Bauversicherung

Bauversicherung

Ein Lebenstraum erfüllt sich: Bald ziehen Sie in Ihre eigenen vier Wände, in Ihr eigenes Haus! Lange haben Sie darauf gespart, doch das Warten hat sich gelohnt. Für den Rest Ihres Lebens wird Ihr Traum nun Realität. Damit aber kein Albtraum daraus wird, müssen Sie sich und Ihr Bauvorhaben absichern. Und zwar gegen alle Eventualitäten, denn Gefahren gibt es genug. Versicherungen übernehmen Ihre Verantwortung und geben Ihnen Sicherheit. So sind Sie finanziell und rechtlich geschützt und genießen einfach Ihren Traum. Ein Überblick lohnt sich also – versichern Sie sich selbst…

1. Während der Bauphase

Beim Kauf eines Grundstücks übernehmen Sie nicht nur Grund und Boden, sondern auch eine hohe Verantwortung. Kommt zum Beispiel jemand auf Ihrem Grundstück zu Schaden, haften Sie dafür. Wird Ihr Bau beschädigt, sind Sie für die Reparatur verantwortlich – egal ob nur eine Sicherung durchschmort oder gleich das ganze Haus abbrennt. Damit es im Schadensfall kein böses Erwachen für Sie gibt, schließen Sie eine Versicherung ab. Oder vielmehr: gleich mehrere. Denn Versicherungen übernehmen Ihre Verantwortung und geben Ihnen Sicherheit. An Ihrer Stelle zahlen sie für den entstandenen Schaden.

Schon während der Bauphase müssen Sie sich finanziell und rechtlich absichern, damit Ihr Bauvorhaben sicher ist – ebenso wie Sie, Ihre Bauhelfer und alle Besucher Ihrer Baustelle. Doch viele Gefahrenquellen erfordern viele Versicherungen. Daher steht Ihnen eine ganze Menge zur Verfügung. Hier geben wir Ihnen einen hilfreichen Überblick über die absolut notwendigen Versicherungen als Bauherr.

Nur Minuten nach dem ersten Spatenstich kann etwas Unvorhergesehenes auf Ihrer Baustelle geschehen. Deshalb sollten Sie rechtzeitig vor Beginn der Bauphase eine Bauleistungs-Versicherung (früher Bauwesen-Versicherung) abschließen. Ihre Baustelle ist empfindlich. Wenn es zum Beispiel zu stark regnet, ist die Grube überschwemmt und alles versinkt im Matsch. Das Bauvorhaben ist erst mal gestoppt und finanziell gefährdet.

Doch Ihre Bauleistungs-Versicherung nimmt Ihnen diese Sorgen! Sie zahlt für die Aufräumarbeiten und das beschädigte Material. Damit Ihre Pläne nicht im Matsch versinken.
Und nicht nur vor Schäden durch Unwetter sind Sie mit dieser Versicherung sicher. Sie schützt auch im Fall eines Diebstahls. Und das vom ersten Spatenstich bis zum Einzug.
Neben Eindringlingen und den Launen der Natur ist Feuer der größte Feind Ihres Bauvorhabens. Damit Ihr Traum nicht in Flammen aufgeht, schließen Sie rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten eine Feuerrohbau-Versicherung ab. Sollte Ihr Rohbau aus welchen Gründen auch immer Feuer fangen, bauen Sie ihn wieder auf – ohne zusätzliche Kosten. Denn die Feuerrohbau-Versicherung zahlt für Sie.
Manche Anbieter sparen Ihnen sogar die Beitragskosten. Es gibt zum Beispiel günstige Inklusive-Angebote zusammen mit einer anderen Versicherung. Lesen Sie dazu mehr unter Details.

Ebenfalls vor Beginn der Bauarbeiten unterschreiben Sie die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung. Die befreit Sie von einer der größten Lasten: Ihrem Haftungsrisiko. Denn als Bauherr sind Sie verantwortlich für alle Gefahren auf Ihrer Baustelle. Und so auch für alle Unfälle. Egal ob Passanten, spielende Kinder oder Arbeiter – bei einem Unfall haften Sie. Die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung schützt gelegentliche Besucher der Baustelle, ob eingeladen oder ungebeten. Sie befreit Sie als Bauherr von unberechtigten Ansprüchen und übernimmt im Schadensfall die Kosten. So sind Sie aus dem Schneider und sparen Geld und Nerven.

Wollen Sie selbst am Bau mitarbeiten oder beschäftigen Sie Nachbarn und Freunde? Dann brauchen Sie zusätzlich eine Bauhelfer-Versicherung. Die schützt alle Mitarbeiter im Fall eines Unfalls. Für die Behandlung und andere Kosten müssen Sie so nicht selbst aufkommen. Denn die Versicherung zahlt auch hier.
Haben Sie eine Firma mit dem Bau beauftragt, dann ist diese im Normalfall selbst versichert. Erkundigen Sie sich aber lieber vorher noch einmal genau. Denn geht doch etwas schief, sollen Sie am Ende nicht dafür zahlen müssen.

