Dachziegel

Dachziegel – vielfältige Dachziegelarten zum Schutz Ihres Hauses

In Dachziegeln wirken die Naturgewalten: Erde, Feuer und Wasser sind hier vereint. So entsteht ein Produkt, das für Sie verschiedenste Aufgaben meistert: Zunächst sind Dachziegel ein stabiler Panzer gegen Wind und Regen. Doch Sie erhalten noch mehr – nämlich ein Schmuckstück für Ihr Haus!

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1. Dachziegel – ein Überblick über die Dachziegelarten

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Dachziegel entstehen in Hochleistungs-Öfen bei etwa 1000 Grad Celsius. Was geschieht dabei? Aus Ton, Lehm und Wasser wird ein Ziegel mit einzigartigen Eigenschaften – übrigens ähnlich der menschlichen Haut. Das bringt zwei entscheidende Vorteile:

Einerseits: Der Dachziegel ist absolut wasserdicht, und zwar für Jahre.

Andererseits: Trotzdem helfen die Dachziegel Ihrem Haus beim Atmen. Sie haben Poren, ähnlich wie der Mensch. Damit nehmen sie Feuchtigkeit aus der Luft auf und geben sie wieder ab. Das hält Ihr Raumklima im Gleichgewicht: Nicht zu trocken, nicht zu feucht.

Ein Schmuckstück auf Ihrem Dach

Doch das ist nur der Anfang: Dachziegel schützen Ihr Haus nicht nur – sie verschönern es auch enorm. Schon die Formen sind vielfältig:

Ob Biberschwanz, Mönchsziegel oder Falzziegel – sie alle verleihen Ihrem Haus das gewisse Etwas. Auch bei der Farbe stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen:
Ob Gelb, Grün, Blau, Antik-Rot oder flammendes Karmin-Rot – Sie haben die Auswahl!

Ihre Übersicht – die Haupttypen der Dachziegel

Drei Arten Dachziegel gibt es: Den Biberschwanz, den Falzziegel und den Mönch/Nonne-Ziegel. Hier sehen Sie die drei Typen im Bild:

Der Falzziegel
Der Falzziegel ist heute das wohl gängigste Modell. Die verschiedenen Typen haben eines gemeinsam: Sie alle besitzen einen Falz, also eine Vertiefung, in die der nächste Ziegel einrastet. Das bringt Ihnen sicheren Schutz vor Regen!

Mönchs- und Nonnenziegel
Diese uralte Ziegelform ist heute wieder sehr beliebt – egal, ob Renovierung oder Neubau. Der altmodische Charme überzeugt immer. Das Besondere dieses Modells: Es besteht aus 2 Teilen, Mönch und Nonne. Während die Nonne (der größere Ziegel) direkt auf dem Dach liegt, bildet der Mönch die Verbindung zum nächsten Ziegel.

Der Biberschwanzziegel
Dieser Typ bietet die wohl größte Vielfalt: Farbe, Form, Oberfläche – auch hier haben Sie die Wahl!

2. Einsatzbeispiele von Dachziegeln

Dachdecken sieht leicht aus – ist aber eine anspruchsvolle Disziplin. Vor allem, wenn Ihr Dach eben nicht den Norm-Maßen entspricht. Auch hier bieten Ihnen gute Dachziegel Lösungen. Mit speziellen Ausgleichs-Ziegeln wird auch aus dem krummsten Dach eine schützende Decke.


Beispiel Zwiebelturm

Hier werden Dachziegel gefordert: Ein rundes Dach wie das eines Zwiebelturmes verlangt große Flexibilität. Für Ihre Dachziegel kein Problem – so geht’s..

Dieser Zwiebelturm wurde mit Biberschwanz-Ziegeln gedeckt.

Sie sehen: Die Ziegel passen wie angegossen.
Sie sehen: Diese Ziegel sind gewölbt, und zwar nach außen (das nennt man konvex) oder innen (dazu sagt man konkav). Wichtig bei der Arbeit in solchen Schräglagen. Sollte das Dach steiler als 65 Grad sein, muss jeder Dachziegel befestigt werden. Das geht zum Beispiel mit Löchern am Kopfende: Hier wird der Ziegel an die Dachlatten genagelt. So schmiegen sie sich optimal an eine gewölbte Mauer an – wie die dieses Zwiebelturmes!

Beispiel Mansard-Dach

Hier ein Doppelmulden-Falzziegel im Einsatz. Die Herausforderung: Ein geknicktes Dach sicher und dicht decken. Die Lösung: Ein Spezial-Ziegel, der den Knick mitmacht. So liegen die Dachziegel an wie eine zweite Haut!