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Die Erfüllung vom Traumbad

Jeden Tag halten Sie sich durchschnittlich fast eine halbe Stunde in Ihrem Badezimmer auf. Da ist es klar, dass Sie auch diesen Raum im Zuhause nicht vernachlässigen sollten. Denn ein Bad kann viel mehr sein, als nur ein Raum mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Man kann aus seinem Badezimmer ein richtiges Traum-Bad machen, eine Wohlfühl-Oase für Zuhause, ein Ort der Entspannung. Einfach mal abschalten und den Alltag vergessen. Dabei hat ein Badezimmer, in dem man gerne Zeit verbringt, nicht unbedingt etwas mit Luxus zu tun. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mehr aus Ihrem vorhandenen Badezimmer machen können, oder wie Sie beim Neu- oder Umbau Ihr Traumbad realisieren.

Ein Traumbad bitte

Im Durchschnitt werden Badezimmer alle 15-20 Jahre renoviert. Sie sollten sich allerdings im Vorhinein schon sehr sicher sein, was Sie tatsächlich wollen, da Fehlentscheidungen kaum noch zu verändern sind. Um bei dem weitreichenden Angebot von Herstellern und Einrichtungsmöglichkeiten zu erkennen, was zu einem passt, ist es wichtig eine grobe Stilrichtung festzulegen. Holen Sie sich Inspiration und das nicht nur bei Herstellern und Badausstellungen. Auch in Zeitschriften, oder auf Internet-Plattformen werden Sie fündig. Werden Sie sich klar, was Ihr Bad bieten soll. Die Badeinrichtung erlaubt heutzutage viel mehr als nur weiße Fliesen. Hier eine kleine Auswahl an Design-Vorschlägen:

  • Moderner Landhausstil
  • Sinnliches Design
  • Mediterrane Atmosphäre
  • Edler Materialmix
  • Holz und Pastelltöne
  • Puristischer Minimalismus
  • Starke Kontraste in schwarz-weiß
  • Oase mit vielen Pflanzen

Beachten Sie auch die räumlichen Gegebenheiten und welchen Ansprüchen Ihr Bad gerecht werden muss. Hierbei ist es sinnvoll eine Liste zu erstellen und auch das alte Bad in Ihren Gedanken mit einzubeziehen.

  • Wie viele Personen nutzen das Bad?
  • Welche Personen nutzen das Bad? (Kinder, ältere Leute)? Auch Zukunftspläne mit einbeziehen!
  • Was hat Ihnen am alten Bad gut gefallen?
  • Was hat Sie sehr gestört, das man verbessern muss?
  • Hat Ihnen etwas Wichtiges gefehlt?
  • Wie viel Stauraum wird benötigt?

Der letzte Schritt zum Traumbad…

Wenn Sie ein Grundgerüst an Wünschen und Ansprüchen haben, geht es nun darum diese mit Hilfe von fachkundiger Beratung gut zu planen. Denn eine vorausdenkende und exakte Planung ist bei Installationsarbeiten besonders wichtig. In der Planung ist allerdings mehr zu berücksichtigen, als vielleicht gedacht. Im Bad müssen Sie von der Anordnung der Badkeramiken, über die Fliesenauswahl, bis hin zu den einzelnen Badarmaturen alles im Plan berücksichtigen. Nicht zu vergessen ist auch die Lichtplanung. Denn die Atmosphäre im Bad hängt stark von den Lichtverhältnissen ab. Tageslicht ist die beste Lichtquelle, doch nicht jedes Badezimmer verfügt über ein Fenster. Ist direktes, oder indirektes Licht gewünscht und soll die Lichtquelle dimmbar sein? Am besten suchen Sie sich Unterstützung vom Profi. Ihr Ansprechpartner kann Innenarchitekt, Badplaner, oder Sanitärhandwerker sein. Mit dessen Hilfe verhindern Sie grobe Fehler und bekommen gleichzeitig eine Gewährleistung für die korrekte Umsetzung. Im Durchschnitt beträgt die Bauzeit 3-4 Wochen.

