Ob Sie um-, ausbauen oder neu bauen, es ist immer eine Herausforderung. Es gibt vieles zu beachten:

  • Die Wahl der richtigen Experten und Fachbetriebe.
  • Die Auswahl der optimalen Produkte.

Viele kostenintensive Entscheidungen müssen Sie in kurzer Zeit treffen.

Dabei begleiten wir Sie mit unserem Erfahrungswissen und mit der Empfehlung für die richtige Partnerwahl. Hier finden Sie:

  • Hilfreiche Checklisten,
  • Bauwissen verständlich übersetzt,
  • Auflistung der besten: Fachbetriebe, Architekten, Bauspezialisten und Produkte.

Mit einem Klick auf Bauen - Renovieren - Sanieren finden Sie aktuelle Beiträge.

Bauherren

  • Wir begleiten Sie bei Ihrem Bauvorhaben
  • Sie erhalten hohe Bauqualität durch geprüte Produkte
  • Sicherheit durch Auswahl der besten Partner

Architekten, Bauexperten...

  • In Ihrer Nähe finden Sie hier.
  • Nur mit den richtigen Spezialisten wird Ihr Bauvorhaben erfolgreich
  • Login-Bereich für Architekten und Bau-Experten

Fachbetriebe...

  • In Ihrere Nähe finden Sie hier.
  • Zuverlässige Fachbetriebe garantieren stressfreies Bauen
  • Login-Bereich für Fachbetriebe
Pflichten Mieter

Bin ich dazu verpflichtet, meine Wohnung zu renovieren, wenn ich ausziehe?

Der häufigste Grund für Renovierungsarbeiten ist, dass Hausbesitzer beschließen ihr Haus zu erneuern, wenn Schäden (z.B Wasserschaden oder Schimmel) oder Mängel vorhanden sind, oder wenn sie mal wieder Lust auf einen Tapetenwechsel haben.  Es gibt aber auch Vorschriften und Gesetze, wann ein Haus renoviert werden muss. Der Auszug aus einem gemieteten Haus oder einer Wohnung gehört dazu. Aber müssen Sie als Mieter wirklich Ihre Wohnung renovieren, wenn Sie ausziehen? In welchem Ausmaß muss das Haus auf Vordermann gebracht werden und sind Sie tatsächlich gesetzlich dazu verpflichtet?

...mehr ▼

Sind die Klauseln im Mietvertrag rechtlich wirksam?
– So sind Sie auf der rechtlichen Seite

Oftmals ist bereits im Mietvertrag festgeschrieben, zu welchen Renovierungsarbeiten der Mieter verpflichtet ist. Grundsätzlich gilt: Was im Vertrag steht, ist rechtlich wirksam. Darunter fallen auch sogenannte Schönheitsreparaturen. Das sind Reparaturen von Dingen, die sich während der Wohnzeit automatisch abnutzen und mit einfachen Mitteln wieder in Stand gesetzt werden können. Beispiele hierfür sind Wände tapezieren und streichen, oder Löcher zu spachteln.

Aber Achtung, nicht alles, was im Mietvertrag steht, ist wirksam. Auch nicht, wenn der Vertrag vom Mieter unterschrieben wurde. Im Gegenteil: falls sich im Vertrag rechtlich unwirksame Klauseln befinden, muss der Vermieter für die Renovierung aufkommen. Er kann den Vertrag nicht mehr ändern.

Diese Klauseln sind unwirksam

Wir haben für Sie die unwirksamen Formulierungen in Ihrem Vertrag kompakt zusammengefasst. Mit diesen Klauseln sind Sie zu keiner Sanierung in der Wohnung verpflichtet und der Mieter muss dafür aufkommen.

