Parkettboden

Der Parkettboden – immer elegant, mit verschiedenen Materialien

Ein Parkettboden sieht edel aus und ist ein Stück Wohnkultur. Auf ihm arbeiten, spielen und leben wir. Parkett ist genau das Richtige, wenn Sie nach einem edlen und qualitativ hochwertigen Fußboden suchen. Gleichzeitig widersteht er auch den enormen Belastungen des Alltags.

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1. Holzparkett – der zeitlose Klassiker unter den Parkettböden

Holz, Modell, Musterung, ParkettExklusiv, ansprechend und wohnlich

Parkett verleiht Ihren Räumen eine besondere Eleganz und wirkt sich positiv auf Ihr Raumklima aus. Es unterstreicht den natürlichen Charakter des Wohnraumes – und ist dabei zeitlos und beständig.
Einmal verlegt, hält Parkett über Jahrzehnte. Besonders für Allergiker ist der natürliche Bodenbelag zu empfehlen: Denn Parkett ist frei von Schadstoffen.

Für jeden das Passende

Das Naturprodukt Holz ist ein schönes Material, mit dem herrliche Fußböden gestaltet werden können. Dabei können Sie mit Parkett Ihre persönliche Design-Vorstellung umsetzen. Denn mit dem großen Angebot an Mustern, Größen und Oberflächen können Sie Ihren gestalterischen Fähigkeiten freien Lauf lassen. Um den Boden ein wenig aufzufrischen, lassen sich verschiedene Elemente anderer Holzarten und Farbtöne einbauen. Auch Maserung, Holzart, Herkunftsort und Wachstumsbedingungen charakterisieren das spätere Aussehen Ihres Parketts. Nach der Verlegung geht es an den „Feinschliff“. Ihre Entscheidung, ob Sie das Parkett ölen oder versiegeln, prägt das spätere Erscheinungsbild: Geölte Böden ergeben eine matte Oberfläche, versiegelte Böden sind seidenmatt bis hochglänzend.

2. Parkettboden – Alles was Sie wissen müssen

Laminat, Boden, Etage, BrettMassivparkett

Parkett ist ein hochwertiger Bodenbelag aus Vollholz-Elementen. Dabei unterscheidet man zwischen einschichtigem Parkett und mehrschichtigem Parkett. Einschichtiges Parkett, oder auch Massivparkett genannt, bezeichnet man Parkett aus massivem Vollholz. Die Holzstäbe haben eine Dicke von ca. 10 Millimeter bis zu 4 Zentimeter Stärke, der sogar Höchstbelastungen standhält. Diese Parkettart ist besonders langlebig, da er sich häufig abschleifen und neu versiegeln lässt. So sieht Ihr Boden wieder aus wie neu. Allerdings bedeutet dieser Bodenbelag einen erhöhten Arbeitsaufwand, denn er muss vollflächig mit dem Untergrund verklebt werden. Anschließend wird der Boden geschliffen und mit Öl, Wachs oder Lack versiegelt.

Fertigparkett

Fertigparkett bietet Ihnen eine einfache Lösung wenn Sie nicht auf einen schönen Holzboden verzichten, aber dem aufwändigen Verlege-Verfahren entgehen wollen. Das Prinzip von Fertigparkett ist vergleichbar mit Laminatplatten aus dem Baumarkt. Denn auch die Parkett-Platten werden mit einem Klicksystem einfach ineinander gesteckt, oder mit Nut und Feder verbunden. Dazu brauchen Sie die Platten auch nicht verleimen. In der Regel ist die Oberfläche auch bereits geschliffen und versiegelt.

Bei mehrschichtigem Parkett gibt es wiederum Unterschiede in der Art der Schichten. Hier wird zwischen zweischicht- und dreischicht- Parkett unterschieden. Beide Varianten bestehen aus einer Trägerschicht aus Weichholz auf der die obere Vollholzschicht angebracht ist. Bei einer dreischichtigen Platte gibt es noch eine dünne Holzunterschicht. Durch die einfache Verlegung kann man diesen Boden als Heimwerker auch ohne professionelle Hilfe verlegen. So spart man nicht nur am 2,5 Millimeter dicken Material. Allerdings ist dieser Boden aufgrund der geringen Dicke der Edelholzschicht nicht so langlebig wie massives Parkett. Außerdem muss man bei einer schwimmenden Verlegung des Parketts eine Unterlage gegen Feuchtigkeit und für die Trittschall-Dämmung verwenden.

