Heizungsrohre

Heizungsrohre – eine Übersicht über Materialien und Eigenschaften

Man kennt sie als die wärmenden Adern eines Hauses. Sie versorgen Heizungsanlagen mit der nötigen Energie und sorgen so für wohlige Wärme. Ohne Heizungsrohre funktioniert die beste Heizung nicht und Sie müssten im Winter frieren. Aber keine Angst: Mit den richtigen Heizungsrohren werden Sie auch den tiefsten Winter geschützt in Ihrem warmen Zuhause verbringen.
Doch hier gibt es große Unterschiede. Achten Sie deshalb besonders auf eine hohe Qualität und die richtige Produktwahl. Wie können Sie sichergehen, das richtige Produkt zu wählen?

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1. Heizungsrohre – achten Sie auf Qualität

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Heizungsrohre schaffen eine Verbindung von einem zentralen Wärmeerzeuger zu den jeweiligen Heizkörpern. Dabei transportieren sie einen Wärmeträger – meist Wasser – zu den einzelnen Heizkörpern, der diese erhitzt. Das sich abkühlende Wasser fließt kontinuierlich wieder zum Wärmeerzeuger zurück, um dort erneut aufgewärmt zu werden. Dabei gibt es zwei verschiedene Systemverbindungen.

Beim „Einrohrsystem“ wird das Wasser durch alle eingeschalteten Heizkörper geleitet, bevor es zum zentralen Wärmeerzeuger zurückfließt. Beim „Zweirohrsystem“ wird das Wasser von jedem Heizkörper zurückgeleitet. Das hat den Vorteil, dass das Wasser bei jedem Heizkörper nahezu die gleiche Anfangstemperatur besitzt, da es nicht, wie beim Einrohrsystem, im Kreislauf langsam abkühlt.

Achten Sie bei Ihren Heizungsrohren auf eine gute Rohrisolierung. Damit verhindern Sie Energieverlust und sparen so viel Geld. Zusätzlich erfüllen Sie die Anforderungen der Energieeinsparverordnung, die seit dem 1. Februar 2002 mit höheren Anforderungen an den Wärmeschutz in Kraft getreten ist.

In der Winterzeit sind Heizungen praktisch täglich in Gebrauch. Viele tausend Stunden am Stück fließt heißes Wasser ohne Unterbrechung durch die Rohre. Das stellt eine extrem hohe Herausforderung an das Material dar. Nur das richtige Material bietet Ihnen hier Sicherheit und hohe Qualität. Mit der Wahl des richtigen Werkstoffs und qualitativ hochwertigen Kupferrohren liegen Sie richtig. Qualitätszertifikate und -überwachung versorgen Sie mit den nötigen Informationen und Sicherheiten. Dabei bieten Ihnen besonders Rohre aus Kupfer enorm viele Vorteile.

2. Materialien für Heizungsrohre – einige Tipps

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Heizungsrohre werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt: Stahl, Edelstahl, Kunststoff, Kupfer etc. Die Auswahl ist enorm groß und die Unterschiede sind gewaltig. Dabei liegen die Vorteile von Kupferrohren doch klar auf der Hand. Kein Material bietet Ihnen eine solch hohe Qualität: Kupfer brennt nicht, ist unglaublich stabil und dazu auch noch umweltfreundlich.

Die Umwelt wird geschont

Ein großer Vorteil von Kupferrohren ist die sehr gute Umweltverträglichkeit. Kupferrohre sind aus natürlichen Werkstoffen hergestellt und zu 100% recycelbar. Alte Rohre werden nicht nur umweltfreundlich entsorgt, auch überschüssige Teile oder Rohrreste schaden der Umwelt durch Wiederverwertung in keinster Weise. Ganz im Gegensatz dazu werden Kunststoffrohre aus Erdöl hergestellt. Hier haben Sie das Problem der steigenden Erdölpreise. Außerdem wird Mutter Natur ihrer wertvollen Rohstoffe beraubt. Der Schaden, den die Natur durch diesen Abbau von Erdöl erfährt, muss unbedingt berücksichtigt werden.
Unter Verwendung von Kupferrohren schonen Sie also nicht nur Ihre Finanzen – keine Kosten für die Entsorgung – sondern zusätzlich auch noch die Umwelt.

