Heizungspumpe

Heizungspumpe – Tipps zu modernen Umwälzpumpen mit niedrigem Stromverbrauch

Die Heizungspumpe oder Umwälzpumpe befördert das erwärmte Heizungswasser vom Kessel zu den Heizkörpern und wieder zurück. In vielen Haushalten werden immer noch alte, ungeregelte Pumpen verwendet. Neue, geregelte Hochleistungspumpen lohnen sich nicht nur wegen der deutlichen Energieeinsparung, sondern sind mittlerweile die einzigen, die in der EU auf den Markt gebracht werden dürfen.

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1. Funktionsweise einer Heizungspumpe – So geht‘s

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Eine Umwälzpumpe funktioniert ähnlich wie das Herz-Kreislauf-System eines jeden Menschen. So wie das Herz Blut durch den ganzen Körper pumpt, befördert die Heizungspumpe warmes Wasser durch die Heizungsrohre in die Heizkörper der Häuser. Dies sorgt für angenehme und warme Temperaturen in den Wohnräumen. Damit schließt die Heizungspumpe einen Heizkreislauf mit allen Heizkörpern und der eigentlichen Heizung im Keller


2. Von der ungeregelten Umwälzpumpe zur hocheffizienten Heizungspumpe

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Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Typen von Heizungspumpen. Generell wird dabei zwischen ungeregelter, mehrstufiger, elektronischer und hocheffizienter Pumpe unterschieden. Die ungeregelte Heizungspumpe ist dabei Spitzenreiter im Stromverbrauch, da sie meistens durchgehend mit voller Leistung betrieben wird.

Ab 2013 dürfen nach EU-Verordnung nur noch ökonomische Heizungspumpen verkauft werden, die den Effizienzrichtlinien der EU entsprechen. Die mehrstufigen Pumpen lassen sich immerhin zwischen drei Stufen per Hand regulieren, jedoch laufen diese auch meist auf höchster Stufe. Während hingegen die elektronisch geregelten Pumpen, wie es der Name besagt, automatisch geregelt werden. Zuletzt gibt es noch die Hocheffizienzpumpe, die wortwörtlich auf höchste Energieeffizienz ausgelegt ist. Hier läuft die Heizungspumpe nur noch im Höchstbetrieb, wenn dies wirklich benötigt wird.

3. Nutzen und Förderung durch den Einbau einer neuen, hocheffizienten Heizungspumpe

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Veraltete Umwälzpumpen, wie ungeregelte Pumpen, haben einen nicht unerheblichen Stromverbrauch. So betragen die Kosten für den Betrieb einer alten Heizungspumpe oft zwischen 100 und 200 Euro pro Jahr. Jedoch kann man mit einer neuen hocheffizienten Heizungspumpe bis zu 80 Prozent an Strom einsparen. Aber nicht nur der Strom kann gesenkt und damit die Stromkosten verringert werden, auch eine Erniedrigung des CO2-Ausstoßes geht damit einher. Deshalb ist es oft ratsam eine Hocheffizienzpumpe einzubauen. Hier freut sich also nicht nur der Geldbeutel, sondern auch der Umwelt wird etwas Gutes getan.

Zudem rechnen sich die Kosten für den Einbau einer hocheffizienten Heizungspumpe bereits meistens nach drei Jahren. Außerdem begünstigt das Bundeswirtschaftsministerium mit dem Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ den Pumpenwechsel seit August 2016. Dabei übernimmt das BAFA rund 30 Prozent der Nettokosten.