2. Vor dem Einzug

Ist aus Ihrer Baustelle ein Haus geworden, können Sie endlich in Ihr neues Heim einziehen. Die Gefahren der Bauphase sind überstanden. Doch noch vor dem Einzug müssen Sie sich erneut versichern. Denn auch im Alltag lauern eventuelle Gefahren für Sie und Ihr neues Heim.
Als Hausbesitzer und Vermieter brauchen Sie nun eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung. Denn als Besitzer und Vermieter sind Sie für die Sicherheit auf Ihrem Grundstück verantwortlich. Und zwar für die Sicherheit von Passanten, Mietern und Gästen, die Ihr Grundstück betreten oder auch nur auf dem Gehweg passieren. So haften Sie zum Beispiel, wenn ein Passant verunglückt. Und das kann Forderungen in Millionenhöhe nach sich ziehen! Diese Versicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Sach- und Personenschäden.
Nutzen Sie das Haus ausschließlich zu privaten Zwecken, reicht übrigens eine private Haftpflichtversicherung.

In einigen Bundesländern ist eine Wohngebäude-Versicherung Pflicht. Verzichten Sie auf keinen Fall darauf, denn viele Launen der Natur gefährden Sie und Ihr Heim! Nur diese Versicherung schützt Ihr Haus bei Schäden durch Wasser, Feuer und Unwetter. Wird etwa das Dach bei einem Sturm abgedeckt, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparatur. Und Sie sparen sich viel Geld.

Abschließend empfehlen wir Ihnen noch eine Hausrat-Versicherung. Die schützt Ihr Hab und Gut. Denn im Fall eines Diebstahls oder einer Beschädigung tut der Verlust eines persönlichen Gegenstandes Ihnen zwar im Herzen weh. Aber immerhin zahlen nicht Sie für den Ersatz, sondern die Versicherung.

Ist aus Ihrer Baustelle ein Haus geworden, können Sie endlich in Ihr neues Heim einziehen. Die Gefahren der Bauphase sind überstanden. Doch noch vor dem Einzug müssen Sie sich erneut versichern. Denn auch im Alltag lauern eventuelle Gefahren für Sie und Ihr neues Heim.
Als Hausbesitzer und Vermieter brauchen Sie nun eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung. Denn als Besitzer und Vermieter sind Sie für die Sicherheit auf Ihrem Grundstück verantwortlich. Und zwar für die Sicherheit von Passanten, Mietern und Gästen, die Ihr Grundstück betreten oder auch nur auf dem Gehweg passieren. So haften Sie zum Beispiel, wenn ein Passant verunglückt. Und das kann Forderungen in Millionenhöhe nach sich ziehen! Diese Versicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Sach- und Personenschäden.
Nutzen Sie das Haus ausschließlich zu privaten Zwecken, reicht übrigens eine private Haftpflichtversicherung.

In einigen Bundesländern ist eine Wohngebäude-Versicherung Pflicht. Verzichten Sie auf keinen Fall darauf, denn viele Launen der Natur gefährden Sie und Ihr Heim! Nur diese Versicherung schützt Ihr Haus bei Schäden durch Wasser, Feuer und Unwetter. Wird etwa das Dach bei einem Sturm abgedeckt, übernimmt die Versicherung die Kosten für die Reparatur. Und Sie sparen sich viel Geld.

Abschließend empfehlen wir Ihnen noch eine Hausrat-Versicherung. Die schützt Ihr Hab und Gut. Denn im Fall eines Diebstahls oder einer Beschädigung tut der Verlust eines persönlichen Gegenstandes Ihnen zwar im Herzen weh. Aber immerhin zahlen nicht Sie für den Ersatz, sondern die Versicherung.

3. Ihre Vorteile – So profitieren Sie…

Der Nachthimmel ist von Blitzen erhellt. Ein dunkles Grollen ist in der Ferne zu hören. Der Wind peitscht ums Haus. Aus der warmen Geborgenheit Ihres Hauses heraus ist so ein Gewitter schön anzusehen. Doch haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, was bei einem Blitzeinschlag passiert? Auch wenn Ihr Leben nur sehr unwahrscheinlich in Gefahr kommt – Ihr Haus tut es umso eher. Denn ein beschädigtes Dach kann Sie teuer zu stehen kommen.

Oder gehen wir mal nur von einem harmlosen Unwetter aus. Auch hier wird Ihr Haus durch Hagel, Wind und Regen gefährdet. Stellen Sie sich vor, Sie betrachten nach einem Unwetter den entstandenen Schaden: Ein paar Dachziegel wurden vom Wind weggerissen. Ein Fenster vom Hagel zertrümmert. Und der Regen hat den Keller unter Wasser gesetzt. Wer wird das bloß bezahlen?

Sie jedenfalls nicht. Denn Sie sind versichert. Und das bedeutet für Sie: Die Versicherung übernimmt die Kosten für den entstandenen Schaden. Sie müssen nur anrufen und Bescheid geben. Und schon sind Ihre Sorgen vom Winde verweht.