Tipp: Gemeinden, Bund und Länder fördern einige Umbauarbeiten wie zum Beispiel altersgerechte Umbauten und energetische Sanierungen mit Zuschüssen. Informieren Sie sich hierfür auch auf der Seite der KfW.

Ein neues altes Traumbad

Aus alt mach neu. Um ein Bad zu verschönern müssen Sie aber nicht immer gleich zum Abrisshammer greifen. Oft helfen schon kleine Tricks, um das Bad wohnlicher zu gestalten.

  • Eine einheitliche Dekoration: achten Sie bei Badmöbeln und Deko darauf, dass sie zum Stil der Keramiken passen und eine Einheit bilden. Schöpfen Sie hierbei aus derselben Farbfamilie oder verwenden Sie ein einheitliches Material.
  • Neue Badarmaturen: auch mit Badarmaturen kann man den ganzen Eindruck des Badezimmers verändern. Vor allem wenn der Rest in zeitlosem Design gehalten ist, kann mit modernen Armaturen ein komplett neuer Look kreiert werden.
  • Pflanzen: sie sorgen überall für eine frische Atmosphäre in der man sich gerne erholt. Viele Pflanzen mögen die warme, feuchte Badezimmerluft besonders gerne.
  • Luxus: gönnen Sie sich Luxus! Anstatt das funktionstüchtige Bad zu sanieren, weil es Ihnen zu langweilig ist, gönnen Sie sich lieber ein bisschen Luxus für Zuhause. Eine Regendusche, eine Whirl-Wanne, eine Infrarotkammer oder Sauna-Kabine. Machen Sie Ihr Badezimmer zur Wohlfühl-Oase.
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Wohnen mit Pflanzen

Pflanzen: Die besten Mitbewohner für Ihr Zuhause

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sie helfen auch auf andere Weise die Lebensqualität in Ihrer Wohnung zu verbessern. Denn viele Pflanzen sind richtige Schadstoffkiller. Und auch für Menschen ohne grünen Daumen gibt es eine Vielzahl von pflegeleichten Pflanzen, die sich garantiert auch in Ihren vier Wänden wohlfühlen werden. Sogar für das Badezimmer gibt es geeignete Pflanzen, die die tropischen Verhältnisse lieben. So bleibt kein Fleck in Ihrer Wohnung ungenutzt und Sie können in Ihrer Wohn-Oase entspannen.

Zimmerpflanzen für ein besseres Raumklima

Pflanzen verwandeln mit ihrem frischen Grün jeden Raum in eine lebendigere Umgebung und sorgen für Entspannung. Dabei können sie noch viel mehr als nur schön aussehen. Pflanzen sorgen für eine frische Umgebungsluft und helfen gerade im Winter gegen die trockene Heizungsluft in unseren Wohnungen. Eine geeignete Pflanze für den eigenen Wohnraum zu finden richtet sich nach dem persönlichen Geschmack und natürlich den Platz- und Lichtverhältnissen.

Ein wichtiger Beitrag der Grünpflanzen zur Raumluft-Verbesserung ist die Fotosynthese. Bei diesem biochemischen Vorgang wandelt der Stoff, der den Pflanzen die grüne Farbe gibt, das Chlorophyll, den Klimakiller Kohlenstoffdioxid in Glucose und Sauerstoff um. Hierzu werden jedoch noch Wasser und Sonnenlicht benötigt.

Unter den Zimmerpflanzen gibt es auch echte Schadstoffkiller, die eine noch besondere Wirkung haben. Denn Stoffe die durch Plastik, Waschmittel, Kleber und Wandfarben in unsere Wohnung kommen verursachen häufig Kopfschmerzen und reizen unsere Atemwege. Pflanzen können helfen die Chemikalien aus der Luft zu filtern.

