Türsicherung

Türsicherung – eine Übersicht über die wichtigsten Möglichkeiten

Der Sicherheitssektor nimmt immer mehr an Bedeutung zu und ausgereifte Technik ermöglicht den höchsten Standard an Sicherheit. Es gibt viele Produkte, die die Sicherheit Ihrer Tür unterstützen. Verbessern Sie so den Einbruchsschutz Ihrer Türen und garantieren Sie dadurch Ihre eigene Sicherheit.

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1. Die einbruchsichere Tür – das wichtigste Element Ihrer Türsicherung

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Zuerst einmal ist die Tür das wichtigste Element. Wenn die Tür nicht stabil ist, nutzen auch die besten Schlösser nichts. Am besten eignen sich hier Türen mit der Widerstandklasse 2. Sie bieten einen guten Einbruchsschutz. Einbruchshemmende Türen werden in Widerstandsklassen 1-6 zugeordnet. Im privaten Bereich reicht eine Tür mit der Widerstandsklasse 2 voll aus. Die Tür wird nach ihrem Einbau einer Einbruchprüfung Dabei wird geprüft, ob alle Elemente gut zusammen wirken und es keine Schwachpunkte gibt. Somit können sie sicher sein, dass Ihre Tür hält.
Auch Nachrüsten ist hier kein Problem. Sie können Ihre jetzige Tür so ausstatten, dass sie Ihrem gewünschten Sicherheitsstandard entspricht. Dabei müssen Sie Türrahmen, -blätter, – bänder, – schlösser und Beschläge auswechseln. Wichtig ist, dass diese fachgerecht eingebaut werden und aufeinander abgestimmt sind.

2. Schließanlagen – mechanisch, elektronisch oder Funk-gesteuert

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Ist die richtige Tür erstmal ausgesucht, spielt die Schließanlage die entscheidende Rolle. In Kombination mit dem Zylinder bildet Sie die Grundlage für Ihre Sicherheit. Doch viele Zylinder sind immer noch ohne Gefahrenfunktionen. Es gibt verschiedene Schlüsselsysteme. Man unterscheidet mechanische, elektronische und Funk-gesteuerte.

Mechanische Schließanlagen, sind im herkömmlichen Sinne, ganz „normale“ Schließsysteme mit Schlüssel und Schloss. Aber auch hier gibt es mittlerweile Sonderausstattungen, die den Sicherheitsstandard erhöhen. Schutz gegen Aufbohren, Aufbrechen oder Picking ( das Öffnen ohne Schlüssel, ohne das Schloss zu beschädigen) gibt dem Bewohner ein durchaus besseres Gefühl. Eine solche Anschaffung ist eine gute Investition in die Zukunft. Einer der größten Hersteller, nämlich Abus, bietet auch einen Schutz vor illegalen Kopien Ihrer Schlüssel an und Schutz vor der Manipulation Ihrer Schließzylinder. So sind sie definitiv auf der sicheren Seite.

Elektronische Schließanlagen sind eigentlich eine Kombination aus Mechanik und Elektronik. Sie bieten im Vergleich zu den mechanischen Systemen einige Zusatzfunktionen.  So ermöglichen elektronische Schließanlagen eine sofortige Sperrung verloren gegangener Schlüssel. Diese Lösung bietet vor allem Unternehmen und öffentlichen Gebäuden viele Vorteile. Trotz des verschwundenen Schlüssels, müssen nicht gleich alle Schlösser ausgetauscht werden. Ebenso können Zugangsberechtigungen erteilt werden. So können beispielsweise Mitarbeiter nur in einem bestimmten Zeitrahmen das Gebäude aufsperren. Durch die Vergabe von Schließberechtigungen, ist das Unternehmen wesentlich flexibler und unabhängiger. Zusätzlich ist eine Dokumentation der Zutritte möglich. Gerade in Sachen Einbruch, ist das ein immenser Vorteil. Es ist also keine Frage von entweder Mechanik oder Elektronik, sondern die Elektronik ergänzt die Mechanik und andersrum.