Versicherungen sind Ihre finanzielle Sicherheit in jeder Situation. Sie sichern praktisch alle Eventualitäten ab. Vorausgesetzt, Sie haben rechtzeitig die Verträge unterschrieben und zahlen Ihren jährlichen Beitrag. Und im Vergleich zu den horrenden Kosten, die Ihnen im Schadensfall ohne Versicherung entstehen können, ist Ihr Beitrag minimal.

Sparen Sie also nicht am falschen Fleck. Denn Versicherungen machen Ihnen das Leben leichter. Mit ihnen schlafen Sie ruhig. Auch bei Unwettern.

Schutz

Mit den richtigen Versicherungen trotzen Sie allen Gefahren. Denn im Schadensfall sind Sie optimal geschützt: Versicherungen nehmen Ihnen die Kosten ab, während Sie den Schaden beheben lassen. So wird der Ausgangszustand vor dem Unglück wiederhergestellt. Damit Ihr Bauvorhaben weitergeht. Oder Sie Ihr verlorenes Hab und Gut ersetzt bekommen.
Auch Ansprüche auf Schadenersatz oder ärztliche Behandlungen nach einem Unfall sind teuer. Eine Versicherung schützt Sie und Ihren Geldbeutel – und der ist nach dem Bau sowieso empfindlicher denn je. Wenn Sie versichert sind, haften Sie nicht. Und die Versicherung zahlt. Sie sind also finanziell sicher und auch sonst rundum geschützt.

Sicherheit

Eine Versicherung nimmt Ihnen einen großen Teil Ihrer Verantwortung ab. Beispiel: Ein Bauherr ist für alle Gefahren auf seiner Baustelle verantwortlich. Doch mit einer Versicherung fällt diese Last von Ihren Schultern. Sie stützt Ihr Vorhaben und gibt Ihnen finanzielle Sicherheit. Damit Sie Ihre Pläne unbesorgt verwirklichen können.
Auch wenn Ihr Haus den Launen der Natur oder der Menschheit trotzen muss. Auch wenn Unwetter, Vandalismus, Diebstahl, Rohrbruch und viele andere Gefahren Ihr Haus und Ihren Besitz gefährden.
Versicherungen kommen für den Schaden auf. Sie geben Ihnen die nötige Sicherheit, damit Sie nachts ruhig schlafen können. Verlassen Sie sich drauf.

Geld

Stellen Sie sich vor, ein Brand zerstört Teile Ihres Hauses. Ein Schaden, viel teurer als alle Beiträge, die Sie je an die Versicherung gezahlt haben. Dann hat sich die Versicherung schon ausgezahlt. Und Sie können das gesparte Geld anderweitig ausgeben.
Bei einem relativ geringen Beitrag von ein paar Hundert Euro im Jahr bieten einige Versicherungen Schutz in Millionenhöhe! Was Sie sich ohne Versicherung also niemals leisten könnten, bekommen Sie so fast geschenkt.
Und stellen Sie sich vor, Sie sind nicht versichert und werden verklagt. Da klopft der finanzielle Bankrott an die Tür.
Auch wenn der schlimmste Fall hoffentlich nie eintritt: Seien Sie froh, versichert zu sein. Denn Sie können entspannen. Und haben Geld übrig.

Zeit

Ein Anruf genügt, und die Versicherung kümmert sich um alles. Sie sagt Ihnen, was zu tun ist. Sie erstellt Gutachten. Sie erstattet Ihnen die Kosten für den versicherten Schaden. Sie zahlt, wenn’s sein muss, auch lebenslang Schadenersatz für einen Verunglückten. Selbstständig und zuverlässig.
Ihre Zeit verschwenden Sie also nicht für lange Verhandlungen. Das bedeutet, Sie haben mehr Zeit, sich um Ihr eigenes Leben zu kümmern. Denn eine Versicherung spart Ihnen diese Zeit.

Nerven

Mit einer Versicherung sind alle Gefahren für Ihr Haus und Ihren Besitz aus Ihrem Kopf gestrichen. Denn auf den Schutz der Versicherung können Sie vertrauen. Im Schadensfall übernimmt sie die Kosten und erspart Ihnen Geldsorgen. Sie brauchen also um Ihr Hab und Gut keine Angst zu haben.
Lehnen Sie sich einfach zurück und genießen Sie das Leben in Ihrem neuen Heim. Ihre Versicherung hält Ihnen dabei Kopf und Rücken frei.

4. Bauleistungs-Versicherung

Was die Vollkasko-Versicherung für Ihr Auto ist, das ist die Bauleistungs-Versicherung für Ihren Hausbau. Schon während der Bauzeit schützt sie vor eventuellen Schäden an Haus und Baustelle. Egal ob beim Roh-, Aus- oder Umbau – auf diese Versicherung sollten Sie nicht verzichten.

Nachts, wenn Sie schlafen, ist Ihre Baustelle besonders gefährdet. Denn ungebetener Besuch kommt nur allzu gern auf Ihr verlassenes Grundstück. Verbotsschilder und Bauzäune helfen da nur wenig. Was also, wenn sich mal ein Sprayer an Ihrer Fassade verewigt? Oder wenn Vandalen Ihre gerade eingebauten Fenster zerschlagen?