  • Die Friedenslilie (Spathiphyllum): Die Friedenslilie, auch Einblatt genannt, stammt aus den tropischen Gebieten Südamerikas. Eine Besonderheit ist, dass sie schattige, feuchtwarme Plätze mag und somit auch gut für das Badezimmer geeignet ist. Vor allem aber filtert die Friedenslilie so gut wie alle Schadstoffe aus der Luft. Von Ammoniak über Trichlorethylen. Aber aufgepasst: diese pflegeleichte Pflanze ist giftig für Katzen und Hunde und auch Allergiker reagieren häufig empfindlich.
  • Die Grünlilie (Chlorophytum elatum): Die Grünlilie ist mit Recht eine beliebte Zimmerpflanze und besonders pflegeleicht ist sie auch. Somit braucht man nicht unbedingt einen grünen Daumen, um seiner Wohnung und sich selbst etwas Gutes zu tun. Man benötigt nur einen hellen Ort, damit die Grünlilie sich gut entwickeln kann.
  • Die Chrysantheme (Chrysantheum morifolium): Wenn Sie gerne ein bisschen mehr Farbe in Ihre Wohnung bringen möchten, sind die vollen Chrysanthemen-Blüten ein echter Hingucker. Beliebt sind sie als Garten- oder Balkonpflanzen, doch vor allem als Zimmerpflanze kommen Ihnen ihre filternden Eigenschaften zu Gute. Leider sind sie ebenfalls giftig für Ihre Vierbeiner.

Pflegeleichte Pflanzen für Einsteiger

Wer gerne Pflanzen im Haus haben möchte, aber nur wenig Zeit und Muße hat sich um sie zu kümmern, für den haben wir hier einige sehr pflegeleichte und dekorative Vorschläge:

  • Tischdeko: Aloe, Zwergpfeffer und Haworthia bleiben relativ klein und eignen sich gut für Tischdeko. Sie haben keine großen Standortansprüche und sind anpassungsfähig.
  • Sideboards und Fensterbretter: Alokasien auf dem Sideboard sind mit ihren marmorierten Blättern ein echter Blickfang. Für Fensterbretter eignen sich kleine Sukkulenten besonders gut. Bunt gemixt sind sie auch eine schöne Deko für Wohnzimmertische.
  • Stellflächen: manchmal möchte man bestimmte Stellen im Raum kaschieren oder hervorheben. Beides kann man mithilfe von großen Zimmerpflanzen. Kombiniert man Losbaum, Fiederaralie und Kolbenfaden sehen sie durch ihre verschiedenen Größen nicht nur besonders kreativ aus, sie verstecken auch unschöne Heizkörper. Wer mehr Platz zur Verfügung hat, für den sind Zimmerbäume wie Zitronenbäume oder die Geigenfeige ein toller Hingucker im Raum.
  • Der tropische Kick: wer es gerne exotisch mag kann zu Kentiapalmen, Bananenpflanzen, Alokasien oder Anthurien zurückgreifen. Diese Pflanzen fühlen sich besonders im feuchtwarmen Badezimmer wohl.
  • Hängende Pflanzen: Um den ganzen Raum auszunutzen und für besondere Highlights zu sorgen sind Hängegefäße eine tolle Lösung. Bepflanzen Sie Ampeln mit tollen Hängegewächsen wie der Leuchterblume, dem Frauenhaarfarn, dem Hirschgeweihfarn, der Efeutute oder Korallenkakteen werden wunderschön in Szene gesetzt.
  • Schlichter Schick: mögen Sie es lieber schlicht, dann setzen sie eine besonders schöne Zimmerpflanze, zum Beispiel einen Gummibaum, gekonnt in Szene. Dies bringt grünes Leben in Ihre Wohnung, ohne nach Dschungel auszusehen.

Der Allrounder: Sukkulenten

Sukkulenten sind besonders pflegeleichte und schöne Pflanzen. Sie stammen ursprünglich aus trockenen, steinigen oder sandigen Regionen. Zu ihnen gehören zum Beispiel die Kakteen. Ihre dicken Blätter dienen der Pflanze dabei als Wasserspeicher für Dürreperioden. Sie sind perfekte Mitbewohner für Menschen, die nur wenig Zeit zum Gießen haben. Sukkulenten benötigen nur einen hellen, warmen Platz und spezielles Substrat. Im Sommer müssen die Sukkulenten regelmäßig aber wenig gegossen werden. Die Erde sollte, je nach Standort, die Möglichkeit haben gut durchzutrocknen, ansonsten können die Wurzeln faulen. Im Winter sollte das Gießen stark eingeschränkt werden. Eine weitere Besonderheit von Sukkulenten ist, dass man sie selbst vermehren kann. Jede Pflanze bildet regelmäßig Ableger, sogenannte Kindel aus. Setzt man diese in spezielles Kakteen-Substrat bilden sie eigene Wurzeln.