Wer es besonders exklusiv möchte kann seinen Räumen mit Landhausdielen mehr Ruhe und Weitläufigkeit verleihen. Die Massivholzbretter gibt es in vielen verschiedenen Farben, Stärken, Längen und Holzsorten. Die besondere Länge von ca. 2,20m macht diesen Boden allerdings ein wenig kostspieliger. Doch auch hier gibt es Angebote als Fertigparkett, die keinen Leim benötigen.

Tafelparkett und Mosaike

Das wunderschöne Tafelparkett galt schon früher als besonders schmuckhaft und edel. Doch war es damals noch aufwändige Handarbeit, werden die schönen Muster heute fertig auf tragfähigen Untergründen angeboten. Besonders beliebt sind folgende Muster:

  • Einstabparkett
  • Fischgrätenparkett
  • Flechtstruktur
  • Schiffsboden
  • Diagonalverband
  • Kassetten-Muster

3. Verlegen und Versiegeln – So behandeln Sie Ihren Parkettboden richtig

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Parkettboden verlegen

Wenn Sie den richtigen Parkettboden für sich gefunden haben geht es im nächsten Schritt an das Verlegen. Je nachdem, ob Sie Fertigparkett oder Massivparkett gewählt haben, erfolgt diese mit einer festen Verleimung mit dem Untergrund oder einer schwimmenden Verlegung. Vor allem viele Ecken und Nischen machen ein Verlegen kompliziert. Beachten sollten Sie, dass ein ca. 1,5 cm großer Abstand zur Wand eingehalten wird. Denn Holz ist ein Naturprodukt und arbeitet. Auch eine Trittschalldämmung als Unterlage ist empfehlenswert, sowie eine PE-Folie gegen Feuchtigkeit vom Boden.

Parkett eignet sich sogar auch hervorragend als Belag für Fußbodenheizungen. Es ist von sich aus fußwarm und hat gute Wärmedämmeigenschaften. Das macht Parkett unter anderem so beliebt in unseren Wohnungen. Es leitet Wärme schnell weiter, wobei verklebtes Parkett Wärme besser im Raum verteilt als schwimmend verlegtes Parkett.

Die Versiegelungsarten für Ihren Parkettboden

Parkett bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Durch verschiedene Verlege-Techniken und die verschiedenen Holzarten ist Ihr Parkett immer einzigartig. Um es auch dauerhaft so schön zu erhalten, braucht es allerdings die richtige Pflege. An sich ist Parkett sehr pflegeleicht, wenn es einmal fachgerecht behandelt wurde. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten Ihr Parkett zu behandeln:

  • Öl-Behandlung: Eine Behandlung des Bodens mit aushärtenden oder nicht aushärtenden Ölen verschafft Ihnen eine offenporige Imprägnierung. Das Holz kann atmen. Allerdings bietet diese Methode wenig Schutz gegenüber Wasser, Fett und anderen Verschmutzungen.
  • Öl-Wachs-Systeme: Diese Methode pflegt das Holz und bietet außerdem Rutsch-Sicherheit. Die Wachsoberfläche wirkt zudem wasser- und schmutzabweisend.
  • Wasserlack: Eine gute Alternative bieten Wasserlacke, die durch einen geringen Anteil Lösemittel eine robuste Schutzschicht bilden. Sie sind einfach anzuwenden und nicht entflammbar.
  • PolyurethanVersiegelung: Diese aus Harz, polymeren Isocyanaten und Lösungsmittel bestehende Versiegelung hat ein hohes Haftungsvermögen und lässt keine Chemikalien an das Holz gelangen. Das Parkett ist mit einer stabilen Schutzschicht versehen. Das Parkett verliert hierdurch allerdings seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

4. Alternativen für den Parkettboden

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Parkett aus Kork – natürlich, isolierend, strapazierfähig       

Für alle, die sich einen besonders gemütlichen und natürlichen Fußboden wünschen, ist Kork genau das Richtige. Denn Kork ist wärmer und widerstandsfähiger als die meisten anderen Bodenbeläge. Er eignet sich deshalb besonders gut in stark benutzten Räumen – wie zum Beispiel in Kinderzimmer oder Küche. Nebenbei dient er Ihrer Gesundheit: Denn Kork ist elastisch und entlastet mit jedem Schritt Ihre Wirbelsäule und Gelenke. Zudem weist Kork Staub, Milben und Schmutz ab und ist für Allergiker empfehlenswert.