Mit der Bauleistungs-Versicherung sind Sie auf alles vorbereitet! Denn sie versichert durch Personen verursachte Schäden an Bauleistungen und Baumaterial. Und das ist noch nicht alles: Ihre Bauleistungs-Versicherung macht auch vor den Launen der Natur nicht Halt. Stellen Sie sich vor, sintflutartige Regenfälle überfluten Ihre Baugrube. Oder Hagel zerstört Teile des soeben gedeckten Daches. Das tut dem Bauherrn im Herzen weh.

Aber machen Sie sich keine Sorgen! Denn auch hier greift die Bauleistungs-Versicherung. Kosten für Reparaturen, Baumaterial, Arbeiter und sonstige Aufräumarbeiten übernimmt die Versicherung. Das Endergebnis ist Ihr völlig wiederhergestellter Bau – als wäre der Unglücksfall nie gewesen.

Mit der Bauleistungs-Versicherung können Sie sich beruhigt zurücklehnen und den Baufortschritt entspannt beobachten. Finanzielle Sorgen kennen Sie ebenso wenig wie die Angst vor Beschädigungen. Denn weder Mensch noch höhere Gewalt kann Ihr Bauvorhaben finanziell gefährden.

Die Bauleistungs-Versicherung versichert Schäden durch

  • Sturm, Frost, Hagel und Regen sowie Leitungswasser
  • Fahrlässigkeit oder Böswilligkeit der Arbeiter
  • Eindringlinge
  • Diebstahl fest installierter Teile (z.B. Heizungsrohre)

Die Versicherung übernimmt die Kosten für

  • Schadensgutachten
  • Aufräumarbeiten
  • Baumaterialien
  • Streik

Die übliche Laufzeit Ihres Vertrags entspricht der Bauzeit. Sobald Ihr Haus also bezugsfertig ist oder anderweitig von Ihnen in Gebrauch genommen wird, endet auch diese Versicherung.

5. Bauherrenhaftpflichtversicherung

Die Bauherrenhaftpflicht-Versicherung kommt Ihnen als Bauherr besonders entgegen. Denn sie ist speziell für Ihre Bedürfnisse gefertigt. Sie nimmt ein hohes Haftungsrisiko von Ihren Schultern und befreit Sie von einer der größten Lasten.

Als Bauherr tragen Sie die volle Verantwortung für Ihr Vorhaben und alle damit verbundenen Gefahren. Sie beauftragen zwar Architekt, Handwerker und viele andere Helfer. Diese können bei einem Fehler jedoch die Verantwortung von sich weisen und Ihnen übertragen. Auch wenn Sie selbst am wenigsten etwas mit dem entstandenen Schaden zu tun haben. Damit Sie nicht dafür zahlen müssen, gibt es die Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Diese Versicherung schützt auch vor möglichen Ansprüchen Dritter. Stellen Sie sich vor, ein Passant stolpert bei Dunkelheit über herumliegendes Baumaterial. Oder ein Spaziergänger übergießt sich mit Farbe. Ehrlich gesagt, Schadenfreude ist die schönste Freude. Aber verkneifen Sie sich Ihr Grinsen lieber, denn eine Klage auf Schadenersatz kann Sie teuer zu stehen kommen.

Sie kennen das sicher: „Betreten verboten“ – Schilder erhöhen den Reiz anstatt abzuschrecken. Oder haben Sie noch nie neugierig durch ein Loch im Zaun geschielt und überlegt, was dahinter steckt? Baustellen ziehen besonders Kinder magisch an. So kann es schnell passieren, dass ein Kind beim Entdecken Ihrer Baustelle in eine Grube fällt. Obwohl Eltern für ihre Kinder haften sollten, werden Sie verantwortlich gemacht. Doch die Bauherrenhaftpflichtversicherung befreit Sie von der Haftung. Und Ansprüche auf unberechtigten Schadenersatz stoßen bei Ihnen auf Granit.

Setzen Sie also nicht Ihre Sorgfaltspflicht leichtsinnig aufs Spiel. Sondern beantragen Sie rechtzeitig vor Baubeginn eine Bauherrenhaftpflicht-Versicherung. Die läuft vom ersten Spatenstich bis zum Einzugstermin. Und hält Ihnen als Bauherr während der gesamten Bauzeit den Rücken frei.

6. Bauhelfer-Versicherung

Viele Bauherren packen beim Hausbau selbst mit an. Auch Freunde und Nachbarn helfen gerne mit. Das spart Ihnen nicht nur Geld, sondern gibt Ihrem Haus auch eine persönliche Note. Soll Ihr Freund den ersten Stein setzen? Oder Sie selbst den letzten? Die Bauhelfer-Versicherung schützt solche Eigenleistungen.

Freunde und Bekannte können einer sachverständigen Firma beim Hausbau jederzeit unter die Arme greifen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie vorher die Bauhelfer-Versicherung abgeschlossen haben! Denn nur dann sind Ihre fleißigen Helferlein im Fall eines Unfalls auch versichert. Das bedeutet für Sie entspanntes Zurücklehnen und Zuschauen.