Besonders schön wirkt es, wenn Sukkulenten in Gruppen arrangiert werden. So sind sie eine tolle Dekoration für Tische, Festerbretter und Sideboards. Kleine Sukkulenten sind auch immer eine schöne Geschenkidee.

Und für alle, die keine Pflanzen mögen und dennoch nicht auf den „Urban Jungle“-Look in ihrer Wohnung verzichten wollen: Blumen- oder Palmen-Prints machen sich gut auf Schranktüren oder Tapeten.

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Wohnpsychologie: Wie Sie Ihr Haus zu einem Zuhause machen

Tische, Stühle und Bett gehören in jeder Wohnung zur Grundausstattung. Trotzdem fühlen wir uns nicht überall wohl. Denn unsere Einrichtung spiegelt nicht nur unseren Charakter wieder, sondern beeinflusst auch unsere Stimmung. Die Wohnpsychologie verrät, worauf Sie bei der Raumgestaltung achten sollten.

Farben verpassen Ihrer Stimmung den richtigen Anstrich

Kein anderes Gestaltungsmittel beeinflusst den Menschen so stark wie Farben. Diese Wirkung macht sich sogar körperlich bemerkbar. Studien zeigen zum Beispiel, dass rot gestrichene Wände den Ruhepuls erhöhen und dadurch anregend wirken. Wenn Sie sich für eine Wandfarbe oder bunte Möbel entscheiden, sollten Sie also immer den Verwendungszweck des jeweiligen Raumes im Kopf behalten.

Im Schlafzimmer bieten sich beispielsweise Blau- und Grüntöne an. Vor allem Blau beruhigt die Nerven, da es an wolkenlose Himmel und ruhige Gewässer erinnert: Ein Zeichen für das Gehirn, dass keine Bedrohungen von der Umgebung ausgehen. Der Körper kann sich so problemlos in den Entspannungs-Modus begeben.

Abgesehen davon spielen aber auch Ihre ganz persönlichen Farbassoziationen eine Rolle. Auf den einen mag die Farbe Gelb fröhlich und warm wirken. Der andere hingegen empfindet sie als grell und störend. Hören Sie bei der Farbgestaltung also immer auch auf Ihr Bauchgefühl. Nur so fühlen Sie sich wirklich wohl in den eigenen vier Wänden.

Farben und ihre psychologische Wirkung im Überblick:

  • Rot: wirkt vitalisierend und wärmend. Fördert Aufmerksamkeit und Kommunikation. Zu viel oder zu intensives rot kann aber auch aggressiv machen. Besonders für Wohn- und Besprechungszimmer zu empfehlen.
  • Blau: beruhigend und entspannend. Löst Muskelverspannungen, senkt den Blutdruck und verschafft Linderung bei Migräne. Gut für Schlafräume.
  • Grün: wirkt regenerierend und fördert die Konzentration. Entspannt die Augen, kann Magengeschwüre und Allergien lindern. Macht sich gut in Arbeits- und Schlafzimmern.
  • Gelb: stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd. Regt die Nerven an, aktiviert die Verdauung und lässt Räume optisch größer wirken. Wird auch zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.
  • Braun: warm und gemütlich, vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Kann Räume aber enger wirken lassen.
  • Weiß: nach wie vor die beliebteste Wandfarbe. Wirkt in der richtigen Dosierung leicht und beschwingend. Zu viel weiß erscheint dagegen hart und macht müde. Weiß sollte immer durch andere Farben oder Gegenstände aufgelockert werden.