Für Menschen, die gar keine Schlüssel bevorzugen, gibt es noch Funk-gesteuerte Schließsysteme. Die Tür ist mit einem Funk-Gerät verbunden und öffnet sich auf Knopfdruck. Das ist teilweise praktischer als ein Schlüssel. Gerade, wenn man vom Einkaufen kommt und schwer bepackt ist, ist es einfacher auf einen Knopf zu drücken, als den Schlüssel umständlich rauszusuchen. Der Schlüssel kann auch so programmiert werden, dass sich die Tür automatisch öffnen lässt, wenn der Besitzer mit dem Funk-Schlüssel in der Nähe ist. Es können ebenfalls zeitliche Zugangsberechtigungen vergeben werden und der Zutritt wird protokolliert. Das ist beispielsweise für die Putzfrau ganz praktisch.

3. Code-Eingabe und Finger-Print Systeme als Türsicherung

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Falls, Sie eher der Typ sind, den Schlüssel nur nerven, weil Sie sie immer Zuhause vergessen, verlieren oder im richtigen Moment nicht parat haben, dann wird Sie folgende Technologie interessieren: Türschlösser mit Code-Eingabe. Sie können den Code selber bestimmen und die Tür öffnet sich wie ein Tresor. So müssen Sie nie wieder an Ihren Schlüssel denken und Ihre Nummer haben Sie eh jederzeit im Kopf.

Nach dem gleichen Prinzip funktioniert das Finger-Print System. Fingerabdrücke werden vorher gespeichert und die autorisierten Personen können jederzeit nur durch Finger auflegen die Tür öffnen. Besonders praktisch: Sie müssen an rein gar nichts denken. Ihre Finger sind zum Glück angewachsen und können nicht vergessen werden.

Weitere Tipps und Infos zum Thema Türsicherung gibt es auch auf der Homepage der Kriminalpolizei unter:  www.k-einbruch.de/tueren.

4. Panzerriegel und Türketten als Zusatzschlösser für die Türsicherung

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Für die zusätzliche Sicherung Ihrer Tür gibt es noch Zusatzschlösser, die zur erhöhten Sicherheit Ihres Hauses beitragen.

Ein solches Zusatzschloss ist beispielsweise der Panzerriegel. Er sichert die Tür von innen her über die gesamte Breite. Die Tür wird dadurch auf der Schloss- und Scharnierseite gestützt. Es gibt unterschiedliche Panzerriegel: manche sind mit einem Zylinder, andere ohne und wieder andere kann man mit einem Knopf bedienen. Sobald man ihn abschließt, fahren links und rechts die Riegel aus, die sich mit Schließkästen in der Wand verkeilen. Dadurch ist der Riegel fest mit beiden Wänden verbunden und hält einem Druck bis zu einer Tonne stand. Panzerriegel gelten als die sichersten Zusatzschlösser und werden auch von der Polizei und Versicherung empfohlen.

Eine gute Alternative zum Panzerriegel ist das Türzusatzschloss. Sie sind flexibel anbringbar. Aufgrund der großen Auswahl, findet sich zu jeder Tür das passende Schloss. Es wird weiter oben als das normale Schloss angebracht und bietet dadurch doppelt Sicherheit. Mit nur einem Handgriff, können Sie jedem unerwünschten Besucher den Eintritt verwehren.

Eine weitere Option, die zusätzlichen Schutz bietet, ist die Türkette. Sie wird zwischen Türrahmen und Tür gespannt. Dadurch wird verhindert dass, die Tür von außen aufgedrückt werden kann. Die Kette ist besonders praktisch, da die Tür einen Spalt geöffnet werden kann, aber trotzdem nicht die Gefahr besteht, dass jemand in das Haus eindringen kann. Jedoch ist sie nicht ganz so sicher, wie der Panzerriegel oder das Tür-Zusatzschloss, da sie auch durchgeschnitten werden kann.

Für kleinere Türen wie Gartenhütten, oder Werkzeugschränke, kann man auch ein Vorhängeschloss verwenden. Sie bilden hier eine sichere Alternative.