Korkparkett ist ideal für häufig genutzte Räume. Kratzer und Dellen gibt es kaum. Selbst einer hohen Belastung über einen längeren Zeitraum – etwa durch schwere Möbel – hält er stand. Und das Beste: Der Boden kehrt wieder in seine ursprüngliche Form zurück, da er so elastisch ist. Außerdem gleicht Kork Feuchtigkeitsschwankungen noch besser aus als Holz.

Kork vereint drei wichtige Vorteile:

  • Elastizität: Die Rinde der Korkeiche hat eine einzigartige Wabenstruktur. Die Waben sind von Natur aus mit Luft gefüllt. Das sorgt dafür, dass der Boden bei starker Belastung elastisch ist und leicht nachfedert. Vergleichbar ist das System mit einem modernen Laufschuh, der über ein Luftpolster verfügt.
  • Isolation: Kork hat von allen natürlichen Materialien eine der besten isolierenden Eigenschaften. Ein feuchtigkeits-resistentes Material sorgt für die besondere Isolierung des Bodenbelags und die Wärme bleibt in Ihren eigenen vier Wänden. Kork schafft ein angenehmes Wohnklima. Es isoliert und wärmt gleichzeitig.
  • Strapazierfähigkeit: Kork ist auch bemerkenswert strapazierfähig und hat einen sehr hohen Reibungskoeffizient. Dank der wabenförmigen Struktur übersteht Kork den Aufprall eines harten Gegenstands oder Reibung an der Oberfläche übersteht Korkparkett unbeschadet. Der Grund: Kork federt leicht nach und ist so elastischer als andere Oberflächen, die nicht nachgeben.

Linolparkett – grenzenlose Vielfalt

Wer auf der Suche nach einem umweltfreundlichen und pflegeleichten Bodenbelag ist, für den ist Linolparkett genau das Richtige. In jüngster Vergangenheit erlebt der natürliche Bodenbelag eine wahre Renaissance. Die vielen Vorteile sprechen für sich: Extrem belastbar, gleichzeitig schön im Design. Und das Beste: Nahezu grenzenlose Vielfalt und zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

Wissenschaftler fanden sogar heraus, dass der natürliche Belag widerstandsfähig gegen Bakterien, Hefe- und Schimmelpilze ist. Sämtliche Sporen verschwanden nach vier Wochen von selbst. Auch aufgrund dieser Tatsache eignet sich der Belag für Räume mit hohem hygienischen Standards. Der robuste und widerstandsfähige Bodenbelag ist sogar beständig gegen Mineralöl, Fette und Chemikalien. So ist er auch in der Küche ein geeigneter Untergrund. Für Büroräume ist er ebenfalls bestens gerüstet. Denn Stuhlrollen können ihm Dank seiner Eigenschaften nichts anhaben.

Neben den fast schon unverwüstlichen Eigenschaften besitzt der Bodenbelag aber noch andere Vorteile: Er ist trittschalldämmend, angenehm fußwarm und selbst für eine Fußbodenheizung geeignet. Kurz um: Er ist äußerst strapazierfähig und verträgt selbst starke Beanspruchung, wie es zum Beispiel in häufig genutzten Räumen vorkommt. Außerdem ist er leicht zu reinigen und zu pflegen.

Experten am Bau setzen immer häufiger auf den praktischen Bodenbelag. Vor allem Innenarchitekten sind begeistert davon, dass der antistatische Bodenbelag die empfindliche Büroelektronik in Ruhe lässt. Auch private Bauherren entscheiden sich immer öfter für den trendigen Bodenbelag. Kein Wunder: in Gestaltung und Design ist fast alles möglich.