Damit Ihnen immer ein Licht aufgeht: Die richtige Beleuchtung 

Neben Farben, Formen und Materialien stellt auch die Beleuchtung einen wichtigen Wohlfühlfaktor dar. Dass grelle Neon-Röhren nicht gerade zum Verweilen und Entspannen einladen, ist bekannt. Aber auch sonst gibt es beim Lampen-Kauf einige Grundsätze zu beachten:

Bei der Wahl Ihrer Lichtquellen sollten Sie nicht nur die Optik in den Vordergrund stellen. Viel wichtiger für eine angenehme Raum-Atmosphäre ist das Licht an sich. Dieses sollte nie zu hell sein und möglichst natürlich wirken. Entgegen der landläufigen Meinung schadet gedimmtes Licht den Augen nicht und sorgt stattdessen für eine wohlige Stimmung.

Ein besonders harmonisches Bild erzielen Sie, indem Sie mehrere kleine Lichtquellen installieren. Wichtig dabei ist, dass zwar dunklere Stellen entstehen, aber keine komplett unbeleuchteten Bereiche zurückbleiben. Zentrale Leuchten wirken laut Experten schnell erdrückend und ungemütlich.

Das Stimmungsbild bei farbiger Beleuchtung verhält sich eigenartigerweise gegenteilig zu den sonstigen Farbwirkungen. Bläuliches (kühles) Licht wirkt anregend und vitalisierend. Rotstichiges (warmes) Licht dagegen entspannt und beruhigt.

Zeig mir, wie du wohnst, und ich sag dir, wer du bist 

Ihre Art und Weise zu Wohnen beeinflusst nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern sagt auch etwas über Sie selbst aus. Erfahrene Wohnpsychologen benötigen oft nur einen kurzen Blick durch ihr Haus, um Rückschlüsse auf Ihren Charakter zu ziehen.

Vielleicht zieren Ihr Heim zahlreiche Kunst- und Design-Gegenstände? Dann sind Sie wahrscheinlich ein Mensch der viel Wert auf Image legt. Die Anerkennung anderer ist Ihnen wichtig.

Sie dekorieren Ihre Wände doch lieber mit Fotos von Familie und Freunden? In der Wohnpsychologie deutet das darauf hin, dass Sie ein extrovertierter und gefühlsbetonter Mensch sind. Introvertierte hingegen mögen es lieber puristisch. Zu viel Dekoration kann schnell zur Reizüberflutung führen.

Ganz gleich welcher Typ Mensch Sie nun aber sind: Mit Hilfe der Wohnpsychologie fühlen Sie sich mit nur wenigen Handgriffen so richtig wohl in Ihrem Eigenheim. Und in schwereren Fällen berät Sie Ihr Experte natürlich gern persönlich.

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Urlaub und Alltag auf Balkonien

Sie denken bei Balkon an Ihren Nachbarn mit Socken in Badeschlappen? Sie träumen von einem romantischen Candlelight-Dinner auf dem Balkon aber dort stapeln sich Getränkekisten? Oder Sie wollen Sonntag Morgen im Sonnenschein frühstücken, doch immer dann zieht ein Gewitter auf?

Mit diesen Problemen sind Sie nicht allein und genau deshalb gibt es dafür zahlreiche Lösungen. Hier finden Sie praktische Ideen, wie Sie Ihren Balkon endlich in das Naherholungsgebiet verwandeln, das Sie sich schon immer gewünscht haben.

Sehen und gesehen werden

Sie wollen endlich im Pyjama frühstücken ohne dass Ihre Nachbarn zusehen? Dann benötigen Sie einen Sichtschutz. Oft reicht es hierbei schon aus, das Balkongeländer zu verkleiden. Dazu können Sie zum Beispiel verschiedene Naturmaterialien oder auch Kunststoff verwenden. Alternativ können Sie Ihr Balkongeländer auch ganz einfach mit Stoff bespannen. Aber auch Paravents stellen einen möglichen Sichtschutz auf Ihrem Balkon dar. Meistens ragt ein Paravent auch so hoch, dass Sie vor tiefen Einblicken geschützt sind. Gegen neugierige Nachbarn direkt nebenan helfen zum Beispiel blickdichte Trennwände oder Seitenmarkisen.