  • „Der Mieter ist zum Zeitpunkt des Auszugs dazu verpflichtet, die Wohnung komplett zu sanieren.“
    Diese Formulierung ist nicht gültig, denn es kommt immer auf den Einzelfall drauf an. Die Mietdauer ist entscheidend für den Abnutzungsgrad und den Renovierungsbedarf. Wer lediglich ein paar Monate in einer Wohnung lebt, kann gar nicht so viel Gebrauchsspuren verursachen. Von der Pflicht, die Wohnung komplett zu sanieren, ist er entbunden. Eine generelle Renovierungspflicht ist demnach rechtlich ungültig.
  • „Der Mieter muss in fest vorgeschriebenen Zeitabständen Renovierungsarbeiten durchführen.“
    Diese Klausel ist nicht rechtswirksam und kann vom Mieter ignoriert werden. Der Vermieter darf dem Mieter keine festen Vorschriften machen, wann er was zu renovieren hat.
  • Schwammige Klauseln und starre Anteil-Kosten
    Falls im Vertrag nicht genau festgeschrieben ist, was der Mieter zu leisten hat, ist diese Klausel unwirksam. Dasselbe gilt auch für die Erbringung von anteiligen Kosten, die bei der Renovierung anfallen. Beispielsweise die Regel, dass der Mieter nach 2 Jahren 20% der Renovierungskosten und nach 4 Jahren 40% übernehmen muss, ist so nicht rechtsgültig. Ebenso darf der Mieter mitentscheiden, welche Fachbetriebe zur Durchführung der Arbeiten herangezogen werden.
  • „Der Mieter muss bei seinem Auszug alle Tapeten entfernen“
    Diese Aussage ist so nicht richtig. Der Mieter muss weder Tapeten entfernen, noch Fenster und Türen streichen, wie viele glauben. Er darf auch die Farbe seiner Wände selbst bestimmen. Beim Auszug müssen die Wände lediglich in einer neutralen und dezenten Farbe gestrichen sein. Das muss noch zwingend weiß sein, sollte aber keine knallige und auffällige Farbe sein.
  • Sie haben Ihre Wohnung von Anfang an unrenoviert bezogen?
    Sehr schön, dann haben Sie den einfachsten Fall der Fälle. Unter diesen Umständen, sind Sie zu keinerlei Sanierungen verpflichtet. Weder während noch nach Ihrer Mietzeit müssen Sie etwas erneuern.

Augen auf beim Mietvertrag- So sparen Sie Geld und Zeit

Achten Sie also genau auf die Formulierungen in Ihrem Mietvertrag. So können Sie sich von Anfang an eine Menge Zeit und Geld sparen. Wenn Sie Ihre Rechte kennen, kommt es erst gar nicht zu Streitereien mit Ihrem Vermieter. Sie vermeiden unnötige Arbeiten, die Sie gar nicht machen müssen und können sorglos in Ihr neues Heim ziehen. Ein Umzug ist so schon stressig genug, da möchte man sich dann nicht noch mit dem Vermieter über Tapeten und Co. streiten.

Sollte es der Fall sein, dass Sie Ihre Wohnung trotz unwirksamer Klauseln bereits renoviert haben und sich jetzt denken: „ Hätte ich das nur vorher gewusst“, kommt hier die gute Nachricht: Sie können sich Ihr Geld zurückerstatten lassen. Der Vermieter muss für die Materialkosen und den Einsatz seiner Zeit aufkommen und auch Helfer bezahlen.

Bauen oder Kaufen

Selbst bauen oder kaufen?

Den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung haben immer mehr Deutsche und wollen diesen auch umsetzen. Laut einer GfK- Umfrage sparen drei von vier Bürgern auf Ihr Eigenheim. Ist es dann endlich so weit, müssen unzählige Entscheidungen getroffen werden, die über das restliche Leben entscheide. Es stellen sich Fragen wie: Haus oder Wohnung? Stadt oder Land? Kaufen oder selber bauen? Fragen, die gar nicht so einfach zu beantworten sind. Wir haben Ihnen die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, mit denen Sie sich auseinandersetzen sollten, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

...mehr ▼

Haus oder Wohnung?

Zuerst einmal stellt sich die Frage des Platzes. Wie viele Zimmer benötigen Sie? Arbeiten Sie oft zu Hause, sodass Sie ein großes Büro benötigen? Wenn Sie mir Platz brauchen, dann ist ein Haus empfehlenswerter als eine Wohnung, die nur begrenzt Raum zur Verfügung hat. Was den Ort betrifft, so sind Sie bei einem Haus flexibler. Das kann sowohl auf dem Land als auch in der Stadt stehen. Wohingegen sich eine Wohnung meist im urbanen Raum befindet. Dafür ist die Infrastruktur in der Stadt manchmal besser als auf dem Land und man hat viele Geschäfte und Einkaufmöglichkeiten in der Nähe. Ein deutlicher Pluspunkt für ein Haus, ist die Gestaltungsfreiheit. Selbst, wenn man nicht selbst baut, sind nachträgliche Änderungen am Haus in der Regel kein Problem. Bei einer Wohnung hingegen gestaltet sich eine Sanierung schon schwieriger. Man muss sich mit der Struktur abfinden, die vorhanden ist und auch Rücksicht auf die anderen Bewohner des Hauses nehmen. Bei einem Haus hingegen ist man der alleinige Nutzer von Haus und Garten und muss sich nicht nach anderen richten.