Natürlich können Sie auch selbst mit anpacken. Aber Vorsicht: Die Bauhelfer-Versicherung gilt nicht automatisch für Sie als Bauherr! Bei der Bau-Genossenschaft können Sie sich aber zusätzlich versichern lassen.

Ihre Mitarbeiter müssen Sie bei der Bau-Berufsgenossenschaft melden. Denn jeder Helfer ist beitragspflichtig. Der Beitrag richtet sich nach den geleisteten Arbeitsstunden, dem bezahlten Entgelt und der Art der Tätigkeiten. Er beträgt etwa 1,50 Euro pro Stunde.

Die Bauhelfer-Versicherung versichert Unfälle bei der Arbeit und auf dem Weg dorthin. Sie übernimmt ärztliche Heilbehandlungen und – im schlimmsten Fall – Geldleistungen an Hinterbliebene.

7. Feuerrohbau-Versicherung

Der Rohbau ist das Gerüst für Ihr Traumhaus. Und damit das Gerüst nicht einstürzt, müssen Sie es von Anfang an stützen – mit der Feuerrohbau-Versicherung. Denn Feuer ist ein Feind, vor dem Sie sich schützen müssen.

Stark gefährdet ist der Rohbau durch Brände. Stellen Sie sich vor, Arbeiten im Elektrobereich verursachen einen vermeintlich harmlosen Kurzschluss. Doch wie schnell kann ein Kabelbrand herumliegendes Baumaterial entzünden! Und schon geht Ihr Traum erst mal in Flammen auf.

Auch ein Blitzschlag richtet starke Schäden an. Und eine explodierende Gasleitung kann Ihren Rohbau in Schutt und Asche legen. Bevor wir aber den Teufel an die Wand malen, seien Sie beruhigt. Denn für all das gibt es eine Versicherung – die Feuerrohbau-Versicherung.

Sie versichert Ihren Rohbau gegen Schäden durch Brand, Blitz und Explosionen. So tragen nicht Sie die Kosten, sondern die Versicherung. Sie stellt den Rohbau wieder auf und den Ausgangszustand wieder her. Ohne zusätzliche Kosten für Sie! Ihre finanzielle Lage ist so gesichert. Und Ihr Traumhaus wird Realität.

Hinweis: Viele Unternehmen bieten die Feuerrohbau-Versicherung als Inklusive-Paket an. Zum Beispiel zusammen mit der Wohngebäude-Versicherung. Die schließt dann nahtlos an die Feuerrohbau-Versicherung an, sobald Ihr Haus steht. So entstehen Ihnen keine Extra-Kosten und Sie sind durchgehend versichert!

8. Wohngebäude-Versicherung

Nicht nur auf der Baustelle lauern Gefahren. Auch nach dem Einzug muss Ihr Haus der Natur trotzen – bei Wind und Wetter. Schäden durch höhere Gewalt versichert die Wohngebäude-Versicherung. In manchen Regionen ist sie sogar Pflicht, und das aus gutem Grund.

Besitzen Sie ein Ein- oder Mehrfamilienhaus? Oder ein Gebäude, bei dem nicht mehr als die Hälfte gewerblich genutzt wird? Dann sollten Sie diese Versicherung unbedingt abschließen. Damit Sie Ihr neues Heim genießen können – und Ihr Traumhaus eines bleibt.

Erinnern Sie sich: Während des Baus war Ihr Haus durch die Feuerrohbau-Versicherung vor Brandschäden geschützt. Und nun? Was, wenn Naturkatastrophen erst jetzt über Ihr Haus hereinbrechen? Überschwemmungen, Unwetter, Blitz und Hagel – die Natur hat viele Launen.

Eine Wohngebäude-Versicherung bewahrt Sie vor den finanziellen Folgen. Bei Reparaturen nimmt sie Ihnen die Kosten ab. So müssen Sie nichts extra zahlen. Die Versicherung entschädigt den Aufwand, lässt Sie den Schaden beseitigen und den Ausgangszustand wiederherstellen. Als wäre nichts geschehen!

Die Wohngebäude-Versicherung besteht im Normalfall aus diversen einzelnen Versicherungen. Diese können Sie beliebig miteinander kombinieren. Ganz wie es Ihrem Wunsch nach Sicherheit entspricht.

Kombinieren Sie Ihre individuelle Wohngebäude-Versicherung aus den einzelnen Versicherungen zu folgenden Gefahren:

  • Feuer
  • Leitungswasser
  • Sturm und Hagel
  • Elementarschaden
  • Glasbruch

Die Leistungen der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich hier stark. Manche versichern zusätzlich Blitzschlag, Explosion und Implosion sowie Frost. In bestimmten Regionen empfiehlt sich auch eine Versicherung gegen Überschwemmung, Erdbeben, Erdrutsch oder Lawinen. Diese nennt sich dann erweiterte Elementarschaden-Versicherung. Wie Sie sich absichern, hängt ganz von Ihrem Standort ab.