Stabilität und Widerstandsfähigkeit

Kupferrohre bestechen noch durch einige weitere Merkmale: Sie sind gas- und diffusionsdicht. Das bedeutet, dass weder etwas aus den Rohren austritt, noch dass Luft bzw. Sauerstoff durch die Wandung in das Rohr gelangt. Zudem sind die Kupferrohre mechanisch überaus widerstandsfähig und überzeugen so durch eine extrem lange Haltbarkeit. Das erspart Ihnen die teure Erneuerung der Rohre nach kurzer Zeit und trägt so erneut zu einer Kostenersparnis bei.

Verwendung: hitze- und kältebeständig

Kupferrohre werden für jegliche Arten der Hausinstallation verwendet. Also nicht nur für Heizungs-, sondern auch für Trinkwasser-, Gas- und Ölrohre. Über 50% aller Trinkwasserrohre in Deutschland werden mittlerweile aus Kupfer hergestellt.
Zusätzlich erfährt Kupfer kaum eine Längenausdehnung und kann deshalb bei jeder Temperatur verarbeitet werden. Somit ist es auch ohne Einschränkungen bei jeder Betriebstemperatur einsatzbereit.

Installation und Verarbeitung

Kupferrohre sind leicht biegbar und deshalb auch sehr einfach zu installieren. Das bedeutet für Sie eine gewaltige Zeitersparnis und somit eine Verringerung der Installationskosten. Kupferrohre lassen sich perfekt mit allen üblichen Verarbeitungs- und Verbindungstechniken installieren und sind jederzeit in allen notwendigen Abmessungen lieferbar.

3. Eine detaillierte Materialbetrachtung für Heizungsrohre

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Heizungsrohre werden auch aus Stahl, Edelstahl oder Kunststoff etc. hergestellt. Doch Kupfer ist heutzutage für viele Anwendungsbereiche unentbehrlich geworden. Als zukunftsweisendes Material wird es in den verschiedensten Bereichen verwendet. Vor allem im Bereich Hausinstallationen ist Kupfer nicht mehr wegzudenken. Kein anderes Material bietet mehr Qualität und Sicherheit.

In Kupfer liegt die Zukunft. Ein technischer Fortschritt wäre heute ohne Kupfer nicht mehr denkbar. So wird Kupfer in den verschiedensten Bereichen angewendet. Stromversorgung, Klima- und Kältetechnik, Verkehrswesen, Kraftfahrzeuge, EDV-Anlagen und Kommunikationseinrichtungen sind nur einige Beispiele. Der Schwerpunkt liegt hier in Elektronik und Elektrotechnik sowie der Hausinstallation. Durch seine extreme Biegsamkeit lässt sich Kupfer immer und überall einfach und schnell verarbeiten. Es ist sehr lange haltbar und unglaublich belastbar. Deshalb wird es gerade in Bereichen, in denen eine hohe Herausforderung an das Material gestellt wird, immer wieder gerne verwendet. So ist es für den Transport vieler verschiedener Flüssigkeiten geeignet: warmes und kaltes Trinkwasser, Heizungswasser, Öl, Gas, Flüssiggas, Regenwasser und Solaranlagen etc.

Kupfer ist ein natürlicher Werkstoff, der schon seit über 5.000 Jahren verwendet wird. Deshalb sind hier – im Gegensatz zu Kunststoff – die Erfahrungswerte natürlich erheblich höher.

Als eines der am meisten verwendeten Gebrauchsmetalle ist Kupfer aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.

Gesundheit und Umwelt

In Zeiten einer steigenden Gesundheits- und Umweltproblematik werden Diskussionen um Umweltschutz immer lauter. Deshalb ist es gerade heute besonders wichtig, den Umweltaspekt zu berücksichtigen. Kupfer wird entweder durch Abbau – wie in den USA oder Chile – gewonnen oder durch Recycling von Altmaterial. Diese Arbeitsweise ist natürlich besonders umweltschonend. Bedenken Sie deshalb, dass Kupfer ein natürlicher Werkstoff ist, zu 100% recycelbar.