Kleiner Tipp:

Mit einem Sichtschutz am Balkon werden nicht nur Sie nicht gesehen. Sie sehen auch nichts was Sie nicht sehen wollen!

Ein schattiges Plätzchen an heißen Tagen

Sie wollen schon an den ersten warmen Frühlingstagen auf Ihrem Balkon die Sonnenstrahlen genießen? Gerade hier unterschätzt man oft die Intensität der Sonne. Dass Sie in der sommerlichen Mittagshitze sich und Ihre Familie vor Sonnenbrand schützen müssen, ist dagegen offensichtlich. Mit einer Markise, einem Sonnenschirm oder einem Sonnensegel schaffen Sie Gemütlichkeit und persönliches Flair. Außerdem finden Sie darunter Schutz vor Sonne und Hitze.

Grüne Oase

Egal ob Ihr Balkon auf die Südseite ragt und viel Sonne abbekommt oder eher schattig liegt. Es gibt keine Ausrede, Ihren Balkon als karge Einöde zu belassen! Ohne grünen Daumen können Sie aus Ihrem Balkon in einen Kräuter- oder Gemüsegarten zaubern. Oder Sie schaffen sich ein duftendes Blütenmeer mit pflegeleichten Balkonpflanzen. Je nach Standort eignen sich dafür verschiedene Gewächse. Im Baumarkt oder der Gärtnerei Ihres Vertrauens finden Sie individuelle Beratung, die richtigen Pflanzen und die passenden Pflegemittel.

Also an die Schaufel, fertig los! Denn mit der richtigen Bepflanzung kommt sofort Urlaubs-Stimmung auf.

Romantisches High-Light

Draußen zirpen die Grillen doch Sie sitzen an lauen Sommerabenden immer noch im Haus? NutzenSie doch die romantische Geräuschkulisse der Natur und verlegen Sie das Abendessen auf Ihren Balkon. Mit Kerzen, Lichterketten und kuscheligen Decken wird Ihr Balkon zum Rückzugsort aus dem Alltag. Schaffen Sie sich mit diesen einfachen Mitteln eine Kuschelhöhle über den Dächern der Stadt.

Falls Ihnen der Sinn jedoch nicht nach Romantik stehen sollte, haben wir hier noch weitere Ideen, was Ihr Balkon noch werden kann:

  • Sozialer Treffpunkt
  • Chill-out Lounge
  • Grillplatz/Feuerstelle
  • Ort für Public Viewing
  • Spielplatz/Auslauf für Haustiere
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Innenbeleuchtung: Nicht nur effizient, cool oder gemütlich, sondern auch gut für Ihre Gesundheit!

Zuerst einmal sind ein paar immer wiederkehrende Begriffe zu erklären, denen Sie beim Lampen- oder Leuchtmitteleinkauf immer wieder begegnen werden. Ausgestattet mit diesem Grundwissen werden Sie sich im Baumarkt oder beim online-Kauf auf einmal viel sicherer fühlen.

Als Leuchtmittel für den Innenbereich wird heutzutage hauptsächlich zwischen drei großen Gruppen unterschieden:

  1. Den Halogen- und Halogenglühlampen
  2. Den Energiesparlampen (richtig Kompakt-Leuchtstofflampen) und Leuchtstofflampen
  3. Den LED-Lampen, LED-Leuchten und LED-stripes

Die Stärken und Schwächen der einzelnen Leuchtmittel sind in nachfolgender Tabelle bewertet. Im anschließenden Beitrag werden die Begriffe wie Farbwiedergabe, Stromverbrauch, Dimmbarkeit und Lichtfarbe näher erläutert.

LeuchtmittelFarbwiedergabeStromverbrauchDimmbarkeitLichtfarbe
LED-Lampen und LED-stripes✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶
Kompakt-Leuchtstofflampen und Leuchtstofflampen✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶
Halogen- und Halogenglühlampen✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶✶

Der Farbwiedergabe-Index

Haben Sie sich in der Modeboutique nicht auch schon mal geärgert, dass Sie nicht erkennen können ob die Bluse dunkelblau oder vielleicht doch schwarz ist? Hat dieses rote Kleid tatsächlich noch einen Braunton? Habe ich morgens, wenn ich mich in dem mit einer Leuchtstoffröhre beleuchteten Spiegelschrank betrachte, wirklich dieses blasse Konterfei? Oder liegt dies alles tatsächlich nur an einer besonderen Qualität der Lichtquelle?