Schließen Sie also alle Versicherungen ab oder nur eine – je nach Bedarf. In der Regel fahren Sie mit einer Kombination am besten. Denn bei vielen Anbietern erhalten Sie so günstigere Angebote und Rabatte. Wurde Ihr Schlafzimmer etwa zum Ozean, weil ein Rohr geplatzt ist, bekommen Sie eine Ersatzunterkunft. Als Gratis-Bonus, sozusagen.

Die Feuerrohbau-Versicherung bekommen Sie oft ebenfalls inklusive. Vorausgesetzt, Sie schließen die Wohngebäudeversicherung ab, wenn Sie mit dem Bau beginnen.

Die Höhe Ihrer Prämie hängt von der Bauart und dem Standort Ihres Hauses ab. Ein zerbrechliches Holzhäuschen im Überschwemmungsgebiet ist teuer. Ebenso eines im Erdbebengebiet. Am billigsten sind massiv gebaute Häuser mit Hartdach.

Ihre Versicherungssumme wird jährlich neu berechnet. Ausgangspunkt ist dabei der so genannte „gleitende Neuwert“ Ihres Hauses, der sich von Jahr zu Jahr ändert. Die Versicherungssumme ändert sich entsprechend dem Baukostenindex. Und Ihre zu zahlenden Beiträge variieren abhängig vom so genannten Prämienfaktor, der entsprechend dem Baukostenindex jährlich neu berechnet wird. Bei Fragen wenden Sie sich einfach an den Fachmann bei Ihrer Versicherung.

9. Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung

Es ist Winter. Die Wege sind vereist. Ein Passant rutscht aus und verletzt sich. Und das auch noch auf Ihrem Grundstück! Denn nun sind Sie schuld daran.
Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen solcher Personenschäden.

Personenschaden

Als Hausbesitzer und gleichzeitiger Vermieter sind Sie für die Verkehrssicherheit auf Ihrem Grundstück verantwortlich. Das ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben. So tragen Sie auch die Verantwortung für eventuelle Sicherheitsmängel – wie zum Beispiel vereiste Wege. „Aber ich kann doch nichts dafür, wenn es nachts glatt wird!“, sagen Sie sich. Das nicht, aber Sie können was dafür, wenn es so bleibt. Als Hausbesitzer sind Sie nämlich für sichere Wege verantwortlich. Und fürs Streuen bei Glatteis. Das gilt sogar, wenn einer Ihrer Mieter die Streupflicht vernachlässigt! Denn dann sind Sie ebenfalls schuld.

Will ein verunglückter Passant nun Geld von Ihnen, kann Sie das teuer zu stehen kommen. Sogar Forderungen in Millionenhöhe sind möglich, zum Beispiel bei Berufsunfähigkeit. Das Gesetz verpflichtet Sie zum Zahlen. Unbegrenzt! Egal ob für langwierige ärztliche Behandlungen, Schadenersatz oder lebenslange Rente. Ohne Versicherung muss Ihr Geldbeutel herhalten. Und nach dem Hausbau ist der eh empfindlicher denn je.

Sorgen Sie also vor – mit der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung! Die befreit Sie bei Unfällen anderer Personen von der Haftung. Auch wenn ein Dachziegel von Ihrem Dach und einem Passanten auf den Kopf fällt. Oder ein Mieter die glatt gebohnerte Treppe hinabstürzt. Die Versicherung kann zwar nicht heilen. Aber Sie übernimmt alle finanziellen Folgen. So bekommt der Verunglückte die optimale Behandlung. Und Sie sparen viel, viel Geld.

Sachschaden

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung gilt aber nicht nur für Personenschäden. Auch bestimmte Sachschäden sind mitversichert. Das gilt zum Beispiel, wenn es in Ihrem Haus brennt und das Feuer auf anliegende Gebäude übergreift. Dadurch kann ein großer Schaden entstehen, den Sie wieder gutmachen müssen. Denn indirekt sind Sie schließlich dafür verantwortlich. Die Versicherung schützt Sie jedoch, indem sie die Kosten übernimmt. Den Schaden an Nachbars Haus können Sie so schnell beheben. Ohne dafür haften oder zahlen zu müssen. Und um den Schaden an Ihrem eigenen Haus kümmert sich zum Glück Ihre Wohngebäude-Versicherung.

Hinweis: Nutzen Sie Ihr Haus ausschließlich zu privaten Zwecken, reicht eine private Haftpflicht-Versicherung. Lesen Sie einfach die Bedingungen über Ihren Versicherungsschutz. Oder fragen Sie nach. Gewöhnlich schützt Sie die private Haftpflicht gegen finanzielle Folgen von Personen- und Sachschäden. Und zahlt für Sie.

10. Hausrat-Versicherung

Unser Hab und Gut. Unser Ein und Alles. Erinnerungen hängen dran und viel Geld steckt drin. Grund genug, es gegen Diebstahl, Feuer und andere Gefahren zu schützen – mit der Hausrat-Versicherung.

Ein Haus ohne Einrichtung ist kein Heim. Oder fühlen Sie sich in nackten Wänden zu Hause? Ohne kuscheliges Bett, gemütliches Sofa, schöne Bilder und persönliche Gegenstände? Denn erst die machen ein Haus zu Ihrem Heim.