Kaufen oder Bauen?

Hat man sich nun für eine Wohnart entschieden, steht man nun vor der großen Frage: kaufen oder selber bauen? Egal ob Wohnung oder Haus, zu Beginn sollten Sie zunächst genug Erspartes haben um sich die Immobilie leisten zu können. Eine Faustregel besagt, für das Darlehen sollten 20 % des Kaufpreises als Eigenkapital in die Finanzierung einfließen. Anschließend sollten Sie sich damit auseinandersetzen, ob Sie als Bauherr und/ oder Käufer die monatliche Rate stemmen können. Hierfür ist eine Analyse all Ihrer Einnahmen und Ausgaben nötig. Gerade bauen ist wesentlich teurer als kaufen und der Geldbeutel entscheidet, ob es ein Reihen-, Eck- oder Einfamilienhaus wird.

Natürlich ist ein Hausbau oder Kauf nicht nur eine Frage des Finanziellen, sondern vor allem eine Frage der Lebensvorstellung. Er ist die Erfüllung eines persönlichen Traums, und eine Frage des Lebensstils, der im Zuge dessen verwirklicht wird. Der Ort spielt dabei eine wichtige Rolle. Stadtmenschen, die gerne mittendrin sind, die nächste U-Bahn Haltestelle um die Ecke haben möchten und gerne mal einen Kaffee im Bistro nebenan trinken, neigen wahrscheinlich eher dazu sich eine hübsche Eigentumswohnung anzulegen. Ein Landmensch, der die Ruhe schätzt und sich am liebsten mit einem guten Buch an die frische Luft raus setzt, wird sich wahrscheinlich für ein Haus auf dem Land entscheiden.

Der Vorteil bei einem bereits gebauten Haus ist, dass das Haus schon fertig da steht. Man sieht die Umgebung und kann sich schon mal mit den Nachbarn bekannt machen. Gerade für Laien, ist die Planungsphase eines Hauses besonders schwierig, weil sie sich oftmals schwer vorstellen können, wie das Haus dann endgültig aussieht. In einem Baugebiet, sind meistens noch keine Nachbarhäuser vorhanden und man weiß nicht, wer einziehen wird. Die Wohngegend ist auch noch nicht fertig, sodass diese Faktoren zur Beginn noch unbekannt sind. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, ist es besser, ein Haus zu kaufen. Trotzdem kommt man zumindest um eine energetische Sanierung nicht drum rum. Gerade bei Altbau-Wohnungen oder Häusern ist die Technik nicht auf dem neusten Stand. So eine Modernisierung kann manchmal genauso viel kosten wie ein Neubau, da schwierigste Techniken eingesetzt werden müssen um den Altbestand zu erneuern. Ebenso sparen Sie beim Kauf eine Menge Zeit. Ein Neubau dauert mindestens ein Jahr, bis Sie Ihr Heim beziehen können. In dieser Zeit stehen Sie und Ihre Familie unter Dauerstress, was eine hohe Belastung darstellt.

Beim Bauen, steht natürlich die Verwirklichung des eigenen Traumhauses im Vordergrund. Sie können Ihr Haus hin bauen, wo Sie es wollen und bei der Gestaltung sind keine Grenzen  gesetzt. Gerade auf dem Land sind die Preise niedriger als in den Ballungsräumen. Trotzdem nimmt ein Haus zu bauen viel Zeit und Nerven in Anspruch. Für Laien ist es sinnvoll von Anfang an Fachmänner mit einzubeziehen. Diese kennen sich aus und vermeiden Fehler für die Zukunft. Wer selbst technisch begabt ist, kann selbst Hand anlegen. Dadurch verringern sich nicht nur die Bauzeit, sondern auch die Kosten.
Wer bauen will, sich jedoch den Baustress ersparen will, kann sich auch ein Fertighaus kaufen, das teilweise schon fertig montiert an die Baustelle geliefert wird. Die Gestaltungsfreiheit sinkt zwar dadurch, aber ebenso auch die Eigenverantwortung.

Folgekosten?

Häuslebauer haben nach dem Bau ihres Hauses erstmal für zehn Jahre ihre Ruhe bis die ersten Instandsetzungsarbeiten anstehen.  Ihr Haus ist immerhin schon auf dem neusten Stand.

Bei Wohnungen und älteren Häusern hingegen müssen die Sanierungsarbeiten im Auge behalten werden. Die Renovierungen können insgesamt genauso viel kosten wie ein Neubau. Diese Folgekosten müssen einkalkuliert werden.