Hier kommt der sogenannte Farbwiedergabe-Index Ra ins Spiel. Dieser Index hat einen Wert zwischen 0 und 100, wobei 100 eine hervorragende Farbwiedergabe darstellt. Sicher kennen Sie noch die gelben Straßenlaternen, unter denen Sie die Farbe Ihrer Kleidung gar nicht erkennen konnten. Diese Lampen haben einen Ra von kleiner 20. Halogenglühlampen haben von allen Leuchtmitteln den größten Ra, sie erreichen tatsächlich 100. Besser geht’s nicht mehr.

Energiesparlampen und Leuchtstofflampen haben einen Ra von ca. 80. Diese Lampen werden eben gerade viel in Boutiquen und eben im Spiegelschrank im Bad verwendet. Deshalb also die Falschfarben. Moderne LED-Leuchtmittel erreichen Farbwiedergabe-Indices von größer 90 und sind deshalb, was diesen Punkt betrifft, hervorragend für den Ersatz von Halogenglühlampen geeignet.

Der Stromverbrauch

Sie ärgern sich schon wieder über die hohe Stromrechnung? Haben Sie sich schon mal darüber Gedanken gemacht, wieviel Lampen in einem normalen Haus eingesetzt werden? Da wird die Zahl 50 schnell erreicht. Und sollten Sie auch noch Kronleuchter besitzen… Dann sollten Sie schleunigst darüber nachdenken, Ihre Leuchtstellen mit LED-Lampen und-Leuchten zu besetzen. Die brauchen nämlich nur ca. 10% des Stroms einer in der Helligkeit vergleichbaren Glühlampe.

Oder Sie ersetzen einen Teil Ihrer alten Glühlampen mit Energiesparlampen. Die brauchen nämlich nur 20 – 30% des Stroms einer Glühlampe. Aber haben eben den Nachteil, dass sie nicht überall eingesetzt werden sollten, da ihr Farbwiedergabe-Index relativ bescheiden ist.

Ein nicht wirklich überzeugender Kompromiss wäre der Ersatz durch Halogen- und Halogenglühlampen. Diese Lampenart verbraucht ca. 80% des Stroms einer normalen Glühlampe. Das werden Sie auf Ihrer Stromrechnung nicht wirklich merken. Außer…

Die Dimmbarkeit

Und damit sind wir bei einem weiteren Begriff: der Dimmbarkeit! Halogenglühlampen lassen sich nämlich stufenlos dimmen, und damit können Sie Strom sparen. Vorausgesetzt Sie benutzen einen modernen, Thyristor-gesteuerten Dimmer.

Energiesparlampen lassen sich wie günstige LED-Lampen normalerweise nicht dimmen. Etwas komfortablere LED-Lampen und –Leuchten, aber auch LED-stripes sind dimmbar und können auch Ihre Farbe ändern. Doch dazu näheres später.

Die Lichtfarbe

Ein weiterer Begriff, der in der Lichttechnik, aber eben auch im alltäglichen Gebrauch von großer Bedeutung ist, ist die sogenannte Lichtfarbe. Ganz vereinfacht ausgedrückt besitzt kaltes Licht einen hohen Blauanteil (Coolwhite), warmes Licht einen hohen Rotanteil (Warmwhite). Die Lichtfarbe einer Halogenglühlampe lässt sich nun stufenlos von sehr kalt bis warm dimmen. Es scheint ein Widerspruch zu sein, dass die Lichtfarbe sehr kalt gleichbedeutend mit einer sehr heißen Glühwendel ist, die Lichtfarbe warm jedoch mit einer vergleichsweisen kühlen Glühwendel einhergeht.