Ihr Haus beherbergt also nicht nur Sie und Ihre Familie. Neben Mensch und Tier versammeln sich unzählige Möbel, Kleidungsstücke, Haushaltsgeräte und Wertsachen. Sie hängen an Ihrem Hab und Gut, haben es jahrelang gesammelt und zu einem großen Gesamtkunstwerk zusammen gestellt – Ihrem Heim. Umgeben von Ihrem Hab und Gut fühlen Sie sich geborgen, sicher, zu Hause. Freiwillig hergeben? Niemals!

Diebstahl

Doch da draußen warten Einbrecher nur auf ihre Chance. Sie haben es auf Ihren Besitz abgesehen. Auf die Wertsachen, den Fernseher, die teure Stereoanlage. Schieben Sie dem Diebstahl einen Riegel vor! Doch was, wenn Alarmanlage und Sicherheitsschloss versagen? Dann hilft Ihnen die Hausrat-Versicherung! Denn die versichert Ihren so genannten Hausrat, oder schöner ausgedrückt: Ihren persönlichen Besitz.

Die Erinnerung an persönliche Gegenstände kann die Versicherung Ihnen zwar nicht wieder geben. Aber den finanziellen Verlust macht sie wieder wett! Denn sie zahlt Ihnen den Wert der gestohlenen oder beschädigten Geräte. So können Sie das Verlorene wieder anschaffen. Und sparen sich das Geld.

Sachschaden

Die Hausrat-Versicherung greift nicht nur bei Diebstahl. Sie versichert Ihr Hab und Gut auch gegen Schäden. Stellen Sie sich vor, in Ihrem Haus platzt zum Beispiel eine Rohrleitung. Bad und Küche stehen unter Wasser! Der Schaden ist groß, denn das Wasser beschädigt nicht nur Bodenbelag und Schränke. Auch elektrische Geräte versagen.

Gegen all das sind Sie mit der Hausrat-Versicherung gewappnet. Sie ersetzt alle beschädigten oder entwendeten Gegenstände im Haushalt. Schäden durch Räuber und Vandalen sind also versichert. Und auch weniger menschliche Feinde wie Sturm, Hagel, Leitungswasser oder Feuer können Ihren Hausrat nicht auf Nimmerwiedersehen zerstören. Denn die Versicherung erstattet Ihnen das Geld für Ihr Eigentum. So können Sie alles wieder besorgen.

Wenn Sie noch mehr Sicherheit wünschen, dann empfehlen wir zusätzlich eine Glasversicherung . Die ersetzt Ihnen zum Beispiel durch Hagel oder Vandalen zerstörte Fenster.

11. Vergleichen Sie Angebote

Beachten Sie vor dem Abschluss einer Versicherung, dass nicht jeder Anbieter den gleichen Schutz bietet. Denn Leistungen, Angebote und Laufzeiten unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter zum Teil erheblich. So bieten einige Versicherungen einen kostenlosen Zusatzschutz gegen Feuer bei Abschluss einer Wohngebäude-Versicherung. Andere dagegen wollen Ihnen eine teure Feuerrohbau-Versicherung extra unterjubeln.

Auch bei den besten Anbietern gibt es Lücken im Versicherungsschutz. Verschiedene Klauseln setzen fest, was genau versichert ist und was nicht. So unterscheiden sich die Bedingungen stets. Und nicht immer sind alle Eventualitäten eingeschlossen, zum Beispiel der Schutz vor Schadenersatz. Lesen Sie Leistungen und Bedingungen also genau durch, bevor Sie unterschreiben. Den perfekten Versicherungsschutz gibt es leider selten.

Achten Sie auf jeden Fall auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und auf die Höhe des Schutzes, den Ihre Versicherung bietet. Personenschäden zum Beispiel sind teuer. Ansprüche auf Schadenersatz bei der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung sollten daher etwa bis zu 5 Millionen Euro reichen.

Abgesehen vom Inhalt können noch die Namen der Verträge leicht variieren. Doch ob „Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht“, „Grundstückshaftpflicht-Versicherung“ oder doch lieber „Haus- und Grundstückshaftpflicht-Versicherung“ – Hauptsache der Inhalt stimmt!

Holen Sie also unbedingt verschiedene Angebote ein, bevor Sie sich entscheiden. Ein individuelles Beratungsgespräch ist ebenfalls Pflicht. Denn nur so finden Sie den für Sie maßgeschneiderten Versicherungsschutz.

12. Sammeln Sie Informationen

Bevor Sie sich beraten lassen, legen Sie sich alle wichtigen Informationen zu Ihrem Bau bereit. Denn der Fachmann bei Ihrer Versicherung braucht diese Infos, um ein passendes Angebot für Sie zu erstellen.