Linoleum-Parkett: Das steckt dahinter

Sehr gutes Linolparkett besteht aus drei Schichten. Die Kork-Trittschalldämmung schluckt jeden Schritt und sorgt dafür, dass Schritte unhörbar leise werden. Die Trittschalldämmung sorgt zudem für die richtige Wärmedämmung, damit die warme Luft in ihren vier Wänden bleibt und nicht entweichen kann. Auf der Trittschalldämmung ist eine HDF-Trägerplatte. Diese besteht aus verpressten Holzfasern und ist wasser-beständig. Dritte und letzte Schicht ist der Deckbelag aus Linoleum. Er wird aus natürlichem Leinöl sowie Naturharzen, Kalkstein-, Holzmehl und Jutegewebe hergestellt. Das Endprodukt Linolparkett gilt als extrem strapazierfähiger und ökologisch wohnfreundlicher Bodenbelag.
Linolparkett gilt als sehr hygienischer Bodenbelag. Wegen seiner glatten Oberfläche kann sich Staub nicht absetzen. Milben haben nicht den Hauch einer Chance, sich in Ihrem Boden einzunisten. Des Weiteren gilt der Boden als antibakteriell und antiseptisch. Überall dort, wo der Anspruch an Hygiene und Sauberkeit besonders hoch sind, bietet sich der Boden an. Aber auch in den eigenen vier Wänden profitieren sie von ihm.

Laminat – der günstige Parkettboden  

Laminatboden ist die preisgünstige Alternative für alle, die nicht auf ein edles und schickes Design verzichten wollen. Da ein Fußboden aus Laminat sehr robust ist, kann er überall im Haus verlegt werden. Er glänzt durch seine hohe Flexibilität, nahezu alle Holzarten und Designs können imitiert werden. Sogar ein Boden mit Rasenoptik ist möglich.

Laminatparkett besteht zu über 90 % aus Holz. Verschiedene Schichten werden miteinander verpresst. Das macht den Boden besonders robust. Auf eine Mittellage aus Holzwerkstoff werden eine abriebfeste Nutzschicht und eine Dekorschicht zugefügt. Sie bestimmt dann das spätere Aussehen Ihres Fußbodens.

Eine Harzoberfläche aus Melamin macht die Nutzschicht strapazierfähig und langlebig. Aber: Für den Einsatz in feuchten Räumen wie Bad oder Sauna ist Laminatparkett nicht geeignet. Stehendes Wasser auf der Oberfläche sollten Sie auch vermeiden. Denn das tut keinem Boden aus dem Naturmaterial Holz gut. Wegen der geringen Aufbauhöhe ab 7 Millimeter eignet sich der Laminatboden sehr gut für Renovierungen, wo wegen vorhandener Unterböden jeder Millimeter zählt.

Beachten Sie bei der Auswahl des Laminatbodens die Nutzungsklasse. Je nach Anforderung und Beanspruchung gibt es verschiedene Ausführungen. Es gilt: Je intensiver die Beanspruchung, desto höher muss die Nutzungsklasse sein. So finden Sie Ihr Laminatparkett für jeden Einsatzbereich.

Vorteile von Laminat-Boden

  • Extreme Widerstandsfähigkeit
  • Lange Lebensdauer
  • Pflegeleichtes Handling
  • Strapazierfähig
  • Stoßfest
  • Abrieb- und Kratzbeständig

5. So viel kostet Ihr Parkettboden

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Bei Parkett gibt es, wie bei allen Baumaterialien, große Qualitätsunterschiede. Von massiven Holzplatten über Fertigparkett bis hin zu Laminatböden. Entscheidend sind die Dicke der Nutzschicht, das Material und die Art der Verlegung. Bei einem eher einfachen Material mit einer Dicke von ca. 2,5 mm rechnet man mit Materialkosten von etwa 15€ pro Quadratmeter. Dazu kommt nochmal dieselbe Summe an Kosten für die Verlegung. Mittelklassiges Parkett von etwa 3,6 mm Nutzschicht kostet um die 30€ pro Quadratmeter. Auch hier sind die Verlegungskosten entsprechend höher. Edles Vollholz-Parkett hat seinen Preis. Hier muss man mit ca. 75€ pro Quadratmeter für Material und Verlegung rechnen.

Die Handwerkerkosten sind umso höher, je teurer und hochwertiger das Parkett ist. Auch das Verkleben mit dem Boden ist ein Kostenfaktor, den man bei Vollholz-Parkett nicht umgehen kann. Letztendlich entscheiden Sie, welcher Bodenbelag zu Ihren Ansprüchen passt.