Lichtfarben werden in Grad Kelvin gemessen. Warmes Licht besitzt ca. 2700°K, sehr kaltes Licht ca. 8000°K. Da Energiesparlampen nicht dimmbar sind, können sie ihre Lichtfarbe auch nicht ändern. Sie können aber Lampen mit unterschiedlichen Lichtfarben kaufen. Achten Sie bei Ihrem nächsten Kauf einmal auf die Bezeichnung neben der Watt-Zahl der Lampe. Hier steht zum Beispiel die Zahl 827. Diese Zahl setzt sich aus zwei Kenngrößen der Lichttechnik zusammen, die Sie jetzt schon kennengelernt haben: Die 8 symbolisiert den Farbwiedergabeindex. Er bedeutet hier größer 80. Die Zahl 27 symbolisiert die Farbtemperatur und bedeutet exakt 2700 °K.

Normale, günstige LED-Lampen sind nicht dimmbar und können ihre Lichtfarbe nicht ändern.Teurere, komfortable LED-Lampen und –Leuchten, aber auch LED-stripes sind auf diesem Feld die Alleskönner der Lichttechnik. Sie können das Weiß von warm bis sehr kalt steuern. Sie können aber auch ihre ganze Wohnung in ein stimmungsvolles Farbenmeer verwandeln. Und das alles per Fernbedienung oder per App. Smart Lighting at its best. Viele mögen dies als reine Spielerei empfinden, aber es wird unser Leben definitiv verändern. Licht zu Hause nicht nur als Helligkeitsquelle sondern eben auch um bestimmte Stimmungen hervorzurufen.

Der circadiane Rhythmus

Und beim Thema Stimmungen komme ich nun auf den gesundheitsfördernden Effekt des Lichts.
Schon seit längerem ist bekannt, dass Helligkeit und Dunkelheit mit unserem Wach-/Schlafrhythmus gekoppelt ist. Es hängt sehr stark vom Licht ab, ob wir uns müde oder wach fühlen. Wir alle kennen den Begriff des biologischen Rhythmus‘ oder der inneren Uhr. Die Wissenschaftler sprechen hier vom circadianen Rhythmus.

Dieser Rhythmus wird von zwei Hormonen gesteuert, dem Schlafhormon Melatonin und dem Wachhormon Cortisol. Und diese Hormone können nun gezielt durch Licht einer bestimmten Lichtfarbe ausgeschüttet werden. Morgens zum Aufwachen brauchen wir kaltes Licht mit hohem Blauanteil, auch wenn es draußen noch dunkel ist. Das fördert die Ausschüttung von Cortisol. Am frühen Abend erfolgt normalerweise die erhöhte Ausschüttung von Melatonin, unser Körper will sich zu seinem Wohlempfinden entspannen. Wir können ihm diesen Wunsch erfüllen, indem wir das Licht in unserer Wohnung wärmer machen. Diese Lichtfarben-Steuerung über den gesamten Tag ermöglichen LED-Lampen, die eben über App oder Fernbedienung ansteuerbar sind. Und fördern somit unsere Gesundheit.

Empfehlung

Zusammenfassend gilt: die LED-Technologie in all ihren Schattierungen ist die beste Wahl für die Beleuchtung von Innenräumen. Auch wenn die Anschaffungskosten höher sind als bei anderen Leuchtmitteln; der geringe Stromverbrauch, die lange Lebensdauer der Komfort und der Gesundheitsaspekt sind einfach unschlagbare Argumente.

Halogenglühlampen punkten einzig bei der Farbwiedergabe und der stufenlosen Dimmbarkeit. Der Stromverbrauch ist jedoch im Vergleich unverhältnismäßig hoch.

Kompakt-Leuchtstofflampen waren vor Einführung der LED-Lampen das einzige Lichtprodukt, mit dem wirklich Strom gespart werden konnte. Darum auch das populäre Synonym Energiesparlampen. Sie sind aber im Vergleich zu den anderen Leuchtmitteln bei allen lichttechnischen Aspekten immer nur zweite oder dritte Wahl. Außerdem kommt bei diesen Lampen noch ein negativer gesundheitlicher Aspekt hinzu: um zu funktionieren, benötigen diese Lampen giftiges Quecksilber, wenn auch nur sehr wenig.