Die Wohngebäude-Versicherung lässt sich zum Beispiel auf verschiedene Arten berechnen. Zum einen ist es hilfreich, die Anzahl der Quadratmeter Ihres Hauses zu kennen. Oder die Anzahl der Kubikmeter umbauter Raum. Letzteres errechnet sich, indem Sie die Grundpläne zur Hand nehmen und in jedem ausgebauten Stockwerk Breite mal Höhe mal Länge nehmen. Die Versicherungssumme lässt sich auch nach dem so genannten Wert 1914 berechnen. Den entnehmen Sie zum Beispiel Ihrer Feuerversicherung.

Beim Umbau eines Hauses ist es hilfreich, die gesamte Bausumme zu kennen sowie den Wert des Hauses vor Beginn der Bauarbeiten. Außerdem spielt es eine Rolle, welche Art von Sanierung stattfindet und wie Ihr Haus eingerichtet werden soll. Ein Beispiel wäre eine Kernsanierung mit anschließender gehobener bis luxuriöser Ausstattung.

Eine weitere Information, die Sie brauchen, ist die Anzahl der (ausgebauten) Stockwerke sowie der Wohn- und Büroeinheiten. Falls Sie Ihr Haus nur umbauen und nicht neu errichten, bringen Sie außerdem das Baujahr des Hauses in Erfahrung und ob es unter Denkmalschutz steht. Denn ein historisches Gebäude wie das Augsburger Offiziershaus braucht einen anderen Schutz als ein Neubau.

13. Prüfen Sie Ihren Vertrag

Nachdem Sie Angebote eingeholt und verglichen haben, liegt am Ende ein unterschriebener Vertrag auf Ihrem Schreibtisch. Aber lehnen Sie sich noch nicht beruhigt zurück. Denn nicht nur vor dem Unterschreiben müssen Sie Ihren Vertrag genau prüfen. Sondern auch danach! Denn oft bekommen Sie die genauen Konditionen erst noch zugeschickt, als Bestätigung für die Akten.
Leider stimmen nach Abschluss der Versicherung aber nicht immer alle Daten. Die genaue Adresse ist zum Beispiel entscheidend für den richtigen Versicherungsschutz. Reklamieren Sie daher umgehend, wenn eine falsche Straße oder Hausnummer im Vertrag steht. Denn Sie wollen schließlich nicht das Haus des Nachbarn versichern, sondern Ihr eigenes.
Prüfen Sie den Vertrag auch sonst auf seine Richtigkeit. Zum Beispiel, ob die Leistungen mit dem übereinstimmen, was Sie beantragt haben. Oder ob der Versicherungsschutz hoch genug ist.

Bei Fragen wenden Sie sich einfach an Ihren Fachmann bei der Versicherung. Der ist verpflichtet, Ihnen zur Seite zu stehen und hilft Ihnen gerne weiter. Notieren Sie sich also gleich beim ersten Telefonat den Namen Ihres Beraters. Der kennt sich dann von Anfang an mit der Materie aus. Und bei weiteren Fragen kann er Ihnen schneller weiterhelfen.

14. Letzter Ausweg Rechtsschutz-Versicherung

Und sollte sich Ihre Versicherung doch mal quer stellen – im schlimmsten Fall haben Sie ja immer noch Ihre Rechtsschutz-Versicherung. Schließen Sie diese also auf jeden Fall bei einem anderen Anbieter ab als Ihre restlichen Versicherungen. Denn gegen sich selbst zieht wohl keine Versicherung vor Gericht. Ein anderer Anbieter unterstützt Sie dagegen im Notfall.

Beachten Sie vor dem Abschluss einer Versicherung, dass nicht jeder Anbieter den gleichen Schutz bietet. Denn Leistungen, Angebote und Laufzeiten unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter zum Teil erheblich. So bieten einige Versicherungen einen kostenlosen Zusatzschutz gegen Feuer bei Abschluss einer Wohngebäude-Versicherung. Andere dagegen wollen Ihnen eine teure Feuerrohbau-Versicherung extra unterjubeln.

Auch bei den besten Anbietern gibt es Lücken im Versicherungsschutz. Verschiedene Klauseln setzen fest, was genau versichert ist und was nicht. So unterscheiden sich die Bedingungen stets. Und nicht immer sind alle Eventualitäten eingeschlossen, zum Beispiel der Schutz vor Schadenersatz. Lesen Sie Leistungen und Bedingungen also genau durch, bevor Sie unterschreiben. Den perfekten Versicherungsschutz gibt es leider selten.

Achten Sie auf jeden Fall auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und auf die Höhe des Schutzes, den Ihre Versicherung bietet. Personenschäden zum Beispiel sind teuer. Ansprüche auf Schadenersatz bei der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung sollten daher etwa bis zu 5 Millionen Euro reichen.

Abgesehen vom Inhalt können noch die Namen der Verträge leicht variieren. Doch ob „Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht“, „Grundstückshaftpflicht-Versicherung“ oder doch lieber „Haus- und Grundstückshaftpflicht-Versicherung“ – Hauptsache der Inhalt stimmt!

Holen Sie also unbedingt verschiedene Angebote ein, bevor Sie sich entscheiden. Ein individuelles Beratungsgespräch ist ebenfalls Pflicht. Denn nur so finden Sie den für Sie maßgeschneiderten Versicherungsschutz.