänglichen Fluren und Räumen installiert werden. Wenn ein Tank mit größerem Fassungsvermögen als 1000 Liter aufgestellt wird, darf dieser Raum, bis auf eine Feuerschutztür, keine Öffnung aufweisen. Jeder Öltank muss im Übrigen aus einem doppelwandigen Material, wie Kunststoff oder Edelstahl, bestehen oder zumindest eine Auffangwanne besitzen.

Damit er möglichst lange funktionsfähig bleibt, sollten Sie ihren Öltank reinigen lassen. Vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird aber nur, dass man Batterietanks in Überschwemmungsgebieten mindestens alle fünf Jahre prüfen lassen muss. Das Gleiche gilt für unterirdische Öltanks. Auch Tanks, die mehr als 10 000 Liter fassen, müssen alle fünf Jahre inspiziert werden. Der Standort spielt dabei keine Rolle. Gesetzlich ist also nicht viel vorgeschrieben. Jedoch wird es empfohlen, Stahltanks im Normalfall alle fünf bis sieben Jahre und Kunststofftanks alle sieben bis zehn Jahre zu reinigen.